LNV-Infobrief April 2020

Im Blickpunkt: Schnelle Reaktion auf Pandemie –
warum nicht beim Klimawandel?

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Naturschützerinnen, liebe Naturschützer,
Covid-19 legt das öffentliche Leben still – Deutschland, nein die Welt ist im Krisenmodus. Um die Ausbreitung des Virus zu begrenzen, werden weitreichende Regeln erlassen, wird massiv in persönliche Freiheitrechte eingegriffen. Wir ändern unser Verhalten radikal, es werden personelle Ressourcen mobilisiert, es wird viel Geld bereitgestellt, um die Auswirkungen auf die Wirtschaft zu mildern. Das ist gut so!
Ebenso entschlossenes und tiefgreifendes Handeln wäre nötig, um der Bedrohung des Klimawandels zu begegnen. Die neuesten Erkenntnisse über das Abschmelzen der Eiskappen, die Erwärmung der Meere und die Entwicklung der Extremwetterereignisse zeigen, dass die Prognosen der Klimawissenschaftler nicht alarmistisch, sondern eher zu vorsichtig waren. Es geht nicht mehr um das „ob“ der Katastrophe, sondern um ihren Umfang. Jedes Zehntelgrad Erderwärmung mehr oder weniger entscheidet mit darüber, wie viele Millionen Menschen ihre Lebensgrundlage verlieren und zu „Klimaflüchtlingen“ werden. Die Auswirkungen des Klimawandels werden weit mehr Leben kosten als Corona. Warum wird hier nicht ähnlich konsequent gehandelt wie bei den Versuchen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen?
Das Problem ist, dass sich die Ereignisse bei Corona überschlagen, der Klimawandel aber eine „Katastrophe in Zeitlupe“ ist. Auch wenn er wesentlich schneller abläuft als von der Wissenschaft prognostiziert, auch wenn die Eiskappen dünner werden und der Meeresspiegel stärker steigt: Es geht hier immer noch um Jahrzehnte und nicht um Wochen wie bei Corona.
Den Krisenmodus, der bei Corona angebracht ist, brauchen wir auch bei der Bekämpfung des Klimawandels. Die Zeitlupe, mit der Klimafortschritte bisher erreicht werden (wenn es sie überhaupt gibt), können wir uns nicht mehr leisten. Ganz und gar abwegig ist es, nun Corona als Vorwand zu nehmen, um eine Pause beim Klimaschutz zu fordern, wie manche vorgestrigen Politiker und osteuropäische Präsidenten. Das sind dieselben, die entrüstet wären, würde man für den Klimaschutz persönliche Einschränkungen fordern, wie wir sie bei Corona klaglos akzeptieren. Was dazu zu sagen ist, steht in einem Kommentar der Tageszeitung (TAZ).

Der LNV-Vorstand hat in seiner letzten Klausurtagung intensiv über Klimaschutz und die Energiewende diskutiert. Unsere bisherigen Positionen zur Energiewende von 2013 bedurften einer Überarbeitung. Es soll ein „Upgrade“ und nicht nur ein „Update“ werden. Am Ende soll ein Positionspapier stehen, das ein klares LNV-Profil zeigt und das Impulse in die Energiepolitik bringt. Im Moment wird daran virtuell weitergearbeitet. Wann es finalisiert und beschlossen werden kann, steht angesichts Corona noch nicht fest. Wir hoffen aber, damit bald an die Öffentlichkeit gehen zu können. Sie dürfen gespannt sein.
Herzliche Grüße, Ihr
Dr. Gerhard Bronner
– LNV-Vorsitzender –

Inhalt

LNV Aktiv
Aus den LNV-Arbeitskreisen
Aus Politik und Verwaltung
Daten, Fakten, Hintergründe
Alles was Recht ist
LNV Intern
Zum Mitmachen und Hingehen
Bücher, Filme, Neuigkeiten
und außerdem

als pdf zum Herunterladen: LNV-Infobrief April 2020

LNV aktiv

Beton-Paragraph 13 b BauGB stoppen

LNV startet Petition

Der § 13 b des Baugesetzbuches (BauGB), der Wohnbaugebiete ohne Flächennutzungsplan, Umweltprüfung, Eingriffskompensation und mit reduzierter Bürgerbeteiligung vorsieht, ist zum 31.12.2019 ausgelaufen. Derzeit arbeiten allerdings das Bundesinnenministerium und manche Bundestagsabgeordnete daran, diesen Paragraphen neu aufzunehmen. Der Bundestag wird sich in absehbarer Zeit mit der Thematik befassen. Eine Wiedereinführung wäre für eine nachhaltige Bau-Entwicklung eine Katastrophe. Nach zwei Jahren Praxis hat sich gezeigt: Es ist alles noch viel schlimmer gekommen als befürchtet! Beteiligen Sie sich bitte an der Petition und bewerben Sie diese. Bronner
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Stand „Integrierte Forsteinrichtungsplanung“

