LNV-Infobrief Juli 2017

LNV-Infobrief Juli 2017

Im Blickpunkt: Abbremsen!

kennen Sie das treffendste Argument der Gegner eines allgemeinen Tempolimits? Bei höheren Geschwindigkeiten sei man kürzere Zeit auf der Autobahn und verbrauche deshalb weniger Sprit. Nun ja, manchmal ist das Diskussionsniveau etwas höher. Interessant ist aber die Frage, inwieweit Geschwindigkeit generell ein Hemmnis für mehr Nachhaltigkeit ist. Beim Auto führt sie höherem Verbrauch, weiteren Fahrtstrecken und Fehlsteuerungen bei der Fahrzeugentwicklung.

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LNV-Infobrief Juni 2017

LNV-Infobrief Juni 2017

Im Blickpunkt: Katharina Heine im LNV-Vorstand
Seit dem 1. August 2016 ist Frau Katharina Heine Naturschutzreferentin in der Hauptgeschäftsstelle des Schwäbischen Albvereins (SAV) und wurde dann als Delegierte in den Vorstand des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg benannt. Beim SAV ist sie auch für den Landschaftspflegetrupp zuständig. Sie koordiniert und organisiert die Pflegeeinsätze des fünfköpfigen Trupps und sorgt dafür, dass die Förderanträge nach der Landschaftspflegerichtlinie gestellt werden. Auch plant und organisiert sie das Jahresprogramm “Naturschutz”.

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LNV-Infobrief Mai 2017

LNV-Infobrief Mai 2017

Im Blickpunkt: Finanzierung des Naturschutzes

Eigentlich müssten wir Naturschützer in BW doch seit einigen Jahren jeden Tag Champagner trinken! Jährlich 6 Mio. Euro mehr für den Naturschutz, innerhalb von fünf Jahren eine Verdoppelung und so soll es auch weitergehen. Wie kann es da sein, dass im letzten und auch in diesem Jahr plötzlich riesige Lücken im Naturschutzhaushalt klaffen und bereits ausverhandelte Verträge mit Landwirten zurückgestellt werden müssen?

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LNV-Infobrief April 2017

LNV-Infobrief April 2017

Im Blickpunkt: Naturschutz durch Pädagogik

Wir müssen alles daran setzten, dass sich unseren Mitmenschen die Einzigartigkeit, Schönheit und die Bedeutung der Tiere und Pflanzen, der Biotope und Landschaften mit all ihren vielfältigen Zusammenhängen erschließen kann. Doch wie sollten wir vorgehen? Ist Naturschutz nicht eine langweilige, ernste und trockene Materie in den Lehrgebäuden der Republik? Wie kann man IT-affinen Kinder und Jugendliche für die Natur begeistern? Lernen durch Erleben ist hier ein bewährtes pädagogisches Konzept, das auch Mitgefühl und Einfühlungsvermögen gegenüber anderen Lebewesen erzeugen kann.

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LNV-Infobrief März 2017

LNV-Infobrief März 2017

Im Blickpunkt: Fördermitgliedschaft im LNV

Der LNV hat beschlossen, eine Fördermitgliedschaft für natürliche und juristische Personen einzuführen. Damit soll nicht das Profil des LNV als Dachverband in Frage gestellt werden, vielmehr will der LNV seine Finanzierung auf eine breitere Basis stellen. Manche Menschen haben bei ihrer Arbeit in Politik, Verwaltung u.a. gute Erfahrungen mit dem LNV gemacht hat. Diese wollen wir überzeugen, als “Fördermitglieder” einen spürbaren finanziellen Beitrag zur Arbeit des LNV zu leisten.

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LNV-Infobrief Februar 2017

LNV-Infobrief Februar 2017

Im Blickpunkt: Photovolatik auf Freiflächen

Solarstromproduktion auf Grünland und Ackerflächen? In den vergangen Jahren hatte sich der Gesetzgeber im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) noch dagegen ausgesprochen. Freiflächenanlagen waren nur in wenigen Fällen erlaubt, beispielsweise auf Konversionsflächen oder auf Seitenrandstraßen entlang von Autobahnen.

