LNV-Infobrief Dezember 2021

Im Blickpunkt: Streuobst im Land geschützt?

Liebe Leserinnen und Leser,

im Rahmen des sogenannten Biodiversitätsstärkungsgesetzes sind seit dem 31. Juli 2020 Streuobstbestände ab 1.500 m² geschützt (§ 33a NatSchG). Klingt toll, nicht? Doch wie sieht die Realität aus?

Überall im Ländle wird munter weiter – in geschützte Streuobstbestände – hineingeplant und -gebaut. Trotz des „Schutzes“ läuft alles wie früher (Eingriff/Ausgleich). Die Kommunen ignorieren die fachlichen Ziele des Gesetzes, und Untere Naturschutzbehörden (UNB) glauben, einen „Ermessensspielraum“ zu haben, der es ihnen ermöglicht, das Gesetz falsch zu interpretieren.

Seit Inkrafttreten des Gesetzes ist mir nicht ein Fall bekannt geworden, in dem eine UNB einen Bebauungsplan auf Grund des § 33a gestoppt hätte. So weit, so schlecht.

Wir Naturschützerinnen und Naturschützer sind in höchstem Maße frustriert, ballen die Faust (natürlich nur in der Tasche) – und sind sehr zurückhaltend, was Kritik angeht. Dabei müsste (auch) hier endlich Klartext gesprochen werden. Seit Jahrzehnten höre ich aus Politik und Verwaltung, wie wichtig und wertvoll Streuobst ist, dass es erhalten und gefördert werden soll. Die Realität ist: Wir verlieren jährlich etwa 200.000 Obstbäume. Tendenz seit Jahrzehnten gleichbleibend.

Mich erinnern die Sonntagsreden zum Streuobst fatal an die Umsetzung der Klimaziele und den Erhalt der Biodiversität. Es ist allerhöchste Zeit, konkrete und überprüfbare Ziele zu formulieren und eine Zeitschiene für die Umsetzung festzulegen. Leere Worte und Versprechungen helfen dabei nicht.

Ein Blick nach Bayern zeigt: Es geht auch anders. Dort haben LBV und BUND Klage gegen die Streuobstverordnung der Staatsregierung eingereicht. Daraufhin hat man sich verständigt, dass 600 Millionen Euro (!) zur Verfügung gestellt werden, um 1 Million Streuobstbäume neu zu pflanzen und die noch vorhandenen sechs Millionen Bäume zu erhalten. Meldung des Bayerischen Bauernverbandes

Wie wäre ein effizienter Schutz der Streuobstwiesen bei uns zu erreichen? Ich sehe da drei Möglichkeiten. Erstens: Das bayerische Beispiel nachahmen. Zweitens: § 33a NatSchG ersatzlos streichen – dann gälte die viel strengere Regelung des Bundes. Die dritte Möglichkeit wäre, den § 33a so zu ändern, dass er sein Ziel auch wirklich erreicht.

Wir Naturschutzaktiven sollten die katastrophale Umsetzung des § 33a NatSchG verstärkt in der Öffentlichkeit thematisieren und uns klar positionieren. Nur so kann der nötige Druck entstehen, um wirkliche Verbesserungen herbeizuführen.

Ich geh` dann `mal mein Apfelbäumchen pflanzen…

Herzlich, Ihr

Martin Engelhardt
LNV-Referent für Streuobst

 

 

Inhalt

LNV Aktiv
Aus der Initiative Artenkenntnis
Aus Politik und Verwaltung
Daten, Fakten, Hintergründe
Termine und Aktionen
Bücher, Filme, Neuigkeiten
und außerdem

 

LNV-Infobrief als pdf zum Herunterladen: LNV-Infobrief Dezember 2021

LNV aktiv

LNV-Zukunftsforum Naturschutz zum Klimawandel

Voll besetzter Saal mit vielen Interessierten und wichtigen Beiträgen

„Klimawandel in BW – muss der Naturschutz neu gedacht werden?“ fragte der LNV provokant beim diesjährigen Zukunftsforum Naturschutz am 13. November. Detailliert legten hochkarätige Referenten die Auswirkungen des Klimawandels speziell für BW dar. Betont wurde u. a. die große Bedeutung eines funktionierenden Biotopverbunds, damit Arten zuwandern und ihre Areale verschieben können. Klar wurde auch, dass Naturschutz und Klimaschutz nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen, sondern im Gegenteil zusammengebracht werden müssen. Das Tagungsskript und weitere Informationen sind auf der LNV-Website nachzulesen. Logr

Tagungsbericht Zukunftsforum

Insektenschutz durch Minderung der Beleuchtung

LNV-Antrag auf Änderung im Straßengesetz

Das Landesstraßengesetz legt in § 41 Abs. 1 die Notwendigkeit der Beleuchtung des öffentlichen Straßenraums einschließlich Radwegen innerhalb geschlossener Ortslagen durch die Kommunen fest, allerdings nur im Rahmen des Zumutbaren und soweit dies aus polizeilichen Gründen geboten ist. Die Beleuchtungspflicht gilt nicht außerorts. Der LNV hatte beim Verkehrsministerium einen Antrag auf Streichung dieser Beleuchtungsvorgabe gestellt. Das VM will die Diskussion bei der nächsten Änderung des Straßengesetzes nochmals aufgreifen, befasst sich also mit dem Thema. Tr

