LNV-Infobrief August 2018

Im Blickpunkt: Zementwerk – Steine und andere Probleme

Liebe Naturschützerinnen und Naturschützer,
sehr geehrte Damen und Herren,

die beeindruckende Kulisse der „Balinger Riesen“ gilt als der markanteste Teil des Albtraufs, die Hochfläche der Alb als herrliche Region zum Wandern. Der Landrat des Zollernalbkreises hat 2018 zum „Aktionsjahr Artenvielfalt“ ausgerufen. Idylle pur.
Ein Wanderer auf dem Plettenberg sollte allerdings vorsichtig sein. Auf der einen Seite lauert der steile Albtrauf, auf der anderen die nicht weniger steile Kante eines Steinbruchs. Dort gewinnt der Holcim-Konzern Kalkstein für sein Zementwerk in Dotternhausen. Dieser Steinbruch ist weitgehend erschöpft und soll auf Kosten der (bis vor kurzem) als Landschaftsschutzgebiet geführten Hochebene erweitert werden. Etliche geschützte Vogelarten wurden dort nachgewiesen. Diese Absicht hat die Gemeinde Dotternhausen tief gespalten. Das Genehmigungsverfahren läuft.

Wenigstens kann man am Albtrauf reine, gesunde Luft genießen – oder? Die Firma Holcim deckt den Energiebedarf ihres Drehrohrofens bis zu 100 Prozent mit bestimmten Abfällen. Der ist damit de facto eine Müllverbrennungsanlage und müsste eigentlich die strengen Anforderungen an die Abgasreinigung von Müllverbrennungsanlagen erfüllen. Eigentlich, denn für Zementwerke gelten weit weniger strenge Vorschriften. Auch dagegen wehrt sich eine lokale Bürgerinitiative.
Dotternhausen selbst liegt bereits im Albvorland, wenn auch unmittelbar am Fuß der Alb. Wenige Kilometer weiter von der Alb entfernt liegen Dormettingen und Dautmergen, wo sogenannter Ölschiefer ansteht. Die brennbaren Bestandteile des Ölschiefers reichen aus, um ein selbstgängiges Feuer zu unterhalten. Gegen Ende des „Dritten Reiches“ sollte daraus mit Hilfe der Zwangsarbeit von KZ-Häftlingen Treibstoff gewonnen werden.

Heute nutzt die Firma Holcim (die mit dieser unseligen Vergangenheit nichts zu tun hat) den Ölschiefer zum einen als Brennstoff für das firmeneigene Kraftwerk, zum anderen ist die Asche, der „Gebrannte Ölschie-fer“, ein wertvoller Zuschlagstoff zu bestimmten Zementsorten. Diese Feuerung sorgt mit ihren Emissionen dafür, dass der Zollernalbkreis zu den am stärksten mit Schwefeldioxid und Stickoxiden belasteten Kreisen des Landes zählt.

Nix war’s mit Idylle pur. Einiges liegt im Argen in Dotternhausen. Der LNV hat sich eingeschaltet, um doch noch umweltverträglichere Lösungen zu finden..

Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer, Ihr

Prof. Dr. Wolfgang Faigle
LNV-Referent für Immissionsschutz, Abfallwirtschaft und Ressourcenmanagement

Inhalt

LNV Aktiv
Aus den LNV-Arbeitskreisen
Aus Politik und Verwaltung
Daten, Fakten, Hintergründe
LNV Intern
Aus den Mitgliedsvereinen
Zum Mitmachen und Hingehen
Bücher, Filme, Neuigkeiten
und außerdem

LNV-Infobrief zum Herunterladen:

LNV-Infobrief August/September 2018

LNV aktiv

Mobilität von morgen mutig gestalten

Kommunen auf dem Weg; 14. – 15.09.2018, Bad Boll

Raus aus der Sackgasse – wir wollen Mobilität, aber auch Klimaschutz, saubere Luft, lebenswerte Straßen und Plätze. Doch wie lassen sich die Zielkonflikte bei höchst unterschiedlichen Interessen und Gegebenheiten bewältigen? Wie können aktuelle Probleme gelöst werden, ohne den Weg in die Zukunft zu verbauen? Die Tagung von LNV, Ev. Akademie Bad Boll und KDA nimmt die kommunale Ebene in den Blick, ermutigt zu neuen Konzepten und zeigt, wie sich auch kleinere und mittlere Kommunen den verkehrspolitischen Herausforderungen stellen und mutige Entscheidungen treffen können. Wir laden Sie herzlich ein! Logr
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Natur wagen – Artenvielfalt in Städten und Gemeinden

