LNV fordert Verbesserungen bei der Deutschen Bahn

LNV fordert Verbesserungen bei der Deutschen Bahn

LNV-Pressemitteilung vom 24.2.2017

LNV plädiert andernfalls für den Verkauf der Deutschen Bahn
an die Schweiz oder Österreich
Offener Brief an Verkehrsminister Dobrindt
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V. (LNV), fordert eine wesentliche Erhöhung der Finanzmittel und einen Bahnverkehrsexperten als neuen Bahnchef. Die Naturschützer bemängeln die bekannten Defizite der Bahn wie insbesondere Verspätungen, Unzuverlässigkeit und Kundenunfreundlichkeit.

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VCD-BUND-LNV-Stellungnahme zum ÖPNV-Gesetz

VCD-BUND-LNV-Stellungnahme zum ÖPNV-Gesetz

Zusammenführung von Aufgabenträgerschaft und Finanzverantwortung begrüßt

In ihrer Stellungnahme zum Änderungsvorschlag des Gesetzes über die „Planung, Organisation und Gestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs“ (ÖPNV-Gesetz) begrüßen VCD und BUND die geplante Zusammenführung von Aufgabenträgerschaft und Finanzverantwortung bei den kommunalen Aufgabenträgern (Landkreise und kreisfreie Städte). Der LNV hat sich der VCD-BUND-Stellungnahme angeschlossen. Das Land tritt damit die Finanzverantwortung an die Kreise ab und erhöht die Mittel um 50 Mio. Euro. Weitere Verbesserungsvorschläge finden Sie in der Stellungnahme.

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Bund soll zweigleisigen Ausbau der Gäubahn bald realisieren

Bund soll zweigleisigen Ausbau der Gäubahn bald realisieren

LNV-Pressemitteilung vom 29.7.2016

Das Land hatte – im Einklang mit allen im Landtag vertretenen demokratischen Parteien und den politischen Entscheidungsträgern in Kreisen, Städten und Gemeinden – beim Bund eine Höherstufung mehrerer Schienenprojekte im Bundesverkehrswegeplan gefordert. Als besonders vordringlich nannte der LNV die Wiederherstellung der Zweigleisigkeit der sogenannten Gäubahn zwischen Horb und Tuttlingen.

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Nutzen durch Zeitersparnis, die es nicht gibt?

Nutzen durch Zeitersparnis, die es nicht gibt?

LNV-Stellungnahme vom 30.4.2016

Der Nutzen eines Verkehrsprojekts wird im Wesentlichen aus der Monetarisierung der Zeitersparnis abgeleitet. Die Verkehrswissenschaft hat jedoch nachgewiesen, dass alle im Verkehr erzielten Zeitgewinne wieder in Verkehr reinvestiert werden, insbesondere in längere Wege. Die in Wirklichkeit nicht vorhandenen Zeitgewinne fließen sogar mehrfach als Nutzen in die Bewertung ein – ein gravierender methodischen Fehler.

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Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz

Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz

LNV-Stellungnahme vom 27.1.2016

Die VwV-LGVFG verlangt zwar an mehreren Stellen „die Belange von Natur und Landschaft dürfen dem Vorhaben nicht entgegen stehen“ und die Vorlagepflicht für einen Nachweis dieser Umweltverträglichkeit. Sie ignoriert aber, dass für viele Straßen oft keinerlei Verfahren notwendig sind. Wir müssen daher davon ausgehen, dass in vielen Förderfällen keine Prüfung auf Verträglichkeit mit Umwelt- und Naturschutzbelangen durch die Behörden erfolgt.

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LNV wünscht sich landesweit gültiges Monatsticket

LNV wünscht sich landesweit gültiges Monatsticket

LNV-Pressemitteilung vom 14.1.2016

Die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Unterstützung der vom Land vorgesehenen Einführung des Landestarifs wird vom LNV begrüßt. Bereits in der 1. Stufe ab 2018 sollte eine landesweit gültige Monatskarte nach dem Modell des bereits eingeführten und bewährten BW-(Tages-)Tickets eingeführt werden. Für Fahrgäste, die nicht nur in einem Verkehrsverbund und an einzelnen Tagen unterwegs sind, besteht bisher kein überregionales Zeitkarten-Angebot.

