LNV-Infobrief Oktober 2020

Im Blickpunkt: Umwelt, Verkehr und die Bahn …

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Naturschützerinnen und Naturschützer, im Naturschutz ist in den vergangenen Jahren vieles besser geworden: ein Naturschutzgesetz, drei Großschutzgebiete, dank der EU besserer Artenschutz. Auch beim Klimaschutz gibt es gewisse Erfolge: So sind in fast allen Sektoren die Emissionen an Treibhausgasen (THG) seit 1990 zurückgegangen. Zwar nicht genug, aber wenigstens kleine Schritte hin zu den angestrebten 40 % bis 2020. Dass das Ziel insgesamt weit verfehlt wurde, liegt am Verkehrssektor. Bundesweit blieben die THG-Emissionen des Verkehrs fast unverändert, sie verhageln die Gesamtbilanz. Ohne Verkehrswende sind die Klimaschutzziele unerreichbar. Unrühmlicher Spitzenreiter ist ausgerechnet Baden-Württemberg mit einer Zunahme der THG-Emissionen im Verkehr um rund 13 %. Zwar will der Bund nun ein Feuerwerk an Investitionen für die Schiene zünden (Masterplan Schiene und Zukunftsbündnis Schiene). Allerdings ist der Masterplan selbst bei den als dringend genannten Projekten bis 2040 bestenfalls zu zwei Dritteln finanziert, wie in der Fachzeitschrift Bahn-Report Heft 5/2020 aufgezeigt wird. Hinzu kommt, dass in vielen Unternehmen der Bahnwirtschaft, in Genehmigungsbehörden und im Bausektor die personellen Kapazitäten fehlen. Kleine Anregung: Warum nicht Beschäftigte der unter Überkapazitäten leidenden Automobilwirtschaft auf bahnbezogene Tätigkeiten umschulen? Völlig konterkariert wird der Klimaschutz im Verkehr durch Stadt und Region Stuttgart: Sie wollen die internationale Schienenverbindung Zürich-Stuttgart (sog. Gäubahn, zugleich unverzichtbare Ausweichstrecke bei S-Bahn-Störungen) vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof kappen, ohne dass dies bautechnisch wegen S 21 oder wegen der angestrebten Überbauungen notwendig wäre. Die Bahnreisenden sollen bis zur Fertigstellung einer neuen Stecke über den Flughafen für 5 bis 10 Jahre in Stuttgart-Vaihingen auf die S-Bahn umsteigen oder in der Nähe des Nordbahnhofs von einem neu für die Gäubahn zu errichtenden Haltepunkt aus auf Stadtbahn oder S-Bahn wechseln. So vergrault man Kunden und gräbt dem ÖV, der ohnehin unter der Corona-Pandemie zu leiden hat, weiter das Wasser ab Nirgendwo in der Welt wird eine intakte, einem Verkehrsbedürfnis entsprechende und von tausenden von Fahrgästen täglich genutzte Schienenstrecke abgebaut. Doch Stuttgart, seine Region und das Land leisten sich diesen völligen Fehlgriff zulasten von Bahnkunden und Klimaschutz. Andererseits klagen Politik und Wirtschaft regelmäßig, wie teuer und zeitaufwändig es ist, Verkehrsinfrastruktur zu planen und zu bauen. Warum gibt man dann die sozusagen zum Nulltarif bereits vorhandene und funktionierende Gäubahnführung in den Hauptbahnhof auf?
Herzliche Grüße, Ihr Stefan Frey
Mitglied im LNV-Vorstand und LNV-Verkehrsreferent

Inhalt
LNV Aktiv
LNV-Initiative Artenkenntnis
Aus den LNV-Arbeitskreisen
Aus Politik und Verwaltung
Daten, Fakten, Hintergründe
Alles was Recht ist
LNV Intern
Aus den Mitgliedsvereinen
Zum Mitmachen und Hingehen
Bücher, Filme, Neuigkeiten

LNV-Infobrief als pdf zum Herunterladen

LNV aktiv

Neues LNV-Video zum Schottergärtenwahnsinn

LNV-Video widerlegt Wirtschaftsministerium: Schottergärten sind kein Einzelfall!

Der LNV zeigt in einem neuen Video-Clip, dass Schottergärten im Land weit verbreitet sind. Er widerlegt damit Aussagen des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, wonach Schottergärten in der Realität kaum vorkämen. Das Video zeigt in knapp 90 Sekunden Fotos von über 1.100 Schottergärten aus ganz Baden-Württemberg. LNV-Aktive hatten sie innerhalb weniger Tage zusammengetragen. In einem Brief an Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut fordert der LNV, das Schottergarten-Problem gemeinsam anzugehen. Flo

LNV-Pressemitteilung I LNV Video I Fotosammlung I Weitere Informationen

StEiN-Neue Seminare „Kommunikation und Konflikt“

Angebot für die Regierungsbezirke Freiburg und Tübingen

Der Naturschutz berührt viele andere Interessen, sodass Konflikte vorprogrammiert sind und sich nicht immer vermeiden lassen. Die Seminare richten sich an ehrenamtliche Naturschützer*innen die mit Behörden im Kontakt stehen, sich mit anderen Organisationen anstimmen müssen, im aktiven Naturschutz mit der Bevölkerung zu tun haben oder einfach nur neugierig sind. Sie lernen die verschiedenen Ebenen der Kommunikation kennen, Konflikte einzuordnen, Lösungen zu erkennen, aber auch in emotionalen Situationen einen klaren Kopf zu behalten. Die Referentin Jutta Ortlepp ist Agraringenieurin, Coaching und Kommunikationsexpertin und leitet seit Februar das LNV-Projekt „Stärkung des Ehrenamtes im Naturschutz (StEiN) im LNV. Ort

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Weitere LNV-Fortbildungsangebote

Im Rahmen des vom UM geförderten LNV-Projekts StEiN
(Stärkung des Ehrenamtes im Naturschutz)

Stuttgart -Seminare “Presse- und Öffentlichkeitsarbeit” Freitag 2.Oktober 2020
Programm Stuttgart.pdf

Öhringen – Seminar „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit?“ Freitag, 16. Oktober 2020
Programm Öhringen.pdf

Freiburg – Kommunikation und Konflikt, Samstag 07. November 2020
Programm.pdf

Tübingen – Kommunikation und Konflikt, Samstag 05. Dezember 2020
Programm.pdf
Die Fortbildungen sind für Naturschützer*innen kostenlos.
Infos und Anmeldung bei Jutta Ortlepp, jutta.ortlepp@lnv-bw.de

LNV-Beteiligungsportal

Übersicht über Verfahren und Fristen zur Abgabe von Stellungnahmen

Das LNV-Beteiligungsportal nennt alle aktuellen Beteiligungsverfahren, von denen die LNV-Geschäftstelle Kenntnis hat. Es ermöglicht so einen schnellen Überblick über wichtige Planungen und Zulassungsverfahren. Neben Angaben zur Anhörungsfrist gibt es einen Link zu den Antragsunterlagen, sofern diese im Internet verfügbar sind. Vorhaben, für die eine UVP durchgeführt werden muss und zunehmend auch sonstige Planungen sind zudem digital im UVP-Portal eingestellt. Flo

