LNV-Infobrief Juli 2022

Inhalt

Im Blickpunkt: Neuer Schwung für Artenschutz

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Naturschützerinnen und Naturschützer,

der Verlust an Biodiversität gilt neben dem Klimawandel als eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Wir wollen dem Biodiversitätsverlust entgegenwirken. Aber um dies zu erreichen, ist eine umfassende Kenntnis nicht nur der bedrohten Arten nötig. 2020 startete der Landesnaturschutzverband die Initiative Artenkenntnis. Ihr Ziel ist es u. a., dass grundlegende Artenkenntnisse wieder stärker in Schulen und Hochschulen vermittelt werden. Gerade dieses Artenwissen, das Verständnis, welche Funktion die Arten im Ökosystem erfüllen und wie sie geschützt werden können, muss wieder mehr entwickelt werden. Es ist eine der wichtigsten Aufgaben des Landesnaturschutzverbandes, dies durch geeignete Aktivitäten zu unterstützen. Dabei können wir auch auf die Vielfalt unserer Mitgliedsorganisationen setzen.

Artenvielfalt erlebbar machen, ist ein Weg zu mehr Artenkenntnis und zu mehr Naturschutz. Und so fand rund um den 26. Juni 2022 der erste vom Landesnaturschutzverband ausgerufene landesweite „Tag der Artenvielfalt“ statt. 20 Veranstalter hatten eine große Bandbreite von Exkursionen, Vorträgen und anderen Naturerlebnis-Aktionen vorbereitet, um die Artenvielfalt vor der eigenen Haustür in den Fokus zu rücken. Und das trotz nur kurzer Vorlaufzeit und trotz der Unsicherheiten, die uns Corona auch weiterhin beschert. Ein herzliches Dankeschön deshalb an alle Vereine und Organisationen, die dieses großartige Angebot auf die Beine gestellt haben. Ebenfalls Dank an die Stuttgarter Hofbräu Umweltstiftung, die den ersten Tag der Artenvielfalt BW unterstützt hat.

Aber die Kenntnis über Arten und Artenvielfalt allein wird nicht reichen. Nötig ist es, den Artenschutz bei allen Maßnahmen zu berücksichtigen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien bekommt angesichts des Ukraine-Krieges und der Abhängigkeit von russischem Gas und Öl zusätzlichen Schwung. Die Bundesregierung hat Anfang April ein Eckpunktepapier „Beschleunigung des naturverträglichen Ausbaus der Windenergie an Land“ https://www.bmuv.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Artenschutz/eckpunkte_windenergie_land_artenschutz_bf.pdf vorgelegt. So sollen bspw. im Bundesnaturschutzgesetz bundeseinheitliche gesetzliche Standards zur Signifikanzprüfung eingeführt oder auch Landschaftsschutzgebiete in die Betrachtung einbezogen werden. Ziel ist es, die Genehmigung von Windkraftanlagen zu beschleunigen und rechtssicherer zu machen. Mit Spannung warten wir in der zweiten Jahreshälfte auf die Konkretisierung im Gesetzentwurf, denn bekanntermaßen liegt der Teufel ja im Detail.

Ich wünsche Ihnen allen einen wunderschönen Sommer, Ihre

Regina Schmidt-Kühner
LNV-Schatzmeisterin

 

Inhalt

LNV Aktiv
Aus den LNV-Arbeitskreisen
Aus der Initiative Artenkenntnis
Aus Politik und Verwaltung
Daten, Fakten, Hintergründe
Alles was Recht ist
Aus den Mitgliedsvereinen
Termine und Aktionen
Bücher, Filme, Neuigkeiten
und außerdem

 

LNV-Infobrief Juli 2022 als pdf zum Herunterladen

LNV aktiv

LNV-Info 3/2022

Naturschutzbeauftragte: Forderungen für die Zukunft

Als gemeinsame Position von LNV und der Arbeitsgemeinschaft der Naturschutzbeauftragten wurde das ehemalige LNV-Info 1/2013 aktualisiert und neu herausgegeben. BW ist das einzige Bundesland mit ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten. Ehrenamtliche zu gewinnen, die die ganze erforderliche Breite des Naturschutzes abdecken, ist mittlerweile allerdings sehr schwer geworden. Um die Institution der Naturschutzbeauftragten noch wirksamer zu machen, haben LNV und die AG der Naturschutzbeauftragten einen Forderungskatalog aufgestellt. Tr
https://lnv-bw.de

Drohende Kappung der Gäubahn

LNV stellt Eilantrag beim EBA

Gestützt auf ein Rechtsgutachten hat der LNV sich in einem mit Experten des Fahrgastverbands PRO BAHN erarbeiteten Antrag an das Eisenbahnbundesamt (EBA) gewandt. Ziel ist es, dass das EBA der Deutschen Bahn untersagt, die Strecke stillzulegen. Denn die DB AG hat angekündigt, mit Inbetriebnahme des neuen Tiefbahnhofs die Gäubahn in Stuttgart stillzulegen. Damit verstößt sie vorsätzlich gegen ihre Betriebspflicht, denn für etwa zehn Jahre wäre auf der internationalen Bahnverbindung in die Schweiz und nach Italien kein durchgehender Zug von und nach Stuttgart Hauptbahnhof mehr möglich. Tr
LNV-Antrag beim EBA 

