IHK Hochrhein-Bodensee will mehr Gewerbeflächen

LNV-Pressemitteilung vom 20.3.2017

Als abwegig bezeichnet der Landesnaturschutzverbandes (LNV) das Ansinnen der IHK Hochrhein-Bodensee, landwirtschaftliche Flächen, Wald und Schutzgebiete leichter zu Gewerbeflächen umwidmen zu können. Die IHK hatte die Vorkaufsrechte für Land- und Forstwirte kritisiert und mehr verfügbare Flächen für das Gewerbe gefordert. „In den letzten 50 Jahren haben wir für Siedlungen und Gewerbe so viel Fläche konsumiert wie in der gesamten Geschichte zuvor. Heute ist „bremsen“ und nicht „beschleunigen“ angesagt!“ so Gerhard Bronner, Vorsitzender des LNV.

Flächenverbrauch muss reduziert werden

LNV Pressemitteilung vom 22.08.2016

LNV fordert die Landesregierung und die Gemeinden auf, die Anstrengungen beim Flächensparen engagiert fortzusetzen und keine Stagnation zuzulassen. Vom Ziel eines maximalen Flächenverbrauchs von 2-3 ha/Tag bis 2020 und langfristig Netto Null ist das Land noch immer weit entfernt, mahnt der LNV. Nach den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamts hat Baden-Württemberg im Jahr 2015 täglich mindestens 5,2 ha Fläche überbaut. Das entspricht 7,4 Fußfallfeldern.

Urbane Quartiere – Kurze Wege

LNV-Info vom 27.6.2016

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V. (LNV) tritt dafür ein, den Bedarf an neuen Wohnungen und Gewerbeflächen innerhalb der bereits bestehenden Siedlungsfläche zu decken und dafür zu sorgen, dass dabei entsprechend den Zielen des „Aktionsbündnisses Flächen gewinnen“ dem Grundsatz Innenentwicklung vor Außenentwicklung Rechnung getragen wird.

Förderung von Flächenmanagern

LNV-Pressemitteilung vom 22.2.2016

Mit der Förderung von Flächenmanagern wurde eine alte LNV-Forderung aufgegriffen. Der Landesnaturschutzverband fordert alle Kommunen auf, die Möglichkeiten dieses sinnvollen Programmes zu nutzen. Gerade im Zeichen eines zunehmenden Bedarfs an preisgünstigen Wohnungen für Flüchtlinge und andere Gruppen ist es wichtig, die Innenentwicklung voranzutreiben und Leerstände und Baulücken an den Markt zu bringen.

Umweltstandards bei der Wohnraumbeschaffung erhalten!

LNV-Pressemitteilung vom 18.12.2015

Der LNV fordert, für die Beschaffung von Wohnraum die überall im Lande vorhandenen Leerstände zu nutzen. Der LNV weist die Forderungen nach Lockerung von Umweltstandards bei den Bauvorschriften zurück. Es ist nicht akzeptabel unter dem Vorwand neu zu schaffender Wohnungen auf den Schutz von Flora und Fauna zu verzichten. Stattdessen müsse die Erschließung innerörtlicher Potentiale verstärkt in Angriff genommen werden.

Zu hohe Ausweisung von Wohnbauflächen im ländlichen Raum

LNV-Pressemitteilung vom 20.08.2015

Die Naturschützer des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg sehen sich durch eine jüngst veröffentlichte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft bestätigt. Dort war festgestellt worden, dass in Ballungsräumen zu wenig, im ländlichen Raum aber zu viele Wohnbauflächen ausgewiesen werden. Letzteres führe dazu, dass immer mehr Neubaugebiete entstehen bei gleichzeitiger Zunahme des Leerstandes.

Striktere Vorgaben bei Gewerbeflächen gefordert

LNV-Pressemitteilung vom 7.8.2015

Der LNV anerkennt die Leistung der Landesregierung bei der Reduktion des Flächenverbrauchs. Noch völlig ungelöst ist aber das Problem der luxurierenden Gewerbeflächen. Sie machen mittlerweile einen viel größeren Teil der neuen Siedlungsfläche aus als die Wohnflächen. Bei Dumpingpreisen von manchmal unter 30 € pro qm Bauland im ländlichen Raum haben Firmen keinerlei Anreiz, sparsam mit Fläche umzugehen. Und so werden großzügig Reserveflächen eingeplant, es wird einstöckig gebaut und es werden große Parkplätze geschaffen.

MdL Müller befürwortet weitere Zersiedelung der Bodenseeregion

LNV-Pressemitteilung vom 05.03.2015

In einem offenen Brief erhebt der Landesnaturschutzverband heftige Kritik an Ulrich Müller, dem Landtagsabgeordneten des Bodenseekreises. Die Naturschützer beziehen sich dabei auf eine Pressemitteilung Müllers, in der er die Landesregierung wegen ihrer angeblich restriktiven Flächenpolitik kritisiert. Die Landesregierung hatte in ihren „Hinweisen zum Bedarfsnachweis für Wohnbauflächen“ strengere Vorgaben für die Gemeinden gemacht.

LNV fordert sparsamen Umgang mit Flächen

LNV-Pressemitteilung vom 21.10.2013

Minister Herrmann erhält Rückendeckung vom Naturschutz
Der Landesnaturschutzverband, Dachverband von 34 Natur- und Umweltschutz-Vereinen im Land, lobt Minister Herrmann und sein Ministerium ausdrücklich für seine Hinweise zum Bedarfsnachweis bei neuen Bauflächen. Diese waren jüngst vom Städtetag als „zu einengend“ kritisiert worden. Die Naturschützer sehen diesen Sachverhalt anders. Aus Nachhaltigkeitssicht ist es schlimm, wenn Gemeinden mit stagnierender Bevölkerungszahl jährlich um 0,3 Prozent weiter in die Fläche wachsen.

Änderung der Landesbauordnung

LNV-Stellungnahme vom 11.10.2013

Der LNV begrüßt in seiner Stellungnahme zwar die vorgesehenen Änderungen zu barrierefreien Wohnungen, Abstellflächen für Kinderwagen, Gehhilfen und Fahrräder bei Wohnbauten sowie für Fahrräder bei Gewerbebauten ausdrücklich. Die geplante Gesetzesänderung ist aus LNV-Sicht aber bei weitem nicht ausreichend. Kfz-Stellplatzpflichten will der LNV in der LBauO gestrichen sehen und die Regelung den Gemeinden überlassen.

Flächen sparen ist eine Gemeinschaftsaufgabe

LNV-Pressemitteilung vom 26.9.2013

Der LNV unterstützt die Plausibilitätsprüfung des Landes für den Bauflächenbedarf und hält den Bedarfsnachweis bei der Inanspruchnahme neuer Flächen für einen wichtigen Schritt zur Eindämmung des Landschaftsverbrauchs. Für den Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände kann es nicht angehen, dass trotz rückläufiger Bevölkerungsentwicklung der Flächenverbrauch im ländlichen Raum weiter zunimmt. Der LNV könnte sich deshalb die Einführung von Flächenausweisungszertifikaten vorstellen.

1 2