LNV-Infobrief März 2019

Im Blickpunkt: Remstal-Gartenschau – vertane Chance

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Naturschützerinnen und Naturschützer,
Gartenschauen sind Besuchermagnete. Dies wird auch für die anstehende Remstal-Gartenschau gelten. Diese Gartenschau unterscheidet sich von anderen Gartenschauen dadurch, dass sie 16 Kommunen und den gesamten Naturraum des Remstals umfasst.
Von der AG Tourismus der Geschäftsstelle der Remstal-Gartenschau wurde versäumt, ein Konzept für einen nachhaltigen Tourismus zu entwickeln. Dies wäre möglich gewesen, wenn man sich an Zielen der Naturschutzstrategie BW wie Nachhaltigkeit, Klimafreundlichkeit, Naturverantwortlichkeit und Naturverträglichkeit orientiert hätte. Versäumt wurde auch, ein ausgewogenes Verkehrskonzept für die Remstal-Gartenschau zu erstellen. Lediglich in der Wander- und Radwegekonzeption gibt es Ansätze eines naturverträglichen Tourismus.
Im Mittelpunkt stehen Infrastrukturmaßnahmen und ein Ausbau von Freizeitaktivitäten mit vielen Angeboten, bei denen der Naturraum nur als Kulisse dient. Planungen zur Remstal-Gartenschau in Schutzgebieten konnten von den Naturschutzverbänden oftmals nur mit großer Mühe verhindert werden.
Naturkundliche Führungen, Umweltbildung und ökologische Aufwertungen des Naturraums kommen nur am Rande vor. Dem Vorschlag der Naturschutzverbände, Streuobstgebiete und Streuobstprodukte als verbindendes Element aller Remstalkommunen im Rahmen der Remstal-Gartenschau zu entwickeln und zu präsentieren wurde nicht gefolgt. Ein solches Projekt hätte den Zielen des Naturschutzes, der Wirtschaftlichkeit und denen eines „sanften Tourismus“ in der Region entsprochen.
Stattdessen wurde das Architekturprojekt der 16 Stationen lediglich als „Idee der Gemeinsamkeit“ umgesetzt. Die Entwürfe der Architekten wurden ohne Bürgerbeteiligung den einzelnen Kommunen zugelost. Einige dieser Gebäude sollten sogar in Schutzgebieten, wie z. B. in einem Europäischen Vogelschutzgebiet, aufgestellt werden. Ist das nachhaltig?
Nachhaltiger Tourismus umfasst neben ökologischen Zielen auch ökonomische und soziokulturelle Ziele. Diese Ziele werden nur erreicht, wenn Tourismusverbände nicht allein Attraktionen und Events umsetzen wollen.

Es grüßt Sie herzlich!
Robert Auersperg
LNV-Referent für Tourismus

Inhalt

LNV Aktiv
Aus den LNV-Arbeitskreisen
Aus Politik und Verwaltung
Daten, Fakten, Hintergründe
LNV Intern
Aus den Mitgliedsvereinen
Zum Mitmachen und Hingehen
Bücher, Filme, Neuigkeiten
und außerdem

LNV-Infobrief als pdf zum Herunterladen: hier

LNV aktiv

Ihre Meinung interessiert uns!

Umfrage zum LNV-Infobrief – wir bitten um Ihre Rückmeldung

Umfrage zum LNV-Infobrief – wir bitten um Ihre Rückmeldung
Für alle Natur- und Umweltschützer/-innen in BW und für alle Interessierten gibt der LNV seit über 10 Jahren regelmäßig den LNV-Infobrief heraus. Wir möchten nun gerne wissen, ob diese Informationen für Sie wirklich hilfreich und interessant sind und was wir besser machen könnten. Was sollten wir nach über 10 Jahren ändern? Was hat sich für Sie bewährt und sollte fortgesetzt werden? Ihre Antworten sind für uns sehr wichtig und eine große Hilfe. Bitte beteiligen Sie sich bis möglichst zum 15.03.2019 an unserer Umfrage, egal ob Sie den LNV-Infobrief weitergeleitet oder direkt von uns erhalten. Herzlichen Dank! Logr
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Verwaltungsgericht Stuttgart gibt LNV und NABU Recht

Windrad Braunsbach darf nicht in Betrieb gehen

Das Windrad Braunsbach-ORL 6 darf weiterhin nicht in Betrieb gehen, auch nicht über Nacht und über Winter. Das VG Stuttgart hat den Änderungsantrag des Windradbetreibers wegen immer noch fehlender UVP abgelehnt und darauf hingewiesen, dass der Winter- und Nachtbetrieb bereits beim letzten VGH-Verfahren beantragt war und abschlägig beschieden wurde. Laut Gerichtsbeschluss dürfte auch die UVP-Vorprüfung durch das Landratsamt Schwäbisch Hall, das die Betriebsänderung auf Nacht- und Winterbetrieb im behördlichen Verfahren zuvor erneut ohne UVP genehmigt hatte, schwer wiegende Ermittlungsfehler aufweisen. Tr
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Vogelschlag an Glas

MdL Nemeth und LNV fordern: Land soll mit guten Beispiel vorangehen

Zu einem Gespräch traf sich LNV-Vorsitzender Dr. Gerhard Bronner kürzlich mit dem energiepolitischen Sprecher und Vorsitzenden des Arbeitskreises Umwelt, Klima und Energiewirtschaft der CDU-Fraktion, MdL Paul Nemeth. Thema waren Konsequenzen aus der Landtagsanfrage Nemeths zu „Vogelschlag an Glasflächen“ sowie Ideen für die Novellierung des Klimaschutzgesetzes. Einig waren sich beide darin, dass das Land an staatlichen Gebäuden mit gutem Beispiel vorangehen soll. In einem 3-Jahresprogramm sollten die Gebäude auf Gefährdungen überprüft und die kritischsten sukzessive nachgerüstet werden. Logr
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Europawahl 2019 – wählen gehen!