Umsetzung von Natura 2000 im Wald

Ab 2020 wollte die Forstverwaltung „Integrierte Bewirtschaftungspläne“ erstellen, die keiner FFH-Verträglichkeitsprüfung mehr bedürfen. Der LNV erkundigte sich nach Sachstand und Ausgestaltung dieser „Integrierten Forsteinrichtungsplanung“. Die Forsteinrichtung (FE) ersetzt laut MLR den Managementplan für ein Natura-2000-Gebiet nicht, sondern übernimmt dessen Ziele und Maßnahmen in die forstliche Planung. Die 13 Waldbiotope und im Wald erfasste Offenlandbiotope werden samt Biotoppflegemaßnahmen mit Sach- und Geodaten im FE-Werk dargestellt, seit Ende 2019 auch Erhaltungsmaßnahmen je Lebensraumtyp und Art. Zusätzlich werden künftig konkrete Arterhaltungsmaßnahmen dargestellt. Tr

Youth in Nature – Wir sind dann mal draußen

LNV-Programm für Jugendliche von 12 – 18 Jahren; Bewerbungsfrist verlängert

„Youth in Nature“ nimmt Fahrt auf. Das Programm richtet sich an alle zwischen 12 und 18 Jahren, die unsere Tier-, Pflanzen- und Pilzarten fundiert kennenlernen möchten. Bis zu zwei Jahren erforschen die Jugendlichen in festen Gruppen gemeinsam bei ein- und zweitägigen Exkursionen die Natur. Unter Anleitung der besten Expert/innen aus BW lernen sie die Tier- und Pflanzenwelt vor der Haustüre und die Arbeitsmethoden der Profis kennen. Projektgruppen wird es in den Großräumen Stuttgart, Tübingen, Freiburg, Karlsruhe sowie am Bodensee geben. Das Programm wird vom UM gefördert. Aufgrund der Corona-Pandemie haben wir die Bewerbungsfrist verlängert. Besuchen Sie uns im Internet. Logr
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Bodenwertsteuer für BW

Grundsteuerreform bringt wichtigen Etappensieg für die Innenentwicklung!

Die Landtagsfraktionen von Grünen und CDU haben sich geeinigt, in BW eine modifizierte „Bodenwertsteuer“ einzuführen. Demnach soll der Gebäudewert bei der Bemessung der Grundsteuer keine Rolle mehr spielen, sondern lediglich der Wert des Bodens. Experten erhoffen sich davon die Mobilisierung brachliegender Baulücken, da das Horten von Bauland, etwa in Form von sogenannten „Enkelgrundstücken“, deutlich teurer wird. Dafür werden z. B. Mehrfamilienhäuser steuerlich entlastet. Für die Bodenwertsteuer setzt sich seit vielen Jahren die Initiative „Grundsteuerrefom jetzt!“ ein. Der LNV gehörte zu den ersten Unterstützern. LNV-Chef Gerhard Bronner hat das Thema in den letzten Monaten intensiv gegenüber Ministerien und Parlamentariern lobbyiert. Die Arbeit hat sich nun ausgezahlt. Der LNV dankt allen, die an dieser Entwicklung mitgewirkt haben. Logr
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LNV-Stiftung fördert Naturschutzprojekte

Antragsfrist 30.04.2020

Nur allzu oft scheitern gute Ideen im Naturschutz am Geld. Gute Nachrichten deshalb für alle ehrenamtlichen Naturschützer/innen und Umweltgruppen: Die LNV-Stiftung fördert wieder Ideen und Aktivitäten, die helfen, die Natur und die Artenvielfalt in BW zu erhalten, sei es durch Biotopschutz, Umweltbildungsarbeit oder weitere konkrete Maßnahmen. Anträge stellen können bevorzugt Personen oder Gruppen, die sich ehrenamtlich im Natur- und Umweltschutz engagieren. Logr
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LNV-Pressemitteilungen

Verlängerung § 13b BauGB – Dammbruch im Naturschutz
LNV appelliert an Bundestagsabgeordnete, Verlängerung des „Betonparagrafen“ (§ 13b BauGB) abzulehnen

LNV begrüßt Einigung zur Bodenwertsteuer
Wichtiger Schritt zur Förderung der Innenentwicklung

Aus den LNV-Arbeitskreisen

Schutz vor Schottergärten

Formulierungsvorschlag vom LNV-Arbeitskreis Ortenau

Die Gestaltung der unbebauten Flächen der Baugrundstücke (§ 74 (1) 3 LBO) könnte wie folgt im Bebauungsplan festgelegt werden: „Die Freiflächen der Baugrundstücke müssen als mit Pflanzen bewachsene Grünflächen angelegt und unterhalten werden. Es sind bevorzugt gebietsheimische Pflanzen zu verwenden. Abdeckungen von offenen Bodenflächen mit Steinschüttungen sowie wasserundurchlässige Abdeckungen aller Art sind nicht zulässig, sofern sie nicht technisch erforderlich sind (z. B. Traufstreifen). Nicht begrünte Flächen sind auf das zulässige und notwendige Maß zu begrenzen. Garagen- und Gartenhüttendächer müssen begrünt werden. Sch
Tipps zum Anlegen eines Wildgartens

Aus Politik und Verwaltung

„Eckpunkte“ werden in Gesetzesform gegossen

Weiterentwicklung Volksbegehren Artenschutz wird umgesetzt

Mit den Änderungen im Naturschutzgesetz (NatSchG) und im Landwirtschafts- und Landeskulturgesetz (LLG) soll das Eckpunktepapier der Landesregierung zur Weiterentwicklung des Volksbegehrens Artenschutz „Rettet die Bienen“ gesetzlich umgesetzt werden. Dies erfolgte mit verkürzter Frist bis zum 07.04.2020. Begründung hierfür ist, dass der Gesetzentwurf gegenüber der am 18.12.2019 im Rahmen des runden Tisches vorgestellten Fassung lediglich einige wenige formale Änderungen erfahren habe, die einerseits gesetzgebungstechnischen Vorgaben und andererseits der besseren Verständlichkeit des Textes geschuldet sind. Der LNV wird das Verfahren begleiten. Tr
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BW fördert fachgerechten Schnitt von Streuobstbäumen