 
LNV-Beteiligunsverfahren I UVP-Portal

Neuordnung des Abfallrechts

LNV lobt Stärkung des Bodenschutzes

Das bisherige Landesabfallgesetz wird künftig Landes-Kreislaufwirtschaftsgesetz (LKreiWiG) heißen. Der LNV lobt in seiner Stellungnahme insbesondere die neue Vorbildregelung der öffentlichen Hand für den Einsatz von Recycling-Baustoffen, die Stärkung des Erdmassenausgleichs bei der Ausweisung von Baugebieten und die Ausdehnung des Abfallverwertungskonzepts auf Bodenaushub von mehr als 500 m3. Positiv ist ferner die Verankerung eines Bodenschutzkonzepts und des bodenkundlichen Baubegleiters im Landesbodenschutz- und -altlastengesetz.Tr

LNV-Stellungnahme
 

Straßengesetzänderung beschneidet Beteiligungsrechte

LNV, BUND und NABU kritisieren demokratischen Rückschritt der Änderung

In ihrer gemeinsamen Stellungnahme zur geplanten Änderung des Straßengesetzes für Baden-Württemberg kritisieren BUND, LNV und NABU, dass der Entwurf nicht darauf ausgerichtet ist, die negativen Verkehrsfolgen des Straßenbaus insbesondere durch motorisierten Individualverkehr (MIV) und Straßengüterverkehr zu mindern, wie etwa den CO2-Ausstoß. Vielmehr ist geplant, Einspruch- und Beteiligungsrechte der Bürgerschaft einzuschränken, ein demokratischer Rückschritt. Die Möglichkeit zur erleichterten Teileinziehung von bestehenden Verkehrsflächen begrüßen die Umweltverbände. Tr
LNV Stellungnahme
 

Landesgrundsteuergesetz – Lob für einen Meilenstein

LNV, BUND und NABU begrüßen Bodenwertmodell

Die Landesregierung hat eine Grundsatzentscheidung für das Bodenwertmodell getroffen und weicht damit von der bundesrechtlichen Grundsteuer-Neuregelung ab. BUND, LNV und NABU loben dies in ihrer gemeinsamen Stellungnahme als Meilenstein. Das Bodenwertmodell fördert Investitionen in bebaubare Flächen und in den Gebäudebestand. Es dient damit dem Natur- und Umweltschutz, insbesondere dem Boden- und Flächenschutz. Zudem gilt das Bodenwertmodell als verfassungsfest, einfach zu handhaben und für Bürgerinnen und Bürger leicht nachvollziehbar. Tr
LNV Stellungnahme
 

Keine Gäubahn-Kappung ohne Notfallkonzept

Appell an die Politik

„Keine Gäubahn-Kappung ohne funktionierendes Notfallkonzept!“ mit diesem Appell haben sich die Fahrgastbeiräte des Landes und des Verkehrsverbundes Stuttgart (VVS) an die Stuttgarter Stadtpolitik, die Gäubahn gewandt. Hintergrund war die Debatte zur Gäubahn-Kappung im Ausschuss S21/Rosenstein des Stuttgarter Gemeinderates am 22.07.2020. Dort waren zwar viele Experten der DB eingeladen, aber keine Vertreter der Fahrgäste. Der LNV, die Landesverbände des BUND, von PRO BAHN, des VCD und andere haben sich diesem Appell angeschlossen. Die Unterbrechung der Gäubahnstrecke ab Sommer 2025 wird mindestens 5 Jahre dauern. Tr

VCD/LNV-Pressemitteilung
 

Bundesweite Initiative „Silent Rider“

LNV bittet um Unterstützung der Petition „Silent Rider“, Laufzeit bis 17.12.2020

Die Petition richtet sich gegen unnötigen Motorradlärm und wird von den betroffenen Gemeinden, Land-kreisen und Interessensgruppen aus ganz Deutschland unterstützt. Die Problematik soll in die breite Öffent-lichkeit getragen und die Politik sensibilisiert werden, um endlich eine Verbesserung für die vielen be-troffenen Menschen zu erwirken. Die Forderungen sind: Möglichkeit der sofortigen Stilllegung des Fahr-zeugs bei nicht genehmigten Veränderungen, Halterverantwortung, Verbot von geräuschverstärkendem Sounddesign sowie die Einrichtung von Verkehrsruhezonen in Naturschutz- und Wohngebieten. Tr

Petition
 

LNV-Pressemitteilungen

Neues LNV-Video widerlegt Aussage des Wirtschaftsministeriums
Schottergärten sind in Baden-Württemberg ein flächendeckendes Problem
 

LNV-Initiative Artenkenntnis

 

Youth in Nature erfolgreich gestartet!

Erste Exkursionen über Schnecken – eine massiv unterschätzte Tiergruppe

Das Modellprojekt „Youth in Nature“ der Initiative Artenkenntnis ist Mitte September offiziell gestartet. Es fanden bereits erste Exkursionen statt. Begleitet von der Artenexpertin und Biologin Anette Rosenbauer aus dem Naturkundemuseum Stuttgart machten sich die beiden Stuttgarter Gruppen auf in das Maubach-Tal zur Schneckensuche. Bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen versteckten sich die Weichtiere unter nassem Moos, morschen Holz und sogar im Maubach. Die 12 bis 14-jährigen Teilnehmer*innen lernten heimische Arten kennen, wie die Riemenschnecke und die Bernsteinschnecke, sogar einige Wasserschnecken trauten sich heraus Schä

Weitere Informationen
 

Gemeindetag stellt vor

LNV-Initiative Artenkenntnis

Der LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner als Initiator und Prof. Dr. Reif als Koordinator der LNV-Initiative Artenkenntnis konnten die LNV-Initiative Artenkenntnis im Verbandsorgan „Die Gemeinde“ des baden-württembergischen Gemeindetags vorstellen. Wir danken dem Gemeindetag für die Genehmigung, die Publikation in „Die Gemeinde/BWGZ 7/2020 – Verbandszeitschrift des Gemeindetag Baden-Württemberg“ auch über den LNV-Infobrief veröffentlichen zu dürfen. Tr
Initiatve Artenkenntnis I BWGZ Artikel
 

Motivation für Naturbeobachtung

3.401 Teilnehmer*innen bei der Motivationsumfrage „Naturbeobachtung 2020“

In der Umfrage von „naturgucker.de“ wurden unter anderem Fragen zur Motivation an sich, beobachteten Arten und zum Artenwissen gestellt. Bei rund 60% der Befragten hatte das Naturinteresse bereits vor dem 10. Lebensjahr begonnen. Das zeigt, wie wichtig die frühe Nachwuchsförderung ist, wie sie das LNV-Programm „Youth in Nature“ praktiziert. Es fördert gezielt Jugendliche mit Naturinteresse und bildet sie zu Artenkenner*innen aus. Wichtigste Beweggründe für die Naturbeobachtung sind Spaß und Wertschätzung des Naturerlebens. Vögel werden am häufigsten beobachtet, oft im Garten und nächster Umgebung, danach Insekten und Pflanzen.Bond/logr

