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Infobrief Nr. 11 vom 07.11.2025
Im Blickpunkt: Von Pinzetten, Zangen und anderen Werkzeugen
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Liebe Naturschützerinnen und Naturschützer,
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sehr geehrte Damen und Herren,
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ein zentrales politisches Problem unserer Zeit ist, dass viele Bürger den Staat zunehmend als dysfunktional erleben. Die notorisch unzuverlässige Deutsche Bahn, Gerichte mit jahrelangen Wartezeiten, marode Brücken, überlastete und unterfinanzierte Krankenhäuser. Diese Wahrnehmung spielt dem Erfolg populistischer Parteien direkt in die Hände.
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Anders als die altbekannten Klagen über vermeintlich steigende Kriminalität oder eine „immer faulere Jugend“ ist die Dysfunktionalität des Staates keine Einbildung – sie ist real.
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Wer tiefer blickt, stößt schnell auf Überregulierung und Bürokratie, besonders dort, wo es um den „Schutz“ von oder vor etwas geht: Arbeitsschutz, Mieterschutz, Denkmalschutz, Datenschutz, Haftungsschutz – und, ja, auch Natur- und Umweltschutz.
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Unser perfektioniertes Schutzbedürfnis führt zu chronischem Personalmangel, Geldknappheit und wachsender Frustration – kurz: zum dysfunktionalen Staat. Überbürokratisierung entsteht, wenn absolute Sicherheit gefordert wird und jedes Politikfeld seine eigenen Regeln erlässt, ohne die Auswirkungen auf andere Bereiche zu bedenken. Und die zahlreichen Entbürokratisierungsinitiativen? Ihre Bilanz ist ernüchternd. Bisher wurde Entbürokratisierung entweder mit der Pinzette betrieben – also halbherzig – oder brachial mit dem Vorschlaghammer. Was wir brauchen, ist jedoch die Schnabelzange: ein Werkzeug, das mit Kraft, aber auch mit Fingerspitzengefühl arbeitet. Wenn wir sie nicht einsetzen, kommt irgendwann unweigerlich der Vorschlaghammer.
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Einen Vorgeschmack auf dessen „grüne“ Variante haben wir bereits erlebt – etwa mit dem Osterpaket der Energiewende, das den Naturschutz weitgehend überrollte. Und der berüchtigte § 13b Baugesetzbuch – wiederbelebt als § 246e – war die „schwarze“ Version desselben Werkzeugs.
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Gerade im Natur- und Umweltschutz stellen wir uns mit unserem Regelperfektionismus zunehmend selbst ein Bein. Wenn der Buchstabe des Gesetzes wichtiger wird als sein Sinn, dann wird Fortschritt verhindert: die Fixierung auf minimalste Schadstoffgehalte blockiert die Kreislaufführung von Bauschutt und Erde, der Bodenschutz erschwert die Renaturierung von Gewässern. Die Suche nach vermuteten Eidechsen oder Haselmäusen – oder gar deren Umsiedlung – verzögert den Bau von Bahnstrecken und Windkraftanlagen, oft ohne ökologische Relevanz. Und der Artenschutz: er liefert mittlerweile einen unerschöpflichen Fundus an Anekdoten, in denen die Fixierung auf einzelne Individuen statt Lebensräume dem Verhältnismäßigkeitsprinzip Hohn spricht und enorme Naturschutzressourcen bindet.
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Dabei ist längst klar: Absolute Sicherheit gibt es nicht. 100 % Sicherheit bedeutet Stillstand. In vielen Fällen lässt sich mit der Hälfte des Aufwands ein Sicherheitsniveau von 95 % erreichen – und das reicht in der Regel völlig aus. Vielleicht liegt das Problem auch darin, dass zu viele Juristen auf allen Ebenen jedes noch so geringe Haftungsrisiko ausschließen wollen – und damit pragmatische Lösungen verhindern. Entscheidend ist jedoch vor allem, dass das Prinzip der Verhältnismäßigkeit zu wenig beachtet wird.
