LNV wünscht sich landesweit gültiges Monatsticket

LNV-Pressemitteilung vom 14.1.2016

Die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Unterstützung der vom Land vorgesehenen Einführung des Landestarifs wird vom LNV begrüßt. Bereits in der 1. Stufe ab 2018 sollte eine landesweit gültige Monatskarte nach dem Modell des bereits eingeführten und bewährten BW-(Tages-)Tickets eingeführt werden. Für Fahrgäste, die nicht nur in einem Verkehrsverbund und an einzelnen Tagen unterwegs sind, besteht bisher kein überregionales Zeitkarten-Angebot.

VDA darf Abgas-Skandal nicht ausblenden

LNV-Pressemitteilung vom 11.1.2016

Tunnelblick auf Absatzzahlen – VDA-Motto „Augen zu und durch“ hat keine Zukunft
Mit Bedauern und Unverständnis hat der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg auf die Pressemitteilung des Verbandes der Automobilwirtschaft (VDA) vom 6. Januar 2016 reagiert. Es zeugt von mangelnder Einsichtsfähigkeit, wenn der VDA mit keinem Satz auf den noch längst nicht aufgearbeiteten Abgasskandal eingeht.

Paradigmenwechsel in der Verkehrspolitik

LNV-Pressemitteilung vom 22.12.2015

Der von der CDU geforderte „Paradigmenwechsel“ in der Verkehrspolitik des Landes macht dem Landesnaturschutzverband erhebliche Sorgen. „Offenbar möchten Spitzenkandidat Wolf und die verkehrspolitische Sprecherin Frau Razavi die zaghaften Versuche der Landesregierung, Mobilität nachhaltiger zu gestalten, wieder in die Tonne treten“, so LNV-Vorsitzender Gerhard Bronner.

LNV zur Dieselbesteuerung

LNV-Pressemitteilung vom 21.12.2015

Das Umweltbundesamt hat sich kürzlich für ein Ende der milliardenschweren steuerlichen Privilegierung von Dieselkraftstoffen ausgesprochen. Der Landesnaturschutzverband (LNV) begrüßt diese Forderung ausdrücklich. Das Umweltbundesamt wie auch die Umweltverbände haben seit jeher die Diesel-Privilegierung als sachlich unsinnig abgelehnt.

Mobilitätsgipfel: Straßenbau verschärft Verkehrsprobleme

LNV-Pressemitteilung vom 22.07.2015

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V. (LNV) begrüßt, dass der vom Land einberufene Mobilitätsgipfel für die Region Stuttgart die Weichen in Richtung nachhaltiger und umweltverträgliche Mobilität umstellen möchte. Stuttgart habe aber im Vergleich zu anderen Metropolen wie München, Freiburg und Zürich noch einen besonders weiten Weg vor sich, stellt der Dachverband der baden-württembergischen Natur- und Umweltschutzverbände fest.

Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz

LNV-Stellungnahme vom 11.6.2015

BUND, LNV und VCD begrüßen in ihrer Stellungnahme weitgehend die geplanten Änderungen des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG). 60% der Mittel sollen für den Ausbau des Umweltverbundes reserviert werden, das Spektrum förderfähiger Vorhaben vor allem im Umweltverbund wird erweitert und weniger Großmaßnahmen gefördert.

Naturschutzverbände begrüßen Kompromiss zur L600

Pressemitteilung von LNV, BUND und NABU vom 23.03.2015

Die heutige Einigung im Streit um den Rückbau der L600 bei Sandhausen kommentieren Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) – Landesverband Baden-Württemberg, Dr. Andre Baumann, Landesvorsitzender des Naturschutzbund (NABU) – Landesverband Baden-Württemberg e.V., und Reiner Ehret, Landesvorsitzender des Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V. (LNV)

Lob und Kritik an Stellplätzen

BUND-LNV-Stellungnahme vom 24.02.2015

Beide Verbände begrüßen die Überarbeitung der Verwaltungsvorschrift zu § 35 und 37 der Landesbauordnung zu Fahrradabstellplätzen. Sie kritisieren aber die verpasste Chance, auch die Regelungen zu Kfz-Stellplätzen einer nachhaltigen Mobilitätspolitik anzupassen. Während Kfz-Stellplätze für Verkaufsstätten, Verwaltungen, Freizeiteinrichtungen u. a. rechtlich vorgeschrieben sind, gibt es keine entsprechenden Vorschriften für den Öffentlichen Verkehr. So wird staatlich gelenkt auch weiterhin der Verkehrsteilnehmer vorrangig das Auto statt den Öffentlichen Verkehr nutzen.

Autofahren ohne Autofahrer

LNV-Pressemitteilung vom 06.02.2015

Autoindustrie und Politik haben nach aktuellen Medienberichten ein gemeinsames Ziel: das automatisierte Fahren. Die Euphorie ist groß: man hat schon die dafür geeignete Teststrecke (A 81) gefunden und möchte, laut einem Daimler-Konzern-Sprecher, am liebsten mit der Erprobung dort schon in diesem Jahr beginnen. Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) hält diese Technologie für bei weitem noch nicht ausgereift.

LNV begrüßt neues Gäubahn-Konzept

LNV-Pressemitteilung vom 05.02.2015

Der Landesnaturschutzverband (LNV) hat das auf der Versammlung des Interessenverbands vorgestellte neue Fahrplankonzept „Interim Plus“ für die Gäubahn geprüft und stellt eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum ursprünglichen Konzept fest. Es wird einen exakten Intercity-Stundentakt geben, dadurch auch Stundentakt-Bedienung in Engen, Oberndorf und Sulz und Stundentakt-Anschlüsse in Rottweil. Der südliche Abschnitt wird gegenüber dem nördlichen nicht mehr benachteiligt.

Kritik an Rechtseinschränkungen für Naturschutzverbände

LNV-Stellungnahme vom 27.1.2015

In seiner Stellungnahme zur Änderung des Landesverwaltungsverfahrensgesetzes (LVwVfG) kritisiert der LNV die Rechtseinschränkungen für anerkannte Naturschutzverbände in Planfeststellungsverfahren: keine Fristverlängerung mehr für die Abgabe von Stellungnahmen, strikte Präklusion, also Ausschluss aller nicht fristgerecht eingereichter Argumente. Außerdem lehnt der LNV den „Spatenstich“ als Baubeginn für planfestgestellte Bauvorhaben ab.

Lob für ÖPNV-Verbesserung in der Region Stuttgart

LNV-Stellungnahme vom 22.12.2014

In seiner Stellungnahme zur Änderung des ÖPNV-Gesetzes sowie des Gesetzes über die Einrichtung des Verbands Region Stuttgart, begrüßt der LNV die geplanten Änderungen bei den Zuständigkeiten. Geplanten Expressbuslinien sollten allerdings nicht auf den Flughafen konzentriert werden, sondern die Zentren rund um Stuttgart verbinden. Eigene Busspuren sollten ferner im Straßenbestand ausgewiesen werden. Die Stellungnahme wird vom BUND-Landesverband Baden-Württemberg und Pro Bahn (Regionalverband Region Stuttgart) mitgetragen.

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