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Infobrief Nr. 05 vom 08.05.2026
Im Blickpunkt: Licht und Schatten im neuen Koalitionsvertrag
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Sehr geehrte Damen und Herren,
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liebe Naturschützerinnen und Naturschützer,
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Vor zwei Tagen wurde der neue grün-schwarze Koalitionsvertrag veröffentlicht. Für die Belange des Naturschutzes enthält er, wie könnte es anders sein, Licht und Schatten.
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Beginnen wir mit dem Licht: An mehreren Stellen und durchaus mit Vehemenz wird die weitere Umsetzung des Biodiversitäts-stärkungsgesetzes versprochen. Jenes Gesetz also, das die FDP in ihrem Wahlprogramm am liebsten abgeschafft hätte. Dafür hat sie nun die Quittung erhalten. Auch die wesentlichen Inhalte des Biodiversitäts-stärkungsgesetzes werden ausdrücklich genannt: der Biotopverbund, die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln und die Ausweitung des Ökoanbaus. Das Sonderprogramm zur biologischen Vielfalt soll weitergeführt werden, ebenso das Moorschutzprogramm. Recht so.
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Nachvollziehbar ist auch, dass Lösungen für die Situation gefunden werden müssen, in der die spontane Entstehung von Biotopen die Umsetzung genehmigter Bebauungspläne und Bauprojekte durch artenschutzrechtliche Vorgaben hemmt. Ebenso nachvollziehbar und richtig ist es, dem Schutz von Populationen Vorrang vor dem Schutz einzelner Individuen einzuräumen. Wie dies rechtlich genau ausgestaltet werden kann, darüber werden sich allerdings noch einige Juristen die Köpfe zerbrechen müssen. Auch die Taxonomie-Initiative soll weitergeführt werden, ein Projekt, das auf eine Initiative des LNV zurückgeht. Bei den Aussagen zum Verkehr lässt sich bislang wenig kritisieren. Sogar das besondere Anliegen des LNV wird aufgegriffen, die Gäubahn nicht zu kappen, bevor eine alternative Route zum Hauptbahnhof existiert. Entscheidend wird sein, was das zuständige Ministerium aus den Formulierungen des Koalitionsvertrags macht. Aus Umwelt- und Nachhaltigkeitssicht ist hier durchaus Wachsamkeit und Skepsis angebracht.
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Erfreulich liest sich das Kapitel zu Landwirtschaft und ländlichem Raum. Die Flurbereinigung soll stärker zur Umsetzung des Biodiversitätsstärkungsgesetzes eingesetzt werden. In der Agrarpolitik soll künftig das Prinzip „öffentliches Geld für öffentliche Leistungen“ gelten und die Gießkanne arbeitslos werden. Extensivgrünland und Weiden sollen Förderschwerpunkte sein. Selbst Details wie neue Nutzungscodes für „wilde Weiden“ und „Bodenbrüter“ werden angekündigt. Auch die tierschutzgerechte Tierhaltung bleibt ein wichtiges Ziel. Dass an vielen Stellen Fachleute mit am Tisch saßen, zeigt eine Formulierung wie: „Die Bewirtschaftung, die zur Entstehung eines Biotops geführt hat, kann weitergeführt werden.“ Das ist ein wesentlicher Fortschritt gegenüber der früheren Formulierung „Die bisherige Bewirtschaftung kann weitergeführt werden“. Auch bessere Kombinationsmöglichkeiten für den Ökolandbau im Förderprogramm FAKT, eine alte Forderung von Öko- und Umweltverbänden, sollen kommen.
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Die Ökokontoverordnung, deren Novellierung in der vergangenen Legislaturperiode gescheitert ist, bleibt ebenfalls auf der Agenda. Neu vorgesehen ist eine Bibermaßnahme, also eine Bepunktung von Flächen, die durch den Biber unter Wasser gesetzt wurden. Das könnte Konflikte vor Ort entschärfen. Für den Waldnaturschutz im Staatswald sollen endlich Mittel bereitgestellt werden. Die Zwei-Meter-Regelung für das Radfahren auf Waldwegen bleibt bestehen. Nilgans und Waschbär sollen ins Jagdgesetz aufgenommen werden, bei Biber und Saatkrähe wird dies geprüft. Invasive Neozoen sollen konsequenter bekämpft werden.
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Also alles wunderbar? Leider nicht. Dann kommt der Hammer: Bioenergie soll ausgebaut, ja sogar verdoppelt werden. So viel Brennholz können unsere Wälder nicht nachhaltig liefern, und beim Biogas sehen inzwischen viele Fachleute die Energieerzeugung aus Anbaubiomasse als fatalen Irrweg an. Hinter dem Verlust von FFH-Mähwiesen, der dem Land möglicherweise tägliche EU-Strafzahlungen in Millionenhöhe einbringen wird, steht sehr oft eine der rund 1000 Biogasanlagen im Land. Der Koalitionsvertrag erweckt den Eindruck, der Ausbau könne überwiegend durch Gülle und Reststoffe erfolgen. Diese reichen jedoch nur für einen Bruchteil der bestehenden Anlagen, geschweige denn für neue.