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LNV-Infobrief Dezember 2016

LNV-Infobrief Dezember 2016

Im Blickpunkt: Schutz des Landschaftsbildes

Luxus oder Notwendigkeit? In Planungsverfahren müssen vielerlei Belange berücksichtigt, dutzende Interessensträger angehört werden. Es gibt „harte“ Ausschluss- und „weiche“ Abwägungs-Kriterien, die Machbarkeit und Ort eines Projektes bestimmen können. Naturschutzbelange waren lange Zeit überwiegend weiche Kriterien. Das hat sich erst durch die EU-Naturschutzrichtlinien geändert: nach EU-Recht geschützte Arten und Lebensräume werden heute sehr ernst genommen. Auf der Stecke bleibt häufig der Belang des „Landschaftsbildes“.

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LNV-Infobrief November 2016

LNV-Infobrief November 2016

Im Blickpunkt: Umweltbildung und Artenschutz

Der LNV hat Konrad Bauerle zum Referenten für Umweltbildung und Artenschutz (Bereich Tiere / Zoologie) berufen. Nach dem Abitur studierte er Biologie an der Uni Würzburg und der PH Ludwigsburg. Seit September 2006 ist er als Akademischer Oberrat an der Pädagogischen Hochschule in Schwäbisch Gmünd im Fach Biologie tätig. Sein Schwerpunkt in der Lehre ist hier die Zoologie (Systematik, Artenkenntnis, Biodiversität). Im Bereich der Umweltbildung liegt ihm als Zoologe besonders die (fehlende) Artenkenntnis der jungen Generation am Herzen.

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LNV-Infobrief Oktober 2016

LNV-Infobrief Oktober 2016

Im Blickpunkt: Floaten im Buchenwald

In FFH-Gebieten muss der wirtschaftende Eigentümer darauf achten, dass die Fläche der Lebensraumtypen erhalten bleibt. Es ist ihm daher nur dann erlaubt, in einem Teil seines Waldes die Fläche zu verkleinern, wenn er an anderer Stelle dies flächen- und wertgleich ausgleichen kann. Dieser Flächentausch wird „floaten“ genannt.

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LNV-Infobrief August/September 2016

LNV-Infobrief August/September 2016

Im Blickpunkt: Tabu in der Umweltdiskussion

Als in den 1970er-Jahren Umweltthemen politisch aktuell wurden, veröffentlichte der Club of Rome seine bekannte Studie „Grenzen des Wachstums“. Die behandelten Themen wurden intensiv diskutiert, bei vielen gab es Fortschritte: die klassische Umweltverschmutzung in Wasser, Luft und Boden bekam man in bestimmten Regionen in den Griff, Müll wurde reduziert, an der Decarbonisierung der Energieversorgung wird gearbeitet. Nur ein Thema ist aus den Diskussionen völlig verschwunden, ja wurde geradezu tabuisiert: das Bevölkerungswachstum!

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LNV-Infobrief Juli 2016

LNV-Infobrief Juli 2016

Neu im LNV-Vorstand

Dr. Eberhard Aldinger, Delegierter des Schwarzwaldvereins und
LNV-Referent für Wald und Forst
Über zwanzig Jahre war er an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) als Abteilungsleiter zuständig für Fragen des Naturschutzes im Wald: Standortskunde, Waldbiotopkartierung, Natura 2000, Forschung in Bann- und Schonwäldern und in den letzten Jahren auch für Wildtierökologie. Bei der Aufgabe, Natura 2000 zu etablieren, arbeiteten FVA und Naturschutz eng zusammen.

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LNV-Infobrief Juni 2016

LNV-Infobrief Juni 2016

Im Blickpunkt: Die neue Landesregierung

Die neue Landesregierung steht, und es war bis zuletzt spannend, welche Köpfe welche Ministerien übernehmen. Bei den für uns wichtigsten Ministerien für Umwelt, für den Ländlichen Raum und für Verkehr und Infrastruktur sind dies bekannte Gesichter: die meisten aus der vorhergehenden, im MLR aus früheren Legislaturperioden. Das Umweltministerium hat nicht nur den Naturschutz, sondern mit dem bisherigen NABU-Vorsitzenden Dr. Andre Baumann auch einen prominenten Naturschützer als Staatssekretär übernommen. Er darf nun dazu beitragen, die „beste Naturschutzstrategie Deutschlands“ (Zitat Baumann) in die Realität umzusetzen.

