LNV-Infobrief Juni 2018

Im Blickpunkt: Gratwanderung Bergsport und Naturschutz

Liebe Naturschützerinnen und Naturschützer,
seit Oktober letzten Jahres bin ich vom Landesverband des Deutschen Alpenvereins (DAV) als Delegierter in den Vorstand des LNV berufen. Seit dem Jahr 2009 ist der Landesverband des DAV bereits Mitglied im LNV und bringt über seine Vertretung die Naturschutzinteressen von rund 230.000 Mitgliedern aus 52 Sektionen ein. Als seit Oktober 2016 staatlich anerkannte Naturschutzvereinigung ist es dem Landesverband möglich, der wertvollen Naturschutzarbeit des LNV zusätzliches Gewicht zu verleihen und noch mehr Unterstützung bei Stellungnahmen zu leisten.
In Vorstandssitzungen, der Klausurtagung im Februar 2018 und verschiedenen Besprechungen konnte ich bereits einen Einblick in die vielfältige und fachlich sehr hochwertige Arbeit des LNV gewinnen. Als Vertreter des Alpenvereins sehe ich meine Hauptaufgabe darin, gemäß den Grundsatzprogrammen des Hauptverbandes und den Leitlinien des Landesverbandes zur Naturschutzarbeit den bergsportlichen Aspekt einzubringen. Soweit es mir aufgrund meiner Ausbildung als Diplomagraringenieur und langjähriger Erfahrung in der Landesverwaltung möglich ist, bringe ich mich auch gerne in andere fachliche Themen ein. Wegen meiner vollberuflichen Tätigkeit sind dem allerdings Grenzen gesetzt. Zudem bin ich als stellvertretender Vorsitzender und Naturschutzreferent der Sektion Schwaben im DAV gefordert.
Aufgrund meines Berufslebens und der bisherigen Verbandsarbeit bin ich die Gratwanderung zwischen widerstrebenden Interessen gewohnt. Sei es der Spagat zwischen Landwirtschaft und Naturschutz oder zwischen Bergsport/Klettern und Naturschutz, immer bedeutet dies, sich mit fachlichen und oft konträren Argumenten auseinanderzusetzen und Kompromisse zu finden. Und, wenn nichts mehr voranzugehen scheint, erinnere ich mich an den Spruch von Franz von Assisi: „Immer wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her“. Auf alle Fälle gilt es den „Absturz“ zu vermeiden, denn dies wäre für die Sache die schlechteste Lösung.
Meine geschilderte persönliche Einstellung deckt sich aber auch mit meinen bisherigen Erfahrungen bei der Arbeit im LNV und insbesondere mit den Verantwortlichen im LNV und den Delegierten aus den anderen Verbänden. Ich sehe deshalb einer weiteren guten Zusammenarbeit im Vorstandsgremium hoffnungsvoll entgegen und stehe als Mittler zum Alpenverein allen anfragenden Mitgliedern des LNV gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

Es grüßt Sie alle freundlichst, Ihr
Wolfgang Arnoldt
Mitglied im LNV-Vorstand

Inhalt

LNV Aktiv
Aus den LNV-Arbeitskreisen
Aus Politik und Verwaltung
Daten, Fakten, Hintergründe
Alles was recht ist
LNV Intern
Aus den Mitgliedsvereinen
Zum Mitmachen und Hingehen
Bücher, Filme, Neuigkeiten

LNV-Infobrief zum Herunterladen:

LNV-Infobrief
Juni 2018

LNV aktiv

LNV tritt Naturpark Schwäbisch Fränkischer Wald bei

Zusammenarbeit für den Naturschutz

Der LNV ist seit April 2018 Mitglied im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Schon seit längerem haben die LNV-Arbeitskreise und der Naturpark den Dialog aufgenommen und organisieren z. B. regelmäßige Gespräche zwischen Naturpark und den Naturschutzvereinen. Der LNV ist auch Kooperationspartner beim Projekt „Blühender Naturpark“. Die Koordination zwischen LNV und dem Naturpark liegt in den Händen von Robert Auersperg, Sprecher des LNV-AK Rems-Murr, dem wir für sein Engagement herzlich danken. Logr
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Aus den LNV-Arbeitskreisen