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Der Bürokratieabbau ist eine Herausforderung, der sich alle stellen müssen, und er ist ein Megathema im Koalitionsvertrag. Das ist grundsätzlich richtig, birgt für den Naturschutz aber erhebliche Gefahren. Landesregelungen sollen künftig keine höheren Standards mehr vorgeben als EU- und Bundesrecht. Dieses sogenannte Anti-Goldplating hätte, wenn es schon früher gegolten hätte, viele Fortschritte im Naturschutz verhindert. Hinzu kommt die geplante Regel „zwei alte Vorschriften streichen für jede neue“. Das wird auch dringend notwendige Regelungen erschweren. Und eine der fatalsten Entwicklungen der vergangenen Jahre soll offenbar noch ausgeweitet werden: ausgewählten Belangen ein „überragendes öffentliches Interesse“ zuzuschreiben, sodass andere Belange und damit häufig auch der Naturschutz zurückstehen müssen. Zunächst galt dies für die Energiewende, später für große Infrastrukturprojekte. Nun sollen offenbar weitere Bereiche hinzukommen. Zum Glück kann das Land dies nicht allein regeln; dafür wäre Bundesrecht erforderlich. Wachsamkeit bleibt dennoch geboten. Einer der Bereiche, die davon betroffen sein könnten, ist der Hochwasserschutz, der künftig generellen Vorrang erhalten soll. Bedeutet das langfristig: weg vom Integrierten Rheinprogramm und hin zu „Dämme statt Flussrenaturierung“?
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Eine Chance für den Naturschutz könnte darin liegen, dass die Entlastungsallianz um weitere Akteure erweitert werden soll. Bislang kamen Vorschläge zum Bürokratieabbau vor allem von Kommunal- und Wirtschaftsverbänden. Auch Umwelt- und Naturschutzverbänden würde hierzu manches einfallen. Gut ist, dass Klimaschutz ein zentrales Thema bleibt. Aber wie will das Land seine Ziele erreichen, wenn es über die Aufgabe der Sektorziele eine Verantwortungsdiffusion ermöglicht? Dass neben Sonne und Wind aber auch Wasserkraft und Bioenergie deutlich gesteigert werden soll, ist eine Fehlentwicklung entgegen aller fachlichen Erkenntnisse. Die Klagerechte von Naturschutzverbänden sollen insofern eingeschränkt werden, als künftig eine regionale Verankerung des klagenden Verbandes erforderlich sein soll. Damit können wir gut leben.
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Ich schließe mit einem hoffnungsvollen Ausblick: Das Bauministerium erhält eine neue Führung. Das bietet die Chance, dem sparsamen Umgang mit Fläche wieder einen höheren Stellenwert einzuräumen. Es wäre zu wünschen, dass der neue Landesentwicklungsplan tatsächlich eine nachhaltigere Entwicklung des Landes einleitet.
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Freundlich grüßt Sie, Ihr
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Dr. Gerhard Bronner LNV-Vorsitzender
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In dieser Ausgabe des Infobriefes:
- LNV Aktiv
- StEiN-Veranstaltung
- LNV Intern
- Aus den LNV-Arbeitskreisen
- Aus Politik und Verwaltung
- Daten, Fakten, Hintergründe
- Alles was Recht ist
- Aus den Mitgliedsverbänden
- Termine und Aktionen
- Bücher, Filme, Neuigkeiten
- Und außerdem…
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LNV AKTIV
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Plakat Tag der Artenvielfalt
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Landesweiter Tag der Artenvielfalt 2026
13./14.06.2026 - dabei sein ist alles!
Für Kurzentschlossene: Noch sind Veranstaltungsmeldungen für den diesjährigen landesweiten "Tag der Artenvielfalt" am 13./14.06.2026 möglich. Die Besucher*innen erwartet ein vielfältiges Programm mit spannenden Exkursionsangeboten. Zu Fuß (vielleicht sogar mit den Füßen im Wasser), mit dem Rad, mit der Lupe oder dem Fernglas wird die Natur im Ländle erkundet. Mit dem Aktionswochenende rückt der LNV die Natur vor der eigenen Haustür ins Bewusstsein. Noch können Veranstaltungen auf der Projekt-Website angemeldet werden. Der LNV unterstützt u. a. durch Bereitstellung von Vorlagen für die regionale Öffentlichkeitsarbeit. Schl
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Gemeinsam für lebendige Flüsse
Positionspapier: Rückbau Kleiner Wasserkraft jetzt fördern
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Der Nutzen kleiner Wasserkraftanlagen mit weniger als einem Megawatt Leistung steht in keinem angemessenen Verhältnis zu ihren negativen ökologischen Folgen. Darauf weisen die Landesverbände von BUND und NABU, Landesfischereiverband Baden-Württemberg (LFVBW) und Landesnaturschutzverband (LNV) in einem gemeinsamen Positionspapier hin. Sie fordern die Verhandlungspartner auf, bei den Koalitionsverhandlungen die Förderung des Rückbaus unwirtschaftlicher Wasserkraftanlagen und die naturnahe Entwicklung von Bächen und Flüssen zu berücksichtigen. Tr
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Verbändeplattform Grünland zur Weidetierhaltung
LNV unterstützt das Positionspapier
