LNV-Infobrief April 2021

Im Blickpunkt: Neues Mitglied im LNV-Vorstand

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Naturschützerinnen und Naturschützer,
mein Name ist Gunter Müller. Seit Oktober 2020 bin ich als Delegierter für den Deutschen Alpenverein, Landesverband BaWü, im LNV–Vorstand tätig.

Aufgewachsen im (für mich) schönsten Teil Baden-Württembergs, dem Oberen Donautal, in Stetten an der Donau, bin ich inmitten von Feldern, Wiesen, Wäldern und natürlich Felsen groß geworden. Dies erklärt wohl meine Liebe zur Natur und meinen erlernten Beruf, Gärtner bei der Stadtgärtnerei Tuttlingen. Auch der Weg in den Alpenverein war somit vorgezeichnet.

Schon bald wurde aus Interesse an der Natur naturkundliches Interesse, dies hauptsächlich botanischer Art. Das führte zur Mitarbeit bei der floristischen Kartierung Baden-Württembergs, deren Zentralstelle das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart ist. Hier kartiere ich ehrenamtlich, hauptsächlich in den Landkreisen TUT, RW und VS. Die Pflanzenwelt als Grundlage für viele andere Beobachtungen, wie Schmetterlinge, Libellen, Heuschrecken, Flechten, Pflanzen, Pilze und weitere Artgruppen, lassen es nicht langweilig werden, da es immer neues Unbekanntes zu entdecken gibt.

Bei all diesen Beobachtungen lässt sich aber auch etwas anderes beobachten: Die Veränderung in der Natur. Die Zusammenbrüche von Populationen. Das Verschwinden der Letzten ihrer Art. Der Rückzug in geschützte Habitate. Die Empfindlichkeit bei Eingriffen in den natürlichen Kreislauf. Den Verlust von Wissen in unserer Gesellschaft. Alles Beobachtungen, die einen umtreiben und überdenken lassen, was hier zu tun wäre.

Als Konsequenz aus diesen Überlegungen und mit dem Thema „Der Mensch in und mit der Natur“ bin ich nun Naturschutzreferent bei der DAV Sektion Tuttlingen und als stellvertretender Vorsitzender DAV LV BaWü – Geschäftsbereich Vertretung im LNV – engagiert und hoffe, zusammen mit dem LNV negative Ausschläge verhindern und positive Entwicklungen verstärken zu können.

Mein Lieblingsplatz: Ganz eindeutig der Lembergturm, höchster Punkt der Schwäbischen Alb und von dort der sehnsüchtige Blick auf die Alpen.

Herzliche Grüße, Ihr

Gunter Müller
– Mitglied im LNV-Vorstand –

Inhalt

LNV Aktiv
Aus den LNV-Arbeitskreisen
Aus der Initiative Artenkenntnis
Aus Politik und Verwaltung
Daten, Fakten, Hintergründe
Alles was Recht ist
LNV Intern
Aus den Mitgliedsvereinen
Zum Mitmachen und Hingehen
Bücher, Filme, Neuigkeiten
und außerdem

LNV-Infobrief als pdf zum Herunterladen: Infobrief April 2021

LNV aktiv

LNV-Stiftung fördert Naturschutzprojekte

Damit gute Projekte nicht an den Kosten scheitern… Antragsfrist 30.04.2021

Gute Nachrichten für alle ehrenamtlichen Naturschützer*innen und Umweltgruppen: Die LNV-Stiftung fördert wieder Ideen und Aktivitäten, die helfen, die Natur und die Artenvielfalt in BW zu erhalten, sei es durch Biotopschutz, Umweltbildungsarbeit oder weitere konkrete Maßnahmen. Anträge stellen können bevorzugt Personen oder Gruppen, die sich ehrenamtlich im Natur- und Umweltschutz engagieren. Logr

Antragsformular I LNV-Stiftung

LNV-Broschüre: GEMEINSAM FÜR VIELFALT

Der LNV stellt sich mit Informationsbroschüre vor

Wer ist der LNV, wie ist er organisiert, welche Kernthemen beschäftigen uns und was sind unsere Erfolge? Mit seiner Imagebroschüre informiert der LNV über aktuelle Strukturen, Personen und Themen, die das Verbandsleben prägen. Im Interview erläutert der LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner seine Motivation und Sicht der Dinge. Stellvertretend für die LNV-Arbeitskreise stellt Sprecherin Hildegard Körner den LNV-AK Schwarzwald-Baar vor. Wer einen Blick ins Innere des LNV werfen möchte, um mehr über unseren Verband zu erfahren, wird in der LNV-Imagebroschüre schnell fündig. Logr
Zur Broschüre

Fortbildungen zur Stärkung des Naturschutz-Ehrenamtes…

…im Rahmen des LNV-Projekts StEiN (Stärkung des Ehrenamtes im Naturschutz)

Die Fortbildungen sind für Naturschützer*innen kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung unter LNV-Veranstaltungen oder direkt unter der jeweiligen Veranstaltung. Der LNV dankt dem UM für die Förderung des Projekts.