Sammelanträge über Regierungspräsidien möglich, flexibilisiertes Verfahren

Das Land verlängert das Förderprogramm für den Schnitt von Streuobstbäumen um weitere fünf Jahre. Auf die Vorlage eines Schnittkonzeptes wird künftig verzichtet. Der im Staatshaushaltsplan 2020/2021 eingestellte Betrag von jährlich 3,3 Mio. Euro ermöglicht voraussichtlich, pro Baum einen zweimaligen Schnitt in fünf Jahren mit je 15 Euro zu fördern. Kommunen können die Prämie um bis zu 10 Euro/Baumschnitt erhöhen. Sammelantragsteller können z. B. Gruppen von Privatpersonen, Vereine, obstverarbeitende Betriebe sowie Kommunen sein. Bisher beteiligen sich 8.000 Akteure und pflegen etwa 400.000 Streuobstbäume. Logr
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Ausschreibung Landesnaturschutzpreis 2020

Motto: „Neu geschaffen! Naturschätze von Menschenhand“; Frist 01.08.2020

Zum 20. Mal schreibt die Stiftung Naturschutzfonds BW den Landesnaturschutzpreis aus. Der diesjährige Wettbewerb steht unter dem Motto „Neu geschaffen! Naturschätze von Menschenhand“. Bis zum 01.08.2020 können sich Verbände, Gruppen, Einzelpersonen, Schulen und Kindergärten aus BW mit einem noch laufenden oder bereits abgeschlossenen Projekt um den Landesnaturschutzpreis bewerben. In diesem Jahr werden Initiativen ausgezeichnet, die in besonderer Weise dabei helfen, die biologische Vielfalt zu erhalten, etwa durch die Schaffung neuer Lebensräume. Logr
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Erwerb naturschutzwichtiger Flächen

2019 rund 90 Hektar für 1,8 Mio. Euro erworben

Mit dem Kauf von etwa 90 ha naturschutzwichtiger Flächen in 2019 unterstützt das Land den Erhalt der Artenvielfalt. Seit 2016 stieg der jährliche Naturschutzgrunderwerb von etwa 50 auf rund 90 ha an. Auch die Mittel für den Erwerb stiegen von 0,5 auf zwei Mio. Euro. Für 2020 und 2021 werden sie auf jährlich 2,5 Mio. Euro erhöht und der Schutzzweck um klimaschutzrelevante Flächen erweitert. Dazu wurde von der Liegenschafts- und Naturschutzverwaltung ein Erwerbskonzept für Moore im Umfang von 250 ha und 4,8 Mio. Euro entwickelt. Der Erwerb hängt jedoch von der Verkaufsbereitschaft der Grundstückseigentümer/innen ab. Tr
Regierungsbezirk Stuttgart I Regierungsbezirk Tübingen I Regierungsbezirk Karlsruhe I Regierungsbezirk Freiburg

Umgang mit dem Wolf

Bundesnaturschutzgesetz geändert

Seit 13. März ist die Änderung des BNatSchG in Kraft, die Änderungen zum Umgang mit dem Wolf festschreibt. Sie regelt, in welchen Ausnahmefällen es zulässig ist, einen Wolf zu töten und wie mit Wolf-Hund-Hybriden umzugehen ist. Zugleich bleibt der Wolf eine streng geschützte Art. Wichtigste Präventionsmaßnahme gegen Nutztierrisse ist der Herdenschutz. Nachgewiesene Hund-Wolf-Hybriden sind zu entnehmen. Um eine Gewöhnung von Wölfen an den Menschen zu vermeiden, wird das Füttern und Anlocken wildlebender Wölfe ausdrücklich verboten (Ordnungswidrigkeit). Tr
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Lärmrichtwerte senken

Sie liegen 15 Dezibel über den Empfehlungen der WHO

Der Lärmschutzbeauftragte der Landesregierung, MdL Thomas Marwein, fordert eine Senkung der bislang in der 16. BImSchV festgelegten verkehrsbedingten Lärmwerte von 70 dB(A) tags und 60 dB(A) nachts um wenigstens 5 dB(A) auf 65 dB(A) tags und 55 dB(A) nachts zu senken, denn sie liegen etwa 15 Dezibel über den Empfehlungen der WHO. Auch der Straßenverkehr müsse insgesamt leiser werden. Soundtasten und Klappenauspuffe, die nur dazu da sind, dass Fahrzeuge lauter werden, gehören verboten! Tr
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Initiative Motorradlärm