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Wir als Naturschützer sollten uns fragen, wo wir künftig selbst die Schnabelzange ansetzen können – auch wenn das manchmal schmerzt. Doch wenn Regeln für alle pragmatischer werden, profitiert auch der Naturschutz. Dann können wir uns wieder den wirklich wichtigen Aufgaben widmen: dem Biotopverbund, der Umsetzung von Artenschutzkonzepten und funktionierenden Kompensationsmaßnahmen.
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Freundlich grüßt Sie, Ihr
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Dr. Gerhard Bronner LNV-Vorsitzender
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In dieser Ausgabe des Infobriefes:
- LNV Aktiv
- LNV Intern
- LNV-Initiative Artenkenntnis
- Aus den LNV-Arbeitskreisen
- Aus Politik und Verwaltung
- Daten, Fakten, Hintergründe
- Alles was Recht ist
- Aus den Mitgliedsverbänden
- Termine und Aktionen
- Bücher, Filme, Neuigkeiten
- Und außerdem…
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LNV AKTIV
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LNV-Zukunftsforum zur Wiederherstellungs-VO
Ambitionierte Ziele, politische Gefahren, 22.11.2025, Stuttgart
Am 17.06.2024 hat der EU-Umweltministerrat trotz enormer Widerstände die EU-Wiederherstellungsverordnung (WVO) beschlossen. Sie gilt in allen EU-Ländern direkt wie ein Gesetz und hat unter anderem das Ziel, 30% der Land- und Binnengewässerflächen unter Schutz zu stellen. Europäische und globale Verpflichtungen zum Schutz der Natur sollen endlich eingelöst werden. Und das mit einem straffen Zeitplan. Das wirft praktische Fragen auf. Wie kann die Verordnung umgesetzt werden? Es gibt massive politische Versuche, die Umsetzung zu ignorieren oder sie sogar komplett außer Kraft zu setzen. Was also tun? LNV und Hospitalhof Stuttgart laden herzlich ein zum Zukunftsforum Naturschutz. Logr Weitere Infos und Anmeldung
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Internationale Zugverbindung Zürich-Stuttgart
VGH lehnt LNV-Antrag zur Gäubahn ab
Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) hat den LNV-Antrag auf Zulassung der Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart am 09.09.2025 leider abgelehnt. Der LNV hatte gegen die Ablehnung des Eisenbahnbundesamts, auf Grundlage des § 5a Abs. 2 i. V. m. § 11 AEG einzuschreiten, geklagt. Ziel des LNV ist es, eine langjährige Unterbrechung der sogenannten Gäubahn mit Umstiegszwang in Stuttgart-Vaihingen zu vermeiden. Der LNV wertet den Beschluss des VGH nun aus und entscheidet dann, wie mit dem bereits an den VGH verwiesenen Hilfsantrag weiter umgegangen wird. Frey, Tr
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Strategiedialog Landwirtschaft
Mit Infostand vor Ort
Wie lässt sich Landwirtschaft zukunftsfähig gestalten – im Einklang mit Natur, Klima und Gesellschaft? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Strategiedialogs Landwirtschaft am 09.10.2025 in Stuttgart. LNV-Vorsitzender Gerhard Bronner und LNV-Landwirtschaftsreferent Roland Großkopf nahmen an Austausch, Diskussionen und Arbeitsgruppen teil. Beim Gallery Walk war auch der LNV mit einem Infostand vertreten und zeigte die vielfältigen Schwerpunkte seiner Arbeit. Das Interesse war groß – Infomaterial wurde gerne mitgenommen. AKM
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5 Jahre Taxonomie-Initiative Baden-Württemberg
Kongress Artenkenntnis im Fokus
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Vor fünf Jahren wurde die Landesinitiative Taxonomie in BW gegründet. Damit sollte artspezifisches Wissen in Wissenschaft und Forschung und in in Fort- und Weiterbildung gefördert werden. Beim Jubiläum am 17.10.2025 im Neuen Schloss in Stuttgart zogen Ministerpräsident Winfried Kretschmann und die beteiligten Institutionen eine positive Bilanz. Für den LNV stellten Projektkoordinatorin Kathrin Schlecht und Gruppenleiterin Clara Sax Ergebnisse des erfolgreichen Artenkenntnis-Projekt "Youth in Nature" (YiN) vor. Es endete (der LNV hofft vorläufig) im September 2025. Schl
