Jahresberichte

Die Jahresberichte des Landesnaturschutzverbandes: Jahresbericht 2016 Jahresbericht 2015 Jahresbericht 2014 Jahresbericht 2013 Jahresbericht 2012 Jahresbericht 2011 Jahresbericht 2010 Jahresbericht 2009 Jahresbericht 2008 Jahresbericht 2007 Jahresbericht 2006 Jahresbericht 2005 Jahresbericht 2004 Jahresbericht 2003 Jahresbericht 2002 Jahresbericht 2001 Jahresbericht 2000

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LNV-Infobrief Mai 2018

Im Blickpunkt: Der Wolf in BW: jetzt wird’s ernst!

Ein Wolf hat im Nordschwarzwald 40 Schafe gerissen, nachdem bisher nur Einzeltiere zum Wolfopfer wurden. Der erste „Problemwolf“? Zuvor sind zwei Wölfe totgefahren und einer illegal erschossen worden. Landwirtschaftsminister Peter Hauk fordert Bejagen und Fallenstellen, sein Kollege Franz Untersteller aus dem Umweltministerium rät zu Gelassenheit. Fest steht, dass niemand befürchten muss, bei einem Waldspaziergang verspeist zu werden. In den rd. 20 Jahren Wolfspräsenz in Deutschland hatten wir noch keinen Wolfsangriff auf Menschen, wohl aber jährlich bis zu vier Tote durch Hunde bzw. 50.000 Verletzte durch Hundebisse.

LNV-Mitgliederversammlung in Stuttgart

LNV-Vorsitzender Dr. Gerhard Bronner im Amt bestätigt
Die Delegierten der LNV-Mitgliedsverbände bestätigten am 14. April 2018 einstimmig Dr. Gerhard Bronner als Vorsitzenden des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV). Als stellvertretende Vorsitzende wurden Thomas Dietz und Tilman Preuss erneut gewählt.
Karl-Heinz Lieber vom Umweltministerium, Leiter der Abteilung Naturschutz, bezeichnete das Jahr 2017 als „Jahr des Insektensterbens“ und verdeutlichte den dramatischen Einbruch der Insektenpopulationen anhand exemplarischer Untersuchungen.

LNV-Infobrief Dezember 2017

Im Blickpunkt: Ein ereignisreicher November
Einen solchen Zuspruch zum LNV-Zukunftsforum wie in diesem Jahr zum Thema „Droht ein stummer Frühling? Weniger Insekten – Ursachen und Folgen für Mensch und Natur“ hatten wir noch nie. Dutzenden mussten wir absagen, weil der Raum nicht mehr als 160 Personen fasste. Auch inhaltlich war das Zukunftsforum ein Highlight. Kompetente Referenten erhellten verschiedene Aspekte des Themas, auch wenn noch manches weiterer Forschung vorbehalten bleibt.

LNV-Infobrief Juni 2017 / Im Blickpunkt: Katharina Heine im LNV-Vorstand

Seit dem 1. August 2016 ist Frau Katharina Heine Naturschutzreferentin in der Hauptgeschäftsstelle des Schwäbischen Albvereins (SAV) und wurde dann als Delegierte in den Vorstand des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg benannt. Beim SAV ist sie auch für den Landschaftspflegetrupp zuständig. Sie koordiniert und organisiert die Pflegeeinsätze des fünfköpfigen Trupps und sorgt dafür, dass die Förderanträge nach der Landschaftspflegerichtlinie gestellt werden. Auch plant und organisiert sie das Jahresprogramm “Naturschutz”.

Hangwald LNV-Mitgliederversammlung: Leistungsbericht vorgestellt

LNV-Pressemitteilung vom 16.5.2017

In seinem Rechenschaftsbericht 2016 verwies der LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner auf den umfangreichen Jahresbericht, aus dem er einzelne Themen herausgriff, so die Mitwirkung von LNV-Vertreter/innen in verschiedenen Gremien. Beim Begleitausschuss zur Novellierung der Ökokonto-Verordnung betonte er das Anliegen des LNV, dass künftig alle Kompensationsmaßnahmen, ob Naturschutz- oder baurechtlicher Art, ob im Rahmen von Flurbereinigungen oder Straßenplanungen, auf einer einheitlichen öffentlich zugänglichen Internetplattform stehen.

