LNV-Infobrief Mai 2019

Im Blickpunkt: Wählen gehen!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Naturschützerinnen und Naturschützer,
am 26. Mai findet neben den Kommunalwahlen in Baden-Württemberg auch die Europawahl statt. Diese Europawahl findet in einer Zeit statt, in der wir erleben, dass nationalistische und populistische Strömungen mit ihrer Propaganda für Ausgrenzung und Diskriminierung werben, die am Ende in nationaler Abschottung und Kleinstaaterei endet. Dabei dürfen wir nicht übersehen oder verdrängen, dass auch Menschen, die der europäischen Idee durchaus wohlwollend gegenüberstehen, verschiedene Entwicklungen kritisch sehen.
Etwa die Schieflage in der Agrarpolitik, die insbesondere im Hinblick auf die Verringerung der Umweltbelastungen (Pestizideinsatz) und die Erhaltung der Artenvielfalt einer dringenden Korrektur bedarf. Oder einschneidende EU-Vorgaben in Lebensbereichen, die seit langer Zeit reibungslos funktionieren und nun mit Zwang geändert werden sollen. So herrscht z. B. völliges Unverständnis in der Bürgerschaft, wenn eine Bäckerei, die über Jahrzehnte hinweg ohne Beanstandungen und zur vollen Zufriedenheit der Kundschaft produzierte, wegen überzogener und nicht finanzierbarer EU-Vorgaben schließen muss.
Bei all der Skepsis, der Kritik und den Befürchtungen darf aber nicht außer Betracht bleiben, welche positiven Wirkungen aus europaweiten Regelungen resultieren. Ohne gemeinsame Regeln wären gerade Erfolge im Umwelt- und Naturschutz viel schwieriger zu erzielen. Man denke an die FFH-Richtlinie oder die europäische Wasserrahmenrichtlinie.
Und für den Wirtschaftsstandort Deutschland wäre der Wegfall gemeinsamer Regeln und offener Grenzen eine Schreckensvision. 60 % unserer Exporte gehen in die EU-Länder. Jeder 4. Arbeitsplatz in Deutschland hängt vom Export ab. Ohne europäischen Binnenmarkt hätten unsere Unternehmen keinen einfachen Zugang zu einem Markt mit 500 Millionen Menschen.
Europa geht uns alle an. Die europäische Einigung ist seit 70 Jahren der Grundpfeiler für ein friedliches Miteinander der europäischen Völker. Die Europäische Union steht als Wertegemeinschaft für die Pressefreiheit und die Einhaltung rechtsstaatlicher Prinzipien. Und wir Europäer können unsere Interessen in der Welt gemeinsam viel besser zur Geltung bringen, als dies jedem Land allein möglich wäre.
Ich bitte Sie, am 26. Mai von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und Ihre Stimme denjenigen zu geben, die ein klares Bekenntnis zur europäischen Einigung ablegen.
Übersicht über die Wahlprogramme der Parteien
Herzliche Grüße, Ihr
Thomas Dietz
Stv. LNV-Vorsitzender

Inhalt

LNV Aktiv
Aus den LNV-Arbeitskreisen
Aus Politik und Verwaltung
Daten, Fakten, Hintergründe
Alles was Recht ist
Stellenausschreibungen
LNV Intern
Aus den Mitgliedsvereinen
Zum Mitmachen und Hingehen
Bücher, Filme, Neuigkeiten
und außerdem

LNV-Infobrief als pdf zum Download

LNV aktiv

Europawahl 2019 – wählen gehen!

natürlichEuropa: gemeinsame Kampagne zur Europawahl 2019

Der Startschuss zur Europawahlkampagne natürlichEuropa des Deutschen Naturschutzrings (DNR) und seiner Mitgliedsverbände fiel Mitte April (der LNV hat Mitglieder und AKs darüber informiert). Wir laden weiter dazu ein, die vielen Informationen und Materialien der Kampagne für die Öffentlichkeitsarbeit zu nutzen. Ein Aktionshandbuch enthält z. B. viel Material für die digitale und die analoge Welt zum Download sowie Inspirationen für Veranstaltungen und einen Musterbrief, um direkt zur Wahl aufzurufen. Logr
www.natürlichEuropa.de I DNR-Umweltcheck I DNR-Europawahl 2019 I Umweltpolitischen Forderungen zur Europawahl

Nachhaltige Mobilität in Stadt und Land

Vierte Veranstaltung der Reihe „Mobilität wohin?“, 24.05.-25.05.2019, Bad Boll

Um die Attraktivität in Stadt und Land zu erhalten, braucht es umweltverträgliche und innovative Mobilitätskonzepte. Praxiserprobte Projekte wie Bürgerbusse, Car-Sharing-Angebote, fahrradfreundliche Strukturen oder Mitfahrbänkle zeigen, dass nachhaltige Mobilität bereits gelebt wird. Bei der Tagung von LNV, Evang. Akademie Bad Boll, LUBW, RENN.Süd und KDA werden u. a. die Eckpunkte der Verkehrsstrategie 2030 des Verkehrsministeriums vorgestellt und anhand praktischer Beispiele erörtert. Bitte beachten Sie das interessante Programm. Wir laden Sie herzlich ein! Logr
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LNV-Ehrennadel für Prof. Gunter Kaufmann aus Rastatt