Die Verbändeplattform Grünland hat gemeinsam mit zahlreichen Expert*innen verschiedener Verbände eine Position zur Stärkung der Weidetierhaltung verfasst. Weideflächen sind nicht nur Lebensraum für viele bedrohter Arten, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Erhaltung unserer Kulturlandschaft. Die Position fordert politische Rahmenbedingungen, die die Weidetierhaltung wirtschaftlich tragfähig machen und so den Erhalt dieser wertvollen Ökosysteme sichern. Der LNV hat das Positionspapier, wie auch 80 andere Verbände, mitgezeichnet und unterstützt die Forderungen. MaPe Link zum Positionspapier
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Gruppenleitungen gesucht
LNV startet neues Jugendprojekt
Der LNV sucht im Rahmen eines zweijährugen Jugendprojekts für verschiedene Landkreise engagierte Gruppenleitungen auf Honorarbasis, Ziel ist, durch eine Mischung aus Wissensvermittlung und praktischen Naturschutzeinsätzen ökologische Zusammenhänge für die Jugendliche erlebbbar zu machen und damit ihr Verständnis für Natur und Umwelt zu stärken. Voraussetzung ist eine Qualifikation im biowissenschaftlichen, landwirtschaftlichen oder naturpädagogischen Bereich und Erfahrung mit Jugendgruppen. Schl Ausschreibung
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Bauleitplanung und Artenschutz
Kooperationsveranstaltung mit IDUR am 28.05.2026 19.00 Uhr
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Die kommunale Bauleitplanung ist eines der wichtigsten Instrumente, wenn es um die bauliche Nutzbarmachung bislang unbebauter Flächen geht. Regelmäßig betrifft die Bauleitplanung dabei Flächen, auf denen geschützte Arten vorkommen. Ob und wie die artenschutzrechtlichen Verbote dabei zu beachten und anzuwenden sind, beleuchtet der Vortrag von IDUR-Rechtsberater Jan Sereda-Weidner. Ort
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LNV-Mitgliederversammlung am 09.05.2026
Ehrungen und ein spannender Fachvortrag
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Die umfangreiche Tagesordnung der LNV-Mitgliederversammlung am 09.05.2026 enthält neben Verbandsregularien die Verleihung der LNV-Ehrennadel an die langjährige Geschäftsführerin des LNV, Christine Lorenz-Gräser, die dieses Jahr in den Ruhestand verabschiedet wurde. Außerdem werden Hildegard Körner und Walter Baur mit der Ehrennadel ausgezeichnet. Im anschließenden Fachvortrag „Zählen, melden, schützen: Citizen Science in der Artenkartierung von Amphibien und Reptilien“ stellt die Koordinatorin der landesweiten Artenkartierung von Amphibien und Reptilien Baden-Württemberg (LAK-Projekt), Dipl.-Biol. Nadine Hammerschmidt vom Naturkundemuseum Stuttgart, das Citizen Science Projekt vor. Die Einladungen wurden bereits verschickt. MaPe
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Aktion STADTRADELN in Stuttgart gestartet
Der LNV freut sich über Mit-Radelnde
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Am 04.05. startete wieder die jährliche Aktion STADTRADELN in Stuttgart – eine bundesweite Kampagne, bei der Kommunen, Vereine, Unternehmen und Bürger*innen drei Wochen lang gemeinsam Rad-Kilometer sammeln, um ein Zeichen für mehr Radverkehr, Klimaschutz und eine lebenswertere Stadt zu setzen. Der LNV radelt dieses Jahr vom 04.05. bis zum 24.05. auch mit! Wer die Geschäftsstelle und den Vorstand beim Kilometer-Sammeln unterstützen möchte und nicht schon bei einem unsere Mitgliedsverbände (z.B. bei den Albvereins-Radlern) dabei ist, kann sich unserem Team anschließen und die gefahrenen Kilometer eintragen oder über eine App tracken. Für die Kommunen mit den aktivsten Radler*innen gibt es am Ende Auszeichnungen – für uns frische Luft, Bewegung und Teamgeist! MaPe
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LNV-Pressemitteilungen
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Von der Taxonomie-Initiative bis zum Nationalpark: LNV verabschiedet Kretschmann mit großem Dank
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Zumeldung zur Pressemitteilung der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) am 16.04.2026
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LNV-Vorsitzender Gerhard Bronner gint Staatsmedaille zurück - Kritik an Minister Hauk wegen Blockade der Ökokonto-Novelle
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Gemeinsame Pressemitteilung von LNV. NABU und BUND
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AUS DEN LNV-ARBEITSKREISEN
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Neuer Sprecher im LNV-Arbeitskreis Ortenau
Voll vernetzt im Ortenaukreis
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Beim letzten Vernetzungstreffen des LNV-Arbeitskreises Ortenaukreis wurde eine neuer Sprecher gewählt: Edmund Hensle übernimmt ab sofort diese wichtige Rolle. Damit ist der LNV-Arbeitskreis wieder aktiv und bietet eine zentrale Plattform für Austausch und Engagement im Naturschutz vor Ort. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich bei Fragen, zur Mitarbeit oder zur Aufnahme in den Verteiler direkt an ihn zu wenden. Wir freuen uns sehr über die Wiederbelebung des Arbeitskreises, danken Edmund Hensle für sein Engagement und wünschen ihm viel Erfolg in seiner neuen Aufgabe! AKM
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Starke Vernetzung im Landkreis Calw