Aktuell: Programm Frühjahr/Sommer 2021 – ein vielfältiges Angebot an Online- und Präsenzveranstaltungen in unterschiedlichen Formaten wartet auf Sie. Schmökern Sie doch gerne mal rein…. Ort

Gebietsheimische Pflanzen und Saatgutmischungen nach BNatSchG
Thomas Höfer, Freier Garten- und Landschaftsarchitekt

Landwirtschaft & Naturschutz im Gespräch: Wie kommen wir gemeinsam weiter?

Marco Eberle, Geschäftsführer LBV und Gerhard Bronner, Vorsitzender LNV

LNV-Schreibwerkstatt – Wie schreibe ich einen wirksamen Pressetext?

Hannes Huber, Huber Kommunikation                                 

Geoinformationssysteme (GIS)  in der Naturschutzarbeit
Gerhard Bronner, Vorsitzender des LNV

Expertengespräche Online jeden 1. Dienstag im Monat

Mit diesem Angebot möchte der LNV aktuelle Themen und Trends aufgreifen. Er lädt zum Fachgespräch ein, um den intensiven Austausch anzuregen. Expert*innen und Interessierte diskutieren, gerne kontrovers, aber immer konstruktiv. Die Fachgespräche sind für Naturschützer*innen kostenlos. Informationen und Anmeldung unter LNV-Veranstaltungen oder direkt unter dem jeweiligen Expertengespräch. Ort

Im Gespräch im Mai zur GAP   – Die Veranstaltung entfällt

Der NABU bietet zu diesem Thema am 13.04.2021 ein umfangreiches Seminar an.
Siehe auch unter Termine und Aktionen

Im Gespräch im Juni mit Achim Laber, Naturschutzzentrum Südschwarzwald

Schutzgebiete im Corona-Stress – Tourenskilauf und wildes Zelten und die Folgen für den Naturschutz. Welche Lösungsansätze gibt es?

 

Aus den LNV-Arbeitskreisen

Flächenfraß

LNV-AK Freiburg-Kaiserstuhl nimmt Stellung

In seiner PM vom 23.03.2021 kritisiert der LNV-AK Freiburg-Kaiserstuhl, dass Mittel aus dem Landesförderprogramm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ im Neubaugebiet „Krummacker“ in Vörstetten zweckentfremdet werden und damit den Flächenfraß im Außenbereich fördern. Der Regionalplan ermöglicht die Übertragung von Wohnflächenbedarfen auf umliegende Gemeinden. Da die Stadt Freiburg auf eigener Gemarkung keine geeigneten Flächen mehr findet, überträgt sie ihre Wohnbau-Flächenkontingente auf Vörstetten und kann im Außenbereich unter dem Etikett „gezielte Innenentwicklung“ das Baugebiet entwickeln – nach § 13a/b BauGB ohne Umweltprüfung. Das ist gezielter Etikettenschwindel! Flo

Pressemitteilung LNV-AK zum Bebauungsplan  I Kooperationsmodell Siedlungsfläche  I  Amtsblatt Voerstetten 1  I  Amtsblatt Voerstetten II 

LNV-AK Zollernalbkreis: Baugebiet in Hart kommt doch

Baugebiet „Hinter den Gärten II“ mit umfangreichem Ausgleichskonzept
Im LNV-Infobrief 12/2020 berichteten wir bereits über das umstrittene Baugebiet „Hinter den Gärten II“ in einem ökologisch wertvollen Streuobstwiesengebiet. Auch bei der vierten öffentlichen Auslage des B-Planentwurfs gaben LNV und NABU eine Stellungnahme mit weitreichenden Forderungen, u. a. nach zwei langfristig angelegten Begleitkonzepten, ab. Nach langem Widerstand stimmten sie der Bauplatzerschließung zu, weil sie das Ausgleichskonzept mit der Neupflanzung von 207 Obstbäumen auf 21.000 qm Fläche überzeugte. Der Haigerlocher Gemeinderat beschloss den Bebauungsplan im März. Flo
Artikel Schwarzwälder Bote vom 30.03.2021 

LNV-AK Neckar-Odenwald-Kreis: Kritik an Stadt Elzach

Naturschutzverbände kritisieren Bebauungspläne der Stadt Elzach

LNV-AK und BUND-Ortsgruppe Oberes Elztal kritisieren in ihrer Stellungnahme die rückschrittliche Baupolitik der Stadt Elzach. Sie werfen der Stadt vor, mit Planvorgaben fortzuschreiben, was im vergangenen Jahrhundert zu Zersiedlung und Flächenverbrauch geführt habe. Die Stadt plant derzeit sechs Baugebiete, die nach dem umstrittenen § 13b Baugesetzbuch (beschleunigtes Verfahren) und somit ohne Umweltprüfung ausgewiesen und umgesetzt werden sollen. Bevorzugt würden „Ein-, allenfalls Zweifamilienhäuser, Möglichkeiten für gemeinsames Bauen oder Wohnen gibt es nicht“. Die Naturschutzverbände erwarten von einem Bebauungsplan, dass gemeinsames Bauen ermöglicht wird und dass nicht Autos, sondern die Bewohner im Fokus stehen. Flo
Badische Zeitung vom 7.04.2021

