30. September 2013, Pressemitteilung Beim Straßen-Neubau ist Zurückhaltung angesagt

LNV begrüßt neues Straßenbaukonzept

Dass die Kommission “Nachhaltige Infrastrukturfinanzierung” dem Erhalt bestehender Straßen und Brücken den Vorrang vor einem Neubau gibt, wird vom Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände ausdrücklich begrüßt.
„Es gibt genügend Straßen in Deutschland, auch in Baden-Württemberg“, kommentiert der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret die Ergebnisse der Kommission.
„Wir brauchen eine andere, umweltgerechtere und nachhaltigere Art der Mobilität”, glaubt der LNV-Chef. Der ÖPNV müsse gerade in ländlichen Räumen mehr als bisher gefördert und ausgebaut werden. „Die Menschen sind bereit, vom privaten Pkw auf Angebote des ÖPNV umzusteigen, wenn diese entsprechend attraktiv sind”, stellt Ehret fest. Daran allerdings mangle es – nicht zuletzt aufgrund fehlender Finanzmittel. Mit der Zurückhaltung beim Neubau von Straßen käme Baden-Württemberg außerdem dem Ziel des “Netto-Null-Verbrauchs” an Flächen näher. Dieses Argument würde – egal von welcher Landesregierung – bereits seit Jahren propagiert.

Zumeldung zur Pressemitteilung des Landesverkehrsministeriums

LNV-Pressemitteilung zum Herunterladen:

LNV-PM zum Straßenbaukonzept

Themen zu diesem Artikel: Mobilität / Verkehr, Pressemitteilung, Straßen

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