LNV-Infobrief Februar 2022

Inhalt

Im Blickpunkt: Naturschutz auf Augenhöhe!

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Naturschützerinnen und Naturschützer,

der Stellenwert des Naturschutzes in Gesellschaft und Politik ist in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen. Er sitzt nicht mehr am Katzentisch, sondern ist eine ernstzunehmende Stimme im Konzert der Interessenvertreter. In verschiedenen Foren begegnen sich beispielsweise Naturschutz und Landwirtschaft durchaus auf Augenhöhe.

Dies spiegelt sich leider noch nicht durchgängig in den Verwaltungsstrukturen wider. Auf ministerieller Ebene sind immerhin Naturschutz, Landwirtschaft und Forstwirtschaft jeweils in einer eigenen Abteilung repräsentiert – aufgeteilt auf zwei Ministerien.

In den Regierungspräsidien dagegen hat der Naturschutz zwei Referate innerhalb der großen Abteilung Umwelt, die noch jeweils mehrere Referate für Gewässer und Boden, Industrie oder den Strahlenschutz umfasst. Landwirtschaft und Forstwirtschaft dagegen haben eigene Abteilungen. Der Naturschutz ist hier noch nicht auf Augenhöhe! Dabei sind die Abteilungen Umwelt mit mehreren 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern drei bis viermal so groß wie die Abteilungen Landwirtschaft und kaum mehr steuerbar. Eine Reform wäre deshalb dringend angebracht. Beispielweise könnte man die Abteilungen Umwelt in Naturschutz und Gewässer einerseits und die Industriereferate andererseits aufteilen.

Auf Landratsamtsebene ist das Sachgebiet Naturschutz entsprechend der Bedeutung und des Aufgabenzuwachses in den letzten Jahren deutlich gewachsen. In etlichen Landkreisen arbeiten – nimmt man die Landschaftserhaltungsverbände noch dazu – deutlich mehr als 10 Personen für den Schutz der Natur. Da passt es nicht, dass der Naturschutz immer ein Anhängsel an größere Ämter ist: Je nach Landkreis an das Umweltamt, das Landwirtschaftsamt, das Baurechtsamt, das Forstamt usw.

Der LNV wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass der Naturschutz „auf Augenhöhe“ agieren kann und dazu den Dialog mit allen Stellen suchen.

Herzliche Grüße,

Ihr

Dr. Gerhard Bronner
– Vorsitzender –

 

Inhalt

LNV Aktiv
Aus den LNV-Arbeitskreisen
Aus der Initiative Artenkenntnis
Aus Politik und Verwaltung
Daten, Fakten, Hintergründe
Alles was Recht ist
Termine und Aktionen
Bücher, Filme, Neuigkeiten

 

LNV-Infobrief als pdf zum Herunterladen: LNV-Infobrief-Februar 2022

LNV aktiv

LNV-Stiftung fördert Naturschutzprojekte

Damit gute Projekte nicht an den Kosten scheitern… Antragsfrist 30.04.2022

Gute Nachrichten für alle ehrenamtlichen Naturschützer*innen und Umweltgruppen: Die LNV-Stiftung fördert wieder Ideen und Aktivitäten, die helfen, die Natur und die Artenvielfalt in BW zu erhalten, sei es durch Biotopschutz, Umweltbildungsarbeit oder weitere konkrete Maßnahmen. Anträge stellen können bevorzugt Personen oder Gruppen, die sich ehrenamtlich im Natur- und Umweltschutz engagieren. Logr

Stiftungsinfo I Antragsformular

Novellierung des Baugesetzbuches (BauGB)

Bitte um Mithilfe: Wie kann das BauGB naturschutzfreundlicher werden?

Ein einheitliches Umweltgesetzbuch, das alle natur- und umweltschutzrelevanten Gesetze bündelt, wird auch in der aktuellen Legislaturperiode auf sich warten lassen. Jedoch soll das Baugesetzbuch (BauGB) novelliert werden, u. a. um aktuelle Themen, wie das Flächenziel Windenergie, Klimaanpassung oder Stärkung der Innenentwicklung aufzugreifen bzw. einheitlich zu regeln. Der LNV wird sich auf politischer Ebene dafür einsetzen, das BauGB im Rahmen der Novellierung grundsätzlich zu „ökologisieren“ – z. B. die Kompensationsregelung stringenter zu fassen. Wir freuen uns bis zum 01.03.2022 über Anregungen, was aus Ihrer Sicht wichtig wäre. Bitte per Mail an julia.flohr@lnv-bw.de. Herzlichen Dank! Flo

Baugesetzbuch

Naturgarten-Wettbewerbe leicht gemacht

Bewerbungsbögen können bereits angefordert werden

Der LNV unterstützt in einem neuen Projekt zehn Gemeinden oder örtliche Vereine bei der Organisation von Naturgarten-Wettbewerben. Das Ziel ist dabei, Vorbilder zu schaffen, um so für naturnahes Gärtnern zu werben. Für die Durchführung der Wettbewerbe können die Veranstalter*innen eine eigens dafür angelegte Website nutzen, die sämtliche notwendigen Informationen sowie Materialien bereitstellt. Eine Förderung durch die Stiftung Naturschutzfonds BW ist in Aussicht gestellt.

Interessierte können bereits jetzt den Bewerbungsbogen anfordern bei: kathrin.schlecht@lnv-bw.de   Schl

Praktikum beim LNV

Interessante Einblicke in die Arbeit eines großen Naturschutzverbandes

Beim LNV ist ab März 2022 ein Praktikumsplatz frei. Bewerben können sich Studierende z. B. der Biologie, Landschaftsplanung, Geografie, Agrarwissenschaften, Umwelt- und Verwaltungswissenschaften sowie der öffentlichen Verwaltung. Die Praktikumsdauer kann zwischen zwei und drei Monaten sein, bei Pflichtpraktika auch länger. Das Praktikum vermittelt einen umfassenden Einblick in die Struktur des amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutzes in BW, in Planungsverfahren und die Anhörung der Naturschutzverbände, in aktuelle Naturschutzthemen und vieles mehr. Interesse? Kontakt per E-Mail: christine.lorenz-graeser@lnv-bw.de  Logr

Fortbildungen zur Stärkung des Naturschutz-Ehrenamtes…

…im Rahmen des LNV-Projekts StEiN (Stärkung des Ehrenamtes im Naturschutz)

Die Fortbildungen sind für Naturschützer*innen kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung unter LNV-Veranstaltungen oder direkt unter der jeweiligen Veranstaltung. Der LNV dankt dem UM für die Förderung des Projekts.

Aktuell: Programm Januar bis Juni 2022 – ein vielfältiges Angebot an Online- und Präsenzveranstaltungen in unterschiedlichen Formaten wartet auf Sie. Schmökern Sie doch gerne mal rein…. Ort

 

Samstag, 19. Februar 2022   9.30 – 12.30 Uhr
IDUR-Rechtsseminar – Naturschutzrecht in (verkürzten) Planungs- und Genehmigungsverfahren
Neben den rechtlichen Grundlagen zur Aufstellung eines Bebauungsplans geht es insbesondere um die Besonderheiten des vereinfachten Verfahrens und die Frage: „Wo bleibt der Naturschutz?“

 

Freitag, 25.02.2022, 14.30 bis 18.00 Uhr
Fachseminar Bodenschutz – Boden wertschätzen und erhalten
Vier Experten, unter Ihnen der Bodenschutzreferent des LNV, Professor Willfried Nobel, gehen auf den Wert und den Stellenwert von Boden in Baden-Württemberg ein und diskutieren die Möglichkeiten der Einflussnahme durch den Naturschutz.