Mit einem „Ja“ zu Europa demokratische Grundrechte verteidigen

Im Gegensatz zu Kommunal-, Landtags- und Bundestagswahlen fanden die Wahlen zum Europäischen Parlament bisher nur mäßige Beachtung. Vielleicht liegt dies daran, dass dessen Funktion zu wenig bekannt ist oder die EU einfach als Selbstverständlichkeit betrachtet wird, für die kein besonderes Engagement erforderlich ist. Der Umwelt- und Naturschutz profitiert sehr von europäischen Regelungen, man denke nur an die Wasserrahmenrichtlinie oder Natura 2000. Dagegen ärgern sich Bürger/-innen zuweilen über EU–Vorgaben, die aus lokaler Sicht als völlig überzogen erscheinen. Bei der bevorstehenden Wahl geht es aber um mehr! Wenn heute nationale Regierungen die Unabhängigkeit von Justiz und Medien in Frage stellen, heißt es, mit einem deutlichen „Ja“ zu Europa die demokratischen Grundwerte zu verteidigen. Gehen Sie deshalb am 25.05.2019 bitte zur Wahl und stimmen Sie für die Parteien, die ein klares Bekenntnis zur EU und ihren Grundwerten ablegen. Dietz
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Ausweisung Plettenberg als Naturschutzgebiet

LNV stellt Antrag an das Regierungspräsidium Tübingen

Mit einer Pressekonferenz im Zollernalbkreis hat LNV-Vorsitzender Dr. Gerhard Bronner den LNV-Antrag auf Ausweisung der Hochfläche des Plettenbergs als NSG vorgestellt. Der Antrag umfasst den Teil der Fläche, den der Kalksteinbruch des Zementwerks Holcim in Dottenhausen nicht tangiert. Ist er erfolgreich, würden die bisherigen 36 ha NSG auf dem Berg um weitere 80 ha mit den Steilhängen, sowie großen Wacholderheiden auf den Hochflächen im Norden und Süden erweitert. Der Antrag soll eine rote Linie definieren, nach der der Kalksteinabbau beendet sein soll. Landrat Pauli vom Zollernalbkreis steht dem Antrag offen gegenüber. Logr
weiterlesen, Artikel Zollern-Alb-Kurier: Es geht um den Rest, Artikel Zollern-Alb-Kurier: Dem Abbau Grenzen setzen, Artikel Schwarzwälder Bote, Artikel Schwäbische Zeitung

LNV-Stiftung fördert Naturschutzprojekte

Schwerpunkt Artenschutz im Siedlungsbereich; Antragsfrist 30.04.2019

Gute Nachrichten für Naturschützer/-innen und Umweltgruppen: Die LNV-Stiftung fördert erneut Ideen und Aktivitäten, die dem Naturschutz und dem Erhalt der natürlichen Umwelt dienen. Förderschwerpunkt 2019 ist der Artenschutz im Siedlungsbereich. Anträge stellen können bevorzugt Personen oder Gruppen, die sich ehrenamtlich im Natur- und Umweltschutz engagieren. Logr
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Praktikum beim LNV

Interessante Einblicke in die Arbeit eines Naturschutzdachverbandes

Beim LNV wird ab April 2019 ein Praktikumsplatz frei. Bewerben können sich vor allem Studierende aus den Bereichen Biologie, Landschaftsplanung, Geografie, Agrarwissenschaften, Umwelt- und Verwaltungswissenschaften sowie öffentliche Verwaltung. Praktikumsdauer sollte zwei bis drei Monate sein. Bitte wenden Sie sich bei Interesse oder bei Fragen an Geschäftsführerin Christine Lorenz-Gräser, Email: christine.lorenz-graeser@lnv-bw.de. Logr

LNV-Pressemitteilungen

Plettenberg bei Dotternhausen unter Schutz stellen!
Naturschutzwürdig als ökologisches und landschaftliches Kleinod

LNV und NABU: Windenergieanlage in Braunsbach muss weiter still stehen
Naturschutzverbände begrüßen Betriebsverbot im Brutgebiet von Greifvögeln

Aus den LNV-Arbeitskreisen

Kritik am Bebauungsplan in Gernsbach

LNV-AK fordert konkretere Maßnahmen zum Fledermaus- und Umweltschutz

In einer gemeinsamen Stellungnahme mit dem NABU kritisiert der LNV-Arbeitskreis Rastatt / Baden-Baden den Bebauungsplan „Im Wörthgarten“ in Gernsbach. Die Naturschützer/-innen fordern Informationen darüber, wie der Boden vor weiteren toxischen Substanzen aus der Umwelt geschützt werden kann. Der Untergrund sei durch die vorherige Nutzung vorbelastet und müsse saniert werden. Außerdem brauche es nach Meinung des LNV bessere Maßnahmen zum Fledermausschutz. Logr
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Aus Politik und Verwaltung

