LNV-Infobrief November 2018

Im Blickpunkt: Mehr Stimmigkeit in der Politik!

Liebe Naturschützerinnen und Naturschützer,
das Land braucht mehr Stimmigkeit in der Politik. Und nicht etwa Mehrstimmigkeit und Unstimmigkeit, für die es leider genug Beispiele gibt:
– So etwa die mäandernde Diskussion um räumlich beschränkte Fahrverbote für hoch emittierende Fahrzeuge, bis hin zur nur leicht verklausulierten Forderung einiger Politiker nach Nichtbeachtung von Gerichtsurteilen. Stark wird auf die Bedeutung der Automobilwirtschaft mit bundesweit rund 820.000 Beschäftigten abgehoben. Stimmig wäre es, die ÖPNV-Branche mit je nach Berechnung zwischen 400.000 bis 800.000 Beschäftigten genauso zu würdigen. Zugleich wäre dies endlich eine Wertschätzung für die im ÖPNV mit großer Verantwortung für Menschenleben und oft im Schichtdienst arbeitenden Menschen, die mit ihrer leider nicht sonderlich gut bezahlten Arbeit dazu beitragen, dass unser Land funktioniert.
– Bei der Reform der Landesbauordnung soll zur Verbilligung des Bauens und zur Schaffung von neuem Wohnraum die Pflicht, Fahrradabstellplätze herzustellen, eingeschränkt werden. Stimmiger wäre es, die Verpflichtung für die – pro Stellplatz zehnmal so teuren – Autoabstellplätze zu reduzieren. Das wäre ein echter kostensenkender Vorschriftenabbau. Zudem: Ein Autoabstellplatz braucht mehr Fläche als ein Kinderzimmer.
– Bei den Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Verkehr wird auf Elektrofahrzeuge und hingebungsvoll auch auf neue Mobilitätsformen, wie autonomes Fahren und CarSharing, gesetzt. Es fehlen jedoch schlüssige quantifizierbare Belege für den realen Klimaschutzbeitrag dieser Maßnahmen in den nächsten Jahren. Stimmig wäre es, auch sofort wirksame Maßnahmen wie Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Außerortsstraßen anzugehen, wie es etwa unsere Nachbarländer Schweiz und Frankreich realisiert haben mit einem (auch lebensrettenden) Tempolimit 80 auf Landstraßen und Tempo 120 bzw. 130 auf Autobahnen. Davon profitieren würden zudem lärm- und schadstoffgeplagte Bürger/-innen, die in der Nähe von Fernstraßen wohnen.
Fazit: Es geht – in dieser politisierten Zeit mehr denn je – um eine stimmige Bewertung sowohl der Probleme als auch der Lösungen und deren Auswirkungen auf alle Menschen, unabhängig von gesellschaftlicher Stellung und Einfluss. Wie sagte Reinhold Maier in seinem Buch „Ein Grundstein wird gelegt“ über den Neuaufbau unserer Demokratie nach 1945: „Die in der großen Politik oft als klein empfundenen Dinge sind in Wirklichkeit die großen Sorgen der Mehrheit der Menschen“. Auch solcher Menschen, die ihre Wünsche und Bedürfnisse nicht so wirkungsvoll artikulieren können.
Es grüßt Sie herzlich, Ihr Stefan Frey
Mitglied im LNV-Vorstand und LNV-Referent für Verkehr

Link zur ausführlicheren Betrachtung

Inhalt

LNV Aktiv
Aus den LNV-Arbeitskreisen
Aus Politik und Verwaltung
Daten, Fakten, Hintergründe
Alles was Recht ist
LNV Intern
Aus den Mitgliedsvereinen
Zum Mitmachen und Hingehen
Bücher, Filme, Neuigkeiten
und außerdem

download als pdf: LNV-Infobrief November 2018

LNV aktiv

LNV-Zukunftsforum Naturschutz: Natur wagen!

Wie steht‘s um die Artenvielfalt in Städten und Dörfern? 10.11.2018, Stuttgart

In Deutschland sterben nach Expertenschätzungen 100 Mio. Vögel im Jahr, weil sie gegen Glasflächen fliegen. Vegetationsfrei geschotterte „Gärten des Grauens“ beeinträchtigen das Stadtklima. Sanierte Gebäude lassen keinen Platz für Vögel wie den Mauersegler oder für Fledermäuse. Aber brauchen wir Natur in Siedlungen und wollen wir sie überhaupt? Wie lässt sich eine hohe Lebensqualität für Menschen mit Chancen für Tiere und Pflanzen verbinden? Oder bedingt sich beides? Das Zukunftsforum Naturschutz nennt Hintergründe, gibt Impulse und zeigt Lösungen. Anmeldefrist ist der 6.11.2018. Logr
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Wie schreibe ich eine Stellungnahme?