Mitinitiator des Rastatter Kompromisses zur Daimler-Ansiedlung in der Rheinaue

Prof. i. R. Gunter Kaufmann gelang es 1987 mit der „Rastatter Vereinbarung“ ein umfangreiches Paket zur Schadensbegrenzung der Daimleransiedlung in den Rastatter Rheinauen festzulegen. Durch die aktuellen Daimler-Pläne zur Werkserweiterung erlebte der frühere Landtagsabgeordnete und Ehrenbürger der Stadt Rastatt gewissermaßen sein Déjà-vu. Gunter Kaufmann war früherer Sprecher des LNV-AK Rastatt / Baden-Baden und gründete Anfang der 1990er Jahre ein gemeinsames Umweltzentrum von LNV und NABU in Rastatt. LNV-Vorsitzender Dr. Gerhard Bronner zeichnete den engagierten Naturschützer bei der LNV-Mitgliederversammlung am 13.04.2019 mit der LNV-Ehrennadel aus. Logr
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LNV-Ehrennadel für Reinhard Wolf aus Marbach

Herausragendes ehrenamtliches und berufliches Naturschutzengagement

Von 2005 bis 2013 war Reinhard Wolf Leiter des Naturschutzreferats im Regierungspräsidium Stuttgart und brachte dort unzählige Natur- und Landschaftsschutzgebiete, Naturdenkmale und Natura 2000-Gebiete auf den Weg. Privat engagiert sich Reinhard Wolf in zahlreichen Naturschutzvereinen, etwa bis 2017 als Vizepräsident des SAV oder bis 2018 im Vorstand des Schwäbischen Heimatbundes. Von 1992 – 2015 war er Mitglied des Stiftungsrates der LNV-Stiftung. LNV-Vorsitzender Dr. Gerhard Bronner überreichte dem ehedem beruflich und immer noch privat im Naturschutz äußerst engagierten Reinhard Wolf die LNV-Ehrennadel. Logr
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Düngung in Stickstoffüberschuss-Gebieten

Umweltverbände fordern Nachbesserung der Landesverordnung

Nach der Verurteilung der Bundesrepublik Deutschland durch den EuGH wegen des Verstoßes gegen die EU-Nitratrichtlinie hat das Land BW einen Verordnungsentwurf vorgelegt. Er sieht weiterführende Maßnahmen zum Schutz der Gewässer in verstärkt mit Nitrat belasteten Gebieten vor. Verschiedene Verbände, darunter der LNV, halten den Entwurf für unzureichend. Unter anderem fehle die Anweisung zur verbindlichen Erfassung und Kontrolle der Nährstoffvergleiche aller Betriebe, die in stark nitratbelasteten Gebieten Flächen bewirtschaften. Logr
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LNV-Stand bei Erlebniswelt für Nachhaltiges Handeln

Großer Andrang am 25.-28.04.2019 auf der Messe Stuttgart

Ein Erfolg war wieder der LNV-Stand bei der Erlebniswelt für Nachhaltiges Handeln. Interessierte quer durch alle Altersstufen konnten anhand von Präparaten und Modellen heimische Tiere kennenlernen und genau betrachten. Die Konzeption und die engagierte Betreuung des Standes leisteten erneut LNV-Umweltbildungsreferent Konrad Bauerle und Kollegin Sabine Müller, die große und kleine Besucher/-innen begeisterten. Auch Staatssekretär Andre Baumann zeigte sich beeindruckt. Der LNV dankt Herrn Bauerle und Frau Müller herzlichst für den mehrtägigen großartigen Einsatz! Logr
Staatssekretär Dr. Baumann mit Prof. Bauerle Foto: Jan Potente

Der LNV-Jahresericht 2018

Umfangreiche LNV-Aktivitäten in Stichworten

Allein auf Landesebene erhielt der LNV 2018 mehr als 1.300 Unterlagen zu Anhörungsverfahren: Mit weit mehr als 600 oft ausführlichen Stellungnahmen haben die LNV-Arbeitskreise Planungen begleitet. Durch Initiativen für den Natur- und Umweltschutz war der LNV wieder stark präsent. Das LNV-Zukunftsforum zum Artenschutz in Städten und Gemeinden erreichte Fachleute aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft und wurde weit beachtet. Der LNV-Jahresbericht mit dem Bericht des Vorsitzenden Dr. Gerhard Bronner bei der LNV-Mitgliederversammlung am 13.04.2019 zeigt erneut das große Arbeitsspektrum unseres Dachverbandes. Logr
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LNV-Pressemitteilungen

Bundesregierung steht Wohnungsbau im Weg
LNV kritisiert Blockade einer Gesetzesänderung zur erleichterten Mobilisierung von Baulücken als heuchlerisch