Stiftung Naturschutzfonds

Ausschreibung 2020 für neue Förderprojekte

Die Stiftung Naturschutzfonds BW weist auf folgende Fristen der Ausschreibung 2020 hin: Bis zum 01.05.2019 können Anträge für ein- bis vierjährige Projekte ab 2020 zur Umsetzung der Naturschutzstrategie BW eingereicht werden. Bis zum 01.07.2019 können Projektförderungen aus den Ersatzzahlungen beantragt werden. Die vorgesehenen Maßnahmen sind vor der Antragstellung mit dem zuständigen Regierungspräsidium abzustimmen. Am 12.03. 2019 bietet die Stiftung Naturschutzfonds in Stuttgart insbesondere für neue Projektpartner eine Informationsveranstaltung zur Ausschreibung an. Tr
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Themenportal Windenergie

Internetportal ersetzt Windenergieerlass von 2012

Das neue „Themenportal Windenergie“ auf der Internetseite der Gewerbeaufsicht BW ersetzt den bisherigen Windenergieerlass 2012, der am 09. Mai 2019 bestimmungsgemäß außer Kraft tritt. Das Portal enthält die beim Ausbau der Windkraft im Land zu beachtenden Vorschriften, Hinweise und sonstige Hilfestellungen. Es kann – anders als ein förmlicher Erlass – bei Bedarf rasch aktualisiert werden. Die „Zentrale Stelle für Vollzugsunterstützung“ (ZSV) im RP Tübingen betreibt das „Themenportal Windenergie“. Das nun für die Öffentlichkeit freigegebene Portal ist als „Basisversion“ zu verstehen, die künftig fortentwickelt werden wird. Tr
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Evaluation der Ökokonto-VO ist abgeschlossen

Grundlage für die Novellierung der Verordnung

Die Evaluation der Ökokonto-Verordnung sollte das Verfahren zur Anerkennung der Ökokonto-Maßnahmen, die ökokontofähigen Maßnahmen sowie die Bewertungsvorgaben im Ökokonto-System überprüfen. Der jetzt von UM und LUBW vorgelegte Bericht dient als Grundlage für die Novellierung und die Verzahnung mit der Kompensationsverordnung. Hinterfragt wird etwa das Verfahren zur Antragstellung, und es sollen weitere Bewertungsfaktoren zur Bestimmung der Ökopunkte entwickelt bzw. präzisiert werden. Der LNV war im Projektbeirat durch seinen Vorsitzenden, Dr. Gerhard Bronner, vertreten. Logr
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Gemeinsame Agrarpolitik

MLR wehrt sich gegen geplante Kürzungen der 2. Säule

Durch die EU-Agrarpolitik fließen EU-Gelder in Höhe von jährlich rund 400 Mio. Euro für die 1. Säule (Direktzahlungen) und gut 100 Mio. Euro für die 2. Säule (Entwicklung des Ländlichen Raumes, FAKT, LPR) nach BW. Laut MLR bestehen die Einkommen der landwirtschaftlichen Betriebe zu 40 bis 60 % aus diesen Transferleistungen. Minister Hauk kritisierte die vorgesehenen Mittelkürzungen um 15 % für die 2. Säule u. a. für Maßnahmen zur Erhaltung der Kulturlandschaften, der Artenvielfalt und zur Entwicklung des ländlichen Raumes kürzlich aufs Allerschärfste. Dies sei nicht mit den vermehrten Aufgaben und den gesellschaftlichen Erwartungen an die Landwirtschaft vereinbar. Tr
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FFH: Aufforderungsschreiben der EU-Kommission

Unzureichende Festlegung gebietsspezifischer Erhaltungsziele

Im Vertragsverletzungsverfahren 2014/2262 ist die EU-Kommission weiter der Auffassung, dass Deutschland immer noch in 787 Fällen der 4606 Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung keine förmliche Schutzgebietsausweisung vorgenommen hat. Darunter sind alle FFH-Gebiete in BW. In den hiesigen Sammel-Verordnungen werde nicht zwischen „Erhalt“ und „Wiederherstellung“ des günstigen Erhaltungszustands unterschieden, die Ziele seien weder quantifiziert noch messbar. Kritik kommt auch zu Erhaltungsmaßnahmen, die spezifisch, messbar und berichtsfähig, realistisch, einheitlich und umfassend sein müssen, merke: „Wer tut was, wann, wo und wie?“. In sechs Bundesländern, darunter Bayern, sind die Bewirtschaftungspläne der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Tr
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EEG-Umlage abschaffen

Die Zeit ist reif für neue Steuerungsinstrumente beim Klimaschutz

Umweltminister Franz Untersteller will den Strompreis in Deutschland deutlich senken und stattdessen CO2-intensive Energieträger teurer machen, um eine neue Dynamik in Klimaschutz und Energiewende zu bringen. Die Idee: Strom durch die Abschaffung der EEG-Umlage sowie die Reduzierung der Stromsteuer günstiger zu machen und im Gegenzug CO2 einen Preis zu geben, der seine negativen Umweltwirkungen abbildet. Der Strompreis würde dadurch für private Haushalte um rund 10 ct / Kilowattstunde billiger, was sowohl die E-Mobilität als auch zum Beispiel die Anschaffung von Wärmepumpen befördern könnte. Flo
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VM meldet neuen RadKULTUR-Rekord

2019 werden 11 Landkreise und Kommunen gefördert

Mit der Initiative RadKULTUR fördert das Verkehrsministerium 2019 elf Landkreise und Kommunen mit insgesamt 270.000 Euro bei der Stärkung einer fahrradfreundlichen Mobilitätskultur. Mit dabei sind die Landkreise Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Ravensburg, Schwäbisch Hall und Tübingen sowie die Stadt Böblingen. Bisher wurden seit 2012 22 Kommunen dabei unterstützt, eine fahrradfreundliche Mobilitätskultur zu entwickeln. Ziel ist es, die Vorzüge des Fahrrads als alltägliches Verkehrsmittel näher zu bringen. Logr
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Biosphärengebiet Schwarzwald