Motivationsbefragungs Ergebnisse I Initiatve Artenkenntnis
 

Aus den LNV-Arbeitskreisen

 

Radschnellwege als Beeinträchtigung für die Natur

LNV-AK Tübingen warnt VM vor der „Hirschauer Variante“

Ein Radschnellweg durchs Neckartal in der „Hirschauer Variante“ könnte unter anderem Kiebitzen und Rebhühnern schaden, warnt der LNV-AK Tübingen. Er fordert das VM auf, bei der ursprünglich geplanten Trasse zwischen Rottenburg – Tübingen zu bleiben. Die Förderung des Radverkehrs sei richtig und wichtig. Problematisch ist aber auch bei Radschnellwegen die erhebliche Flächeninanspruchnahme. Der Ausbau des bestehenden Feldweges nach den üblichen Kriterien zum Radschnellweg – Mindestbreite 5 m plus getrennter Fußweg, nächtliche Beleuchtung und Winterdienst mit Streusalz – hätte nicht bewältigbare artenschutzrechtliche Konflikte zur Folge. logr

Artikel Tagesblatt
 

Aus Politik und Verwaltung

 

Aktualisierung des NatSchG

Baden-Württembergisches Naturschutzgesetz (NatSchG) wurde überarbeitet

Mit der Gesetzesnovelle vom 23.07.2020 (GBl. S. 651) wird die Stärkung der Biodiversität im Land rechtlich verbindlich. Die Landesregierung hat die Forderungen des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ in weiten Teilen übernommen und zusätzliche Maßnahmen für verschiedene Felder des gesellschaftlichen Lebens eingefügt. § 34 (Verbot von Pestiziden) wurde neu gefasst, die §§ 1a, 21a, 33a und 34a (Artenvielfalt, Verbot von Schottergärten, Erhaltung von Streuobstbeständen, Pflanzenschutzmittel in Privatgärten) neu eingefügt.flo

NatSchG
 

Bundeskompensationsverordnung

Keine Anwendbarkeit in Baden-Württemberg

Die Novelle des Naturschutzgesetzes ist am 31. Juli 2020 in Kraft getreten. Sie enthält neben den Neuerungen auf der Grundlage der Eckpunkte der Landesregierung zum Volksbegehren „Rettet die Bienen“ in Baden-Württemberg einen neuen Satz in § 15 Abs. 5 NatSchG. Dieser schließt die Anwendbarkeit der Bundeskompensationsverordnung im Land aus. Das Umweltministerium hat hierzu einen Erlass mit Erläuterung herausgegeben. Tr

 

LNV Stellungahme I Landtagsdrucksache
 

MLR-Handreichung „Extensives Grünland“

Extensives Grünland – Beihilfefähigkeit und Abgrenzung der Bruttofläche

Bewirtschafter*innen sollen endlich Klarheit haben: Welche Kriterien entscheiden über die Gewährung von Flächenhilfen nach EU-Agrarförderrecht? Die Festlegung und Abgrenzung von sogenannten Bruttoflächen hat wiederholt zu kontroversen Diskussionen geführt, vor allem auf extensiven Grünlandstandorten. Landwirtschaftliche Förderfähigkeit auf der einen Seite und naturschutzfachliche Kriterien auf der anderen Seite liegen manchmal weit auseinander. Die MLR-Handreichung soll zum besseren Verständnis der „Bruttofläche“ beitragen. Tr

MLR-PM vom 19.08.2020 I MLR-Handreichung
 

Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald

Offizielle Ausweisung der Erweiterung

Das auf den Südschwarzwald ausgedehnte Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald wurde am 31. Juli offiziell ausgewiesen und umfasst nun den gesamten Naturraum Schwarzwald mit einer Größe von etwa 8800 km2. Im neuen Bereich des Fördergebietes gilt eine Übergangsfrist von einem Jahr. Bis Ende Juli 2021 werden von einem Wolf verursachte Schäden oder Risse an Nutztieren auch dann entschädigt, wenn ein wolfsabweisender Grundschutz nicht vorhanden war. Das UM übernimmt bis zu 100 % der Zaunkosten und Teile der Arbeitskosten. Tr

UM-PM vom 31.07.2020 I Karte des Präventionsgebiets
 

Sonderförderung für Naturschutz und Umweltpädagogik

Stiftung Naturschutzfonds BW stellt 120.000 € bereit, Bewerbungsfrist 31.11.2020

Die Stiftung Naturschutzfonds BW stellt 150.000 € zusätzliche Fördermittel für Projekte zur Naturschutz- und Umweltpädagogik bereit. Gemeinnützige nicht-staatliche Umwelt- und Naturschutzzentren und vergleichbare Einrichtungen in BW, mit Schwerpunkt auf Naturschutz- und Umweltpädagogik, können sich um die Sonderförderung bewerben. Pro Projekt und Institution gewährt die Stiftung Zuwendungen von bis zu 20.000 €. Denkbar sind z. B. – Praktische Maßnahmen in Verbindung mit Umweltbildung, Bildungs- und Informationsveranstaltungen usw.. Die Ausschreibung zur „Sonderförderung 2020“ endet am 30.11.2020. logr

Weitere Informationen
 

LEADER-Gebiete: Förderung von Kleinprojekten

Unterstützung von Projekten, die maximal 20.000 € kosten

Seit 2019 können in LEADER-Gebieten Kleinprojekte über das Förderinstrument “Regionalbudget im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK)” unbürokratisch unterstützt werden. Ein Kleinprojekt ist ein Projekt, das maximal 20.000 € netto kostet. Der Fördersatz darauf beträgt 80%. Verfügbar sind in jedem Jahr maximal 200.000 € (einschließlich des Eigenanteils der LEADER-Aktionsgruppen). Falls Sie eine Projektidee oder bereits konkrete Pläne haben, sprechen Sie bitte rechtzeitig das betreffende LEADER-Regionalmanagement an und erkundigen Sie sich nach dem Verfahren logr

Kontaktdaten LEADER-Aktionsgruppen
 

Nachhaltige Waldwirtschaft

Förderrichtlinie novelliert (VwV NWW)

Seit dem 13. Juli ist die novellierte Verwaltungsvorschrift Nachhaltige Waldwirtschaft in Kraft. Neu ist der Teil F zu Extremwetterereignissen mit Fördermöglichkeiten zur Schadholzaufarbeitung, Transport und Lagerung. Der Vertragsteil E zum Vertragsnaturschutz im Wald wurde erweitert. Altbäume, Habitatbaumgruppen, lichte Eichenwälder, Nieder- und Mittelwaldbewirtschaftung, strukturreiche Waldinnen- und -außenränder, Auerhuhn-Lebensräume, Anlage und Pflege von Waldbiotopen und Lebensstätten sind einige Stichworte der Fördermöglichkeiten. Tr