Fortbildung für Aktive in den LNV-Arbeitskreisen am 15.09.2018

Bei der ganztägigen Fortbildung des LNV in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg a. N. informierten die Referenten, darunter Herr Professor Christoph Schurr, die motivierten Teilnehmer/-innen kurzweilig über Beteiligungsrechte in Verwaltungsverfahren. Thema war etwa, worauf beim Verfassen von Stellungnahmen und bei der Kommunikation mit Behörden und Öffentlichkeit geachtet werden sollte. Mittags gewährte Hochschulrektor Professor Bastian Kaiser bei einer Führung Einblicke in den modernen Hochschulbetrieb. Weitere Seminare sind in Vorbereitung. Der LNV dankt Herrn Professor Schurr sehr herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit. Flo
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Staatsmedaille in Gold

Verleihung an Sigrid Meineke

Am 5.10.2018 erhielt Sigrid Meineke – LNV-Referentin für Landschaftserhaltungsverbände – aus den Händen von Landwirtschafsminister Hauk die Staatsmedaille in Gold. Damit wurde sie für ihr Engagement für die Erhaltung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft – auch als Partner des Naturschutzes – gewürdigt. Sigrid Meineke ist seit über 30 Jahren Naturschutzbeauftragte und leitete das Naturschutzgroßprojekt Feldberg-Belchen-Oberes Wiesental von 2002-2012, das Grundstein für das heutige Biosphärengebiet Schwarzwald wurde. Als Geschäftsführerin des Landschaftserhaltungsverbands Lörrach von 2013 bis 2017 trat sie u. a. für effektive Maßnahmen zur Erhaltung der FFH-Mähwiesen und für die Sicherung der extensiven Rinderbeweidung im Schwarzwald ein. Tr
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Deutscher Verband für Landschaftspflege (DVL)

Dr. Gerhard Bronner neu in den Vorstand gewählt

Am 14.06.2018 wurde der LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner neu in den Vorstand des Deutschen Verbands für Landschaftspflege gewählt. Er vertritt dort die Parität Naturschutz des drittelparitätisch besetzen DVL-Vorstands. Denn ebenso wie die Vorstandszusammensetzung der baden-württembergischen Landschaftserhaltungsverbände besteht auch der DVL-Vorstand selbst zu je einem Drittel aus Vertreter/innen der Kommunalpolitik, der Landwirtschaft und des Naturschutzes. Tr
Pressemitteilung des Verbandes
Der DVL-Vorstand

Praktikum beim LNV

Interessante Einblicke in die Arbeit eines großen Naturschutzverbandes

Beim LNV wir ab Februar 2019 ein Praktikumsplatz frei. Bewerben können sich vor allem Studierende aus den Bereichen Biologie, Landschaftsplanung, Geografie, Agrarwissenschaften, Umwelt- und Verwaltungswissenschaften sowie öffentliche Verwaltung. Praktikumsdauer sollte zwei bis drei Monate sein. Bitte wenden Sie sich bei Interesse oder bei Fragen an Christine Lorenz-Gräser, Email christine.lorenz-graeser@lnv-bw.de. Logr
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LNV-Pressemitteilungen

Dammbruch beim Flächenverbrauch
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg bedauert die Verdoppelung des Flächenverbrauchs von täglich 3.6 ha im Jahr 2017 auf 7.9 ha in 2017.
Schottergärten sind illegal
Baubehörden sollen Landesbauordnung durchsetzen

Aus den LNV-Arbeitskreisen

Global denken, lokal handeln

Foto: Alfred Drossel

Presseinterview mit Gerhard Müller, neuer Sprecher des LNV-AK Ludwigsburg

Artenschutz und Klimawandel sind Themen, die Gerhard Müller besonders wichtig sind. Seit September ist der Besigheimer Sprecher des Landesnaturschutzverbandes im Kreis Ludwigsburg. In einem Gespräch mit der Ludwigsburger Kreiszeitung über Naturschutz, Weltpolitik und Mut zur Wildnis äußert sich Gerhard Müller darüber, was ihn umtreibt. Logr
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Widerstand gegen Verbindungsstraße Hansegispass

LNV-AK Heidenheim: Negative Auswirkungen übersteigen Nutzen bei weitem

Der LNV-AK Heidenheim und NABU-Kreisverband betonen in einer gemeinsamen Stellungnahme, dass ein etwaiger Bau des Hansegispasses mit seinen negativen Auswirkungen in keinerlei Relation zum etwaigen Nutzen steht. Das zu erwartende zusätzliche Verkehrsaufkommen und der weitere Flächenverbrauch wirken sich negativ aus, sowohl auf die Anwohner als auch auf die betroffenen Biotope mit ihrer bisher noch vorhandenen Artenvielfalt. Verstärkt wird dies noch durch die Zerschneidung des bisher zusammenhängenden Waldstücks. Logr
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LNV-AK Göppingen will Fehlentwicklungen stoppen

Protest gegen geplanten Flächenverbrauch und Erhöhung der Müllverbrennung

Mit einem offenen Brief vom 16.10.2018 erinnert der LNV-AK Göppingen die Entscheidungsträger in Landratsamt sowie den Kommunen an ihre Gemeinwohlverpflichtung. Der LNV-AK appelliert, die Fehlentwicklungen im Landkreis zu stoppen. Konkret geht es um die geplante Erhöhung der Müllverbrennung und die geplante Ausweisung von weiteren Wohn- und Gewerbegebieten. Im LK Göppingen sollen bis 2035 rund 8 km2 Fläche neu bebaut werden. Die geplante Steigerung der Müllverbrennung um 10.000 t/Jahr ließe die Stickstoffemissionen um 3.833 kg/Jahr steigen. Hinzu kommen Emissionen durch den Mülltransport zum Müllheizkraftwerk. Logr
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Aus Politik und Verwaltung