Naturschutzmaschinenringe – weitere Geräteübergaben

Unterstützung für Verbände in Rechberghausen und Blaubeuren

Zwei gestiftete und dringend benötigte Balkenmäher erleichtern dem NABU östlicher Schurwald und dem SAV Uhingen künftig ihre ehrenamtliche Naturschutzarbeit. Ein weiterer Balkenmäher unterstützt den BUND, die NaturFreunde, den NABU und den SAV in Blaubeuren. Die hochwertigen Geräte wurden im Rahmen des Programms Maschinenringe für Naturschutzverbände von LNV und Umweltstiftung Stuttgarter Hofbräu im November übergeben – und kamen sogleich zum Einsatz. Logr

NWZ-Bericht vom 03.11.2021 | Website BUND Blaubeuren

Unterstützung in der LNV-Geschäftsstelle

Praktikantin Johanna Kuß von November bis Januar in der LNV-Geschäftsstelle

Von November 2021 bis Januar 2022 wird Johanna Kuß in der Geschäftsstelle mitarbeiten und unterstützen. Im Rahmen ihres Praxissemesters hat sie sich für den LNV als Praktikumsstelle entschieden, da sie ihre Kenntnisse im Bereich Landschaftsplanung, Organisation eines Naturschutzverbandes und Umweltbildung vertiefen möchte. Das Interesse für diese Themen wurde durch ihr Studium des Nachhaltigen Regionalmanagements an der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg geweckt. Ihre Freizeit verbringt sie gerne draußen in der Natur mit Freunden und entdeckt hierbei auch gerne die heimische Flora und Fauna. Ku

Praktikum beim LNV

Interessante Einblicke in die Arbeit eines großen Naturschutzdachverbandes

Beim LNV wird ab Februar 2022 ein Praktikumsplatz frei. Bewerben können sich vor allem Studierende aus den Bereichen Biologie, Landschaftsplanung, Geografie, Agrarwissenschaften, Umwelt- und Verwaltungswissenschaften sowie öffentliche Verwaltung. Praktikumsdauer kann zwei bis drei Monate sein, bei Pflichtpraktika auch länger. Bitte wenden Sie sich bei Interesse oder bei Fragen an Christine Lorenz-Gräser, Email: christine.lorenz-graeser@lnv-bw.de. Logr

Fortbildungen zur Stärkung des Naturschutz-Ehrenamtes…

…im Rahmen des LNV-Projekts StEiN (Stärkung des Ehrenamtes im Naturschutz)

Die Fortbildungen sind für Naturschützer*innen kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung unter LNV-Veranstaltungen oder direkt unter der jeweiligen Veranstaltung. Der LNV dankt dem UM für die Förderung des Projekts.

Aktuell: Programm Januar bis Juni 2022 – ein vielfältiges Angebot an Online- und Präsenz- veranstaltungen in unterschiedlichen Formaten wartet auf Sie. Schmökern Sie doch gerne mal rein…. Ort

 

Freitag, 21. Januar 2022
Flurbereinigung und Flurneuordnung – Grundlagen und ökologischer Mehrwert
Angewandte Flurneuordnung in der Naturschutzpraxis. Aktueller Stand und Erfahrungen aus der praktischen Arbeit.

Mittwoch, 26. Januar 2022
7. Fachpraxisseminar der Seminarreihe Artenkenntnisse für Stellungnahmen
Fachliche Standards bei der Erfassung und Bewertung der wichtigsten Insektengruppen in der Erstellung von Stellungnahmen – Leider keine Anmeldung mehr möglich.

Freitag, 25. Februar 2022
Fachseminar Bodenschutz – Boden wertschätzen und erhalten
Stellenwert von Boden in BW und Möglichkeiten der Einflussnahme durch den Naturschutz

 

Expertengespräche Online jeden 1. Dienstag im Monat

Mit diesem Angebot möchte der LNV aktuelle Themen und Trends aufgreifen. Er lädt zum Fachgespräch ein, um den intensiven Austausch anzuregen. Expert*innen und Interessierte diskutieren, gerne kontrovers, aber immer konstruktiv. Die Fachgespräche sind für Naturschützer*innen kostenlos. Eine Übersicht über die geplanten Gespräche finden Sie hier. Informationen und Anmeldung unter LNV-Veranstaltungen oder direkt unter dem jeweiligen Expertengespräch. Ort

Dienstag, 01. Februar 2022
Im Gespräch mit Stefan Flaig, Geograph und Experte für Siedlungsentwicklung, Büro Ökonsult, Stuttgart
„Demografischer Wandel und Immobilienmarkt“. Wie viele Einfamilienhäuser brauchen wir in Zukunft noch?