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Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz

Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz

LNV-Stellungnahme vom 11.6.2015

BUND, LNV und VCD begrüßen in ihrer Stellungnahme weitgehend die geplanten Änderungen des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG). 60% der Mittel sollen für den Ausbau des Umweltverbundes reserviert werden, das Spektrum förderfähiger Vorhaben vor allem im Umweltverbund wird erweitert und weniger Großmaßnahmen gefördert.

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LNV begrüßt neues Gäubahn-Konzept

LNV begrüßt neues Gäubahn-Konzept

LNV-Pressemitteilung vom 05.02.2015

Der Landesnaturschutzverband (LNV) hat das auf der Versammlung des Interessenverbands vorgestellte neue Fahrplankonzept „Interim Plus“ für die Gäubahn geprüft und stellt eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum ursprünglichen Konzept fest. Es wird einen exakten Intercity-Stundentakt geben, dadurch auch Stundentakt-Bedienung in Engen, Oberndorf und Sulz und Stundentakt-Anschlüsse in Rottweil. Der südliche Abschnitt wird gegenüber dem nördlichen nicht mehr benachteiligt.

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Lob für ÖPNV-Verbesserung in der Region Stuttgart

Lob für ÖPNV-Verbesserung in der Region Stuttgart

LNV-Stellungnahme vom 22.12.2014

In seiner Stellungnahme zur Änderung des ÖPNV-Gesetzes sowie des Gesetzes über die Einrichtung des Verbands Region Stuttgart, begrüßt der LNV die geplanten Änderungen bei den Zuständigkeiten. Geplanten Expressbuslinien sollten allerdings nicht auf den Flughafen konzentriert werden, sondern die Zentren rund um Stuttgart verbinden. Eigene Busspuren sollten ferner im Straßenbestand ausgewiesen werden. Die Stellungnahme wird vom BUND-Landesverband Baden-Württemberg und Pro Bahn (Regionalverband Region Stuttgart) mitgetragen.

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Umweltverträgliche Transporte müssen gesteigert werden

Umweltverträgliche Transporte müssen gesteigert werden

LNV-Pressemitteilung vom 30.10.2014

Der LNV bestärkt die Landesregierung in der Bemühung, mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene oder das Binnenschiff zu verlagern und wünscht guten Erfolg. Bisher ist es, obwohl in allen Regierungsprogrammen als Ziel formuliert, nie gelungen, den Anteil der umweltverträglicheren Transportarten wesentlich zu steigern. Für den LNV sind vor allem LKW-Langstreckenfahrten nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch fragwürdig, da der Güterschwerverkehr im hohen Maß den rasanten Verschleiß der Straßeninfrastruktur verursacht.

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Schienenpersonenverkehr Zielkonzept 2025

Schienenpersonenverkehr Zielkonzept 2025

LNV-Stellungnahme vom 28.7.2014

Der LNV hält das vorgelegte Konzept für sinnvoll und notwendig; im Vergleich zu dem, was auf diesem Gebiet bisher vorhanden war, stellen wir einen enormen Fortschritt fest: Es ist gelungen, Angebote zu systematisieren und zu standardisieren, sachgerecht nach transparenten Kriterien. Das Landesverkehrsgesetz, das den ÖPNV als gleichwertige Alternative zum Individualverkehr beschreibt, wird durch konkrete Zielsetzungen unterstützt: Stundentakt, Expresszugsystem zwischen Oberzentren …

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S21-Gutachten berücksichtigt zu wenig Bahn-Reisende

S21-Gutachten berücksichtigt zu wenig Bahn-Reisende

LNV-Pressemitteilung vom 14.3.2014

Aufschlussreich ist die Aussage des Gutachtens im Hinblick auf einen prognostizierten Zuwachs von bis zu 49 Ankünften pro Stunde. Dann schneidet der S21-Bahnhof beim Bewegungskomfort der Reisenden deutlich schlechter ab als der Kopfbahnhof. Dies ergibt sich aus der Tatsache, dass der Kopfbahnhof die doppelte Anzahl von Bahnsteigen hat und sich dadurch Züge und Reisende besser verteilen lassen. Im geplanten Tunnelbahnhof mit nur 8 Bahnsteigen und höherer Frequenz von Zügen am gleichen Bahnsteig kann sich der Fahrgastandrang zu und von den Zügen nicht mehr abbauen.

