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Infobrief Nr. 10 vom 02.10.2026
Im Blickpunkt: Tag der Demokratie
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Liebe Naturschützerinnen und Naturschützer,
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am 15. September wurde der Internationale Tag der Demokratie begangen. Uns erscheint die Demokratie oft als selbstverständlich. Doch eine Demokratie lebt nicht nur von freien Wahlen, sondern auch von Respekt vor Andersdenkenden, dem Schutz von Minderheiten und von der Bereitschaft, politische Konflikte sachlich auszutragen. Für Naturschutzverbände sind diese Voraussetzungen von ebenso großer Bedeutung wie die Anerkennung gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die Herausforderungen unserer Zeit, von Artensterben bis Klimawandel, lassen sich nur so bewältigen.
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Gleichzeitig waren wir im vergangenen Monat Zeugen einer Entwicklung, die viele vor wenigen Jahren noch für kaum denkbar gehalten hätten. Eine Partei, die in weiten Teilen vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wird, erzielt massive Wahlerfolge und könnte schon bald in Sachsen-Anhalt die Landesregierung stellen.
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Das kann auch einem demokratischen Naturschutzverband in Baden-Württemberg nicht gleichgültig sein. Die Leugnung oder Relativierung wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Klimawandel und die Ablehnung vieler klimapolitischer Maßnahmen gehören zu den Grundmustern dieser Partei. Auch wenn sie den Begriff „Heimat“ für sich zu reklamieren versucht: Ihre Programmatik ist von den Zielen eines modernen Natur- und Umweltschutzes weit entfernt. Ob nachhaltige Verkehrs- und Landwirtschaftspolitik oder der Umgang mit „Problemtieren“ wie Biber und Wolf: echter Natur- und Artenschutz spielt dort bestenfalls eine nachgeordnete Rolle oder wird zu anderen Zwecken instrumentalisiert.
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Wir sollten dabei aber auch selbstkritisch fragen, wie es zu dieser Entwicklung kommen konnte. Die Bemühungen von Parteien und zivilgesellschaftlichen Organisationen, den Aufstieg der AfD zu verhindern, waren bislang alles andere als erfolgreich. Dazu haben sicherlich auch Fehler beigetragen. Die Strategie, sie auszugrenzen oder moralisch zu verurteilen, hat sich als unwirksam erwiesen. Die Partei stellte sich als Opfer unfairen Verhaltens dar und punktete bei ihren Anhängern.
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Viele Menschen empfinden außerdem Unzufriedenheit mit dem Zustand unseres Landes. Sie haben den Eindruck, der Politik gelinge es weniger als früher und als in anderen Staaten mit aktuellen Herausforderungen umzugehen: von schulischer Bildung und der Sicherung der Infrastruktur über Migration und Integration bis hin zu Energiewende, Klimawandel und wirtschaftlicher Transformation. Viele dieser Aufgaben sind komplex, manche durch externe Despoten verursacht. Wenn jedoch viele Probleme langfristig ungelöst bleiben oder gar nicht erst ernst genommen werden, haben populistische Parteien leichteres Spiel, die vermeintlich einfache Antworten versprechen und die Unzufriedenheit politisch nutzen.
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Als Naturschutzverband sollten wir uns statt bloßer Ausgrenzung den Positionen der AfD vor allem inhaltlich stellen. Das gilt für ihre Vorstellungen zu Klima-, Natur- und Umweltschutz, aber auch dort, wo Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder anderer Merkmale pauschal ausgegrenzt oder herabgewürdigt werden. Wer sich zu Demokratie, Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit bekennt, kann dazu nicht schweigen. Anstatt uns nur über das Programm der AfD zu empören, sollten wir ihre Argumente sachlich bewerten und überzeugend widerlegen, wo sie wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen oder keine tragfähigen Lösungen anbieten. Demokratie lebt von der offenen Auseinandersetzung. Gerade als Naturschutzverband sollten wir darauf vertrauen, dass Fakten, Respekt und bessere Argumente langfristig besser sind als Ausgrenzung, Feindbilder und einfache Antworten.
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In dieser Ausgabe des Infobriefes:
- LNV Aktiv
- LNV Intern
- Aus den LNV-Arbeitskreisen
- Aus Politik und Verwaltung
- Daten, Fakten, Hintergründe
- Aus den Mitgliedsverbänden
- Termine und Aktionen
- Bücher, Filme, Neuigkeiten
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LNV AKTIV
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(c) Countrypixel-Adobe Stock (verändert)
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Beschleunigung um jeden Preis?!