MLR-Fröderung I Verwaltungsvorschrift Naturgemäße Waldwirtschaft
 

Bio-Musterregionen

Förderlaufzeit der ersten vier Biomusterregion auf sechs Jahre verlängert

Das MLR verlängert den vier im Jahr 2018 ausgewählten Bio-Musterregionen nach einer erfolgreichen Zwischenbilanzierung die Förderlaufzeit um drei weitere Jahre. Auch die weiteren fünf Regionen erhalten 2021 die Möglichkeit einer Verlängerung. Kern der Förderung ist die Stelle eines Regionalmanagements in den Regionen. Diese wird zu 75 Prozent vom Land gefördert, hinzu kommen Kosten für den Arbeitsplatz und bis zu 30.000 Euro /Jahr und Region für die Aktivitäten des Regionalmanagements Tr

 

MLR-Pressemitteilung vom 17.08.2020
 

Klimaschutz in den Landkreisen

Ein Positionspapier des Landkreistags Baden-Württemberg

Die Landkreise in BW sind bereit, der Vorbildfunktion der öffentlichen Hand gerecht zu werden und ihr Engagement im Bereich des Klimaschutzes zu intensivieren. Sie verfolgen mit Nachdruck das Ziel, bis 2040 weitgehend klimaneutrale Kommunalverwaltungen zu erreichen. Mit einem 45-Punkte-Papier positionieren sich die Landkreise zu klimaschutzrelevanten Fragestellungen. Ein Schwerpunkt sind Forderungen zur Mobilitätsfragen, darunter Klimamobilitätspläne. In einem Schreiben an den Landkreistag-Präsidenten Walter beglückwünschte LNV-Vorsitzender Gerhard Bronner den Landkreistag zu dem ambitionierten Papier und bot eine Zusammenarbeit an, um die darin enthalten Forderungen voranzubringen. Ein erstes Gespräch ist noch in diesem Jahr vorgesehen. Tr/Logr

Positionspapier Landkreistag
 

Daten, Fakten, Hintergründe

 

Vernichtendes Ergebnis des globalen Biodiversitätsberichts

Kein Ziel wurde vollständig erreicht

Die UN-Konvention über die Biologische Vielfalt (CBD) hat zum fünften Mal den Global Biodiversity Outlook (GBO5) veröffentlicht. Er bewertet, ob die Staaten der Welt die Ziele erreicht haben, die sie vor zehn Jahren für den Schutz der Biodiversität vereinbart hatten. Das Ergebnis ist vernichtend: Keines der beschlossenen 20 Ziele wurde vollständig erreicht. Der GBO5 ist ein entscheidender Baustein für die Verhandlungen über ein neues Weltnaturschutzabkommen, das 2021 verabschiedet werden soll. Der NABU sieht ein Grundproblem im falschen Einsatz von Steuergeldern durch die Regierungen.Logr

NABU – Global Biodiversity Outlook 5
 

Aktionsprogamm Insektenschutz der Bundesregierung

Eine Analyse

Die Autoren Schoof, Luick und Paech analysieren das Aktionsprogramm Insektenschutz der Bundesregierung (AP). Es sei zwar thematisch breiter aufgestellt als die Pläne von DNR oder der Wissenschaft. Das AP behandelt das Insektensterben aber als ein mehr oder weniger isoliertes Problem, weitestgehend losgelöst von anderen Herausforderungen, wie dem Klimawandel. Es verspricht eine Symptombekämpfung des Insektenrückgangs innerhalb einer grundsätzlich nicht nachhaltigen ökonomischen und sozialen Ordnung. Auf unabdingbare, weitreichende gesellschaftstransformative Lösungsansätze geht es nicht ein. Tr

Aktionsprogramm der Bundesregierung
 

Naturschutz aus Sicht der Berufspraxis

BBN veröffentlicht Memorandum für einen zukunftsfähigen Naturschutz

Die Herausforderungen für den Naturschutz im neuen Jahrzehnt wachsen immens. Der Bundesverband Beruflicher Naturschutz e.V. (BBN) hat im Vorfeld der nächsten Bundestagswahl ein Memorandum mit einer allgemeinen Analyse und einer Situationsbeschreibung vorgelegt. Es enthält 13 Fachkapitel mit Handlungsempfehlungen. In einem Schlussteil werden die notwendigen Schritte zusammengefasst. Die Aussagen wenden sich an die Politik und an alle im Naturschutz handelnden Akteure.Logr
BBN
 

Überlebt das Rebhuhn in BW?

Tübinger Schutzprojekt in dritter Phase, Schweiz erwartet erlöschen der Bestände

In diesem Jahr zählte der Landkreis Tübingen, einer der letzten Verbreitungsschwerpunkte im Land, 49 Rebhuhn-Reviere. 250 müssen es nach Expertenmeinung sein, damit die Tiere langfristig überleben. In den Gebieten des Kooperationsprojekts „Rebhuhnschutz im Landkreis Tübingen“ von u. a. NABU und VIELFALT e. V. verdoppelten sich die Bestände. Dort werden seit 2017 Schutzmaßnahmen wie mehrjährige Blühmischungen umgesetzt. Diese Erfolge sind nicht selbstverständlich. Für die Schweiz erwartet die Schweizerische Vogelwarte das Erlöschen der Bestände und beklagt einen „traurigen Tiefpunkt für diesen Allerweltsvogel des Landwirtschaftsgebiets“. Logr

NABU – Pressemitteilung vom 17.08.2020
 

Pflanzenschutzmitteleinsatz 2018 und 2019

Bericht des Bundesamtes für Verbraucherschutz (BVL)

Hersteller und Vertreiber von Pflanzenschutzmitteln (PSM) sind gemäß § 64 des Pflanzenschutzgesetzes verpflichtet, jährlich die Mengen der PSM und darin enthaltenen Wirkstoffe zu melden, die im Inland abgegeben oder ausgeführt wurden. Meldepflichtig ist übrigens nur die Ausfuhr formulierter Pflanzenschutzmittel, nicht aber die Ausfuhr in Form des technischen Wirkstoffs (!). Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat seine Berichte für 2018 und 2019 nun veröffentlicht. Tr

BVL-Bericht für 2018 I BVL-Bericht für 2019 I BUND-Pressemitteilung vom 12.08.2020 I Beurteilung des BMU
 

Grundwasserbilanz erstes Halbjahr 2020

Grundwasserstände niedrig

Laut LUBW befanden sich zu Sommerbeginn bereits im dritten Jahr in Folge die Grundwasserstände in BW auf deutlich niedrigem Niveau. Ursache sind weiterhin die vorausgegangenen Trockenjahre 2018 und 2019. Die Grundwasserstände erholten sich zwar im niederschlagsreichen Winterhalbjahr zunächst deutlich. Doch der außergewöhnlich trockene April und trockene Mai hat den Neubildungsprozess unterbrochen. Der Grundwasserspeicher dürfte sich erst im Winterhalbjahr wieder füllen, denn im Sommer können nur ergiebige und mehrtägig Niederschläge jahreszeitlich typische Rückgänge verhindern. Tr