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LNV-Infobrief Mai 2016

LNV-Infobrief Mai 2016

Im Blickpunkt: Klettern

Lange ist es her, als sich in den 90er-Jahren Naturschützer und Kletterer unversöhnlich gegenüberstanden. Der Boom des Klettern auf der einen Seite und der Biotopschutz für die Felsen auf der anderen, hatten zu erheblichen Konflikten geführt, die in einer Demonstration im Donautal kulminierten. Seither haben sich die Fronten entspannt. Am Schaufels wurde nach Jahren der Diskussion eine Lösung gefunden, von der beide Seiten profitieren. Der Landesverband des Deutsche Alpenvereins (DAV) ist mittlerweile Mitglied im LNV, und die AG Wanderfalkenschutz setzt sich gemeinsam mit der IG Klettern für eine Flexibilisierung der Sperrzeiten an Felsen ein.

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LNV-Infobrief April 2016

LNV-Infobrief April 2016

Im Blickpunkt: Landwirtschaftschaftsreferent Jens Mück
Seit vergangenem Jahr betreut Jens Mück das Ehrenamt des Landwirtschaftsreferenten im LNV. Nach seinem Bachelorstudium der Agrarwissenschaften absolvierte er ein Masterstudium in der Landschaftsökologie. Seit 2014 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hohenheim. Seine Arbeitsschwerpunkte sind faunistische Lebensgemeinschaften in Agrarökosystemen.

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LNV-Infobrief März 2016

LNV-Infobrief März 2016

Im Blickpunkt: Landtagswahl 2016

Die Beschäftigung des LNV mit der Landtagswahl begann Mitte 2014, als die FDP noch vor der Aufstellung der Wahlprogramme darum bat, ihr unsere Wünsche mitzuteilen. Das fanden wir eine schöne Geste und kamen der Bitte gerne nach, sandten unsere Wünsche aber auch an die anderen Landtagsparteien. Leider fand sich dann im Wahlprogram der FDP gar nichts der LNV-Forderungen wieder, während die Regierungsparteien Grüne und SPD immerhin 17 bzw. 15 der LNV-Forderungen positiv aufgriffen.

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LNV-Infobrief Februar 2016

LNV-Infobrief Februar 2016

Im Blickpunkt: Flüchtlinge und kein Ende

Das Flüchtlingsthema beherrscht die Medien und die Politik. Die Zuwanderung hat die politische Agenda auf den Kopf gestellt und lässt andere Themen in den Hintergrund treten. Es hängt viel davon ab, wie wir dieses Problem bewältigen und wie gut diejenigen, die dauerhaft hierbleiben, integriert werden. Kein Verständnis verdienen aber interessierte Kreise, die Flüchtlinge instrumentalisieren, um missliebige Umweltvorschriften abzuschaffen. Richtigerweise haben die zuständigen Minister dieses Ansinnen verworfen.

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LNV-Infobrief Dezember 2015

LNV-Infobrief Dezember 2015

Im Blickpunkt: Klimagipfel in Paris

In diesen Tagen Anfang Dezember 2015 findet in Paris die Weltklimakonferenz COP 21 statt, auf der ein neues internationales Klimaschutzabkommen als Nachfolger des wenig wirksamen Kyoto–‐Protokolls verabschiedet werden soll. Und die Zeit drängt – kommt es in Paris zu keinem wirksamen Abkommen, dann wird es kaum mehr möglich sein, die Erderwärmung auf ein erträgliches Maß zu begrenzen. Schon jetzt haben die Folgen des Klimawandels katastrophale Ausmaße erreicht . Ein wirksames Klimaschutzabkommen wäre ein guter Abschluss für 2015.

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LNV-Infobrief November 2015

LNV-Infobrief November 2015

Im Blickpunkt: Bürgerbeteiligung

Bürgerbeteiligung hat sich die grün-rote Landesregierung auf ihre Fahnen geschrieben. Wir begrüßen das, müssen aber auch darauf achten, dass mehr Rechte für die einzelnen Bürger nicht zu Lasten der Rechte der (Naturschutz-)Verbände gehen. Nicht immer führt direkte Demokratie zu den sachlich richtigen Entscheidungen. Um einen Überblick zu ermöglichen, welche Anhörungs-, Beteiligungs- und Widerspruchsrechte man als Einzelner oder als Verein hat, ließ der LNV eine Broschüre über Beteiligungsrechte erstellen.