Neues Sprecher-Team übernimmt die Organisation
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Beim jüngsten Vernetzungstreffen des LNV-Arbeitskreises Calw wurde ein neues Sprecher-Team gewählt: Armin Winterstein, André Pilarski und Sigfried Beck übernehmen gemeinsam die Koordination. Das Treffen hat gezeigt, wie wertvoll der persönliche Austausch und die enge Zusammenarbeit für den Naturschutz vor Ort sind. Umso erfreulicher ist es, dass der LNV-Arbeitskreis nun wieder aktiver ist und die Vernetzung im Landkreis neuen Schwung bekommt. Wir heißen das neue Team herzlich willkommen, danken für das Engagement und freuen uns auf viele gemeinsame Impulse! AKM
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Erfolg im Hochschwarzwald
Vernetzung im Hochschwarzwald nimmt Fahrt auf
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Ein erfolgreiches Treffen des LNV-Arbeitskreises Hochschwarzwald hat gezeigt, wie groß das Interesse an Austausch und Zusammenarbeit im Naturschutz ist. Auch ohne feste*n Sprecher*in übernimmt derzeit ein engagiertes Duo die Koordination und sorgt dafür, dass die wichtigen Verbindungen gestärkt werden. Die Vernetzung vor Ort ist ein entscheidender Schlüssel für wirksames Handeln – umso schöner, dass sie hier neuen Schwung bekommt. Der nächste Termin steht bereits fest: 7.7.2026. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich einzubringen und Teil dieses wachsenden Netzwerks zu werden! AKM
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Neuer Sprecher im Nördlichen Markgräfler Land
Neue Impulse für die Vernetzung
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Beim letzten Treffen des LNV-Arbeitskreises Nördliches Markgräflerland wurde Franz Wiesler zum neuen Sprecher gewählt. Ein starkes Signal für die Wiederbelebung und Weiterentwicklung der regionalen Zusammenarbeit im Naturschutz. Gerade die Vernetzung engagierter Akteur*innen vor Ort ist entscheidend, um Kräfte zu bündeln und wirksam aktiv zu werden. Umso erfreulicher, dass der LNV-Arbeitskreis neuen Schwung bekommt und als Plattform für Austausch und Kooperation weiter gestärkt wird. Wir gratulieren Franz Wiesler herzlich und freuen uns auf viele gemeinsame Impulse! AKM
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AUS POLITIK UND VERWALTUNG
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Staatsministerium Baden-Württemberg/Ilkay Karakurt
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15 Jahre Naturschutzpolitik Baden-Württemberg
LNV verabschiedet Ministerpräsident Winfried Kretschmann
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Der LNV zieht zum Ende der Amtszeit von Ministerpräsident Winfried Kretschmann eine positive Bilanz seiner Naturschutzpolitik. In den vergangenen 15 Jahren habe das Land eine Vorreiterrolle eingenommen, unter anderem durch Projekte wie den Nationalpark Schwarzwald, das Biosphärengebiet und das Biodiversitätsstärkungsgesetz. Der LNV hebt insbesondere Kretschmanns persönliches Engagement sowie die Förderung der "Initiative Artenkenntnis" hervor. Der LNV bedankt sich für die jahrelange gute Zusammenarbeit und wünscht Herrn Kretschmann alles gute! Bronner, MaPe
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Beteiligung am Wiederherstellungsplan gestartet
Öffentlichkeit kann Maßnahmen für Natur aktiv mitgestalten
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Das Bundesumweltministerium hat die Online-Beteiligung zum Nationalen Wiederherstellungsplan (NWP) gestartet. Dieser muss nach der EU-Wiederherstellungsverordnung bis September 2026 bei der EU eingereicht werden. Bürger*innen sowie Verbände können den Entwurf einsehen und bis Ende Juni kommentieren. Ziel der EU-W-VO und damit des NWPs ist es, geschädigte Ökosysteme wie Wälder, Moore oder Flüsse wiederherzustellen und die biologische Vielfalt zu stärken. Die Rückmeldungen aus der Beteiligung sollen direkt in die Weiterentwicklung des Plans einfließen. MaPe
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Cover Perspektive Donau, Baden-Württemberg Stiftung
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Förderprogramm „Perspektive Donau“
Projekte stärken Zusammenarbeit im Donauraum
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Mit dem Programm „Perspektive Donau“ fördert die Baden-Württemberg Stiftung grenzüberschreitende Projekte in den Bereichen Bildung, Kultur und Zivilgesellschaft. Ziel ist es, nachhaltige Kooperationen im Donauraum zu stärken und insbesondere zivilgesellschaftliche Netzwerke weiter auszubauen. Gefördert werden sowohl kleinere Initiativen als auch größere Projekte mit internationalen Partnern. Voraussetzung ist in der Regel die Zusammenarbeit mit mindestens einem Partner aus der Donauregion. Anträge für kleinere Projekte bis 10.000 € können laufend eingereicht werden. MaPe
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Förderrichtlinie Wasserwirtschaft 2026
265 Mio. Euro fließen an Städte und Gemeinden