 

Expertengespräche Online jeden 1. Dienstag im Monat

Mit diesem Angebot möchte der LNV aktuelle Themen und Trends aufgreifen. Er lädt zum Fachgespräch ein, um den intensiven Austausch anzuregen. Expert*innen und Interessierte diskutieren, gerne kontrovers, aber immer konstruktiv. Die Fachgespräche sind für Naturschützer*innen kostenlos. Eine Übersicht über die geplanten Gespräche finden Sie hier. Informationen und Anmeldung unter LNV-Veranstaltungen oder direkt unter dem jeweiligen Expertengespräch. Ort

 

Dienstag, 1.03.2022, 19.00 bis 21.00 Uhr
Die Photovoltaikpflicht und ihre Bedeutung für Neubau- und Gewerbegebiete

Im Gespräch mit Hanna Schrage vom Umweltministerium und Daniela Dietsche von der Bodenseestiftung. Sie erläutern, welche Änderungen die Umsetzung des Klimaschutzgesetzes mit sich bringt und berichten aus der Praxis.

 

LNV-Pressemitteilungen

PM zum „Tag des Bodens“ am 5. Dezember 2021

LNV kritisiert Flächenverbrauch und fordert besseren Bodenschutz

 

LNV-Stiftung hilft bei Realisierung von Naturschutzprojekten

Gute Ideen im Natur- und Umweltschutz umsetzen

Aus den LNV-Arbeitskreisen

Trauer um Rolf Reuwand

Gründungsmitglied und stellvertretender Sprecher des LNV-AK Böblingen

Seine stellvertretende Sprecherfunktion im LNV-Arbeitskreis Böblingen hatte Rolf Reuwand aus gesundheitlichen Gründen Ende Dezember letzten Jahres niedergelegt. Nun erreicht uns die traurige Nachricht von seinem plötzlichen Tod, zwei Tage vor seinem 85. Geburtstag. Rolf Reuwand war Gründungsmitglied des LNV-Arbeitskreises Böblingen (07.09.1979). Seit Dezember 2008 war er auch dessen stellvertretender Sprecher. In den 43 Jahren seiner aktiven Mitgliedschaft hat er zahlreiche Stellungnahmen verfasst und sich im Naturschutz engagiert. Der LNV trauert um einen aktiven und langjährigen Mitarbeiter und wird ihn in ehrendem Gedenken behalten. Tr

LNV-AK Freiburg-Kaiserstuhl

Stellungnahme zur B 31 West von Medien aufgegriffen

In seiner ausführlichen Stellungnahme fordert der LNV-Arbeitskreis Freiburg-Kaiserstuhl die Einstellung der Planungen zur B 31 West. Der Neubau der Straße sei nicht mehr zeitgemäß. Über die Stellungnahme berichtete der LNV-Arbeitskreis in einer Pressemitteilung, die u. a. von der Badischen Zeitung am 4. Dezember 2021 aufgegriffen wurde. Der LNV gratuliert zu dieser gelungenen Öffentlichkeitsarbeit. Flo

Artikel in der Badischen Zeitung   I  Stellungnahme des AK   I   PM des AK vom 26.11.2021

Aus der Initiative Artenkenntnis

Freie Plätze bei Youth in Nature

Info bitte weitergeben. Raum Stuttgart, Freiburg und Karlsruhe.

Bei Youth in Nature gibt es aktuell ein paar wenige Plätze zu vergeben. Interessierte Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren aus dem Stuttgarter Raum, den Regionen Freiburg und Karlsruhe sind herzlich willkommen und können sich ab sofort bewerben. Exkursionen zu verschiedenen Artengruppen finden mindestens bis Ende des Schuljahres statt, ein ganzes Wochenende inklusive.
Die Koordinatorin des Projektes, Kathrin Schlecht, steht für Fragen zur Verfügung unter:  youth-in-nature@initiative-artenkenntnis.de. Schl

Anmeldung I Weitere Informationen

Youth in Nature ist ein Erfolgskonzept

Ein Resümee zum Jahresanfang

Youth in Nature ist ein Erfolgskonzept! Das bestätigen uns die positiven Rückmeldungen aller Beteiligten. Schon aus den Bewerbungsschreiben der Jugendlichen ging die Begeisterung für ein solches Angebot hervor. Viele schienen regelrecht darauf gewartet zu haben, in ihrem Interesse gefördert zu werden. Welche Angebote es bislang gegeben hat und wie die coronabedingten Einschränkungen bewältigt wurden, lesen Sie im Projektbericht. Schon jetzt freuen wir uns auf den Besuch von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Schirmherr der LNV-Initiative Artenkenntnis, bei einer YiN-Exkursion unserer Tübinger Gruppe im April. Schl

Projektbericht

Seminarreihe „Artenschutz in Stellungnahmen“ voller Erfolg

Fortsetzung mit Exkursionen im Sommer und Herbst 2022 geplant

Die siebenteilige Seminarreihe, die in Kooperation mit dem LNV-Projekt StEiN durchgeführt wurde, schloss Ende Januar mit einem Vortrag der Gutachterin Rebecca Fies zum Thema Insekten. Die Seminarreihe unterstützte Naturschützer*innen, die sich mit Stellungnahmen befassen, bei der Beurteilung von artenschutzrechtlichen Gutachten. Es wurden rechtliche Grundlagen vermittelt und fünf Artengruppen ausführlich betrachtet. Die Veranstaltungsreihe stieß mit durchschnittlich 67 regelmäßig Teilnehmenden auf große Resonanz. Für Sommer und Herbst sind Exkursionen in Planung, die das Wissen noch einmal festigen sollen.   Schl / Ort

Aus Politik und Verwaltung

Neue Regierungspräsidentin in Stuttgart

Susanne Bay ist Nachfolgerin von Wolfgang Reimer

Susanne Bay ist seit dem 01.02.2022 neue Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Stuttgart und hat damit das Amt von Wolfgang Reimer übernommen, der in den Ruhestand tritt. Vor ihrem neuen Amt war Susanne Bay stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag und Fraktionsvorsitzende der Grünen im Heilbronner Gemeinderat. Sie ist Fraktionssprecherin für Bauen und Wohnen, Arbeitskreisvorsitzende Landesentwicklung und Wohnen sowie stellvertretende Arbeitskreisvorsitzende Finanzen. Tr

Vorstellung Susanne Bay I PM-Stami vom 21.12.2021

Sonderprogramm zur Stärkung der Biologischen Vielfalt

Programm wird für drei Jahre mit jeweils 17,6 Mio. Euro fortgesetzt

Mit einem bundesweit einmaligen Sonderprogramm setzt die Landesregierung zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung der biologischen Vielfalt um. Das Programm vereint Projekte des Umwelt-, Landwirtschafts- und Verkehrsministeriums. Für die nächsten drei Jahre stehen für das Sonderprogramm rund 17,6 Mio. Euro jährlich zur Verfügung. Neben der Fortführung von bewährten Projekten sollen 2022 auch neue Projekte in allen Handlungsfeldern auf den Weg gebracht werden. Logr