Organisierte Veranstaltungen im Wald

Forstverwaltung erarbeitet Anwendungshinweise

Die Forstverwaltung im MLR hat zusammen mit ForstBW (für den Staatswald zuständig) „Anwendungshinweise zu organisierten Veranstaltungen im Wald und Gestattungen für Dritte im Wald“ entworfen. In seiner Stellungnahme begrüßt der LNV die Initiative sehr. Denn die Frage der Abgrenzung zwischen genehmigungspflichtigen (meist kommerziellen) Veranstaltungen und solchen, die gestattungsfrei unter das Betretungsrecht zum Zwecke der Erholung fallen, ist strittig. Einige Verbesserungsmöglichkeiten sind dem LNV dennoch aufgefallen. Die LNV-Stellungnahme kann bei anke.trube@lnv-bw.de angefordert werden. Tr

Naturgarten-Wettbewerb „Hier-brummt’s“

Vier Wettbewerbe am Start im LNV-Projekt „Naturgarten geht in Serie“

In der ersten Projektphase sind vier Naturgarten-Wettbewerbe gestartet. Zwei davon führen Kommunen (Calw und Herrenberg) durch, zwei weitere organisieren der BUND Bad Säckingen und der NABU Bad Waldsee. Während der zweijährigen Pilotphase werden im Jahr 2023 sechs weitere Wettbewerbe von LNV und NABU BW begleitet. Calw hat seinen Wettbewerb als erstes begonnen und kann sich über 40 teilnehmende Gärten freuen. Das Projekt wird von der Stiftung Naturschutzfonds unterstützt und gefördert aus zweckgebundenen Erträgen der Glücksspirale. Schl
Bewerbungen für das Jahr 2023

Rechtlicher Wissensdurst

IDUR: Die meisten Anfragen kamen aus Baden-Württemberg

LNV, BUND und NABU in Baden-Württemberg sind Mitglied bei IDUR, dem Verein Informationsdienst Umweltrecht e.V. Dessen Jahresbericht 2021/22 ist die Zahl der Anfragen zwischen März 2021 und Februar 2022 zu entnehmen: 84 Anfragen (53 %) kamen aus BW, 52 Anfragen (33 %) aus Hessen – und mit weitem Abstand folgen die übrigen Bundesländer. Spitzenreiter ist mit 44 Anfragen der BUND BW, auf Platz 4 folgt der LNV (12 Anfragen), auf Platz 5 der NABU BW (10 Anfragen). Tr
IDUR

Praktikum beim LNV

Interessante Einblicke in die Arbeit eines großen Naturschutzdachverbandes

Beim LNV ist ein Praktikumsplatz frei. Bewerben können sich Studierende z. B. der Biologie, Landschaftsplanung, Geografie, Agrarwissenschaften, Umwelt- und Verwaltungswissenschaften sowie der öffentlichen Verwaltung. Die Praktikumsdauer kann zwischen zwei und drei Monaten sein, bei Pflichtpraktika auch länger. Das Praktikum vermittelt einen umfassenden Einblick in die Struktur des amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutzes in BW, in Planungsverfahren und die Anhörung der Naturschutzverbände, in aktuelle Naturschutzthemen und vieles mehr. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an christine.lorenz-graeser@lnv-bw.de Logr

LNV-Pressemitteilungen

Gäubahnkappung: LNV stellt Antrag beim Eisenbahnbundesamt
Formales Vorgehen wegen drohender Kappung der Gäubahn – Eil-Rechtsschutz beantragt

75 Aktionen zum 1. „Tag der Artenvielfalt“ am 26.06.2022
Neuer Aktionstag in ganz Baden-Württemberg rund um die biologische Vielfalt auf Initiative des LNV

Naturbegeisterte Jugendliche erforschen Libellen bei Gottenheim
Exkursion im Rahmen des landesweiten Projekts Youth in Nature

Aus der Initiative Artenkenntnis

Tag der Artenvielfalt 2022

Erster landesweiter Tag der Artenvielfalt war ein Erfolg

Rund um den 26. Juni 2022 fand der erste vom LNV ausgerufene landesweite Tag der Artenvielfalt statt. 20 Veranstalter hatten eine große Bandbreite von Exkursionen, Vorträgen und anderen Naturerlebnis-Aktionen vorbereitet, um die Artenvielfalt vor der eigenen Haustür in den Fokus zu rücken. Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen hat der LNV auf der Website zusammengestellt. In überregionalen Medien und bei SWR aktuell wurde ausführlich über den Aktionstag berichtet. Der diesjährige Tag der Artenkenntnis wird von der Stuttgarter Hofbräu Umweltstiftung unterstützt. Für 2023 ist ein weiterer Aktionstag geplant. Der Termin wird noch bekannt gegeben. Schl.
www.tag-der-artenvielfalt-bw.de I Beitrag in SWR aktuell