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Bild: Theresia Bauer - Pressestelle BW-Stiftung
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Tag der Artenvielfalt am 13/14.06.2026
Theresia Bauer übernimmt Schirmherrschaft
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Am 13./14.06.2026 findet der nächste landesweite "Tag der Artenvielfalt" statt. Theresia Bauer, Geschäftsführerin der Baden-Württemberg Stiftung ist Schirmherrin für den Aktionstag. "Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg hat mit dem Tag der Artenvielfalt eine beeindruckende Plattform geschaffen, die Menschen im ganzen Land dazu einlädt, die Natur vor ihrer Haustür neu zu entdecken", so die Schirmherrin in ihrem Grußwort (siehe unten). Meldungen von Veranstaltungen für den Aktionstag 2026 sind bereits möglich. Schl
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LNV-Pressemitteilungen
Naturschützer kritisieren zum Entschluss stehende Gesetzänderung
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LNV-Veranstaltungen
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Dienstag, 25.11.2025 von 19:00 - 21:30 Uhr
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Dienstag, 02.12.2025 von 19:00 - 21:30 Uhr
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AUS DEN LNV-ARBEITSKREISEN
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Werkstattgespräche zu Stellungnahmen
Online-Austausch, nächster Termin ist Anfang 2026
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Alle drei Monate laden LNV und NABU BW zu Werkstattgesprächen ein – ein Treffpunkt für alle Ehrenamtlichen, die Stellungnahmen erarbeiten. In den Online-Runden wird diskutiert, Fragen werden beantwortet und praktische Tipps geteilt. Besonders wertvoll ist der gegenseitige Austausch: Erfahrungen, Ideen und Unterstützung fließen direkt zwischen den Teilnehmenden – so entstehen neue Impulse für die Arbeit vor Ort. Thema des nächsten Werkstattgesprächs sind Stellungnahmen zum Bereich Gewässer. Es findet Anfang 2026 statt. Wer in den Verteiler aufgenommen werden möchte meldet sich bitte in der LNV-Geschäftsstelle bei jutta.ortlepp@LNV-bw.de AKM
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LNV-AK-Treffen im Regierungsbezirk Karlsruhe
Ehrenamt und Verwaltung im Dialog am 13.11.2025
Am 13.11.2025 lädt der LNV zum jährliche Treffen der LNV-Arbeitskreise im Regierungsbezirk Karlsruhe mit dem Regierungspräsidium (RP), dem Vorstand und der LNV-Geschäftsstelle ein. Das Treffen dient dem Austausch und der Diskussion aktueller Fragen aus der Naturschutzpraxis. Wieder sind alle ehrenamtlich Aktiven aus den LNV-AK eingeladen, aktuelle Themen und Fragestellungen einzubringen. Genannt wurden bisher Naturschutzgebiete, Gewässer und Artenschutz. Das Treffen ist eine wertvolle Gelegenheit, Anliegen der Ehrenamtlichen mit Vertreter*innen des RP zu besprechen, Erfahrungen auszutauschen und die Zusammenarbeit im Natur- und Artenschutz weiter zu stärken. AKM
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LNV-AK-Treffen im Regierungsbezirk Tübingen
Austausch zu aktuellen Naturschutzthemen am 26.11.2025
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Auch die LNV-Arbeitskreise im Regierungsbezirk Tübingen treffen sich mit Vertreter*innen des Regierungspräsidiums Tübingen, dem LNV-Vorstand und der Geschäftsstelle. Termin ist der 26.11.2025. Auch hier steht der Dialog und der Austausch im Mittelpunkt, ebenso wie Diskussionen, der Austausch und die Vernetzung. Es trägt dazu bei, dass Wissen und Erfahrungen zwischen den LNV-AKs und der Verwaltung fließen. So entstehen immer wieder neue Impulse für den Natur- und Artenschutz vor Ort. AKM