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LNV-Infobrief Oktober 2015

LNV-Infobrief Oktober 2015

Reinhart Sosat neu im LNV-Vorstand

Von der Mitgliederversammlung am 16.05.2015 wurde Reinhart Sosat in den LNV-Vorstand gewählt . Der ausgebildete Zootierpfleger übte diese Tätigkeit in der Wilhelma aus, zuerst bei den Vögeln, später bei den Großsäugern. Danach studierte er Biologie in Tübingen und Hohenheim mit Schwerpunkt Zoologie. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der staatlichen Fischereiforschungsstelle in Langenargen betreute er die Aufgabengebiete WRRL, FFH und Monitoring. Seit 2009 ist er Referent für Arten- und Gewässerschutz beim Landesfischereiverband Baden-Württemberg und seit 2012 Leiter der Geschäftsstelle.

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LNV-Infobrief August 2015

LNV-Infobrief August 2015

Im Blickpunkt: Nach Brüssel schauen

Rund 80 % der deutschen Umweltgesetze basieren mittlerweile auf EU-Recht. Ohne die Natura-2000-Richtlinien und die Wasserrahmenrichtlinie hätte es wohl nie so fortschrittliche und natur-schutzfreundliche Regelungen gegeben, wie wir sie in manchen Rechtsgebieten haben. Das merkt auch die Gegenseite: ein Rollback gegen Natura-2000 droht unter dem Vorwand „Fitness-Check“. Sicher haben Sie alle bei der Kampagne „Nature alert“ mitgemacht und so einen Beitrag zur Ver-teidigung der Natura-2000-Richtlinien geleistet. Aber auch darüber hinaus macht es Sinn, sich darum zu kümmern, was in Brüssel passiert.

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LNV-Infobrief Juli 2015

LNV-Infobrief Juli 2015

Im Blickpunkt: Verstärkung im LNV-Vorstand

Stefan Frey wurde im Mai von der Mitgliederversammlung als Beisitzer in den LNV-Vorstand gewählt. Er arbeitete im Umweltministerium Baden-Württemberg, Aufgabenbereiche umweltverträgliche Verkehrsentwicklung, Umwelt und Wirtschaft, Internationaler Umweltschutz. Ab 2007 als Referent für Flächenmanagement, zunächst im Umweltministerium, seit 2012 im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur. Ehrenamtlich engagiert er sich beim Schwäbischen Heimatbund e.V. als Vorsitzender der Stadtgruppe Stuttgart. Der LNV freut sich über diese kompetente Unterstützung.

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LNV-Infobrief Juni 2015

LNV-Infobrief Juni 2015

Im Blickpunkt: Stabwechsel

Der LNV hat einen neuen Vorsitzenden
Ich freue mich über den beeindruckenden Vertrauensbeweis bei der Mitgliederversammlung und hoffe, dass ich die in mich gesetzten Erwartungen erfüllen kann. Mein Vorgänger Reiner Ehret hat einen Verband in der Krise übernommen und ihn zu einem konsolidierten, schlagkräftigen und im politischen Kräftespiel ernst genommenen Anwalt der Natur entwickelt. Diesen Weg möchte ich weitergehen und mithelfen, den LNV auf Landesebene und in den Kreisen noch wirksamer zu machen.

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LNV-Infobrief Mai 2015

LNV-Infobrief Mai 2015

Im Blickpunkt: Abschied und Dank!

In wenigen Tagen wird der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes, Herr Reiner Ehret, sein Amt aufgeben. Hierzu Herr Ehret: “Ich habe mich entschlossen, nach 15 Jahren nicht mehr neu um dieses Amt zu bewerben. Wie Sie sich sicher denken können, bewegen mich viele Gefühle: Abschiedsschmerz geht zusammen mit Dankbarkeit und Zukunftsplänen! Ich habe die ehrenamtliche Arbeit gerne getan und dabei viel gelernt, fachliches ebenso wie menschliches. Mein besonderer Dank gilt den Mitstreiterinnen und Mitstreitern in unseren LNV-Arbeitskreisen.”