Jetzt anmelden: LNV-Zukunftsforum am 5.12.26
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Beteiligungs- und Klagerechte von Naturschutzverbänden stehen unter Druck: Sie gelten als Hindernis für beschleunigte Planungen. Doch sind sie wirklich ein Bremsklotz – oder unverzichtbar für demokratische Legitimation und Qualitätssicherung? Und wo kann richtig verstandene Entbürokratisierung den Naturschutz wirksamer und konfliktärmer machen? Das Zukunftsforum Naturschutz 2026 analysiert diese Spannungsfelder aus rechtlicher, behördlicher, europäischer und naturschutzfachlicher Perspektive. Die Veranstaltung bietet fundierte Einblicke, kritische Diskussionen und konkrete Handlungsempfehlungen für eine zukunftsfähige Naturschutzpolitik. Die Anmeldung ist ab jetzt und bis zum 26.11.2026 über die Website des LNV möglich. MaPe
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LNV-Stellungnahme zum Effizienzgesetz
Abschaffung von Berichts-, Dokumentations-, und Aufbewahrungspflichten
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Der LNV begrüßt in seiner Stellungnahme zwar, dass Rechtsvorgaben nach einer gewissen Zeit evaluiert und auf ihre Notwendigkeit hin überprüft werden. Das Land will jedoch die Berichts-, Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten per Gesetz zum 01.01.2028 pauschal abschaffen, ohne deren Notwendigkeit geprüft zu haben. Dies ist für den LNV kein sachgerechtes Vorgehen. Er sieht die Gefahr, dass die Grundlagen für politische Steuerung, die Überprüfbarkeit gesetzlich vereinbarter Ziele und auch die Transparenz staatlichen Handelns langfristig Schaden nehmen. Tr
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VwV Planfeststellung Flurneuordnung
Mit Kurzinhalten der ehemaligen VwV FNO und Naturschutz
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Nach der Anhörung im Frühjahr ist die überarbeitete „Verwaltungsvorschrift für die Aufstellung und Feststellung sowie Genehmigung des Wege- und Gewässerplanes mit landschaftspflegerischem Begleitplan nach § 41 FlurBG sowie Berücksichtigung der Belange des Naturschutzes und der Landespflege“ seit 1. August 2026 in Kraft (VwV PlafeFlur). Zu den Neuerungen und Klarstellungen siehe den Anhang. Tr
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Aktualisierung des LNV-IDUR-Leitfadens
Informations-, Beteiligungs- und Klagerechte in Umweltangelegenheiten
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Welche Rechte haben Einzelpersonen und anerkannte Umwelt- und Naturschutzvereinigungen in umweltrelevanten Verfahren und Planungen? Wie erhalten sie die erforderlichen Informationen, und wann kommt ein gerichtliches Vorgehen in Betracht? Dieser von Lena Gaus/IDUR aktualisierte Leitfaden „Informations-, Beteiligungs- und Klagerechte in Umweltangelegenheiten: Die Aarhus-Rechte in Baden-Württemberg – Ein Leitfaden für die Praxis" gibt hierzu einen Überblick. Er berücksichtigt die Neuerungen der letzten Jahre, zuletzt das Infrastruktur-Zukunftsgesetz und die Novelle des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes. Tr
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Tag der Artenvielfalt 2027
Für das nächste Jahresprogramm einplanen: 12./13. Juni 2027
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Die Zahl der Angebote wächst von Jahr zu Jahr: Beim diesjährigen Aktionstag konnten bereits mehr als 280 Veranstaltungen besucht werden. Auch 2027 sind Naturschutz- und Umweltbildungs-Akteure eingeladen, Naturwissen zu vermitteln und Natur erlebbar zu machen. Ob Exkursion, Vortrag, Mitmachaktion oder ein anderes Veranstaltungsformat – jedes Angebot kann dazu beitragen, Menschen für die Natur in ihrer Umgebung zu begeistern und ihnen neue Einblicke in die heimische Artenvielfalt zu ermöglichen. Für die Bewerbung der Veranstaltungen stellt der LNV voraussichtlich ab Ende Oktober wieder Vorlagen zur Verfügung. Schl
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Hands on Nature
Bitte weitersagen: Noch freie Plätze beim LNV-Jugendprojekt