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AUS POLITIK UND VERWALTUNG
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LUBW_Dr_Ulirch_Maurer_Festakt_50_Jahre_LUBW
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50 Jahre Landesanstalt für Umwelt
Fakten gegen Fake News
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Die Landesanstalt für Umwelt (LUBW) feierte ihr 50-jähriges Bestehen. „Beobachten, bewerten, beraten“ sind die drei Säulen, auf denen die Arbeit der LUBW basiert. Ereignisse wie der Dioxin-Unfall von Seveso (1976), die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (1986) oder der Sandoz-Brand in Basel (1986) führten zum Aufbau umfassender Messnetze und Überwachungssysteme. Das Ziel, künftig Umweltprobleme mit dem Blick aufs Ganze zu bearbeiten, war damals ein Novum und zeigt das damals stärker werdende Umweltbewusstsein in Deutschland. Der LNV gratuliert sehr herzlich. Tr
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Klimagesetz in Kraft
Aktualisierung für Kommunen wichtig
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Die Aktualisierung des Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetzes (KlimaG BW) hat die gesetzlichen Vorgaben des Bundes auf Landesebene umgesetzt. Alle Gemeinden sind nun unabhängig von ihrer Einwohnerzahl dazu verpflichtet, eine Wärmeplanung zu erstellen. Stadtkreise, Große Kreisstädte und Landkreise sind zudem verpflichtet, Klimaanpassungs-Konzepte für ihr jeweiliges Gebiet zu erstellen. Bei kreisangehörigen Gemeinden (ohne große Kreisstädte) müssen dies die Landkreise übernehmen. Alle wichtigen Änderungen sind auf der Internetseite der KEA-BW zu finden. Tr
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Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
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Fortschreibung des Klimapakts bis 2026
Kommunale Landesverbände bekennen sich zum Klimaschutz
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Das Land und die Kommunalen Landesverbände (KLV) haben ihr Bekenntnis zum Klimaschutz fortgeschrieben und um die Klimawandel-Anpassung erweitert. Für die Förderprogramme werden deutlich mehr Mittel bereitgestellt: für Klimaschutz-Plus und KLIMOPASS rund 36 Mio. Euro für 2025 und rund 46 Mio. Euro für 2026. Sowohl Landkreistag als auch der Gemeindetag und Städtetag im Land bekennen sich zur Vorbildfunktion der öffentlichen Hand beim Klimaschutz. Der Pakt heißt nun allgemein „Klimapakt“ und wird bislang von 579 der 1101 Kommunen im Land unterstützt. Tr
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Erste Klimamobilitätspläne im Land in Arbeit
Zum Engagement der Städte und Landkreise
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Projekte im Rahmen eines Klimamobilitätsplans werden vom Land mit
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75 % statt der üblichen 50 % gefördert. Freiburg erhielt jetzt als erste Kommune einen Klimabonus-Förderbescheid über rund 1,7 Mio. Euro. Drei weitere Kommunen und fünf Landkreise haben sich im Rahmen des Programms „Startklar zum Klimamobilitätsplan – von der Idee zum Beschluss“ ebenfalls auf den Weg gemacht: Albstadt, Enzkreis, Heilbronn, Landkreis Böblingen, Landkreis Calw, Landkreis Konstanz, Neckar-Odenwald-Kreis und Schwäbisch-Gmünd. Unterstützung erhalten alle vom Kompetenznetz Klima Mobil. Tr
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Netzverknüpfungspunkte für Wind- & Solarstrom
SyNEA: Projektierer und Netzbetreiber kooperieren