Schon 81 Gemeinden und Landkreise fordern weniger Motorradlärm

Die „Initiative Motorradlärm“ fordert von der EU, der Bundesregierung, den Herstellern von Motorrädern sowie von den Motorradfahrer/innen mehr Anstrengungen, um Motorradlärm spürbar zu reduzieren. Land und Kommunen müssen mehr rechtliche Möglichkeiten bekommen, den Motorradlärm einzudämmen. Auf EU-Ebene müssen niedrigere Lärmgrenzwerte und realitätsnahe Messzyklen geschaffen werden. Und auf Bundesebene muss die Straßenverkehrsordnung angepasst werden. Zehn Forderungen hat die Initiative formuliert, die sie nun an Entscheidungsträger auf Bundes- und EU-Ebene herantragen will. Weitere Mitgliedsgemeinden sind erwünscht. Tr
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Luftqualität in BW besser

Endgültige Werte der 2019 gemessenen Luftschadstoffe

Die endgültigen Werte für die Luftschadstoffe Stickstoffdioxid und Feinstaub der LUBW bestätigen es: Die Luftqualität hat sich im Land weiter verbessert. Zehn Städte konnten in 2019 erstmals die Grenzwerte für Stickstoffdioxid einhalten. Vier weitere Städte sind auf gutem Weg dorthin. In Stuttgart gingen die Belastungen um 7-25 % zurück, in Reutlingen um 13 %, in Heilbronn um 10 % und in Mannheim um 11 %. Tr
Pressemitteilung LUBW I Auswertung NO2-Messungen I Jahreswerte Feinstaub

EU-Nachhaltigkeitsziele

Länderberichte: Deutschland zeigt „begrenzte Fortschritte“

Die EU-Kommission veröffentlichte 27 Länderberichte mit Analysen zu ökologischer Nachhaltigkeit, Produktivitätswachstum, Fairness und makroökonomischer Stabilität. Deutschland hat demnach 2019 begrenzte Fortschritte erzielt. Natürliche Ressourcen werden weiterhin in einem ökologisch nicht tragfähigen Maße verbraucht. Das Ziel, die Rohstoffproduktivität bis 2020 zu verdoppeln, wird verfehlt. Bei der Verwendung von Sekundärrohstoffen liegt die Quote unter dem EU-Durchschnitt. Ein Kritikpunkt ist, dass das Steuersystem dem Klimawandel und den Umweltschäden nicht ausreichend Rechnung trage. Flo
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Ernteuntersuchung BWn

Keine Hinweise auf gentechnische Veränderungen

Der Pflanzenbau in BW bleibt weiterhin gentechnikfrei. Gentechnisch veränderte Pflanzen (GVO) haben in der kleinräumigen Agrarstruktur unseres Landes keinen Platz, ist aus dem MLR zu hören. Um das Aufwachsen gentechnisch veränderter Pflanzen in BW zu verhindern, seien neben Untersuchungen des Saatguts ein sorgfältiger Umgang sowohl im Handel als auch auf allen Verarbeitungsstufen in der Lebensmittelproduktion notwendig. Seit 16 Jahren untersucht die amtliche Lebensmittel- und Futtermittelüberwachung stichprobenartig, ob in Ernteprodukten aus Baden-Württemberg GVO nachgewiesen werden können. Logr
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EU-Kommission erwägt Lieferkettengesetz

Freiwilligkeit reicht offensichtlich nicht

Damit Unternehmen sicherstellen, dass entlang ihrer Lieferkette Menschen und Umwelt nicht zu Schaden kommen, braucht es gesetzliche Vorgaben. Zu dem Schluss kommt eine von der EU-Kommission veröffentlichte Studie im Rahmen des Aktionsplans für ein nachhaltiges Finanzwesen. Umwelt- und Menschenrechtsverbände sehen seit Langem die Notwendigkeit verbindlicher Sorgfaltspflichten für Lieferketten auf nationaler und EU-Ebene, um Standards für die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltschutz zu etablieren. Auch müsse es für Betroffene möglich sein, rechtlich gegen Verstöße vorzugehen. Flo
DNR-Meldung I EU-Lieferkettengesetz

Daten, Fakten, Hintergründe

Wissenschaft für umweltverträgliche Agrarpolitik

Zehn-Punkte-Plan zur Lösung der Umweltprobleme in Agrarlandschaft vorgelegt

Die Pläne der EU für ihre künftige Agrarpolitik stehen erneut in der Kritik: Mehr als 3.600 Wissenschaftler/innen, 120 davon aus BW, unterstützen einen in der Fachzeitschrift „People and Nature“ veröffentlichten Appell. Kritisiert werden u. a. die Pläne zur Weiterführung der flächenbezogenen Direktzahlungen und Kürzungen bei den Programmen für die Entwicklung ländlicher Räume. Sorgen bereitet auch, dass die EU den Mitgliedsstaaten große Flexibilität bei der nationalen Umsetzung der EU-Agrarpolitik zugestehen möchte. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass viele Staaten flexible Vorgaben der EU wenig ambitioniert umsetzen. Als Alternative legten die Wissenschaftler/innen einen Zehn-Punkte-Plan vor. Logr
Originalpublikation in der Zeitschrift “People and Natur” I Online-Bibliothek (englisch) I NABU-Forderungen für eine neue EU-Agrarpolitik I BUND zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)