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LNV-Infobrief April 2015

LNV-Infobrief April 2015

Im Blickpunkt: Gefällte Bäume ersetzen!

Wer kennt das nicht? Jeden Winter müssen immer wieder alte Obst- und andere Bäume, die nicht mehr standfest sind, aus Verkehrssicherheitsgründen an den Straßen gefällt werden. An außerörtlichen Straßen werden sie meistens nicht mehr ersetzt. Dabei sind diese einzeln stehenden Bäume nicht nur schöne blühende Landmarken, sondern auch wichtige Biotoplinien in der Landschaft. Sie beherbergen Futter, Nist- und Ansitzmöglichkeiten für viele Vögel und Insekten. Was ist passiert, dass viele Bäume von den Straßenbaulastträgern nicht mehr nachgepflanzt werden?

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Monatlicher LNV-Infobrief

Monatlicher LNV-Infobrief

Informationen aus dem LNV

Der LNV-Infobrief informiert regelmäßig über den Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V. und über neue Entwicklungen im Natur- und Umweltschutz mit Schwerpunkt auf Baden-Württemberg.
Abonnieren Sie unseren digitalen LNV-Infobrief kostenlos unter Angabe von Name und ggf. Institution unter
info@LNV-bw.de
Die Abbestellung ist jederzeit möglich.

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LNV-Infobrief März 2015

LNV-Infobrief März 2015

Im Blickpunkt

Ein Gespenst taucht wieder auf: In den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts wurden teure Straßenbauprojekte erstmals durch „Private Vorfinanzierung“ gebaut, so zum Beispiel das nur rund 7 km lange Teilstück der B 31 zwischen Freiburg und Kirchzarten. Das Projekt wurde dadurch doppelt so teuer wie bei einer ordentlichen Finanzierung aus dem Staatshaushalt. Dies nicht zuletzt wegen der Zinsen, die die Banken während der 15-jährigen Rückzahlungszeit kassierten.

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LNV-Infobrief Februar 2015

LNV-Infobrief Februar 2015

Im Blickpunkt: Schule wird nachhaltig

Man schützt nur was man kennt. Wie viele Jugendliche kennen die Natur noch so gut, dass sie den qualitativen Unterschied zwischen einer Löwenzahnwiese und einem Halbtrockenrasen erkennen? Der Jugendreport “natur” von 2010 unter dem Titel „Natur – vergessen?“ zeichnet ein ernüchterndes Bild. Artenkenntnis? Fehlanzeige! Schaut man, was und wie in den Schulen gelernt wird, ist das nicht ganz verwunderlich.

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LNV-Infobrief Dezember 2014

LNV-Infobrief Dezember 2014

Im Blickpunkt: Wie gehabt: Flächenversiegelung und kein Ende…

Das Aktionsbündnis “Flächen gewinnen” in Baden-Württemberg feierte vor kurzem sein 10-jähriges Bestehen. Kein Grund zum Feiern, mehr einer zum Innehalten. Innehalten und feststellen, dass ganz offenbar der Appell zum sparsamen Umgang mit Flächen bisher wenig genutzt hat. Es wird weiter kräftig versiegelt im Land: Gewerbegebiete wachsen oder werden neu entwickelt und die Innenentwicklung fristet weiterhin nur ein Alibi-Dasein. Viele Kommunen wollen nicht wahrhaben, dass der Rückgang der Bevölkerungszahlen auf Dauer gute Gründe liefert, mit der Ausweitung der Baugebiete vorsichtig umzugehen.

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LNV-Infobrief November 2014

LNV-Infobrief November 2014

Im Blickpunkt: Spurenstoffe in Gewässern

Die Spur der Spurenstoffe in den Gewässern wächst, lokal, regional und weltweit. Nicht nur in der Wissenschaft, auch in Politik und Verwaltung, in den Medien und in der Gesellschaft findet das Thema wachsende Beachtung. Experten sprechen bereits von „einer der größten Herausforderungen für ein nachhaltiges Wassermanagement“ der Zukunft. Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) hat hierzu eine für Deutschland in dieser Form vorbildliche Studie vorgelegt. An 17 Fließgewässern und 6 Kläranlagen wurden Proben entnommen und auf Spurenstoffe analysiert.