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Mit dem Projekt SyNEA (Synchronisation von Netz und Erneuerbaren Ausbauten) schafft das Land die Voraussetzungen für eine optimale Zusammenarbeit zwischen Projektierern von Wind- und Solarparks sowie Netzbetreibern. Projektierer sollen künftig in die Lage versetzt werden, Einspeiseumspannwerke eigenverantwortlich zu planen, zu errichten und zu betreiben. Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird vom Umweltministerium mit 508.000 Euro gefördert und teilfinanziert. Tr
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61 neue Maßnahmen im Straßenbau 2025-2029
Land unterstützt Kommunen mit 120 Mio. Euro
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Maßnahmen des kommunalen Straßenbaus werden über das Landes-Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) gefördert. Im Fokus stehen Brücken. Die Kommunen haben für 2025 bis 2029 insgesamt 61 neue Maßnahmen gemeldet. 32 Maßnahmen betreffen z. B. Brückenbauten, 10 verkehrsberuhigte und lebendige Ortsmitten, zwei Ortsumfahrungen im Ortenaukreis. Drei betreffen die Radschnell-Verbindungen Freiburg–Waldkirch/EM, Emmendingen–Lahr und in Stuttgart die Verlängerung von RS 24. Die Liste nach Regierungspräsidien und Gemeinden finden sich im Anhang der VM-PM im April des Jahres. Tr
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Umsetzungsplan Erhaltung von Brücken
Maßnahmen für jede zehnte Brücke in BW
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Das Verkehrsministerium BW (VM) richtet die Erhaltungsplanung für die Brücken neu aus. Es setzt die Priorität auf den Ersatzneubau oder die Ertüchtigung von besonders dringlichen Brückenbauwerken im Bundes- und Landesstraßen-Netz. Die Umsetzung des Brückenerhaltungs-Programms berücksichtigt eine kontinuierliche Steigerung der jährlichen Brückenerhaltungs-Maßnahmen und erfolgt in zwei Stufen. In Stufe I bis zum Jahr 2030 sollen landesweit 176 Brücken erneuert oder ertüchtigt werden. Nach Schätzung des VM liegen die Investitionskosten hierfür bei deutlich über 500 Mio. Euro. Stufe II mit 450 Brücken folgt ab 2031. Logr
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Luchs Viorel_Zoo Karlsruhe, Timo Deible
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Luchskatze Elisabeth ausgewildert
Projekt zur Bestandsstützung des Luchses
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Ende September 2025 wurde die Luchskatze Elisabeth als fünfter Luchs im Land ausgewildert. Zusammen mit sechs zugewanderten männlichen Luchsen streifen nun elf Luchse durch den Schwarzwald. Das Luchs-Weibchen Elisabeth kam im Mai 2024 im Tierpark Chemnitz zur Welt. Der Zoo beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für den Karpatenluchs. Ab Anfang März 2025 bis zu ihrer Auswilderung lebte Elisabeth in dem neuen Koordinationsgehege des Zoos Karlsruhe, wo sie nur minimalen Kontakt zu Menschen hatte und bestmöglich auf ihr Leben in freier Natur vorbereitet wurde. Tr
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DATEN, FAKTEN, HINTERGRÜNDE
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Klimakatastrophe wird teure Folgen haben
Monitoringbericht 2025 zur Anpassungsstrategie Klimawandel
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Nichts ist teurer als die Folgen eines ungebremsten Klimawandels. Der "Monitoringbericht 2025 zur Anpassungsstrategie an den Klimawandel in Baden-Württemberg" zeigt hohe Risiken insbesondere für Gesundheit, Natur, Land- und Forstwirtschaft. Die Durchschnittstemperatur liegt im Mittel der Jahre 2014 bis 2023 bei rund 10 °C und damit bereits um 2,2 °C über dem Vergleichszeitraum 1881-1910. In Zukunft könnte die Temperatur noch deutlicher ansteigen und wochen- bis monatelange Hitzeperioden mit Temperaturen jenseits der 30 °C zur Regel werden. Tr
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Landesgebäude 100% Ökostrom ab 2026
Ökostrom vollständig aus erneuerbaren Quellen