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Die Fördermittel fließen in Projekte der Wasserversorgung (87 Mio. Euro), der Abwasserbeseitigung (107,6 Mio. Euro), in den Hochwasserschutz und die Gewässerökologie (zusammen 70,8 Mio. Euro). Zu den geförderten Projekttypen gehören Wasserversorgungskonzepte, Modernisierung von Wasserwerken, Neu- und Ausbau von Wasserleitungen, Zentralisierung der Abwasserreinigung, Vierte Reinigungsstufe (Spurenstoff-Eliminierung), Sanierung von Hochwasserrückhaltebecken, Management von Starkregenrisiko und Revitalisierung von Gewässern. Die Listen sind in der LNV-Geschäftsstelle erhältlich. Tr
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Afrikanische Schweinepest (ASP)
Land startet Früherkennungsprogramm
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Wird die Afrikanische Schweinepest bei einem Wildschwein festgestellt, dann werden nach europäischem Tiergesundheitsrecht sogenannte Sperrzonen eingerichtet. Das Verbringen von Schweinen aus Betrieben, die in einer solchen Sperrzone liegen ist zunächst grundsätzlich verboten. Nur Schweinehaltende Betriebe, die an dem Früherkennungsprogramm ASP teilnehmen, sind von diesem Verbot ausgenommen. Schweinehalter können so erhebliche wirtschaftliche Verluste verhindern. Tr
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Erhalt der Panoramabahn
Grundlage vereinbart für neue S-Bahn-Linie
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Das Land Baden-Württemberg, der Verband Region Stuttgart, die Landeshauptstadt Stuttgart, der Zweckverband Strohgäubahn und die SWEG Schienenwege GmbH haben eine Rahmenvereinbarung für die neue S-Bahn-Linie von Heimerdingen über die Panoramabahn nach Stuttgart-Vaihingen unterzeichnet. Damit sei die Grundlage gelegt, die Panoramabahn langfristig zu erhalten und gleichzeitig den Schienenverkehr in der Region Stuttgart auszubauen. Damit entsteht eine neue Tangentialverbindung zur Entlastung des neuen Bahnhofs. Tr
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Radwegebau ab 2026
52 neue Baumaßnahme ab 2026 geplant
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Grundlage für den Radwegbau an Bundes- und Landesstraßen ist der Bedarfsplan des Verkehrsministeriums für Radwege von 2023. Insgesamt 17 Radwege mit einer Länge von 32 Kilometern in Bundes- und Landesbaulast sind derzeit bereits im Bau, 52 weitere Baumaßnahmen mit rund 57 Radwegekilometern sind für einen Baubeginn ab 2026 geplant. Ziel des Bedarfsplans ist es, bis Ende 2030 Verbesserungen auf insgesamt 860 Kilometern an Bundes- und Landesstraßen sowie bei Radschnellverbindungen zu erreichen. Der VM-Pressemitteilung hängen die Radwegprojekte an Bundes- und Landesstraßen an. Tr
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DATEN, FAKTEN, HINTERGRÜNDE
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Screenshot Interaktive Karte von Proplanta
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Nitratbelastung im Grundwasser
Interaktive Nitratkarte von proplanta
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Proplanta hat die aktuellsten Erhebungen 2024 vom Umweltbundesamt (UBA) zur Nitratbelastung im Grundwasser ausgewertet und auf einer interaktiven Nitratkarte visualisiert. Nun stehen die Nitratwerte in Deutschland für den Zeitraum 2016-2024 gebündelt bereit. Sie verdeutlichen die regionalen Unterschiede und Entwicklungen auf einen Blick. Insgesamt wurde an 24 Prozent der Messstellen der Grenzwert von 50 mg Nitrat/l – teils sogar deutlich – überschritten. Innerhalb eines visualisierten Gebietes können die Nitratbelastungen allerdings stark variieren, z.B. von 0,22-489,9 mg/l Nitrat. Tr
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Forstliches Gutachten 2024
Wildverbiss entscheidet über Erfolg des Waldumbaus
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Das Forstliche Gutachten 2024 wurde in fast 7.000 Jagdrevieren durchgeführt. Weiterhin besteht großer Handlungsbedarf, insbesondere bei den Eichenarten, die eine kontinuierliche Verstärkung der Verbissintensität zeigen. Auch bei der Tanne ist die Verbissbelastung in über 75 % der Reviere immer noch zu hoch. Neue Infoblätter sollen Zielvereinbarungen zur Rehwildbejagung erleichtern. Tr
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Cover Mobilität junger Menschen, ADAC Stiftung
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Mobilität junger Menschen
Policy Paper der ADAC Stiftung
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Mobilität ist für junge Menschen vor allem ein funktionales Alltagsinstrument. Die Wahl des Verkehrsmittels erfolgt pragmatisch. 52 % der 16- bis 27-Jährigen nennen Schnelligkeit als wichtigstes Kriterium bei der Verkehrsmittelwahl, gefolgt von Verlässlichkeit (48 %), geringen Kosten (44 %) und Flexibilität (43 %). Umweltfreundlichkeit rangiert mit lediglich 12 % auf Platz 12 von 15 möglichen Kriterien. Tr
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Cover Lust auf Ehrenamt wecken, MLR
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Neue Studie zu jungen Menschen im Ehrenamt
Studie zeigt großes Interesse sich aktiv einzubringen