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LNV-Infobrief Oktober 2014

LNV-Infobrief Oktober 2014

Im Blickpunkt: Energiewende: Ja – aber ……

Der Ausstieg aus der Atomwirtschaft wird in Deutschland immer noch mit großer Mehrheit begrüßt. Die Energiewende als politisches und ökologisches Politikziel ist ebenso bei den meisten BundesbürgerInnen unbestritten. Trotzdem erleben wir den täglichen Streit um die praktische Umsetzung beider Ziele. Der Abbau von Kernkraftwerken ist langwierig und teuer – siehe Obrigheim. Und die technischen Notwendigkeiten zur Einführung der Energiewende werden – auch und gerade von Bürgerinitiativen – häufig nicht akzeptiert.

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LNV-Infobrief Juli 2014

LNV-Infobrief Juli 2014

Im Blickpunkt: Streuobst

Echte Klassiker im öffentlichen Diskurs beim Thema Streuobst sind die Fragen „Was verstehen wir unter Streuobst?“ und „Welche Mindestkriterien müssen Streuobstprodukte erfüllen?“. Über Themen wie Pestizideinsatz, Düngung, Stammhöhe wird seit Jahren – mehr oder minder konstruktiv – diskutiert. Nun ist ein kleiner Silberstreif am Horizont zu sehen: Im „Streuobstparadies“ hat man sich im zuständigen Fachbeirat darauf geeinigt, dass die Anwendung von Spritzmitteln – egal ob „chemisch-synthetisch“ oder „biologisch“ bei Streuobstprodukten aus Kernobst grundsätzlich tabu sein soll.

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LNV-Infobrief Juni 2014

LNV-Infobrief Juni 2014

Im Blickpunkt: Klimaschutz und Pkw-Vignette

Die Deutschen sind Reiseweltmeister. Sie beklagen sich aber darüber, dass sie im Ausland (vor allem im südlichen) Maut zahlen müssen, während die Ausländer bei uns ungeschoren davon kommen. Um eine vermeintliche Art von Gerechtigkeit herzustellen, plant jetzt der Bundesverkehrsminister die Einführung einer Pkw-Maut. Dazu will er das Vignettensystem einführen. Sinnvoll wäre eine streckenabhängige Maut nach dem Verursacherprinzip, dass jene, die viel im Auto unterwegs sind, für die von ihnen verursachten Schäden aufkommen.

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LNV-Infobrief Mai 2014

LNV-Infobrief Mai 2014

Im Blickpunkt: Neue Mitstreiter finden

Ein Dauerthema beim LNV, aber auch bei seinen Mitgliedsvereinen, ist die Frage, wie man für die vielfältigen Aufgaben neue Mitstreiter/innen gewinnt. Gesucht sind Leute mit ausreichend Zeit, guten fachlichen Kenntnissen und guten kommunikativen Fähigkeiten. Öffentliche Aufrufe sind wohlfeil, aber weitgehend wirkungslos. DEr LNV möchte deshalb im Folgenden einige Ideen weitergeben, wie vielleicht neue Mitarbeiter/innen für den LNV oder für Ortsgruppen seiner Mitgliedsverbände zu gewinnen sind.

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LNV-Infobrief April 2014

LNV-Infobrief April 2014

Im Blickpunkt: Die Erdgas-Erpressung

Die gefährlichen Auseinandersetzungen in der Ukraine machen es deutlich: Der Westen, gerade auch Deutschland, ist erpressbar. Schließlich haben wir uns immer mehr abhängig gemacht von Energieimporten, insbesondere vom russischen Erdgas. Gazprom ist eben nicht nur großzügiger Sponsor eines Bundesliga-Fußballclubs, Gazprom ist auch eine wirtschaftlich effektive Waffe Putins, um die Energieabhängigen zu erpressen.