PM-Stami vom 11.01.2022 I PM-MLR vom 27.12.2021

500.000 Euro für die Wiederherstellung von Ökosystemen

Bewerbung an Stiftung Naturschutzfonds ab sofort möglich

Die Stiftung Naturschutzfonds BW fördert 2022 die Wiederherstellung von Ökosystemen. Sie unterstützt damit die Ziele der weltweiten UN-Dekade 2021 bis 2030 zum Schutz und zur Wiederherstellung von Ökosystemen. Förderfähig sind z. B. die Renaturierung von Mooren oder Gewässern, die Revitalisierung von Streuobstwiesen, aber auch Kampagnen zur Wiederherstellung von Ökosystemen, die zu naturschutzbezogenem Handeln anregen. Die Projekte dürfen eine Laufzeit von bis zu vier Jahren und einen maximalen Zuwendungsbetrag von 80.000 Euro haben. Anträge können ab sofort eingereicht werden. Logr

PM-Stiftung Naturschutzfonds vom 26.01.2022

Eingriffsregelung und Ökokonto

LUBW erweitert und aktualisiert den Themenbereich

Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hat ihre Internetseiten zur Eingriffsregelung und zum Ökokonto aktualisiert und erweitert. Im Zuge der Neustrukturierung wurden die Inhalte nach fachlichen Themen sortiert, so dass eine gezielte Recherche erleichtert wird und die Inhalte schnell und einfach (wieder-) gefunden werden können. Die Eingriffsregelung ist ein Instrument des Naturschutzrechts, das mit seinem allgemeinen Verschlechterungsverbot auch außerhalb von Schutzgebieten einen Mindestschutz von Natur und Landschaft gewährleisten soll. Flo

LUBW Ökokonto

Förderlaufzeit von fünf Bio-Musterregionen verlängert

Aktuell 14 Bio-Musterregionen in BW – Bio muss vor Ort sichtbar werden

Mit den Bio-Musterregionen will das Land den Ökolandbau in BW stärken, etwa durch Koordination oder Vernetzung der Akteur*innen vor Ort. Zur Förderung der derzeit 14 Biomusterregionen hat BW bis zu zwei Mio. Euro in den Haushalt eingestellt. Bio-Musterregionen gibt es seit 2018. Zu ihnen zählen der Enzkreis, Bodensee, Ravensburg, Heidenheim, Main-Tauber-Kreis, Heilbronner Land, Rems-Murr-Ostalb, Mittelbaden, BSG Schwäbische Alb. Aktuell wurde die Förderung der fünf Bio-Musterregionen Biberach, Hohenlohe, Ludwigsburg-Stuttgart, Neckar-Odenwaldkreis, Freiburg um drei Jahre verlängert. Logr 

PM-MLR vom 10.12.2021  I Bio-Musterregionen BW

GAP I: Zwei wichtige Verordnungen verabschiedet …

Künftige Ausgestaltung der gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) wird konkret

Der Bundesrat verabschiedete die GAP-Direktzahlungen-Verordnung (GAPDV), die die Voraussetzung für verschiedene Direktzahlungen an landwirtschaftliche Betriebe festlegt. Mit der GAP-Konditionalitäten-Verordnung (GAPKondV) werden die Grundvoraussetzungen zur Teilnahme landwirtschaftlicher Betriebe an dem GAP-Fördersystem für Deutschland ausformuliert und die Bedingungen für den Flächenerhalt in gutem landwirtschaftlichem und ökologischem Zustand (GLÖZ) festgelegt. Die erweiterte „cross compliance“ wird künftig unter dem Begriff „Konditionalität“ geführt. Tr 

PM-MLR vom 17.12.2021

GAP II: … Lob und Tadel von Umweltverbänden

Verordnungen regeln Verteilung der EU-Agrarmilliarden

Mit der Verabschiedung der GAP-Direktzahlungen-VO (GAPDV) und der GAPKondV (siehe Beitrag oben) ist der Umsetzungsplan, der nationale Strategieplan für die Jahre 2023-2027 für Deutschland beschlossen. Umweltverbände reagierten eher unzufrieden. Der NABU sieht eine verpasste Chance für die Verbesserung der Biodiversität in der Agrarlandschaft, erwartet aber auch einige wichtige Verbesserungen. Der BUND hält unter anderem das Budget für Ökoregelungen für viel zu niedrig und drängt auf Anhebung. Logr

PM-DNR vom 22.12.2021

Schutz für Nutztiere in Baden-Württemberg

Maßnahmenplan vorgestellt

Sechs Seiten umfasst der MLR-Maßnahmenplan für die Stärkung des Nutztierschutzes. Geplant ist unter anderem eine personelle Verstärkung des amtlichen Überwachungspersonals vor Ort, die Erweiterung der Stabstelle „Tiergesundheit und Verbraucherschutz“ am Regierungspräsidium Tübingen um den Bereich Tierschutz und ein Förderprogramm für mehr Tierwohl an regionalen Schlachthöfen. Für die Videoüberwachung in Schlachthöfen setzt das MLR wegen geltenden Datenschutzrechts auf die Freiwilligkeit der Branche und will entsprechende Selbstverpflichtungen einfordern. Tr

PM-MLR vom 27.11.2020

Die Ampelparteien und der Tierschutz

Mehr Tierschutz im neuen Koalitionsvertrag der Ampelkoalitionen

„Die Landwirtschaft steht vor einem großen Transformationsprozess, und die zu bewältigenden Herausforderungen sind gewaltig. Dabei bedarf es einer klaren politischen Ausrichtung…“ so begrüßte Bauernverband-Präsident Rukwied den neuen Landwirtschaftsminister. Größer könnte der Unterschied nicht sein: Von Julia Klöckner zu Cem Özdemir. Enorme Herausforderungen hat er sich vorgenommen: Rechts- und Vollzugslücken im Tierschutz schließen, das Tierschutzgesetz überarbeiten, die Überführung von Teilen des Tierschutzrechtes in das Strafrecht und eine Erhöhung des maximalen Strafmaßes für Verstöße. Im Tierschutz liegt so Vieles im Argen! Schiltenwolf
PM-MLR vom 07.12.2021 I BW Agrar online Artikel

Natura 2000 im Wald

Gebietsmanager sollen künftig zu allen Fragen des Waldnaturschutzes beraten

Fast 30 % des Waldlandes in BW sind Teil von Natura 2000. Die Waldbewirtschaftung muss sich in diesen Gebietskulissen an den Erhaltungszielen und -maßnahmen orientieren. Hierzu hat die Landesforstverwaltung BW die Forderung des LNV aufgegriffen und das neue Konzept „Natura 2000-Gebietsmanagement Wald“ entwickelt: In den unteren Forstbehörden der Stadt- und Landkreise soll die Stelle eines Gebietsmanagers Wald neu eingerichtet werden. Als zentrale Ansprechperson ist sie forstbetrieblich wie auch waldnaturschutzfachlich kompetent. Kernaufgabe ist die Beratung der Forstbetriebe zu allen Fragen des Waldnaturschutzes. Logr

PM-MLR vom 15.12.2021  I Mitschnitt Veranstaltung NATURA 2000 im Wald

Klimawandel: Neuer Monitoringbericht der KLIWA

Neun der zehn wärmsten Jahre liegen im 21. Jahrhundert

Der Bericht der Kooperation „Klimaveränderung und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft“ (KLIWA) zeigt, dass die Lufttemperatur in den drei beteiligten Bundesländern BW, Bayern und Rheinland-Pfalz seit 1931 um 1,4 bis 1,8 Grad angestiegen ist. In den vergangenen fünf Jahren lag der Anstieg um 0,3 Grad höher als in den fünf Jahren zuvor. Die Erwärmung fällt im Winter stärker aus als im Sommer. Dieser Trend ist mittlerweile hoch signifikant und wirkt sich auch auf das Grundwasser aus. Dort weisen über 80 % der Messstellen abnehmende Tendenzen auf. In den letzten fünf Jahren nahm die Grundwasserneubildung deutlich ab. Logr