Weniger Nitrat für mehr Umweltschutz
Umweltverbände fordern Nachbesserung der Landesverordnung zur Düngung in Stickstoffüberschuss-Gebieten

LNV zu Verkehr in Städten: Mautgebühren hoch, Tempo runter!
Landesnaturschutzverband hält Vorschläge von Prof. Friedrich von der Uni Stuttgart für zukunftsweisend und fordert, innovative Ideen umzusetzen

LNV-Ehrennadel für Prof. Gunter Kaufmann aus Rastatt
Mitinitiator des Rastatter Kompromisses zur Daimler-Ansiedlung in der Rheinaue

LNV-Ehrennadel für Reinhard Wolf aus Marbach
Herausragendes ehrenamtliches und berufliches Naturschutzengagement

Umwelt- und Verkehrsverbände bezeichnen B 10-Umgehung Enzweihingen als rechtswidrig
Forderung nach neuer Bürgerbefragung in ganz Vaihingen

Aus den LNV-Arbeitskreisen

Natur trifft Politik

Zerstückelung stoppen – Ausbau der bestehenden B 35 statt Neubau gefordert

Der LNV-AK Karlsruhe und mehrere Naturschutzverbände hatten am 06.04.2019 Abgeordnete aus Europaparlament, Bundes-, Landtag und örtlichen Gremien zum Gespräch „Natur trifft Politik“ eingeladen. Diskutiert wurden Flächenverbrauch und ─zerschneidung, beispielhaft an den Planungen zur B 35 – Ostumfahrung Bruchsal und zum weiteren Ausbau der Rheintal-Bahnstrecke im Abschnitt Karlsruhe – Mannheim. Der Sprecher des LNV-AK Karlsruhe, Dr. Klaus-Helimar Rahn, betonte die zunehmende Gefährdung der biologischen Vielfalt. Logr
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Aus Politik und Verwaltung

Erster Wildtierbericht des Landes veröffentlicht

Artenportraits und Verbreitungskarten

Am 9. April hat das Kabinett den ersten Wildtierbericht des Landes veröffentlicht. Der Wildtierbericht 2018 informiert über die Arten des Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes in Form von Artenportraits und landesweiten Verbreitungskarten und ist auf über 300 Seiten eine wahre Fundgrube für Informationen zu allen Wildtieren und ihren Lebensbedingungen im Land. Zudem erfolgt für jede Wildtierart eine Einschätzung zur Bestandssituation und dem Managementaufwand. Flo
Pressemitteilung des MLR I Direktlink zum Wildtierbericht

Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)

Zwischenbericht 2018

Zur Mitte des laufenden zweiten WRRL-Bewirtschaftungszyklus‘ von 2016 bis 2021 verlangt die EU einen Bericht. Den Zwischenbericht 2018 für Baden-Württemberg finden Sie unter unten genanntem Link. Für die Öffentlichkeit hat die LAWA (Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser) ergänzend einen bundesweiten Bericht erstellt, s. u.. Ab Mitte 2019 planen die Regierungspräsidien die Fortschreibung der Maßnahmenplanung für den Bewirtschaftungsplan 2021. Dafür soll wieder die Öffentlichkeit frühzeitig und aktiv in den Planungsprozess einbezogen werden. Tr
Landesbericht I Bundesbericht

515 Mio. Euro für Erhalt und Sanierung des Straßennetzes

Landesweit über 300 neue Maßnahmen

Das Land verfolgt weiter das Prinzip Erhaltung und Sanierung vor Aus- und Neubau von Straßen und plant dafür rund 515 Mio. € ein. Mit den Erhaltungsprogrammen 2017 – 2019 an Bundesstraßen und 2017 – 2020 an Landesstraßen sei sichergestellt, dass sich die Maßnahmen streng am Bedarf orientieren. Die Programme dienten auch als Maßstab für die bedarfsgerechte Verteilung der Haushaltsmittel auf die vier Regierungspräsidien, so das Verkehrsministerium. Weitere 20 Mio. Euro fließen über das Steigensanierungsprogramm 2019/2020 in die Sanierung von 14 Steigungen. Logr
Pressemitteilung zur Straßensanierung
Pressemitteilung Steigensanierungsprogramm

Erwerb naturschutzwichtiger Flächen

Baden-Württemberg kauft 2018 rund 78 Hektar Naturschutzflächen

Das Land hat im Jahr 2018 rund 78 ha naturschutzwichtiger Flächen für knapp 1,4 Mio. Euro erworben. Damit sind in über 50 Jahren etwa 11.500 ha Grund für den Naturschutzes im Eigentum des Landes. Im Regierungsbezirk Stuttgart wurden z. B über 31 ha erworben, etwa im NSG „Kailstadt-Mühlhelde“/Boxberg und im NSG „Haigergrund“/Königheim für die Entwicklung von Magerrasen sowie im Kreis Esslingen sechs Hektar in den Natura-2000-Gebieten „Filder“ bzw. „Grienwiesen und Wernauer Baggerseen“. Im Regierungsbezirk Tübingen umfasst der Flächenerwerb rund 20 ha. Tr
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Biosphärengebiet Schwarzwald