Youth in Nature (YiN) bis Ende 2022 verlängert

 Weitere spannende Exkursionen nach den Sommerferien

Gute Nachrichten für die Youth in Nature – Teilnehmenden: Das Projekt wurde coronabedingt bis zum Jahresende verlängert, und so können sich die Jugendlichen nach den Sommerferien auf weitere spannende Exkursionen freuen. Die Jugendlichen haben dazu bereits eifrig Themenvorschläge eingereicht. Besonders Greifvögel, Reptilien, Fische und Pflanzen sind beliebte Themen. Das Projekt war ursprünglich bis zum Ende des aktuellen Schuljahres vom Umweltministerium genehmigt. Im Juli stehen bei den meisten Gruppen die lang ersehnten Wochenend-Exkursionen an. Schl
https://initiative-artenkenntnis.de/youth-in-nature/

Freiburger YiN-Gruppe erforscht Libellen bei Gotenheim

Unter den 11 gefundenen Arten waren auch streng geschützte

Am 03.07.2022 hat die Freiburger Youth in Nature (YiN) – Gruppe zusammen mit dem Libellenexperten Dr. Holger Hunger Libellen in der Flutmulde bei Gottenheim erforscht. Um die Libellen bestimmen zu können, wurden sie mit Keschern eingefangen und danach wieder freigelassen. Das Vorgehen war mit der Naturschutzbehörde abgestimmt. Insgesamt 11 Arten wurden gefunden, darunter auch streng geschützte. Schl
LNV-PM zur Libellenexkursion

Aus den LNV-Arbeitskreisen

Geplante Erweiterung des Stübenwasenlifts

LNV und BLNN äußern sich im Scoping-Verfahren kritisch

Dem Skigebiet am Stübenwasen (Todtnau, Ortsteil Todtnauberg) steht eine Erweiterung bevor: Der Schlepplift soll zum leistungsfähigen 4er-Sessellift mit Sommerbetrieb umgebaut werden, eine Abfahrtsstecke für Mountaincarts (geländegängige Dreiradroller) ist geplant. Neue Wanderwegverbindung und Umbau des Schlepplifts zum Gipfelplateau (Naturschutzgebiet) stehen später noch an. Die LNV-Arbeitskreise Freiburg und Lörrach haben gemeinsam mit den südbadischen Naturschutzvereinen eine kritische Stellungnahme zum Scoping (Festlegung des Untersuchungsrahmens) abgegeben. Tr
Stellungnahme zum Stubenwasenlift

Aus Politik und Verwaltung

Nationalpark Schwarzwald

Neues zur Weiterentwicklung

Im Koalitionsvertrag von Grün-Schwarz in BW vom Mai 2021 heißt es auf S. 31: „Wir erweitern und entwickeln den Nationalpark Schwarzwald auf Basis fachlicher Kriterien in einem transparenten Beteiligungsprozess weiter.“ Am 25. Juni 2022 fand hierfür die erste von sechs Sitzungen des Bürgerforums statt. Alle Interessierten sind am 09. Juli 2022 nach Forbach zur großen Auftaktveranstaltung für die Weiterentwicklung eingeladen. Die Nationalpark-Rats- und -Beiratsmitglieder haben sich auf fünf Schwerpunkte geeinigt, zu denen Arbeitsgruppen gebildet wurden. Und in einer Online-Beteiligung kann sich jeder einbringen. Tr
https://www.nationalpark-schwarzwald.de

Vorbereitungen für ein mögliches 3. Biosphärengebiet

Geplantes Biosphärengebiet „Oberschwäbisches Moor- und Hügelland“

Besagter Koalitionsvertrag vom Mai 2021 trifft auf S. 31 folgende Aussage: „In Oberschwaben wird aufgrund der herausragenden naturräumlichen Ausstattung mit zahlreichen Mooren gemeinsam mit der Region der Prozess zur Ausweisung eines dritten Biosphärengebietes initiiert. Ziel ist es, das Klima und die biologische Vielfalt zu schützen und regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken.“ Die Landrät*innen von Biberach, Ravensburg und Sigmaringen haben nun zu einem „Dialogkreis Regionalentwicklung“ am 20.06.2022 in Bad Waldsee geladen. Für den LNV ist dort Georg Heine/LNV-AK Ravensburg vertreten (Stellvertretung: Jörg Lange-Eichholz/LNV-AK BC). Tr 

Rundreise zu Sonderprogramm Stärkung biologische Vielfalt

Projektbesuch bei der Allianz für Niederwild

Mit dem bundesweit einmaligen Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt fördert die Landesregierung die Umsetzung zahlreicher Maßnahmen. Anfang Juni besuchten Ministerpräsident Kretschmann und die Hausspitzen von UM, MLR und VM einige Projekte, die aus dem Sonderprogramm finanziert wurden. Darunter war die Modellregion Durmersheim der Allianz für Niederwild. Besichtigt wurde eine exemplarische Lebensraummaßnahme, welche auf Initiative der Allianz in die Agrarförderung im Land aufgenommen wurde, sowie eine Betonrohrfalle, die einen ganzheitlichen Ansatz im Artenschutz inklusive eines Prädatorenmanagements darstellt. Bo
StM-PM vom 03.06.2022 I Allianz für Niederwild | LJV-Bericht zum Besuch der Allianz für Niederwild | Mitschnitt zum Wildtierforum 2022

