|
|
Infobrief Nr. 08/09 vom 07.08.2026
Im Blickpunkt: Der nächste Schritt im Rückbau von Transparenz und Umweltschutz?
|
|
|
|
Liebe Naturschützerinnen und Naturschützer,
|
unter dem Schlagwort der „Entbürokratisierung“ plant die Regierungskoalition Änderungen am Informationsfreiheitsgesetz (IFG) – faktisch eine Einschränkung des bisherigen Auskunftsrechts. Damit gerät ein zentrales Instrument eines transparenten und bürgernahen Staates unter Druck. Mit dem 2006 in Kraft getretenen Informationsfreiheitsgesetz erhielt erstmals jede Person das Recht, Informationen von Bundesbehörden einzufordern. Deutschland gehörte damit keineswegs zu den Vorreitern, in skandinavischen Ländern existieren derartige Rechte seit Langem. Auch die Europäische Union hatte bereits zuvor Transparenzregelungen geschaffen. In Baden-Württemberg dauerte es sogar bis 2015, bis ein entsprechendes Landesgesetz den Zugang zu Behördeninformationen gewährte.
|
|
|
|
Nun soll dieser Weg offenbar teilweise rückwärts beschritten werden. Nach den bekannt gewordenen Plänen sollen künftig nur noch natürliche Personen antragsberechtigt sein. Verbände, Organisationen und andere juristische Personen wären ausgeschlossen. Zudem sollen Antragsteller ein „berechtigtes Interesse“ nachweisen müssen. Über dessen Anerkennung würde letztlich die Behörde entscheiden, von der die Information angefordert wird. Hinzu kommen Überlegungen, die Gebühren deutlich anzuheben.
|
|
Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Louisa Specht-Riemenschneider, kritisiert diesen Kurs scharf. Der Grundgedanke eines voraussetzungslosen Zugangs zu amtlichen Informationen werde ins Gegenteil verkehrt, wenn zunächst ein berechtigtes Interesse nachgewiesen werden müsse. Auch Transparenzorganisationen sehen darin einen tiefgreifenden Eingriff in bewährte Kontrollrechte.
|
Was hat das mit uns als Umweltverband zu tun? Schließlich steht uns für Umweltfragen das Umweltinformationsgesetz zur Verfügung. Doch wer glaubt, die Einschränkungen beträfen nur andere, sollte vorsichtig sein. Auch das Umweltinformationsrecht wird von einzelnen politischen Akteuren immer wieder infrage gestellt. Heute trifft es Organisationen wie FragDenStaat oder „Mehr Demokratie“. Morgen könnten Umwelt- und Naturschutzverbände ins Visier geraten.
|
Besonders deutlich zeigt sich dies am Beispiel der Deutschen Umwelthilfe. Man muss nicht jede ihrer Kampagnen oder jede ihrer Aktionen gutheißen. Unstrittig ist jedoch, dass sie in den vergangenen Jahrzehnten erheblich dazu beigetragen hat, bestehendes Umweltrecht auch tatsächlich durchzusetzen. Gerade dort, wo ambitionierte Gesetze verabschiedet, aber anschließend unzureichend umgesetzt wurden, hat die Deutsche Umwelthilfe immer wieder Druck aufgebaut. Dass sie damit nicht nur Freunde gewinnt, ist nachvollziehbar. Der Hass, der ihr von Teilen des politischen Spektrums entgegenschlägt, aber nicht.
|
|
Die aktuelle Koalition besteht aus zwei Parteien. Von welcher Seite die Forderung nach einer Einschränkung des IFG ursprünglich kam, überrascht kaum. Allerdings gäbe es ohne die Zustimmung des Koalitionspartners keine politische Mehrheit für die Pläne. Natürlich müssen kleinere Koalitionspartner Kompromisse eingehen. Die Frage ist jedoch immer, welche. Aus Sicht des Umwelt- und Naturschutzes entsteht zunehmend der Eindruck, dass ökologische Belange dabei vergleichsweise leicht zur Disposition gestellt werden – man denke etwa an Debatten um das Infrastrukturzukunftsgesetz, den sogenannten Bauturbo oder zuvor an § 13b BauGB.
|
Für Umweltverbände ergibt sich daraus eine klare Aufgabe: Wir müssen noch besser vermitteln, dass Umweltpolitik kein Relikt vergangener Jahrzehnte ist. Die großen Fragen von Natur-, Klima- und Ressourcenschutz sind nicht von gestern, sondern entscheiden über morgen.
|
|
|
|
|
|
In dieser Ausgabe des Infobriefes:
- LNV Aktiv
- LNV Intern
- LNV-Initiative Artenkenntnis
- Aus den LNV-Arbeitskreisen
- Aus Politik und Verwaltung
- Daten, Fakten, Hintergründe
- Alles was Recht ist
- Aus den Mitgliedsverbänden
- Termine und Aktionen
- Bücher, Filme, Neuigkeiten
- Und außerdem…
|
|
|
LNV AKTIV
|
|
|
Hands on Nature - Anpacken. Dinge bewegen.