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In Freiburg, Göppingen, Reutlingen und Ludwigsburg sind noch Plätze frei! Bei „Hands on Nature“ können Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren gemeinsam draußen aktiv werden, Lebensräume kennenlernen und mit eigenen Händen etwas für die Natur bewegen. Über zwei Schuljahre hinweg treffen sich die Gruppen insgesamt 13 Mal– immer samstags. Ob bei Pflegeeinsätzen oder Exkursionen: Wer Lust hat, Natur nicht nur zu entdecken, sondern selbst anzupacken und dabei Neues zu lernen, ist bei „Hands on Nature“ genau richtig! Das Projekt wird von der Stiftung Naturschutzfonds unterstützt und gefördert aus zweckgebundenen Erträgen der Glücksspirale. Schl
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Start der ersten Hands on Nature Gruppen
In Freiburg und Reutlingen ging es schon zum Einsatz
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Am 19. September ging es für die Freiburger Gruppe zum ersten Pflegeeinsatz nach Breisach-Hochstetten. Auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube, das heute einen wertvollen Sekundärlebensraum für feuchtliebende Tier- und Pflanzenarten bietet, entfernten die Jugendlichen Neophyten wie Staudenknöterich und Jungfernrebe und schnitten Gehölze zurück. Auch die Reutlinger Gruppe war am selben Tag im Einsatz: Bei einem Pflegeeinsatz des Bund Naturschutz Alb-Neckar auf einer Magerwiese in Römerstein packten die Jugendlichen tatkräftig mit an. Schl
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StEiN-Veranstaltung am 15.10.26 um 19.00 Uhr
Ökosystem Moor: im Spannungsfeld von Klimaschutz, Artenvielfalt, Landnutzung und Gesellschaft
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Was macht ein Moor aus? Der Vortrag zeigt, warum Moore für Klima, Biodiversität und Wasserhaushalt von großer Bedeutung sind und welche Folgen ihre Entwässerung hat. Im Fokus stehen an diesem Abend Interessenskonflikte und alternative Landnutzungsoptionen wie Wiedervernässung und Paludikultur.
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Referentin: Amelie Hünnebeck-Wells arbeitet am Greifswald Moor Centrum und ist im Projekt PaludiZentrale für Kommunikation und Wissenstransfer tätig. Ort
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AUS DEN LNV-ARBEITSKREISEN
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Streuobstwiese in Herbolzheim erhalten
LNV-AK Emmendingen ruft zur Unterstützung auf
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Der BUND Nördlicher Breisgau, Teil vom LNV-Arbeitskreis Emmendingen, setzt sich für den Erhalt der Streuobstwiesen in Herbholzheimer Ortsteil Tutschfelden ein und ruft zur Unterstützung der Petition „#SchörliBleibt“ auf. Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen unserer Kulturlandschaft: Sie bieten zahlreichen Vogel-, Insekten- und Pflanzenarten ein Zuhause, prägen das Landschaftsbild und schaffen wertvolle Erholungsräume für Menschen. Zugleich leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Bodenschutz. Was über viele Jahrzehnte gewachsen ist, lässt sich nicht einfach neu schaffen. Wer den Erhalt dieser besonderen Landschaft unterstützen möchte, kann mit einer Unterschrift ein Zeichen für Naturvielfalt, lebendige Ortsbilder und den Schutz wertvoller Lebensräume setzen. AKM
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Foto: LNV/Ann-Kathrin Mertz
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Neuer Koordinator für den LNV AK Böblingen
Gemeinsam vernetzen, austauschen und Naturschutz gestalten
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Beim LNV-Vernetzungstreffen am 24. Juli in Magstadt kamen rund zehn engagierte Menschen aus dem Landkreis Böblingen zusammen. Bei einem Einblick in die Praxis einer kleinen Schäferei blieb vor allem viel Raum für persönliche Gespräche, gegenseitiges Kennenlernen und den Austausch über unterschiedliche Perspektiven. Ein rundum gelungenes Treffen, das gezeigt hat, wie wichtig Vernetzung und persönliche Kontakte für eine gute Zusammenarbeit sind. Denn wer sich kennt, kann gemeinsam mehr bewegen! Danke an unseren neuen ehrenamtlichen Mail-Koordinator Bernd Spindler. AKM
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Foto: LNV/Ann-Kathrin Mertz
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Stark vernetzt im Landkreis Rottweil