Zukunftsforum Naturschutz am 10.11.2018, Stuttgart

Während manche Tiere vom ausgeräumten Land in die Stadt flüchten, nehmen dort tödliche Gefahren zu. Allein in Deutschland sterben geschätzt über 100 Mio. Vögel im Jahr an Fenstern und Glasfassaden. Vegetationslose Schottergärten greifen um sich und durch Gebäudemodernisierungen gehen oft Lebensräume für Tiere verloren. Doch brauchen wir Natur in der Stadt und wollen wir sie überhaupt? Wie lässt sich eine hohe Lebensqualität für Menschen mit Chancen für Tiere und Pflanzen verbinden? Oder bedingt sich beides? Das Zukunftsforum Naturschutz von LNV und Ev. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart erklärt die Hintergründe und zeigt, was Planer, Bauherren, jede/r Einzelne und die Politik für mehr Leben in der Stadt tun können. Wir laden Sie herzlich ein. Logr
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Fortbildung „Wie schreibe ich eine Stellungnahme“

Seminar für LNV-Arbeitskreise am 15.9.2018, Anmeldung bis 5.8.2018

Am Samstag, 15.09.2018, bietet der LNV in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg am Neckar die Fortbildung „Wie schreibe ich eine Stellungnahme?“ an. Die kostenfreie Veranstaltung richtet sich an Mitglieder der LNV-Arbeitskreise und gibt einen Einblick in die verschiedenen Verwaltungsverfahren, an denen Naturschutzverbände zu beteiligen sind. In einem Praxisteil werden hilfreiche Tipps zur Erarbeitung von Stellungnahmen gegeben. Das Programm wurde bereits an die LNV-Arbeitskreise geschickt, eine Anmeldung ist unter info@lnv-bw.de bis zum 5. August möglich. Achtung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Flo

Zementwerk ist keine Schokoladefabrik

Ein Zementwerk verursacht mehrere Umweltprobleme gleichzeitig

„Ich weiß, wir sind keine Schokoladenfabrik“, soll der frühere Dotternhausener Zementfabrikant Rohrbach einmal gesagt haben. Das ist sein Werk, das 2004 vom Schweizer Branchenriesen Holcim übernommen wurde, auch heute nicht. Die Umweltprobleme, die ein Zementwerk verursacht, werden in Dotternhausen wie mit einem Brennglas zusammengefasst. Der Steinbruch im Landschaftsschutzgebiet Plettenberg hat die Gemeinde Dotternhausen gespalten, die Nutzung des Drehrohrofens zur Müllverbrennung ist heiß umstrit-ten und steht seit längerem zur gerichtlichen Entscheidung an. Die Verbrennung von Ölschiefer verursacht gewaltige Schadstoffemissionen. Um doch noch umweltverträgliche Lösungen zu finden, hat sich der LNV eingeschaltet. Faigle
Sachstandsbericht

Erfahrungen mit § 13b Baugesetzbuch gesucht

LNV erfasst missbräuchliche Anwendung

Nach dem § 13b BauGB können Kommunen Bebauungspläne mit max. 1 ha versiegelter Fläche ohne Umweltprüfung, Flächennutzungsplan und Ausgleichspflicht umsetzen. Damit soll die Wohnungsnot von finanziell schlechter gestellten Menschen gelindert werden. Allerdings wird nach Wahrnehmung des LNV die Regelung auch für großzügige Einfamilienhausgebiete im ländlichen Raum missbraucht. Um diesen Eindruck zu belegen bittet der LNV um Beispiele:
– Für § 13b-Gebiete mit sehr lockerer Bebauung (GFZ > 0,35, GRZ > 0,5),
– Fälle, in denen Planungen für normale Bebauungspläne gestoppt und stattdessen § 13b-Bebauungspläne realisiert wurden,
– Fälle, in denen mehrere nebeneinanderliegende §13b-Bebauungspläne realisiert wurden, um die Flächenbegrenzung pro Bebauungsplan einzuhalten.
Bitte übermitteln Sie solche Fälle mit möglichst aussagekräftigen Unterlagen (B-Plan, Begründungen, Ge-meinderatsvorlagen) an info@lnv-bw.de. Logr

Meine Stimme für Europas Zukunft

LNV unterstützt umweltpolitische Forderungen des DNR zur Europawahl

Frühzeitig vor der Europawahl 2019 haben 87 Mitglieder des Deutschen Naturschutzrings (DNR), darunter der LNV, umweltpolitische Forderungen zur Europawahl 2019 „Meine Stimme für Europas Zukunft“ veröffentlicht. Die Verbände fordern unter anderem, dass die EU in den kommenden fünf Jahren einen ökologischen, sozialen und politischen Umbau einleiten und voranbringen muss um die Lebens- und Produktionsgrundlagen der über 500 Millionen Menschen in Europa zu erhalten und zu verbessern. Logr
DNR-Steckbrief, DNR-Forderungen, DNR-Pressemitteilung

LNV zur Änderung des Umweltverwaltungsgesetzes

Kennzeichnungspflicht von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen wird begrüßt