Bitte weitersagen: Es gibt noch freie Plätze
|
Das neue LNV-Jugendprojekt steht in den Startlöchern: In den kommenden zwei Schuljahren können Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren bei Pflegeeinsätzen und Exkursionen die Natur auf ganz besondere Weise erleben. Bei insgesamt 13 Treffen – begleitet von ausgesuchten Experten und Expertinnen – erfahren Jugendliche wie Naturschutz funktioniert und wie sie sich selbst einsetzen können. „Hands on Nature“ startet in den Landkreisen Freiburg/Breisgau-Hochschwarzwald, Göppingen, Ludwigsburg, Reutlingen und dem Enzkreis. Für alle Gruppen sind noch Anmeldungen möglich. Hands on Nature wird unterstützt von der Stiftung Naturschutzfonds gefördert aus zweckgebundenen Erträgen der Glücksspirale. Schl
|
|
|
|
|
|
Vormerken: LNV-Zukunftsforum am 05.12.2026
Beschleunigung um jeden Preis?!
|
Beteiligungs- und Klagerechte von Naturschutzverbänden stehen unter Druck: Sie gelten als Hindernis für beschleunigte Planungen. Doch sind sie wirklich ein Bremsklotz – oder unverzichtbar für demokratische Legitimation und Qualitätssicherung? Und wo kann richtig verstandene Entbürokratisierung den Naturschutz wirksamer und konfliktärmer machen? Das Zukunftsforum Naturschutz 2026 analysiert diese Spannungsfelder aus rechtlicher, behördlicher, europäischer und naturschutzfachlicher Perspektive. Die Veranstaltung bietet fundierte Einblicke, kritische Diskussionen und konkrete Handlungsempfehlungen für eine zukunftsfähige Naturschutzpolitik. Der Anmeldestart wird im Infobrief und auf der LNV-Website bekanntgegeben. MaPe
|
|
|
|
|
|
Tag der Artenvielfalt 2027
Für das nächste Jahresprogramm einplanen: 12./13. Juni 2027
|
Auch im nächsten Jahr koordiniert der LNV wieder einen landesweiten Tag der Artenvielfalt. Die Zahl der Angebote steigt von Jahr zu Jahr und in diesem Jahr konnten mehr als 280 Aktionen besucht werden. Der LNV lädt alle Naturschutz- und Umweltbildungs-Akteure herzlich ein, (wieder) mit einer Exkursion, einem Vortrag, einer Mitmachaktion oder einem sonstigen Angebot dabei zu sein. Vorlagen für die Bewerbung von Aktionen stellt der LNV ab Herbst 2026 zur Verfügung. Schl
|
|
|
|
|
|
Jubiläums-Gewinnspiel erfolgreich abgeschlossen
Über 200 Naturbegeisterte haben mitgerätselt
|
Anlässlich des 5. Tags der Artenvielfalt Baden-Württemberg haben viele Naturbegeisterte bei unserem Jubiläums-Gewinnspiel mitgerätselt. Über 200 Teilnehmende haben das Kreuzworträtsel gelöst und das richtige Lösungswort eingereicht. Die Gewinner*innen wurden inzwischen ausgelost, informiert und die Preise wurden verschickt. Unser besonderer Dank gilt allen Unterstützer*innen und Sponsor*innen, die mit ihren attraktiven Preisen zum Gelingen der Aktion beigetragen haben. Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz auf unser erstes Jubiläums-Gewinnspiel und nehmen viele schöne Eindrücke für die kommenden Jahre mit. AKM
|
|
|
|
|
|
Das LNV-Forum Stellungnahmen entdecken
Nächste Sprechstunde mit Dr. Antje Boll am 20.08.2026
|
Das Forum bietet die Möglichkeit, sich mit anderen Naturschützer*innen auszutauschen und Erfahrungen zu teilen. In verschiedenen Chaträumen – für einzelne Landkreise und zu speziellen Naturschutzthemen – ist es möglich, gemeinsam an Stellungnahmen zu arbeiten. Das Forum wird fachlich betreut und kontinuierlich weiterentwickelt, und es werden regelmäßig im Rahmen von Werkstattgesprächen offene Sprechstunden angeboten. Um das Forum so nutzerfreundlich wie möglich zu gestalten, hat der LNV eine Umfrage erstellt, in dem der Bedarf abgefragt wird. Bei Interesse bitte fünf Minuten Zeit nehmen und ausfüllen. Ort/AKM
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Cover LNV-Broschüre "Ehrenamt"
|
|
Mitmachen im Naturschutz
LNV sucht engagierte Ehrenamtliche für Arbeitskreise und LV
|
Der LNV und seine Arbeitskreise freuen sich über Verstärkung. Gesucht werden Menschen, die sich ehrenamtlich für den Naturschutz engagieren oder Fachwissen einbringen können. Kennen Sie Personen in Ihrem Umfeld, die eine neue Aufgabe suchen? Dann freuen wir uns über Ihre Hinweise. Auf Landesebene suchen wir zudem Unterstützer*innen für Social Media sowie IT-affine Personen, die bei technischen und grafischen Fragen helfen können. Melden Sie sich gerne unter info@lnv-bw.de. MaPe