PM-UM vom 22.12.2021 I Monitoring-Bericht 2021

30 Jahre Hochwasservorhersagezentrale BW

Informationstechnik optimiert Vorhersagen

Seit 30 Jahren liefert die Hochwasservorhersagezentrale (HVZ) der LUBW Informationen zu den Wasserständen von Flüssen, Bächen und Seen. Die Notwendigkeit der HVZ ist deutlich: 2021 fielen beispielsweise von Juni bis August landesweit 390 mm Niederschlag und damit durchschnittlich 40 % mehr als in den letzten 30 Jahren in den entsprechenden Monaten. Lokal wurden Extremniederschläge von 100 mm gemessen. An den Kennwertpegeln des Landes stiegen die Hochwasserscheitel innerhalb kürzester Zeit in Bereiche von 20- bis 50- jährlichen, teilweise 100-jährlichen Ereignissen und darüber. Logr

PM-LUBW vom 10.12.2021

Dritter Bewirtschaftungszyklus nach WRRL

Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme für Rhein und Donau

Pünktlich zum 22.12.2021 haben das Umweltministerium beziehungsweise die Flussgebietsbehörden die Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme für den dritten Bewirtschaftungszyklus nach der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) veröffentlicht. Sie betreffen die Bearbeitungsgebiete der Flussgebietseinheiten Rhein (BW) und Donau. Die Begleitdokumentationen („C-Berichte“) für die einzelnen Teilbearbeitungsgebiete werden derzeit noch aktualisiert. Ihre Veröffentlichung ist für Frühjahr 2022 angekündigt. Tr

Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme

Land will Ausbau Erneuerbarer Energie beschleunigen

Task-Force legt erste Ergebnisse vor

Mit einer im Herbst 2021 ins Leben gerufenen Task Force will BW die Klimawende im Land beschleunigen. Aktuell sollen fünf Vorschläge vorrangig bearbeitet werden, etwa ein gestaffelter Genehmigungsprozess für eine Zeitersparnis bis zu 50 %. Auch die Abschaffung des Widerspruchsverfahrens soll Zeit sparen helfen. Freiflächen-PV und Windkraftanlagen erhalten mehr Fläche – ForstBW hat bereits Flächen für bis zu 90 neue Windräder identifiziert. Anlagen sollen künftig auch in LSG leichter möglich werden. Das im Klimaschutzgesetz festgehaltene Zwei-Prozent-Flächenziel soll so schnell wie möglich umgesetzt werden. Logr

PM-Stami vom 14.12.2021

PV-Pflicht für alle Neubauten ab 2022

Photovoltaik-Pflicht in mehreren Stufen

2022 startet die Photovoltaik-Pflicht für alle Neubauten. Ab dem 1. Januar müssen auf allen neuen Nicht-Wohngebäuden, wie Firmendächern oder Hallen, Photovoltaik-Anlagen installiert werden, ebenso über Parkplätzen ab einer Größe von 35 Stellplätzen. Ab 1. Mai 2022 sind auch die privaten Häuslebauer gefordert. Zum Januar 2023 gilt die Photovoltaik-Pflicht (PV-Pflicht) dann auch bei umfassenden Dachsanierungen von Bestandsgebäuden. Der LNV bietet dazu am 1. März 2022 eine Veranstaltung im Rahmen von StEiN (siehe auch den Beitrag weiter vorne. Eine Anmeldung ist über nachstehenden Link möglich). Logr

PM-UM vom 30.12.2021   I   LNV-Veranstaltung zur PV-Pflicht

PV-Potenzial für das eigene Dach berechnen

Solardachkataster der LUBW erweitert

Das neue Solardachkataster zeigt, wie viel ungenutztes Solarpotenzial in Baden-Württemberg vorhanden ist und wie viel Energie allein mithilfe von bestehenden Dächern erzeugt werden kann. Mit Hilfe des Wirtschaftlichkeitsrechners können Hauseigentümer*innen Kosten, Effizienz sowie Einsparpotenziale von CO2-Emissionen durch eine PV-Anlage auf seinem bzw. ihrem Dach abschätzen, ebenso wie Amortisationszeit und Autarkiegrad. Gemeinden und Behörden können speziell für ihre Gebiete aufsummierte Daten abrufen und so abschätzen, wie viel des Potenzials noch aktiviert werden kann. Tr

Solardachkataster LUBW

Land fördert Modellanlagen für Agri-Photovoltaik

Potenziale und Schwierigkeiten sollen ermittelt werden

UM und MLR fördern bis 2024 fünf Pilotanlagen zur Agri-Photovoltaik (Agri-PV) im Land mit rund 2,5 Mio. Euro. Damit sollen Potenziale und Schwierigkeiten der Agri-PV identifiziert und die Entwicklung vorangetrieben werden. Die fünf Demonstrationsanlagen sollen mindestens 1.650 kWp Gesamtleistung erreichen und in Ravensburg, Weinsberg und Karlsruhe errichtet werden. Weitere in Kressbronn und Nußbach werden in bestehende Betriebe integriert. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE leitet das Projekt und realisiert es zusammen mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl. Tr

MLR-PM vom 13.01.2022 I Weitere Informationen

Förderung von E-Autos zusammen mit Solaranlagen

Neuer BW-e-Solar-Gutschein

Seit dem 01.12.2021 fördert das Verkehrsministerium BW die Kombination von Elektromobilität und erneuerbarer Energiegewinnung durch Solarenergie. Voraussetzung für 1.000 Euro Förderung ist die Anschaffung eines vollelektrischen Leicht- oder Nutzfahrzeuges mit höchstens 160 kW Motorleistung und eine vorhandene oder geplante Photovoltaikanlage. Wird außerdem eine Ladestation an der Wand installiert, gibt es für diese Wallbox zusätzlich 500 Euro vom Land. Der Gesamtfördertopf beläuft sich auf 6 Mio. Euro, was für ca. 5.000 Anträge reicht. Tr

PM-VM vom 01.12.2021 I Weitere Informationen und Beantragung

Stand der Vermarktungsoffensive Windkraft im Staatswald

Für fünf Gebiete gingen 134 Angebote ein

Grundlage der von der LUBW ermittelten Windpotenzialflächen sind die mittleren gekappten Windleistungsdichten von mindestens 215 Watt pro Quadratmeter in 160 Meter Höhe über Grund. Von 63.755 ha Staatswaldfläche wurden rund 24.000 ha als ‚geeignet‘ und rund 40.000 ha als ‚bedingt geeignet‘ für Windkraftanlagen kategorisiert; letztere liegen zum Beispiel in Landschaftsschutzgebieten, Regionalen Grünzügen, Biosphärengebieten oder Bannwäldern. Für die erste Tranche von fünf Gebieten mit 1.870 ha gingen insgesamt 134 Angebote ein. Für die Vermarktungsoffensive durch ForstBW hat das Land neun Personalstellen bewilligt. Tr

