Neuigkeiten aus dem Naturschutz in Baden-Württemberg

LNV-Infobrief Juni 2020

Im Blickpunkt: Vom Warten
Im Land warten wir auf die Weiterbehandlung des aus dem Volksbegehren hervorgegangenen „Biodiversitäts-Stärkungsgesetzes“. Als einziger Umweltverband hat der LNV in einer Stellungnahme noch Verbesserungen im Detail gefordert.

Junge Naturforscher*innen gesucht: Jetzt bewerben!

Programm „Youth in Nature“ startet im September
Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren können sich jetzt für das Programm „Youth in Nature“ bewerben. Auf mehreren ein- oder zweitägigen Exkursionen erforschen sie gemeinsam verschiedene Tier- und Pflanzengruppen wie Vögel, Fledermäuse und Reptilien – angeleitet von den besten Artenkennerinnen und -kennern Baden-Württembergs. Projektgruppen gibt es rund um Stuttgart, Karlsruhe, Tübingen, Freiburg und am Bodensee. „Youth in Nature“ ist Teil der „Initiative Artenkenntnis“ des Landesnaturschutzverbandes (LNV), deren Schirmherr Ministerpräsident Winfried Kretschmann ist.

LNV: MdB Nüßlein hat genug Unheil angerichtet!

CSU-Bundestagsabgeordneter beschwert sich über Sachverständigenrat für Umweltfragen
Der CSU-Bundestagsabgeordnete Georg Nüßlein hat sich bei Umweltministerin Svenja Schulze über den Sachverständigenrat für Umweltfragen beschwert. Der politisiere anstatt wissenschaftlich zu beraten. Dies nimmt der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) zum Anlass, sich intensiver mit dem Abgeordneten Georg Nüßlein auseinander zu setzen. „Georg Nüßlein hat wie kein anderer Politiker die deutsche Umweltpolitik sabotiert“, meint Gerhard Bronner, Vorsitzender das Landesnaturschutzverbandes. „Anstatt engagierte Wissenschaftler zu verunglimpfen, soll er lieber seine Obstruktionspolitik gegen eine zeitgemäße Umweltpolitik beenden!“

LNV-Infobrief Mai 2020

Im Blickpunkt: Natur kennen lernen
In den Hintergrund gerückt sind wegen Covid19 die mindestens ebenso gravierenden Bedrohungen unserer Lebensgrundlagen durch Klimawandel und Verlust der Biodiversität. Auch in Europa ist es bislang nicht gelungen, die Monotonisierung der Landschaft und das Artensterben zu beenden, den Flächenverbrauch durch Siedlungen und Verkehr auf Kosten von Landwirtschaft und Natur entscheidend zu reduzieren.

LNV-Info: Aktiv gegen Schottergärten

Mit Argumenten und Textbausteinen gegen die „Gärten des Grauens“
Was Kommunen, Naturschutzgruppen und Privatpersonen gegen den Trend zum Schottergarten unternehmen können, hat der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) in seinem neuen LNV-Info Nr. 02/2020 zusammengestellt. Es informiert darüber, welche negativen Folgen Schottergärten für die Natur haben und verweist auf rechtliche Vorgaben, die diese Art der Gartengestaltung bereits heute verbieten. Zudem beinhaltet es Mustertexte für Schreiben an die Behörden und Textbausteine für die Behörden selbst.

LNV begrüßt Transparenz beim kommunalen Flächenverbrauch

Neue Daten des Statistischen Landesamtes zu jeder einzelnen Gemeinde
Viele Gemeinden in Baden-Württemberg haben den Flächenverbrauch bereits leicht reduziert, müssen aber noch deutlich sparsamer werden. Das fordert der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) mit Blick auf die neuen Daten des Statistischen Landesamtes. Vor allem im ländlichen Raum läuft die Entwicklung im Durchschnitt noch immer in die falsche Richtung.

LNV-Geschäftsstelle: eingeschränkte Telefonzeiten

In Zeiten wie diesen… ist die LNV-Geschäftsstelle nur eingeschränkt per Telefon erreichbar. Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail. Auf Grund der Corona-Krise arbeiten wir momentan häufig im homeoffice. Beachten Sie auch, dass die für den 18.04.2020 geplante LNV-Mitgliederversammlung abgesagt ist. Bitte halten Sie sich an die Empfehlungen der Virologen, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen und die Verbreitungsgeschwindigkeit zu verlangsamen:  […]

Lob für rechtliche Grundlage zum besseren Biodiversitätsschutz

LNV-Stellungnahme zur Änderung NatSchG und LLG
In seiner Stellungnahme zur geplanten Änderung des Naturschutzgesetzes (NatSchG) und des Landwirtschafts- und Landeskulturgesetzes (LLG) begrüßt der LNV die wesentlichen Inhalte. Er mahnt die Einhaltung des Zeitplans im Gesetzgebungsprozess ein, wie er am Runden Tisch zum Volksbegehren zugesagt wurde. Die LNV-Stellungnahme enthält zudem eine ganze Liste weiterer Änderungswünsche, so ein Verbot von Motorsport auf landwirtschaftlichen Flächen, Ergänzungen zum Kompensationsverzeichnis, Schutz der Fauna (nicht nur der Insekten) vor Lichtverschmutzung, eine Stammhöhe von 1,80 m bei Neupflanzung von Streuobst, ein Pestizidverbot auch in „Refugialflächen“ u.a.m.

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