|
|
|
|
|
|
Waldweide und Lichtwald
Vorstandsexkursion des LNV nach Herrenberg und Tübingen
Wie können unsere Wälder zugleich artenreicher, widerstandsfähiger und zukunftsfähig werden? Dieser Frage ging der LNV-Vorstand bei seiner Exkursion nach Herrenberg und Tübingen nach. Auf einer Waldweide mit Rindern bei Herrenberg und in einem lichten Wald am Spitzberg bei Tübingen diskutierten die Teilnehmenden mit Forstpraktikern und Wissenschaftlern über Biodiversität, Waldumbau und Klimaanpassung. Die Exkursion zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial historische Nutzungsformen für den Naturschutz und die Wälder von morgen haben. MaPe Projekt in Herrenberg
|
|
|
|
|
|
LNV-Pressemitteilungen
|
Zumeldung zur Pressemitteilung des Deutschen Naturschutzrings (DNR) vom 02.07.2026
|
|
Naturschutz braucht Verlässlichkeit: LNV begrüßt Aufstockung der Fördermittel
|
|
LNV stärkt Artenkenntnis: Neues Jugendprojekt startet nach erfolgreichem Tag der Artenvielfalt
|
|
Zumeldung zur PM des MLR vom 24.07.2026 - Landeswettbewerb: Schüler*innen machen sich für Tiere stark
|
Zumeldung zur PM des MLR vom 30.07.2026 – Novelle zum EEG 2027 verschenkt Potenzial
|
|
|
|
|
|
AUS DEN LNV-ARBEITSKREISEN
|
|
|
|
|
Foto: LNV/Ann-Kathrin Mertz
|
|
Alternativen prüfen statt Wald opfern
Große Beteiligung bei Mahnwache in Althengstett (LK Calw)
|
Über 80 Bürger*innen beteiligten sich an der Mahnwache vor dem Rathaus in Althengstett. Gemeinsam mit der Bürgerinitiative unterstützten der LNV-Arbeitskreis Calw, NABU und BUND die Aktion mit Infoveranstaltung und informierten über die geplante Recyclinganlage. Gemeinsam warben sie für eine ergebnisoffene Prüfung alternativer Standorte. Der voll besetzte Sitzungssaal der Gemeinderatssitzung im Anschluss machte deutlich: Das Thema bewegt die Menschen vor Ort. Die gelungene Aktion zeigte eindrucksvoll, was engagierte Menschen erreichen können: wichtige Anliegen sichtbar machen und öffentliche Diskussionen anstoßen. AKM
|
|
|
|
|
|
Vernetzungstreffen Naturschutz in Stuttgart
LNV-AK lädt am 10.9.26 um 17.45 Uhr ins Umweltzentrum ein
|
Sie interessieren sich für Natur- und Artenschutz und möchten sich mit Gleichgesinnten austauschen? Dann sind Sie herzlich zu unserem nächsten Vernetzungstreffen eingeladen! In lockerer Atmosphäre bietet das Treffen Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und aktuelle Naturschutzthemen zu diskutieren. Auch kurze Vorträge oder Projektvorstellungen aus der Runde sind willkommen.
|
|
Für Getränke ist gesorgt. Wer möchte, kann gerne eine Kleinigkeit zum gemeinsamen Essen mitbringen. Wir bitten um Anmeldung unter ann-kathrin.mertz@lnv-bw.de. AKM
|
|
|
|
|
|
Vernetzungstreffen im Landkreis Rottweil
Einladung zum Mitmachen am 24.09.2026
Der LNV lädt alle naturschutzinteressierten Menschen und Verbände im Landkreis Rottweil herzlich zum Vernetzungstreffen ein. Im Mittelpunkt stehen Austausch, gegenseitige Unterstützung und die stärkere Vernetzung engagierter Akteur*innen im Landkreis – so soll der LNV- Arbeitskreis Rottweil gestärkt werden. Gemeinsam können Erfahrungen gebündelt, Ideen entwickelt und dem Natur- und Artenschutz vor Ort mehr Gewicht verliehen werden. Das Treffen findet abends am 24.09.2026 statt. Weitere Infos folgen. Für Getränke und Vesper ist gesorgt. Wir bitten um Anmeldung unter ann-kathrin.mertz@lnv-bw.de . AKM
|
|
|
|
|
|
Peter Lutz unterwegs als Jury-Mitglied
Wiesenmeisterschaft in Vogesen und Schwarzwald
|
Der „Job“ des LNV-AK-Sprechers Freiburg und des Naturschutzwarts im Schwarzwaldverein bringt es mit sich, dass Peter Lutz ein Mitglied der deutsch-französische Jury für den „Wiesenmeister 2026“ wurde. Tatsächlich ist Peter Lutz aber ausgewiesener Botaniker und Pflanzensoziologe, wenn nicht er, wer dann… Seinen zweitägigen Reisebericht zu artenreichen Wiesen, die von den bewirtschaftenden Landwirten selbst zum Wettbewerb gemeldet worden waren, finden Sie verlinkt. Peter Lutz, Tr
|
|
|