Ein Masterplan muss her n

Die Vorbereitungen für das Rahmenkonzept des Biosphärengebiets Schwarzwald sind angelaufen. Das Rahmenkonzept muss in den kommenden zwei Jahren erstellt werden. Darin sind die Leitlinien für die Entwicklung des Biosphärengebietes zu definieren und ebenso Leitprojekte. Ein erster Auftaktworkshop zu Zeitschiene und Handlungsfeldern dieses Masterplans fand im November in Oberried statt. Fest steht, dass die Bürgerbeteiligung im Rahmenkonzept groß geschrieben wird. Anfang 2019 wurde die Organisation des Beteiligungsprozesses ausgeschrieben. Tr
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Plastikmüll

5-Punkte-Plan des Bundesumweltministeriumsn

Das BMU hat einen 5-Punkte-Plan mit Maßnahmen für weniger Plastik und mehr Recycling vorgelegt. Vorgesehen ist unter anderem eine Mischung aus gesetzlichen und freiwilligen Maßnahmen zur Vermeidung von überflüssigem Plastik. Auch Alternativen zur Plastiknutzung, wie etwa das Trinken von Leitungswasser, sollen gestärkt werden. Flankiert wird das Arbeitsprogramm mit einer Öffentlichkeits-Kampagne „Nein zur Wegwerfgesellschaft“, „Weniger ist mehr“. Tr
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Daten, Fakten, Hintergründe

Windenergienutzung

Forschungsprojekt für besseren Schutz von Vögeln

Das Windenergie Forschungscluster Süd (WindForS) realisiert auf der Gemarkung Stötten im Landkreis Göppingen das erste Windenergietestfeld im bergig-komplexen Gelände. Im Zentrum der Naturschutzforschung, deren Federführung bei der Schweizerischen Vogelwarte liegt, stehen die Entwicklung und der Test von Vermeidungsmaßnahmen für Vögel und Fledermäuse. Erstmals wird hier Naturschutzforschern für bestimmte Untersuchungen Zugriff auf die Betriebsführung von Windenergieanlagen gewährt. Die Forscher erhoffen sich daraus einzigartige Erkenntnisse für den besseren Schutz von Vögeln und Fledermäusen bei der Windenergienutzung. ZSW, Logr
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Windkraftausbau 2018 mit gemischter Bilanz

Ausbau kam mit 35 neuen Anlagen nur langsam voran

Die Windkraft kam 2018 mit nur 35 neuen Anlagen und 27 Genehmigungen nur langsam voran. In der Bilanz machten sich die Umstellung der Fördersystematik auf ein Ausschreibungsmodell sowie die fehlende Ausbauquote für den Süden und Südwesten Deutschlands bemerkbar. Das UM geht davon aus, dass 2019 wieder mehr Anlagen ans Netz gehen. Ende 2018 waren 44 weitere Anlagen genehmigt, was einen Leistungszuwachs von 155 Megawatt (MW) bedeuten würde. 135 weitere Anlagen befinden sich im Genehmigungsverfahren. Logr
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Monitoring-Bericht Energiewende in BW

Redispatch-Mengen steigen mangels Netzausbau

Der Bericht betrachtet Aspekte wie Ausbau erneuerbarer Energien und Versorgungssicherheit, Ausbau der Stromnetze, der Erdgasinfrastruktur, Entwicklung der Energieeffizienz und befasst sich auch mit ökonomischen Aspekten (Strompreisentwicklung, Auswirkungen der Energiewende auf den Arbeitsmarkt). Die sog. Redispatch-Maßnahmen zur Stromnetzstabilisierung bei schwankender Stromerzeugung aus Windenergie- und Photovoltaikanlagen sind 2017 bundesweit um rund 60 % angestiegen, in BW um mehr als das Dreifache. Um dem Einhalt zu gebieten, muss der Netzausbau schneller voran gehen. Tr
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Aktiv gegen den Klimawandel

Wie macht man’s richtig?

Je höher Einkommen und Bildungsgrad sind, umso höher ist der Umweltverbrauch, meint der „Spiegel“. Bioprodukte kaufen, weniger Fleisch essen und Ökostrom trage nur einen kleinen Teil zum Klimaschutz bei. Den größten CO2-Ausstoß verursachen Autos, große oder schlecht isolierte Wohnungen und Flugreisen. Um die Erderwärmung unter 2 Grad zu halten, dürften Deutsche pro Kopf lediglich 1 t CO2 pro Jahr ausstoßen. Das erfordert drastische Einschnitte bei der Mobilität und beim Wohnen. Bei einer Flugreise nach New York werden z. B. 4 t CO2 frei. Logr
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WarmingStripes– Strichcode für das Klima

Langfristige Entwicklungen sind optisch gut erkennbar dargestellt

Ein ganz neuer Strichcode kommt vom englischen Klimaforscher Ed Hawkins. Die „WarmingStripes“ – zu deutsch „Wärmestreifen“ – stellen die Wärmeentwicklung über einen sehr langen Zeitraum für eine bestimmte Region dar. So sind langfristige Entwicklungen optisch gut zu erkennen – und dank der Grafiken auf einen Blick offensichtlich. Von dunkelblau (kühl) bis dunkelrot (heiß) zeigt die Farbe die Durchschnittstemperatur des Jahres von links (ab ca. 1850) bis rechts (heute). Solche Übersichten gibt es schon für verschiedene Regionen. Die deutschen Werte basieren auf Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes. Logr
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Wiedervernetzung an Brücken und Unterführungen