LNV-Pressemitteilungen

Klimawandel stresst Natur- auch in Baden-Württemberg

LNV-Tagung „Zukunftsforum Naturschutz“ am 13.11.2021 im Hospitalhof Stuttgart

Aus der Initiative Artenkenntnis

Initiative Artenkenntnis

Bonner Thementage der Biodiversität

Die Initiative Artenkenntnis war Programmpunkt bei den diesjährigen Bonner Thementagen, die virtuell vom 18. bis 21. November stattfanden. Prof. Dr. Albert Reif stellte dort die Initiative des LNV vor. Die Themen Schutz der Artenvielfalt, Taxonomie, Umweltbeobachtungen und die Vermittlung von Artenkenntnissen standen im Fokus der viertägigen Veranstaltung, bei der viele interessante (Bildungs-)Projekte vorgestellt wurden. Schl

Weitere Informationen

Youth in Nature

Herbst-Exkursionen

Auch wenn die Temperaturen sinken, gab es weiterhin Aktivitäten der Youth-in-Nature-Gruppen. In Freiburg gab es ein Seminar zur Naturfotografie, in Karlsruhe fand eine spannende Kleinsäuger-Exkursion (mit Lebendfallen) statt, und die Tübinger Gruppe studierte Moose im Schönbuch. Im Dezember geht Youth in Nature noch einmal mit einem ornithologischen Vortrag online. Schl

Tag der Artenvielfalt 2022

Landesweite Exkursionen mit Artenkennern für Jung und Alt geplant

Der LNV setzt sich für die Etablierung eines landesweiten „Tages der Artenvielfalt“ ein, der erstmals am Wochenende 25./26.06.22 stattfinden soll. Der LNV möchte seine Mitgliedsverbände, weitere Vereine sowie Bildungseinrichtungen unterstützen, Exkursionen mit Artenkenner*innen für verschiedene Altersgruppen anzubieten. Ziel: Die Vielfalt des Lebens kennen und schätzen lernen. Erste Zusagen gibt es bereits; außerdem werden aktuell Sponsoren gesucht. Interessensbekundungen und weitere Infos über kathrin.schlecht@initiative-artenkenntnis.de Bronner/Schl

Aus Politik und Verwaltung

Sonderregeln für Vereine bis 31.08.2022 verlängert!

Mitgliederversammlung bis dahin auch online möglich

Der Bundestag hat beschlossen, die Sonderregelungen für Vereine während der COVID-19-Pandemie bis Ende August 2022 zu verlängern. Bis zum 31.08.2022 können Mitgliederversammlungen weiterhin virtuell durchgeführt werden, auch wenn dies nicht in der Satzung geregelt ist. Schriftliche Abstimmungen können im Umlaufverfahren durchgeführt werden, wenn sich die Hälfte der Mitglieder an der Abstimmung beteiligt. Mitgliederversammlungen können verschoben werden, wenn eine Durchführung aufgrund der Pandemie nicht zumutbar ist. Die Anpassung der Vereinssatzung an eine solche Regelung ist empfehlenswert. Logr

Sonderregelungen für Vereine

Ausnahmen vom Lärmschutz für Fußballspiele

Änderung der Sportanlagenlärmschutzverordnung

Kommunen konnten bislang Ausnahmen von den regulären Werten für Sportveranstaltungen zulassen, sofern diese „selten“ auftreten. Statt „selten“ wurde aber oft mit „besonderem Ereignis“ argumentiert und genehmigt. Deshalb hat die Bundesregierung nun das Merkmal der Seltenheit in der Sportanlagenlärmschutzverordnung (18. BImSchV) klargestellt: Überschreitungen der Lärmschutz-Vorgaben durch ein Bundesligaspiel oder eine andere Sportveranstaltung sind selten, wenn sie an höchstens 18 Kalendertagen eines Jahres auftreten. Die „Besonderheit“ muss nicht mehr begründet werden. Der Bundesrat muss der Änderung noch zustimmen. Tr

PM-BMU vom 04.08.2021

Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg

Lob für Bürgerforen und Bürgerräte

Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) hat das Beteiligungsformat „Bürgerräte“ oder „Bürgerforen“ untersucht. Die aktuelle Studie zeigt, dass dieses Beteiligungsformat mit Zufallsbürgern gut von den Teilnehmenden angenommen wird und geeignet ist, auch kontroverse Themen befrieden zu können. In diesen Beteiligungsverfahren stehen dabei Bürgerinnen und Bürger als Teilnehmende im Fokus, die zufällig ausgewählt und angeschrieben wurden. Tr

Zur KAS-Homepage | PM des StaMi vom 16.11.2021 | KAS-Studie

Ausbau der Klärschlammverbrennung notwendig

Rückgewinnung von Phosphor ermöglichen

Bisher werden erhebliche Klärschlamm-Mengen aus BW in einem sächsischen Braunkohlekraftwerk mitverbrannt. Um von diesem „Abfalltourismus“ loszukommen, müssten zusätzliche Mono-Verbrennungsanlagen besonders im Nord-Osten und im Süden des Landes gebaut werden. Dadurch hätten die zuständigen Gemeinden und Abwasserzweckverbände die Chance, Nahwärmenetze aufzubauen und den Rohstoff Phosphor zurückzugewinnen. Das Land könnte seine Importabhängigkeit schadstoffbelasteter Rohphosphate aus Asien und der Westsahara, die beim Abbau massive Umweltschäden verursachen, reduzieren. Tr 