Aus der Initiative Artenkenntnis

Artenkenner*innen im LNV

LNV-interne Liste ist erstellt
Im letzten Infobrief haben wir die Erstellung einer LNV-internen Artenkenner*innenliste angekündigt. Dank allen, die sich gemeldet haben, für ihre Rückmeldung und ihr Engagement. Inzwischen sind die Daten erfasst und die Liste wurde den Sprecher*innen der LNV-Arbeitskreise für die interne Verwendung zur Verfügung gestellt. Die Expert*innen können bei artenspezifischen Fragen im Rahmen der Bearbeitung von Stellungnahmen angefragt werden. Wer sich jetzt melden möchte, kann dies mit dem unter www.surveymonkey.de/r/K3YRFZ7 eingestellten Fragebogen gern noch tun. Vielen Dank! Schl

Ansprechpersonen Initiative Artenkenntnis

An die LNV-Mitgliedsverbände und Interessierte:

Falls Sie noch keine Möglichkeit hatten, eine Ansprechperson Ihres Verbandes für die Mitarbeit bei der Initiative Artenkenntnis zu benennen, können Sie den unter https://www.surveymonkey.de/r/K23J58Q abrufbaren Fragebogen weiter dafür nutzen. Gerne können Sie diesen Hinweis auch an interessierte Mitglieder weiterleiten. Vielen Dank! Schl

 

Youth in Nature

Online engagiert!

Mitte März bestand die Hoffnung, dass die Youth in Nature-Jugendlichen im April doch die eine oder andere Exkursion starten können. Nun werden wir uns weiterhin auf Online-Treffen einrichten müssen. Zum Glück sind „unsere“ Jugendlichen auch hier ganz engagiert dabei. So haben sie sich im März bei einem Experten der Hochschule Nürtingen über die Themen Artenschutz und Biodiversität informieren können. Im April präsentiert eine Mitarbeiterin des Stuttgarter Naturkundemuseums das Thema Wildbienen und deren Schutz. Schl
Youth in Nature

Taxonomie-Schulungsangebote in Baden-Württemberg

Ergebnisse einer Recherche

Welche Schulungsangebote zum Thema Artenkenntnis gibt es eigentlich im Land und wer bietet sie für wen an? Dieser Frage ging ein Student der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität im Rahmen seines Praktikums beim LNV nach. Betreut wurde diese Erfassung von Prof. Dr. Albert Reif (Albert-Ludwigs-Universität) und Kathrin Schlecht (LNV). Schl

Zusammenfassung der Ergebnisse

LNV-Pressemitteilungen

Agrarpolitik: Kein Durchmarsch für das „weiter so!“
Naturschützer befürchten Alleingang der Länderagrarminister von CDU, SPD und DIE LINKE bei der Umsetzung der EU-Agrarpolitik
Wasser bedeutet Leben, Hygiene und Gesundheit
LNV zum Weltwassertag am 22.03.2021 „Der Wert des Wassers“
Streuobst ist immaterielles Kulturerbe
LNV erfreut über Beschluss der Kultusministerkonferenz

Aus Politik und Verwaltung

Leiter des Nationalparks Schwarzwald verabschiedet

Wolfgang Schlund als Brückenbauer
Zum 1. April gab Wolfgang Schlund auf eigenen Wunsch seine Leitungsstelle im Nationalpark, die er seit dessen Gründung gemeinsam mit Thomas Waldenspuhl innehatte, ab. Schlund hatte den Nationalpark mit konzipiert, gegründet, populär gemacht und weiterentwickelt. Mit ihm geht eines der Gesichter und der Seelen des Nationalparks. Mit viel Fingerspitzengefühl hat er Brücken gebaut zwischen Gegnern und Befürwortern des Nationalparks. Das war gerade in der Anfangszeit ungemein wichtig für den Erfolg des Projekts, lobte Minister Untersteller bei der Verabschiedung. Der LNV wünscht Herrn Schlund für die Zukunft alles Gute. Tr
 UM-PM vom 10.März 2021

Pestizidverbot in Naturschutzgebieten ab 1.1.2022

Behördenschreiben an landwirtschaftliche Betriebe
Vom Pestizidverbot in Naturschutzgebieten ab 1.1.2022 sind rund 24.000 ha landwirtschaftliche Nutzfläche betroffen, meist Grünland, sowie rund 2.300 ha Ackerflächen und rund 180 ha Dauerkulturen. Die Regierungspräsidien haben die betroffenen Betriebe nun schriftlich über die bestehenden Lösungsmöglichkeiten informiert. Die Erstberatung übernehmen die Landwirtschaftsämter, die ggf. an die Naturschutzbehörden oder Landschaftserhaltungsverbände weitervermitteln. Nur wenn keine Lösungsmöglichkeit im Betrieb umsetzbar ist, ist unter engen Voraussetzungen eine Ausnahme vom Pestizidverbot möglich: a) Die Anwendung bestimmter Mittel ist für die Erhaltung des Schutzgebiets unerlässlich, b) Härtefälle (Existenzgefährdung). Tr
Unterlagen I RP-Informationen