LNV-AK Enzkreis und Pforzheim

Gerhard Walter ist neuer LNV-AK-Sprecher

Nach dreimonatiger „Probezeit“ hat sich der ehemalige Referatsleiter Landschaftspflege + Naturschutz im Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung bereit erklärt, das Sprecheramt zu übernehmen. Aufgewachsen mit fünf Geschwistern auf einem landwirtschaftlichen Betrieb war Gerhard Walter von Kindesbeinen an naturbegeistert und ist seit langem NABU- und SAV-Mitglied. „Natur braucht einen Anwalt und die Unterstützung seitens der Naturschutzverbände, die deutlicher ihre Meinung ausdrücken können“, so Walter. Der LNV bedankt sich herzlich für sein Engagement und wünscht Herrn Walter in seinem neuen Amt viel Freude und Erfolg. Flo
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LNV-AK Göppingen kritisiert Flächenverbrauch

Gemeinden sollen endlich flächensparend planen

Der LNV-AK Göppingen hat die Daten zum Flächenverbrauch im Landkreis geprüft. Demnach sollen bis zum Jahr 2035 rd. 250 ha als Siedlungsfläche überbaut werden. Unberücksichtigt sind hierbei noch Verkehrswege, Windkraftanlagen etc., fehlende Informationen aus sechs VVG und GVV sowie Planungen im vereinfachten Verfahren nach § 13b BauGB. Insgesamt kommt der LNV-AK auf geschätzt 600 ha zur Überbauung vorgesehener Fläche bis zum Jahre 2035 – eindeutig zu viel! Die Kommunen müssten endlich die Ziele des Aktionsbündnisses „Fläche gewinnen in BW“ umsetzen. Flo
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Aktionsbündnis „Flächen gewinnen in Baden-Württemberg“

Lärmminderung im Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Tempo 50 für Motorradfahrer im Lautertal an Wochenenden

Einen „leisen“ und sehr wichtigen Erfolg konnten die Naturschutzverbände im Biosphärengebiet Schwäbische Alb zusammen mit dem LNV-AK Reutlingen erzielen. Ihr gemeinsames Positionspapier vom Januar 2018 zur Lärmbegrenzung für insbesondere Motorräder und Automobile wurde an die Kommunen im Biosphärengebiet und Politiker verschickt, aber auch an den Umwelt-, den Innen- und den Tou-rismusminister. Nun tut sich etwas: Für Motorräder soll ab Mitte Juni eine Begrenzung auf Tempo 50 auf fünf der acht Kilometer zunächst des Lautertales an Wochenenden und Feiertagen gelten. Tr
Problembeschreibung und Forderungen der Naturschutzverbände
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Naturschutz geht nicht nebenbei

Foto: Bernklau, Schwarzwälder Bote

Pressebericht zum 80sten Geburtstag von Dieter Laquai (LNV-AK Calw)

Anlässlich des runden Geburtstages von Herrn Laquai gibt der Schwarzwälder Bote Einblick in dessen langes Naturschutzengagement und zitiert den Jubilar gleich zu Beginn mit dem Satz „Mir ging es schon immer um Naturschutz“. Dieter Laquai war von 2000 – 2011 Vorstandsmitglied im LNV, ist nach wie vor Sprecher des LNV-Arbeitskreises Calw und unter anderem in der vom Verkehrsminister eingesetzten Arbeitsgruppe zur Hermann-Hesse-Bahn aktiv. Der LNV zeichnete Herrn Laquai 2012 mit der LNV-Ehrennadel aus. Logr
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Erinnerung an Hermann Gommel

Baumpflanzaktion für den engagierten Naturschützer im Enzkreis

Im Mai 2018 wurde zum Gedenken an den 2017 verstorbenen langjährigen LNV-AK-Sprecher des Enzkreises, Hermann Gommel, eine Erinnerungstafel am Füllenbacher Hof aufgestellt. Vorab ist am Standort bereits im Februar ein Palmischbirnenbaum gepflanzt worden, ganz im Sinne von Hermann Gommel. Neben dem LNV beteiligte sich auch der Schwäbische Albverein an dieser Aktion, die für lange Zeit an einen verdienten Naturschützer erinnern wird, dem der Erhalt der Schöpfung ein Herzensanliegen war. Logr
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Aus Politik und Verwaltung