Hinweise des VM für Optimierungsmaßnahmen

Wirtschaftswegeunterführungen und Gewässerdurchlässe mit geringer lichter Höhe werden von Wildtieren gemieden. Dies ist das Ergebnis eines Monitoringprojektes mit Fotofallen von VM, NABU-BV Gäu-Nordschwarzwald, FVA und Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg. Das VM bittet in seinem Runderlass die Straßenbaubehörden, auch bei allen Ausbaumaßnahmen ohne förmliches Verfahren im Bereich von Korridoren der Vernetzungsplanung zu prüfen, ob derartige Bauwerke mit vertretbarem Aufwand so umgestaltet werden können, dass sie zur Wiedervernetzung von Lebensräumen beitragen. Tr
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Integriertes Rheinprogramm

Kosten steigen um knapp 260 Mio. Euro

Mit dem Integrierten Rheinprogramm (IRP) soll der vor dem Oberrheinausbau unterhalb von Iffezheim vorhandene Hochwasserschutz wiederhergestellt werden. An 13 Standorten sind dafür Hochwasserrückhalteräume mit einem Volumen von 167,3 Millionen Kubikmeter geplant. Im aktuellen Bericht der Landesregierung wird mit Gesamtkosten von 1,7 Milliarden Euro gerechnet, 260 Mio. Euro mehr als im Bericht 2015, zu 58,5 % vom Land und 41,5 % vom Bund zu tragen. Ziel der vollständigen Bereitstellung des Retentionsvolumens ist das Jahr 2028. Angaben zum Sachstand der 13 IRP-Räume finden sich in der UM-Pressemitteilung. Tr
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Studie fordert Ökolandbau in Wasserschutzgebieten

Erhebliche Vorteile der ökologischen Landwirtschaft für das Gemeinwohln

Die Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft, Fischerei und Forstwirtschaft (Thünen-Institut) untersuchte die „Leistungen des ökologischen Landbaus für Umwelt und Gesellschaft“. Die Studie zeigte, dass die ökologische Bewirtschaftung gegenüber der konventionellen Variante beim Umwelt‐ und Ressourcenschutz bei 58 % der analysierten Vergleichspaare Vorteile aufwies. Lediglich bei 14 % war die konventionelle Variante vorteilhafter. Empfohlen wird u. a., besonders in Wasserschutzgebieten auf Ökolandbau umzustellen. Dadurch gelangen deutlich weniger Stickstoff, Tierarzneimittel und Pestizide in Böden und Gewässer. Logr
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Anhaltendes Wachstum des Straßenverkehrs in BW

Statistisches Landesamt legt Daten für 2016 vor

Rechnerisch hat 2016 jeder Einwohner in BW etwa 7.328 km und damit 16 km mehr als 2015 mit dem Pkw zurückgelegt. 85 % der Jahresfahrleistungen (ca. 80 Mrd. km) entfallen auf den Pkw-Verkehr, der 2016 um 1,3 % zunahm. Die Jahresfahrleistung der schweren Nutzfahrzeuge beträgt knapp 6,8 % und stieg um 2,0 %, die der leichten Nutzfahrzeuge (Gesamtgewicht unter 3,5 t) sogar um 4 %. Tr
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Filteranlagen von Kraftwerken

Mehr Ultrafeinstaub als Verkehr

In urbanen Gebieten gilt der Straßenverkehr als Hauptursache für die winzigen Teilchen. Außerhalb von Städten konnten Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in einer Langzeitmesskampagne nun als Hauptquelle moderne Kohlekraftwerke identifizieren. Die ultrafeinen Partikel (UFP) mit einem Durchmesser von weniger als 100 Nanometern bieten Oberflächen für chemische Reaktionen in der Atmosphäre oder Kondensationskerne. Tr
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Nach Masseneinspruch: Patent auf Tomaten widerrufen

Syngenta-Konzern will weiterhin Patente auf Pflanzen und Lebensmittel

Nach einem Masseneinspruch hat Syngenta im Januar sein europäisches Patent auf Tomaten zurückgezogen. Das Europäische Patentamt (EPA) hat das Patent EP1515600 bereits offiziell widerrufen. Syngenta beanspruchte Saatgut, Pflanzen und Früchte als Erfindung, die aus Kreuzungen mit Tomaten aus Peru und Chile stammen und einen erhöhten Vitamingehalt haben sollen. Die Tomaten stammen aus herkömmlicher Züchtung. Am Einspruch hatten sich 2017 etwa 65.000 Bürger/-innen aus 59 Ländern und 32 Organisationen beteiligt. Das Bündnis um „Keine Patente auf Saatgut!“ will den Druck auf das Patentamt weiter erhöhen. Flo
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FARN – Naturschutz und Rechtsextremismus

Jahresprogramm 2019 mit bundesweiten Bildungsangeboten

Die Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN) bietet wieder Veranstaltungen zu Naturschutz und Rechtsextremismus an. Gebucht werden können ferner bundesweite Bildungsangebote mit „In-House-Workshops“ zu vier Themenschwerpunkten, darunter „Naturschutz ist Heimatschutz“, „Rechtsextremismus und Naturschutz“ und „Ökologie der neuen Rechten“. FARN ist ein Projekt der NaturFreunde Deutschland, gefördert vom Bundesfamilienministerium. Logr
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LNV intern