Der Gesetzentwurf setzt die UVP-Änderungsrichtlinie der EU um, die verspätet in Bundesrecht umgesetzt wurde und nun in Landesrecht Eingang finden muss. Der LNV begrüßt die künftige Verpflichtung von Vorhabenträgern, Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse, personenbezogene Daten oder Rechte am geistigen Eigentum in ihren Unterlagen zu kennzeichnen und eine aussagekräftige Darstellung ohne Preisgabe dieser Geheimnisse einzureichen. Der LNV beantragt, dass dies auch für nicht-UVP-pflichtige Vorhaben gelten soll, damit die Beantwortung von UIG-Anfragen nicht durch Verweis auf z.B. Betriebsgeheimnisse um Jahre verzögert werden kann. Aus gleichem Grund sollten z. B. Anfechtungsklagen gegen die Herausgabe von Umweltinformationen keine aufschiebende Wirkung haben. Tr
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Aus den LNV-Arbeitskreisen

Jagstzuflüsse in schlechtem Zustand

UZ Schwäbisch-Hall stellt Untersuchungen von Jagst-Seitenbächen vor

Der Zustand vieler Jagstzuflüsse zwischen Crailsheim und Langenburg ist unbefriedigend und schadet der Gesundung der Jagst. So lautet das alarmierende Ergebnis einer umfangreichen Untersuchung des Umweltzentrums (UZ) Schwäbisch Hall von über 130 km Gewässerstrecke. Dabei wurden mehr als 500 Verstöße oder Verdachtsfälle gegen geltende Bestimmungen festgestellt. Den für die Bäche ver-antwortlichen Kommunen werfen die Naturschützer vor, sich nicht ausreichend um deren Zustand zu kümmern und die vorgeschriebenen Gewässerschauen nicht vorzunehmen. Der LNV-AK Schwäbisch Hall ist im dortigen UZ angesiedelt. Logr
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Initiative Bunte Wiese Tübingen

Mehr Artenvielfalt auf öffentlichem Grün!

Der LNV-AK Tübingen engagiert sich seit Jahren in der Initiative Bunte Wiese Tübingen für ein nachhaltiges Pflegekonzept der öffentlichen Parks und Grünanlagen der Stadt Tübingen. Erfasst wird der Bestand der Flora und Fauna im öffentlichen Grün, Modellwiesen zur Demonstration und für Forschungszwecke werden angelegt, Mahd-Konzepte entwickelt und vieles mehr. Eine umfangreiche Vorstellung mit vielen Tipps und Arbeitspapieren enthält die sehr empfehlenswerte Homepage. Logr
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Kompromiss beim Daimler-Werk Rastatt gefunden

Entwurf der Machbarkeitsstudie mit akzeptablen Ergebnissen

Mitte Juli wurde nach einjährigem Diskussionsprozess der Entwurf der Machbarkeitsstudie „Zukunftsgerichtete Entwicklung des Mercedes-Benz Werkes Rastatt“ vorgelegt. Die Verhandlungen sind ein großer Erfolg für den LNV-AK Rastatt. Unter anderem soll das Werksgelände nachverdichtet und der Flächenverbrauch von 30 auf 12 ha reduziert werden. Geplant ist ferner die Ausweisung eines neuen NSG, dagegen wurde auf die ursprünglich angedachte Werksanbindung mit einer Straße durch das Rastatter Bruch verzichtet. Logr
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LNV-Arbeitskreis Rastatt

LNV-AK zur Stellungnahme des Landkreises im FFH-Anhörungsverfahren

Im Rahmen des Anhörungsverfahrens zur Sammelverordnung für FFH-Gebiete fand eine Pressemitteilung des LNV-AK Rastatt erfreuliche Resonanz in den Medien. Zuvor hatte der Ausschuss für Umwelt, Bau und Planung des Rastatter Kreistages angeregt, die Trasse der Ostanbindung zwischen Autobahn und Baden-Airpark aus dem bestehenden FFH-Gebiet heraus zu nehmen. Stattdessen solle die später vielleicht (!) zurückgebaute Kreisstraße 3761 neuer Teil des Schutzgebietes werden – eine rein politische Absicht, die fachlich nicht nur unbegründbar, sondern sogar zielwidrig sei, meinen die örtlichen Naturschutzaktiven. Flo

Aus Politik und Verwaltung

Managementmaßnahmenblätter für Invasive Arten

Endfassungen der Managementmaßnahmenblätter sind online

Die Öffentlichkeitsbeteiligung zu den Managementmaßnahmenblättern für gebietsfremde invasive Arten nach der EU-Verordnung Nr. 1143/2014 über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten vom 22. Oktober 2014 ist abgeschlossen. Die Managementmaß-nahmenblätter für Arten wie etwa den Ochsenfrosch oder für invasive Krebse stehen nun zum Download zur Verfügung. Flo
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LEV sind wichtige Mittler für Natur und Landschaft