|
|
|
AUS POLITIK UND VERWALTUNG
|
|
|
Erfreuliche Neuigkeiten vom Luchs in BW
Luna ausgewildert, Luchskatze Verena mit Nachwuchs
|
Die Luchskatze Luna wurde am 14. Juli im Rahmen des Projektes zur Bestandsstützung des Luchses in Baden-Württemberg ausgewildert. Mit Luna hat das Land insgesamt sechs Luchse ausgewildert, insgesamt streifen 12 selbstständige Luchse durch den Schwarzwald. In einer bereits verlassenen Wurfhöhle von Luchsin Verena konnten Haare von einem Jungtier bestätigt werden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist der Luchskuder Reinhold der Vater. Tr
|
|
|
|
|
|
Nur noch 93 balzende Hähne in 2026
Schlechte Nachrichten vom Auerhuhnbestand im Land
|
Während 1994 mit 498 Tieren das Maximum an balzenden Hähnen seit Erhebungen für die Regierungsbezirke Freiburg und Karlsruhe gezählt wurden, sanken die Bestandszahlen bis 1999 auf 268 balzende Hähne ab. Seit Orkan Lothar (Weihnachten 1999) bis 2009 war eine leichte Erholung auf rund 300 Hähne (2003: 258 Hähne, 2009: 334 Hähne) zu verzeichnen. Dann aber sanken die Zahlen balzender Hähne rapide ab auf rund 100. Das MLR vermeldet nun für 2026 einen neuen Tiefststand von nur noch 93 gezählten balzenden Auerhähnen. Tr
|
|
|
|
|
|
Neues Naturschutzgebiet „Südsee-Kingenbühl“
Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen 18.06.2026
|
In Laupheim-Obersulmetingen (Lkr Biberach) hat das RP Tübingen das Naturschutzgebiet „Südsee-Kingenbühl“ ausgewiesen (50,2 ha). Es umfasst die Wasserfläche des Südsees, dessen Uferbereiche und den angrenzenden Wald. Schutzzweck ist vor allem die Erhaltung des ungestörten Rasthabitats für durchziehende Wasser- und Watvögel und als Brutgebiet typischer Brutvogelarten, die Erhaltung und Entwicklung von Lebensräumen für Pionierarten der gehölzfreien Kiesufer durch Offenhaltung der Uferbereiche und die die Beruhigung des Seeufers. Tr
|
|
|
|
|
|
1,2 Millionen Euro für PFAS-Forschung
PFAS in-situ-Reinigung mittels innovativer Technologien?
|
Mit dem Forschungsvorhaben „SPIRIT“ sollen in-situ-Ansätze untersucht werden, die möglicherweise auch auf den mit PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) verunreinigten Bodenflächen in den Regionen Rastatt/Baden-Baden und Mannheim zum Einsatz kommen könnten. Dort sind etwa 1.700 ha Ackerland verseucht, durch mit Papierschlämmen versetzten Kompost. Grundwasser und Trinkwasserfassungen sind betroffen. Seit 2013 kostete dies bereits 26 Mio. Euro. Ergebnisse der Phase 1 des Projekts werden im Februar 2027 erwartet. Tr
|
|
|
|
|
|
|
|
Logo Baden-Württemberg blüht
|
|
Ausgezeichnete Projekte für die Artenvielfalt
Wettbewerb „BW blüht“ würdigt Engagement im ganzen Land
|
Zehn Projekte wurden beim Landeswettbewerb „BW blüht“ für ihren Einsatz für Artenvielfalt und klimaangepasste Lebensräume ausgezeichnet. Unter dem Motto „Klima und biologische Vielfalt gemeinsam denken“ reichten Initiativen, Kommunen, Schulen, Unternehmen und Vereine insgesamt 49 Bewerbungen ein. Die prämierten Projekte zeigen, wie vor Ort artenreiche Lebensräume geschaffen, das Bewusstsein für Natur gestärkt und gleichzeitig Beiträge zur Klimaanpassung geleistet werden. MaPe
|
|
|
|
|
|
Gewässerentwicklungspreis für die Donau
Anerkennung für Renaturierungsprojekt in Donaueschingen
|
Bereits im März wurde der Wasserwirtschaftspreis der DWA an das Projekt zur Renaturierung des Donauzusammenflusses in Donaueschingen vergeben. Das Projekt setzte sich gegen 60 Mitbewerber durch und der Preis ging nun erstmals nach Baden-Württemberg. Die DWA würdigte im Juli in einer Feierstunde vor Ort das Engagement des Regierungspräsidiums Freiburg und aller weiterer Beteiligter. Der LNV, dessen Vorsitzender ebenfalls für die Feierstunde vor Ort war, gratuliert herzlich. Bronner
|
|
|
|
|
|
|
|
Screenshot Naturparke in BW von Naturparkwebsite
|
|
Fördermittel für Naturpark-Projekte
Unterstützung für Naturschutz, Kulturlandschaft und nachhaltige Entwicklung
|