PM-UM vom 18.11.2021 | Weitere Informationen

Qualitätsranking für Schienenverkehr im Land

Portal setzt Anreiz für weitere Verbesserungen

Das neue Qualitätsranking vergleicht auf der Website von www.bwegt.de/qualitaet die Betriebsqualität von 29 Verkehrsverträgen des Landes. Die Gesamtbewertung besteht aus fünf Einzelkriterien: Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Gesamtzufriedenheit der Fahrgäste gehen mit jeweils 25 % in das Ranking ein, Zugkapazität mit 15 % und die Sauberkeit mit 10 %. Die drei Spitzenplätze des aktuellen Rankings sichern sich die SBB Deutschland GmbH (Platz 1 und 3, Seehas) und die AVG (Platz 2) mit dem Stadtbahnnetz zwischen Heilbronn, Bad Friedrichshall, Mosbach und Sinsheim. Es folgen Westfrankenbahn und die Südwestdeutsche Landesverkehrs-AG (SWEG; Ortenau-S-Bahn). Tr

PM-VM vom 17.11.2021

Regionale Schlachtung ohne Transportstress

EU greift Initiative aus Baden-Württemberg auf

Die mobile Schlachteinheit ist mit der Änderungsverordnung (EU) 2021/1374 seit 9. September 2021 erlaubt. Es handelt sich um eine Ausnahmeregelung im EU-Hygienerecht, die es erlaubt, mit Genehmigung der zuständigen Behörde Rinder, Schweine und Pferde unter Verwendung einer mobilen Einheit zu schlachten. Spezielle Anforderungen an die Tierhaltung (ganzjährige Freilandhaltung) sind entgegen der bisherigen nationalen Regelung keine Voraussetzung. Diese Ausnahmeregelung geht maßgeblich auf eine Initiative des Landes Baden-Württemberg von Anfang 2019 zurück. Tr

PM-MLR vom 15.10.2021

Auswahl der neuen LEADER-Regionen

Startschuss zur Bewerbung für die EU-Förderperiode 2023-2027 (ELER)

Der Startschuss für die Bewerbung als neue LEADER-Region ist gefallen (Liaison Entre Actions de Développement de l’Économie Rurale). Für die Erarbeitung ihrer regionalen Entwicklungskonzepte haben die Regionen mit ihren Wirtschafts- und Sozialpartnern, Vereinen, Verbänden sowie der Zivilgesellschaft nun Zeit bis Ende Juli 2022. Wer ausgewählt wird, kann mit 2,3 bis 2,8 Mio. Euro EU-Mitteln plus rund 1 Mio. Euro Landesmitteln rechnen. Klimaschutz muss mehr als bislang berücksichtigt werden. Der „Bottom-Up-Ansatz“ bedeutet auch, dass ausschließlich die örtliche LEADER-Aktionsgruppe über die zu fördernden Projekte entscheidet. Tr

PM-StaMi vom 10.11.2021

Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel

Erster Bericht zur Anwendung in Baden-Württemberg vorgestellt

Im ersten Bericht des MLR zur Anwendung chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel im Land wurde die vorläufige „Baseline“ auf 1.900 Tonnen chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittelwirkstoffe pro Jahr festlegt. Daran soll die künftige Reduktionsentwicklung erkennbar werden. Es wurden alle Bereiche einbezogen – neben der Landwirtschaft auch Forst, Verkehrswege, öffentliches Grün sowie Haus- und Kleingärten. In der Landwirtschaft werden von den 1.900 Tonnen circa 98 % angewendet (Herbizide 52 %, Fungizide 47 %, Insektizide unter 1 %, Akarizide vernachlässigbar). Tr

PM-MLR vom  17.11.2021 | NABU-PM 17.11.2021

Waldzustandsbericht 2021

Erstmals wurde der Waldboden mit untersucht

Die kühlfeuchte Witterung des Jahres 2021 tat dem Wald gut, dennoch sind 42 % der Waldfläche als deutlich geschädigt eingestuft. Abgestorbene Bäume machen auf den Probeflächen 0,42 % aus, weniger als in den letzten beiden Jahren (0,6 %), aber noch deutlich über dem langjährigen Mittel (0,25 %). Neu ist das Projekt „Biodiversität von Waldböden: Bodenfauna“, ein Teil des Sonderprogramms zur Stärkung der Biologischen Vielfalt. Es konnte eine hohe Tierarten-Vielfalt auf und in den Waldböden nachgewiesen werden. Die Bodenuntersuchung soll künftig als Basis für ein langfristiges Monitoring der Bodentiere in den Wäldern Baden-Württembergs dienen. Tr

PM-MLR vom 12.11.2021 | Waldzustandsberichte

Weiterentwicklung des Nationalparks Schwarzwald

Transparenter Beteiligungsprozess geplant

Der Startschuss für die Weiterentwicklung des Nationalparks Schwarzwald fiel am 19.11.2021. Der rund 10.000 Hektar große Nationalpark besteht bislang aus zwei getrennten Teilgebieten und erfüllt lediglich die von der Internationalen Union zum Schutz der Natur (IUCN) vorgeschriebene Mindestgröße. Wie eine Weiterentwicklung auf Basis fachlicher Kriterien aussehen kann, soll in einem breit angelegten, transparenten Beteiligungsprozess ausgearbeitet werden. Zunächst ist eine repräsentative Umfrage zum Thema Weiterentwicklung geplant und die Einrichtung eines Bürgerforums aus zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern. Tr