Invasive Arten und Managementmaßnahmen

Ergebnis der ersten Liste, Entwürfe der zweiten Liste

Für die erste Liste invasiver gebietsfremder Arten (Artikel 19 der EU-Verordnung 1143/2014) sind die eingegangenen Stellungnahmen im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung ausgewertet. Die Endfassungen der Managementmaßnahmenblätter sind auf dem gemeinsamen Anhörungsportal aller Bundesländer zu finden. Dort sind auch die Entwürfe der Managementmaßnahmenblätter der zweiten Liste eingestellt, die sich derzeit in der Öffentlichkeitsbeteiligung befinden. Tr
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Gewässerrandstreifen

Verbot der Ackernutzung ab 1. Januar 2019

Ab 1. Januar 2019 gilt das Verbot, den Gewässerrandstreifen im Bereich von fünf Metern als Acker zu nutzen (§ 29 WG BW). Das Landwirtschaftliche Technologiezentrum (LTZ) und die LUBW haben dazu das Merkblatt Nr. 36 „Gewässerrandstreifen in Baden-Württemberg – Anforderungen und praktische Umsetzung für die Landwirtschaft“ in der Reihe „Umweltgerechte Landbewirtschaftung“ herausgegeben. Tr
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Verwendung von Saatgut gebietseigener Herkunft

Erlass über die Verwendung von Mustertexten bei Ausschreibungen

Ziel des Erlasses ist es, die innerartliche Vielfalt als Grundstein der Biodiversität durch die Verwendung von gebietseigenem Saatgut zu erhalten und zu schützen. Um eine wirksame Kontrolle zu ermöglichen, müssen Auftragnehmer spezifische Herkunftsnachweise für die zu liefernden Pflanzen/Saatgut vorlegen können. Die Landesstraßenbaubehörde muss diese Herkunftsnachweise überprüfen. Es gibt in Baden-Württemberg und Bayern verschiedene Erzeugergemeinschaften, die gebietseigenes Saatgut herstellen. Sch
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Erhöhung der Artenvielfalt im Straßenbegleitgrün

Zweite Runde des Modellprojekts im Verkehrsministerium (VM)

Die von der Straßenbauverwaltung in BW gepflegten straßenbegleitenden Grass- und Gehölzflächen umfassen eine Fläche von 27.000 ha. Ziel des dreijährigen Modellprojekts des VM unter wissenschaftlicher Begleitung der HfWU Nürtingen-Geislingen ist es, die Pflege von Straßenbegleitgrün weiter zu optimieren. Bislang nehmen die Straßenmeistereien der Landkreise Böblingen, Esslingen, Göppingen und des Hohenlohekreises teil. Nun kamen die des Alb-Donau-, des Neckar-Odenwald- und des Ortenaukreises hinzu. Tr
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Erwerb naturschutzwichtiger Flächen

Foto: Manfi. B.

Donauried und Langenauer Ried

Das Land hat 2017 rund 89 ha naturschutzwichtige Flächen für mehr als 1 Mio. Euro erworben und so langfristig für eine naturschutzkonforme Nutzung und Pflege gesichert. Für die Jahre 2018 und 2019 konnten die Mittel auf rund 2 Mio. Euro verdoppelt werden. Das Donauried ist seit vielen Jahren ein Grunderwerbsschwerpunkt des Landes. Mittlerweile wurden rund 183 ha für rund 3 Mio. Euro zu Naturschutzzwecken erworben (162 ha im LSG Donauried, rund 21 ha im NSG Langenauer Ried). Langfristig soll das Landeseigentum im Donauried erweitert werden, um das Niedermoor nachhaltig zu sichern und zu entwickeln. Tr
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Mühlenbrand an der Jagst 2015

Kostenerstattung an Landkreise geregelt

Die finanziellen Folgen des Brandes der Lobenhäuser Mühle bei Kirchberg an der Jagst am 22.08.2015 sind abschließend geregelt. Die Landkreise erhalten vom Land einen Betrag von ca. 2 Mio. Euro (Schwäbisch Hall 181.204 Euro, Hohenlohekreis 764.552 Euro, Heilbronn 1.150.574 Euro).Voraussetzung hierfür war ein Vergleich, den das Land mit dem Mühlenbesitzer und dessen Versicherung sowie der Stadt Kirchberg abgeschlossen hat. Hiernach erhält das Land eine Summe von insgesamt 970.000 Euro. Am Ende trägt das Land noch rund 1,1 Mio. Euro, hinzu kommen weitere nichterstattungsfähige Kosten der Landkreise. Tr
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Klimaschutz-Monitoring in Baden-Württemberg

Dritter Monitoringbericht zu Klimaschutzgesetz und IEKK

Die CO2-Emissionen sind 2016 erneut leicht angestiegen. Das liegt vor allem daran, dass der Verkehr und damit die verkehrsbedingten Emissionen deutlich zugenommen haben. Dadurch kommt BW dem Etappenziel, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um ein Viertel gegenüber dem Jahr 1990 zu senken, bislang nicht näher. Der Weg zum Ziel – minus 90 Prozent bis 2050 – wird immer steiniger. Die Ergebnisse sind dem dritten Monitoringbericht des UM zum Klimaschutzgesetz und dem zugehörigen integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept (IEKK) zu entnehmen. Tr
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Statusbericht kommunaler Klimaschutz in BW