200 Hektar mehr Bannwälder

Zur neuen Kernzonenfläche gehören acht Bannwälder im Staatswald auf den Gemarkungen der Gemeinden Oberried (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) und Ibach sowie der Stadt Wehr (beide Landkreis Waldshut). Auf Gemarkung der Gemeinde Wehr kommt eine Fläche von 15 ha als Pflegezone hinzu. Die Kernzone umfasst nach der Erweiterung insgesamt 2.094 ha und damit nun 3,3 % der Gesamtfläche des Biosphärengebiets Schwarzwald. Die Verordnung wird voraussichtlich Mitte April 2019 in Kraft treten. Tr
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19. Landesnaturschutzpreis verliehen

„Hummel, Has‘ und Salamander – Vielfalt geht nur miteinander“

Das Motto des mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Landesnaturschutzpreises der Stiftung Naturschutzfonds lautete: „Hummel, Has‘ und Salamander – Vielfalt geht nur miteinander!“. Ausgezeichnet wurden acht Initiativen und Personen, die sich ganz besonders für den Erhalt der Arten und die Schaffung neuer oder besserer Lebensräume, darunter ein Bergbauer aus Simonswald für die Landschaftspflege, der NABU Offenburg für die Wiederansiedlung des Wiedehopfs und ein Biolandbetrieb der Biotope anlegt und fördert. Logr
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Landesstrategie Ressourceneffizienz

Erster Monitoringbericht vorgelegt

Insgesamt 31 Maßnahmen enthält die Landesstrategie Ressourceneffizienz, die die Regierung 2016 beschlossen hat. Der erste Monitoringbericht beschreibt, wie weit die einzelnen Maßnahmen schon umgesetzt sind, mit denen die Ziele erreicht werden sollen: „Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch“, „Verdopplung der Rohstoffproduktivität 1994 – 2020“, „Entwicklung BW zum Leitanbieter von Ressourceneffizienztechnologien“ und „Sichere Rohstoffversorgung – effizientere Gewinnung von Primärrohstoffen – Erhöhung des Anteils an Sekundärrohstoffen“. Tr
UM-Pressemitteilung I Monitoringbericht

Bürokratieentlastung im Ehrenamt

Normenkontrollrat BW startet vier Workshops mit Ehrenamtlichen

Der Normenkontrollrat BW startet am 11.05.2019 in Schwäbisch Gmünd den ersten von vier Workshops, um im Gespräch mit Ehrenamtlichen Entlastungsmöglichkeiten für Vereine bzw. das Ehrenamt und Verbesserungsmöglichkeiten zu erfahren. Die Workshops sind Teil einer Studie zum Bürokratieabbau bei Vereinen und im Ehrenamt. Die Studie soll Ende des Jahres der Landesregierung mit konkreten Empfehlungen zur Entlastung von Ehrenamtlichen übergeben werden. Logr
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Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

250 Kontrollmaßnahmen angekündigt – Ehrenamtliche Vereine nicht im Fokus

Im Jahr 2018 lag der Schwerpunkt des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit auf der Beratung zur DSGVO. Dieses Jahr sollen 250 Kontrollmaßnahmen in den Bereichen öffentliche Sicherheit, Verkehr, Kommunales sowie das Gesundheits- und das Bildungswesen stattfinden. Geprüft werden u. a. Videoüberwachungen, Datenspeicherungen der Polizei, Arztpraxen, Versicherungen sowie Webseiten von Online-Shops (Tracking). Z. T. liegen hierzu Beschwerden vor. Ehrenamtlich tätige Vereine und kleine Firmen ohne größere Datenverarbeitungen stehen nicht Fokus der Kontrollaktion! Tr
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Daten, Fakten, Hintergründe

Gemeinnützigkeitsdebatte

Klarheit in der Abgabenordnung gefordert

Ein Verbändebündnis u. a. mit dem Deutschen Naturschutzring (DNR) beobachtet die aktuelle Debatte um die Gemeinnützigkeit mit großer Sorge und verurteilt Versuche, auch Umweltverbänden die Gemeinnützigkeit zu entziehen, aufs Schärfste. Das Vorgehen gegen Attac, Deutsche Umwelthilfe, Campact oder den BUND Hamburg sei nicht nur als Versuch zu sehen, einzelne Organisationen einzuschüchtern, sondern als ein Angriff auf die Zivilgesellschaft insgesamt. Die Angriffe auf die Unabhängigkeit zivilgesellschaftlicher Organisationen hätten in jüngster Zeit deutlich zugenommen. Logr
DNR-Pressemitteilung zum Urteil über Gemeinnnützigkeit I Bundesfinanzhof-Pressemitteilung zum Urteil gegen Attac I Urteil des Senats