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Die die Jugendstiftung Baden-Württemberg hat die Ergebnisse ihrer Studie „Lust auf Ehrenamt wecken“ veröffentlich. Die Ergebnisse zeigen, dass das Potenzial für mehr junges Engagement groß ist und das vor allem im ländlichen Raum. Entscheidend sind persönliche Vorbilder, flexible Engagementformen und niedrigschwellige Einstige. Die Haupthindernisse sind allerdings fehlende Zeit und teils komplizierte Strukturen. Die Studie mit allen Erkenntnissen, Handlungsempfehlungen und Ausblicken ist als PDF verfügbar. MaPe
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RWTH-Studie zum Tankrabatt
Entlastung gering und Wirkung sozial unausgewogen
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Eine aktuelle Kurzstudie der RWTH Aachen University zeigt, dass der Tankrabatt der Bundesregierung seine sozialen Ziele weitgehend verfehlt. Zwar sorgt die Maßnahme kurzfristig für eine leichte Entlastung, diese fällt mit durchschnittlich rund 11€ pro Monat für Haushalte jedoch gering aus. Gleichzeitig profitieren einkommensstärkere Haushalte deutlich stärker als einkommensschwache Gruppen. Nur etwa 8,6 Prozent der staatlichen Mittel erreichen dabei überhaupt energiearme Haushalte. Zu erwarten ist außerdem, dass durch den Rabatt wiederum die Nachfrage nach Kraftstoff steigt. Die Studie kommt damit zu dem Ergebnis, dass der Tankrabatt weder zielgerichtet noch effizient ist und eher bestehende soziale Ungleichheiten verstärkt, statt sie abzumildern. MaPe
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KNE-Fachgutachten zu Solarparks aktualisiert
Neue Auflage konkretisiert Erkenntnisse zu Artenschutz
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Das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE) hat sein Fachgutachten zu den „Möglichkeiten und Grenzen des artenschutzrechtlichen Ausgleichs in Solarparks“ in einer 2. Auflage vorgelegt. Die aktualisierte Fassung ergänzt die ursprüngliche Analyse um neue wissenschaftliche Erkenntnisse, insbesondere zu Vegetation sowie zu Vogel- und Fledermausarten. Gleichzeitig werden zentrale Aussagen der Erstauflage bestätigt: Innerhalb von Solarparks lassen sich Ausgleichsmaßnahmen nur teilweise und standortabhängig umsetzen, während für viele Arten weiterhin externe Flächen erforderlich bleiben. MaPe
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Entsiegelungsprämie in Baden-Württemberg
Land belohnt Kommunen für Entsiegelung
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Mit der neuen Entsiegelungsprämie fördert das Land Baden-Württemberg gezielt die Rückgewinnung versiegelter Flächen im kommunalen Raum. Kommunen können für bereits umgesetzte Maßnahmen – etwa die Entfernung von Asphalt oder die Umwandlung versiegelter Plätze – einen finanziellen Zuschuss erhalten. Ziel ist es, die natürlichen Bodenfunktionen wiederherzustellen und die Flächeninanspruchnahme zu reduzieren. Je nach Umfang der Maßnahme sind Prämien von bis zu 40.000 Euro für Vollentsiegelungen und bis zu 24.000 Euro für Teilentsiegelungen möglich. Die Antragstellung erfolgt innerhalb von zwölf Monaten nach Abschluss der Maßnahme. MaPe
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Gemeinde erfolgreich
Beseitigungsanordnung von Schottergärten war rechtens
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Ein Kläger hatte sich vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart gegen die Beseitigungsanordnung seiner Gemeinde für vier geschotterte Flächen seines Hausgartens gewandt. Das VG hatte die Klage abgewiesen, die Anordnung sei rechtens gewesen. Auch vor dem Verwaltungsgerichtshof scheiterte der Kläger. Tr
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Kommunales Regelungsbefreiungsgesetz
Landtagsdrucksache 17/10276 zu bisherigen Anträgen
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Das Kommunale Regelungsbefreiungsgesetz ist seit 21.10.2025 in Kraft. Mit Hilfe des kommunalen Sachverstands soll mit dem Gesetz ein Beitrag zum Bürokratieabbau in Baden-Württemberg geleistet werden. § 5 besagt, dass die Landesregierung dem Landtag erstmals zum 30.06.2026 über die Auswirkungen des Gesetzes berichten und die Wirksamkeit der Maßnahmen bewerten soll. Die Landtagsdrucksache 17/10276 vom 5.2.2026 gibt bereits einen Einblick. Tr
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Nachtfahrverbot für Mähroboter
Landratsamt Esslingen erlässt Allgemeinverfügung
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Mähroboter dürfen im Landkreis Esslingen vom 1. März bis 31. Oktober nicht mehr in der Nacht betrieben werden, genauer von einer halben Stunde vor Sonnenuntergang bis eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang des Folgetags. Eine entsprechende Allgemeinverfügung hat das Landratsamt Esslingen zum Schutz des Europäischen Igels Erinaceus europaeus sowie heimischer Amphibien erlassen erlassen. Tr
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AUS DEN MITGLIEDSVERBÄNDEN
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Cover Oberschwaben Naturnah
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Bund Naturschutz Oberschwaben e.V.