Die Naturparkförderung bezuschusst unter anderem Vorhaben in den Bereichen Naturschutz, Erhalt des Natur- und Kulturerbes und Umweltbildung. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Vereine, Kommunen und weitere Akteure in den Naturparkgebieten. Je nach Projekt können bis zu 70 Prozent der Kosten gefördert werden. Anträge für 2027 können ab jetzt bis zum 31.10.2026 bei der Geschäftsstelle des jeweiligen Naturparks eingereicht werden. MaPe
|
|
|
|
|
|
DATEN, FAKTEN, HINTERGRÜNDE
|
|
|
Grenzwerte für die Luftqualität
Auch 2025 in Baden-Württemberg alle eingehalten
|
Die Auswertungen der Luftqualitätsmessungen der LUBW für das Jahr 2025 zeigen: Die geltenden Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit wurden landesweit eingehalten. Die in den vergangenen Jahren umgesetzten Maßnahmen wirken: moderne Filtertechnik in Industrieanlagen, emissionsärmere Fahrzeuge sowie verkehrslenkende Maßnahmen wie Tempolimits. Doch ab 2030 gelten neue EU-Grenzwerte. Weitere Anstrengungen zur Verbesserung der Luftqualität sind daher erforderlich. Tr
|
|
|
|
|
|
Klimabilanz 2025 in BW
Treibhausgas-Emissionen um 4,4 % gestiegen
|
Die Treibhausgas-Emissionen in Baden-Württemberg sind im Jahr 2025 um 4,4 % gegenüber 2024 gestiegen. Der seit drei Jahren rückläufige Trend setzte sich nicht fort. Haupttreiber war die Energiewirtschaft mit einem Anstieg um 22,3 % (Einsatz von Steinkohle in der Stromerzeugung). Der Treibhausgasausstoß des Gebäudesektors stieg um 2,6 %. Die Emissionen der Industrie sanken dagegen um 2,2 % (anhaltend schwache Konjunktur), im Verkehrssektor um 0,9 %, in der Landwirtschaft um 1,1 %. Tr
|
|
|
|
|
|
Heimische Ernte und Gentechnik
Deutschlandweit einmaliges Erntemonitoring des Landes
|
In Deutschland gibt es nach wie vor keine Zulassung für den Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO), wie in vielen anderen EU-Ländern. Der GVO-Anbau außerhalb Europas ist allerdings weit verbreitet. Das Land untersucht – deutschlandweit einmalig - seit über 20 Jahren jedes Jahr stichprobenartig Ernteprodukte aus Baden-Württemberg auf gentechnisch veränderte Bestandteile. Bei den 81 Untersuchungen von 32 Mais-, 8 Raps-, 23 Soja-, 12 Lein- sowie 6 Zuckerrübenproben ergaben sich lediglich bei einer Leinsaat-Probe Hinweise auf gentechnische Veränderungen. Diese Ernte wurde sichergestellt und vernichtet. Tr
|
|
|
|
|
|
Fischproduktion in Aquakultur in BW sinkt
Niedrigster Stand seit 2015 - von 110 auf 88 Betriebe
|
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, sank die Produktion in Aquakultur im Vergleich zum Vorjahr um 8 % und verzeichnete den niedrigsten Stand seit 2015 (2,36 Mio. kg Fisch). Mit einem Anteil von 56 % an der Gesamtproduktion blieb die Regenbogenforelle zwar die wichtigste Fischart der Aquakultur, sie ging in den letzten drei Jahren allerdings um 23 % zurück. Ihr folgen Lachsforelle, Elsäßer Saibling und Bachforelle. Zwischen 2015 und 2025 ging die Zahl der erzeugenden Betriebe von 110 auf 88 zurück. Tr
|
|
|
|
|
|
Import/Export von Photovoltaik
Vorläufige Daten für Baden-Württemberg
|
Aus dem Ausland importierten Baden-Württembergs Unternehmen im Jahr 2025 nach vorläufigen Ergebnissen der Außenhandelsstatistik Photovoltaikanlagen im Wert von gut 318,3 Mio. Euro. Wichtigste Herkunftsländer waren die Volksrepublik China (82,7 %), die Niederlande (7,5 %) und Taiwan (4,6 %). Aus baden-württembergischer Herstellung wurden im Jahr 2025 Photovoltaikanlagen im Wert von 84,3 Mio. Euro exportiert (Importmenge zum Vergleich: 318,3 Mio.). Exportiert wurde vorrangig nach Österreich (25,2 %), in die USA (20,1 %) und nach Griechenland (13,3 %). Tr
|
|
|
|
|
|
VGH stoppt Biberschutzverordnung des Landes
Gericht stärkt strengen Artenschutz und setzt Grenzen für pauschale Eingriffe
Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat die Biberschutzverordnung des Landes mit Beschluss vom 17.06.2026 vorläufig außer Vollzug gesetzt. Damit gelten Eingriffe gegen sogenannte „Problem-Biber“ wieder nur im strengen Einzelfallverfahren. Das Gericht stärkt damit den europarechtlich verankerten Artenschutz und macht deutlich: Ausnahmen vom Schutzstatus dürfen nicht pauschal per Verordnung erleichtert werden. Die Entscheidung hat erhebliche Bedeutung für den zukünftigen Umgang mit Konflikten zwischen Naturschutz und Landnutzung. MaPe VGH-PM