Drohnen-Verordnung 2017

Neue Regeln für unbemannte Fluggeräte

Der LNV will nochmals auf die neue Drohnen-Verordnung hinweisen, die bereits am 07.04.2017 in Kraft getreten ist. Sie umfasst Vorschriften zum Betrieb von unbemannten Fluggeräten in Deutschland – etwa Drohnen und Multikoptern. Kennzeichnungspflicht sowie die Pflicht zum Kenntnisnachweis gelten ab dem 01. Oktober 2017. Nach § 21b der DrohnenVO ist der Überflug von Naturschutzgebieten, Nationalparken, FFH- und Vogelschutzgebieten verboten. Tr
Link zum Bundesverkehrsministerium
Link zum BMVI-Merkblatt
Link zur Drohnen-Verordnung (als direkt geltende BundesVO)

Städtebauförderung

Bewilligungsbescheide 2018 mit Listen

Das für den Wohnungsbau zuständige Wirtschaftsministerium BW hat den Städten und Gemeinden rund 244,9 Mio. Euro für 370 städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen im Jahr 2018 bewilligt, davon kommen 101,25 Mio. Euro vom Bund. Gefördert werden 68 neue Sanierungsgebiete sowie 255 bereits laufende Gebiete, für die die Mittel aufgestockt werden. Enthalten sind auch 47 Einzelvorhaben, die im Rahmen des Bund-Länder-Investitionspakts „Soziale Integration im Quartier“ gefördert werden. Die Förderlisten nach Gemeinden oder Kreisen sind folgendem Link zu entnehmen. Tr
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Änderung im Elektro-Gesetz

Recycling von mehr Elektrogeräten erwartet

Ab dem 15.08.2018 werden nahezu alle elektrischen und elektronischen Geräte vom Elektro- und Elektronikgerätegesetz umfasst (Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten; kurz: ElektroG). Damit soll sichergestellt werden, dass mehr Altgeräte tatsächlich recycelt werden. Nun müssen sich auch Hersteller von bislang noch nicht betroffenen Geräten registrieren und sich an den Entsorgungskosten beteiligen, beispielsweise Hersteller von Bekleidung und Möbeln mit elektrischen Funktionen. Flo
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Daten, Fakten, Hintergründe

Entwicklung erneuerbarer Energien in BW

Laut erster Abschätzung Anstieg im Jahr 2017

Der Beitrag der regenerativen Energien an der Stromerzeugung hat 2017 mit einem Anteil von 27,5 % an der Bruttostromerzeugung einen neuen Höchstwert erreicht. Diese Entwicklung ist laut UM dem starken Zubau an Windenergieanlagen zu verdanken. Mit einem Beitrag von 8,7 % stehe aber weiterhin die Photovoltaik an der Spitze bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Der Anteil der Erneuer-baren am Endenergieverbrauch über alle Nutzungsbereiche (Strom, Wärme, Verkehr) betrachtet ist nur geringfügig von 14,2 auf 14,4 % gewachsen. Tr
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CO2-Emissionen im Pkw-Verkehr

Kaum Veränderungen bei der Gesamtemission

Die Menge an CO2 pro gefahrenem Kilometer (spezifische Kohlendioxidemissionen) hat sich durch Maßnahmen wie z. B. die Steigerung der Motoreffizienz, verringert – bei Pkws mit Otto-Motoren zwischen 1990 und 2016 um 23 %, bei Diesel-Pkws um 28 %. Die Reduktion reicht aber nicht aus, um den Emissionsanstieg durch die jährlich steigenden Fahrleistungen nennenswert zu kompensieren. Während die Jahresfahrleistung mit Otto-Pkw seit 1990 um fast 19 % gesunken ist, hat sie sich bei Diesel-Pkw fast vervierfacht. Steigende durchschnittliche Motorleistung von neuzugelassenen Pkw tun ihr Übriges. Logr
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Anschlussgrad an Kläranlagen nochmals gestiegen

Abwasser von 99,5 % der Einwohner in einer biologischen Kläranlage gereinigt

BW ist fast flächendeckend an die öffentliche Wasserversorgung und an zentrale Kläranlagen angeschlossen. 2016 bezogen 99,6 % der Einwohner ihr Trinkwasser aus der Leitung, und das Abwasser von 99,5 % (gegenüber knapp 80 % im Startjahr der Umweltstatistiken 1975) wurde in einer zentralen biologischen Kläranlage gereinigt. 2016 wurde das Abwasser der verbleibenden 38.000 Einwohner in Kleinkläranlagen und von weiteren 19.000 in abflusslosen Gruben entsorgt. Absetz- und Ausfaulgruben wurden 2016 nur noch 1.700 Einwohner betrieben. Logr
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Badeseen im Land