Vielfältiger Austausch beim LNV-Vernetzungstreffen
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Rund 22 Engagierte aus ganz unterschiedlichen Bereichen kamen zum LNV-Vernetzungstreffen am Roßwasen in Rottweil zusammen. Vertreten waren unter anderem Naturschutzverbände, Imker, Jäger, Fischer, Schäfer sowie Mitglieder verschiedener Vereine und Initiativen. Nach einer kurzen Führung durch den naturnah gestalteten Garten stand vor allem eines im Mittelpunkt: die Vernetzung. Der Wunsch, voneinander zu lernen, gemeinsame Themen zu diskutieren und neue Kontakte zu knüpfen, prägte den Abend. Besonders intensiv wurde über Umweltbildung, Nachwuchsgewinnung und mögliche gemeinsame Beiträge zur Landesgartenschau 2028 gesprochen. Das nächste Vernetzungstreffen findet am 11. März 2027 um 19 Uhr erneut am Roßwasen statt. AKM
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Foto: LNV/Ann-Kathrin Mertz
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Rückblick LNV-Vernetzungstreffen Stuttgart
Austausch, Vernetzung und Naturschutzthemen im Fokus
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20 Naturschutzinteressierte kamen zum Vernetzungstreffen des LNV-Arbeitskreises Stuttgart im Umweltzentrum Stuttgart-West zusammen. Bei spätsommerlicher Atmosphäre fand der Austausch im Hof unter dem Walnussbaum statt, begleitet von einem gemeinsamen Vesper. Im Mittelpunkt standen das gegenseitige Kennenlernen, die Vernetzung und die Frage, welche Themen den Arbeitskreis künftig beschäftigen sollen. Besonders intensiv wurde über Stadtbäume, Waldentwicklung und den Umgang mit Wasser in Zeiten des Klimawandels diskutiert. Weitere Themen waren Verkehr, Biotoppflege, Schwammstadt, das Feuerbachtal sowie Wohnungsnot und Hausleerstand. Das nächste Treffen findet am 15. April 2027 erneut im Umweltzentrum Stuttgart-West statt. AKM
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Einladung zum Vernetzungstreffen in Göppingen
Austausch, Museumseinblicke und Naturschutz vor Ort
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Der LNV-Arbeitskreis Göppingen lädt Naturschutzinteressierte herzlich zum nächsten Vernetzungstreffen am 9. November 2026 um 18 Uhr ins Schloss Weißenstein nach Lauterstein ein. Neben einer spannenden Führung durch das außergewöhnliche Museum „KAGEs MIKROVERSUM“ stehen aktuelle Naturschutzthemen aus dem Landkreis im Mittelpunkt. Gemeinsam möchten wir darüber ins Gespräch kommen, wie die Vernetzung vor Ort künftig gestaltet werden kann und welche Themen die Aktiven derzeit bewegen. Für Getränke und ein Vesper ist gesorgt. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, bitten wir Interessierte um eine Anmeldung bis zum 25. Oktober 2026 bei Ann-Kathrin Mertz unter ann-kathrin.mertz@lnv-bw.de. Neue Gesichter sind ausdrücklich willkommen. AKM
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LNV-AK-Treffen im Regierungsbezirk Karlsruhe
Ehrenamt und Verwaltung im Dialog am 02.11.2026
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Am 02.11.2026 lädt der LNV zum jährlichen Treffen der LNV-Arbeitskreise im Regierungsbezirk Karlsruhe mit dem Regierungspräsidium (RP), dem Vorstand und der LNV-Geschäftsstelle ein. Das Treffen dient dem Austausch und der Diskussion aktueller Fragen aus der Naturschutzpraxis. Wieder sind alle ehrenamtlich Aktiven aus den LNV-AK eingeladen, aktuelle Themen und Fragestellungen einzubringen. Das Treffen ist eine wertvolle Gelegenheit, Anliegen der Ehrenamtlichen mit Vertreter*innen des RP zu besprechen, Erfahrungen auszutauschen und die Zusammenarbeit im Natur- und Artenschutz weiter zu stärken. AKM
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LNV-AK-Treffen im Regierungsbezirk Tübingen
Austausch zu aktuellen Naturschutzthemen am 27.11.2026
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Auch die LNV-Arbeitskreise im Regierungsbezirk Tübingen treffen sich mit Vertreter*innen des Regierungspräsidiums Tübingen, dem LNV-Vorstand und der Geschäftsstelle. Termin ist der 27.11.2026. Auch hier steht der Dialog und der Austausch im Mittelpunkt, ebenso wie Diskussionen, der Austausch und die Vernetzung. Es trägt dazu bei, dass Wissen und Erfahrungen zwischen den LNV-AKs und der Verwaltung fließen. So entstehen immer wieder neue Impulse für den Natur- und Artenschutz vor Ort. AKM