LUBW-Pressemitteilung vom 20.07.2020 I Grundwassersituation in BW
 

Wassertemperaturvorhersage ab sofort online

Zum besseren Schutz von Gewässern und Organismen vor Hitzeschäden

Für Rhein, Neckar und Nebenflüsse gilt eine Wassertemperatur von 28o C als kritisch, da mit Fisch- und Muschelsterben zu rechnen ist. Kraftwerke dürfen ab dieser Schwelle kein erwärmtes Kühlwasser mehr einleiten. Der Betrieb muss eingestellt oder eine zeitlich befristete Ausnahmegenehmigung beantragt werden. Wärmemodelle für Rhein und Neckar, die von LUBW und EnBW entwickelt wurden, sind so angepasst, dass täglich Wassertemperaturvorhersagen für die kommenden sieben Tage berechnet und öffentlich genutzt werden können. Tr

Prognosedaten für die Wassertemperatur I UM-Pressemitteilung vom 19.08.2020
 

Gewässerverschmutzungen durch Unfälle

Hohe freigesetzte Menge an Gülle und vergleichbaren Stoffen

Das Statistische Landesamt BW meldet für 2019 insgesamt 118 Fälle von Gewässerschäden, deren Ursache im unsachgemäßen Lagern, Abfüllen oder Verwenden von wassergefährdenden Stoffen liegt. Bei rund einem Viertel der 32 Unfälle wurden Stoffe aus sogenannten JGS-Anlagen (Jauche-, Gülle- und Silagesickersaftanlagen) freigesetzt. Betrachtet man die ausgetretene Menge, so sind drei Viertel dieser Stoffgruppe zuzurechnen, ein Viertel auf Mineralölprodukte und sonstige Stoffe. Rund 20 Gewässerverschmutzungen gingen auf Leckagen von Betriebsmitteltanks zurück. Tr

Pressemitteilung Statistisches Amt
 

Vorbildlich: Fliegenfischer an der Wutach

Fischereiverein verlegt Fokus vom Fischertrag auf die Wasserqualität

Die rund 30 Naturschützer*innen der Fliegenfischervereinigung 1966 Wutachflühen im Raum Achdorf kümmern sich um einen 7,5 km langen Abschnitt der Wutach. Ihr Schwerpunkt liegt vor allem in der Hege, die für sie keinen Besatz sondern eigene Reproduktion der Fische bedeutet. Ziel ist der Erhalt der vielfältigen Flusslandschaft an der Wutach, z. B. auch durch gemeinsame Projekte mit der Fischereiforschungsstelle BW zur Untersuchung der Wasserqualität und der Insektenpopulation. Die Fischereiforschungsstelle würdigt den Einsatz der Flusspächter und bescheinigt den Fischereivereinen im oberen Wutachtal Vorbildcharakter. Logr

Artikel Schwarzwälder Bote
 

Vorsicht blinde Passagiere!

Die IGKB informiert über die Verbreitung von Neobiota in Gewässern

Gebietsfremde und sich invasiv ausbreitende Arten sind im Bodensee und anderswo ein Problem. Sie nehmen heimischen und geschützten Arten sowohl den Lebensraum als auch die Nahrungsquelle. Arten wie etwa die Quaggamuschel und der Kamberkrebs verändern unsere Ökosysteme dauerhaft und verursachen enormen Schaden. Die Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB) informiert über Gefahren und über Gegenmaßnahmen, die jede*r Einzelne ergreifen kann. Schä/Logr

 

IGKB Akuelles
 

Rattengift in der Kanalisation

Bekämpfung von Ratten führt zu Belastungen von Gewässern und Fischen

Kommunen bekämpfen Ratten mithilfe von Antikoagulanzien-haltigen Fraßködern, die die Blutgerinnung hemmen. Mit einem Draht am Steigeisen befestigt werden sie in Kanalschächte gehängt. Eine UBA-Studie zeigt nun, dass die Wirkstoffe besonders bei Starkregen- und Rückstauereignissen ins Abwasser freigesetzt werden, obwohl rechtsverbindliche Vorgaben einen Kontakt der Köder mit dem Abwasser untersagen. In nahezu allen Leberproben von Fischen wurden Antikoagulanzien der zweiten Generation, wie etwa Brodifacoum und Difenacoum gefunden. Die Wirkstoffe gelten als persistent, bioakkumulierend und toxisch. Tr

Pressemitteilung Umweltbundesamt
 

Verkehrsunfallbilanz in Corona-Zeiten

Anzahl der Getöteten und Verletzten auf historischem Tiefstand

Die Zahl der Verkehrsunfälle ist im ersten Halbjahr 2020 deutlich zurückgegangen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 ist sie von 161.817 auf 126.198 gesunken (22,0 %). So niedrige Zahlen gab es seit Einführung der Unfallstatistik 1953 nicht. Die Zahl der leicht Verletzten nahem um 21,1 % ab, die der schwer Verletzten um -12,9 %, die der Getöteten um -31,8 %. Die Zahl der Fahrradunfälle stieg dagegen um 7,4 % an. Die Anstiege sind weit überwiegend auf Unfälle mit Elektrofahrrädern zurückzuführen. An jedem vierten Fahrradunfall mit Verletzten ist mittlerweile ein Elektrofahrrad beteiligt. Tr

Pressemitteilung Innenministerium
 

Abfallbilanz 2019 des UM

Engpässe bei Klärschlammentsorgung und Bauschutt-Deponierung

2019 entfielen laut Abfallbilanz des UM rund 55 % der Abfälle auf Baumassen und 45 % kamen aus dem Siedlungsbereich. Pro Kopf fielen 355 kg häusliche Abfälle an. Entsorgungsengpässe drohten für Klärschlamm wegen des Wegfalls der Mitverbrennung in Kohlekraftwerken. Es müssen daher mindestens zwei weitere Verbrennungsanlagen eingeplant werden. Auch die Kapazitäten für mineralische Abfälle wie Bodenmaterial oder Bauschutt würden seit einigen Jahren knapper. Deshalb wird an einer Deponiekonzeption für BW gearbeitet, wofür der Ist-Stand und der künftige Deponiebedarf erhoben wird. Tr

UM-Pressemitteilung vom 3.8.2020
 

Plastik-Müll: Mafia im Aufwind

Neuer INTERPOL-Strategiebericht zur globalen Entsorgung von Kunststoffabfällen

Seit China 2018 seine Grenzen für Plastikmüll geschlossen hat, nimmt der illegale Handel und die illegale Abfallbeseitigung mit Plastikmüll weltweit rasant zu. Das geht aus einem im August veröffentlichtem Interpol Report hervor, berichtet das Portal Euroticker. Der Plastikmüll werde statt nach China nun vor allem nach Südostasien exportiert und überfordere dort das lokale Müllmanagement. In Vietnam werde 88 % des Mülls nicht fachgerecht entsorgt, in Indonesien 83 %. Dort wird Müll seit 2018 vermehrt illegal verbrannt oder in der Natur abgelagert. Deutschland ist weltweit der drittgrößte Exporteur von Plastikmüll. Logr

Interpol Bericht (englisch)
 

Alles was Recht ist…

 

Jugendarrest für den Tod eines Auerhahns

Laurentiusfest im NSG Feldberg 2019 und seine Folgen

Eine Woche Jugendarrest, 1000 Euro für den NABU und ein sechsmonatiges Verbot, die Jagd auszuüben. Das ist die Strafe, die der Jugendrichter am Amtsgericht Titisee-Neustadt für das Erschlagen eines streng geschützten Auerhahns beim Laurentiusfest 2019 im NSG Feldberg gegen einen 21jährigen verhängte. Sein 23 Jahre alter Begleiter wurde wegen Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.300 Euro verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Tr

Atrikel Tagsblatt I SWR-Beitrag
 

Pestizidreduktion ohne Kenntnis der Pestizideinsätze?