Kritik am Biokohle-Hype in der Landwirtschaft

Warnung vor übertriebenen Erwartungen an Kohlenstofffixierung

Der Landwirtschaftsexperte der GRÜNEN im EU-Parlament, Martin Häusling, warnt vor zu hohen Erwartungen an Kohlenstofffixierung durch Humusaufbau und Biokohleeinbringung in der Landwirtschaft. Die Landwirtschaft könne nicht die Defizite der CO2-Reduktion in anderen Bereichen auffangen. Auch das renommierte Thünen-Institut halte den Humusaufbau dafür für ungeeignet. Eine humusfördernde Landwirtschaft sei dringend notwendig für die Bodenfruchtbarkeit. Sie dürfe aber nicht – wie in der farm-to-fork-Strategie der EU geschehen – unter dem Vorwand „Klimaschutz“ instrumentalisiert werden. Bei Biokohle schließlich gebe es keine nachgewiesenen positiven Effekte, sie diene lediglich einer Lobby, die damit Geld verdienen möchte. Bronner
Studie Thünen-Institut

Streuobst ist neues Immaterielles Kulturerbe

Kultusministerkonferenz bestätigt Anerkennung
Der Streuobstanbau in Deutschland ist ab sofort Immaterielles Kulturerbe. Dies bestätigten die Kultusminister der Länder Mitte März. Die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes stellt in erster Linie eine öffentlich sichtbare Anerkennung der Kulturform und seiner Trägerschaft dar. Den Antrag dazu hatte der Verein Hochstamm Deutschland e. V. gestellt. Der LNV ist Mitglied und hat den Antrag unterstützt. Logr

MWK-PM vom 23.03.2021  I UM-Vollzugshilfe

Offenland-Biotopkartierung 2021

Arbeitsplan 2021 steht fest
Die Offenland-Biotopkartierung wird seit 2010 zentral von der LUBW und kreisweise aktualisiert. Sie soll im 12-Jahres-Rhythmus wiederholt werden. Damit will das Land auch die für die FFH-Berichtspflichten (12-Jahres-Turnus) notwendigen Daten der FFH-Lebensraumtypen erheben. In 2021 stehen der Stadtkreis Heidelberg sowie der Rhein-Neckar-Kreis zur Kartierung an. Tr

LUBW-Seite Rhein-Neckar-Kreis

 

Zweites Fördergebiet Wolfsprävention

Umweltministerium weist es im Naturraum Odenwald aus
Im Naturraum Odenwald hat sich der Wolfsrüde GW1832m niedergelassen. Das neue Fördergebiet umfasst etwa 94 Kommunen. Dort übernimmt das Land Kosten für Herdenschutzmaßnahmen. Wie schon bei der Ausweisung und Erweiterung des ersten Fördergebiets im Schwarzwald haben die betroffenen Tierhalter*innen ein Jahr (bis 23.03.2022) Zeit, ihre Weiden ausreichend vor einem Wolfsübergriff zu sichern. Bis dahin werden von einem Wolf verursachte Schäden oder Risse an Schafen und Ziegen sowie landwirtschaftlich gehaltenem Gehegewild auch dann entschädigt, wenn ein wolfsabweisender Grundschutz nicht vorhanden war. Tr
Infos Umweltministerium Baden-Wuerttemberg

Benachteiligte Gebiete in BW

Ab 2021 Förderung nach Neuabgrenzung möglich
Im Rahmen der EU-Zahlungen an Landwirte hatte die EU eine Reduktion der sog. „benachteiligten Gebiete“ auf unter 10 % der landwirtschaftlichen Fläche verlangt. Die Entwicklung objektiver und EU-weit anwendbarer Abgrenzungskriterien sowie die Gebietsabgrenzung selbst hätten 2020 abgeschlossen sein sollen. Nach Artikel 32 der VO (EU) Nr. 1305/2013 (Förderung der ländlichen Entwicklung) werden drei Kategorien unterschieden: Berggebiete (in BW bislang 119.000 ha, künftig 112.000 ha) / aus erheblichen naturbedingten Gründen benachteiligte Gebiete (bislang 774.000 ha, künftig 450.000 ha) / aus anderen spezifischen Gründen benachteiligte Gebiete (bisher Kleine Gebiete; bislang 23.000 ha, künftig 230.000 ha) / gesamt: (in BW bislang 916.000 ha oder 58 %, künftig 790.000 ha oder 50,2 %). Tr
Gebiets-Karte bis 2018 I Karte ab 2019 (Fördermöglichkeit erst ab 2021) I Förderwegweiser  I Landinfo 1-2018

Einigung zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)