Klimaschutzaktivitäten der Kommunen

Der Statusbericht kommunaler Klimaschutz in BW stellt die Klimaschutzaktivitäten der Kommunen im Land dar. Mit seinen 200 Seiten richtet er sich in erster Linie an die Kommunen selbst, aber auch an interessierte Bürger/-innen. Inhalte sind CO2-Emissionen und Ausbau erneuerbarer Energien, existierende Klimaschutzkonzepte oder ein Klimaschutzmanagement in Gemeinden, Förderprogramme des Bundes und des Landes. Tr
Pressemitteilung des Umweltministeriums
Langfassung
Kurzfassung

Landesgartenschauen und Gartenschauen

Festlegung der Gemeinden für 2026 bis 2030

Mit dem Landesprogramm „Natur in Stadt und Land“ erhalten die Städte in BW für den Bau und die Planung von dauerhaften Grün- und Freianlagen bei einer Landesgartenschau (LGS) einen Zuschuss in Höhe von bis zu fünf Mio. Euro. Bei einer Gartenschau (GS) sind es bis zu zwei Mio. Euro Zuschuss. Hinzu kommen für flankierende Maßnahmen Zuschüsse aus anderen Fördertöpfen. Der Ministerrat hat bereits im Juli die Entscheidung für die Jahre 2026 bis 2030 getroffen: 2026: Ellwangen/LGS; 2027: Bad Urach/GS; 2028 Rottweil/LGS, 2029 Vaihingen/Enz/GS, 2030 Ulm/LGS. Tr
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Nachhaltigkeit im Finanzsektor

Anlage des Pensionsvermögens in BW umgestellt

Das Land hat seine Versorgungsrücklage nahezu vollständig auf nachhaltige Anlagekriterien umgestellt. Der Beirat für die Versorgungsrücklage hatte im August 2017 konkrete Ausschlusskriterien zur Ergänzung der Anlagerichtlinien beschlossen. Tr
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Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG)

Land ersetzt Entflechtungsmittel

Land und Kommunen haben sich auf eine Fortsetzung des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) nach Auslaufen der Entflechtungsmittel auf Bundesebene geeinigt. Die Mittel für kommunale Straßen, Radwege und den Ausbau von Bus und Bahn werden vom Land mit 165 Mio. Euro weitergeführt. Durch einen gemeinsamen Infrastrukturbeitrag von Land und Kommunen werden die bisherigen Mittel zudem um 155 Mio. Euro auf dann 320 Mio. Euro erhöht, also fast verdoppelt. Tr
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Meilenstein für den Nationalpark Schwarzwald

Nationalparkplan und Verkehrskonzept beschlossen

Der Nationalparkrat hat die letzten offenen Module des Nationalparkplans beschlossen. Dieser Plan enthält neben dem Leitbild des Nationalparks Ziele und Maßnahmen für seine Entwicklung, insbesondere Einzelheiten, wie der Schutzzweck des Nationalparks in den nächsten Jahren erfüllt werden soll. Behandelt wurde auch eine Studie zum Verkehrskonzept. Deren Schwerpunkte, wie starker Nahverkehr, kontrollierter Autoverkehr und digitale Informationen, zielen auf nachhaltige Mobilitätsangebote ab. Logr
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Masterplan Stadtnatur

Maßnahmenprogramm der Bundesregierung für eine lebendige Stadt

Stadtnatur ist unverzichtbar für die Erhaltung der biologischen Vielfalt. Im Koalitionsvertrag für die 19. Legislaturperiode ist ein Masterplan zur Umsetzung des Weißbuchs „Grün in der Stadt“ für die Arten- und Biotopvielfalt in den Städten vereinbart. Ferner soll die Naturausstattung durch ein konkretes Maßnahmenbündel verbessert werden. Das Bundesumweltministerium hat nun einen Entwurf vorgelegt. Flo
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Daten, Fakten, Hintergründe

Mikroplastik überall und in großen Mengen

Konsortialstudie des Fraunhofer Instituts

Pro Kopf werden lt. einer Studie des Fraunhofer Instituts in Deutschland jährlich rund 4 kg Mikro- und 1,4 kg Makroplastik freigesetzt. Kläranlagen halten etwa 95 % davon im Klärschlamm fest. Als Mikroplastik gelten Kunststoffpartikel kleiner als 5 mm. Bei primärem Mikroplastik Typ A handelt es sich um industriell hergestellte Kunststoffpartikel, deren Verlust bewusst in Kauf genommen wird (z. B. in Kosmetika). Primäres Mikroplastik Typ B entsteht erst bei der Nutzung durch Abrieb oder Verwitterung (Autoreifen, Schuhsohlen, Textilien, Farben). Sekundäres Mikroplastik nennt man Kunststoffabfälle, die in die Umwelt gelangen und dort fragmentieren. Die Einteilung ist bei der Zuweisung von Verantwortung wichtig. Tr
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Wie „Bio“ ist Bioplastik?