Ergebnisse vom Jahrestreffen der Landschaftserhaltungsverbände am 04.07.2018

Landschaftserhaltungsverbände (LEV) sind oft erste Ansprechpartner für Landwirte, Schäfer im Spannungsfeld zwischen Naturschutz, Landschaftspflege, Land- und Weidewirtschaft und Artenschutz (etwa beim Wolf). Durch steigende Herausforderungen und wechselnde Rahmenbedingungen nimmt ihre Bedeutung enorm zu. Trotz der erfreulichen Entwicklung in BW gibt es aber Grund zur Sorge, z. B. durch die Absicht der EU-Kommission, die Mittel zur Kofinanzierung etwa zur Landschaftspflegerichtlinie, der sogenannten 2. Säule der GAP, um 15 % zu reduzieren. Logr
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Solaroffensive Baden-Württemberg

Nutzung der Sonnenenergie ausbauen

Mit einer Solaroffensive will die Landesregierung den Ausbau der Photovoltaik und der Solarthermie ankurbeln. Aufgrund bundespolitischer Weichenstellungen wie etwa die Belastung von Sonnenstrom für den Eigenverbrauch mit der EEG-Umlage und die zurückgehende EEG-Vergütung brach der Ausbau der Solarenergie in den letzten Jahren ein. Die Solaroffensive umfasst acht Punkte, ihr Kernstück sind 3 Förderprogramme. Kritisch sieht der LNV den vom Land geförderten Ausbau von Freiflächenanlagen. Stattdessen sollten vorhandene Potentiale, etwa auf Dächern und über Parkplätzen, vorrangig genutzt werden. Logr
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UM-Pressemitteilung

Gesetzentwurf zur Planungsbeschleunigung

Umweltverbände kritisieren Gesetzentwurf als ungeeignet

Die Umweltverbände BUND, DUH, NABU sowie der Umweltdachverband DNR haben den am 18. Juli von der Bundesregierung verabschiedeten Gesetzentwurf zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren im Verkehrsbereich als ungeeignet kritisiert. Mit den geplanten Einschränkungen des Umweltrechts und den damit zu erwartenden Klagen dagegen würden Verfahren verzögert statt sie zu beschleunigen. Eine Beschleunigung könne nur erreicht werden, wenn Umwelt- und Klimabelange von Beginn an berücksichtigt und in einem frühzeitigen und umfassenden partizipativen Beteiligungsprozess erörtert würden. Flo
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Kreislaufwirtschaft

Höhere Recyclingquoten für Europan

Der Rat der Europäischen Union nahm in seiner Mai-Sitzung Änderungen zu sechs abfallrechtlichen Richtlinien an. Abfall soll stärker vermieden und das Recycling gestärkt werden. Die angenommenen Änderungen betreffen die Abfallrahmenrichtlinie sowie die Richtlinien zu Verpackungen, zu Deponien, zu Altfahrzeugen, zu Batterien und zu Elektro- und Elektronikaltgeräten. Ab 2025 müssen mindestens 55 % des Siedlungsabfalls recycelt werden, ab 2030 60 % und ab 2035 65 %. Bemessungsgrundlage bildet künftig das recycelte Material, nicht mehr die Ausgangsmenge für das Recycling. Tr
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Neue EU-Verordnung zu Weichmachern

Verschärfung der Grenzwerte ab September 2018

Ab September gelten in der EU niedrigere Grenzwerte für den Weichmacher Bisphenol A (BPA) in Verpackungen mit Lebensmittelkontakt (EU-VO 2018/213 vom 12.02.2018). Die neuen Werte betreffen die maximale Menge, die durch die Verpackung auf das Lebensmittel übergehen darf. Statt 0,6 mg sind das künftig nur noch 0,05 mg/kg Lebensmittel. Bei Lebensmitteln für Kleinkinder und Säuglinge liegt der neue Grenzwert bei Null. Zudem wird das BPA-Verbot für Säuglingstrinkflaschen aus Polycarbonat ausgeweitet. Der Umweltausschuss des EU-Parlaments hatte den Gesetzesentwurf abgelehnt, der ein Komplettverbot von BPA in Lebensmittelverpackungen gefordert hatte. Flo
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Daten, Fakten, Hintergründe

Gärten des Grauens

Lebensfeindliche Schottergärten breiten sich aus

Schotterflächen im Vorgarten verbreiten sich immer weiter, bei Manchen gelten sie als modern und pflegeleicht. Für die Artenvielfalt sind die lebensfeindlichen Steinwüsten eine Katastrophe, der Schotter heizt zudem das Stadtklima auf und vermindert die Versickerung von Regenwasser. Einige Kommunen, so die Stadt Heilbronn – Ausrichter der Bundesgartenschau 2019 – halten mit Vorschriften dagegen. Einen informativer Beitrag zu Schottergärten enthält die ARD Mediathek und auf facebook nimmt die „erste Gartensatire der Welt“ mit Fotos von pittoresken Gartenungeheuerlichkeiten die „Gärten des Grauens“ aufs Korn. Logr
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Binnenschifffahrt 2017