Hohe Umweltambitionen bei Beibehaltung von Direktzahlungen
Die Proteste von Umweltverbänden, der Agraropposition und von Wissenschaftlern haben gewirkt: aus Ab 2023 gibt es eine deutlich erhöhte Grundanforderung in der Konditionalität (Erteilung von Auflagen bei der Gewährung von Zuschüssen). In der 1. Säule soll ein großer Anteil für freiwillige Agrarumweltmaßnahmen bereitstehen. Die 2. Säule wird zum Ausbau der regional angepassten Agrarumwelt-, Klima- und Tierwohlmaßnahmen und der Entwicklung des Ländlichen Raumes finanziell gestärkt. Für BW resultiert daraus ab 2023 ein Umweltambitionsniveau von über 60 Prozent, das bis 2027 weiter ansteigen wird. Kleine und mittlere Betriebe sollen künftig mehr Direktzahlungen erhalten, um eine kleinstrukturierte und vielseitige Landwirtschaft zu erhalten. Eine gekoppelte Unterstützung der Schaf-, Ziegen- und Mutterkuhhaltung soll wieder eingeführt werden. In der 1. Säule wird künftig ein großer Anteil der Direktzahlungen gezielter zum Ausgleich von gesellschaftlich gewünschten Aufgaben der Landwirtschaft eingesetzt. Tr / Bronner       
MLR-PM vom 26.03.3021  I  Beschluss der Agrarministerkonferenz (AMK)

Daten, Fakten, Hintergründe

Klimatischer Jahresrückblick 2020

Zu heiß, zu trocken: Die Daten für 2020

Das Jahr 2020 war mit einer Jahresmitteltemperatur von 10,2 Grad Celsius das zweitwärmste und zweitsonnigste in Baden-Württemberg seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Jahresmitteltemperatur hat sich weiter erhöht. Sie liegt jetzt durchschnittlich 1,5 Grad Celsius höher als noch im Jahr 1881. Dies und mehr finden Sie im Bericht der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) „Hohe Temperaturen und Trockenheit hinterlassen ihre Spuren – eine klimatische Einordnung des Jahres 2020 für Baden-Württemberg“. Tr

LUBW-Bericht

Daten zur Umwelt

Umweltindikatoren 2020

Positive Trends bei Treibhausgasen und Energieproduktivität, die Rohstoffproduktivität ist dagegen rückläufig. Dies und mehr sind die Ergebnisse der aktuellen Daten zur Umwelt, die das Statistische Landesamt zusammen mit der LUBW wieder als Faltblatt veröffentlicht hat. Der Anstieg der Fahrleistungen des Straßenverkehrs, einer der Hauptverursacher von Treibhausgasen, hält an. Die Rohstoffproduktivität ist in Baden-Württemberg aufgrund Bautätigkeit rückläufig. Auch der Flächenverbrauch ist im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Hektar auf 4,8 Hektar pro Tag angestiegen. Tr

StaLa-PM vom 22.03.2021

Nitrat-Messwerte im Grundwasser

Interaktive Karte informiert über aktuelle Entwicklung der Belastung

Von den 656 Nitrat-Messstellen in Deutschland überschritten im Jahr 2019 32 % den in der EU-Grundwasserrichtlinie 2006/118/EG (GWRL) europaweit einheitlich festgelegten Schwellenwert von 50 mg Nitrat je Liter. Damit hat sich die Anzahl der Messpunkte mit Überschreitungen gegenüber dem Vorjahr geringfügig erhöht (+ 5 %), die Nitratbelastung an den einzelnen Messstellen hingegen hat sich vielerorts verbessert. Proplanta visualisiert die Entwicklung der Nitratbelastung im Grundwasser auf einer interaktiven Karte. Per Mausklick lassen sich sämtliche Messstellen mit den entsprechenden Messwerten anzeigen und regionale Entwicklungen nachvollziehen. Flo

Proplanta-Karte

Wasserwirtschaft und Altlasten

Land investiert rund 189 Mio. u. a. in Gewässerökologisierung
Mit dem Förderprogramm „Wasserwirtschaft und Altlasten“ vergibt das UM jedes Jahr Zuschüsse an Gemeinden und Städte in BW, dieses Jahr in Höhe von rund 189 Mio. Euro. Davon fließen über 88 Mio. Euro in Maßnahmen im Abwasserbereich, fast 51 Mio. Euro in Hochwasserschutz und Gewässerökologie, rund 42 Mio. Euro in Wasserversorgung und Ausbau der Infrastruktur und sieben Mio. Euro in die Altlastensanierung. Die endgültige Förderung der einzelnen Maßnahmen erfolgt durch separate Bewilligungsbescheide. Tr
UM-PM vom 26.03.2021

Artenschutz und Windenergie

KNE bietet Übersicht über Handreichungen der Länder
Handreichungen zu Artenschutz und Windenergie sind sowohl für die zuständigen Genehmigungsbehörden als auch für die Projektierer und Gutachterbüros wichtige Orientierungshilfen zum Umgang mit artenschutzrechtlichen Anforderungen bei der Planung und Genehmigung von Windenergievorhaben. Das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE) bietet eine praktische Übersicht. Flo
KNE-Meldung vom 17.03.2021

Photovoltaik an Fassaden

Nutzung der Fassade sinnvoll
Büro- und Verwaltungsgebäude brauchen viel Strom (Beleuchtung, Lüftung und Klimatisierung, viele Elektrogeräte). Ergebnisse des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) zeigen, dass eine Nutzung der Fassade bis zu 40 % des Strombedarfs decken kann. Grund: Mit zunehmender Gebäudehöhe steigt die Fläche der Fassade, während die Dachfläche konstant bleibt. Nebeneffekte: Photovoltaikfassaden bieten Schutz vor Wind und Wetter, bieten Verschattung, reduzieren Wärmeverluste, ersetzen konventionelle Bauteile, wirken schallisolierend. Tr, Lorinser
PM des ZSW vom 21.02.2021