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AUS POLITIK UND VERWALTUNG
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Luchs Viorel, Zoo Karlsruhe, Foto: Timo Deible
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Luchskuder Nero ausgewildert
Derzeit leben 14 Luchse im Land
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Am 09.09.2026 wurde Luchskuder Nero im Schwarzwald ausgewildert. Er ist der erste Luchs aus dem Erhaltungszuchtprogramm für den Karpatenluchs, der in Baden-Württemberg geboren und ausgewildert wurde. Mit der Bestandsstützung des Luchsvorkommens in Baden-Württemberg soll der Art die dauerhafte Rückkehr in ihren angestammten Lebensraum ermöglicht werden. Aktuell sind 14 Luchse im Schwarzwald unterwegs – sieben ausgewilderte und sieben zugewanderte, überwiegend männliche Tiere. Tr
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Erfassung von Grünflächen an Straßen
25.000 ha Straßenbegleitgrün im Land
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Das Land hat die Grünflächen entlang von Straßen erstmals erfasst. Die GIS-Analyse zeigt: Entlang von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen gibt es rund 25.000 Hektar potenziell nutzbare Flächen. Landesweit wurden rund 4.500 Einzelflächen mit einer Gesamtgröße von etwa 500 Hektar ermittelt, die besonders gute Voraussetzungen für eine ökologische Aufwertung bieten. Für vernetzte Lebensräume sollen sie den landesweiten Biotopverbund ergänzen und stärken. Damit wird das Straßenbegleitgrün systematisch als Teil einer landesweiten ökologischen Infrastruktur weiterentwickelt. Tr
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Entsiegelungsprämie des Bauministeriums
Mosbach: Mittlerer Fahrstreifen zu Blumenbeet rückgebaut
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Mosbach ist die erste Stadt, die die neue Entsiegelungsprämie des Landes erhält. Die Prämie wurde im Frühjahr 2026 als Teil des „Aktionsplans Flächensparen“ neu geschaffen. Auf einem Teilstück der „Waldsteige“ wurde der mittlere Fahrstreifen zurückgebaut. An seiner Stelle wurden Rosen sowie eine Gräser-Blumen-Mischung gepflanzt. Kommunen können mit der Entsiegelungsprämie für die vollständige Entsiegelung einer eigenen Fläche bis zu 40.000 Euro bekommen, für eine Teilentsiegelung bis zu 24.000 Euro. Tr
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Wettbewerb „Straßenoasen“ geht wieder los
Straßenbegleitflächen für Arten- und Klimaschutz gesucht
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Passend dazu zeichnet der Wettbewerb „Straßenoasen“ des Landes Baden-Württemberg wieder Kommunen aus, die Straßenbegleitflächen naturnah gestalten und ökologisch aufwerten. Gesucht werden Projekte in den Kategorien Artenschutz und Klimaschutz, die mit heimischen Pflanzen, Entsiegelungsmaßnahmen oder klimaangepasster Begrünung neue Lebensräume schaffen. Bewerbungsschluss ist der 14. Oktober 2026. MaPe
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DATEN, FAKTEN, HINTERGRÜNDE
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Wasser verteuert sich stark
StaLa: Wassergebühren 2026 steigen deutlich, um 5,5 %
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Die durchschnittliche Wassergebühr verteuerte sich binnen eines Jahres um 5,5 %, die Grundgebühr für die Wasserversorgung um 10,2 % und die Schmutzwassergebühr um 6,4 %. Die Grundgebühr für die Wasserversorgung wird in 1.085 von 1.101 Gemeinden erhoben, für die Abwasserentsorgung lediglich in 67 Gemeinden. Die niedrigste Wassergebühr liegt 2026 bei 0,64 EUR/m³, die höchste bei 6,28 EUR/m³. Für die Schmutzwassergebühr sind es 0,73 EUR/m³ und 8,06 EUR/m³. Gebührenbelastend ist in kleinen Gemeinden, dass sich der hohe Investitions- und Betriebsaufwand für Kanalisation und Kläranlagen auf wenige Einwohnerinnen und Einwohner verteilt. Tr
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Bessere Trennung von Bioabfällen und Hausmüll
Abfallbilanz 2025 mit positiver Entwicklung