|
|
|
|
|
|
VGH Mannheim stoppt IGI Rißtal
Planungsfehler: fehlende Festlegung des Nutzungszwecks
|
Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat den Bebauungsplan „IGI Rißtal-BA1“ des Zweckverbands „Interkommunales Industriegebiet Rißtal“ von 2022 für unwirksam erklärt. Dem Zweckverband gehören die Stadt Biberach sowie die Gemeinden Warthausen, Schemmerhofen und Maselheim an. Von den vier Sondergebieten SO1 bis SO4 und zwei Industriegebieten GI1 und GI2 wurde für SO3 und SO4 kein Nutzungszweck festgelegt. Dieser Planungsfehler hat nun zum Stopp des Bebauungsplans geführt. Geklagt hatte ein betroffener Landwirt. Tr
|
|
|
|
|
|
Lichtverschmutzung im Bundesnaturschutzgesetz
IGB legt wissenschaftlich fundierte Regelungsoptionen vor
|
Mit der Einführung des § 41a BNatSchG wurde die Grundlage geschaffen, den Schutz von Tieren und Pflanzen vor den Auswirkungen künstlicher Beleuchtung durch eine Rechtsverordnung konkret auszugestalten. Der § 41a BNatSchG tritt allerdings erst in Kraft, wenn eine Rechtsverordnung mit konkreten Anforderungen erlassen wird. Deshalb hat das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) nun eine naturwissenschaftliche und rechtliche Grundlage für die Umsetzung des § 41a BNatSchG geschaffen und in einer BfN-Schrift veröffentlicht. Tr
|
|
|
|
|
|
AUS DEN MITGLIEDSVERBÄNDEN
|
|
|
Wanderausstellung zu Gast im Schloss Brenz
Wanted: der Luchs – Europas größte Wildkatze
|
Der Luchs ist zurück in Baden-Württemberg – und mit ihm wächst das Interesse an dieser faszinierenden Wildkatze. Die Wanderausstellung „Wanted: der Luchs“ lädt vom 6. August bis 3. November 2026 ins Schloss Brenz in Sontheim an der Brenz ein. Besucher*innen erfahren Spannendes über die Lebensweise des Luchses, seine Rückkehr in unsere Wälder und die Bedeutung eines guten Miteinanders von Mensch und Wildtier. Die feierliche Ausstellungseröffnung findet am 9. August um 15 Uhr statt. Wer Europas größte Wildkatze näher kennenlernen möchte, sollte sich diese Ausstellung nicht entgehen lassen. AKM
|
|
|
|
|
|
|
|
Ausschreibung Kulturlandschaftspreis
|
|
Kulturlandschaftspreis 2026 vergeben
SHB zeichnet Bürgerengagement aus
|
Der Schwäbische Heimatbund hat die Träger des Kulturlandschaftspreises 2026 bekannt gegeben. Ausgezeichnet werden Initiativen und Einzelpersonen, die sich mit großem Einsatz für den Erhalt und die Pflege wertvoller Kulturlandschaften engagieren. Prämiert wurden unter anderem Projekte zur Förderung traditioneller Landwirtschaft, zur Wiederherstellung historischer Landschaftselemente sowie zum Erhalt alter Obstsorten. Sie zeigen beispielhaft, wie Natur- und Kulturerbe gemeinsam bewahrt werden können. Die Preisverleihung findet am 5.10.2026 in Tübingen statt. MaPe
|
|
|
|
|
|
LJV und NABU: Abwärtstrend gestoppt
Zehn Jahre Rebhuhnschutz in Stuttgart Fellbach
|
Seit 2023 ist das Schmidener Feld eines von zwei Modellgebieten im bundesweiten Verbundprojekt „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“. Im Zuge dessen legten die beteiligten Landwirte weitere mehrjährige Blühflächen an und säten Lichtäcker ein. Im Frühjahr wurden 31 Fellbacher Rebhuhnreviere gezählt – ihre Zahl hat sich seit 2019 mehr als verdreifacht. Dabei leisten sowohl die NABU-Gruppe Fellbach als auch die örtliche Jägerschaft in ihrem gemeinsamen Engagement einen wichtigen Beitrag. Tr
|
|
|
|
|
|
|
|
Logo Initiative Schefflenztal
|
|
Rebhuhnschutz Schefflenztal vermeldet Erfolg
KJV, NABU und viele andere agieren gemeinsam
|
Auch die Initiative Rebhuhnschutz Schefflenztal im Neckar-Odenwald-Kreis vermeldet in ihrem aktuellen kostenfrei zu abonnierenden Newsletter: „Im Frühjahr 2026 wurden im Schefflenztal so viele Rebhuhnpaare gemeldet wie noch nie seit Beginn unserer Beobachtungen. Das macht Hoffnung für die kommenden Monate.“ Anlässlich des 5-jährigen Jubiläum lädt die Initiative am 5.11.2026 außerdem zum überregionalen Fachaustausch Rebhuhnschutz nach Schefflenz ein. Um Anmeldung bis zum 20.09. wird gebeten, der Link hierzu findet sich im aktuellen Newsletter. Tr/MaPe
|
|
|
|
|
|