Alles was Recht ist…

Zugang zu Umweltinformationen

EuGH zum Zugang zu „internen Mitteilungen“ im Stuttgart 21-Verfahren

Mit seinem Urteil vom 20.1.2021 hat der EuGH eine u. U. folgenschwere Entscheidung getroffen, die den Zugang zu Umweltinformationen mit erheblicher Rechtsunsicherheit belegt und in Zukunft stärker einschränken könnte. Es geht darum, ob es sich bei den begehrten Unterlagen um öffentlich zugänglich (zu machende) Umweltinformationen oder um „interne Mitteilungen“ handelt. Der EuGH fasst den Ablehnungsgrund der internen Mitteilung in seinem Urteil sehr weit, obwohl Vorschläge zur Eingrenzung des Ablehnungsgrundes, wie etwa die Begrenzung auf Meinungsäußerungen, zur Verfügung gestanden hätten. Flo

IDUR Recht der Natur-Schnellbrief 224

EuGH-Urteil zum Artenschutz

Auch Arten mit günstigem Erhaltungszustand sind geschützt

Die artenschutzrechtlichen Verbote der FFH- und Vogelschutzrichtlinie gelten nicht erst, wenn ein Risiko besteht, dass sich die auslösenden Maßnahme(n) negativ auf den Erhaltungszustand (EHZ) der betroffenen Arten auswirken, sondern auch für Arten, die sich in einem günstigen EHZ befinden. Dies hat der EuGH am 4. März in den verbundenen Rechtssachen C-473/19 und C-474/19 entschieden. Laut Urteil ist die Praxis, dass etwa eine forstwirtschaftliche Maßnahme erst dann verbotsrelevant ist, wenn sie sich negativ auf den EHZ einer Art auswirkt, nicht mit den Bestimmungen der FFH-Richtlinie vereinbar. Besonders relevant ist dies hinsichtlich der bisherigen Privilegierung der Land- und Forstwirtschaft durch § 44 Abs. 4 BNatSchG. Flo

Urteilsfassung auf Deutsch   Einschätzung KNE 

Stellenausschreibungen

Bodensee-Stiftung sucht Projektmanager*in
80 %-Stelle für das Themenfeld „Biodiversität, Lebensmittelwirtschaft, Landwirtschaft“
Zur Stellenausschreibung: https://www.bodensee-stiftung.org

LNV intern

Aktuelle Termine

  • Samstag, 10.04.2021 LNV-Mitgliederversammlung (online)

Zu den wichtigen Punkten zählt die Ankündigung der Würdigung der Verdienste um den Natur- und Umweltschutz und den LNV unseres früheren LNV-Vorsitzenden Dr. Michael Hassler (Bruchsal), der engagierten Naturschützerin Annette Schade-Michl (Stuttgart-Zuffenhausen) und des langjährigen Sprechers des LNV-AK Ostalbkreis-Aalen, Hans-Peter Pfeiffer mit der LNV-Ehrennadel. Bereits im letzten Jahr war die Auszeichnung mit der LNV-Ehrennadel an den Bruchsaler Naturschützer Dr. Dieter Hassler und an Konrad Baumer, Naturschützer aus Vogtsburg im Kaiserstuhl geplant. Aufgrund der Corona-Pandemie muss die Übergabe der Ehrennadel verschoben werden. Auf dem Programm der Mitgliederversammlung stehen auch die Neuwahl des LNV-Vorstandes, eine Satzungsänderung und die Aufnahme neuer Verbände. Die Einladungen wurden bereits verschickt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und auf eine rege Diskussion. Logr

  • LNV-Arbeitskreis-Sprechertreffen (online) in den Regierungsbezirken

Freiburg am Freitag, 23. April 2021 von 15.00 Uhr bis voraussichtlich 18.30 Uhr

Stuttgart am Freitag, 30. April 2021 von 15.00 Uhr bis voraussichtlich 18.00 Uhr

 

Gunter Müller vertritt den DAV im LNV-Vorstand

Naturschutzreferent DAV Sektion Tuttlingen

Der DAV Landesverband wird seit Ende letzten Jahres von Gunter Müller im LNV-Vorstand vertreten. Gunter Müller arbeitet ehrenamtlich an der Floristischen Kartierung BW mit, deren Zentralstelle das staatliche Naturkundemuseum Stuttgart ist, und kartiert hauptsächlichen in den Landkreisen Tuttlingen, Rottweil und Villingen-Schwenningen. Aber auch andere Artengruppen können auf ihn zählen, so etwa die Schmetterlinge, um deren Bestimmung sich u. a. das Lepiforum e. V. kümmert. In der DAV-Sektion Tuttlingen ist Gunter Müller Naturschutzreferent. Logr