Güterumschlag um sechs Prozent gestiegen

2017 wurden in baden-württembergischen Häfen 32,1 Mio. Tonnen Güter im Binnenschiffsverkehr umgeschlagen, nach Angaben des Statistischen Landesamtes ein Plus von 6,3 % gegenüber 2016 (bundesweit 222,7 Mill. t). Auch im baden-württembergischen Containerverkehr wurden 2017 nach zwei Jahren rückläufiger Transporte 3,1 % mehr Güter auf Binnenschiffen transportiert (243 863 TEU). Das Wasserstraßennetz in BW umfasst rund 550 km Länge, auf dem 2017 rund 38.000 Schiffe unterwegs waren (3.000 mehr als 2016). Der Anteil der Leerfahrten reduzierte sich von 33% auf rund 25 %. Tr
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Lebensqualität durch Schutz vor Lärm

Lärmaktionspläne sollten auch zu Lärmschutzmaßnahmen führen

Die Zahl der Lärmaktionspläne in BW konnte zwar von ca. 160 im Juli 2016 auf aktuell 400 gesteigert werden. Dennoch bleibt laut VM viel zu tun, so die Bilanz des Lärmkongresses 2018. Um den aktiven Lärmschutz voranzubringen, muss endlich ein Anspruch auf Lärmschutz für Betroffene an bestehenden Straßen und Schienen geschaffen werden. Auslöse- und Richtwerte bei straßenbaulichen oder verkehrli-chen Lärmschutzmaßnahmen liegen viel zu hoch und lösen nur bei Neubaumaßnahmen Pflichten aus. Tr
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Stoffliche Marktüberwachung

Länderübergreifende Servicestelle nimmt Arbeit auf

Die Umweltministerkonferenz hat 2015 eine „Länderübergreifende Servicestelle Stoffliche Marktüberwachung“ initiiert. Diese hat am 01.06.2018 im RP Tübingen ihre Tätigkeit aufgenommen. Ein Tätigkeitsschwerpunkt ist die Erstbearbeitung der Meldungen im europaweiten RAPEX-System, also Warnmeldungen zu besonders gefährlichen Produkten. Die Servicestelle recherchiert, ob diese gefährlichen Produkte auch in Deutschland angeboten werden und gibt die Informationen an die Länder weiter mit dem Ziel, dass diese Produkte vom Markt genommen werden. Tr
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Klimaschutzziel wird verfehlt

Kabinett beschließt dritten Klimaschutzbericht

Deutschland steuert beim Klimaschutz bis 2020 auf eine CO2-Minderung von nur etwa 32 % gegenüber 1990 zu, so die Schätzung der Bundesregierung. Angestrebt war ein Ziel von 40 %. Die Handlungslücke liegt umgerechnet bei 100 Mio. t CO2. Gründe sind eine Überschätzung der Wirksamkeit bisher ergriffener Maßnahmen, besonders für den Verkehrssektor, zweitens ein stärkeres Wirtschaftswachstum sowie drittens ein stärkeres Bevölkerungswachstum als gedacht. Aktuelle Trends u. a. beim Verkehrsaufkommen lassen befürchten, dass die Lücke sogar noch größer als die derzeit geschätzten acht Prozentpunkte ausfallen wird. Tr
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Nachhaltigkeit

Rohstoffproduktivität gestiegen

Die Rohstoffproduktivität drückt laut Statistischem Landesamt BW aus, welche Wirtschaftsleistung, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, je Tonne nicht erneuerbarer Rohstoffe erzeugt wird (Euro/t). Je höher der Wert, desto effizienter ist die Volkswirtschaft bei der Nutzung ihrer Ressourcen. Das Ziel der Bundesregierung lautet, die Rohstoffproduktivität bis 2020 im Vergleich zu 1994 zu verdoppeln. 2015 lag der Wert in BW bei etwa 3.500 Euro/t und damit 6 % höher als im Vorjahr. Gleichzeitig ging der Rohstoffverbrauch leicht um rund 670.000 t zurück. Dies zeigt eine Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Rohstoffverbrauch. Tr
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Stuttgart beschließt Glyphosatverbot

Konkrete Maßnahme gegen das Insektensterben

Ende Juni 2018 hat der Stuttgarter Gemeinderat ein Verbot von Glyphosat-haltigen Herbiziden im Wirkungskreis der Stadt beschlossen. Das Breitband-Unkrautvernichtungsmittel zerstört den grünen Farbstoff in Pflanzen. Das Verbot gilt leider noch nicht für die rund 280 ha Äcker, Obstwiesen und Weinberge auf der Gemarkungsfläche, wo die größten Mengen des Umweltgifts eingesetzt werden. Damit ist die Großstadt Stuttgart keineswegs Vorreiter. Über 200 Kommunen in Deutschland haben diesen Schritt bereits vollzogen. Durch das Verbot kann die Artenvielfalt auf Feldern gesteigert und für bestäubende Insekten wie Bienen eine breitere Nahrungsgrundlage erhalten werden. Sch
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LNV intern