Gute Wasserqualität

Nahezu alle Badegewässer in Baden-Württemberg haben eine hervorragende Wasserqualität. Dies geht aus der aktuellen Badegewässerkarte hervor, die einen Überblick über die 314 im vergangenen Jahr hygienisch überwachten Badestellen gibt. 97 % der kontrollierten Badestellen seien zum Baden „sehr gut“ oder „gut geeignet“. Eine Badestelle sei mit rot, also mit mangelhaft, fünf mit gelb, also ausreichender Qualität bewertet worden. Tr
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interaktive Badegewässerkarte

Regenwasserbewirtschaftung im urbanen Raum

WRRL-Steckbrief der Grünen Liga

Dach- und Fassadenbegrünungen an Gebäuden, Entsiegelung, Versickerung durch Mulden, Rigolen und Grünflächen sowie Teiche wirken nicht nur positiv auf das Stadtklima, sondern können auch Hochwasser-Abflussspitzen mindern. Im Innenstadtbereich kann die Überlastung der Mischwasserkanalisation und damit der Oberflächengewässer reduziert werden. Tr
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Wasserwirtschaft in Deutschland

Grundlegende Daten und Fakten

Die Broschüre des Umweltbundesamtes präsentiert Daten und Fakten zum Zustand unserer Gewässer, Gewässerschutz sowie Wasserversorgung und –entsorgung und stellt eine zuverlässige Grundlage für wissenschaftliche Arbeiten und die Berichterstattung in diesem Themenbereich bereit. Mit einem verfügbaren Wasserdargebot von 188 Mrd. m3 ist Deutschland ein wasserreiches Land. Die größte Menge Wasser entnahmen mit 13,6 Mrd. m3 (7,2 % des Wasserdargebotes) die Energieversorger (überwiegend Kühlwasser). Logr
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Gewaltiger ökologischer Fußabdruck

Seit Anfang Mai leben die Deutschen ökologisch auf Kredit

Am 2. Mai war der deutsche Erdüberlastungstag, d. h. die Menschen in Deutschland haben alle regenerierbaren Ressourcen verbraucht, die ihnen rein rechnerisch für das Jahr 2018 zur Verfügung stehen. Für den Rest des Jahres lebt Deutschland auf Kosten kommender Generationen und der Menschen im globalen Süden, die deutlich weniger verbrauchen, aber stärker von den ökologischen Folgen betroffen sind. Der ökologische Fußabdruck muss deutlich kleiner werden. V.a. bei den Emissionen aus der Energieversorgung und dem Verkehr besteht dringender Handlungsbedarf. Der globale Erdüberlastungstag wird im August erwartet. Flo
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Alles was Recht ist…

Luftverschmutzung

EU-Kommission verklagt Deutschland

Wegen zu schmutziger Luft in zahlreichen deutschen Städten verklagt die EU-Kommission Deutschland und fünf weitere EU-Staaten vor dem Europäischen Gerichtshof, wie die Brüsseler Behörde am 17. Mai bekannt gab. Bei der Klage geht es um die Missachtung von EU-Grenzwerten für Stickoxide, die bereits seit 2010 verbindlich für alle EU-Staaten gelten, jedoch nach wie vor in vielen Städten zum Teil deutlich überschritten werden. Verantwortlich gemacht werden vor allem Dieselautos, deren Zahl jahrelang stark zunahm und die im Verkehr viel mehr Schadstoffe ausstoßen als in Tests. Flo
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LNV intern

Termine

LNV-Termine 2018 zum Vormerken
• Freitag /Samstag 14./15.09.2018: Mobilität wohin?
– Zur Rolle des Verbrennungsmotors auf dem Weg zu einer sauberen und klimaneutralen Mobilität in Bad Boll
Samstag, 10.11.2018 LNV-Zukunftsforum Naturschutz, Stuttgart, Hospitalhof
Thema: Natur im Siedlungsbereich (Wildtiere in der Stadt, Artenschutz am Haus, Vogelschlag an Glas usw.)

