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 meversorgung-fuer-baden-wuerttemberg/
SUMMARY:Energie aus dem Fluss - Krisenfeste Wärmeversorgung für Baden-Wü
 rttemberg?
DESCRIPTION:\nDie Veranstaltung findet online statt.\n\n\n\nWärmepotenzial
 e zur Grünen Nah- und Fernwärmegewinnung aus Fließgewässern – Unters
 uchung für die 80 Großstädte in Deutschland\nMit über 400.000 km Flie
 ßgewässernetz und mehr als 185 Milliarden m³ jährlichen mittleren Abfl
 uss sind die Fließgewässer in Deutschland flächendeckend vorhanden und 
 besitzen große Potenziale im Bereich der Wärmegewinnung für Grüne Nah-
  und Fernwärme.\nAktuelle Untersuchungen der TU Braunschweig zeigen\, das
  alleine im Bereich der Wärmegewinnung aus Fließgewässern bei einem Tem
 peraturentzug von 2 K ein Wärmepotenzial von 430\,8 bis 861\,5 TWh/a in D
 eutschland erschlossen werden kann\, was bis zu 35\,8 % des Endenergiebeda
 rfs\, bis zu 64 % des Wärmebedarfs und bis zu 94 % des Wärmebedarfs im N
 iedertemperaturbereich in Deutschland entspricht.\nIn den Untersuchungen w
 urde auch das Flusswärmepotenzial in den 80 Großstädten in Deutschland 
 ausgewertet. 41 der 80 Großstädte können grundsätzlich vom Potenzial h
 er ihren gesamten Raumwärmebedarf zu 100 % und mehr aus den Fließgewäss
 ern decken. Auch die Großstädte in Baden-Württemberg ebenso wie die kle
 ineren Gemeinden verfügen mit dem Neckar\, Rhein und Donau und den zugeh
 örigen Nebenflüssen über ein erhebliches Flusswärmepotenzial für eine
  zukunftsfeste grüne Nah- und Fernwärmeversorgung.\nDa die Fließgewäss
 er in Deutschland seit 1950 infolge des Klimawandels um 3 bis 4°C wärmer
  geworden sind\, stellt der Wärmeentzug von 2 K für die Gewinnung grüne
 r Nah- und Fernwärme eine geeignete Möglichkeit zur Klimafolgeanpassung\
 , zur ökologischen Gewässersanierung und zur Dekarbonisierung unserer W
 ärmeversorgung dar\, zumal die Trendlinien der untersuchten Fließgewäss
 er zeigen\, das bis 2050 die Gewässer sich in Deutschland noch einmal um1
  K weiter erwärmen werden\, wenn der beobachtete Trend der letzten Jahrze
 hnte weiteranhält.\n\n\n\n\n\nChristian Seidel stellt an diesem Abend die
  Potenziale von 9 Flüssen in Baden-Württemberg vor. Er geht auf die tech
 nischen Voraussetzungen ein\, die gegeben sein sollten oder geschaffen wer
 den müssten und erörtert auch Herausforderungen\, die ein Wärmenetz an 
 verschiedenen Standorten mit sich bringt.\n\n\n\nReferent:Dipl.-Ing. Chris
 tian SeidelLeiter der Arbeitsgruppe Regenerative Energien Technische Unive
 rsität BraunschweigInstitut für Statik und Dynamik (ISD)Beethovenstraße
  51\, 38106 Braunschweig\, c.seidel@tu-bs.deundLeiter Arbeitsgruppe Ström
 ungsmechanik im Bauwesen Universität KasselInstitut für Baustatik und Ba
 udynamik Fachgebiet Baumechanik/BaudynamikMönchebergstraße 7\, 34109 Kas
 sel\n
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