Klagen von NABU und Landeswasserversorgung erfolgreich

Die Landwirtschaftsverwaltung handelt europarechtswidrig und hat erkennbar kein Interesse daran, Daten zum Pflanzenschutzmitteleinsatz in Natur- und Wasserschutzgebieten abzurufen und offen zu legen. Mit den drei Urteilen aus Karlsruhe, Stuttgart und Freiburg wird sie nun zu beidem verpflichtet. Der § 11 PflSchG („bei Vorliegen eines berechtigten Interesses“) verstößt gegen EU-Recht und darf nicht angewendet werden. Das MLR ist in Berufung gegangen. LNV-Kommentar: Das wirft kein gutes Licht auf die Ernsthaftigkeit der in Erarbeitung befindlichen Pestizidreduktionsstrategie für BW. Tr

NABU-BW
 

Pestizidrebellen vor Gericht

Staatsanwaltschaft in Bozen geht gegen Pestizidkritiker vor

Weil sie den hohen Pestizideinsatz in den Südtiroler Apfelplantagen in die Öffentlichkeit gebracht haben, stehen der Agrarexperten Karl Bär, der Autor und Filmemacher Alexander Schiebel und andere in Italien vor Gericht, berichtet das Umweltinstitut München e. V.. Es hatte 2017 die Kampagne „Pestizidtriol“ gestartet. 2017 erschien auch das Buch „Das Wunder von Mals“ über das Dorf Mals im Vinschgau, dessen Bewohner*innen sich per Bürgerentscheid zur ersten pestizidfreien Gemeinde Europas erklärt hatten. Bei einer Verurteilung droht den Angeklagten außer einer Geldstrafe auch der finanzielle Ruin, da die Schadensersatzforderungen von Landwirt*innen in die Millionen gehen können. Logr
Umweltinstiut Beitrag
 

Stellenausschreibung

 

Leitung NABU-Bezirksgeschäftsstelle Heilbronn-Hohenlohe

Teilzeit (80%) als Elternzeitvertretung für zwei Jahre, Sitz in Heilbronn

Stellenanzeige

LNV intern

 

Wechsel in den LNV-Arbeitskreisen

Hauke Schneider folgt Dr. Gerhard Geis-Tyroller im Kreis Waldshut nach

Aus gesundheitlichen Gründen hat Dr. Gerhard Geis-Tyroller sein Amt als LNV-AK Sprecher Waldshut abgegeben. Er stand dem LNV-Arbeitskreis über 24 Jahre vor und hat die Arbeit der Verbände im Kreis Waldshut zusammengeführt. Der LNV dankt für diesen jahrzehntelangen engagierten Einsatz für Natur und Umwelt sehr. Für die Nachfolge erklärten sich Hauke Schneider sowie als Stellvertreter Jörg Kasseckert bereit. Wir danken beiden für die Bereitschaft, das Sprecheramt zu übernehmen, wünschen viel Erfolg und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Logr
LNV Arbeitskreis Waldshut

Berthold Weigand legt sein Amt im Neckar-Odenwald-Kreis Ost nieder

Nach über achteinhalb Jahren hat Berthold Weigand sein Amt als LNV-AK Sprecher Neckar-Odenwald-Kreis Ost im September aus Gesundheitsgründen abgegeben. Er betreute den Bereich Buchen, Seckach, Adelsheim und alle Orte östlich davon. Wir wissen, dass der Naturschutz Berthold Weigand immer ein Herzensanliegen war und bleiben wird und danken für seinen Einsatz für Natur und Umwelt und für die hervorragende Zusammenarbeit. Noch konnte kein Nachfolger gefunden werden.Logr
 
LNV Arbeitskreis Neckar-Odenwald
 

Unterstützung in der LNV-Geschäftsstelle

Praktikantin Nina Schänzel seit September an Bord

Die Stuttgarter LNV-Zentrale wird von September bis Anfang November von Nina Schänzel unterstützt. Frau Schänzel studiert Kulturwirtschaft, mit einem Schwerpunkt auf Geographie und Management, an der Universität Passau. Im Rahmen eines freiwilligen Praktikums erlangt Frau Schänzel wichtige Praxiskenntnisse in den Bereichen Verwaltung, Recht, Organisation und Naturschutz. Sie erhält Einblicke in die täglichen und manchmal nicht so alltäglichen Aufgaben des LNVs, innerhalb und außerhalb des Büros. In ihrer Freizeit wandert sie leidenschaftlich gerne auf der Schwäbischen Alb und lebt nach dem Motto: Man lernt nie aus! Schä

 

Praktikum von Kristin Bondza von August bis Oktober

Neben der Untersuchung der mangelnden Artenkenntnisse und der ebenso mangelnden Artenexpert*innen beschäftigt sich Kristin Bondza in ihrem Praktikum mit den vielfältigen Themen des Naturschutzes. Von Stellungsnahmen zu Anhörungsverfahren, über botanische Exkursionen bis hin zu Hospitationstagen bei LNV-Mitgliedsverbänden sammelt sie viele Erfahrungen rundum den Naturschutz in Baden-Württemberg und lernt viel Neues. Kristin Bondza studiert Forstwissenschaften und Umweltmanagement im 2. Jahr in Freiburg und Kanada. Am Wochenende lockt sie oft der schöne Schwarzwald zum Wandern und zum Vertiefen ihrer botanischen Kenntnisse. Bond/Logr

Aus den Mitgliedsvereinen

 

LJV sieht Chancen und Risiken

Zur Änderung des Naturschutzgesetzes

Der Landesjagdverband Baden-Württemberg e.V. (LJV)begrüßt die vom Landtag beschlossenen Änderungen des Naturschutzgesetzes und des Landwirtschafts- und Landeskulturgesetzes. Für die Belange des Wildes biete das Gesetz Chancen und Risiken zugleich. Er thematisiert in seiner Pressemitteilung insbesondere Rotwild und die geplanten Refugialflächen. LJV/Tr

Landesjagdverband
 

 