Störungsflächen im Wald und Biologische Vielfalt

Forschung im Rahmen des Sonderprogramms Biologische Vielfalt

Die Auswirkungen von Störungsflächen auf die Waldbiodiversität werden von der FVA intensiver untersucht, um das Waldmanagement anpassen zu können. Im Sinne der Waldbiodiversität könnte in einzelnen Waldbereichen künftig ein Teil der abgestorbenen Bäume stehen bleiben, sofern die Rahmenbedingungen dafür gegeben sind. Ein weiteres Projekt zu lichtliebenden Arten, wie Widderchen oder Tagfalter, geht seitens der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg im Juli 2022 auf der Schwäbischen Alb an den Start. Beide Projekte werden aus dem Sonderprogramm des Landes zur Stärkung der biologischen Vielfalt gefördert. Tr
Sonderprogramm biologische Vielfalt

Landesförderung von Wärmenetzen

Am Beispiel von Altensteig im Landkreis Calw

Um energieeffiziente Wärmenetze neu- oder auszubauen, unterstützt das Umwelt­ministerium Städte und Gemeinden mit seinem Förderprogramm „Energieeffiziente Wärmenetze“. Mit rund 50 % macht der Wärmesektor den größten Anteil am Endenergieverbrauch aus. Deshalb liegt hier großes Potenzial, schädliche CO2-Emissionen zu reduzieren. Für das neue Wärmenetz im Ortsteil Berneck der Stadt Altensteigwird z. B. der Neubau von 2.100 Metern Leitung mit 250.000 € bezuschusst. Ein bestehendes Klärwerk-Blockheizkraftwerk sowie eine Wärmepumpe, die durch die thermische Energie aus dem gereinigten Abwasser gespeist wird, versorgen das Wärmenetz mit Wärme. Geplant sind zunächst 22 Hausanschlüsse. Tr
UM-PM

PV-Anlagen in der Wasserschutzgebietszone II

Umweltministerium nimmt Stellung

Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen verändern vorhandene Lebensräume und deren Flora und Fauna in Abhängigkeit vom Ausgangszustand der Fläche in unterschiedlichem Maße. Die Auswirkungen auf die Biodiversität hängen vom naturschutzfachlichen Ausgangswert der zu überbauenden Fläche ab. Darüber informiert das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft BW in einer Stellungnahme zu einem Antrag des Abgeordneten Raimund Haser (CDU) in Drucksache 17/2353. Flo
Drucksache 17/2353

Schwimmende PV-Anlagen auf Baggerseen

Bund soll 15 % -Flächenbeschränkung streichen

Der Bundesrat stimmte Ende Mai mehrheitlich einem Streichungsantrag aus Nordrhein-Westfalen zu, dem sich auch BW anschloss, wonach schwimmende Photovoltaik-Anlagen auf künstlichen Gewässern wie Baggerseen auf max. 15 % der Gewässeroberfläche beschränkt sein sollten. Baden-Württemberg unterstützt jedoch die wasserrechtliche Flächenrestriktion: So sollen schwimmende Photovoltaikanlagen nur in und über einem künstlichen oder erheblich veränderten Gewässer errichtet und betrieben werden, wie zum Beispiel auf Baggerseen. Tr
UM-PM

Nachrüstung von Regenüberlaufbecken

Automatisierung und Modernisierung wird vom Land unterstützt

Regenüberlaufbecken (RÜB) dienen in Abwasser-Mischsystemen dazu, bei heftigem Niederschlag den ersten „Schmutzstoß“ abzufangen und so die nachfolgenden Kanäle und die Kläranlage zu entlasten. Über eine Ablaufdrosselung wird dieses Mischwasser nach dem Regenereignis kontinuierlich wieder der Kläranlage zugeführt. Das UM fördert die Nachrüstung von RÜB mit Mess-, Regelungs- und Fernwirktechnik. So erhält beispielsweise die Gemeinde Remshalden (Rems-Murr-Kreis) vom Land einen Zuschuss von 671.300 €. Tr
UM-PM

15 weitere Kommunen erhalten Fußverkehrs-Checks

Förderprogramm des Landes will Defiziten im Fußverkehr auf die Spur kommen

Zur langfristigen Fußverkehrsförderung erhalten 15 weitere Kommunen in BW einen der 2015 eingeführten Fußverkehrs-Checks des Landes. So soll Defiziten im Fußwegenetz auf die Spur gekommen werden. Bisher nahmen 70 Kommunen am Programm teil. Die Fußverkehrs-Checks dienen dem Einstieg in die kommunale Fußverkehrsförderung. Bürger*innen sowie Verwaltung und Politik bewerten die jeweilige Situation des Fußverkehrs und arbeiten gemeinsam an Verbesserungen für Fußgänger*innen. Neu dabei sind u. a. Bad Mergentheim, Friedrichshafen, Kornwestheim oder Weil am Rhein. Logr
VM-PM vom 29.06.2022