„Oberschwaben Naturnah“, Ausgabe 23 erschienen
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Das Naturschutzzentrum Wurzacher Ried und der Bund Naturschutz Oberschwaben e.V. (BNO) haben die 23. Ausgabe der Zeitschrift „Oberschwaben Naturnah“ veröffentlicht. Schwerpunkte der naturkundlichen Beiträge Invasive Tier- und Pflanzenarten, der Bodensee mit Brutvögeln, Auswirkungen der Schwankungen des Wasserspiegels und Umweltveränderungen am Bodensee, Altdorfer Wald und vieles mehr. Kosten: 10 Euro, Bestellung: naturschutzzentrum@wurzacher-ried.de. BNO, Tr
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Foto: Proklamation, Naturfreunde Baden
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Naturfreunde Baden e.V.
Eine Kampagne für lebendige Flusslandschaften an der Murg
Die kommenden zwei Jahre werden im Murgtal von zahlreichen Veranstaltungen wie Umweltbildungsangeboten, Fischbesatzmaßnahmen, Exkursionen und Seminaren geprägt sein, um die Bevölkerung sowohl für die Schönheit als auch die Schutzbedürftigkeit dieses besonderen Fließgewässers zu sensibilisieren. Weitere Informationen finden sie im Bericht der Proklamationsveranstaltung der Flusslandschaft der Jahre 2026/27: Murg am Weltwassertag in Rastatt. Vom 29.-31.5.2026 findet ein dort ein Umwelttreffen im Rahmen der Flusslandschaft statt. Es ist offen für alle und findet in Kooperation mit unserem Kampagnenpartner dem LFVBW statt. Kampagnenbericht I Fotos I Murg Flusslandschaft 2026/27 I Veranstaltungen I Umwelttreffen
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Cover des Begleitbuchs der Biodiversitätsausstellung und Förderer (DAV-LV BW)
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DAV Wanderausstellung zur Biodiversität in BW
Material ist kostenlos ausleihbar
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Der Deutscher Alpenverein Landesverband Baden-Württemberg hat eine neue Wanderausstellung zur biologischen Vielfalt im Land entwickelt. Auf zwölf Rollups werden Grundlagen der Biodiversität, ihre Gefährdung sowie beispielhafte Lebensräume und Schutzansätze anschaulich dargestellt. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein umfangreiches Begleitbuch mit vertiefenden Informationen und Bildmaterial. Die Ausstellung richtet sich an Verbände, Bildungseinrichtungen und interessierte Öffentlichkeit und kann kostenfrei ausgeliehen werden. Gefördert wurde die Ausstellung mit Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und mit Mitteln aus der Glücksspirale. MaPe, Fickert
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Screenshot MooReKA-Exkursion
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Veranstaltungsreihe im Infozentrum Kaltenbronn
Natur- und Klimaschutz im Fokus
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Anfang Mai starten im Infozentrum Kaltenbronn wieder Exkursionen zu Themen wie Moorrenaturierung, Biodiversität und Klimaschutz. Die Veranstaltungen verbinden fachliche Einblicke mit praktischen Erfahrungen vor Ort und richten sich an eine breite Öffentlichkeit. Für kurzentschlossene findet die nächste Exkursion bereits am 10.05 statt und bietet eine gute Gelegenheit, sich direkt im Gebiet zu informieren. Im Infozentrum Kaltenbronn ist außerdem aktuell die Sonderausstellung „Baustelle Moor“ zu sehen. MaPe
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Screenshot Website Abenteuer Schwarzwald
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Young Explorers Camp 2026
Eine Woche Nationalpark Schwarzwald
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Seit 2015 findet das einwöchige Camp jedes Jahr statt. Termin für 2026 ist der 28. August bis 4. September. Das Team von Abenteuer Schwarzwald ermöglicht sechzehn Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren aus ganz Deutschland eine gemeinsame Woche im Nationalpark Schwarzwald zu verbringen. Mithilfe von Fotografie und Film wird die Natur aus völlig neuen Blickwinkeln beobachtet und wahrgenommen, sowie ihre Schönheit bildlich festgehalten. Experten aus Politik und Umweltschutz teilen ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit den Jugendlichen und besuchen für kritischen Austausch und Diskussion das Camp. Bewerbungen sind bis zum 31. Mai möglich. Schl
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BÜCHER, FILME, NEUIGKEITEN
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Buchcover: Bild & Bild Verlag/Hajo Schörle
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Energiewende im Klassenzimmer
Neues Kinderbuch der KEA-BW
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„Juli und Nesrin retten den Schulgarten“ heißt das neue Kinderbuch der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW), das sich an fünf- bis achtjährige Kinder richtet. Erzählt wird die Geschichte zweier Freundinnen, die gemeinsam mit ihrer Klasse dafür sorgen, dass der beliebte Schulgarten in den Ferien nicht austrocknet. Und das, obwohl alle in Urlaub fahren. Die Lösung ist eine selbst gebaute Bewässerungsanlage, die mit Solarstrom läuft. Tr
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Buchcover aus dem Zuckersüßverlag, illustriert von Kayla Harren
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Natur verstehen, lieben und schützen
Buchtipp: Ein Planet wie unserer
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Ein Bilderbuch, das berührt, motiviert und zum Handeln anregt: Dieses eindrucksvoll illustrierte Werk vermittelt auf kindgerechte Weise die Schönheit und Verletzlichkeit unserer Erde. Mit kurzen Texten und realistischen, vielfältigen Illustrationen werden zentrale Themen wie Wasser, Böden, Tiere, Pflanzen und Luft greifbar gemacht. Dabei entstehen nicht nur emotionale Momente, sondern auch viele Anlässe für Gespräche und eigene Fragen. Ideal als Einstieg in Naturschutz- und Nachhaltigkeitsprojekte – ob im Kindergarten, in der Grundschule oder zu Hause. Ein starkes Plädoyer für mehr Naturbewusstsein von klein auf! AKM
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Screenshot "Gute Nachrichten vom Planeten"
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„Gute Nachrichten vom Planeten“.