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Die europaweite Ausschreibung der zentralen Strombeschaffung durch Vermögen und Bau umfasste rund 448 GWh zertifizierten Ökostrom pro Jahr für die rd. 3.900 Abnahmestellen (entspricht dem Jahresverbrauch von gut 130.000 Privathaushalten). Der Strom kommt vollständig aus erneuerbaren Quellen: Wasser- und Windkraft sowie Photovoltaik aus Anlagen, die maximal 20 Jahre alt sind. Doppelvermarktung ist ausgeschlossen, Herkunftsnachweise Pflicht. Durch das Bilanzkreis-Management kann überschüssiger PV-Strom von Landesgebäuden bilanziell innerhalb des eigenen Strombezugs genutzt werden. Tr
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Planungshilfe für Solarparks aktualisiert
Änderungen durch LBO-Novelle "Schnelleres Bauen"
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Das Photovoltaik-Netzwerk BW hat seine Checkliste „Die 10 Gebote der Freiflächen-PV“ und den damit zusammenhängenden Ablaufplan aufgrund der Novelle der Landesbauordnung überarbeitet. Die Novelle stellt die Errichtung und Änderung von Freiflächen-Solaranlagen generell verfahrensfrei. Wird ein Solarpark mit einem Batteriespeicher geplant, muss für diesen weiterhin eine Baugenehmigung eingeholt werden. Öffentlich-rechtliche Vorschriften etwa aus dem Naturschutz, Wasser- und Planungsrecht müssen weiterhin beachtet werden. Tr
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Wassereffizienz in BW verbessert sich
Potentialkarten für den Aufwertungsbedarf im Wald
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Laut Statistischem Landesamt BW sank der Wasserbedarf der Wirtschaft in BW bis 2022 auf rund ein Drittel des Bedarfs von 1995, während die Wirtschaftsleistung in dem Zeitraum um die Hälfte wuchs. Wesentlich hierfür ist der gesunkene Kühlwasserbedarf der Energieversorgung, die den Wasserbedarf im Land dominiert. 1995 entfielen darauf rund 80% und 2022 noch 60% des Wasserbedarfs. Energiewende und Atomausstieg führten zu einem effizienteren Wassereinsatz im Land. Dagegen prägt den Trinkwasser-Bedarf weiterhin ein hoher Basisbedarf der Bevölkerung. Zwar sank der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch von 140 Liter (1991) auf 115 Liter (2010). 2022 lag er aber wieder bei 123 Litern. Grund ist vermutlich der Klimawandel mit seinen heißeren und trockeneren Sommern. Logr
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Wo können Waldbäche aufgewertet werden?
Potentialkarten für den Aufwertungsbedarf im Wald
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Die Potentialkarte wurde von der FVA als Orientierungshilfe für die forstliche und naturschutzfachliche Praxis entwickelt. Sie hilft, Waldabschnitte schnell und gezielt zu identifizieren, die sowohl Bedarf als auch Potential für ökologische Aufwertungsmaßnahmen haben. Dazu zählen z. B. die Beseitigung künstlicher Begradigungen und Wanderungshindernissen oder Wegeverlegung. Die Potientialkarten Waldbäche stehen landesweit für jeden Landkreis in BW zur Verfügung. Sie ersetzt aber nicht den Geländebegang, die Abstimmung mit Fachbehörden und fachgerechte Planung. Tr, Logr
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Abschlussbericht Mann und Hummel
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Luftfiltersäulen am Neckartor werden abgebaut
Grenzwerte seit 2020 eingehalten
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Gefilterte Luft im Freien dürfe nur eine historische Ausnahme bleiben. Deshalb werden die Luftfiltersäulen am Neckartor jetzt abgebaut. Das Neckartor galt als schmutzigste Kreuzung Deutschlands. Nur mit einem großen Maßnahmenpaket aus umweltfreundlichen Verkehrsmitteln, Verkehrsbeschränkungen und den Filteranlagen konnten die Grenzwerte ab 2020 eingehalten werden. Das Pilotprojekt und der Betrieb der insgesamt 23 Luftfiltersäulen am Neckartor in Stuttgart kosteten das Land über zwei Mio. Euro aufgrund des hohen Strombedarfs. Tr