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LNV Infobrief März 2014

LNV Infobrief März 2014

Im Blickpunkt: Waldnaturschutz im Aufwind

Das zurückliegende Jahr hat den Waldnaturschutz ein gutes Stück voran gebracht: Der neue Nationalpark eröffnet für Arten- und Prozessschutz im Wald, aber auch für das Naturerlebnis ganz neue Perspektiven. Die Rückverwilderung von Wirtschaftswald zum „Urwald aus zweiter Hand“, wird zu einem lehrreichen Prozess führen. Erfolgreich verliefen auch die Bemühungen um eine Ökologisierung der Waldwirtschaft: Flächige Räumungen von erntereifen Wäldern waren bislang selbst in Schutzgebieten üblich, zumeist sogar versehen mit dem Etikett „naturnahe Waldwirtschaft“. Dies wird nun der Vergangenheit angehören

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LNV-Infobrief Februar 2014

LNV-Infobrief Februar 2014

Im Blickpunkt: Energiewende und Netzausbau

Werden die Pläne der neuen schwarz-roten Bundesregierung umgesetzt, wird der Ausbau der Erneuerbaren Energien erschwert. Statt des Zubaus von jährlich rund 7 Gigawatt sollen nur noch zwischen 2,5 und 3,5 Gigawatt Leistung pro Jahr gefördert werden. Dieser neue „Ausbaukorridor“ soll laut Koalitionsvertrag „eine bessere Verknüpfung mit dem Netzausbau“ sicher stellen. Mir scheint dies ein Argument, das von den eigentlichen Gründen ablenkt. Spielen doch die geplanten Hochspannungstrassen quer durch Deutschland keine Rolle für die Photovoltaik oder die bei uns vor Ort erzeugte Windenergie.

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LNV-Infobrief Januar 2014

LNV-Infobrief Januar 2014

Im Blickpunkt: Der ÖPNV und die Bahn

Im März 2013 wurde der ÖPNV-Innovationspreis des Landes auf Vorschlag des LNV von Verkehrsminister Herrmann für das Tarifangebot „KONUS“ (kostenlose Nutzung des ÖPNV im Schwarzwald) verliehen. Das Prinzip: Die Gästekarte an 140 Orten mit über 10.000 Gastbetrieben und 11 Millionen Übernachtungen berechtigt zur Fahrt im Nahverkehr im gesamten Schwarzwald. Auf einer breiten Beitragsbasis reichen weniger als 50 Cent Zuschlag pro Übernachtung aus, um das KONUS-System zu finanzieren.

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LNV-Infobrief Dezember 2013

LNV-Infobrief Dezember 2013

Im Blickpunkt: Unsere LNV-Koalition

am Ende des Jahres wird landauf, landab „Bilanz gezogen“, Pluspunkte werden notiert und schlechte Noten verteilt – je nach Interessenlage. Ich möchte Ihnen eine solche Rückschau ersparen. Dies auch, weil ich weiß, dass gerade bei einem so vielfältig zusammengesetzten Dachverband wie dem LNV die „Interessenlagen“ durchaus nicht immer identisch sind. Ich will mich deshalb darauf beschränken, Ihnen, die Sie wieder ein ganzes Jahr lang Mut und Geduld bewiesen haben bei der Natur- und Umweltschutzarbeit, meinen herzlichen Dank zu sagen.

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LNV-Infobrief November 2013

LNV-Infobrief November 2013

Im Blickpunkt: Natura 2000

Vor wenigen Wochen wurden die Ergebnisse des sechsjährigen Monitoring der FFH-Lebensräume und FFH-Arten publiziert. Die Klassifizierung erfolgte entlang der Kategorien “günstiger“, „ungünstiger-unzureichend“ und „ungünstig-schlechter“ Erhaltungszustand. Ziel der FFH-Richtlinie ist es, alle Arten und Lebensräume in den günstigen Erhaltungszustand zu versetzen, um ihr Überleben dauerhaft zu sichern. Dies ist laut Monitoring-Bericht in Baden-Württemberg für 43% der Arten und 36% der Lebensraumtypen erreicht. Das Land schneidet damit zwar etwas besser als der Bundesschnitt ab, ist aber dennoch weit vom Ziel entfernt.