DAV-Videoclip der Serie „Klettern und Naturschutz“

Dritter und letzter Teil der DAV-Video-Serie: „Draußen hoch hinaus“

Zum Abschluss der Vogelbrutsaison präsentiert der Deutsche Alpenverein (DAV) LV BW den letzten Teil seiner Video-Serie zum Thema „Klettern und Naturschutz“. Vorgestellt werden die Abläufe innerhalb eines Kletterkonzepts zum Schutz von Felsbrütern. Verdeutlicht wird der unschätzbare Wert des Ehrenamts und die gute Zusammenarbeit von behördlichem Naturschutz, NABU und Kletterern für das Ziel Klettern und Naturschutz. Alle drei Videofilme wurden vom Ministerium für Kultus, Jungend und Sport BW unterstützt. DAV/Logr
Videoclip
 

Termine und AKtionen

 

8. Ökotag BW

Erstmals online als Webkonferenz, 03.11.202

Auf dem 8. Ökokonto-Tag der Flächenagentur Baden-Württemberg, coronabedingt als Webkonferenz, stehen neben einem Sachstandsbericht u. a. produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahmen, ein Erfahrungsbericht aus Sicht der Genehmigungsbehörde, Praxisbeispiele von Ökokontomaßnahmen und Waldrefugien sowie die formalen Voraussetzungen zur Ausweisung von Waldrefugien nach dem Alt- und Totholzkonzept auf dem Programm. Auch ein Impuls zum Klimaschutz und freiwilliger CO2-Kompensation in BW ist Thema. Die Tagungsgebühr beträgt 120 € netto. Logr

Weitere Informationen
 

Workshop „Wilde Weiden“

Einladung zum Web-Brunch, 21.10.2020

Zum Beitrag naturnaher Weidelandschaften zur Bewahrung der Biodiversität bietet der Verein zur Förderung naturnaher Weidelandschaften Süddeutschlands e.V. in Kooperation mit der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg einen Livestream am 21. Oktober 2020, 11.00 bis 13.00 Uhr an. Thema ist der Erhalt der Biodiversität im Offenland. Seit Jahrzehnten sinkt die Artenvielfalt in der Weide. Grund hierfür ist die industrielle Agrarwirtschaft die zu einem frühen Verdrängen von wilden Weidetieren führte. Am 21. Oktober tauschen sich Spezialisten über die Problematik sowie die Alternativen aus. Eine Anmeldung ist bis zum 18.10.2020 möglich. Schä

Umweltakademie Fortbildung
 

„Mit-CRISPRn oder nicht?“

Tagung zu den neuen Gentechniken, 20.-21.11.2020, Kirchberg/Jagst

Das Genome Editing drängt in die Labore, in die Pflanzenzüchtung, und vielleicht auch bald auf unsere Äcker und Teller. Insbesondere die Frage, ob und wie die neuen Gentechnik-Verfahren reguliert und gekennzeichnet werden, wird sehr kontrovers diskutiert. Die Tagung des Aktionsbündnis gentechnikfreie Landwirtschaft u. a. bietet umfassende Informationen zu den neuen Techniken und die Möglichkeit für kritische Diskussionen mit Vertreter*innen aus Politik und Wirtschaft – und zur Vernetzung. Der LNV ist Mitglied im Aktionsbündnis und unterstützt die Tagung Logr

Programm und weitere Informationen
 

Herbstprogramm ECOtrinova

Samstagsforum in der Region Freiburg 26.09 bis 7.11.2020

Das diesjährige Veranstaltungsprogramm des Vereins ECOtrinova steht unter dem Leitthema „Energiewende – Klima – Atomausstieg – Wohnen/ökosoziale Stadtentwicklung“. Eine Anmeldung ist noch bis zu 2 Tage vor dem Termin möglich, der Eintritt ist kostenfrei. Es wird ein breites Programm geboten von Führungen und Vorträgen bis zu Autorenlesungen mit Experten aus Wirtschaft, Vereinen und der Forschung. Der erste Termin im Oktober findet am 10.10.2020 im Bürgerhaus Zähringen zum Thema Klimaschutz- und Verkehrswende statt. Zu Wort kommen Sprecher des Bürgerbegehrens Fuß- und Radentscheid und Prof. Dr. Rainer Grießhammer stellt sein neues Buch „#klimaretten“ vor. Schä

Programm Samstagsforum 2020
 

Veranstaltungskalender 2020

Der Nationalpark Schwarzwald informiert

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die traditionelle Schliffkopfaktion voraussichtlich erst wieder 2021 möglich. Andere Veranstaltungen des Nationalparks können stattfinden, von Rangerführungen, Pilzsammeln bis hin zur Vogelbeobachtung ist einiges geboten. Schä

Veranstaltungskalender

 

Naturschutztage 2021 fallen aus!

Nächster geplanter Termin zum Vormerken: 6.- 9.01.2022, Radolfzell

Aufgrund der Corona-Pandemie haben NABU und BUND als Veranstalter beschlossen, die für den 3.- 6.01.2021 in Radolfzell geplanten Naturschutztage abzusagen. Die Naturschutztage leben vom Austausch und der engen Zusammenarbeit in Workshops und bei Exkursionen. „Naturschutztage auf Abstand“ würden dem nicht gerecht werden. Eine Ausnahme stellt die vorgesehene Podiumsdiskussion zur Landtagswahl im Frühjahr 2021 dar. Eventuell findet am 04.01.2021 eine Online-Podiumsdiskussion hierzu statt. Details werden noch bekannt gegeben. Flo

Weitere Informationen
 

NABU-Aufruf – Hoftor auf für Schwalben

Mehr Nistmöglichkeiten für die Glücksbringer

Die Anzahl der Schwalben in Deutschland ist in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. Ein Grund dafür sind zunehmend asphaltierte Feldwege und Hofeinfahrten sowie modernisierte und z. B. wärmesanierte Gebäude. Der heimische Brutvogel benötigt Lehmpfützen zum Nestbau, viele moderne Gebäude bieten keine Nistmöglichkeiten. Der NABU BW und die Bauernverbände LBV und BLHV werben gemeinsam, den Schwalben Nistmöglichkeiten zu bieten. An mindestens 370 Stalltüren und Bauernhäusern in BW hängt schon die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“. Schä

NABU-PM vom 09.09.2020 I NABU Aktion Schwalbenfreundliches Haus
 

Projektaufruf Post-Corona-Stadt

Resiliente Stadtentwicklung, Bewerbungsfrist Mitte Februar 2021

Eine Gemeinschaftsinitiative von Bund, Ländern und Kommunen richtet ihren Projektaufruf an Akteure, auch zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich auf Quartiersebene oder auf kommunaler oder interkommunaler Ebene für eine krisenfeste Stadtentwicklung einsetzen. Ausgewählte Projekte werden bis zu drei Jahren in Form einer Zuwendung unterstützt. Tr

Informationen zum Projektaufruf
 

Bücher, Filme, Neuigkeiten

 

Wie erkennt man eine Wildkatze?