MLR-PM vom 14.12.2021

Modellregionen für Mobilitätspass und -garantie stehen fest

Ziel: ÖPNV-Fahrgäste bis 2030 verdoppeln und ein Drittel weniger PKW-Verkehr

Auch der Verkehr muss dazu beitragen, dass BW bis 2040 klimaneutral wird. Das VM will dazu mit Hilfe eines Mobilitätspasses und einer Mobilitätsgarantie unter anderem bis 2030 die Fahrgastzahlen im ÖPNV verdoppeln und den Autoverkehr in den Städten um ein Drittel reduzieren. Zu den Modellregionen für das Pilotprojekt zählen die Landkreise Biberach und Calw, die Stadt Freiburg, die Stadt Karlsruhe und Landkreis, der Ortenaukreis, der Ostalbkreis, Reutlingen, der Rhein-Neckar-Kreis mit Verkehrsverbund sowie der VVS Stuttgart mit der Region Stuttgart. Die Regionen decken über ein Drittel der Fläche BW und 54 % der Einwohner*innen ab – und spiegeln auch strukturell das Land wider. Logr

PM-VM vom 09.12.2021

Verwaltung zertifiziert „Mobilitäts.Managerinnen.BW“

Kommunale Multiplikator*innen, die Mobilität ganzheitlich betrachten sollen

13 Beschäftigte der Straßenbauverwaltung BW haben ihre Weiterbildung zur Mobilitäts.Managerin.BW erfolgreich beendet. In vier Modulen wurden theoretische Grundlagen zu Mobilitätsformen und –angeboten sowie Evaluierungsmöglichkeiten und Wirksamkeit von Maßnahmen geschult. Der bislang einzigartige Zertifizierungslehrgang wurde durch die Mobilitätszentrale BW initiiert. Ab 2022 wird der Lehrgang auch für Mitarbeiter*innen der Kommunen und von Ingenieurbüros zugänglich, um so Vernetzungsgedanken und Multiplikatorenwirkung zu maximieren. Tr

PM-VM vom 26.11.2021

Fahrplanwechsel bringt Verbesserungen im Nahverkehr

Süden des Landes profitiert besonders von zusätzlichen Verbindungen

Mit dem Fahrplanwechsel am 12.12.2021 wurde das Nahverkehrsangebot in BW um zusätzliche 1,3 Mio. Zugkilometer im Jahr ausgedehnt. Damit sind die Nahverkehrszüge in BW pro Jahr insgesamt 82 Mio. km unterwegs. Auf der Südbahn ersetzen klimafreundlichere Elektrozüge die Dieselzüge, zusätzliche Fahrten des Metropolexpresses (MEX) mit Start und Ziel in Stuttgart werden eingeführt und von und nach Ulm verkehrt künftig die Regio Stadtbahn (S-Bahn) Donau-Iller. Laut VM profitiert besonders der Süden des Landes von den zusätzlichen attraktiven Verbindungen. Logr

PM-VM vom 08.12.2021

Check-in/Check-out in Bussen und Bahnen im Land

Verfahren zur Lizenzvergabe von CiCo-BW gestartet

Der Startschuss des Lizenzvergabeverfahrens für ein landesweites Check-in/Check-out Vertriebsmodell (CiCo-BW) im ÖPNV wurde gegeben. Fahrgäste sollen künftig mit einer Smartphone-App beim Einsteigen in ein Verkehrsmittel den Start der Fahrt mit einem „Wisch“ in der App markieren und am Reiseziel mit einem weiteren „Wisch“ das Ende der Fahrt mitteilen, ohne vorherige Ticketbuchung oder Tarifkenntnisse. Die Software hinterlegt während der Fahrt im Smartphone des Fahrgastes einen gültigen Fahrschein, der bei einer Kontrolle vorgezeigt werden kann. Am Ende des Tages wird automatisch der gültige Bestpreis für die am Tag zurückgelegten Strecken ermittelt und abgerechnet. Tr 

PM-VM vom 17.12.2021

Bund fördert Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur

Finanzieller Anschub für 113 Radwege im Land

Seit Anfang 2021 können Kommunen über das Land Radverkehrsmaßnahmen beim neuen Bundesprogramm Stadt und Land zur Finanzierung von Radverkehrsinfrastruktur anmelden. Der Landesanteil in Höhe von rund 70 Millionen Euro ist bereits vollständig auf konkrete Projekte verteilt. Die Gelder müssen bis Ende 2023 verbaut sein. Für zahlreiche weitere interessierte Kommunen steht weiterhin die Förderung nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) zur Verfügung. Tr 

PM-VM vom 30.11.2021

Flächenfraßparagraph 13b BauGB bleibt unverändert

FDP und SPD setzten sich bei Koalitionsvereinbarung durch

Die Grünen konnten sich bei den Koalitionsverhandlungen zu einer neuen Bundesregierung mit ihrer Forderung, den auf Ende 2022 befristeten § 13b Baugesetzbuch (BauGB) zu streichen, nicht durchsetzen. Noch bis 2024 können daher Bebauungspläne ohne Umweltprüfung und Kompensation in Kraft treten. Entgegen dem Wunsch von FDP und SPD wurde immerhin die Laufzeit des § 13b nicht über 2022 hinaus verlängert. Damit können nach 2022 keine Aufstellungsbeschlüsse für § 13b-Bebauungspläne mehr gefasst werden. Der Paragraph hat zu einem Boom des Flächenverbrauchs beigetragen, insbesondere in der Region Bodensee-Oberschwaben. Bronner

Koalitionsvertrag 2021

Neuer Internetauftritt des Normenkontrollrats BW

Empfehlungen und Studien leichter auffindbar

Der Normenkontrollrat BW berät die Landesregierung in Sachen Bürokratieabbau. Schon bisher informierte die Website über die aktuelle Arbeit. Nun wurde der Internetauftritt erneuert, um Wissenswertes noch einfacher zugänglich zu machen. Auf einen Blick sind etwa Termine, Pressemitteilungen, Veröffentlichungen und Stellungnahmen zu Gesetzesvorhaben zu finden. Darunter z. B. das lesenswerte Positionspapier des Normenkontrollrats über die Ursachen übermäßiger Bürokratie oder der Empfehlungsbericht „Entbürokratisierung bei Vereinen und Ehrenamt“. Logr

Webseite Normenkontrollrat BW

Daten, Fakten, Hintergründe

Bernhard Bolkart ist neuer BLHV-Präsident

Vorgänger Werner Räpple wird Ehrenpräsident

Bernhard Bolkart wurde Mitte Dezember 2021 zum neuen Präsidenten des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbandes (BLHV) gewählt. Der 59-jährige Landwirtschaftsmeister tritt die Nachfolge von Werner Räpple an. Bolkart gehört seit 2015 dem Präsidium des BLHV an, davon die letzten drei Jahre als 1. Vizepräsident. Er ist gelernter Landwirt, bewirtschaftet in der Höhenlage von Schonach einen Grünland- und Forstbetrieb und ist u. a. stellv. Vorsitzender der AG für Höhenlandwirtschaft. Bolkart legt seit langem Wert auf gute Kontakte zum Naturschutz und ist ein sachlich fairer Gesprächspartner. Der LNV gratuliert zur Wahl und freut sich auf die weitere konstruktive Zusammenarbeit in der neuen Funktion. Bronner 

PM-BLHV vom 13.12.2021

Vorsitzender des VCD BW geehrt

Matthias Lieb erhielt Verdienstorden des Landes

Bereits Anfang September 2021 wurde Matthias Lieb, Vorsitzender des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), für sein ehrenamtliches Engagement mit dem Verdienstorden des Landes geehrt. Diesen Orden dürfen immer nur 1.000 lebende Personen gleichzeitig tragen. Matthias Lieb ist seit 1993 im VCD aktiv, seit 2004 ist er dessen Landesvorsitzender und seit 2012 zudem Sprecher des Landesfahrgastbeirats. Der LNV gratuliert dem sachkundigen und hartnäckigen Kämpfer für die Schiene und einen modernen Nahverkehr sehr herzlich. Tr