Motorradlärm: VM-Auswertung 2020/2021

Lärmbelastung deutlich höher als bei Autos

Lärmmessungen im Auftrag des Verkehrsministeriums auf rund 100 unterschiedlichen Strecken in den Jahren 2020 und 2021 zeigen: Etwa jedes dritte Motorrad ist bei der Vorbeifahrt lauter als 90 dB(A) (bei Pkw 4 %). Nur 13 % der Motorräder sind leiser als 80 dB(A) (bei Pkw 32 %). Wie beim Abgasskandal bei Diesel-Pkw werden die vorgegebenen Lärmgrenzwerte bei Motorrädern zwar am Prüfstand eingehalten. Im Normalbetrieb auf der Straße sind Motorräder jedoch häufig lauter, und zwar zum Teil erheblich. Tr
VM-PM mit Grafiken zum Motorradaufkommen an einem Wochenendtag und an einem Wochentag aller 100 Strecken

Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken

Großes Interesse und Aufbruchstimmung im Land

Derzeit laufen für zwanzig Bahnstrecken in allen Regionen des Südwestens vom Land bezuschusste Machbarkeitsuntersuchungen mit dem Ziel, diese Schienenwege wieder in Betrieb zu nehmen. Es herrscht Aufbruchstimmung im Land. Mit Zuschüssen in Höhe von insgesamt rund 1,6 Mio. Euro übernimmt das Ministerium bis zu 75 % der Kosten für die Studien. Bei zwölf Schienenwegen wird die Reaktivierung bereits vertieft geplant oder es stehen Entscheidungen über die weitere Vorgehensweise an. Das VM hatte 2019 eine Potenzialanalyse für 42 stillgelegte Strecken in Auftrag gegeben. Mehr als 30 Strecken wurde dabei ein relevantes Fahrgastpotenzial bescheinigt. Tr
VM-PM

Auftakt Strategiedialog Bauen und Wohnen

Fokus u. a. auf klimagerechtem Bauen und Gemeinschaftsflächen

Bezahlbares, bedarfs- und zeitgemäßes Wohnen sowie innovatives, ökologisches Planen und Bauen sind ein zentrales Thema der Landesregierung. Sie sind ein entscheidender Faktor, um den sozialen Frieden in der Gesellschaft zu sichern, den Wirtschaftsstandort zu stärken und die Klimaziele der Landesregierung zu erreichen, betonte MP Kretschmann. Ein neuer Strategiedialog soll die Kräfte aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bündeln und neue, übergreifende Lösungsansätze für komplexe Fragestellungen entwickeln. Logr
StM-PM vom 29.06.2022

Tourismusinfrastrukturprogramm 2022

Auch Wohnmobilstellplätze werden gefördert

Mit 13,32 Mio. Euro fördert das Wirtschaftsministerium in 2022 insgesamt 29 Projekte, so viel wie noch nie. Bei acht Projekten über der Zuschussgrenze von 500.000 Euro muss der Wirtschaftsausschuss des Landtags entscheiden. Gefördert werden zum Beispiel die Beschilderung von Wander- und Radwegen, die Modernisierung von Thermen, aber auch die Schaffung von Wohnmobilstellplätzen. Mit dem Tourismusinfrastrukturprogramm fördert das Land kommunale Projekte, die die Errichtung, Modernisierung, (energetische) Sanierung und den Umbau von kommunalen Tourismusinfrastruktureinrichtungen in BW zum Ziel haben. Tr
Liste der geförderten Tourismusinfrastrukturprojekte 2022 (PDF) I WM-PM

300. Mitglied in WIN-Charta aufgenommen

Unternehmen mit Bekenntnis zum nachhaltigen Wirtschaften

Mit Unterzeichnung der WIN-Charta und ihrer in zwölf Leitsätzen formulierten Wertehaltung und ihren Zielen bekennen sich die Unternehmen im Land öffentlich zu ihrer ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung. Die WIN-Charta wurde vom Land und der Wirtschaft gemeinsam als Nachhaltigkeitsmanagementsystem entwickelt. Das 300. Mitglied – Hansgrohe SE – muss als ersten Schritt nun ein Zielkonzept (Ziele und Maßnahmen) formulieren, dann in Jahresberichten öffentlich Rechenschaft ablegen. Tr
UM-PM I Zielkonzepte und Berichte aller WIN-Charta-Unternehmen

Daten, Fakten, Hintergründe

Große Ehrung für den Retter der Saalbachniederung

Franz Debatin vom NABU Hambrücken erhielt Lina-Hähnle-Medaille des NABU

Seit 1986 haben Franz Debatin und der NABU Hambrücken der Saalbachniederung (ursprünglich 20 ha Wiesen) Fläche um Fläche durch Kauf oder Pachtung hinzugefügt. Einige Euro hat die LNV-Stiftung dazu beigetragen. Mit rund 300 ha zählt die Saalbachniederung heute zu den fünf größten naturnahen Wiesengebieten im Südwesten mit Bruten von u. a. Kiebitz, Grauammer, Zwergdommel, Drosselrohrsänger und Purpurreiher. Für dieses Lebenswerk hat der NABU nun Franz Debatin mit der Lina-Hähnle-Medaille als höchster Auszeichnung des NABU geehrt. Der LNV gratuliert sehr herzlich. Tr
NABU-PM