Fünf neue Folgen ab 1. Mai in der ARD-Mediathek
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In den „Guten Nachrichten vom Planeten“ werden die kleinen und großen Erfolge von Menschen, Organisationen und Unternehmen, die darum kämpfen, die Zustände für Mensch und Natur zu verbessern, präsentiert. Keine Schönfärberei, sondern positive Nachrichten, die Mut machen und in der täglichen Flut schlechter News häufig untergehen. Für die neue Staffel hat ein internationales Autor*innenteam drei Jahre in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Afrika nach solchen Geschichten gesucht. Sie zeigen, dass jede*r etwas gegen die Krisen unserer Zeit tun kann und sich selbst dort Erfolge einstellen können, wo die Politik zögert und versagt. Ort
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DUH fordert 29-Euro Ticket
Petition für echte Mobilitätswende gestartet
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Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) setzt sich aktuell mit einer neuen Petition für eine sozial gerechte und klimafreundliche Mobilität ein. Gefordert wird ein bundesweit gültiges 29-Euro-Ticket für mindestens zwölf Monate – als wirksame Entlastung und echte Alternative zum Auto. Gleichzeitig kritisiert die DUH geplante milliardenschwere Subventionen für fossile Kraftstoffe als falsches Signal. Stattdessen brauche es massive Investitionen in Bus und Bahn, insbesondere im ländlichen Raum. Ziel ist eine verlässliche Mobilitätsgarantie für alle. Jetzt mitzeichnen, Petition unterschreiben und ein starkes Zeichen für die Verkehrswende setzen. AKM
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Cover Taschenbuch des Naturschutzes
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Seit November 2024 in neuer Auflage
Bewährter Ratgeber mit Online-Ergänzung
Der bewährte Ratgeber „Taschenbuch des Naturschutzes in Baden-Württemberg“ wurde bereits in seiner 7. Auflage überarbeitet. Der Inhalt ist übersichtlich gestaltet, reich bebildert und praxisnah aufbereitet. Ergänzend steht nun eine begleitende Website zur Verfügung, die direkten Zugang zu Gesetzen, Vorgaben und weiterführenden Informationen bietet. Die Online-Ausgabe ist kostenfrei zugänglich, das gedruckte Exemplar weiterhin über den LNV erhältlich. Ein hilfreiches Nachschlagewerk für alle, die Naturschutz in der Praxis gestalten und verstehen wollen. AKM Taschenbuch Naturschutz I Online-Ausgabe
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Die nächste Ausgabe erscheint im Juni 2026
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Spendenkonto: GLS Bank IBAN: DE28 4306 0967 7021 3263 02, BIC: GENODEM1GLS
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Der LNV-Infobrief wird herausgegeben vom Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V.
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Olgastraße 19 70182 Stuttgart
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Impressum: V.i.S.d.P. und Endredaktion: Dr. Maike Petersen, Bildredaktion: Jutta Ortlepp
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Beiträge: Dr. Gerhard Bronner (Bronner), Dr. Maike Petersen (MaPe), Dr. Anke Trube (Tr), Ann-Kathrin Mertz (AKM), Jutta Ortlepp (Ort), Kathrin Schlecht (Schl), Kristin Pfeiffer (KP).
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Der LNV-Infobrief ist ein kostenloser Service des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg e. V. (LNV) und berichtet regelmäßig über aktuelle Themen des Natur- und Umweltschutzes mit Schwerpunkt Baden-Württemberg. Die Anmeldung ist unter www.lnv-bw.de möglich. Eine Abbestellung kann jederzeit über info@lnv-bw.de erfolgen. Ein Nachdruck - auch auszugsweise – ist nur mit Zustimmung des LNV unter Quellenangabe und der Überlassung von Belegexemplaren gestattet.
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