Fakten und Mythen – Informationspapier der Deutschen Umwelthilfe (DUH)

Die weltweite Produktion von Bioplastik ist in den letzten Jahren angestiegen. Ein Großteil der kompostierbaren Kunststoffe baut sich jedoch ähnlich langsam ab wie konventionelles Plastik, wie die DUH berichtet. Auch in Kompostierungsanlagen funktioniere der Abbau des Bioplastiks nur schlecht. Da es häufig vor der Kompostierung aussortiert werden müsse, lehnten viele Kommunen die Entsorgung von Bioplastik über den Biomüll ab. Insgesamt ergeben sich lt. DUH keine Umweltvorteile gegenüber konventionellem Plastik. Le
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Unfallbedingte Wassergefährdungen

Verursacher: Straßenverkehr sowie Lager- und Biogasanlagen

Nach Angaben des Statistischen Landesamts BW ereigneten sich im Jahr 2017 234 Unfälle bei der Beförderung wassergefährdender Stoffe im Straßenverkehr, 20 im Bahn- und Schiffsverkehr und 111 bei der Herstellung und Handhabung wassergefährdender Stoffe. Bei 244 von 254 Unfällen war ein Mineralölprodukt in die Umwelt freigesetzt worden, im Durchschnitt 110 Liter je Unfall. Bei 21 von 23 Unfällen mit Jauche, Gülle, Silagesickersaft oder Gärsubstrat wurden Oberflächengewässer (13–mal) oder das Grundwasser (11–mal) verunreinigt, oder beides. Zweimal ereignete sich ein Fischsterben. Die freigesetzte Menge betrug 2017 außergewöhnlich hohe 1.800 m³, in den Vorjahren höchstens 600 m³. Tr
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Spurenstoffe und Phosphor eliminieren

4. Reinigungsstufe für Verbandskläranlage Immendingen-Geisingen

In 13 Kläranlagen in BW wird bereits eine vierte Reinigungsstufe betrieben, um das Abwasser von Spurenstoffen wie Sonnenschutzmitteln, Desinfektionsmitteln oder Medikamentenrückständen zu reinigen. Nun wird die Verbandskläranlage Immendingen-Geisingen in den nächsten Jahren folgen und erhält dafür vom UM einen Zuschuss von über 3 Mio. Euro oder 80 % der Investitionskosten. Sie wird mit einem GAK-Filter (granulierte Aktivkohle) ausgestattet, der neben Spurenstoffen auch den Phosphorgehalt senken kann. Diese Kombination ist richtungsweisend. Tr
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Ergebnisse der Grundwasserüberwachung 2017

Klimawandel wirkt sich auf Grundwasservorräte aus

Der Bericht der LUBW zeigt die Entwicklung der Grundwasservorräte im Land und informiert über Belastungen mit Nitrat, Pestiziden und anderen Chemikalien. Die Grundwasservorräte waren 2017 im Mittel niedriger als im Jahr zuvor. Mit 22,3 mg/l stellt Nitrat die größte Belastung für das Grundwasser dar. Belastungen mit Pestiziden gehen überwiegend von alten Wirkstoffen aus, die heute nicht mehr zugelassen sind, wie Atrazin und Bromacil. Nachgewiesen wurden auch Spurenstoffe, wie z. B. Korrosionsschutzmittel aus Spülmaschinen. Logr
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Flächenverbrauch 2017 drastisch gestiegen

Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche an der Landesfläche bei 14,6 %

Im Jahr 2017 erreichte die Siedlungs- und Verkehrsfläche in BW insgesamt 520.301 ha, was einem Anteil von 14,6 % an der Landesfläche entspricht (3,6 Mio. ha). Laut Mitteilung des Statistischen Landesamtes stieg sie gegenüber dem Vorjahr um 2.867 ha (rund 4.100 Fußballfelder). Auf der Grundlage von Auswertungen des Amtlichen Liegenschaftskatasters ergibt sich für das Jahr 2017 damit rechnerisch ein täglicher Flächenverbrauch für Siedlungen und Verkehr von 7,9 ha (2016: 3,5 ha/Tag). Die Erhöhung geht teilweise auch auf Sondereffekte in 2017 zurück. Tatsächlich versiegelt sind geschätzt 6,7 % der Landesfläche. Logr
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Handel mit Flächenzertifikaten

Ergebnisse des bundesweiten Modellversuchs

Im Zeitraum 2013 bis 2017 fand im Auftrag des UBA ein bundesweiter Modellversuch als Planspiel zum Handel mit Flächenzertifikaten statt. 87 Kommunen haben teilgenommen und simulierten über den Zeittraum 2014 bis 2028 anhand ihrer realen Planungen zur Siedlungsentwicklung. Die Simulation erfolgte an zwei Handelstagen im Juni und September 2015. Der Modellversuch funktionierte und war erfolgreich: Die Flächensparziele wurden erreicht, der Flächenverbrauch konnte halbiert und die Innenentwicklung gestärkt werden. Der LNV fordert, die Konsequenzen aus dem erfolgreichen Modellversuch zu ziehen und den Flächenhandel zwischen den Kommunen verbindlich einzuführen. Tr
www.flaechenhandel.de
www.bodenschutzdigital.de