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Im Jahr 2025 beseitigten die kommunalen Entsorger im Land 9 % weniger Abfall als im Vorjahr. Hauptgrund ist der anhaltende Rückgang der Baumassenabfälle (-22 %). Erfreulich entwickelt sich die Nachnutzung des Biomülls: Fast 80 % der getrennt erfassten häuslichen Bioabfälle wurden zur Energiegewinnung (Biogas) eingesetzt. Die Gärreste werden zu hochwertigen Düngemitteln für die Landwirtschaft weiterverarbeitet. Durch bessere Mülltrennung in den Haushalten würde das Land die Gesamtmenge von Biomüll gern bis 2030 von 55 kg/Einwohner auf 80 kg/Einwohner steigern und die Biogaserzeugung damit auf 84 %. Tr
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Trauriges Rekordniveau: Pkw-Dichte im Land
622 Pkw/1000 Einwohner im Land, Bund: 593 Pkw/1000 EW
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Laut Statistischem Landesamt Baden-Württemberg gab es zum 1.1.2026 rund 622 Pkw je 1.000 Einwohner*innen (+0,3 % i.Vg.z.2025) und damit 4,9 % mehr als im Bundesdurchschnitt. In 40 der 44 baden-württembergischen Stadt- und Landkreise wurde ein Anstieg der Pkw-Dichte verzeichnet, ein Rückgang lediglich in den vier Stadtkreisen Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Heilbronn. Der Hohenlohekreis weist mit 767 Pkw/1000 EW die höchste Pkw-Dichte auf. Tr
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Langfristiger Rückgang des Güterumschlags
Immer weniger Container in der Binnenschifffahrt
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Im Jahr 2025 wurden in Baden-Württemberg 2,1 % mehr Güter per Binnenschiff umgeschlagen als im Vorjahr. In den Jahren 2020 bis 2023 war er rückläufig. Der Containerverkehr sank allerdings um 10,2 %. Die langfristige Entwicklung spiegelt die starke Abhängigkeit der Binnenschifffahrt von Niedrig- und Hochwasser, Havarien oder Schleusensperrungen wider. Langfristig ging die umgeschlagene Gütermenge trotz kurzfristiger Schwankungen in den letzten Jahrzehnten zurück. Tr
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Gasdichte Gärrestlager: Klimaschutz und zusätzliche Energiegewinnung
FNR informiert über Potenziale und Fördermöglichkeiten
Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) weist auf die Vorteile gasdichter Gärproduktlager hin. Durch die Erfassung von Restmethan lassen sich Treibhausgasemissionen reduzieren und zusätzliche Energiemengen nutzen. Angesichts anstehender Nachrüstungen im Zuge der TA Luft informiert die FNR zudem über aktuelle Fördermöglichkeiten für entsprechende Investitionen. MaPe Weitere Informationen
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AUS DEN MITGLIEDSVERBÄNDEN
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Landschaftspflegetag Schopflocher Moor
Im NSG Schopflocher Alb am 17.10.2026
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Der Schwäbische Albverein (SAV) lädt am 17.10.2026 herzlich zum diesjährigen Landschaftspflegetag ein. Mit gemeinsamen Pflegemaßnahmen soll das Naturschutzgebiet „Schopflocher Moor“ erhalten und gepflegt werden. Insbesondere das Entfernen von Gehölzen und Gebüsch trägt dazu bei, die wertvollen Streu- und Feuchtwiesen sowie das charakteristische Landschaftsbild zu bewahren. AH
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Logo Naturnahe Weidelandschaften
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Spannende Vorträge zur naturnahen Beweidung
Neues Vortragsprogramm Winter 2026/2027
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Unser Mitgliedsverband Naturnahe Weidelandschaften e.V. setzt sich dafür ein, die großflächige und extensive Beweidung bundesweit als zentrale Strategie für den Schutz von Natur und Landschaft in Politik und Gesellschaft zu verankern. Nun hat er das beliebte und kostenfreie Online-Vortragsprogramm „Naturnahe Beweidung im Fokus“ für den Winter 2026/2027 bekannt gegeben. Teilnehmen darf jede interessierte Person, man muss nicht Mitglied im Verein sein. Anmeldung beim Vorsitzenden Dr. Herbert Nickel ist erforderlich, um in den Verteiler mit den Zugangsdaten für jeden Vortrag aufgenommen zu werden. Tr
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35. Südwestdeutscher Floristentag in Stuttgart
Aktuelle Einblicke in Flora, Artenschutz und Klimawandel
