LNV-Infobrief November 2017

Nr. 11 vom 10.11.2017 Im Blickpunkt: Verkehr, Umwelt, Zukunftsfähigkeit Liebe Naturschützerinnen und Naturschützer, Verkehr und Umwelt – ein Dauerthema in Bund und Land, siehe z. B. die schwierige Regierungsbildung in Berlin. Schon 1990 sprach ein weitsichtiger Umweltminister Baden-Württembergs (Dr. Erwin Vetter, CDU) in einer Regierungserklärung über Luftreinhaltepläne und davon, dass darin „bei einer erhöhten Luftbelastung örtliche verkehrsbeschränkende Maßnahmen angeordnet werden […]

LNV-Infobrief Oktober 2017

Im Blickpunkt: Der Wind weht wo er will

„Der Wind weht wo er will“, heißt es im Johannes-Evangelium. Zurzeit weht er den Windmüllern scharf ins Gesicht. Die Gegner des Ausbaus der Windkraft organisieren sich in Dachverbänden und leisten Entwicklungshilfe, wo der Widerstand vor Ort noch zögerlich ist. Noch gravierender ist jedoch die Umstellung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes auf Ausschreibungslösungen. Bei den ersten beiden Ausschreibungen gab es keine Zuschläge in Baden-Württemberg.

LNV-Infobrief August 2017 / Im Blickpunkt: Forstreform

Im Blickpunkt: Forstreform

Seit einigen Monaten berichten die Medien über den Streit zwischen dem Land und dem Bundeskartellamt über die Aufgaben der Landesforstverwaltung. Als Fazit steht fest, dass die Forstorganisation in der bisherigen Form keinen Fortbestand mehr hat. Sind damit die – auch für den Naturschutz bedeutsamen – anerkannten hohen Standards der multifunktionalen Waldbewirtschaftung in Baden-Württemberg in Gefahr? Fragen und Befürchtungen, die nicht nur unsere ökologischen und sozialen Kernbereiche berühren, sondern sich auch auf die weichen Standortsfaktoren unseres Bundeslandes beziehen.

LNV-Infobrief Juli 2017 / Im Blickpunkt: Abbremsen!

Kennen Sie das treffendste Argument der Gegner eines allgemeinen Tempolimits? Bei höheren Geschwindigkeiten sei man kürzere Zeit auf der Autobahn und verbrauche deshalb weniger Sprit. Nun ja, manchmal ist das Diskussionsniveau etwas höher. Interessant ist aber die Frage, inwieweit Geschwindigkeit generell ein Hemmnis für mehr Nachhaltigkeit ist. Beim Auto führt sie höherem Verbrauch, weiteren Fahrtstrecken und Fehlsteuerungen bei der Fahrzeugentwicklung.

LNV-Infobrief Juni 2017 / Im Blickpunkt: Katharina Heine im LNV-Vorstand

Seit dem 1. August 2016 ist Frau Katharina Heine Naturschutzreferentin in der Hauptgeschäftsstelle des Schwäbischen Albvereins (SAV) und wurde dann als Delegierte in den Vorstand des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg benannt. Beim SAV ist sie auch für den Landschaftspflegetrupp zuständig. Sie koordiniert und organisiert die Pflegeeinsätze des fünfköpfigen Trupps und sorgt dafür, dass die Förderanträge nach der Landschaftspflegerichtlinie gestellt werden. Auch plant und organisiert sie das Jahresprogramm „Naturschutz“.

LNV-Infobrief Mai 2017 / Im Blickpunkt: Finanzierung des Naturschutzes

Eigentlich müssten wir Naturschützer in BW doch seit einigen Jahren jeden Tag Champagner trinken! Jährlich 6 Mio. Euro mehr für den Naturschutz, innerhalb von fünf Jahren eine Verdoppelung und so soll es auch weitergehen. Wie kann es da sein, dass im letzten und auch in diesem Jahr plötzlich riesige Lücken im Naturschutzhaushalt klaffen und bereits ausverhandelte Verträge mit Landwirten zurückgestellt werden müssen?