Moor- und Gewässerflächen in BW

Moorfläche hat seit 1980 um 31,4 % abgenommen

Nach den Ergebnissen der Flächenstatistik des Statistischen Landesamtes bedeckten Moorgebiete im Jahr 2020 in BW eine Fläche von fast 20,1 km², das entspricht 0,1 % der gesamten Landesfläche. Seit 1980 hat diese Fläche um 31,8 % abgenommen; damals waren es noch 29,4 km² Moorlandschaften. Die Gewässer bedeckten in BW 2020 mit gut 392 km² fast 1,1 % der Landesfläche, was 56.023 Fußballfeldern entspricht. Die Gesamtfläche der Flüsse betrug knapp 145 km², die von Bächen fast 89 km2. Gut 78 km² waren Seen, 25 km² Teiche. Logr
PM-StaLa vom 23.06.2022

Monitoring häufiger Brutvögel (MhB)

LUBW-Auswertungen zur Bestandsentwicklung häufiger Brutvogelarten im Land

Von 93 Vogelarten, die deutschlandweit von 1990 bis 2018 erfasst wurden, nahmen die Feldvögel stark, die Vögel der Siedlungen deutlich ab, die Bestände der Waldvögel erholten sich nach 2010 wieder. Insektenfressende Vogelarten des Ackerlandes nehmen seit 2000 stark ab. Langstreckenzieher zeigen negativere Trends als Standvögel und Kurzstreckenzieher. Das „Monitoring häufiger Brutvögel“ (MhB) wurde ursprünglich vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e. V. ins Leben gerufen. Seit 2001 verantwortet die LUBW die Erfassungen im Land und arbeitet dafür mit dem NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen als Koordinator und Betreuer der ehrenamtlich Kartierenden zusammen. Tr

LUBW-Brutvogelmonitoring I https://www.nabu-vogelschutzzentrum.de I https://www.dda-web.de I Bundesweite Brutvogel-Auswertung I LUBW-PM

Waschbärenmonitoring…

ZOWIAC-App hilft bei der Erforschung von Waschbär, Marderhund und Co.

In Europa gelten der Waschbär und der Marderhund als invasiv. Die hohe Ausbreitungsfähigkeit und generalistische Ernährungsökologie dieser gebietsfremden Karnivoren führen zu erheblichen Veränderungen von Artgemeinschaften und Ökosystemen und stehen im Verdacht, für den Rückgang zahlreicher einheimischer Arten mit verantwortlich zu sein. Das u. a. von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderte Projekt ZOWIAC befasst sich mit diesem Thema und bietet sogar eine Meldeapp für Waschbär und Co. an. Logr
https://zowiac.eu/

Wasserknappheit und Landwirtschaft

BUND fordert nachhaltige Bewässerung

Angesichts zunehmender Wasserknappheit beleuchtet der BUND-Bundesverband in seinem neuen „Standpunkt 14“ den Aspekt der Bewässerung landwirtschaftlicher Nutzflächen. Oberstes Ziel muss eine Minimierung der Bewässerung sein. Beregnung mit Großregnern sei ebenso überholt wie die bisher gängige Praxis der Landentwässerung. Als Anreiz zum Wassersparen und zur Erfassung der tatsächlich verbrauchten Wassermenge muss auch für die Landwirtschaft ein Wasserentnahmeentgelt in allen Bundesländern erhoben werden, fordert der BUND. Tr
BUND-Standpunkt 14 I BUND-BV-PM

Wird konventionelle Züchtung bald unmöglich?

Patent auf pflanzliche Gene als „Lock Down“ für traditonelle Verfahren

Bei einem aktuell vom Europäischen Patentamt (EPA) erteilten Patent lässt das EPA auch zufällige genetische Variationen, wie sie beispielsweise durch Sonnenlichtstrahlung ausgelöst werden, als technische Erfindungen gelten. Das Patent EP3560330 der Firma KWS betrifft Mais mit einer verbesserten Verdaulichkeit. Beansprucht werden die Pflanzen mit zufällig veränderten Genen und deren Ernte. Das erteilte Patent umfasst auch die Verwendung von natürlicherweise vorkommenden Genvarianten für die konventionelle Züchtung. Verschiedene Organisationen warnen vor einer weiteren Verunsicherung der konventionellen Züchtung. Logr
PM Save our Seeds vom 29.06.2022 I Petition Patene auf Saatgut stoppen

Satellitenbasiertes Monitoring von Seen in BW

Das Ziel: Wasserqualität mithilfe von Satelliten prüfen

Das Institut für Seenforschung der LUBW gibt in der Broschüre „Satellitenbasiertes Monitoring von Stehgewässern in Baden-Württemberg“ (SAMOSEE-BW) einen detaillierten Einblick in das Leuchtturmprojekt. In BW gibt es 28 Seen mit einer Fläche größer 50 Hektar, die regelmäßig im Zuge der Wasserrahmenrichtlinie der EU überwacht werden müssen. Darüber hinaus gibt es 261 Stehgewässer mit 10 bis 50 ha Größe und rd. 1.300 Stillgewässer mit 1-10 Hektar. Mit den klassischen Methoden der Probenahmen ist ihre kontinuierliche Überwachung kaum möglich. Die Fernerkundung spart Zeit, Arbeit und Geld, auch können künftig mehr Seen als bisher in das Gewässermonitoring einbezogen werden. Flo
LUBW-BroschüreLUBW-Blog