Merkblätter für den Artenschutz am Haus

In Stellungnahmen auf mögliche Maßnahmen hinweisen

Der LNV empfiehlt den LNV-Arbeitskreisen, bei Stellungnahmen zu Bebauungsplänen oder Bauprojekten auf Artenschutzbelange hinzuweisen und entsprechende Festsetzungen in B-Plan oder Baugenehmigung zu fordern. Durch einfache Maßnahmen können im Plangebiet und den entstehenden Gebäuden Strukturen für zahlreiche Arten angeboten werden, was auch zur Lebensqualität der Anwohner beiträgt. An Gebäuden sollten Nistmöglichkeiten eingeplant werden; auch Fassaden- und Dachbegrünung tragen zur Artenvielfalt und zur Verbesserung des Kleinklimas bei. Flo
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Aus den Mitgliedsvereinen

SDW-Jahresprogramm

„Wald. Deine Natur“ titelt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW)

Das Jahresprogramm enthält wieder zahlreiche Veranstaltungen, z. B. Exkursionen in den „Haslacher Buchgraben“, zum „Taubergießen“ oder zu einer der drei staatlichen Landespflanzschulen in Nagold. Einrichtungen der SDW werden vorgestellt, wie das „Haus des Waldes“ in Stuttgart-Degerloch oder zwei Waldschulen im Heiligkreuztal und in Ochsenhausen. Auch kulinarisch hat die SDW viel zu bieten, z. B. die „Waldwurst“ mit 40 % Wildbretanteil. Logr
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Zum Mitmachen und Hingehen

Insekten in Gefahr – Ursachen und Konsequenzen

Fachtagung am 12.07.2018 in Sindelfingen

Die Tagung möchte den aktuellen Kenntnisstand zum Insektensterben darlegen und die Diskussion darüber anregen, wie Politik und Gesellschaft darauf reagieren können und welche möglichen Maßnahmen sich zum Schutz der Insekten anbieten. Referenten sind u. a. Dr. Andreas Krüß/BfN, Jürgen Trautner/AG Tierökologie und Planung in Filderstadt, Prof. Dr. Josef Settele/ Helmholz-Zentrum für Umweltforschung in Halle, Dr. Jürgen Hetzler/Stadt Heilbronn, Holzkäferspezialist Dr. Ulrich Bense. Tr
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Schmetterlinge bald nur noch im Bauch?

Landesbiologentag zum Insektenschwund, 14.07.2018, Stuttgart

Auch der Landesbiologentag „Schmetterlinge bald nur noch im Bauch – erst sterben die Insekten … und dann?!“ sucht mit Fachleuten, darunter dem LNV-Vorsitzenden Dr. Gerhard Bronner, nach Lösungen, die dem Insektensterben entgegenwirken können. Die Kooperationsveranstaltung von Umweltakademie BW, dem Verband der Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin e.V. (VBiol) sowie der Universität Hohenheim ist kostenfrei. Anmeldungsfrist ist der 06.07.2018. Logr
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Mobiles Baden-Württemberg

Fachtagung über Wege zu einer nachhaltigen Mobilität, 26.07.2018, Mannheim

Die Studie „Mobiles Baden-Württemberg – Wege der Transformation zu einer nachhaltigen Mobilität“ der Baden-Württemberg Stiftung widmet sich der gesamtgesellschaftlichen Frage, wie eine ökologisch nachhaltige, ökonomisch sinnvolle und sozial gerechte Mobilität in Zukunft aussehen und nach welchen Kriterien der notwendige Strukturwandel des Mobilitätssystems und der Automobilwirtschaft gelingen kann. Die BW-Stiftung lädt u. a. mit Fachvorträgen zum fachlichen Austausch und zur Diskussion ein. Die Teilnahme ist kostenlos. Logr
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Erneuerbare Energien und Naturschutz

Weitere Exkursionen des Umweltministeriums

Das Umweltministerium BW lädt erneut zu Exkursionen über Erneuerbare Energie / Naturschutz ein. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich. Die Termine sind:
22.06.2018: Singen – Region Hochrhein-Bodensee/Schwarzwald-Baar-Heuberg;
29.06.2018: Göppingen – Region Stuttgart;
06.07.2018: Crailsheim – Region Heilbronn-Franken;
13.07.2018: Blaubeuren – Region Donau-Iller. Logr
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Petition: Pestizide bis 2025 um 50 % reduzieren!