Abbau naturschädlicher Subventionen

BfN legt naturschädliche Subventionen offen und zeigt Alternativen

Das Positionspapier des Bundesamts für Naturschutz (BfN) verdeutlicht, welche naturschädigenden wirtschaftlichen Aktivitäten durch staatliche Subventionen gefördert werden. Der Abbau dieser Förderung würde den wirtschaftlichen Druck auf die Natur spürbar vermindern. Gezeigt wird auch, auf welche naturbelastenden Aktivitäten Abgaben sinnvoll wären. Beides stellt klar, dass mit ökonomischen Instrumenten wirtschaftliche Rahmenbedingungen geschaffen werden können, um das Verursacherprinzip im Naturschutz konsequenter als bisher umzusetzen. Logr
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Stickstoffüberschüsse wirksam reduzieren

Kehrtwende für den Gewässerschutz gefordert

In einem gemeinsamen Eckpunktepapier fordern DNR u. a. Umweltorganisationen die Bundesregierung auf, endlich wirksame Regeln und Maßnahmen für den Gewässerschutz vorzulegen – auch über das Düngerecht hinaus. Überschüssige Stickstoffeinträge in Wasser, Böden und Luft müssen dauerhaft und durch den gezielten Einsatz der Agrarsubventionen verhindert werden. Fester Grundsatz des EU-Rechts ist das Verursacherprinzip. Wichtigster Hebel zur Reduzierung von Stickstoffüberschüssen ist eine deutliche Reduktion der Tierbestände – vor allem in den Regionen mit zu hohen Nitratwerten im Grundwasser. Auch ein Zuviel an chemisch-synthetischen Mineraldüngern verursacht Stickstoffüberschüsse. Tr
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Binnenschifffahrt 2018

Güterumschlag auf historischem Tiefstand

Die niedrigen Flusspegel im Jahr 2018 dürften den Ausschlag gegeben haben: 2018 wurden in den Häfen in BW 16,1 % (−5,2 Mill. t) weniger Güter im Binnenschiffsverkehr umgeschlagen – das ist der geringste Wert seit 1960. Die Umschlagbilanzen lauten für den Hafen Mannheim −2,2 Mill. t (−22,8 %), für den Hafen Karlsruhe −0,8 Mill. t (-11,2 %), für den Hafen Stuttgart −0,2 Mill. t (−25,0 %). Auf den insgesamt 550 km Wassernetz für die gewerbliche Binnenschifffahrt in BW waren 2018 rund 35.300 Schiffe unterwegs. Tr
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Windausbau 2018

Rekordproduktion von Windstrom

Mit 35 neuen Windkraftanlagen ist laut UM die Windkraft in BW 2018 nur langsam vorangekommen. Zum Stand 31.12.2018 seien 44 weitere Windenergieanlagen mit einer Leistung von 155 MW genehmigt und könnten gebaut werden. 135 Anlagen (Leistung gut 470 MW) seien im Genehmigungsverfahren. Insgesamt lieferten zum Jahresende 2018 720 Windkraftanlagen in BW erneuerbaren Strom, doppelt so viele wie Ende 2011 bei dreifacher Leistung (1.500 MW). Bei einem Vermeidungsfaktor von 681 g/kWh werden in BW jedes Jahr rund 1,8 Mio. t weniger Treibhausgase emittiert. Tr
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Rolle der Luftschadstoffe für die Gesundheit

Positionspapier Helmholtz Zentrum München

Ein Team internationaler Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München hat eine kurze Expertise zu Auswirkungen von Luftschadstoffen auf die Gesundheit verfasst. Zudem stellen sie den aktuellen Stand zu Richt- und Grenzwerten dar. Diese Expertise wird von der Internationalen Gesellschaft für Umweltepidemiologie und der European Respiratory Society unterstützt. Zusammengefasst gefährden die Luftschadstoffe Feinstaub, Ozon und Stickstoffdioxid die Gesundheit in Deutschland. Die Wirkungen beginnen in der Lunge, haben aber auch Auswirkungen auf den gesamten Körper. Tr
Pressemitteilung Helmholtz-Institut München I Vollständiges Gutachten

Blühende Alb

Bemerkenswerte Initiative aus dem Kreis Reutlingen

Im Kreis Reutlingen haben 45 Landwirte das Projekt „Blühende Alb“ auf den Weg gebracht. Sie stellen einen Teil ihre Ackerflächen freiwillig und kostenlos für den Natur- und Artenschutz zur Verfügung, indem sie Blühstreifen von ca. 2 bis 6 m Breite anlegen und diese miteinander vernetzen. Für das Saatgut, die Bearbeitung und Öffentlichkeitsarbeit benötigen sie Unterstützung. Mit 5 Euro können 25 m² Blühstreifen angelegt werden. Lt. homepage wurden bisher bereits 4.000 Euro gespendet. Logr
weiterlesen I Artikel Stuttgarter Zeitung I Artikel Reutlinger Generalanzeiger

Streuobst-Aufpreisvermarktung

Zwei neue NABU-Leitfäden zur Gründung und Bio-Zertifizierung

Ganz ohne finanziellen Nutzen kümmern sich nur ganz Wenige um ihre Obstwiesen. Deshalb sind die Streuobstaufpreis-Initiativen für den Erhalt des Streuobstes und den Naturschutz so wichtig: Wer seine Obstwiesen entsprechend bewirtschaftet, profitiert von einem höheren Mostobstpreis. Den Erfahrungsschatz bestehender Aufpreis-Initiativen hat der NABU BW mit Unterstützung des MLR ausgewertet. Die Ergebnisse, Infos zur Gründung einer Aufpreis-Initiative, zur Biozertifizierung usw. zeigen zwei Leitfäden gedruckt oder als download. Logr
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Geoportal plus gestartet