PM-VCD Deutschland vom 08.09.2021

Nitrat im Grundwasser

Zahlreiche deutsche Messstellen überschreiten in 2020 den EU-Grenzwert

Mit seinem Urteil vom 21.06.2018 stellte der EuGH fest, dass Deutschland die Nitrat-Richtlinie verletzt hatte. Wegen des andauernden Verstoßes schickte die EU-Kommission 2019 ein Mahnschreiben zur Umsetzung des EuGH-Urteils. Anfang 2020 konnten Strafzahlungen aufgrund einer umfassenden Novellierung der Düngevorschriften in letzter Minute abgewendet werden. Ein Viertel der 665 Nitrat-Messstellen überschritt im Jahr 2020 jedoch weiterhin den in der EU-Grundwasserrichtlinie 2006/118/EG (GWRL) europaweit einheitlich festgelegten Schwellenwert von 50 mg Nitrat je Liter. Das Internetportal Proplanta hat die aktuellsten Daten ausgewertet und die Entwicklung der Nitratbelastung im Grundwasser auf einer interaktiven Karte visualisiert. Flo 

Interaktive Karte

Pestizidatlas 2022

Daten und Fakten zu Giften in der Landwirtschaft

Der „Pestizidatlas 2022“ von Heinrich-Böll-Stiftung, BUND und weiteren zeigt, dass die Menge weltweit eingesetzter Pestizide seit 1990 um 80 % gestiegen ist. In einigen Regionen, wie Südamerika, sogar um fast 150 %. Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen, etwa Soja als Futtermittel, führte zu einer starken Steigerung der Anwendung von Herbiziden. In Deutschland werden jährlich zwischen 27.000 und 35.000 t Pestizidwirkstoffe verkauft. Die Herausgeber des Pestizidatlas 2022 fordern von der Bundesregierung u. a., dass in der EU verbotene Pestizide nicht länger exportiert werden. Logr

Download Pestizidatlas

Insekten: Pestizidbelastung in Naturschutzgebieten

Durchschnittlich 16 Pestizide in Insekten nachweisbar

Es gibt kaum Naturschutzgebiete in Deutschland, in denen die dort lebenden Insekten nicht mit Pestiziden belastet sind, im Schnitt mit 16 unterschiedlichen. Das ist das Ergebnis des Projekts DINA (Diversity of Insects in Nature protected Areas) unter Leitung des NABU. Ausgewertet wurden Daten aus den Monaten Mai und August 2020, also außerhalb der Zeit, in der üblicherweise Pflanzenschutzmittel ausgebracht werden. Die Insekten nehmen laut Studie die Pestizide auf landwirtschaftlich genutzten Flächen in einem Umkreis von zwei Kilometern auf. Tr

PM-NABU vom 16.12.2021 I Informationen zum DINA-Forschungsprojekt

Waldschnepfenkartierung 2021

Ergebnisse der FVA liegen vor

Während der Balz- und Brutzeit kommt die Waldschnepfe auf 60 % der untersuchten 324 Flächen vor. Das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, ob aufgrund natürlicher Schwankungen oder Bestandsabnahme ist unklar. Die Zahl der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist erneut angestiegen, von 186 (in 2020) auf 210 (in 2021). Der Höchstwert mit 26 Überflügen an einem Abend lag in der Nähe von Schwäbisch Hall, der Durchschnitt bei fünf Überflügen. Die nächste Kartierung der FVA startet im Mai 2022, die Anmeldung dafür ab März 2022. Tr 

PDF Monitoring-Bericht  I Waldschnepfen-Monitoring an der FVA I PM-FVA vom 25.11.2021

Artenschutz im Koalitionsvertrag

KNE analysiert die Vereinbarungen hinsichtlich Windenergie an Land

Im Koalitionsvertrag des Bundes wurde vereinbart, artenschutzrechtliche Regelungen für die Genehmigung von Erneuerbare-Energien-Anlagen neu auszugestalten. Damit sollen insbesondere Artenschutz-Konflikte, die durch den Bau und Betrieb von Windenergieanlagen an Land zu erwarten sind, gelöst werden. In seiner Analyse dieser Vereinbarungen der Koalitionsparteien erläutert das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE) die sich daraus ergebenden Regelungsoptionen, Chancen und Risiken sowie die erforderlichen nächsten Arbeitsschritte. Flo

Weitere Informationen und Download

Konflikte um Windenergie

Umweltbundesamt (UBA) gibt Tipps für Kommunen

Das Umweltbundesamt (UBA) bietet Informationen zum Umgang mit Energiewende-Konflikten vor Ort und wendet sich in seiner virtuellen Story vor allem an Kommunen: „Windenergieanlagen sind Thema in Ihrer Kommune? Und Sie müssen sich künftig als gewählte*r Repräsentant*in oder als Teil der Verwaltung damit befassen? Investieren Sie 20 Minuten Ihrer Zeit: Hier finden Sie eine zuverlässige Informationsgrundlage und profitieren von den Erfahrungen anderer Kommunen!“ Na dann… Flo 

Story Energiewende

Rechtsgutachten zur Konfliktlösung Windkraft/Artenschutz

„Wind an Land – Artenschutzrechtliches Ausnahmeregime“

Die Agora Energiewende hat in einem Rechtsgutachten das Konfliktfeld Artenschutz/ Ausbau der Windkraft beleuchten lassen, auch um Lösungen zu entwickeln, wie der stockende Windkraftausbau europarechtskonform angekurbelt werden kann. Als Herausforderung gilt, dass das Europarecht nicht nur (fachlich korrekt) die Population schützen will, sondern auch jedes Individuum geschützter Arten. Das Gutachten untersucht zwei Ansätze 1.) Mehr Rechtssicherheit bei der Prüfung der Signifikanz im Zusammenhang mit dem Tötungsverbot 2.) Die verstärkte Nutzung der Ausnahmeregelung, in der das Tötungsverbot überwunden werden kann. Bronner

Agora-Rechtsgutachten  I Kommentar Dr. Gerhard Bronner

UBA stellt Flächenrechner Deutschland ins Netz

Was bedeutet das bundesweite Flächensparziel von 30 ha/ Jahr für Kommunen?

Der Flächenrechner des Umweltbundesamtes (UBA) ermöglicht es Planungsträgern abzuschätzen, was das bundesweite Flächensparziel (weniger als 30 ha/Tag bis 2030) regional für die einzelne Kommune bedeutet. Per Mausklick können u. a. Informationen über den Flächenverbrauch in der Vergangenheit in Kommunen, Landkreisen usw. abgerufen werden. Der Flächenrechner gibt auch Auskunft über regionale bzw. kommunale Kontingente, die eingehalten werden müssten, wenn das Ziel aus der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, bis zum Jahr 2030 weniger als 30 ha Fläche / Tag zu verbrauchen, erreicht werden soll. Logr

Kommunaler Flächenrechner

„Aus alt mach 2“

Geniales Innenentwicklungsprojekt in Bodnegg

Die Gemeinde Bodnegg im Allgäu sah sich mit demselben Problem konfrontiert wie viele andere Kommunen: In riesigen Einfamilienhäusern lebt nach dem Auszug der Kinder nur noch ein Ehepaar, dem das Haus eher eine Last ist, gleichzeitig suchen andere verzweifelt nach Wohnraum. Die Gemeinde schuf das Projekt „Aus alt mach 2“ und traf damit eine Marktlücke. Über ein Förderprogramm finanziert sie die Beratung durch ein Architekturbüro, wie sich in dem Haus eine zweite Wohneinheit mit eigenem Eingang schaffen lässt. Zahlreiche Familien wurden bereits beraten, die ersten planen schon den Umbau. Nachahmenswert! Flo

Südkurier – Artikel  I  Weitere Informationen

Auch „Bio“-Plastik bleibt Plastik!