PM-UM vom 19.11.2021

Weidetiere fördern Insekten

Studie zu Dungkäfern auf Nationalpark-Grindenflächen

Dass Beweidung der Insektenvielfalt und -masse nützt, konnte ein Forscherteam des Nationalparks Schwarzwald am Beispiel der Dungkäfer auf 18 verschiedenen Grindenflächen nachweisen. Mehr als 33 verschiedene Dungkäferarten wurden auf den Feuchtheiden nachgewiesen. Die untersuchten Dunghaufen waren im Mittel von 50 Käfern besiedelt, einzelne Dunghaufen enthielten sogar mehr als 800 Tiere. Im Ökosystem nehmen die Dungkäfer eine wichtige Schnittstelle ein, denn ohne ihre fleißige Arbeit wäre der Nährstoffkreislauf nicht geschlossen. Die Hinterlassenschaften der Käferlarven sind unmittelbar pflanzenverfügbarer Dünger. Tr 

Studie und weitere Informationen

Daten, Fakten, Hintergründe

Streuobst als Immaterielles UNESCO-Kulturerbe

Auszeichnung durch Deutsche UNESCO-Kommission

Der Streuobstanbau zählt zu den Neuaufnahmen im bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes. Das ist die langersehnte Standing Ovation für alle, die dieses Kulturerbe praktizieren und bewahren – trotz der unzureichenden Entlohnung für die Bewirtschaftung. Der Verein Hochstamm Deutschland e. V. – der LNV ist Mitglied – organisierte 2019 die Antragstellung mit dem Argument, dass der Streuobstanbau aus einer landwirtschaftlich-kulturellen Entwicklung gewachsen und somit direkt an menschliches Wissen gebunden ist. Nun überreichte die Deutsche UNESCO-Kommission die Anerkennungsurkunde. Logr

Hochstamm Deutschland | PM Hochstamm Deutschland

DNR fordert Stopp des Straßenneubaus

Umweltverbände plädieren für einen Neustart der Verkehrsplanung

Der Verkehrsbereich ist das größte Problem für den Klimaschutz in Deutschland und der einzige Sektor, dessen nationale CO₂-Emissionen seit 1990 nicht gesunken sind. Der motorisierte Straßenverkehr war 2019 für 94 % der Emissionen des Sektors verantwortlich. Neben unzureichenden Emissionsminderungen bei den Fahrzeugen ist dafür auch der Ausbau der Infrastruktur verantwortlich. Straßenbau führt statt zu erhöhter Mobilität primär zur Erhöhung der zurückgelegten Entfernungen und zu mehr Verkehr. Sch

Forderungspapier   I   10 Punkte Papier des DNR

Großes Potenzial für kombinierten Verkehr

Unternehmens-Befragung bei Straßentransporteuren zeigt Einstiegshürden auf

Eine Umfrage von Allianz pro Schiene und Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e. V. bringt es ans Licht: Zahlreiche kleinere und mittlere Transportunternehmen könnten den Kombinierten Verkehr (KV) von Lkw und Bahnen nutzen und Güterverkehre auf die Schiene verlagern, v.a. drei Hürden verhindern dies jedoch: Aufgrund begrenzter Personalkapazitäten ist der Planungsaufwand für den Wechsel vom Lkw zu Bahnen und zurück zu hoch, das notwendige Know-how fehlt, man verfügt über keine kranbaren Ladeeinheiten und die Angebote und Preise der KV-Operateure sind ihnen schlicht nicht bekannt. Tr

PM-Allianz pro Schiene vom 09.11.2021

2020 weniger Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen

Zusammenhang mit pandemiebedingt gesunkenem Straßenverkehr

Für das Jahr 2020 wurden in BW 170 Unfälle bei der Beförderung von wassergefährdenden Stoffen registriert, bei der Stoffe freigesetzt wurden. Laut Statistischem Landesamt ist der Straßenverkehr wiederum Unfallschwerpunkt (160 Unfälle), wovon auf Tankfahrzeuge 18 und auf andere Straßenfahrzeuge 142 Unfälle entfielen. Verglichen mit dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre sanken die Unfälle mit anderen Straßenfahrzeugen, überwiegend Pkw, im Jahr 2020 um rund 30 %. Naheliegende Ursache ist die pandemiebedingte Mobilitätseinschränkung: Die Jahresfahrleistung der Pkw lag im Land um annähernd 20 % unter dem Wert des Jahres 2019. Logr

PM-StaLa vom 11.11.2021

Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder

Aktualisierte Umweltindikatoren im Länder- und Zeitvergleich

Der Arbeitskreis „Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ (UGRdL) hat neue Zahlen vorgelegt. In Baden-Württemberg betrug die Rohstoffentnahme im Jahr 2019 demnach 112,6 Mio. Tonnen, ein Anteil von knapp 11 % im Bundesvergleich. Davon waren 89,4 Mio. t (fast 83 %) nicht erneuerbare (abiotische) Rohstoffe (davon 88,9 Mio. t mineralische Rohstoffe, überwiegend also Baumineralien) und 23,2 Mio. t biotische Rohstoffe (Biomasse pflanzlichen und tierischen Ursprungs). Tr   