Zugriff auch mit Smartphone und Tablet

Über das Geoportal plus ist ab sofort der einfache und kostenlose Zugriff auf Kartendaten des Landes und der Kommunen über mobiles Internet mit wenigen Klicks möglich, auch mit dem Smartphone und dem Tablet. Mittels der GPS-Sensoren in den Mobilgeräten kann das Kartenbild des Geoportals automatisch auf den Standort zentriert werden. Tr
www.geoportal-bw.de I MLR-Pressemitteilung

Alles was Recht ist…

Haftungsprivileg gewerblicher Nutztierhalter/-innen

§ 833 Bürgerliches Gesetzbuch

Gewerbliche Nutztierhalterinnen und -halter profitieren von einem Haftungsprivileg im Bürgerlichen Gesetzbuch. Demnach sind sie nicht schadensersatzpflichtig, wenn ihre Tiere sachgemäß eingezäunt gewesen sind. Versicherungsexperten haben klargestellt, dass die Versicherer die Anforderungen an ein sachgerechtes Einzäunen im Schadensfall unabhängig davon prüfen, ob in dem betroffenen Gebiet ein Wolfsvorkommen bekannt ist oder nicht. Tr
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Stellenausschreibungen

NaturFreunde BW suchen Mitarbeiter/-in

Teilzeitstelle (40 – 50 %) für Landesgeschäftsstelle in Stuttgart
https://www.naturfreunde-wuerttemberg.de

Landtagsfraktion Grüne sucht Berater/-innen

Für Bereiche Umwelt/Klima/Energiewirtschaft und Wirtschaft/Arbeit/Wohnen
Berater Bereich Umwelt/Klima und Energiewirtschaft
Berater Bereich Wirtschaft/Arbeit und Wohnen

Praktikum beim LNV

Interessante Einblicke in die Arbeit eines Naturschutzdachverbandes

Beim LNV ist im Zeitraum von Juni bis Oktober ein Praktikumsplatz frei. Bewerben können sich Studierende aus den Bereichen Biologie, Landschaftsplanung, Geografie, Agrarwissenschaften, Umwelt- und Verwaltungswissenschaften und verwandten Studiengängen sowie öffentliche Verwaltung. Praktikumsdauer sollte zwei bis drei Monate sein. Bitte wenden Sie sich bei Interesse oder bei Fragen an Geschäftsführerin Christine Lorenz-Gräser, christine.lorenz-graeser@lnv-bw.de. Logr

LNV intern

Aktuelle Termine

LNV-Arbeitskreis-Sprechertreffen in den Regierungsbezirken
– im Regierungsbezirk Stuttgart: 09.05.2019, 15 Uhr in Aalen
– im Regierungsbezirk Freiburg: 14.05.2019, 15 Uhr in Freiburg

Fortbildungsangebot 1

Vorträge der LNV-Referent/-innen in den Arbeitskreisen

Einige unserer LNV-Referentinnen und -Referenten bieten an, bei Interesse zu Ihnen in die LNV-Arbeitskreise zu kommen und einen Vortrag in ihrem Fachgebiet mit anschließender Diskussion zu halten. Zur Auswahl stehen verschiedene Themen wie Fragen des Waldnaturschutzes, Wirtschaftswachstum und Wohlfahrtsmessung, Genehmigungsverfahren nach BImSchG, Rückkehr von Wolf und Luchs, Spurenstoffe in Gewässern oder der Zustand unserer Bäche, Flüsse und Seen – was bringt die Wasserrahmenrichtlinie? Eine entsprechende E-Mail mit weiteren Informationen wurde bereits an die LNV-Arbeitskreise geschickt. Bei Interesse an einem (oder mehreren) der Vorträge melden Sie sich bitte in der LNV-Geschäftsstelle. Flo

Fortbildungsangebot II

Seminare „Wie schreibe ich eine Stellungnahme?“, Stuttgart und Freiburg; Anmeldung bis 2. Juni

Der LNV bietet dieses Jahr wieder zwei ganztägige Fortbildungen zum Schreiben von Stellungnahmen an: Am 21.09.2019 in Stuttgart sowie am 28.09.2019 in Freiburg. 2020 sind Fortbildungen in den Regierungsbezirken Karlsruhe und Tübingen geplant. Der genaue zeitliche Ablauf und die Inhalte im Einzelnen werden derzeit entwickelt, der Schwerpunkt wird aber auf dem praktischen Erarbeiten von Stellungnahmen liegen. Daher ist eine Voraussetzung für die Teilnahme, dass vorab die Seminarunterlagen mit Hintergrundinformationen zu Beteiligungsrechten etc. eigenständig erarbeitet werden. Die Fortbildung ist für Aktive in den LNV-Arbeitskreisen kostenlos, die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldungen bitte bis spätestens zum 02.06.2019 an julia.flohr@lnv-bw.de
Bitte angeben, ob vegetarisches Essen gewünscht wird. Flo