Termine zum Vormerken

13.04.2019: LNV-Mitgliederversammlung, Stuttgart
Die Einladungen wurden bereits verschickt
09.05.2019: LNV-Sprechertreffen Regierungsbezirk Stuttgart in Aalen
14.05.2019: LNV-Sprechertreffen Regierungsbezirk Freiburg in Freiburg
24./25.05.2019: Tagung „Nachhaltige Mobilität“, LNV und Evang. Akademie Bad Boll
03./04.07.2019: „Es grünt so grün … – nachhaltige Instrumente und Visionen zur Offenhaltung der Landschaft“, LNV, Evang. Akademie Bad Boll und andere
16.11.2019: Zukunftsforum Naturschutz, Stuttgart, Hospitalhof

LNV-Referenten

Arbeitsberichte von LNV-Referenten

16 Fachreferent/-innen des LNV beraten den LNV unter anderem zu den Themen Energie, Wasser, Artenschutz, Umweltbildung, Tierschutz, Tourismus, Sport und Natursport, Recht, Ressourcen und Nachhaltigkeit. Exemplarisch geben die Arbeitsberichte von Stefan Frey (Verkehr) und Dr. Wilhelm, Schloz (Grundwasser, Geologie, Geothermie) Einblicke in diese wichtige Arbeit. Derzeit unbesetzt sind die Fachgebiete Landwirtschaft und Flächenmanagement, weshalb wir uns über Vorschläge oder Interessensbekundungen freuen würden. Logr
Arbeitsbericht von Stefan Frey (Verkehr) und
Arbeitsbericht von Dr. Wilhelm Schloz (Grundwasser, Geologie, Geothermie)

Neues aus den LNV-Arbeitskreisen

Dieter Laquai hört nach fast 40 Jahren als Sprecher im LNV-AK Calw auf

Nach 37 Jahren legte Dieter Laquai sein Amt als LNV-AK Sprecher in Calw altershalber nieder. Von 2000 – 2010 vertrat Herr Laquai die NaturFreunde im LNV-Vorstand. Für sein großes Engagement zeichnete der LNV Herrn Laquai mit der LNV-Ehrennadel aus und dankt herzlichst für dessen umfangreiche, fachkundige und ausdrucksstarke Arbeit! Wir freuen uns, dass Herr Laquai dem LNV-AK Calw weiterhin erhalten bleibt. Ein/e Nachfolger/-in ist noch nicht gefunden. Interessierte wenden sich bitte an unsere LNV-AK Betreuerin Julia Flohr, info@lnv-bw.de Flo

Ulrich M. Schulz beendet Sprecheramt im LNV-AK Göppingenn

Ulrich M. Schulz beendet Sprecheramt im LNV-AK Göppingen
Aus beruflichen Gründen beendete Ulrich M. Schulz Anfang 2019 nach zwölf Jahren sein Amt im LNV-AK Göppingen. Im AK diskutieren nicht nur Naturschützer/-innen intern die relevanten Themen, vielmehr werden auch weitere Organisationen eingeladen. In letzter Zeit beherrschten der Flächenverbrauch und die Windkraft die Diskussionen. Der LNV dankt Herrn Schulz sehr für das lange und umfangreiche Engagement! Ein/e Nachfolger/-in für Herrn Schulz wird noch gesucht. Interessierte wenden sich bitte an unsere LNV-AK Betreuerin Julia Flohr, info@lnv-bw.de. Logr

Unterstützung in der LNV-Geschäftsstelle

Dorothea Kretschmar absolviert Praktikum beim LNV

Die Stuttgarter LNV-Geschäftsstelle wird seit Februar und noch bis Ende März von Dorothea Kretzschmar tatkräftig unterstützt. Frau Kretzschmar steht am Ende ihres Bachelorstudiengangs der Umweltwissenschaften an der Leuphana Universität in Lüneburg. Während ihres Praktikums in der LNV-Geschäftsstelle erhält sie interessante Einblicke in den amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutz in Baden-Württemberg, die Bearbeitung von Anhörungsverfahren, von Stellungnahmen und vielem mehr und unterstützt den LNV engagiert und fachkundig. Logr

Aus den Mitgliedsvereinen

DAV-Sektion Schwaben feiert 150-jähriges Jubiläum

LNV-Mitglied der ersten Stunde

Am 28. Oktober 1869 wird die DAV-Sektion Schwaben im damaligen „Damencafe“ von elf Männern unter Theodor Harpprecht gegründet, Frauen war die Mitgliedschaft verwehrt. In den folgenden Jahren wurden Hütten- und Wegenetze erstellt und die Alpen zugänglicher und erlebbar gemacht. Seit 150 Jahren dreht sich im Verein vieles um das Bergsteigen, wozu auch der Schutz und Erhalt der Bergwelten gehört. Der respektvolle Umgang mit der Natur ist für die Mitglieder des DAV essentiell. 2019 wird ganzjährig mit Vorträgen und Veranstaltungen an die Gründung erinnert und das 150-jährige Jubiläum gefeiert. Sch
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LJV übernimmt Patenschaft für Luchs Lias

Landesjagdverband BW (LJV) tauft fünften Luchs im Donautal auf den Namen Lias

Anfang des Jahres konnte die FVA einen Luchs mit einem Halsbandsender ausstatten. Anhand der Daten über den Aufenthaltsort lassen sich später die Raumnutzung und Beutetierwahl nachvollziehen. Der fünfte nachgewiesene Luchs im Oberen Donautal wurde im Januar 2018 erstmals von einer Fotofalle erfasst. Auch für diesen Luchs übernimmt der LJV die Patenschaft und taufte ihn auf den Namen Lias. Eine Luchsin wird Lias in BW vergebens suchen: Weibliche Luchse sind in der Überwindung von Barrieren, wie dem Hochrheintal, viel zurückhaltender und schaffen den Sprung nach BW kaum. Sie müssten aktiv ausgewildert werden. Logr
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SAV neue Broschüre „Wandern +plus+“