Entwicklung des Vogelbestandes in BW

Landtagsdrucksache 16/7231 vom 07.11.2019 zum Vogelschutz in BW

Die 23seitige Landtagsdrucksache informiert über die Entwicklung der Vogelbestände in BW, insbesondere von Arten der Agrarlandschaft, die stark zurück gehen. Weitere Themen sind u. a., welche Vogelarten Klimawandelgewinner und -verlierer sind, welche Maßnahmen und welches Monitoring im Zuge des Sonderprogramms Biologische Vielfalt für Vogelarten in BW durchgeführt werden und wie die Bestimmung von Vögeln in den Bildungsplänen verortet ist. Die Fragen der antragstellenden Grünen-Landtagsfraktion und die Antwort des UM sind viel zu umfangreich, um hier verkürzt wiedergegeben zu werden, weshalb wir auf den nachstehenden Link verweisen. Logr
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Landesnetzwerk Umweltbildung

Mit einem Klick ganz BW verbinden

Mit der serviceorientierten Plattform „Landesnetzwerk Umweltbildung und nachhaltige Entwicklung“ (LNUB) verknüpft die Umweltakademie landesweite und regionale Umwelteinrichtungen zum Erfahrungs- und Wissensaustausch. Die Angebote von Natur- und Landschaftsführer/innen, Artenschutz-fachberater/innen, Naturschutzzentren usw. sind vernetzt und für Interessierte schnell und topaktuell abrufbar. Anbieter könnten ihre Einrichtung vorstellen, ihre Termine selbst einstellen und auch überregional bekannt machen. Und Interessenten finden leicht und übersichtlich die für sie wichtigen Angebote. Logr
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Unbefestigte Wanderwege in Gefahr

Deutscher Wanderverband fordert Konzeption

Der Deutsche Wanderverband (DWV) – Dachverband der LNV-Mitgliedsverbände Schwäbischer Albverein, Schwarzwaldverein und Odenwaldclub – fordert die Erarbeitung einer nationalen Wanderkonzeption. Diese soll innerhalb des derzeit diskutierten Entwurfs einer bundesweiten Tourismusstrategie das Angebot an naturnahen Wanderwegen sichern. Grundlage eines qualitativ hochwertigen Wanderangebotes sind naturnahe Wanderwege. Präsident Dr. Rauchfuß beklagt, dass diese zunehmend asphaltiert oder geschottert werden und dadurch auch noch die Zertifizierung massiv behindern. Tr
DWV-Pressemitteilung vom 23.03.2020

Wassergewinnung in BW

Unentbehrlich, aber nur begrenzt verfügbar

Wasser ist unverzichtbar, nicht nur als Lebensmittel, sondern auch als Standort- und Produktionsfaktor. Im Land wurden 2016 laut Statistischem Landesamt insgesamt rund 4 Mrd. m³ Wasser gewonnen. Davon benötigte die Energiewirtschaft ca. 3 Mrd. m³ für Kühlzwecke, die übrige Wirtschaft rund 0,44 Mrd. m³ für Produktions- und Kühl- oder Bewässerungszwecke. Die Öffentliche Wasserversorgung gewann knapp 0,68 Mrd. m³ für Trinkwasserbedarf von Bevölkerung und Wirtschaft. Während Kühlwasser fast ausschließlich aus Oberflächengewässern von Rhein und Neckar gewonnen wird, wird für Trinkwasser und Produktions- sowie Bewässerungszwecke überwiegend Grund- und Quellwasser verwendet. Tr
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Hochwasserschutz 3.0

„FLIWAS“ – Management von Hochwasserkrisen

Netzwerke und eine umfassende Datenlage sind für ein erfolgreiches Management von Starkregenereignissen wichtig. FLIWAS 3.0 unterstützt die Kommunen im Land beim Hochwasserrisikomanagement und leistet bestmögliche Dienste beim Informationsaustausch im Hochwasserfall. FLIWAS 3.0 wurde in enger Zusammenarbeit des UM mit den kommunalen Landesverbänden, dem Innenministerium, der LUBW und ITEOS entwickelt. Das Projekt läuft seit 31. Juli 2019 im Regelbetrieb und soll in festgelegten Zyklen weiterentwickelt werden. Im kommenden Sommer steht ein erstes funktionales Update zur Verfügung. Tr
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Grundwasserüberwachung

Neues Internetangebot

Das Messnetz der Europäischen Umwelt Agentur EUA zur Grundwasserüberwachung ist ab sofort bei der LUBW abrufbar. Es umfasst 120 Messstellen, die einen repräsentativen Überblick über die Belastung des Grundwassers im Land liefern. Integriert in das EUA-Messnetz ist das Teilmessnetz Landwirtschaft (EU-Nitratmessnetz) mit insgesamt 57 Messstellen. Tr
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Programm „Rhein 2040“ folgt auf „Rhein 2020“

Internationale Kommission zum Schutze des Rheins (IKSR)

Die Staaten im Rheineinzugsgebiet (IKSR) haben das Programm „Rhein 2040“ beschlossen. Ziel ist, den Rhein und seine Zuflüsse klimaresilient zu entwickeln und nachhaltig zu bewirtschaften. Im Zentrum der diesjährigen Rheinministerkonferenz stand die Bilanz des Vorgängerprogramms „Rhein 2020“, das seit 2001 läuft: Anbindung von 160 Altarmen an den Fluss, 600 Wanderhindernisse für Fische abgebaut, Hochwasserrisiko ist gegenüber 1995 um 25 % gesenkt vor allem durch Bau von Rückhalteräumen. Laut BUND ist das Ziel, dem Lachs als Symbolfisch bis 2020 den Weg bis Basel freizumachen, verfehlt. Tr
BMU-Pressemitteilung, IKRS-Mitteilung