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Bahnverbindung  Breisach-Colmar wiederherstellen

Bahnverbindung Breisach-Colmar wiederherstellen

LNV-Pressemitteilung vom 14.3.2014

Der Landesnaturschutzverband fordert, dass die Bahnstrecke in die Gesamtfortschreibung des Regionalplanes aufgenommen wird. Er stellt einen entsprechenden Antrag an den Regionalverband Südlicher Oberrhein zur Wiederherstellung der Bahnverbindung (Freiburg-) Breisach-Colmar als inter-regional bedeutsames Schienenprojekt. Der Großraum Freiburg-Colmar ist eine kulturell, wirtschaftlich und touristisch eng verflochtene Wachstumsregion mit annähernd 400.000 Einwohnern und mehreren Tausend Arbeitsplätzen, die von der Bahn erschlossen werden sollte.

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LNV-Positionen zum Natur- und Umweltschutz

LNV-Positionen zum Natur- und Umweltschutz

LNV-Pressemitteilung vom 19.7.2013

Der LNV bekennt sich mit diesen LNV-Positionen zum Leitbild einer dauerhaft nachhaltigen, im Sinne von umweltgerechten Entwicklung, wie es die Vereinten Nationen in ihrem Aktionsprogramm zur Nachhaltigkeit 1992 in Rio de Janeiro verabschiedet haben. Nachhaltigkeit bedeutet eine engere Verzahnung der drei Säulen Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Der Landesnaturschutzverband setzt sich dafür ein, dass das Nachhaltigkeitsgebot in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens Eingang findet.

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Bundesverkehrswegeplan, Anmeldeliste Straße

Bundesverkehrswegeplan, Anmeldeliste Straße

LNV-Stellungnahme vom 18.3.2013

Der LNV begrüßt es, dass der Bund zunächst den Bedarf für die Erhaltungsmaßnahmen festlegen will. Der LNV erwartet, dass bei ehrlicher Berechnung keine Finanzmittel für weiteren Straßenbau verbleiben. Die angebliche Notwendigkeit von Straßenneubauten beruhen auf Nutzen-Kosten-Verhältnissen, bei denen die Projektnutzen aus monetarisierten Zeitgewinnen berechnet wurden. Diese Zeitgewinne gibt es nicht! Im Verkehr gewonnene Zeit wird wieder in Verkehr investiert.

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Bundesverkehrswegeplan, Anmeldeliste Schienenprojekte

Bundesverkehrswegeplan, Anmeldeliste Schienenprojekte

LNV-Stellungnahme vom 15.4.2013

Der Entwurf beinhaltet im Wesentlichen eine Liste der Schienenprojekte, die der LNV und seine Mitgliedsverbände – oft seit Jahren – als vordringlichen Bedarf einstufen und einfordern. Der LNV wird diese Liste nicht um weitere Projekte erweitern, sondern mahnt vielmehr die zügige Umsetzung aller in dieser Mindestbedarfsliste aufgeführten Maßnahmen an. Selbstverständlich gäbe es noch viele wünschbare und sinnvolle Projekte, die wir hier anfügen und auch gut begründen könnten.

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Stuttgart 21: Ein zukunftsfähiges Projekt sieht anders aus

Stuttgart 21: Ein zukunftsfähiges Projekt sieht anders aus

LNV-Pressemitteilung vom 8.3.2013

Der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände Baden-Württemberg empört sich darüber, dass die DB-AG trotz gigantischer Verteuerung am Bahnhofsprojekt S 21 festhält und die Politik einknickt. Schließlich gibt es neben dem Finanzierungsproblem auch eine satte Mängelliste. Die Leistungsfähigkeit des geplanten Tiefbahnhofs werde die des bestehenden, ausbaufähigen Kopfbahnhofs sicherlich nicht verdoppeln, bestenfalls annähernd erreichen.