Erlebnisreiche Wandertouren

Die ausgewählten Touren der neuen Broschüre des Schwäbischen Albvereins sind nach unterschiedlichen Schwerpunkten bzw. für unterschiedliche Zielgruppen konzipiert und werden von zertifizierten DWV-Wanderführern geleitet. Es gibt informative Themenwanderungen zu Geschichte und Kultur, kulinarische und naturkundliche Wanderungen, Weitwanderungen mit mehr als 30 Kilometern und ein spezielles Angebot für Frauen. Alle, die einfach mal loslaufen wollen, finden unter dem Begriff „Wandern pur“ auch ursprüngliche Tages- und Halbtagestrips. Sch
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Zum Mitmachen und Hingehen

Bundesweiter Umwelt- und Verkehrskongress

Einladung zum 22. BUVKO am 15.-17.03.2019 in Darmstadt

Der BUVKO konzentriert sich in diesem Jahr inhaltlich auf Verkehrsprobleme in Ballungsräumen und ihrem Umland. Das Angebot besteht aus Workshops, Vorträgen, Diskussionen und vielem mehr. Verbände aus ganz Deutschland präsentieren ihre Ideen und Konzepte, und es findet ein interessanter Austausch statt. Daneben widmen sich Arbeitsgruppen verschiedenen spezifischeren Themen, um dann gemeinsam Lösungskonzepte zu entwickeln. Sch
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Plastik in der Umwelt

Symposium an der Universität Tübingen, 25.03.2019, Tübingen

Das Symposium soll die Vorteile und Gefahren der Plastiknutzung, ebenso aber die Möglichkeiten, den Eintrag von Plastik in die Umwelt zu minimieren, aufzeigen. Impulsvorträgen folgt eine moderierte Diskussion, die auch Fragen aus dem Publikum aufgreift. Die Veranstaltung richtet sich gleichermaßen an Fachpublikum (Ingenieurfirmen, Umweltverwaltung, Forschung, politische Entscheidungsträger), Studierende und an die interessierte Öffentlichkeit. Logr
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CDU-Dialogforum „Artenvielfalt erhalten“

Öffentliches Dialogforum im Landtag, 02.04.2019, Stuttgart

Am 02.04.2019 um 19.00 Uhr veranstaltet die CDU-Fraktion im Bürger- und Medienzentrum des Landtags ein öffentliches Dialogforum „Artenvielfalt erhalten“. Der Ornithologe Prof. Peter Berthold präsentiert dort in einem Vortrag seine Idee „jeder Gemeinde ein Biotop!“. An der anschließenden Podiumsdiskussion nimmt auch LNV-Vorsitzender Gerhard Bronner teil. Um Anmeldung bis zum 26.03.2019 unter veranstaltungen@cdu.landtag-bw.de wird gebeten. Logr
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Rebhuhnschutzprojekt – Eine Zwischenbilanz

Abschlussveranstaltung am 05.04.2019, HfF Rottenburg

Die Tagung berichtet über die Ergebnisse der ersten Projektphase im Landkreis Tübingen. Zu den Themen gehören die Bedeutung der engen Kooperation zwischen den verschiedenen Akteuren des Projekts, darunter NABU, VIELFALT e.V., Landratsamt, Initiative Artenvielfalt Neckartal, Kommunen und andere Naturschützer/-innen. Im Ergebnis konnten geeignete Lebensräume für das vom Aussterben bedrohte Rebhuhn geschaffen und mit Landwirten spezielle Blühbrachen angelegt werden, die Nahrung und Deckung geben. Logr
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Landesweite Amphibien- und Reptilienkartierung (LAK)

Info-Veranstaltung am 06.04.2019, Stuttgart

Themen der Infoveranstaltung sind umgesetzte Schutzmaßnahmen für Amphibien und Reptilien in BW mit Berichten über Praxiserfahrungen. Außerdem werden die Ergebnisse der Auswertungen zur LAK 2018 erwartet. Am Nachmittag gibt’s alles Wissenswerte über den Lurch des Jahres, den Bergmolch. Zum Abschluss werden ein Workshop zur Artbestimmung (im Schulraum) sowie zwei kostenlose Führungen im Naturkundemuseum angeboten: Durch die Landesausstellung „Bernsteinsammlung“ und über die Amphibien und Reptilien des Erdmittelalters. Anmeldeschluss: 01.04.2019. Logr
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Die Mobilitätswelt von morgen mitgestalten

Landesregierung lädt zum Strategiedialog Automobilwirtschaft ein

Landesregierung lädt zum Strategiedialog Automobilwirtschaft ein
Mit dem Strategiedialog Automobilwirtschaft BW will die Landesregierung die Transformation der Automobilwirtschaft und der Mobilität in BW gestalten. Dies soll gemeinsam mit der Gesellschaft im Dialog geschehen. Wer Interesse daran hat, in abwechslungsreichen Formaten über die Mobilität in Baden-Württemberg zu diskutieren und dabei aktiv die Zukunft der Mobilität mitzugestalten, kann sich registrieren lassen. Logr
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Neues Programm der Umweltakademie BW

Schwerpunktthema 2019: „Heimat lebt“

Die Akademie bietet in diesem Jahr über 100 Seminare, Fachtagungen und Modellprojekte an, die für ehrenamtliche Naturschützer/-innen interessant und nützlich sind. Etwa Seminare, bei denen die Teilnehmenden zu Fachberatern für Hornissen-, Biber- oder Fledermausschutz geschult werden. Das aktuelle Jahresthema „Heimat lebt“ betrachtet die unterschiedlichsten Aspekte der Heimat und des Heimatverständnisses gerade im Hinblick auf die Bewahrung der biologischen Vielfalt und unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Logr
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Blühende Gärten-Naturnahes Gärtnern leicht gemacht!