Stala-PM 08.11.21 | Internetseite der UGRdL

Neue Bevölkerungsvorausberechnung für BW

Einwohnerzahl könnte noch 20 Jahre lang weiter ansteigen

Das Statistische Landesamt berechnete aufgrund der unsicheren Zuwanderungsentwicklung drei Varianten. Die Hauptvariante geht von einer höheren Zuwanderung als zuletzt aus und kommt zum Schluss, dass die Einwohnerzahl des Landes noch bis zum Jahr 2041 um etwa 100.000 Personen auf dann 11,21 Mio. ansteigen könnte. Anschließend ist mit einem Bevölkerungsrückgang zu rechnen. Nach der Unteren Variante würde der Bevölkerungsrückgang bereits im Jahr 2023 einsetzen, nach der Oberen Variante würde das Wachstum noch bis zum Jahr 2060 ansteigen, auf 470.000 Einwohner*innen mehr als derzeit. Tr

PM-StaLa vom 16.11.21

Sieben Meter Kanal pro Person

Kompakt gebaut ist kostengünstiger: Daten zur Abwasser-Infrastruktur

Zur Sammlung und Fortleitung des Abwassers haben die Gemeinden bis 2019 rund 80.600 Kilometer Kanal errichtet. Im Durchschnitt sind das 7,3 m öffentliche Kanalisation pro Einwohner. Eine dichtere Besiedlung ist im Allgemeinen mit Kostenvorteilen für die Abwasserentsorgung verbunden: Für Verdichtungsräume liegt die Kanallänge pro Einwohner bei 4,6 m, die Abwasserkosten liegen bei 1,72 Euro je m³. Für den Ländlichen Raum im engeren Sinne beträgt die Kanallänge pro Einwohner rund 11,7 m, die Abwasserkosten betragen 2,45 Euro je m³. Tr

PM-StaLa vom 18.11.21

Erneuerbare Energien in BW 2020

UM-Broschüre zeigt: Noch viel zu tun, damit die Energiewende spürbar wird

Die Bruttostromerzeugung in BW ist 2020 um rund 22 % auf 44,4 Terrawattstunden (TWh) gesunken. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist moderat um 2,4 % gestiegen. Dass der Anteil der erneuerbaren Energien insgesamt an der Bruttostromerzeugung sprunghaft auf 41 % gegenüber 31,1 % im Jahre 2019 anstieg, liegt vor allem am starken Rückgang der Bruttostromerzeugung. Viele weitere Zahlen, Daten und Fakten enthält die neue Broschüre „Erneuerbare Energien in Baden-Württemberg 2020“ des UM. Sie informiert u. a. auch, wie sich die Anlagen in den Landkreisen verteilen. Logr

PM-UM vom 05.11.2021

UnternehmensNatur Baden-Württemberg

NABU-Projekt zum Flächenverbund – Firmengelände blühen auf

Fast 74.000 Hektar Industrie- und Gewerbefläche gab es 2019 in BW. Das entspricht rund 14 % der Siedlungs- und Verkehrsfläche im Land. Die oft großflächig zusammenhängenden Areale sind für viele Tier- und Pflanzenarten unüberwindbare Barrieren. Gleichzeitig bieten viele der kleinen und großen Unternehmensflächen ein großes Potenzial für den Artenschutz und können zu Lebensräumen für Insekten, Vögel, Amphibien und viele Pflanzen werden – und damit zu ökologisch wertvollen Trittsteinen in der Stadt. Das NABU-Projekt „UnternehmensNatur“ zeigt, wie das funktioniert. Logr    

UnternehmensNatur | Info-Flyer UnternehmensNatur

Erste Goldschakale im Schwarzwald-Baar-Kreis

Erster genetischer Nachweis eines Paares in Deutschland

Erstmals ist in Deutschland ein Goldschakal-Paar genetisch nachgewiesen worden. Anfang Oktober waren zwei Tiere im Schwarzwald-Baar-Kreis in eine Fotofalle gelaufen. In der Nähe gefundene Kotproben zeigen nun, dass sie von einem Paar stammen. Das Verbreitungsgebiet des fuchsähnlichen Goldschakals erstreckt sich vor allem über den südostasiatischen Raum bis in den Westen nach Südosteuropa. Seit einigen Jahren werden auch in weiter nördlich und westlich liegenden Ländern Europas Goldschakal-Nachweise registriert. Im Gegensatz z. B. zum Waschbären hat sich der Goldschakal auf natürlichem Wege in Deutschland angesiedelt. Logr

PM-UM vom 12.11.2021

Termine und Aktionen

Nachhaltige Moornutzung

Wertschöpfung auf nassen Standorten; Online-Workshop am 08.12.2021

Die meisten entwässerten Moore werden landwirtschaftlich genutzt – diese Nutzung lässt sich aber auch auf wiedervernässten Standorten fortführen: In der sogenannten Paludikultur werden Pflanzen angebaut, die auf nassen Standorten gedeihen. Doch welche Verwertungsmöglichkeiten gibt es für Schilfrohr, Seggen oder Rohrkolben? Die Veranstaltung der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (dvs) stellt Beispiele aus Praxis und Forschung vor. Sie zeigen, wie die landwirtschaftliche Bewirtschaftung von nassen Standorten gelingt und wie sich die dabei gewonnenen Produkte vermarkten und weiterverarbeiten lassen. Logr

Workshop Nachhaltige Moornutzung

Sind Frauen die besseren Klimapionierinnen?