Neuer Mitgliedsverein

Naturschutzverein Zaberfeld e. V. ist 33. Mitgliedsverein im LNV

Bei der LNV-Mitgliederversammlung am 13.04.2019 ist der Naturschutzverein Zaberfeld e. V. einstimmig als neues Mitglied in den LNV aufgenommen worden. Der Naturschutzverein ist in und um Zaberfeld im Landkreis Heilbronn äußerst aktiv und pflegt unter anderem über 6 ha naturschutzwichtiger Biotope. Mit Exkursionen und Vorträge vermittelt er Kenntnisse über die heimische Fauna und Flora. Jeden ersten Sonntag im Monat von 10:00 Uhr bis Mittag sind Mitglieder und Gäste in der Spitzenberghütte zum Stammtisch eingeladen. Logr
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Der LNV trauert um

Dr. med. Horst Hipp

Am 17.04.2019 starb nach schwerer Krankheit Dr. med. Horst Hipp. Er war Mitglied im LNV-AK Tuttlingen und hat auch als BNAN-Mitglied den LNV-Landesverband immer wieder auf Missstände hingewiesen oder um Rat gefragt. Mit Engagement und Beharrlichkeit verbunden mit großer Fach- und Sachkenntnis hat er dem Naturschutz vor allem im Bereich des Oberen Donautals Gehör verschafft. Der LNV behält Dr. Horst Hipp in ehrendem Gedenken. Wir sind dankbar für sein Wirken zur Bewahrung unserer Natur und dafür, dass wir mit ihm über so viele Jahre zusammenarbeiten durften. Tr

Aus den Mitgliedsvereinen

BLNN: Vorstandswahl

Neuer Vorsitzender: Prof. Dr. Dr. h.c. Albert Reif

Am 3. April 2019 wurde Prof. Dr. Dr. h.c. Albert Reif als neuer Vorsitzender des Badischen Landesvereins für Naturkunde und Naturschutz (BLNN) gewählt. Er löst Dr. Regina Ostermann ab. Professor Reif arbeitet seit Jahren themenbezogen eng mit dem LNV zusammen, unter anderem im LNV-AK Freiburg, und unterstützt den LNV als Fördermitglied. Ein besonderes Anliegen ist ihm, dass an Hochschulen (und Schulen) wieder mehr Artenkenntnis vermittelt wird. Der LNV gratuliert zur Wahl und wünscht viel Erfolg im neuen Amt. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Logr
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Zum Mitmachen und Hingehen

Kongress Sport und Nachhaltigkeit

17.05.2019, Stuttgart

Der Kongress von Landessportverband, Umwelt- und Kultusministerium soll aufzeigen, wo Sportverbände und -vereine nachhaltiger werden können. Im Mittelpunkt stehen die Anforderungen an Sportbekleidung und -geräte sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Umwelt und Natur. Thema ist u. a. Mikroplastik in der Umwelt durch den Sport. Beim Kongress wird auch der Nachhaltigkeitspreis für Sportfachverbände durch Umweltminister Franz Untersteller MdL verliehen. Logr
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Lärmarme Mobilität im Schwarzwald

Wie kann es im Schwarzwald wieder ruhiger werden, 17.05.2019, Feldberg

Der Lärm durch den motorisierten Freizeitverkehr – besonders Motorräder – hat in den letzten Jahren in attraktiven Landschaften wie dem Schwarzwald stark zugenommen. Die Fachtagung der Umweltakademie in Kooperation mit dem Nationalpark Schwarzwald und anderen sucht Lösungen zwischen dem krachmachenden Verkehr einerseits und dem Bedürfnis nach Ruhe, Stille und unverfälschtem Naturerleben. LNV-Vorsitzender Dr. Gerhard Bronner hält einen Beitrag zur eklatanten Regelungslücke beim Motorradlärm. Logr
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Informationsfahrt Erneuerbare Energien und Naturschutz

24.05.2019, Region Ostwürttemberg

Das Umweltministerium BW lädt auch 2019 zu Exkursionen über Erneuerbare Energie und Naturschutz ein. Am 24.05.2019 werden Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien in der Region Ostwürttemberg besucht; Start und Ziel ist der ZOB in Heidenheim. Vor Ort werden ihre Nutzung unter Natur- und Umweltschutzaspekten betrachtet und diskutiert. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich. Logr
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Deutscher Landschaftspflegetag 2019

04.-06.07.2019, Göttingen

Der diesjährige Landschaftspflegetag will sich den folgenden Themen widmen: Wer sind die Weidetierhalter/-innen von morgen? Aufrechterhaltung und Herausforderungen der Weidetierhaltung; Insektenschutz in der Praxis umsetzen; Perspektiven für kooperativen Moor- und Klimaschutz. Am Abend des 4. Juli 2019 findet die Verleihung des Deutschen Landschaftspflegepreises statt. Tr
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Streuobstpreis sucht gelungene Wiesen-Bewirtschaftung