DUH geht gegen dreistes Greenwashing der Verpackungsindustrie vor

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) stellt klar, dass Produkte aus sogenanntem Bioplastik meist genauso umweltschädlich wie solche aus herkömmlichem Kunststoff sind und oft neue Umweltprobleme mit sich bringen. Obwohl sich viele der propagierten Umweltvorteile von Bioplastik bei näherer Betrachtung als nicht zutreffend erweisen, halten sich die Fehlinformationen in der Bevölkerung hartnäckig, z. B. die Annahme, Bioplastik könne problemlos kompostiert werden. Die DUH klärt in einem Faktencheck über die wahren Umweltauswirkungen von sogenanntem Bioplastik auf. Flo

Faktencheck Bioplastik

Alles was Recht ist…

Rechtsstreit um Luftreinhaltung Stuttgart beendet

Deutsche Umwelthilfe (DUH) erklärt Vollstreckungsantrag für erledigt

Die DUH hat ihren Vollstreckungsantrag gegen das Land vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart für erledigt erklärt. Nach vielen Jahren der Anstrengungen ist es laut VM gelungen, die Luft in Stuttgart sauberer zu machen. Stärkung des ÖPNV und des Fuß- und Radverkehrs, Luftfiltersäulen, intelligente Verkehrssteuerung, Geschwindigkeits-Beschränkungen, Verkehrsverbote für besonders schadstoffträchtige Fahrzeuge u.a.m. hätten dies bewirkt. Da allerdings mit der Eröffnung des B10-Rosensteintunnels mit einer starken Verkehrszunahme zu rechnen ist, könnte sich die Luft-Situation wieder verschlechtern. Tr

PM-VM vom 30.11.2021 I Luftmesswerte LUBW

Stellenausschreibungen

LRA Breisgau-Hochschwarzwald sucht Naturschutzfachkraft

Teilzeitstelle (70 %, davon 20 % befristet bis zunächst 31.10.2022), Bewerbungsfrist 20.02.2022

Termine und Aktionen

Montagsakademie für Wanderer …

Online-Fortbildungsreihe des SAV

Die neue, kostenlose „Montagsakademie“ des Schwäbischen Albvereins (SAV) ist eine Online-Fortbildungsreihe. Sie ist so bunt und vielfältig wie das Wandern selbst, beschreibt der SAV. Die Termine sind bis April jeweils montags um 19 Uhr via Zoom. Dozent*innen der Heimat- und Wanderakademie BW führen durch die Themenabende, unter anderem zu Natur- und Artenschutz, zur Geschichte, Outdoor-Navigation sowie Kommunikation und Versicherungsfragen für Wanderführer*innen. Die Zoom-Meetings richten sich an aktive SAVler*innen, und an alle Interessierten. Logr

Meeting-Zugangslink

BLNN: Vortragsreihe „Unbekannte Biodiversität“

Nächster Vortrag am 09.02.2022, online

Der Badische Landesverein für Naturschutz und Naturkunde (BLNN) führt seine thematisch weit gefächerte Vortragsreihe „Unbekannte Biodiversität“ aus Pandemiegründen online durch. Themen der nächsten Vorträge sind z. B. am 09.02.2022 „Blockhalden und ihre Arthropoden – Eiszeitliche Refugien in deutschen Mittelgebirgen“ oder am 23.02.2022 „Cool to be poor: Kann man nährstoffarme Lebensräume in einer Überflussgesellschaft erhalten?“. Zeit: jeweils 20:15-21:30 Uhr. Logr

Info und Anmeldung

Planungsbeschleunigung– Gefahr für den Artenschutz?

BVDL-Jahrestagung zeigt Folgen und Praxisbeispiele, 10.02.2022, online

Für Großprojekte der Infrastruktur wird vehement eine Beschleunigung von Planungsprozessen gefordert. Die Lösungsvorschläge, die aktuell zur Planungsbeschleunigung im Bereich Windkraft vorgelegt werden, könnten aber für den Artenschutz weitreichende Folgen haben. Der Berufsverband Landschaftsökologie BW e. V. (BVDL) stellt die Breite der Lösungsvorschläge und ihre Konsequenzen für den Artenschutz vor. Und er zeigt z. B. mit Best-Practice Beispielen zu Windkraft, wie komplexe Planungsprozesse in vernünftigem Zeitrahmen rechtssicher umgesetzt werden konnten. Logr

Programm und Anmeldung

AlienScenarios: Umfrage zum Management invasiver Arten

Umfrage über Praktiken und Wahrnehmungen läuft bis zum 22.02.2022

Im Rahmen des internationalen Forschungsprojektes AlienScenarios sollen mögliche zukünftige Szenarien für die Dynamiken invasiver gebietsfremder Arten im Verlauf des 21. Jahrhunderts entwickelt und Informationen für ein proaktives IAS (Invasive Alien Species)-Management und eine proaktive IAS-Politik zur Verfügung gestellt werden. In dem Rahmen findet eine Online-Umfrage mit dem Titel „Management invasiver gebietsfremder Arten: Praktiken und Wahrnehmungen“ statt. Das Bundesamt für Naturschutz bittet alle auf lokaler oder regionaler Ebene direkt mit dem Management invasiver Arten Befassten, an dieser Umfrage teilzunehmen (Dauer etwa 10 – 15 Minuten). Logr

Umfrage  I Gebietsfremde und invasive Arten im Internet

Neobiota – Natur im Wandel

Große Landesausstellung im Naturkundemuseum Karlsruhe noch bis Sept. 2022

Noch bis September 2022 dreht sich die große Landesausstellung „Neobiota – Natur im Wandel“ im Naturkundemuseum Karlsruhe um Tier-, Pflanzen- und Pilzarten, die sich in der Region am Oberrhein ausbreiten – entweder als Rückkehrer oder erstmals als Neuankömmlinge. Welchen Einfluss hat der Mensch auf diese Einschleppung? Welche Arten sind wirklich invasiv? Was bedeutet das für unsere Biodiversität? Und wie sieht die Zukunft mit diesen neuen Arten aus? Gegliedert in acht Themenbereiche öffnet die Ausstellung mit moderner Gestaltung und thematischer Vielfalt Einblicke in ein hochaktuelles Thema. Logr

Weitere Informationen

Die Zukunft des Rotwilds in Baden-Württemberg

FVA-Umfrage zum Thema Rotwild in Baden-Württemberg

Das Rotwildmanagement berührt eine Vielzahl an Interessen, Aktivitäten und Entscheidungsträger*innen durch die großen Raum- und Nahrungsansprüche der Tierart. Wie soll künftig mit dem Rotwild in BW umgegangen werden? Welche positiven und negativen Auswirkungen auf Akteure, wie den Umwelt- und Naturschutz, die Jagd, die Kommunen, den Tourismus oder den Grundbesitz gibt es? Mit einer Umfrage möchte die FVA diese Fragen an alle Interessierten weitergeben und bietet damit die Möglichkeit, bis zum 15.02.2022 an der Zukunft des Rotwildmanagements mitzuarbeiten. Ku