Wie Frauen die ökologische Transformation voranbringen, online, 11.12.2021

Die Kooperationsveranstaltung von Heinrich Böll Stiftung BW, Business and Professional and Women (BPW) Stuttgart, der GLS-Bank und des evangelischen Bildungszentrums Hospitalhof Stuttgart geht der Frage nach, wie und wo Frauen in den für den Klimawandel entscheidenden Sektoren Energie, Landwirtschaft, Transport und Finanzen vertreten sind und ob Frauen in Schlüsselpositionen die Energiewende stärker vorantreiben. In der Debatte mit Umweltministerin Thekla Walker geht es um die Frage, welchen Rahmen die Politik in Baden-Württemberg setzt und wie Frauen als Klimapionierinnen gestärkt werden können. Flo

Informationen und Anmeldung

45.Naturschutztage digital

Klimaschutz, Biodiversität und weitere Zukunftsthemen, online, 06.-08.01.2022

Nach einem Jahr Pause laden BUND und NABU zu den ersten digitalen Naturschutztagen in BW ein. An drei Tagen stehen wichtige Zukunftsthemen auf dem Programm. Für die hochkarätigen Referent*innen, darunter der Klimaforscher Stefan Rahmsdorf, Umweltministerin Thekla Walker und die frühere BUND-Vorsitzende Brigitte Dahlbender, stehen drei zentrale Fragen im Mittelpunkt: Wie begegnet Baden-Württemberg dem Klimawandel? Was leistet das Biodiversitätsstärkungsgesetz für den Artenschutz? Welche Rolle spielt die Umweltschutzbewegung im gesellschaftlichen Kontext? Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich. Logr

Informationen und Anmeldung

NaturVision Filmfestival 2022

Filmwettbewerb startet Call for Entries bis 28.1.2022

Filmschaffende aus aller Welt sind eingeladen, ihren Film für eine der renommierten Wettbewerbskategorien einzureichen. Unter anderem werden bei NaturVision der Deutsche Filmpreis Biodiversität, der Deutsche Wildlife Filmpreis und der Deutsche Umwelt- und Nachhaltigkeitsfilmpreis verliehen, aber auch der NaturVision Filmmusikpreis. Außerdem hat sich der NaturVision Filmpreis Umdenken als wichtige und zentrale Auszeichnung fest etabliert. Mit diesem Preis würdigt NaturVision Filme, die einen Umdenkprozess in Politik und Gesellschaft abbilden und positive Beispiele sichtbar machen. Es werden Preisgelder in Höhe von mehr als 55.000 Euro vergeben. Sch

Filmeinreichungsformular

Bücher, Filme, Neuigkeiten

Pflege und Entwicklung von Reptilienhabitaten

Aktuelle Empfehlungen für Niedersachsen veröffentlicht

Im vorliegenden Heft werden typische Konflikte zwischen Reptilienschutz und der Pflege bzw. Bewirtschaftung bestimmter Biotoptypen und Lebensräume aufgezeigt. Grundsätzlich ist eine Pflege zur Offenhaltung von Lebensräumen auch für Reptilien positiv. Die konkrete Ausgestaltung der Maßnahmen kann jedoch direkte Beeinträchtigungen der Tiere zur Folge haben und ihre Bestände gefährden. Verschiedene Verfahren wie Gehölzentfernungen, Mahd und andere mechanische Verfahren, kontrolliertes Brennen sowie Beweidung werden vorgestellt und aus Sicht des Reptilienschutzes bewertet. Ort

Link zum Download

Ökologische Renaturierung kleiner Fließgewässer

Eine Anleitung zum konkreten Handeln von Dr. Werner H. Baur

Anschaulich vermittelt Dr. Werner H. Baur in der 3. Auflage des von LFVBW und LNV herausgegebenen Leitfadens die Funktionsweise von stehenden Gewässern und Methoden zu ihrer Renaturierung. Er bezieht dabei die Klimaveränderung in einem eigenen Kapitel anschaulich mit ein und nennt Verlierer und Gewinner des Klimawandels in stehenden Gewässern. Ökologische Problemlösungen, z. B. in Form von Sömmerung und Winterung, werden erläutert, ebenso gesetzliche Vorgaben und zuständige Behörden. Der Leitfaden für Angler*innen, Fischereivereine, Behörden, Naturschutzaktive und alle, bei denen das Interesse nicht an der Gewässeroberfläche endet, ist im LFVBW-Shop erhältlich. Logr

Weitere Informationen und Bestellung

„Machste dreckig – Machste sauber: Die Klimalösung“

Ein wissenschaftlich fundiertes Bilderbuch für Erwachsene

Die beiden Studenten der Universität Friedrichshafen, David Nelles und Christian Serrer, veröffentlichen in Zusammenarbeit mit über 250 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ihr neues Buch „Machste dreckig – Machste sauber: Die Klimalösung“. Mit vielen anschaulichen Grafiken zeigen sie Lösungen auf, weltweit den Klimawandel zu stoppen. Auf ihrer Website stellen sie einige Grafiken aus ihren Büchern sowie Präsentationsvorlagen zur Verfügung, die für eigene Vorträge und Veranstaltungen genutzt werden können. Bo