Artenreiches Grünland – Farben unserer Streuobstwiesen, Frist: 31.08.2019

Mit dem Streuobstpreis Baden-Württemberg zeichnet das Land Bürger/-innen aus, die sich vorbildlich für den Erhalt der Streuobstwiesen engagieren. Der mit insgesamt 3.000 € dotierte Preis widmet sich 2019 der artenfördernden Unterwuchsnutzung auf Streuobstwiesen und richtet sich an Gruppen, Verbände, Gemeinden, Streuobstinitiativen, Schulen und Kindergärten. Bewertet werden unter anderem die Pflege und Nutzung des Unterwuchses, die Schaffung von artenfördernden Strukturen sowie die Nutzung. Logr
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#Kaufnix! Kampfansage an den unbedachten Konsum

Deutsche Umweltstiftung fordert Emanzipation vom Wachstumsmantra

Noch bis Mitte Juni läuft die Kampagne der Deutschen Umweltstiftung gegen ein grenzenloses Wachstum und unbedachten Konsum. Beides verschärfe weltweit soziale, ökonomische und ökologische Probleme und führe in gefährliche Abhängigkeiten. Suffizienz statt Wachstum müsse zur umfassenden Prämisse werden, um das Klima zu schützen, fordert die Umweltstiftung. Die Kampagne stellt vorherrschende Konsummuster zur Diskussion und sieht nur in einer Zukunft, die sich vom Wachstumsmantra emanzipiert hat, eine auch lebenswerte Zukunft. Logr
https://kaufnix.net I https://www.deutscheumweltstiftung.de

Laptop, Smartphone und Co.

Nachhaltige IT-Geräte erkennen

Für IT-Geräte gibt es inzwischen Gütezeichen, die neben Umwelt- und Energiestandards auch Arbeits- und Menschenrechte berücksichtigen. Und die Gewinnung von Rohstoffen, z. B. aus Konfliktgebieten, wird ebenfalls hinterfragt. Weitere Informationen enthält ein Faltblatt des Dachverbands Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e. V., das vom Land Baden-Württemberg unterstützt wird. Tr
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Bücher, Filme, Neuigkeiten

Newsletter Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord

Für alle am Schwarzwald Interessierten

Der lesenswerte Info-Brief des Naturparks Schwarzwald bietet ein weites Spektrum an Informationen zur Natur, Ökologie, Geologie, Veranstaltungen, Aktivitäten und vielem mehr rund um das Mittelgebirge. Erfolge im Naturpark sind ebenso Thema wir Herausforderungen und Probleme. Infos , die es noch zu bewältigen gilt. Zu den aktuellen Zielen des Naturparks gehört es u. a. den Lebensraum für Blüten bestäubende Insekten zu erhalten und neue Biotope zu schaffen. Der Newsletter kann kostenlos online abonniert werden. Logr
aktueller Naturpark- Infobrief I Anmeldeportal

Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt

Für Flora und Fauna. Mit Herz und Verstand

Mit der gemeinsamen Broschüre wollen MLR, UM und VM die zahlreichen Aktivitäten im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt vermitteln. Die Landesregierung hatte das Programm, aufgeschreckt durch die Diskussion über das Insektensterben, im Jahr 2017 beschlossen. Seitdem setzen MLR, UM und VM in ihren Zuständigkeitsbereichen verschiedene Projekte, Maßnahmen und Monitoringvorhaben um. Logr
UM-Pressemitteilung I Broschüre zum Download

… und außerdem

Wanderfalkenwebcam Fellbach

Blick in die Kinderstube

Von Mitte März bis Ende Mai kann man die Wanderfalken in Fellbach live über zwei Webcams beim Brüten und Aufziehen der Jungen beobachten. Die Wanderfalken am Fellbacher „Schwabenlandtower” haben mit ihrem Auftauchen im höchsten Wohnhaus Baden-Württembergs schon letztes Jahr für Schlagzeilen gesorgt. Nun brüten Falco und Perenelle zum zweiten Mal. Zwei vom NABU Fellbach installierte Webcams erlauben es, das Brutgeschehen noch bis Ende Mai live zu verfolgen. Logr
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Keine Lerchen in den Lerchenäckern

Bebauung geht vor – Absperrbänder sollen noch bis Herbst Lerchen vergrämen

Der Name „Lerchenäcker“ ist nur noch Sprachhülse: Für brütende Lerchen ist kein Platz mehr im Industriegebiet Lerchenäcker bei Backnang. Sie würden die Bebauung der acht von zehn zur Vermarktung anstehenden Grundstücke durchkreuzen. Zur Abschreckung flattern bis in den Herbst rot-weiße Absperrbänder auf den Brachflächen. Zum Ausgleich wurden laut LRA für die Brutpaare, die seither im Areal brüteten, im Umfeld pro Brutpaar 2.000 qm Buntbrache und Lerchenfenster in Ackerflächen angelegt. Logr
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