Dr. Alois Kapfer ist neuer LNV-Referent für Moore

Moorexperte verstärkt den LNV

Der LNV-Vorstand hat bei seiner letzten Sitzung Dr. Alois Kapfer zum LNV-Referenten für Moore benannt. Alois Kapfer zu dessen beruflichen Schwerpunkten u. a. Moore, Moorrenaturierung und Wiedervernässung zählt, ist im Ehrenamt Vorsitzender des Vereins Weidelandschaften e. V.. 2020 wurde er für sein Engagement zum Erhalt der biologischen Vielfalt in der Kulturlandschaft mit dem Deutschen Biodiversitätspreis geehrt. Der LNV dankt Dr. Alois Kapfer sehr herzlich für die Unterstützung und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit. Logr

Zum Mitmachen und Hingehen

„Gemeinsam wild“ – 8. Denzlinger Wildtierforum

Wie gelingt das Zusammenleben von Mensch und Wildtier? 16.04.2021, online

In dem u. a. von FVA und der Uni Freiburg veranstalteten Forum werden aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Praxis zum Thema „Gemeinsam wild. Wie gelingt das Zusammenleben von Mensch und Wildtier?“ präsentiert. Vorträge widmen sich u. a. der Frage „Warum Konflikte oft nicht mit Zäunen gelöst werden können“, „Wölfe zwischen Naturbeherrschung und Extinctions Studies“ oder der Wissenschaftskommunikation und Psychologie zur Akzeptanz von Wildtieren in Deutschland. Die Teilnahme ist kostenlos. Logr

Ankündigung Denzlinger Wildtierforum

35. Deutscher Streuobsttag

„STADT-LAND-FLUSS – Welche Natur wollen wir?“, 31.05. – 02.06.2021

Unter dem Motto: „STADT-LAND-FLUSS – Welche Natur wollen wir?“ sucht der deutschlandweit größte Naturschutzkongress nach Antworten auf drängende Fragen, die sich durch den schnellen Wandel unserer Städte und der ländlichen Räume sowie des Klimas für den Naturschutz ergeben. Die digitalen Programmformate bieten den Teilnehmenden viele spannende Möglichkeiten zu interaktiver Vernetzung und Teilnahme an Fachforen, Workshops, Offenen Foren und Ausstellungen. Auf der „Bühne Live“ kann digital oder, wenn es im Juni möglich ist, in Präsenz die Übergabe der „Wiesbadener Erklärung“ und die naturschutzpolitische Diskussion verfolgt werden. Logr

Infos und Anmeldung

Veranstaltungsreihe der Akademie Ländlicher Raum

Reihe: Der Ländliche Raum im Dialog von Wissenschaft und Praxis

Die Online-Veranstaltungsreihe der Akademie Ländlicher Raum (ALR) greift folgende ausgewählte Schwerpunktthemen auf: Tr
29.04.2021 | Erreichbarkeitssicherung im Ländlichen Raum
20.05.2021 | Daseinsvorsorge und gleichwertige Lebensverhältnisse
17.06.2021 | Das ELR unter der Lupe
20.07.2021 | Handel und Kommunen digital stärken
16.09.2021 | Für eine zukunftsfeste und nachhaltige Mobilität
21.10.2021 | Innenentwicklung für lebenswerte Ortskerne
Veranstaltungen der Akademie Ländlicher Raum

Wettbewerb 2021 „Höfe für Biologische Vielfalt“

Landwirtschaftsbetriebe mit Engagement für die Natur gesucht; Frist 30.04.2021

Viele Untersuchungen zeigen, dass Landwirt*innen grundsätzlich bereit sind, Naturschutzleistungen auf ihrem Betrieb zu erbringen. Oft fehlen aber konkrete Informationen, wie solche Leistungen in den Betriebsablauf integriert werden können. Hier setzt der vom Regierungspräsidium Freiburg initiierte und mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Wettbewerb „Höfe für Biologische Vielfalt“ an und sucht positive Beispiele der Integration von biologischer Vielfalt. Mitmachen können alle landwirtschaftlichen Betriebe in den Landkreisen Emmendingen, Rottweil und Ortenaukreis. Der LNV unterstützt den Wettbewerb als Projektpartner. Logr
RP-Freiburg Teilnahmeinfo

NABU Diskussionsveranstaltung zur GAP

Ökoregelungen, Systemwechsel oder Greenwashing, Di. 13.April 2021, online

Die Entscheidung zur Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Deutschland geht in die finale Runde. Eine große umweltpolitische Neuerung der zukünftigen GAP sind die sogenannten Öko-Regelungen. Auf breiter Fläche sollen freiwillige Umweltleistungen durch Landwirt*innen einkommenswirksam vergütet werden. Sind die damit verbundenen Hoffnungen gerechtfertigt? Können sie den dramatischen Verlust der Biodiversität in der Agrarlandschaft stoppen? Oder droht ein Greening 2.0 mit viel heißer Luft? Wie ist der Stand der Diskussion in anderen EU Staaten? Die veranstaltung findet von 10.00 Uhr bis 12.30 Uhr statt.