Neu: Verkehrsunfallatlas geht online

Interaktive Anwendung mit Unfalldaten bis auf Straßenebene

Im Jahr 2017 verunglückten in BW 47.758 Menschen im Straßenverkehr, 458 davon tödlich. Ein neuer, interaktiver Online-Unfallatlas informiert darüber, wo diese Unfälle passierten und ob Nutzer von Pkw, Motorrädern, Fahrrädern oder Fußgänger beteiligt waren. Mit dem neuen Onlineangebot der Statistischen Ämter von Bund und Ländern werden erstmals Unfälle mit Personenschaden nach Straßenabschnitten und Unfallorten dargestellt. Eine ergänzende Tabelle enthält Informationen über die Unfallfolgen und die Art der Verkehrsbeteiligung. Logr
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Unfallatlas

Klimaforscher entdecken weiteren Selbstverstärkungseffekt

Früheres Pflanzenwachstum schadet dem Klima

Durch das sich ändernde Klima wachsen Pflanzen im Frühling immer früher. Anders als gedacht, wird dadurch allerdings deutlich weniger CO2 aufgenommen. Das zeigt eine neue Studie unter Beteiligung von Forschern der Technischen Universität Wien. Bisher gingen Wissenschaftler davon aus, dass das frühere Wachstum den Klimawandel verlangsamt, weil dadurch bei der Photosynthese mehr Kohlenstoff aus der Atmosphäre gebunden und mehr Biomasse produziert wird – ein Trugschluss, wie sich nun herausgestellt hat. Logr
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TU Wien

Rückenwind für pestizidfreie Gemeinden im Südwesten

Tagung am 20.10.2018 in Stuttgart zeigt, dass es auch ohne Pestizide geht

Bei der Tagung des Aktionsbündnisses gentechnikfreie Landwirtschaft BW diskutierten hochkarätige Experten über die Anwendung und Reduktion von Pestiziden. Auch in Stuttgart ist das Thema sehr aktuell, wie der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn, Schirmherr der Tagung, betonte. Dass eine Unkrautbekämpfung ohne Pestizide gut möglich ist, demonstrierten zahlreiche Beispiele, auch anhand neuer landwirtschaftlicher Verfahren. Der LNV ist Mitglied im Aktionsbündnis gentechnikfreie Landwirtschaft. Logr
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Neun-Punkte-Plan gegen Insektensterben

Symposium „Insektensterben“ in Stuttgart verabschiedet Forderungen an Politik

Unter dem Motto „Fakten, Ursachen, Lösungen“ haben sich im Naturkundemuseum Stuttgart renommierte Vertreter/-innen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Naturschutz getroffen, um mögliche Lösungsansätze zu diskutieren. Am Ende des Symposiums wurde ein gemeinsamer 9-Punkte-Plan der Forscher/-innen präsentiert und vor den unabsehbaren ökonomischen und ökologischen Folgen des Insektensterbens gewarnt, wenn wir nicht endlich handeln. Ein wichtiger Punkt des Planes ist, dass EU-Agrarsubventionen an ökologische Leistungen gekoppelt werden sollen. Logr
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Alles was Recht ist…

Lärmaktionsplanung der Gemeinden gestärkt

Geschwindigkeitsbeschränkungen schon bei geringerer Lärmbelastung möglich

Durch das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg zur Lärmaktionsplanung an Straßen wird der kommunale Lärmschutz gestärkt. Straßenverkehrsbehörden konnten eine Geschwindigkeitsbegrenzung in Städten und Gemeinden aus Lärmgründen in der Regel bisher nur anordnen, wenn der Lärm an den Straßen die Werte von 70 dB(A) am Tag und 60 dB(A) in der Nacht erreicht. Diese Werte sind nach der Lärmwirkungsforschung jedoch deutlich zu hoch. Das aktuelle Urteil ermöglicht Lärmaktionspläne nun auch schon bei geringeren Lärmbelastungen. Logr
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Abschaltung eines Windparkes…

…wegen fehlender Umsetzung artenschutzrechtlicher Bestimmungen

…wegen fehlender Umsetzung artenschutzrechtlicher Bestimmungen
Eine anerkannte Naturschutzvereinigung hat in Nordrhein-Westfalen im Wege der einstweiligen Anordnung nach § 123 VwGO durchgesetzt, dass eine Windfarm vorübergehend abgeschaltet wird, weil artenschutzrechtliche Nebenbestimmungen nicht erfüllt werden. Unterbleiben Überwachungs- oder Aufsichtsmaßnahmen zur Umsetzung oder Durchführung des Artenschutzes, können die anerkannten Verbände dies seit Änderung des Umweltrechtsbehelfsgesetzes Mitte 2017 gerichtlich geltend machen. Flo
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LNV intern

Termine zum Vormerken

– LNV-Mitgliederversammlung am Samstag, 13.04.2019
– Zukunftsforum Naturschutz am 16.11.2019

Aus den Mitgliedsvereinen

NaturFreunde: Eröffnung des Natura Trail im Murgtal

Wandern im Murgtal

Der dritte Teil des Natura Trail im Murgtal wurde am 7.10.2018 mit einer Wanderung eröffnet. Der Weg startet in Wiesenbach und verläuft über 20 km vorbei an Ziegenweiden und Tiroler Heuhütten, markanten Felsformationen bis nach Forbach. Die Natura Trails sollen das Bewusstsein für Natura 2000 fördern. Le
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Flyer