NABU-Petition an den Landtag BW unterstützen

Weit mehr als 5.000 Menschen haben bereits die Petition des NABU an den baden-württembergischen Landtag unterstützt. Die Petition will die grün-schwarze Landesregierung zu konkreten Maßnahmen auffordern, damit weniger Gifte auf unseren Äckern und Wiesen versprüht werden. In einem ersten Schritt geht es darum, den Pestizideinsatz bis 2025 um 50 % zu reduzieren. Vision ist eine Landwirtschaft, die frei von Ackergiften ist! Der NABU bittet um weitere Unterstützer/innen. Ziel sind 10.000 Unterschriften – machen Sie mit! Logr
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Weideprämie auch für Schäfer – jetzt!

In 22 EU-Ländern bereits erfolgreich – Petition fordert Prämie auch in Deutschland

Traditionelle Schafweiden sind Hotspots der Artenvielfalt mit unzähligen seltenen Tier- und Pflanzenarten. Doch die Schäferei ist wirtschaftlich nicht mehr rentabel. Aus Sicht der EU-Kommission ist eine Weidetierprämie das beste Mittel für den Erhalt der extensiven Weidetierhaltung, 22 EU-Mitgliedstaaten fördern ihre Schäferei mit rund 500 Mio. Euro im Jahr. Deutschland ist eines der wenigen EU-Länder, das auf eine Weidetierprämie verzichtet. Das muss sich ändern, damit die Schäferei eine Zukunft hat! Unterstützen Sie die bundesweite Petition, die die Einführung einer Weidetierprämie fordert! Logr
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Bücher, Filme, Neuigkeiten

Windenergienutzung

Was leisten technische Systeme?

Das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende in Berlin (KNE) hat die Synopse „Technische Systeme zur Vermeidung von potenziellen Auswirkungen auf Vögel und Fledermäuse durch die Windenergienutzung“ herausgegeben. Sie gibt eine Übersicht über z. B. die technische Ausstattung und die Funktionsweise von insgesamt vierzehn Systemen, die mit unterschiedlichen Technologien arbeiten (Kamera-, Radar-, GPS-, Sensor-, Mikrofon-Systeme). Es werden Aussagen zur Zuverlässigkeit bei der automatisierten Erkennung und Abschaltung getroffen. Die Empfehlung einzelner Technologien ist nicht beabsichtigt. Tr
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Mitreden statt zuschauen beim Netzausbau

Mehr Naturschutz beim Verteilnetzausbau

Das neue Faltblatt „Mehr Naturschutz beim Verteilnetzausbau – Mitreden statt zuschauen“ des Dialogforums Erneuerbare Energien und Naturschutz zeigt mit Texten und einer Infografik, warum es wichtig ist, dass ortskundige Naturschützer/innen ihr Wissen über das Vorkommen gefährdeter Arten oder Lebensräume frühzeitig in die Planungsverfahren zum Verteilnetzausbau einbringen. Deutlich gemacht wird auch, wo man sich über anstehende Vorhaben informieren kann, wie die Verfahren ablaufen und welche Aspekte aus Naturschutzsicht bei der Planung besonders wichtig sind. Tr
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LNV-Infobrief zum Herunterladen:

LNV-Infobrief
Juni 2018

Verzeichnis der Abkürzungen

• BfN – Bundesamt für Naturschutz
• BUND – Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland
• BW – Baden-Württemberg
• ForstBW – Landesbetrieb Forst Baden-Württemberg
• LSV – Landessportverband Baden-Württemberg
• LUBW – Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg
• MLR – Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
• NABU – Naturschutzbund Deutschland
• VM – Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
• PM – Pressemitteilung
• UBA – Umweltbundesamt
• UM – Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
• UVP- Umweltverträglichkeitsprüfung
• WHO – Weltgesundheitsorganisation

Impressum:

Endredaktion: Christine Lorenz-Gräser, Bildredaktion: Annette Schade-Michl und Kristin Pfeiffer
Beiträge: Julia Flohr (Flo), Christine Lorenz-Gräser (Logr), Dr. Anke Trube (Tr), Annette Schade-Michl (Sch)
Der LNV-Infobrief berichtet regelmäßig über aktuelle Themen des Natur- und Umweltschutzes.
Der Infobrief ist ein kostenloser Service des LNV. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Zustimmung des Herausgebers unter Quellenangabe und der Überlassung von Belegexemplaren gestattet.
Bestellung unter lnv-bw.de oder mit einer Email an info@lnv-bw.de. Bitte geben Sie Name, Verein/Institution, Funktion an. Persönliche Daten werden ausschließlich zum Zwecke des Versendens des Infobriefs gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Er kann jederzeit per E-Mail oder unter lnv-bw.de abbestellt werden.