Alles was Recht ist…

EuGH zum Schutz von Fortpflanzungs- und Ruhestätten

Ökologische Bedürfnisse der Tierarten sind zu berücksichtigen

Der EuGH stellt in seinem Urteil v. 28.10.2021, Rs. C-357/20 den Erhalt der ökologischen Funktionalität in den Mittelpunkt seiner Argumentation und gelangt dadurch zu einer weiten Auslegung des Vernichtungs- und Beschädigungsverbots. Geschützt sind alle zur Fortpflanzung erforderlichen Gebiete. Dies kann auch das Umfeld einer Fortpflanzungsstätte betreffen. Der Schutz dauert bis zum Abschluss der erfolgreichen Fortpflanzung. Ist die Fortpflanzungsstätte aktuell unbenutzt, bleibt der Schutz bestehen, wenn eine hinreichende Wahrscheinlichkeit besteht, dass die Tiere sie erneut nutzen. Mit dieser Entscheidung stellt der EuGH klar, dass sich die Auslegung des Artenschutzes an den ökologischen Bedürfnissen der Tiere zu orientieren hat. Flo
IDUR Schnellbrief 232  │  EuGH-Urteil  │  EU-Artenschutz Leitfaden

Aus den Mitgliedsvereinen

ANUO feiert 50-jähriges Jubiläum

Zusammenschluss der Naturschutzvereine im Lk. Lörrach wichtiger denn je

Die Aktionsgemeinschaft Natur- und Umweltschutz Oberbaden wurde 1972 im Landkreis Lörrach gegründet, um dem rasanten Biotopverlust und der Ignoranz gegenüber Natur- und Umweltbelangen bei Planungsverfahren entgegenzuwirken. Bald schon trat die ANUO dem LNV bei. Heute arbeiten die meisten im Landkreis Lörrach aktiven Naturschutzvereine mit insgesamt rund 12.000 Mitgliedern in der ANUO zusammen, koordinieren in regelmäßigen Sitzungen ihre Stellungnahmen etwa zu Schutzgebiets- oder zu Planfeststellungsverfahren und begleiten die Verfahren mit Öffentlichkeitsarbeit. Der LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner gratulierte in seinem Grußwort beim Festakt im Juni sehr herzlich. Logr
BZ-PM vom 27.06.2022 

Termine und Aktionen

Rotwildtagung BW 2022

Was kann dem Rotwild helfen? Und was braucht der Wald? 19.07.2022, Stuttgart

Der Landeswaldverband BW und ForstBW greifen mit der Rotwildtagung eine aktuelle politische Debatte auf, welche die Rotwildgebiete in BW hinterfragt und mehr Lebensraum für das Rotwild ins Spiel bringt. Zur Begründung werden deutschlandweite Studien angeführt, die eine Tendenz zur genetischen Verarmung bei Rothirschen belegen. Bedeutet mehr Lebensraum für das Rotwild ein weiteres Gefährdungspotenzial für Wälder im Klimawandel? Und wie kann ein zeitgemäßes Rotwildwildmanagement, das die Ansprüche der Tierart an ihren Lebensraum berücksichtigt und ihre genetische Gesunderhaltung fördert, aussehen? Logr
Rotwildtagung BW 2022

Natur-Vision-Filmfestival

21. – 24.07.2022 in Ludwigsburg

Kurzfilme, Umweltdokus, Natur- und Tierfilme, Kinderfilme und sogar Sportfilme: Beim NaturVision Filmfestival vom 21.07. – 24.07.2022 im Central Filmtheater und Open Air findet sicher jede*r ein persönliches Highlight. 61 von insgesamt 120 Filmen stehen im Wettbewerb um die elf international renommierten Preise des Festivals, das dieses Jahr 20. Geburtstag feiern kann. Viele der eingereichten Dokumentationen packen die brisanten Themen unserer Zeit an. Sie überzeugen mit politischem Impact, beleuchten Hintergründe und porträtieren Menschen, die ein Umdenken leben. Logr
https://natur-vision.de

Landesnaturschutzpreis 2022

Bewerbungsfrist 01.08.2022

Noch bis zum 01.08.2022 können sich Vereine, Stiftungen, Einzelpersonen, Schulen, Kindergärten und andere um den Landesnaturschutzpreis 2022 der Stiftung Naturschutzfonds BW bewerben. Es können Bewerbungen zu in BW umgesetzten noch laufenden oder bereits abgeschlossenen Projekten eingereicht werden. Das diesjährige Motto lautet „Wo zwei sich treffen – Vielfalt in Saumbiotopen fördern!“ und entsprechend kommen Initiativen infrage, die durch die Schaffung neuer Lebensräume dazu beitragen, die biologische Vielfalt im Land zu erhalten und zu fördern. Tr
https://stiftung-naturschutz.landbw.de I Naturschutz-Stiftung

Mitmachen bei der 1. RadKULTUR Mobilitätswoche

Initiative RadKULTUR sucht Mitwirkende für Mobilitätswoche 16. – 22.09.2022

Die Initiative RadKULTUR des Verkehrsministeriums BW lädt ein, bei der Mobilitätswoche vom 16.-22.09.2022 mitzumachen. Die Initiative setzt sich für mehr Radverkehr, Klimaschutz und nachhaltige Mobilität ein. Der Aufruf richtet sich an alle, die ihre Begeisterung für den Radverkehr weitergeben wollen. Eine Sammlung von Ideen und Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit findet sich auf der Website der Initiative. Dort können auch eigene Aktionen angemeldet werden. Machen Sie mit! Logr
Mobilitätswoche Baden-Württemberg