DAV: Klettern im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord

Wissenswerte Infos über Felsen und Naturschutz

Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Klettern und Naturschutz hat der DAV-Landesverband die Broschüre „Klettern im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord“ neu aufgelegt. In der Broschüre erhalten Kletterer Wissenswertes über Felsen, Geologie, Lebensräume und Naturschutz. Demnächst ist die Broschüre beim Arbeitskreis Klettern und Naturschutz und in der Geschäftsstelle des Naturparks erhältlich und kann bereits jetzt auf der Internetseite des DAV-Landesverbands abgerufen werden. Le
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Broschüre

Fritz-Eberhard Griesinger erhält Bundesverdienstkreuz

Verleihung am 17. Oktober 2018 in Tübingen-Bebenhausen

Der frühere Vorsitzende des Schwäbischen Heimatbundes und Forstpräsident i. R., Fritz-Eberhard Griesinger, wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Landwirtschaftsminister Peter Hauk betonte bei der Ehrung, „Fritz-Eberhard Griesinger hat sich in besonderem Maße um den Erhalt unserer einmaligen und schönen Heimat verdient gemacht“. Der LNV schließt sich dem an und gratuliert zu dieser Auszeichnung, die das große Engagement von Fritz-Eberhard Griesinger für das Allgemeinwohl unterstreicht und würdigt. Logr
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Zum Mitmachen und Hingehen

Insektensterben stoppen, Biodiversität erhalten

Veranstaltung des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, 28.11.2018, Münsingen

Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb führt gemeinsam mit HfWU Nürtingen, Kreisbauernverband Reutlingen und dem NABU BW von 2018 bis 2019 das Projekt „Zukunftsforum Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ durch. Mit vier Zukunftsforen soll die aktuelle und kommende Landnutzung im Biosphärengebiet betrachtet und daraus neue Lösungsansätze abgeleitet werden. Logr
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Kiebitz-Schutz in Baden-Württemberg

Fachtagung der OGBW am Freitag, 30.11.2018

Seit vielen Jahren gehen die Brutbestände des Kiebitz‘ in großen Teilen Mitteleuropas stark zurück. Bei der Tagung der Ornithologischen Gesellschaft BW (OGBW) am Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart werden Erfahrungen aus aktuellen Schutzprojekten in verschiedenen Regionen und Lebensräumen vorgetragen und Finanzierungsmöglichkeiten dargestellt. Anmeldefrist: 15.11.2018. Le
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Aktionsprogramm Insektenschutz

Bürgerbeteiligung noch bis vom 07.11.2018

Bürgerbeteiligung noch bis vom 07.11.2018
Im Juni 2018 hat das Bundeskabinett Eckpunkte zum „Aktionsprogramm Insektenschutz“ beschlossen, um das Insektensterben zu stoppen. Auf dieser Grundlage hat das Bundesumweltministerium (BMU) nun konkrete Maßnahmenvorschläge erarbeitet, die mit einer breiten Öffentlichkeit diskutiert werden sollen. Noch bis 07.11.2018, 17:00 Uhr besteht die Möglichkeit, die Maßnahmenvorschläge online zu bewerten und zu kommentieren oder eigene Ideen gegen das Insektensterben einzubringen. Flo
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Im Internet surfen und Bäume pflanzen

Suchmaschine „Ecosia“ unterstützt Aufforstungsprojekte

Die Datenzentren der Internetsuchmaschinen verbrauchen eine Menge Energie und produzieren somit auch klimabeeinflussendes CO2. Das gilt auch für die Suchmaschine Ecosia. Zum Ausgleich stellt sie einen großen Teil des über Werbeeinnahmen erwirtschafteten Überschusses für Aufforstungsprojekte zur Verfügung. Jüngst sorgte Ecosia für Aufsehen mit dem Angebot, den Hambacher Forst zu kaufen! Die transparent gestaltete Internetseite informiert über das Unternehmen samt Finanzberichten sowie über die geförderten Projekte. Mitmachen und weitersagen! Flo
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Bücher, Filme, Neuigkeiten

Wildpflanzenschutz in Deutschland

Besserer Schutz für gefährdete Wildpflanzen

Ein bundesweites Netzwerk Botanischer Gärten arbeitet künftig daran, das Überleben von 92 gefährdeten Pflanzenarten in Deutschland zu sichern. Das Programm wird vom BMU gefördert. Zunächst soll Saatgut an den Wildstandorten gesammelt und in Saatgutgenbanken eingelagert werden. In fünf beteiligten Botanischen Gärten werden dann sogenannte Erhaltungs- und Vermehrungskulturen angelegt, um in einem dritten Schritt mit diesem Material gefährdete Bestände an ihren natürlichen Standorten zu stärken. Das Programm besteht bereits seit 2013, die Artenliste wurde nun erheblich erweitert. Tr
Pressemitteilung
Projekt
BMU-Programm
Weitere laufende Projekte

Starkregenvorsorge in Städtebau und Bauleitplanung

Neue Broschüre des Wirtschaftsministeriums

Neue Broschüre des Wirtschaftsministeriums
Die neue Veröffentlichung des Wirtschaftsministeriums informiert über eine wirksame Starkregenvorsorge im Städtebau und in der Bauleitplanung. Starkregen tritt in Baden-Württemberg immer häufiger auf. Gleichzeitig steigt der Anteil versiegelter Siedlungs- und Infrastrukturflächen im Land. Dadurch erhöhen sich die Abflussmengen, die kommunalen Ableitungssysteme sind überlastet. Die Folgen sind überflutete Straßen, Grundstücke und Kellerräume, die zu erheblichen Schäden für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen bis hin zu Produktionsausfällen in der Industrie führen können. Tr
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Echte Bauern retten die Welt!