Umfrage FVA  I Weitere Informationen zum Rotwild

Landesnaturschutzpreis 2022 ausgeschrieben

Motto: „Wo zwei sich treffen – Vielfalt in Saumbiotopen fördern!“

Bis zum 01.08.2022 können Bewerbungen für den Landesnaturschutzpreis 2022 über die Unteren Naturschutzbehörden eingereicht werden. Es werden dieses Mal vorbildliche Initiativen und Aktivitäten ausgezeichnet, die im Bereich der Neuanlage, dem Erhalt oder der Pflege von Saumbiotopen aktiv sind oder Bildungsmaßnahmen hierzu anbieten. Bewerben können sich Einzelpersonen, Personengruppen, Vereine, Verbände, Stiftungen, Schulen oder Kindergärten mit einem laufenden oder bereits abgeschlossenen Projekt in Baden-Württemberg. Tr

Infos und Bewerbungsunterlagen

Mitmachen bei der NaturErlebnisWoche

„Natur erleben, Artenvielfalt schützen“ vom 30.04 bis 08.05.2022

Auch in diesem Jahr findet bundesweit die NaturErlebnisWoche statt, um möglichst viele Menschen für die Natur zu begeistern. Die Akademie für Natur- und Umweltschutz BW bietet eine Plattform für verschiedene Naturerlebnis- und naturpädagogische Angebote. Sie bündelt die Mitmachaktionen rund um Naturerlebnis und Artenvielfalt. Anbieter naturpädagogischer Angebote können sich in der Plattform eintragen und damit Teil der bundesweiten Aktion werden. Die Akademie unterstützt z. B. mit verschiedenen Werbematerialien. Ku

Weitere Informationen

Bücher, Filme, Neuigkeiten

Naturschutztage: Aufzeichnungen für Interessierte

Digitale Naturschutztage von BUND und NABU vom 06. – 08.01.2022

Positiver Aspekt der erstmals digitalen Veranstaltung ist, dass viele der interessanten Hauptvorträge auf Youtube aufgezeichnet wurden. Darunter sind die wichtigen Beiträge „Kipppunkte im Klimasystem“ von Prof. Dr. Rahmstorf, „Die große Transformation – welchen Beitrag kann BW leisten?“ oder „Windenergie und Artenschutz – Wie kann das gelingen?“ von Johannes Enssle. Wie gewohnt können auch die meisten Folien zu den Vorträgen wieder auf der Website der Naturschutztage nachgelesen werden. Logr

“Nachlese”-Vorträge Naturschutztage I Naturschutztage 2022 – Youtube

BUND-Jahrbuch Ökologisch Bauen und Renovieren 2022

Praktische Tipps zum klimaverträglichen Bauen und Renovieren

Die Klimakrise fordert einen Paradigmenwechsel beim Bauen und Renovieren in Deutschland. Besonders bei den Gebäudebeständen erreicht Deutschland seine Klimaschutzziele nicht, und auch im Bereich der Erneuerbaren Energien gibt es große Lücken. Der Ratgeber des BUND gibt Interessierten umfassende Tipps und Erklärungen zu allen Phasen des Bauens und Renovierens im Kontext des Klimaschutzes. Er gibt dadurch Privatpersonen die Möglichkeit, aktiv an der Bewältigung der Klimakrise mitzuarbeiten. Das Jahrbuch ist seit dem 08.12.2021 für einen Preis von 8,90 € erhältlich. Ku

PM-BUND vom 07.12.2021

Neues aus der „Anstalt“ – das Insektenschutzgesetz

„Die Anstalt“ zum Thema Artenschutz vom 02.11.2021 in der ZDF-Mediathek

Schwerpunkt der Sendung im November war das Artensterben. Das Anstaltsensemble nimmt dabei u. a. das neue Insektenschutzgesetz genau unter die Lupe und überprüft es auf seine Wirksamkeit – manche unfassbaren Sachverhalte lassen sich nur noch als Satire ertragen. Noch bis 02.11.2022 in der ZDF-Mediathek. Logr

Ausschnitt Insektenschutzgesetz I Ganze Sendung

 

Verzeichnis der Abkürzungen

  • BauGB – Baugesetzbuch
  • BfN – Bundesamt für Naturschutz
  • BImSchV – Bundesimmissionsschutzverordnung
  • BLHV – Badischer Landwirtschaftlicher Hauptverband
  • BLNN – Badischer Landesverein für Naturschutz und Naturkunde
  • BNatSchG – Bundesnaturschutzgesetz
  • BSG – Biosphärengebiet
  • BUND – Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
  • BVDL – Berufsverband Landschaftsökologie Baden-Württemberg e. V.
  • BVWP – Bundesverkehrswegeplan
  • BW – Baden-Württemberg
  • dB(A) – Dezibel – Bewertungskurve A; Maßeinheit des Schalldruckpegels (ugs. Geräuschpegel)
  • DNR – Deutscher Naturschutzring
  • DUH – Deutsche Umwelthilfe
  • ELR – Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum
  • EuGH – Europäischer Gerichtshof
  • EW – Einwohner*innen
  • ForstBW – Landesbetrieb Forst Baden-Württemberg
  • FVA – Forstliche Versuchsanstalt
  • GAP – Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union
  • HVZ – Hochwasservorhersagezentrale
  • IPCC – Intergovernmental Panel on Climate Change
  • JKI – Julius-Kühn-Institut
  • KEA BW – Klima- und Energieagentur Baden-Württemberg
  • KIT – Karlsruher Institut für Technologie
  • KNE – Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende
  • LFVBW – Landesfischereiverband Baden-Württemberg e. V.
  • LRA – Landratsamt
  • LSG- Landschaftsschutzgebiet
  • LSV – Landessportverband Baden-Württemberg
  • LUBW – Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg
  • MEPL – Maßnahmen- und Entwicklungsplan Ländlicher Raum
  • MLR – Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
  • MLW – Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg
  • NABU – Naturschutzbund Deutschland
  • ÖPNV – Öffentlicher Personennahverkehr
  • PM – Pressemitteilung
  • PV – Photovoltaik
  • RB – Regierungsbezirk
  • RP – Regierungspräsidium
  • StaLa – Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
  • StM – Staatsministerium
  • UBA – Umweltbundesamt
  • UM – Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
  • UVP- Umweltverträglichkeitsprüfung
  • VCD – Verkehrsclub Deutschland
  • VM – Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
  • VO – Verordnung
  • WM – Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
  • WRRL – Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union

LNV-Infobrief als pdf zum Herunterladen: LNV-Infobrief-Februar-2022

Impressum:
Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V., Olgastraße 19, 70182 Stuttgart
Telefon +49 711 248955-20, Fax: +49 711 248955-30, info@lnv-bw.de
Vertretungsberechtigt: Dr. Gerhard Bronner; Amtsgericht Stuttgart VR 2787

Endredaktion: Christine Lorenz-Gräser, Bildredaktion: Jutta Ortlepp und Kristin Pfeiffer
Beiträge: Dr. Gerhard Bronner (Bronner), Julia Flohr (Flo), Christine Lorenz-Gräser (Logr), Dr. Anke Trube (Tr), Jutta Ortlepp (Ort), Kathrin Schlecht (Schl)
Der LNV-Infobrief berichtet regelmäßig über aktuelle Themen des Natur- und Umweltschutzes.
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