Anmeldung  Kontakt: andre.prescher@nabu.de

 

Bücher, Filme, Neuigkeiten

„Ökologie“

Eine Einführung mit Handlungsanleitung für nachhaltige Kommunalentwicklung

Das umfangreiche Buch von Prof. Dr. Willfried Nobel, Autor und pensionierter Professor für Ökologie, insbesondere Siedlungsökologie, der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen ist in zwei Teile gegliedert: Teil I Einführung in die Ökologie und Teil II Nachhaltige Kommunalentwicklung mit wertvollen Handlungsanleitungen. In ihrer Rezension beschreibt LNV-Vorstandsmitglied Verena Schiltenwolf es als „eine Aufklärungsschrift, eine Schrift die den Finger in die Wunde legt und uns Argumente liefert, warum wir uns wehren sollten gegen Flächenfraß“. Prof. Dr. Nobel ist im Ehrenamt LNV-Referent für Flächenschutz. Logr
Verlag ÖkomÖkom zum Autor  I Rezension Verena Schiltenwolf

Herdenschutz in Baden-Württemberg

Broschüre von NABU BW und Landesschafzuchtverband

Wie gehen Weidetierhalterinnen und -halter im Alltagmit der Rückkehr des Wolfes in Baden-Württemberg um? In der Abschlussbroschüre zum Projekt Herdenschutz fassen beide Verbände die Ergebnisse zusammen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf wolfsabweisenden und Strom führenden Fest- und (Halb-)Mobilzäunen. Weitere Schwerpunkte sind der Einsatz von Herdenschutzhunden, der Aufbau einer Beratungsstelle und technische Maßnahmen. NABU und Landesschafzuchtverband hoffen, dadurch die Debatte zu versachlichen. Tr

Download NABU  I   Download Landesschafzuchtverband

Streuobst-Leitfaden

Broschüre des LEV Breisgau-Hochschwarzwald

Der Landschaftserhaltungsverband (LEV) Breisgau-Hochschwarzwald hat zusammen mit unterer Landwirtschaftsbehörde und Regierungspräsidium einen Leitfaden für Streuobst entwickelt. Streuobstwiesen sind wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen und stehen seit der letzten Änderung des NatSchG BW deshalb unter Schutz. Die Qualität von Streuobstwiesen für die Natur hängt maßgeblich davon ab, wie sie eingerichtet und gepflegt werden. Der LNV-Referent für Streuobstwiesen sieht nur zwei Punkte etwas anders: Den Umgang mit Misteln und die Einsaat der Wiesen, statt sie durch Mahd zu entwickeln. Tr/Engelhardt

Download Streuobstleitfaden

Für einen globalen Ökohumanismus

Neues, kostenloses ePaper des JAHRBUCH ÖKOLOGIE erschienen
Nicht Natur- oder Klimaschutz ist nach Meinung der beiden Autoren Pierre L. Ibisch und Jörg Sommer das Feld, in dem über die Zukunft unserer Zivilisation auf diesem Planeten gerungen wird. Es ist allein die Frage, wie eine ökologische Klärung der sozialen Frage durchgesetzt werden kann. Die beiden Mitherausgeber des JAHRBUCH ÖKOLOGIE laden zu einer offenen Debatte ein: Wie muss sich unser Denken im Anthropozän verändern, damit wir eine ökologisch verträgliche und sozial gerechte Zukunft gestalten können? Flo
e-paper download

 

 

LNV-Infobrief als pdf zum Herunterladen: Infobrief April 2021

 

Verzeichnis der Abkürzungen

• ALR – Akademie Ländlicher Raum
• AMK – Agrarministerkonferenz
• BfN – Bundesamt für Naturschutz
• BUND – Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland
• BW – Baden-Württemberg
• EU – Europäische Union
• FAKT – Förderprogramm Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl
• ForstBW – Landesbetrieb Forst Baden-Württemberg
• GAP – Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union
• KNE – Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende
• LPR – Landschaftspflegerichtlinie
• LSV – Landessportverband Baden-Württemberg
• LUBW – Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg
• MLR – Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
• MWK – Ministerium für Wissenschaft und Kunst
• NABU – Naturschutzbund Deutschland
• VM – Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
• PM – Pressemitteilung
• StaLa – Statistisches Landesamt
• StVO – Straßenverkehrsordnung
• UBA – Umweltbundesamt
• UM – Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
• UVP- Umweltverträglichkeitsprüfung
• WM – Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg
• ZSW – Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg

Impressum:
Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V., Olgastraße 19, 70182 Stuttgart
Telefon +49 711 248955-20, Fax: +49 711 248955-30, info@lnv-bw.de
Vertretungsberechtigt: Dr. Gerhard Bronner; Amtsgericht Stuttgart VR 2787

Endredaktion: Christine Lorenz-Gräser, Bildredaktion: Jutta Ortlepp und Kristin Pfeiffer
Beiträge: Dr. Gerhard Bronner (Bronner), Julia Flohr (Flo), Christine Lorenz-Gräser (Logr), Dr. Anke Trube (Tr), Jutta Ortlepp (Ort), Kathrin Schlecht (Schl), Martin Engelhardt, Gunter Müller, Verena Schiltenwolf
Der LNV-Infobrief berichtet regelmäßig über aktuelle Themen des Natur- und Umweltschutzes.
Der Infobrief ist ein kostenloser Service des LNV. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Zustimmung des Herausgebers unter Quellenangabe und der Überlassung von Belegexemplaren gestattet.
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