Achtung Verwechslungsgefahr

Selbst Expert*innen können in manchen Fällen eine Wildkatze mit bloßem Auge kaum von einer Hauskatze unterscheiden. Sicherheit bringt letztendlich nur ein Gentest. Ungewöhnlich wildes Verhalten kann ein Hinweis auf eine Wildkatze sein, denn Wildkatzen lassen sich nicht zähmen und bleiben immer menschenscheu. Wildkatzen haben einen weißen Kehlfleck, verwischte Fellzeichnung, einen plump wirkenden Körperbau und eine wuchtige Kopfform, der Schwanz endet stumpf und ist stark buschig sowie über 50 Prozent der Körperlänge lang und mit dunkel abgesetzten Ringen in der hinteren Hälfte. Tr

BUND
 

„Mehr Natur rund ums Haus“ und andere Magazine

Umweltakademie BW stellt Informationsbroschüren ins Netz

Verschiedene Magazine der Reihe „Naturschutz für alle“ sind künftig auch online als pdf erhältlich, etwa die Ausgaben „Bunte Oasen statt Steinwüsten“, „Unsere Obstgärten – lebendiges Kulturerbe und Naturparadies mit Zukunft“ und „Aktion „Lebendiger Weinberg – Weinbaugebiete als Naturerlebnis“. Sie geben auch Nicht-Naturschutz-Profis einen gut verständlichen Einblick in artenschutzrelevante Themen und zeigen leicht verständlich, was jede*r im persönlichen Lebensumfeld für die natürliche Lebensgrundlage tun kann. Logr

Publikationen Umweltakademie
 

Biodiversität und Erdgeschichte

Neue Perspektiven durch interdisziplinäre Verknüpfung

Das beim Springer Spektrum Verlag erschienene Lehrbuch zeichnet ein beeindruckendes Gesamtbild der biologischen Vielfalt. Spannende Aspekte der Evolution der Erde und des Lebens werden durch interdisziplinäre Verknüpfung geowissenschaftlicher und biowissenschaftlicher Aspekte aus einer ganz neuen Perspektive vermittelt. Das innovative Konzept regt – gleichzeitig als Lesebuch, Bilderbuch und Lexikon der organismischen Biologie – sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene zu einem visuellen und intuitiven Lernen an. Logr

Biodiversität und Erdgeschichte
 

Die Insektenwiese: so summt und brummt es garantiert

55 Tipps und Tricks des Wildblumen-Experten Ernst Rieger

Wildblumen-Experte Ernst Rieger gibt die besten 55 Tipps und Tricks, wie man eine Bienen- oder Insektenwiese richtig anlegt und pflegt. Dieses Buch ist die Antwort auf die „Gärten des Grauens“. Es richtet sich an alle, die in ihrem Garten keine Schotterwüste, sondern das pralle Leben wollen: Blumenwiesen, Stauden, Gebüsche, Obstbäume. Und die keine Angst vor den Insekten und anderen Tieren haben, die solche Kleinbiotope erobern werden. Weitere Infos und eine Bewertung lesen Sie in der Buchbesprechung des LNV-Vorsitzenden Dr. Gerhard Bronner. Logr

Buchbesprechung von Dr. Gerhard Bronner I Die Insektenwiese
 

DarkSky – gegen den Verlust der Nacht

Initiative gegen Lichtverschmutzung

Die Fachgruppe DARK SKY DER Vereinigung der Sternfreunde hat sich Ziel gesetzt, über die Problematik der „Lichtverschmutzung“ (aus dem engl. Light Pollution) aufzuklären und Denkanstöße zu geben, wie der Blick auf den nächtlichen Sternenhimmel wieder besser werden kann. Die Website enthält z. B. Empfehlungen für eine umweltfreundliche Beleuchtung, den Film „Verlust der Nacht“, den neuen Lichtverschmutzungsatlas und die Einladung zur Teilnahme zur nächsten „Earth Night“ am 07. September 2021, eine Aktion für wenigstens eine dunkle Nacht pro Jahr. Logr

Dark Sky – Initiative gegen Lichtverschmutzung
 

„Agrarwende? Lieber heute als morgen!“

Unsere Welt – aus ökologischer Sicht Band 5 erschienen

Stefan Leinerts neues Buch behandelt eindrucksvoll die ökologischen und ökonomischen Folgen und Schäden der Agrarindustrie und stellt Alternativen vor. Da die Thematik jeden von uns betrifft, liefert der Autor auch konkrete Handlungsmöglichkeiten, zu denen Verbraucher*innen greifen können, um eine nachhaltige und wirtschaftlich starke Landwirtschaft zu unterstützen. Schä

Agrarwende
 

Kurzfilme zur Energiewende

Wer ist der größere Sparfuchs in Sachen Energie?

Mit der neuen 4-teiligen Mini-Serie „Die Spar-Challenge“ des Umweltministerium BW wird das Energiesparen zum Wettbewerb unter Nachbarn. Die Serie informiert über Sparmaßnahmen, die jede*r Einzelne im Alltag ergreifen kann um zur Energiewende beizutragen. Im Film testen die Nachbarn Nina und Jörg unter anderem wer am effizientesten heizt und wie man am besten saniert, alles im Namen des effizienten Energieverbrauchs und des Geldbeutels. Schä/Logr
Energie-Spar-Challenge

 

Verzeichnis der Abkürzungen
• BfN – Bundesamt für Naturschutz
• BUND – Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland
• BW – Baden-Württemberg
• DNR – Deutschr Naturschutzring
• EU – Europäische Union
• ELR – Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum
• ForstBW – Landesbetrieb Forst Baden-Württemberg
• FVA – Forstliche Versuchsanstalt
• KEA BW – Klima- und Energieagentur Baden-Württemberg
• KIT – Karlsruher Institut für Technologie
• LSV – Landessportverband Baden-Württemberg
• LUBW – Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg
• MLR – Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
• NABU – Naturschutzbund Deutschland
• PM – Pressemitteilung
• RB – Regierungsbezirk
• RP – Regierungspräsidium
• StaLa – Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
• UBA – Umweltbundesamt
• UM – Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
• UVP- Umweltverträglichkeitsprüfung
• VM – Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
• WM – Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
• IGKB – Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee

 
LNV-Infobrief als pdf zum Herunterladen

Impressum:
Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V., Olgastraße 19, 70182 Stuttgart Telefon +49 711 248955-20, Fax: +49 711 248955-30, info@lnv-bw.de
Vertretungsberechtigt: Dr. Gerhard Bronner; Amtsgericht Stuttgart VR 2787

Endredaktion: Christine Lorenz-Gräser, Bildredaktion: Annette Schade-Michl und Jutta Ortlepp

Beiträge: Julia Flohr (Flo), Christine Lorenz-Gräser (Logr), Dr. Anke Trube (Tr), Jutta Ortlepp (Ort), Nina Schänzel (Schä), Kristin Bondza (bond)

Der LNV-Infobrief berichtet regelmäßig über aktuelle Themen des Natur- und Umweltschutzes. Der Infobrief ist ein kostenloser Service des LNV. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Zustimmung des Herausgebers unter Quellenangabe und der Überlassung von Belegexemplaren gestattet. Bestellung unter lnv-bw.de oder mit einer Email an info@lnv-bw.de. Bitte geben Sie Name, Verein/Institution, Funktion an. Persönliche Daten werden ausschließlich zum Zwecke des Versendens des Infobriefs gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Er kann jederzeit per E-Mail oder unter lnv-bw.de abbestellt werden.