Baurecht für Naturschutzaktive
Online-Seminarreihe des IDUR zum Bauplanungsrecht
|
Der IDUR e. V. bietet ab dem 20.08.2026 eine vierteilige Online-Schulung zum Bauplanungsrecht an. Behandelt werden unter anderem Bauleitplanung, Verfahrensabläufe, Rechtsschutzmöglichkeiten sowie die Auswirkungen des Natur- und Artenschutzrechts auf Planungsverfahren. Die Seminarreihe richtet sich insbesondere an ehrenamtlich Engagierte und andere Interessierte, die sich mit Fragen der städtebaulichen Entwicklung und des Naturschutzes befassen. Angehörige der Mitgliedsverbände des LNV können zum ermäßigten Preis teilnehmen. MaPe
|
|
|
|
|
|
|
|
Bild: Christine Lorenz-Gräser
|
|
Naturnahe Weiden fördern Artenvielfalt
Tagung am 18.-19.09. zu „Wilden Weiden“ im Schloss Kirchberg
|
Große Weidegänger wie Rinder und Pferde schaffen durch ihr Verhalten vielfältige Lebensräume und leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Die Bedeutung solcher naturnahen Weidesysteme wird zunehmend erkannt. Vor dem Hintergrund des von den Vereinten Nationen ausgerufenen „Internationalen Jahres der Weidelandschaften und des Hirtentums“ veranstaltet die Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg am 18. und 19.09.2026 im Schloss Kirchberg einen Kongress zu diesem Thema, die Teilnahmegebühr beträgt 200 € (100 € ermäßigt). Bronner
|
|
|
|
|
|
„Vitale Gewässer in Baden-Württemberg“
5. Fachtagung, 01.10.2026, Nürtingen
|
Das Umweltministerium Baden-Württemberg lädt insbesondere die Kommunen, aber auch die Fachverwaltungen, Planungsbüros und Verbände, Lehrende und Studierende zum Erfahrungsaustausch nach Nürtingen ein. Die Fachtagung findet am 1.10.2026 statt; bereits am 30.09 wird eine Exkursion zum Flusspark Neckaraue in Tübingen angeboten. Die Anmeldung ist bis zum 10.9. möglich. Für Fachverbände, Aktive und Sudierende gibt es verschiedene Ermäßigungen. Tr
|
|
|
|
|
|
BÜCHER, FILME, NEUIGKEITEN
|
|
|
Biberaktivitäten, DWA-Merkblatt 608
Ökosystemdienstleistung oder Infrastrukturrisiko?
|
„Wo früher rein technische Querbauwerke oder Retentionsbecken geplant wurden, kann heute die Duldung oder Förderung von Biberaktivitäten ähnliche hydraulische Effekte erzielen – oft kostenneutral und mit großer ökologischer Wertsteigerung.“ schreibt Georg Schrenk, DWA-Arbeitsgruppenleiter für das dritte der DWA-Merkblätter „Bisam, Biber und Nutria“. Sein Vortragstext kann bei anke.trube@lnv-bw.de angefordert werden. Tr
|
|
|
|
|
|
|
|
Cover Kur- und Heilwälder in BW
|
|
Wald als Gesundheitsressource
Neues Handbuch zu Kur- und Heilwäldern veröffentlicht
Wälder sind nicht nur Lebensraum für Tiere und Pflanzen, sondern können auch gezielt zur Gesundheitsförderung und Therapie beitragen. Ein neues Handbuch des Landes unterstützt Kommunen und Fachakteure bei der Planung und Umsetzung von Kur- und Heilwaldprojekten. Der praxisnahe Leitfaden bündelt Erkenntnisse aus Forstwirtschaft, Medizin, Public Health und Tourismus und zeigt Wege auf, gesundheitsfördernde Waldangebote wissenschaftlich fundiert zu entwickeln. MaPe Pressemitteilung I Handbuch
|
|
|
|
|
|
Photovoltaik auf genutzten Moorböden
Potenziale und naturschutzfachliche Wirkungen
|
Die BfN-Schrift 784 beleuchtet das Potenzial von Photovoltaikanlagen auf wiederzuvernässenden landwirtschaftlichen Flächen (sog. "Moor-PV"). Sie zeigt Chancen für den Klimaschutz und die Risiken für die biologische Vielfalt auf. Die Publikation formuliert Empfehlungen für eine natur- und klimaverträgliche Planung und Umsetzung von Moor-PV-Anlagen. Zudem wird weiterer Forschungsbedarf zu den ökologischen Auswirkungen und geeigneten Rahmenbedingungen aufgezeigt. Tr
|
|
|
|
|
|
Umweltrecht zwischen Anspruch und Realität
SRU-Sondergutachten zeigt Besserungen auf
|
Deutschland verfügt über ein anspruchsvolles Umweltrecht, doch bei der praktischen Anwendung klafft häufig eine Lücke zwischen Anspruch und Realität. Vollzugsdefizite untergraben den Schutz von Umwelt und Gesundheit. Wie Besserungen herbeigeführt werden können, zeigt der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) in einem Sondergutachten. Für den Vollzug sind zwar primär die Länder zuständig. Doch sind oft schlecht gemachte Regelungen des Bundes die Ursache für mangelhafte Implementation. Tr