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Stuttgart 21: DB braucht Ausstiegshilfe

Stuttgart 21: DB braucht Ausstiegshilfe

LNV-Pressemitteilung vom 13.2.2013

Der LNV hat sich am verkehrspolitischen Aschermittwoch mit der Frage beschäftigt, warum die Deutsche Bahn am Bahnhofsprojekt S21 trotz gigantischer Verteuerung, ungenügender Kapazität, unzureichendem Brandschutz und weiterer unkalkulierbarer Risiken festhalten will. Es kann laut Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg nur einen Grund dafür geben: Geld. „Die Bahn fürchtet den Wechsel von S21 zu K21“, glaubt der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret.

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Grenzübergreifendes Bahnprojekt als Vorbild für Europa

Grenzübergreifendes Bahnprojekt als Vorbild für Europa

LNV-Pressemitteilung vom 21.1.2013

Der LNV macht sich für den Bau einer Bahntrasse vom Bahnhof Breisach bis zum Bahnhof Volgelsheim über den Rhein stark und setzt sich für die Ertüchtigung der bestehenden Teilstrecke Volgelsheim-Colmar ein. Man sieht darin einen weiteren wichtigen Impuls für die deutsch-französische Freundschaft. In diesen Tagen wird der 50. Jahrestag des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags gefeiert – ein historisches Ereignis, das daran erinnert, wie eine lange „Erbfeindschaft“ beendet wurde und beide Länder – sowohl wirtschaftlich wie auch gesellschaftlich – wieder zusammengeführt wurden.

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Stuttgart 21: Ein Ausstieg ist rechtlich möglich

Stuttgart 21: Ein Ausstieg ist rechtlich möglich

LNV-Pressemitteilung vom 13.12.2012

Der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände Baden-Württemberg ist der Ansicht, dass die Landesregierung nicht mehr an die Volksabstimmung zu Gunsten von „Stuttgart 21“ gebunden ist. Ministerpräsident Kretschmann sollte den Volksentscheid für ungültig erklären. Am Tag nach der außerordentlichen Sitzung des DB-Aufsichtsrats hat der LNV mit Genugtuung zur Kenntnis genommen, dass auch der renommierte Rechtswissenschaftler Prof. Joachim Wieland die Rechtmäßigkeit der Volksabstimmung vor einem Jahr anzweifelt.

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Stuttgart 21: Waren Kostenfälscher am Werk?

Stuttgart 21: Waren Kostenfälscher am Werk?

LNV-Pressemitteilung vom 12.12.2012

Der Landesnaturschutzverband ist über die Kostensteigerung beim Bahnprojekt Stuttgart 21 nicht verwundert. Vielmehr glaubt der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg, dass bewusst Zahlen zurückgehalten oder geschönt wurden und der Volksentscheid so beeinflusst wurde. Für den LNV ist ein Ausstieg nach wie vor denkbar.
„Bei der heutigen Sitzung des DB-Aufsichtsrates zu S21 wurde nur bestätigt, was längst klar war“, so der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret.

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Schienen-Ausbau-Programm für  Baden-Württemberg 2012 – 2025

Schienen-Ausbau-Programm für Baden-Württemberg 2012 – 2025

LNV-Positionspapier vom 21.11.2011

Zunehmender globaler Energie- und Treibstoffverbrauch wird den Rückgang der Ölreserven beschleunigen und eine andere, postfossile Mobilität notwendig machen. Elektromobilität (aus erneuerbaren Energiequellen) wird v. a. dort stattfinden, wo sie effektiv und umweltschonend funktioniert: auf der Schiene. Dieser Systemvorteil wird in der Zukunft den Anteil der Schiene am gesamten Güter- und Personenverkehr wesentlich erhöhen und einen erheblichen Ausbau der Schieneninfrastruktur erfordern.

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