Bücher, Filme, Neuigkeiten

Bestäuberfreundliche Staudenpflanzungen im Ort

Ergebnis eines MLR-Forschungsprojektes

Der MLR-Leitfaden zeigt, wie Wildbienen im urbanen Raum gezielt gefördert werden können. Er ist das Ergebnis des MLR-Forschungsprojektes „Schutz und Förderung der biologischen Vielfalt in der Stadt und in den Gemeinden (BioVa)“, das über das Sonderprogramm Biologische Vielfalt finanziert wurde. Was macht für Wildbienen und andere Bestäuber eine attraktive Bepflanzung aus? Die entstandenen Pflanzkonzepte sind mit Hintergrundinformationen und wissenschaftlich erhobenen Bestäuberdaten kombiniert. Tr
MLR-PM

„Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2022“

Aktualisierte Broschüre des Umweltministeriums

In Deutschland werden derzeit im Handel etwa 2.000 verschiedene Kühl- und Gefriergeräte, 600 Waschmaschinen, 900 Spülmaschinen, 350 Wäschetrockner und 100 Waschtrockner im Handel angeboten. Darunter gibt es einige besonders sparsame Modelle, viele mit mittlerem und leider auch noch einige mit viel zu hohem Strom- und Wasserverbrauch. Das Umweltministerium Baden-Württemberg stellt jetzt eine aktualisierte Version der Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“ kostenlos zur Verfügung. Tr
Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2022

„Everything will change“ – Kinostart am 14.07.2022

Sehenswerter Science & Fiction-Film von Marten Persiel

„Everything will change“ spielt im Jahr 2054 – alle Tierarten sind ausgestorben – und erzählt den Road-Trip dreier Antihelden, die auf unglaubliche Weise unseren Planeten retten. Der Film verwebt Zukunftsfabel und wissenschaftliche Fakten zum Artensterben zu einer berührenden Reflektion über das Menschsein. Eindrucksvolle Naturbilder treffen auf futuristische Infrarotaufnahmen und Diskurse mit hochkarätigen, „echten“ Wissenschaftler*innen. Der Film konfrontiert uns mit der unerklärlichen Schönheit der Wildnis und forscht nach unserem Ur-Verhältnis zu ihr. Wo liegt die Wurzel unseres unheilvollen Verhaltens auf dieser Erde? Kann unser Handeln in den 2020ern die Zukunft unseres Planeten retten? Flo
Trailer

… und außerdem

Schottergarten Ade

Der SWR zeigt, wie`s geht

Am 24.06.2022 zeigte die Landesschau Baden-Württemberg kurz und knackig, wie aus einem Schottergarten ein insektenfreundlicher Vorgarten wird. Der Beitrag steht noch bis zum 24. Juli nächsten Jahres in der ARD-Mediathek zur Verfügung. Flo
So wird ein Schottergarten zum insektenfreundlichen Vorgarten

 

Verzeichnis der Abkürzungen

  • BfN – Bundesamt für Naturschutz
  • BLNN – Badischer Landesverein für Naturkunde und Naturschutz e.V.
  • BUND – Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland
  • BW – Baden-Württemberg
  • DNR – Deutscher Naturschutzring
  • ELR – Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum
  • EuGH – Europäischer Gerichtshof
  • ForstBW – Landesbetrieb Forst Baden-Württemberg
  • FVA – Forstliche Versuchsanstalt
  • KEA BW – Klima- und Energieagentur Baden-Württemberg
  • KIT – Karlsruher Institut für Technologie
  • LSV – Landessportverband Baden-Württemberg
  • LUBW – Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg
  • MLR – Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
  • MLW – Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg
  • MP – Ministerpräsident
  • NABU – Naturschutzbund Deutschland
  • PM – Pressemitteilung
  • PV – Photovoltaik
  • RB – Regierungsbezirk
  • RP – Regierungspräsidium
  • StaLa – Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
  • STM – Staatsministerium
  • UBA – Umweltbundesamt
  • UM – Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
  • UVP- Umweltverträglichkeitsprüfung
  • VM – Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
  • WM – Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

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Impressum:
Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V., Olgastraße 19, 70182 Stuttgart
Telefon +49 711 248955-20, Fax: +49 711 248955-30, info@lnv-bw.de
Vertretungsberechtigt: Dr. Gerhard Bronner; Amtsgericht Stuttgart VR 2787

Endredaktion: Christine Lorenz-Gräser, Bildredaktion: Jutta Ortlepp und Kristin Pfeiffer
Beiträge: Dr. Gerhard Bronner (Bronner), Julia Flohr (Flo), Christine Lorenz-Gräser (Logr), Dr. Anke Trube (Tr), Jutta Ortlepp (Ort), Kathrin Schlecht (Schl)
Der LNV-Infobrief berichtet regelmäßig über aktuelle Themen des Natur- und Umweltschutzes.
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