|
|
|
|
|
|
|
|
Foto: Buchcover aus dem Coppenrath Verlag
|
|
Buchtipp: Mein erstes Buch vom Klimawandel
Großes Thema – kindgerecht erklärt
|
Das Bilderbuch zeigt, dass sich auch komplexe Themen verständlich und mit einer Prise Humor vermitteln lassen. Mit einfachen Erklärungen, alltagsnahen Beispielen und einem lösungsorientierten Blick macht das Sachbuch bereits Kindern ab etwa 4 Jahren den Klimawandel greifbar, ohne zu überfordern oder Ängste zu schüren. Das Buch lädt Kinder dazu ein, Fragen zu stellen, Zusammenhänge zu verstehen und sich mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen. Das Buch vermittelt Kindern erste Zusammenhänge rund um den Klimawandel verständlich und altersgerecht, weckt Neugier auf die Natur und zeigt, dass jede*r einen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten kann. AKM
|
|
|
|
|
|
|
|
Flyer Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit
|
|
Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit 2026
Jetzt eigene Nachhaltigkeitsaktion anmelden
|
Vom 18. September bis 8. Oktober 2026 finden die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit statt. Initiativen, Vereine, Organisationen und Einzelpersonen sind eingeladen, ihr Engagement für die 17 Nachhaltigkeitsziele sichtbar zu machen. Ob Exkursion, Workshop, Aktionstag oder Veranstaltung – jede Aktion kann online eingetragen werden und wird Teil der bundesweiten Kampagne für mehr Nachhaltigkeit. MaPe
|
|
|
|
|
|
|
|
Foto: 2026 European Central Bank: www.ecb.europa.eu
|
|
Jetzt für Natur-Geldscheine abstimmen!
Gemeinsam Vögel und Flüsse auf die Euro-Scheine bringen
|
Storch, Eisvogel oder Bienenfresser auf unseren Euro-Banknoten? Die Europäische Zentralbank lässt derzeit über die neuen Geldscheine abstimmen – und wir wissen natürlich, welche Motive gewinnen sollten! Machen Sie mit und geben Sie den Naturmotiven Ihre Stimme. So können wir gemeinsam ein Zeichen für die Schönheit und Vielfalt unserer heimischen Natur setzen. Jede Stimme zählt – stimmen Sie jetzt ab und helfen Sie mit, unsere Vogelwelt mit den Flüssen aufs Geld zu bringen! AKM
|
|
|
|
|
|
|
|
Cover Taschenbuch des Naturschutzes
|
|
In neuer Auflage
Bewährter Ratgeber mit Online-Ergänzung
Der bewährte Ratgeber „Taschenbuch des Naturschutzes in Baden-Württemberg“ wurde bereits in seiner 7. Auflage überarbeitet. Der Inhalt ist übersichtlich gestaltet, reich bebildert und praxisnah aufbereitet. Ergänzend steht nun eine begleitende Website zur Verfügung, die direkten Zugang zu Gesetzen, Vorgaben und weiterführenden Informationen bietet. Die Online-Ausgabe ist kostenfrei zugänglich, das gedruckte Exemplar weiterhin über den LNV erhältlich. Ein hilfreiches Nachschlagewerk für alle, die Naturschutz in der Praxis gestalten und verstehen wollen. AKM Taschenbuch Naturschutz I Online-Ausgabe
|
|
|
|
|
|
|
Die nächste Ausgabe erscheint im Oktober 2026
|
|
|
|
|
|
|
|
Spendenkonto: GLS Bank IBAN: DE28 4306 0967 7021 3263 02, BIC: GENODEM1GLS
|
|
|
|
|
|
|
|
Der LNV-Infobrief wird herausgegeben vom Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V.
|
Olgastraße 19 70182 Stuttgart
|
|
|
|
|
Impressum: V.i.S.d.P. und Endredaktion: Dr. Maike Petersen, Bildredaktion: Jutta Ortlepp
|
Beiträge: Dr. Gerhard Bronner (Bronner), Ann-Kathrin Mertz (AKM), Jutta Ortlepp (Ort), Dr. Maike Petersen (MaPe), Kristin Pfeiffer (KP), Kathrin Schlecht (Schl), Dr. Anke Trube (Tr)
|
Der LNV-Infobrief ist ein kostenloser Service des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg e. V. (LNV) und berichtet regelmäßig über aktuelle Themen des Natur- und Umweltschutzes mit Schwerpunkt Baden-Württemberg. Die Anmeldung ist unter www.lnv-bw.de möglich. Eine Abbestellung kann jederzeit über info@lnv-bw.de erfolgen. Ein Nachdruck - auch auszugsweise – ist nur mit Zustimmung des LNV unter Quellenangabe und der Überlassung von Belegexemplaren gestattet.
|
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für die Inhalte der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.
|
|
|
|