Die Botanische Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland lädt am 24.10.2026 zum 35. Südwestdeutschen Floristentag ins Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart ein. Auf dem Programm stehen spannende Vorträge zu Flora und Vegetation Südwestdeutschlands. Die Teilnahme kostet 15 € bei ermäßigter bzw. kostenfreier Teilnahme für Mitglieder bzw. Studierende. Eine Anmeldung ist erforderlich. MaPe Weitere Infos folgen
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Wildkatzenschutz auf Kommunaler Ebene
Online-Seminar am 4.11.2026, 14.00 bis 17.00 Uhr
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Im Rahmen des Projektes „Wildkatzenwälder von morgen“ lädt der BUND Baden-Württemberg zu einem Web-Seminar ein. Fachreferent*innen erläutern in ihren Vorträgen die verschiedenen kommunalen Handlungsfelder mit praxisnahen Anregungen und Informationen zur Umsetzung. Das Format bietet außerdem Raum für den Austausch und Fragen an die Expert*innen. Wie Kommunen zum Schutz der gefährdeten Europäischen Wildkatze beitragen können, zeigt das kostenlose BUND Online-Seminar „Wildkatzenschutz auf kommunaler Ebene“ AH
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Flyer Biotopvernetzung im und am Wald
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Biotopvernetzung im und am Wald
Tagung der Akademie ländlicher Raum am 17.11.2026
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Für Baden-Württemberg entwickelte die Landesanstalt für Umwelt Fachpläne für Offenland- und Gewässerlebensräume. Dabei bleibt die Vernetzung vor allem in Waldlebensräumen, zwischen Waldbiotopen und von spezialisierten, strukturgebundenen und weniger mobilen Waldarten weitgehend unberücksichtigt. Es gibt verschiedene Strukturen, die die Vernetzung von Lebensräumen im und am Wald unterstützen, wie Waldränder oder andere Lichtwaldelemente, Totholzstrukturen, aber auch durchgängige Gewässer. Hierzu geben die Vorträge dieses Symposiums Auskunft. UawG bis zum 12.11.2026. MaPe
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Flyer Ernährungsnotfallvorsorge geht uns alle an
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Ernährungs-Notfallvorsorge
12.10.2026, 15-17:30 Uhr, kostenfrei, ALR und MLR
Staatliches Handeln hat Grenzen. Auch wenn der Staat für eine verlässliche Lebensmittelversorgung in Krisenzeiten wichtige Rahmenbedingungen schaffen muss (Ernährungssicherstellungs- und -vorsorgegesetz (ESVG)), ist eine resiliente Gesellschaft auf das Zusammenspiel aller angewiesen. Wie in der Krise eine erfolgreiche Kooperation zwischen Staat und Ernährungsunternehmen aus Sicht des Lebensmitteleinzelhandels aussehen könnte, werden zwei Vertreter der Schwarzgruppe und REWE Group vorstellen. Tr
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Logo Leader Südschwarzwald
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Frauenforum: LEADER fördert LEADERinnen
Inspiration, Vernetzung und Stärkung für engagierte Frauen
Frauen gestalten Zukunft: Beim kostenfreien Frauenforum am 10.10.2026 in Binzen erwartet Teilnehmerinnen ein abwechslungsreiches Programm mit inspirierenden Vorbildern, praxisnahen Workshops und vielfältigen Möglichkeiten zum Netzwerken. Die kostenfreie Veranstaltung richtet sich an Frauen jeden Alters, die sich gesellschaftlich, politisch oder wirtschaftlich engagieren oder Führungsverantwortung übernehmen möchten. MaPe Informationen I Anmeldung
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Logo ADFC Fahrradklimatest
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Fahrradfreundlichkeit bewerten
ADFC ruft zur Teilnahme am Fahrradklima-Test 2026 auf
Ob sichere Wege, gutes Miteinander im Verkehr oder komfortable Infrastruktur: Beim ADFC-Fahrradklima-Test können Radfahrende vom 01.09 bis 30.11.2026 ihre Erfahrungen vor Ort bewerten. Die Ergebnisse helfen, Stärken und Handlungsbedarf in den Kommunen sichtbar zu machen und den Radverkehr gezielt weiterzuentwickeln. ADFC, MaPe Teilnahme
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BÜCHER, FILME, NEUIGKEITEN
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Biberaktivitäten, Ergänzung
Ökosystemdienstleistung oder Infrastrukturrisiko?