LNV-Referenten

LNV-Landwirtschatsrefenten Jens Mück und Tobias Lepp geben ihr Amt ab

Jens Mück und Tobias Lepp beenden ihre Arbeit als Landwirtschaftsreferenten des LNV. Beiden waren 2015 eingestiegen und hatten den LNV mit fachlichen Beiträgen und Stellungnahmen und Vertretungen unterstützt. Beruflich und familiär bedingt ist dies derzeit leider nicht mehr möglich. Der LNV dankt Tobias Lepp und Jens Mück ganz herzlich für die engagierte Unterstützung und wünscht beiden weiterhin alles Gute. Der enge Kontakt zu Jens Mück bleibt erhalten. Er betreut hauptamtlich die „Allianz für Niederwild“, die auch vom LNV unterstützt wird. Logr
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Dr. Heiner Grub, Referent für Flächenmanagement, zieht sich zurück

Nach sechs Jahren legt Dr. Heiner Grub sein Amt als LNV-Referent für Flächenmanagement altersbedingt nieder. Der LNV verdankt seinem früheren Schatzmeister zahlreiche wichtige Impulse und deren Umsetzung, etwa den Fotoband „LAND. Natur und Umwelt in Baden-Württemberg“. Mit herausragenden Initiativen, großem Engagement, klugem Rat und besonnener Führung der LNV-Finanzen unterstütze Herr Dr. Grub den LNV seit 2001. Im Jahr 2015 zeichnete ihn der LNV für seine herausragenden Verdienste mit der LNV-Ehrennadel aus. Wir danken Herrn Dr. Grub für die lange, engagierte und kluge Begleitung über die Jahre hinweg sehr herzlich und sind sicher, dass der Kontakt auch künftig nicht abreißt. Logr
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Aus den Mitgliedsvereinen

SAV: Eichendorff-Plakette für Ortsgruppe

Ortsgruppe Vaihingen/Enz erhält höchste Auszeichnung

Die Ortsgruppe Vaihingen an der Enz des Schwäbischen Albvereins feierte unlängst 125-jähriges Jubiläum und hat für ihr langjähriges Engagement in Sachen Wandern, Heimat und Natur die höchste staatliche Aus-zeichnung für Wandervereine erhalten. Im Rahmen der Jubiläumsfeier überreichte Vaihingens Oberbürgermeister Gerd Maisch der engagierten Ortsgruppe die Eichendorff-Plakette. Diese wurde 1983 vom damaligen Bundespräsidenten Karl Carstens gestiftet. Der LNV gratuliert herzlich! Flo
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SHB: Kulturlandschaftspreis 2018

Schwäbischer Heimatbund gibt Preisträger bekannt

Der vom Schwäbischen Heimatbund (SHB) und dem Sparkassenverband BW ausgelobte Preis würdigt zum 28. Mal den Einsatz zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der Kulturlandschaften im württembergischen Landesteil. Die sechs Hauptpreise spannen sich von der Schäferei und Mutterkuhhaltung über die Offen-haltung wichtiger Landschaftsausschnitte bis zur Streuobstpädagogik. Zukunftsfähige Vermarktungskonzepte zeichnen viele Projekte aus. Ebenfalls vergeben wurden drei „Sonderpreise Kleindenkmale“. Auszeichnungen gehen nach Waldenburg, Dörzbach, Bad Wildbad, Böhmenkirch, Weil im Schönbuch und Geislingen bei Balingen, nach Bitz, Herdwangen und Owingen. Logr
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Zum Mitmachen und Hingehen

Energiewendetage 2018

15.-16.09.2018 in ganz Baden-Württemberg

Die diesjährigen Energiewendetage stehen unter dem Motto „Was tun? Was tun!“. Organisationen und Aktive sind eingeladen und können mitmachen und einen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten. Mit eigenen Aktionen/Veranstaltungen kann öffentlichkeitswirksam gezeigt werden, dass die Energiewende in BW in vollem Gange ist. Ihre Aktionen/Veranstaltungen können auf der Homepage der Energiewendetage angemeldet werden. Logr
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Mythos Luchs, Wolf und Bär

Konferenz vom 12.-14.10.2018, Freudenstadt

Allmählich kehren Wolf und Luchs wieder ins Land zurück, beim Braunbären könnte es nur eine Frage der Zeit sein. Obwohl sich die Populationen in der freien Wildbahn positiv entwickeln, werden Zuchtprogramme in zoologischen Einrichtungen und Tiergärten weiterhin fortgesetzt. Allerdings sind die Erfolge der Programme in Bezug auf den Artenschutz der drei großen Beutegreifer in den letzten Jahrzehnten unverhältnismäßig gering. Die Konferenz soll eine Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Tierschutz, Tierhaltung und Behörden sein, mit dem Ziel, moderne und nachhaltige Konzepte zu entwickeln und umzu-setzen. Logr
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Schäferei und Artenvielfalt auf der Schwäbischen Alb