Ein Buch zur Agrarwende von Wolf-Dietmar und Philipp Unterweger

Viele Jahre lang waren Vater und Sohn in ganz Europa auf den Spuren einer sozialgerechten, ökologischen, naturnahen und vorindustriellen Landwirtschaft unterwegs. Anhand von Motiven aus über 20 Ländern arbeiten die Autoren exemplarisch eine zukunftsweisende, sinn- und friedensstiftende und ökologische Lebenskultur heraus, die neben Kalorien auch noch Kunst, Kultur und Freude schafft und Menschen verbindet. Sie plädieren für kleinbäuerliche Strukturen, um die globalen Herausforderungen für ein friedliches und gerechtes Zusammenleben meistern zu können. Flo
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„betrifft: Der Klimacheck – Wie verändert sich die Natur?“

Filmtipp für 28.11.2018, 20:15 Uhr, SWR Fernsehen

Flamingos am Bodensee, neue Zeckenarten im Schwarzwald oder Lavendelanbau an der Mosel: Der Klimawandel hat schon heute Auswirkungen im Südwesten. Axel Wagner geht in der SWR Dokumentation „betrifft: Der Klimacheck – Wie verändert sich die Natur?“ auf die Suche nach Gewinnern und Verlierern der Erderwärmung und zeigt Orte im Südwesten, an denen der Klimawandel bereits sichtbar ist oder sich bald Auswirkungen zeigen werden. Flo
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… und außerdem

Hilfe für Igel

Im Garten nicht alles ordentlich machen

Im Herbst hilft man Igeln bei der Winterschlafvorbereitung, indem man ihnen Reisighaufen, Blätter oder Zweige im Garten zur Verfügung stellt. Diese Materialien können zur Isolation der Nester genutzt werden. Nur in Ausnahmefällen sollten Igel im Haus überwintern. Vor allem wenn Tiere trotz Bodenfrost tagsüber unterwegs sind oder Anzeichen von Unterernährung aufweisen, ist meist Hilfe nötig. Fachkundige Hilfe gibt es auf der Webseite des Vereins „Pro Igel“. Le
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download als pdf: LNV-Infobrief November 2018

Verzeichnis der Abkürzungen
• BfN – Bundesamt für Naturschutz
• BUND – Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland
• BW – Baden-Württemberg
• ForstBW – Landesbetrieb Forst Baden-Württemberg
• LSV – Landessportverband Baden-Württemberg
• LUBW – Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg
• MLR – Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
• NABU – Naturschutzbund Deutschland
• VM – Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
• PM – Pressemitteilung
• UBA – Umweltbundesamt
• UM – Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
• UVP- Umweltverträglichkeitsprüfung
• WHO – Weltgesundheitsorganisation

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Werden Sie Fördermitglied

Kennen und schätzen Sie das LNV-Engagement für die Natur und Umwelt? Wollen Sie uns unterstützen? Dann werden Sie Fördermitglied. Dadurch helfen Sie dem LNV längerfristig zu planen und sich noch stärker für unsere Natur und Umwelt einsetzen zu können. Der LNV ist für Politik, Verwaltung und Wissenschaft ein wichtiger Ansprechpartner und mit vielen ehrenamtlichen Naturschutz-expert/-innen in ganz BW präsent. Anders als viele glauben, ist der LNV aber keine Behörde sondern ein unabhängiger gemeinnütziger Verein. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung unserer Arbeit. Logr
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Taschenbuch des Naturschutzes

Völlig neu überarbeitete Auflage

Völlig neu überarbeitete Auflage
Der handliche und vielseitige Ratgeber informiert auf 180 Seiten über die wichtigsten Bestimmungen in Feld, Wald und Flur. Die umfassende Änderung des Natur- und Artenschutzrechts wurde ebenso berücksichtigt wie etwa neue Regelungen zur Jagd oder zum Artenschutz im Wald. Das Taschenbuch will die Orientierung im Naturschutzrecht erleichtern und Naturschützer/innen bei ihrer wichtigen Arbeit unterstützen. Im Buchhandel (ISBN 978-3-00-054097-4) oder beim LNV (info@lnv-bw.de) zum Preis von 8,80 € erhältlich. Logr
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Impressum:

Endredaktion: Christine Lorenz-Gräser, Bildredaktion: Annette Schade-Michl und Kristin Pfeiffer
Beiträge: Julia Flohr (Flo), Christine Lorenz-Gräser (Logr), Dr. Anke Trube (Tr), Annette Schade-Michl (Sch)
Der LNV-Infobrief berichtet regelmäßig über aktuelle Themen des Natur- und Umweltschutzes.
Der Infobrief ist ein kostenloser Service des LNV. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Zustimmung des Herausgebers unter Quellenangabe und der Überlassung von Belegexemplaren gestattet.
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