LNV-Infobrief Dezember 2016

Im Blickpunkt: Schutz des Landschaftsbildes

Luxus oder Notwendigkeit? In Planungsverfahren müssen vielerlei Belange berücksichtigt, dutzende Interessensträger angehört werden. Es gibt „harte“ Ausschluss- und „weiche“ Abwägungs-Kriterien, die Machbarkeit und Ort eines Projektes bestimmen können. Naturschutzbelange waren lange Zeit überwiegend weiche Kriterien. Das hat sich erst durch die EU-Naturschutzrichtlinien geändert: nach EU-Recht geschützte Arten und Lebensräume werden heute sehr ernst genommen. Auf der Stecke bleibt häufig der Belang des „Landschaftsbildes“.

LNV-Infobrief August/September 2016

Im Blickpunkt: Tabu in der Umweltdiskussion

Als in den 1970er-Jahren Umweltthemen politisch aktuell wurden, veröffentlichte der Club of Rome seine bekannte Studie „Grenzen des Wachstums“. Die behandelten Themen wurden intensiv diskutiert, bei vielen gab es Fortschritte: die klassische Umweltverschmutzung in Wasser, Luft und Boden bekam man in bestimmten Regionen in den Griff, Müll wurde reduziert, an der Decarbonisierung der Energieversorgung wird gearbeitet. Nur ein Thema ist aus den Diskussionen völlig verschwunden, ja wurde geradezu tabuisiert: das Bevölkerungswachstum!

LNV-Infobrief Juni 2016

Im Blickpunkt: Die neue Landesregierung

Die neue Landesregierung steht, und es war bis zuletzt spannend, welche Köpfe welche Ministerien übernehmen. Bei den für uns wichtigsten Ministerien für Umwelt, für den Ländlichen Raum und für Verkehr und Infrastruktur sind dies bekannte Gesichter: die meisten aus der vorhergehenden, im MLR aus früheren Legislaturperioden. Das Umweltministerium hat nicht nur den Naturschutz, sondern mit dem bisherigen NABU-Vorsitzenden Dr. Andre Baumann auch einen prominenten Naturschützer als Staatssekretär übernommen. Er darf nun dazu beitragen, die „beste Naturschutzstrategie Deutschlands“ (Zitat Baumann) in die Realität umzusetzen.

LNV-Infobrief Juli 2015

Im Blickpunkt: Verstärkung im LNV-Vorstand

Stefan Frey wurde im Mai von der Mitgliederversammlung als Beisitzer in den LNV-Vorstand gewählt. Er arbeitete im Umweltministerium Baden-Württemberg, Aufgabenbereiche umweltverträgliche Verkehrsentwicklung, Umwelt und Wirtschaft, Internationaler Umweltschutz. Ab 2007 als Referent für Flächenmanagement, zunächst im Umweltministerium, seit 2012 im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur. Ehrenamtlich engagiert er sich beim Schwäbischen Heimatbund e.V. als Vorsitzender der Stadtgruppe Stuttgart. Der LNV freut sich über diese kompetente Unterstützung.

LNV-Infobrief Dezember 2014

Im Blickpunkt: Wie gehabt: Flächenversiegelung und kein Ende…

Das Aktionsbündnis “Flächen gewinnen” in Baden-Württemberg feierte vor kurzem sein 10-jähriges Bestehen. Kein Grund zum Feiern, mehr einer zum Innehalten. Innehalten und feststellen, dass ganz offenbar der Appell zum sparsamen Umgang mit Flächen bisher wenig genutzt hat. Es wird weiter kräftig versiegelt im Land: Gewerbegebiete wachsen oder werden neu entwickelt und die Innenentwicklung fristet weiterhin nur ein Alibi-Dasein. Viele Kommunen wollen nicht wahrhaben, dass der Rückgang der Bevölkerungszahlen auf Dauer gute Gründe liefert, mit der Ausweitung der Baugebiete vorsichtig umzugehen.