Landschaftspflegetag am 18.10.2018, Heidenheim an der Brenz

Der diesjährige Landschaftspflegetag Baden-Württemberg steht unter dem Motto Schäferei und Artenvielfalt auf der Schwäbischen Alb. Zu den Themen zählt u. a., wie sich die betrieblichen Anforderungen einer Schäferei mit den Anforderungen des Naturschutzes unter einen Hut bringen lassen. Eine Exkursion am Nachmittag stellt verschiedene Beispiele rund um Heidenheim und das auch erdgeschichtlich faszinierende Steinheimer Becken vor.
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Blühende Gärten – damit es summt und brummt!

Neues NABU-Projekt für lebendige Gärten

Die Artenvielfalt erhalten, dem Insektensterben entgegenwirken – das alles beginnt im eigenen Garten. Der NABU BW startet mit Unterstützung des Umweltministeriums zu diesem Thema ein neues Projekt: „Blühende Gärten – damit es summt und brummt!“ Einfache Tipps, ein Gewinnspiel und Hintergrundinformationen rund um das Thema naturnahes Gärtnern gibt es auf der Homepage oder in einem Infoflyer, der ab Mitte August (inkl. Blumensamentütchen) kostenlos erhältlich ist. Gleich hier vorbestellen: www.NABU-BW-Shop.de oder per Mail an Service@NABU-BW.de. Logr
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Insektenschutz und Förderung der Insektenvielfalt

Fördermittel für Modellprojekte, Einreichungsfrist 31.01.2019

Die Bundesregierung hat am 20. Juni Eckpunkte für das im Koalitionsvertrag angekündigte „Aktionsprogramm Insektenschutz“ beschlossen. Als Sofortmaßnahme stellt das Bundesumweltministerium fünf Mio. Euro pro Jahr für Modellprojekte zum Insektenschutz im Bundesprogramm Biologische Vielfalt bereit. In diesem Rahmen rufen BMU und BfN Verbände, Vereine, Kommunen, Genossenschaften und andere Akteure dazu auf, Projektskizzen zum Schutz von Insekten und zur Förderung der Insektenvielfalt bis zum 31. 01.2019 einzureichen. Die Rahmenbedingungen des Aufrufs sind online einsehbar Flo
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Ergänzende Mobilitätsangebote im Ländlichen Raum

Praxisworkshop am 12.11.2018, Kupferzell

Die Akademie Ländlicher Raum Baden-Württemberg (ALR) lädt in Zusammenarbeit mit dem MLR und VM sowie der Nahverkehrsgesellschaft BW (NVBW) zu zwei Praxisworkshops zum Thema Mobilität im Ländlichen Raum ein. BW will gezielt neue Impulse setzen, um den öffentlichen Verkehr auch in ländlichen Regionen zukunftsfähig zu machen. Es setzt dabei auf die Zusammenarbeit mit den Aufgabenträgern und Kommunen sowie auf eine intelligente Kombination weiterentwickelter ÖPNV-Konzepte mit neuen, innovativen Ideen. Tr
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Bücher, Filme, Neuigkeiten

Streuobst-Newsletter

Bericht vom Landesweiten Streuobsttag Baden-Württemberg 2018

Der Streuobst-Newsletter bietet neben vielen interessanten Meldungen und Projekten auch einen Bericht zum Landesweiten Streuobsttag BW vom Mai 2018 mit Kurzfassung der Referate und einem Link zu den Vorträgen. Im weiteren Fokus des Newsletters stehen u. a. die Bienen mit interessanten Beiträgen und Erkenntnissen, etwa darüber, dass Bienen Gesichter und damit ihren Imker erkennen und diese Information sogar an folgende Generationen weitergeben können. Logr
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Luftqualität in Stuttgart

Bildung von Luftschadstoffen in der Atmosphäre

Luftschadstoffe wie Feinstaub (Partikel PM10) und Stickstoffdioxid (NO2) werden nicht nur direkt aus natürlichen und menschlichen Quellen emittiert sondern können sich in der Atmosphäre auch aus gasförmigen Vorläufersubstanzen bilden. Der Anteil dieser „sekundären“ Bildung wurde von der LUBW berechnet: Im neu erschienenen Bericht „Sekundäre Bildung von Partikeln PM10 und Stickstoffdioxid“ wird abgeschätzt, wie hoch der Anteil derartiger „sekundärer“ Prozesse an den Luftschadstoffkonzentrationen in Stuttgart ist. Flo
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K18 – Konflikte in der Energiewende