Feucht- und Desinfektionstücher gehören nicht ins WC

Warnung vor Rückstau wegen verstopfter Kläranlagen

Damit die Abwasserentsorgung weiter gesichert werden kann, appelliert das UM an alle Haushalte, Feuchttücher, Küchenkrepp oder z. B. Hygieneartikel nicht über die Toiletten zu entsorgen. Diese Stoffe sind reißfest und lösen sich nicht im Wasser auf. Nur Toilettenpapier, auch feuchtes, darf über die Toilette entsorgt werden. Wenn wegen des scheinbaren Klopapier-Mangels andere Stoffe genutzt werden und in der Toilette landen, verstopfen sie die Kanalisation und die Abwasserpumpen der Kläranlagen. Gerade in der derzeit angespannten Personalsituation kann dann durch Rückstau ein riesiges Problem für die Anwohner entstehen. Logr
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Recycling-Beton (R-Beton) statt Beton

Riesige Potentiale für Umwelt- und Klimaschutz

Betonherstellung ist verantwortlich für 6-8 % der globalen CO2-Emissionen! Mehrfachnutzung wäre also ein erheblicher Beitrag zu Klimaschutz und Ressourcenschonung. Das UM fordert Bauindustrie, öffentliche Hand, Architekten und Bauherren eindringlich auf, das Thema R-Beton stärker zu berücksichtigen. Mit verbauten 7 Mrd. m³ jedes Jahr sei herkömmlicher Beton nach Wasser der meist verwendete Stoff weltweit. Einige Hindernisse sind aber noch zu überwinden, u. a. wird R-Beton in Ausschreibungen bislang nicht gleichwertig berücksichtigt; es gibt zuwenig Unternehmen mit R-Beton-Angeboten in notwendiger Qualität und es mangelt an Begeisterung für und Vertrauen in R-Beton. Tr
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Zahlen zum Weltverbrauchertag am 15.03.2020

Konsumausgaben der Privathaushalte bei 2.894 Euro im Monat

Die privaten Haushalte in BW gaben laut Statistischem Landesamt im Jahr 2018 durchschnittlich 2.894 Euro im Monat für den Konsum aus, das sind 190 Euro mehr als im bundesweiten Durchschnitt (2.704 Euro). Der größte Posten fällt auf den Bereich Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung (33,1 %), gefolgt vom Verkehr (14,8 %), Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren (13,2 %) sowie Freizeit, Unterhaltung und Kultur (10,8 %). Tr
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Alles was Recht ist…

Nicht zu früh festlegen!

Planung vor Stellungnahme eingehend prüfen

Ein Umweltverband sollte sich nicht bereits im Vorverfahren (Scoping) dahingehend äußern, dass es gegen das Vorhaben (z. B. einen Fahrradweg) keine Bedenken gäbe. Es kann sich im weiteren Verlauf ergeben, dass der Bau des „Fahrradwegs“ erhebliche Auswirkungen auf Natur- und Artenschutzbelange hätte. Zwar ist die Präklusion abgeschafft, es macht dennoch einen schlechten Eindruck gegenüber der Behörde, wenn die vorzeitig gemachte Aussage revidiert werden muss. Sch
weiterlesen (Seite 4, Fazit)

Stellenausschreibung

Schwäbisches Streuobstparadies sucht
Projektmanager/in und CO-Geschäftsführer/in

… und CO-Geschäftsführer/in in Teilzeit (50 %), befristet bis 30.09.2021
Stellenangebot

LNV intern

LNV im Corona-Modus

LNV-Geschäftsstelle im Homeoffice

Leerer Flur, ein schweigender Drucker, keine Kolleginnen: Die Räume der LNV-Geschäftsstelle sind weitgehend leer. Wir halten uns an die Empfehlungen aus Politik und Wissenschaft zum Coronavirus und arbeiten bis auf Weiteres vorwiegend von zu Hause. Der LNV will damit seinen Beitrag leisten, um die Ausbreitung der Lungenkrankheit COVID-19 so weit wie möglich zu verlangsamen, damit erkrankte Menschen angemessen medizinisch versorgt werden können. Doch selbstverständlich sind wir weiterhin für die Natur und Umwelt, für den Klimaschutz und für Sie da. Wenn Sie uns telefonisch nicht erreichen können – schreiben Sie bitte eine E-Mail, und falls gelegentlich Vorgänge nicht so schnell bearbeitet werden können – bitte haben Sie etwas Geduld. Manchmal sind im Homeoffice eben doch nicht alle benötigten Unterlagen zur Hand.
Vor allem aber: Passen Sie gut auf sich auf und bleiben Sie gesund!
Ihr Team der LNV-Geschäftsstelle

Absage LNV-Termine

Sowohl die LNV-Arbeitskreis-Sprechertreffen in den Regierungsbezirken Stuttgart und Freiburg, als auch die LNV-Mitgliederversammlung am 18. April 2020 wurden aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt.