Vortragsreihe für Garteninteressierte

Der NABU Baden-Württemberg startet ab Februar 2019 eine Vortragsreihe „Blühende Gärten – Naturnahes Gärtnern leicht gemacht!“ mit über 50 Vorträgen im ganzen Land. Hobbygärtner/-innen können hier mehr darüber erfahren, wie sie ihre Gärten naturnah gestalten können. Kooperationspartner des NABU ist der Volkshochschulverband Baden-Württemberg. Die Vortragsreihe will Bürger/-innen informieren, wie sie unkompliziert und praxisnah gegen das rasante Artensterben vorgehen können. NABU, Logr
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Tipps zum naturnahen Gärtnern

Bio kann jeder – nachhaltig essen in Kita und Schule

Workshops in Baden-Württemberg

In ganz Baden-Württemberg finden im ersten Halbjahr 2019 praxisnahe Workshops zum Thema „Bio kann jeder – nachhaltig essen in Kita und Schule“ statt. Die Teilnehmer/-innen erfahren viel darüber, wie sich Bioprodukte erfolgreich in die Schul- und Kitaverpflegung integrieren lassen. Referent/-innen berichten von Praxisbeispielen und es können neue Ideen und Konzepte erarbeitet werden. Logr
www.oekonsult-stuttgart.de und www.biokannjeder.de

EnBW-Förderprogramm Amphibien und Reptilien

Förderrunde 2019 startet, Einsendefrist 10.05.2019

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG fördert, naturschutzfachlich begleitet von der LUBW, erneut Schutzprojekte in BW. Die Projekte sollen vom 01.10. – 31.12.2019 umgesetzt werden können und dazu beitragen, dass die Lebensräume heimischer Amphibien und Reptilien landesweit verbessert werden und sich der Bestand mittel- bis langfristig positiv entwickelt. Seit 2011 hat die EnBW 110 Maßnahmen in ganz BW gefördert. Hier leben 19 von 20 der in Deutschland vorkommenden Amphibienarten. 12 davon sind vom Aussterben bedroht. Bei den Reptilien sind 8 der 11 im Land vorkommenden Arten gefährdet. Logr
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Bufdis und FÖJler im Nationalpark Schwarzwald

Bewerbungen noch bis Mitte März möglich

Der Nationalpark Schwarzwald bietet von September 2019 – August 2020 zwei Plätze für ein freiwilliges Ökologisches Jahr an. Das Aufgabenspektrum ist vielfältig und reicht von Diensten an der Infotheke über Hilfe bei der Instandhaltung der Einrichtungen im Park, bei Veranstaltungen, bei wissenschaftlichen Projekten bis hin zur Versorgung der Weidetiere im Sommer. Angeboten werden ferner drei Stellen im Bundesfreiwilligendienst sowie 2019 eine Stelle im deutsch-französischen Austauschprogramm.
Logr
Informationen zu den Anforderungen und zum Bewerbungsverfahren
Informationen zum französischen ökologischen Austauschprogramm

Bücher, Filme, Neuigkeiten

Gemeinsam geht’s

Comic und App zu Natursport und Klimawandel für Jugendliche

Der Deutsche Naturschutzring (DNR) und verschiedene Mitgliedsverbände haben den Comic „Gemeinsam geht’s“ samt einer digitalen App zum Thema Klimawandel und Natursport für Jugendliche herausgegeben. Die Comic-App „Gemeinsam geht´s“ soll gerade bei jungen, digital-affinen Natursportlern und Natursportlerinnen die Neugier und das Interesse an der Natur und dem Klimawandel wecken und gleichzeitig zum eigenen Handeln anregen. Dabei helfen die illustrierten praktischen Tipps. Logr
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Pflegt der Stadt Bestes

Betriebsunterhalt als Strategie zum nachhaltigen Erhalt unserer Städte

Was müssen Gebäude, Quartiere, Städte und Menschen in Zukunft können, um den Herausforderungen standzuhalten – um Schäden klein und Werte groß zu halten? Die Autor/-innen von „Pflegt der Stadt Bestes“ plädieren für ein neues Berufsbild als Grundlage und Voraussetzung einer systematischen Bestandspflege von Gebäuden, Anlagen und Infrastrukturen. Zugleich demonstriert das Buch die reichhaltigen empirischen Erfahrungen eines Berliner Reallabors, welches den Betriebsunterhalt in einem Modellprojekt praxisnah erprobt hat. Flo
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Impressum:
Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V., Olgastraße 19, 70182 Stuttgart
Telefon +49 711 248955-20, Fax: +49 711 248955-30, info@lnv-bw.de
Vertretungsberechtigt: Dr. Gerhard Bronner; Amtsgericht Stuttgart VR 2787

Endredaktion: Christine Lorenz-Gräser, Bildredaktion: Annette Schade-Michl und Kristin Pfeiffer
Beiträge: Julia Flohr (Flo), Christine Lorenz-Gräser (Logr), Dr. Anke Trube (Tr), Annette Schade-Michl (Sch)
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