Erstes KNE-Jahrbuch erschienen

Mit „K18 – Konflikte in der Energiewende“ ist das erste Jahrbuch des Kompetenzzentrums Naturschutz und Energiewende (KNE) erschienen. Das Kompendium betrachtet Konflikte im Rahmen einer naturverträglichen Energiewende und innovative und internationale Entwicklungen beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Es erscheint jährlich und soll einen Beitrag zur Versachlichung von Debatten leisten. Logr
weiterlesen, www.naturschutz-energiewende.de, you-tube-Film

Boden schützen

Münchner Stadtgespräche Nr. 79 widmet sich dem Boden

Das vom Umweltinstitut München e. V. herausgegebene Juli-Heft der Münchner Stadtgespräche befasst sich mit dem Boden, der so viel mehr ist als nur Dreck unter unseren Füßen. Er ist unsere Lebensgrundlage und die von Billiarden anderer Lebewesen, doch wir betonieren ihn zu, tragen ihn ab und vergiften ihn. So etwas ist nicht leicht wiedergutzumachen, der Boden erinnert sich. Selbst nach tausenden von Jahren zeigen sich noch Spuren von dem, was mit ihm gemacht wurde. Das Heft will dazu beitragen, dass wir uns endlich über den Wert dieser überlebenswichtigen Ressource klar werden. Flo
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Elektromagnetische Felder im Alltag

Aktuelle Informationen über Quellen, Einsatz und Wirkungen

Elektromagnetische Felder gab es auf der Erde schon immer. Durch die Technisierung und Elektrifizierung sind Mensch und Umwelt jedoch weit stärker exponiert als früher. Wie und wo entstehen solche Felder und wie wirken sie auf den Menschen? Gibt es Grenzwerte? Was sollte man beim Einsatz elektrischer Geräte be-achten? Die Broschüre der Landesanstalt für Umwelt BW (LUBW) und dem Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) bietet aktuelle Informationen über Quellen, Einsatz und Wirkungen elektromagnetischer Felder. Flo
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… und außerdem

Discounter kombinieren Einkaufen mit Wohnen

Wohnungen, Büros und Arztpraxen über dem Discounter

Eingeschossigen Lebensmitteldiscounter mit völlig überdimensionierten Parkflächen könnten bald überholt sein. Besonders in den Städten erzwingen steigende Grundstückspreise neue Geschäftsmodelle und so entstehen z. B. Wohnungen über dem Discounter. Interessanterweise äußerte der Discounter Aldi sogar, dass die großen Parkierungsfläche manchmal gar nicht benötigt würde. Stellplätze für Mieter der Wohnungen und für die Kunden könnten möglicherweise mit Zeitvorgaben für die Nutzung kombiniert werden. In zentralen, großstädtischen Lagen benötige man oft überhaupt keine Parkplätze. Das klingt nach einem Plädoyer für kurze Wege. Logr
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MÜLLweg! DE

Wilden Müll einfach melden

Die neue App MÜLLweg! DE gibt es für iPhone und Android Smartphones sowie für´s Web. Ohne Registrierung können wilde Mülldeponien und andere Müllfunde standortgenau eingegeben und ohne Aufwand an die zuständige Behörde übermittelt werden, damit diese die Müllablagerungen schnell beseitigen – und im Idealfall den Verursacher ermitteln kann. Wir haben die App noch nicht getestet und sind gespannt auf Ihre Erfahrungsberichte unter info@lnv-bw.de. Flo
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LNV-Infobrief zum Herunterladen:

LNV-Infobrief August/September 2018

Impressum:

Endredaktion: Christine Lorenz-Gräser, Bildredaktion: Annette Schade-Michl und Kristin Pfeiffer
Beiträge: Prof. Dr. Wolfgang Faigle (Faigle), Julia Flohr (Flo), Christine Lorenz-Gräser (Logr), Dr. Anke Trube (Tr), Annette Schade-Michl (Sch)
Der LNV-Infobrief berichtet regelmäßig über aktuelle Themen des Natur- und Umweltschutzes.
Der Infobrief ist ein kostenloser Service des LNV. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Zustimmung des Herausgebers unter Quellenangabe und der Überlassung von Belegexemplaren gestattet.
Bestellung unter lnv-bw.de oder mit einer Email an info@lnv-bw.de. Bitte geben Sie Name, Verein/Institution, Funktion an. Persönliche Daten werden ausschließlich zum Zwecke des Versendens des Infobriefs gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Er kann jederzeit per E-Mail oder unter lnv-bw.de abbestellt werden.

Verzeichnis der Abkürzungen
• BfN – Bundesamt für Naturschutz
• BUND – Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland
• BW – Baden-Württemberg
• ForstBW – Landesbetrieb Forst Baden-Württemberg
• LSV – Landessportverband Baden-Württemberg
• LUBW – Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg
• MLR – Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
• NABU – Naturschutzbund Deutschland
• VM – Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
• PM – Pressemitteilung
• UBA – Umweltbundesamt
• UM – Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
• UVP- Umweltverträglichkeitsprüfung
• WHO – Weltgesundheitsorganisation