Termine und Aktionen

14. Energiewendetage Baden-Württemberg

Motto: „Wir sind Energie!“ – 19. und 20.09.2020

Melden Sie sich frühzeitig zu den Energiewendetagen 2020 an und bewerben Sie Ihre Veranstaltung auch längerfristig auf der Internetpräsenz der Energiewendetage Baden-Württemberg. Logr
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Jahresprogramm 2020 der Umweltakademie

Über 150 Veranstaltungen

Das neue Akademie-Jahresprogramm liegt vor. Die Schwerpunkte der über 150 Seminare, Fachtagungen und Modellprojekte liegen 2020 in den Bereichen Umweltvorsorge, Klimaschutz, Naturbewahrung sowie dem Naturerlebnisland BW und der Förderung bürgerschaftlichen Engagements durch umfassendes Bildungsmanagement. Das Programm kann gedruckt bei der Akademie (E-Mail: um-weltakademie@um.bwl.de, Telefon: 0711/126-2807) angefordert werden. Als Download steht es auf der Homepage der Umweltakademie zur Verfügung. Dort gibt es auch eine Übersicht aller Veranstaltungen. Logr
weiterlesen (Service & Medien/ Publikationen)

Zertifizierung zur Feldbotanik Südwestdeutschland

Artenkenntnisse in drei Niveaustufen

Die Universität Freiburg bietet die Zertifizierung von botanischen Artenkenntnissen auf drei Niveaustufen an (200, 400 bzw. 600 Pflanzenarten sowie Kenntnisse zu Gattungen, Familien und der Artbestimmung). Dieses Angebot will dem hohen Bedarf an Fachkräften mit Artenkenntnissen, vor allem vor dem Hintergrund des prognostizierten Artensterbens und dem einhergehenden Verlust von Ökosystemdienstleistungen begegnen. Die Zertifikate haben für ganz Südwestdeutschland Aussagekraft und stellen einen belastbaren Leistungsnachweis dar. Die Prüfungen zu den drei Niveaustufen können unabhängig voneinander abgelegt werden. Logr
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Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit 2020

Geplant vom 30.05. – 05.06.2020

Die Aktionstage Nachhaltigkeit wollen bundesweit vorbildliches Engagement sichtbar machen, öffentliche Aufmerksamkeit für die Nachhaltigkeit erregen und mehr Menschen zu einem nachhaltigen Handeln bewegen. Aktionen können angemeldet werden. Logr
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Fotowettbewerb BUND

Fotos für den Artenschutz, Einsendeschluss 30.04.2020

Der BUND BW sucht die schönsten Naturfotos aus BW, die die bunte Vielfalt unseres Landes zeigen. Voraussetzungen sind, dass das Foto nachweislich aus BW stammt und die Tiere, Pflanzen und Pilze in Wildnis leben. Fotos von Haustieren oder Pflanzen aus dem eigenen Garten sind also nicht geeignet. Wilde Tiere, die den eigenen Garten besuchen jedoch schon. Je seltener die Art, desto wertvoller das Foto. Die Gewinnerfotos werden am Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt am 22.05.2020 bekannt gegeben und sind mit verschiedenen Preisen dotiert. Logr
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Deutschlands nachhaltigste Städte gesucht

Bewerbungen bis 24.04.2020 möglich

Der Wettbewerb um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden 2020 hat begonnen. Die Allianz Umweltstiftung sucht Städte und Gemeinden, die eine umfassende, nachhaltige Stadtentwicklung betreiben und bereits erfolgreiche Nachhaltigkeitsprojekte realisiert haben. Die erfolgreichste Groß-, Mittel- und Kleinstadt bzw. Gemeinde erhalten von der Allianz Umweltstiftung ein Preisgeld in Höhe von jeweils 30.000 Euro für die Umsetzung konkreter Nachhaltigkeitsprojekte. Sprechen Sie Ihre Kommunalverwaltung auf den Wettbewerb an … Logr
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EnBW-Förderprogramm „Impulse für die Vielfalt“

Christian Fischer

Antragsfrist bei der LUBW ist der 15.05.2020

119 Schutzprojekte für Amphibien und Reptilien wurden in den vergangenen neun Förderjahren mithilfe des EnBW-Förderprogramms „Impulse für die Vielfalt“ unterstützt und erfolgreich umgesetzt. Seit Beginn des Jahres 2011 unterstützt die LUBW das Programm mit fachlicher Expertise. Bis 15. Mai 2020 können wieder Anträge bei der LUBW eingereicht werden. Maßnahmen sollen im Zeitraum 1.10. bis 31.12.2020 umgesetzt werden. Tr
Pressemitteilung LUBW I Antragsunterlagen und weitere Informationen

Wettbewerb 2020 „Höfe für Biologische Vielfalt“

Landwirtschaftliche Betriebe engagieren sich für die Natur; Frist 30.04.2020

Gesucht werden Betriebe, die sich mit ihrer gesamten Wirtschaftsweise herausragend für die Erhaltung der biologischen Vielfalt in unserer Kulturlandschaft einsetzen. Ihr erfolgreiches Engagement soll Ansporn und Vorbild für andere Betriebe sein. Der Wettbewerb richtet sich an Landwirt/innen in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach und Waldshut sowie im Stadtkreis Freiburg. Die ausgezeichneten Betriebe sollen in das Netzwerk „Höfe für Biologische Vielfalt“ aufgenommen werden. Der Wettbewerb wird vom LNV mitgetragen und unterstützt. Logr
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Auf gute Nachbarschaft!