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LNV-Infobrief Oktober 2013

LNV-Infobrief Oktober 2013

Im Blickpunkt: „Lasst den Wald in Ruhe!“

Dieser Satz stammt Peter Wohlleben, dem umstrittenen Förster und erfolgreichen Buchautor, der mit seinen Veröffentlichungen zu beweisen versucht, dass Wälder ohne menschliche Eingriffe bes-ser gedeihen. In der Eifel-Gemeinde Hümmel bewirtschaftet er einen ökologischen Vorzeigewald (www.peter-wohlleben.de). Seiner Meinung nach machen dem Wald die Forstämter, die Freizeitindustrie, die Jägerlobby, die Holz- und Forstwirtschaft und die Bioenergiebranche zu schaffen. Eine offene und öffentliche Diskussion zwischen Forstleuten und der Naturschutzszene ist sicher hilfreich.

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LNV-Infobrief September 2013

LNV-Infobrief September 2013

Im Blickpunkt: Spurenstoffe in Gewässern

Als Spurenstoffe oder Mikroverunreinigungen werden anthropogene organisch-chemische Stoffe bezeichnet, die in unseren Gewässern im Konzentrationsbereich von einigen Mikro- bis herunter zu Bruchteilen von Nanogramm im Liter auftreten. Diese Konzentrationen sind geradezu unvorstellbar nieder, als anschaulicher Vergleich dient gelegentlich ein einziger Zuckerwürfel im Wasservolumen eines Tankschiffs (µg/L) oder in einem Stausee (ng/L).
Als pdf-Datei: LNV-Infobrief September 2013

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LNV-Infobrief Juli/August 2013

LNV-Infobrief Juli/August 2013

Im Blickpunkt: Die Naturschutzstrategie

Lang hat es gedauert bis das Kabinett die Naturschutzstrategie beschlossen hat. Der langwierige Prozess von den ersten Beratungen der amtlichen Naturschützer mit den ehrenamtlichen (noch unter der vorigen Regierung!) bis zur Zustimmung der grün-roten Ministerrunde hat gezeigt, dass es sich die Landesregierung nicht einfach gemacht hat.
Den vollständigen Infobrief als pdf-Datei: LNV-Infobrief Juli 2013

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LNV-Infobrief Juni 2013

LNV-Infobrief Juni 2013

Im Blickpunkt: Nationalpark Nordschwarzwald

Der von uns schon seit Jahrzehnten erhoffte Nationalpark in Baden-Württemberg wird wohl bald Wirklichkeit werden. Es ist jetzt an den Abgeordneten des Landtags, den entscheidenden Beschluss zu fassen. Der LNV mit der vielfältigen Struktur seiner 34 Mitgliedsverbände hat durch seinen Vorstand ein einstimmiges Votum für die Einrichtung des Nationalparks Nordschwarzwald abgegeben. Ich bitte Sie alle, bei der Einrichtung und Ausgestaltung des Nationalparks mitzuwirken.
Den vollständigen Infobrief als pdf-Datei: LNV-Infobrief Juni 2013

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LNV-Infobrief Mai 2013

LNV-Infobrief Mai 2013

Im Blickpunkt: Naturschutzbeauftragte

Baden-Württemberg ist das einzige Bundesland, das ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte (NSB) kennt. Ihre Unabhängigkeit ist in Gefahr. Unbequeme NSB wurden kalt gestellt, indem man sie bei der Wahl durch den Kreistag durch vermeintlich pflegeleichtere ersetzt hat. NSB erleben häufig Konflikte mit Vertretern der Kommunen. Interessenskonflikte sind so vorprogrammiert, die Unabhängigkeit der NSB in Frage gestellt.
Der vollständige LNV-Infobrief als pdf-Datei: LNV-Infobrief Mai 2013

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LNV-Infobrief April 2013

LNV-Infobrief April 2013

Im Blickpunkt: Regenerative Energien

Lange hat es dieses Jahr gedauert, bis mildere Frühlingstemperaturen ins Land ziehen. Während sogenannte “Klimaskeptiker” darin gleich einen Beweis gegen den Klimawandel sehen, führen Klimakundler den langen Winter gerade auf die Erderwärmung zurück: Das Abschmelzen der Polkappen verändert die Luftströmungen und beschert uns so eisige Temperaturen. Frostig sieht es auch bei der Klimaschutzpolitik aus. Das marktwirtschaftliche Mittel der CO2-Lizenzen hat völlig versagt, ihr Preis ist auf unter 3 € gesunken.
Den LNV-Infobrief als pdf-Datei: LNV-Infobrief April 2013

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