LNV begrüßt geplante Personalaufstockung der Umwelt- und Naturschutzverwaltung

Zumeldung zur Pressemitteilung der Landesregierung vom 26.09.2017 zum Beschluss des Haushaltsentwurfs 2018/19 Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) begrüßt die geplante Personalaufstockung für die Umwelt- und Naturschutzverwaltung, wie sie die Landesregierung mit dem Entwurf zum Doppelhaushalt 2018/19 am 26.09.2017 beschlossen hat. Dieser sieht zusätzliche 225 Stellen für den Erhalt der Lebensgrundlagen vor. „Dies ist das Minimum, denn notwendig sind eigentlich 300 neue […]

Hochschulen bilden kaum noch Artenkenner aus

Eine Umfrage des LNV bei Arbeitgebern im Naturschutzbereich zeigt: Die Artenkenntnisse der Hochschulabsolventen in biologischen und ökologischen Fächern haben sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Deshalb haben Planungsbüros und Naturschutzbehörden Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden.

Artenkenntnis und organismische Biologie an den Hochschulen

Auswertung einer Umfrage bei Arbeitgebern im Naturschutzbereich
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V. (LNV) setzt sich für den Erhalt der Biologischen Vielfalt ein. In den letzten Jahren haben wir den Eindruck gewonnen, dass die allgemeine organismische Biologie in Forschung und Lehre sowohl an Universitäten als auch Schulen und somit die Kenntnis über (heimische) Arten leider immer mehr zurückgehen.

„Taschenbuch des Naturschutzes“ neu aufgelegt

LNV-Pressemitteilung vom 12.1.2017

Ein Leitfaden für den Naturschutzdienst und alle, die die Natur schützen wollen
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) hat den bewährten Ratgeber „Taschenbuch des Naturschutzes“ völlig überarbeitet und in einer sechsten Auflage neu herausgegeben. Berücksichtigt wurde die umfassende Änderung des Naturschutz- und Artenschutzrechtes und weiterer Rechtsbereiche während der letzten Jahre.

LNV-Projekt „Schule wird nachhaltig“

Berücksichtigung der LNV-Forderungen im Bildungsplan

Bei einer Überprüfung seiner Stellungnahme mit den neuen Bildungsplänen stellte der LNV fest, dass die Ergänzungsvorschläge und Anmerkungen in den Unterrichtsfächern unterschiedlich aufgegriffen wurden: In den Fächern „Biologie, Naturphänomene und Technik“ (BNT) und Sachunterricht sind einige Themen im Bildungsplan verankert, in „Alltagskultur, Ernährung, Soziales“ (AES) teilweise, in Geographie und Wirtschaft kaum bis gar nicht.

Außerschulische Lernorte in der Praxis

Eine Handreichung des Landesnaturschutzverbandes

Bildungswissenschaftliche Studien belegen, dass das Lernen am originären, echten Gegenstand bei guter Vor- und Nachbereitung erfolgreicher verläuft als nur an Texten und Bildern. Neurowissenschaftler können nachweisen, dass in neuen Zusammenhängen Gelerntes besser behalten wird als in bekannten Umgebungen Gelerntes. Aber beim Lernen geht es nicht nur um das Behalten und Wiedergeben des Gelernten, es geht um das Erforschen der Welt.

LNV zum „Bericht zur Lage der Natur“

LNV-Pressemitteilung vom 12.01.2016

Viel versprochen – viel gehalten“ – auf diesen Nenner bringt Dr. Gerhard Bronner, Vorsitzender des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV), die Naturschutzbilanz der grün-roten Landesregierung. Alte Forderungen der Naturschutzverbände wie flächendeckende Landschaftserhaltungsverbände (LRV) und neue Großschutzgebiete wurden umgesetzt.

LNV-Kongress „Schule wird nachhaltig“

LNV-Pressemitteilung vom 4.12.2015

Landesnaturschutzverband und Kultusministerium sind sich einig, die Bildung für nachhaltige Entwicklung zu stärken. Dr. Gerhard Bronner, Vorsitzender des LNV, forderte in der Schule mehr Artenkenntnisse zu vermitteln, vermehrt außerschulische Lernorte zu nutzen und die Fächer Biologie und Geographie zu stärken. Außerdem schlug er vor, dass alle Schüler/innen in ihrer Schullaufbahn je einmal ein Sozial-, Berufs- und ein Umweltpraktikum machen sollten.

Nachhaltige Entwicklung in den Bildungsplänen

LNV-Pressemitteilung vom 3.11.2015

Seit rund einem Jahr beschäftigt sich der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) mit den neuen Bildungsplänen. Ein abschließender Kongress findet am 28.11.2015 im Löwentormuseum in Stuttgart unter Beteiligung von Kultusminister Andreas Stoch statt, der in das Thema einführt. Neben weiteren Fachreferaten berichten insbesondere auch Schulpraktikerinnen und Schulpraktiker über ihre Erfahrungen. Anliegen des LNV ist insbesondere die stärkere Verankerung der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als eine von sechs Leitperspektiven in den neuen Bildungsplänen.

LNV und NABU zur Jagstkatastrophe:

LNV-NABU-Pressemitteilung vom 27.08.2015

Beim Landesnaturschutzverband (LNV) und Naturschutzbund Baden-Württemberg (NABU) herrscht Entsetzen über das Ausmaß der Umweltkatastrophe an der Jagst. Es sei zu befürchten, dass der sehr hohe Artenreichtum dieses baden-württembergischen Naturschutzjuwels – mit zahlreichen Schutzgebieten dekoriert – auf absehbare Zeit verloren sei. NABU und LNV fordern strengere Auflagen und Kontrollen bei der Lagerung gewässertoxischer Stoffe und einen Maßnahmenplan für die ökologische Gesundung der Jagst.

LNV setzt sich für nachhaltigere schulische Bildungspläne ein

LNV-Pressemitteilung vom 21.8.2015

„Schule wird nachhaltig“ setzt an bei der Leitperspektive „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE), die nach den Vorgaben des Landes alle fachbezogenen Bildungspläne als Querschnittsthema aufgreifen sollen. In der bisherigen Schulbildung sieht der LNV deutliche Verbesserungsmöglichkeiten. In der „Naturbewusstseinsstudie“ und dem „Jugendreport Natur“ wurden mangelhafte naturkundliche Kenntnisse der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen belegt. Ein Großteil der Bevölkerung würde es gar nicht merken, wenn die Hälfte unserer Artenvielfalt verschwinden würde, weil sie die Arten schlicht nicht kennen.

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