nebenan.de – das Netzwerk für Sie und Ihre Nachbarn

Mal ehrlich: Kennen Sie eventuell hilfebedürftige Nachbarn? Falls nicht ist vielleicht die Plattform nebenan.de etwas für Sie. Nach Registrierung sehen Sie, wer aus Ihrer Nachbarschaft in diesem Netzwerk aktiv ist. Es lebt vom Engagement und den Interessen seiner Mitglieder. Aktuell finden sich zahlreiche Hilfsangebote für Menschen, die wegen der Corona-Pandemie Unterstützung brauchen. Gleichzeitig können Sie selbst Hilfe anbieten. Halten Sie zusammen und passen auf sich auf, damit Sie gesund bleiben! Pf
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Bücher, Filme, Neuigkeiten

Meine Blühfibel

Für Kinder zum Entdecken, Lernen, Sammeln

Mit der beliebten Blühfibel können Kinder die häufigsten 12 Wildblumen der Blühwiese entdecken und erforschen. Zudem wird die wichtige Rolle der Wildblumen als Pollen- und Nektarlieferanten beschrieben. Kinder sollen begreifen, dass blühende Pflanzen notwendig sind, damit Schmetterlinge, Wildbienen und Honigbienen Nahrung finden. Die Blühfibel gibt es als Handbuch in allen Naturpark-Geschäftsstellen oder auch im Internet zum Selbstausdrucken. Logr
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Landschaft zum Leben

Warum stadtregionale Freiraumstrategien wichtig sind

Vor dem Hintergrund einer global wie auch national fortschreitenden Urbanisierung gewinnen zukunftsfähige Freiraumstrategien zur Sicherung und Weiterentwicklung von Freiraum und Landschaft immer mehr an Bedeutung. Landschaft und Natur sind bedeutende Standortfaktoren. Während der Umgang mit Freiräumen in den Innenstädten etabliert und kontinuierlich Gegenstand von Forschungsvorhaben ist, fehlen für die Landschaftsräume am Stadtrand und im regionalen Kontext oftmals Leitbilder für Entwicklung und Qualifizierung. Und dies, obwohl sich dort zumeist wertvolle Freiräume befinden und diese in hohem Maße identitätsstiftend sind. Sch
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Wie können wir unsere Mobilität nachhaltig gestalten?

Neuer BUND-Handlungsleitfaden

Zur vom BUND initiierten Studie „Mobiles Baden-Württemberg“ liegt nun ein BUND-Handlungsleifaden vor. Die Publikation fasst die zentralen Ergebnisse der Wissenschaftler in allgemeinverständlicher Form zusammen: Nur eine neue Mobilitätskultur mit deutlich weniger Autoverkehr kann die Mobilität künftig klimaschonend, gesundheitsverträglich, flächensparend gestalten und soziale Teilhabe für alle ermöglichen. In sieben Handlungsfeldern zeigt der BUND konkrete Lösungen auf und gibt Hinweise, wo Gemeinderäte und Landtagsabgeordnete, aber auch Aktive in Initiativen weiterführende Materialien finden können. Tr
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All you need is less

Eine Kultur des Genug aus ökonomischer und buddhistischer Sicht

Achtsamkeit und Nachhaltigkeit sind zu Modebegriffen geworden und doch auch die zentralen Pfeiler der aktuellen Suffizienz-Bewegung und der jahrtausendealten buddistischen Lehre. Mit Niko Paech und Manfred Folkers loten zwei Experten die Potenziale der beiden Denkrichtungen danach aus, den wirtschaftlichen Wachstumspfad zu verlassen. Über eine provokante Abrechnung mit den Wachstumstreibern kapitalistischen Wirtschaftens und das Besinnen auf die Tugenden eines konsumbefreiten Lebens entwickeln sie eine „Kultur des Genug“ und prophezeien: Nur mit einer „zufriedenen Genügsamkeit“ werden sich die großen Krisen unserer Zeit lösen lassen. DAV/Logr
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Verzeichnis der Abkürzungen

• AKW – Atomkraftwerk
• BfN – Bundesamt für Naturschutz
• BUND – Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland
• BW – Baden-Württemberg
• DAV – Deutscher Alpenverein
• EU – Europäische Union
• FAKT – Förderprogramm Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl
• ForstBW – Landesbetrieb Forst Baden-Württemberg
• GAP – Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union
• LPR – Landschaftspflegerichtlinie
• LSV – Landessportverband Baden-Württemberg
• LUBW – Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg
• MLR – Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
• NABU – Naturschutzbund Deutschland
• VM – Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
• PM – Pressemitteilung
• UBA – Umweltbundesamt
• UM – Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
• UVP- Umweltverträglichkeitsprüfung

als pdf zum Herunterladen: LNV-Infobrief April 2020

Impressum:
Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V., Olgastraße 19, 70182 Stuttgart
Telefon +49 711 248955-20, Fax: +49 711 248955-30, info@lnv-bw.de
Vertretungsberechtigt: Dr. Gerhard Bronner; Amtsgericht Stuttgart VR 2787

Endredaktion: Christine Lorenz-Gräser, Bildredaktion: Annette Schade-Michl und Kristin Pfeiffer
Beiträge: Julia Flohr (Flo), Christine Lorenz-Gräser (Logr), Dr. Anke Trube (Tr), Annette Schade-Michl (Sch)
Der LNV-Infobrief berichtet regelmäßig über aktuelle Themen des Natur- und Umweltschutzes.
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