Abbildungen   I   Bestellmöglichkeit

… und außerdem

Zwischen Frust und Freude – Chronik 50 Jahre LNV

Reich bebilderte Naturschutzgeschichte

„Zwischen Frust und Freude – 50 Jahre Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg“ – so hat der LNV seine im September erschienene Chronik überschrieben. Denn eine Mischung aus Frust und Freude hat die Arbeit der LNV-Aktiven in den vergangenen fünf Jahrzehnten geprägt. Auf 174 Seiten zeichnet der LNV seine Geschichte nach und stellt sie in den zeitgeschichtlichen Kontext. Das durchgehend farbige und reich bebilderte Buch ist im Verlag Manfred Hennecke erschienen und zum Preis von 19,80 Euro im Buchhandel oder direkt beim Verlag erhältlich (ISBN: 978-3-948138-07-3). Logr

Bestellmöglichkeit Henneke-Verlag

 

 

 

Wir wünschen Ihnen

frohe Weihnachten und ein

gutes neues Jahr!

 

 

 

Mit diesem letzten LNV-Infobrief im Jahr 2021 danken wir Ihnen herzlichst für die vielfältige Kooperation, freundschaftliche Begegnungen und große Unterstützung – auch bei schwierigen Themen. Wir freuen uns darauf, dieses Miteinander und die gute Zusammenarbeit 2022 fortsetzen zu können.

Ihnen und Ihren Lieben wünschen wir schöne Feiertage, gute Gesundheit

und ein frohes und friedvolles neues Jahr!

Ihr Team der LNV-Geschäftsstelle

Christine Lorenz-Gräser, Dr. Anke Trube

Julia Flohr, Jutta Ortlepp, Kristin Pfeiffer, Annette Schade-Michl, Kathrin Schlecht

Die LNV-Geschäftsstelle ist vom 24.12.2021 bis 09.01.2022 geschlossen!

 

Verzeichnis der Abkürzungen
  • BfN – Bundesamt für Naturschutz
  • BImSchV – Bundesimmissionsschutzverordnung
  • BNatSchG – Bundesnaturschutzgesetz
  • BUND – Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland
  • BVWP – Bundesverkehrswegeplan
  • BW – Baden-Württemberg
  • dB(A) – Dezibel – Bewertungskurve A; Maßeinheit des Schalldruckpegels (ugs. Geräuschpegel)
  • DNR – Deutscher Naturschutzring
  • ELR – Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum
  • EU – Europäische Union
  • EW – Einwohner*innen
  • ForstBW – Landesbetrieb Forst Baden-Württemberg
  • FVA – Forstliche Versuchsanstalt
  • GAP – Gemeinsame Agrarpolitik
  • IPCC – Intergovernmental Panel on Climate Change
  • JKI – Julius Kühn – Institut
  • KEA BW – Klima- und Energieagentur Baden-Württemberg
  • KIT – Karlsruher Institut für Technologie
  • KNE – Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende
  • LBV – Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V.
  • LFVBW – Landesfischereiverband Baden-Württemberg e. V.
  • LSG- Landschaftsschutzgebiet
  • LSV – Landessportverband Baden-Württemberg
  • LUBW – Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg
  • MEPL – Maßnahmen- und Entwicklungsplan Ländlicher Raum
  • Mio – Millionen
  • Mill – Milliarden
  • MLR – Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
  • MLW – Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg
  • NABU – Naturschutzbund Deutschland
  • ÖPNV – Öffentlicher Personennahverkehr
  • PKW – Personenkraftwagen
  • OB – Oberbürgermeister
  • PM – Pressemitteilung
  • PV – Photovoltaik
  • RB – Regierungsbezirk
  • RP – Regierungspräsidium
  • SAV – Schwäbischer Albverein
  • StaLa – Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
  • StaMi – Staatsministerium
  • UBA – Umweltbundesamt
  • UM – Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
  • UVP- Umweltverträglichkeitsprüfung
  • VM – Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
  • WM – Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

 

LNV-Infobrief als pdf zum Herunterladen: LNV-Infobrief Dezember 2021

Impressum:
Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V., Olgastraße 19, 70182 Stuttgart
Telefon +49 711 248955-20, Fax: +49 711 248955-30, info@lnv-bw.de
Vertretungsberechtigt: Dr. Gerhard Bronner; Amtsgericht Stuttgart VR 2787

Endredaktion: Christine Lorenz-Gräser, Bildredaktion: Jutta Ortlepp und Kristin Pfeiffer
Beiträge: Dr. Gerhard Bronner (Bronner), Julia Flohr (Flo), Christine Lorenz-Gräser (Logr), Dr. Anke Trube (Tr), Jutta Ortlepp (Ort), Kathrin Schlecht (Schl), Johanna Kuß (Ku), Sophia Bosch (Bo)
Der LNV-Infobrief berichtet regelmäßig über aktuelle Themen des Natur- und Umweltschutzes.
Der Infobrief ist ein kostenloser Service des LNV. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Zustimmung des Herausgebers unter Quellenangabe und der Überlassung von Belegexemplaren gestattet.
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