Im LNV-Infobrief 8/9-2026 haben wir bereits auf das neue DWA-Merkblatt 608 der Reihe „Bisam, Biber und Nutria“ hingewiesen. Das Merkblatt spricht der Duldung oder Förderung von Biberaktivitäten ähnliche hydraulische Effekte zu– oft kostenneutral und mit großer ökologischer Wertsteigerung – wie rein technische Querbauwerke oder Retentionsbecken. Wir ergänzen, dass auch der Vortragstext des Mitautors Michael Arndt bei anke.trube@lnv-bw.de angefordert werden kann. Tr
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Buchcover: Carlsen Verlag - Hanna Niestegge
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Buch-Tipp: Auf den Spuren der Luchse
Ein Pixi-Buch macht Artenschutz für Kinder greifbar
Wie kommt ein Luchs eigentlich in den Schwarzwald? Und wie erforschen Fachleute die scheuen Wildkatzen? Das Pixi-Buch „Lina und Luca auf den Spuren der Luchse“ beantwortet diese Fragen auf kindgerechte und zugleich fachlich fundierte Weise. Die liebevoll illustrierte Geschichte vermittelt spannende Einblicke in die Luchsarbeit in Baden-Württemberg und steckt voller altersgerechter Wissenshäppchen rund um die seltene Wildkatze. Das Buch wird bei Luchs-Veranstaltungen verteilt. Einige wenige Exemplare sind zudem in unserer Geschäftsstelle verfügbar. AKM
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3 Grad mehr - ein Blick in die drohende Heißzeit
von Klaus Wiegandt; Buchbesprechung
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Dieses dreiteilige Buch erklärt im ersten Teil, wie eine um 3 Grad wärmere Welt aussehen würde: Für Deutschland wären 6 Grad zu erwarten! Der zweite Teil macht Hoffnung, wenn die vorgestellten naturbasierten Lösungen unverzüglich umgesetzt werden. Teil drei zeigt die Macht, die informierte Bürgerinnen und Bürger in der Demokratie entwickeln können. Ohne eine Mobilisierung und Unterstützung der Zivilgesellschaft würde es wohl nicht gelingen, eine Klimakatastrophe zu verhindern. Ein gleichermaßen aufrüttelndes wie Hoffnung spendendes Buch.
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Die nächste Ausgabe erscheint im November 2026
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Spendenkonto: GLS Bank IBAN: DE28 4306 0967 7021 3263 02, BIC: GENODEM1GLS
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Der LNV-Infobrief wird herausgegeben vom Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V.
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Olgastraße 19 70182 Stuttgart
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Impressum: V.i.S.d.P. und Endredaktion: Dr. Maike Petersen, Bildredaktion: Jutta Ortlepp
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Beiträge: Dr. Gerhard Bronner (Bronner), Ann-Kathrin Mertz (AKM), Jutta Ortlepp (Ort), Dr. Maike Petersen (MaPe), Kristin Pfeiffer (KP), Kathrin Schlecht (Schl), Dr. Anke Trube (Tr)
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Der LNV-Infobrief ist ein kostenloser Service des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg e. V. (LNV) und berichtet regelmäßig über aktuelle Themen des Natur- und Umweltschutzes mit Schwerpunkt Baden-Württemberg. Die Anmeldung ist unter www.lnv-bw.de möglich. Eine Abbestellung kann jederzeit über info@lnv-bw.de erfolgen. Ein Nachdruck - auch auszugsweise – ist nur mit Zustimmung des LNV unter Quellenangabe und der Überlassung von Belegexemplaren gestattet.
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