LNV-Infobrief April 2017

Im Blickpunkt: Naturschutz durch Pädagogik

Wir müssen alles daran setzten, dass sich unseren Mitmenschen die Einzigartigkeit, Schönheit und die Bedeutung der Tiere und Pflanzen, der Biotope und Landschaften mit all ihren vielfältigen Zusammenhängen erschließen kann. Doch wie sollten wir vorgehen? Ist Naturschutz nicht eine langweilige, ernste und trockene Materie in den Lehrgebäuden der Republik? Wie kann man IT-affinen Kinder und Jugendliche für die Natur begeistern? Lernen durch Erleben ist hier ein bewährtes pädagogisches Konzept, das auch Mitgefühl und Einfühlungsvermögen gegenüber anderen Lebewesen erzeugen kann.

LNV-Infobrief März 2017

Im Blickpunkt: Fördermitgliedschaft im LNV

Der LNV hat beschlossen, eine Fördermitgliedschaft für natürliche und juristische Personen einzuführen. Damit soll nicht das Profil des LNV als Dachverband in Frage gestellt werden, vielmehr will der LNV seine Finanzierung auf eine breitere Basis stellen. Manche Menschen haben bei ihrer Arbeit in Politik, Verwaltung u.a. gute Erfahrungen mit dem LNV gemacht hat. Diese wollen wir überzeugen, als „Fördermitglieder“ einen spürbaren finanziellen Beitrag zur Arbeit des LNV zu leisten.

LNV-Infobrief Februar 2017

Im Blickpunkt: Photovolatik auf Freiflächen

Solarstromproduktion auf Grünland und Ackerflächen? In den vergangen Jahren hatte sich der Gesetzgeber im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) noch dagegen ausgesprochen. Freiflächenanlagen waren nur in wenigen Fällen erlaubt, beispielsweise auf Konversionsflächen oder auf Seitenrandstraßen entlang von Autobahnen.

LNV-Infobrief Dezember 2016

Im Blickpunkt: Schutz des Landschaftsbildes

Luxus oder Notwendigkeit? In Planungsverfahren müssen vielerlei Belange berücksichtigt, dutzende Interessensträger angehört werden. Es gibt „harte“ Ausschluss- und „weiche“ Abwägungs-Kriterien, die Machbarkeit und Ort eines Projektes bestimmen können. Naturschutzbelange waren lange Zeit überwiegend weiche Kriterien. Das hat sich erst durch die EU-Naturschutzrichtlinien geändert: nach EU-Recht geschützte Arten und Lebensräume werden heute sehr ernst genommen. Auf der Stecke bleibt häufig der Belang des „Landschaftsbildes“.

LNV-Infobrief November 2016

Im Blickpunkt: Umweltbildung und Artenschutz

Der LNV hat Konrad Bauerle zum Referenten für Umweltbildung und Artenschutz (Bereich Tiere / Zoologie) berufen. Nach dem Abitur studierte er Biologie an der Uni Würzburg und der PH Ludwigsburg. Seit September 2006 ist er als Akademischer Oberrat an der Pädagogischen Hochschule in Schwäbisch Gmünd im Fach Biologie tätig. Sein Schwerpunkt in der Lehre ist hier die Zoologie (Systematik, Artenkenntnis, Biodiversität). Im Bereich der Umweltbildung liegt ihm als Zoologe besonders die (fehlende) Artenkenntnis der jungen Generation am Herzen.

LNV-Infobrief Oktober 2016

Im Blickpunkt: Floaten im Buchenwald

In FFH-Gebieten muss der wirtschaftende Eigentümer darauf achten, dass die Fläche der Lebensraumtypen erhalten bleibt. Es ist ihm daher nur dann erlaubt, in einem Teil seines Waldes die Fläche zu verkleinern, wenn er an anderer Stelle dies flächen- und wertgleich ausgleichen kann. Dieser Flächentausch wird „floaten“ genannt.

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