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Querungshilfen für Wildtiere
FVA-Projektbericht zu drei Querungshilfen
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Im Rahmen des Projekts „Monitoring von drei Querungshilfen in Baden-Württemberg“ untersuchte die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) im Auftrag des VM die Funktionalität zweier Grünbrücken und einer Faunaunterführung anhand des Vorkommens von Tierarten. Es handelt sich um „Faunabrücke Hörnleswald“ (Holzgerlingen/BB), „Grünbrücke Sasbach“ (Ortenaukreis) sowie „Faunaunterführung Überlingen“ (KN). Die Querungshilfen werden vorgestellt, bewertet und anschließend Empfehlungen formuliert. Alle drei wurden von Menschen und ihren Haustieren häufiger genutzt als von Wildtieren, was erhebliche Funktionseinbußen bedeutet. Tr
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Cover "Vögel in Deutschland"
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Vögel in Deutschland: Situation 2025
Dramatische Verluste bei Wiesenvögeln
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Der neue Bericht „Vögel in Deutschland – Bestandssituation 2025“ stellt die Bestandsveränderungen von insgesamt 304 in Deutschland brütenden und 125 rastenden Vogelarten vor. Er zeichnet laut Bundesamt für Naturschutz (BfN) das Bild einer Vogelfauna, die sich dynamisch entwickelt. So ermöglichen Schutzmaßnahmen positive Trends, der Klimawandel führt zur Ausbreitung von Arten, während im Agrarland deutliche Rückgänge insbesondere bei Grünlandarten nachgewiesen wurden. Zu den größten Verlierern der letzten 24 Jahre zählen etwa Rebhuhn (-66 %), Bekassine (-66 %), Kiebitz (-65 %) oder Wachtelkönig (-61 %) und Braunkehlchen (-59 %). Auch die Bestände vieler häufiger Arten, die gemäßigte Temperaturen bevorzugen, nehmen tendenziell ab. Logr
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EuGH bestätigt strengen Vogelschutz
Absicht umfasst auch billiges Inkaufnehmen
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Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 01.08.2025 seine strenge Linie im Vogelschutz bestätigt (C-74/23). Eine Vorlage aus Estland stellte Fragen zur Zulässigkeit von Forstarbeiten während der Brutzeit. Der EuGH hielt an seiner Auffassung zum Absichtsbegriff fest: Störungen und Tötungen, die billigend in Kauf genommen werden, fallen unter diesen Absichtsbegriff. Ob diese Folgen des Tuns tatsächlich beabsichtigt sind, spielt also keine Rolle. Tr
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Pflicht für ein Nationales Aktionsprogramm Nitrat
Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig
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Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am 08.10.2025 entschieden, dass das Bundesministerium für Landwirtschaft verpflichtet ist, ein nationales Aktionsprogramm zum Schutz der Gewässer vor Verunreinigung durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen zu erstellen. Die Düngeverordnung reicht nicht aus. Das Aktionsprogramm muss geeignet sein, den Nitrateintrag aus der Landwirtschaft so zu reduzieren, dass das Grundwasser nicht mehr als 50 mg/l Nitrat enthält. Das erstmalig zu erstellende Aktionsprogramm ist in einem zweiten Schritt in die Beratungen zur Erstellung eines Entwurfes zur Änderung der Düngeverordnung einzubeziehen (BVerwG 10 C 1.25, Urteil vom 08. Oktober 2025).Tr
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AUS DEN MITGLIEDSVERBÄNDEN
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BNAN: Jugend-Kulturlandschaftspreis 2025
Jugendcamps des BNAN ausgezeichnet
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Die Jugendcamps entstanden 1975 als Initiative von Bund Naturschutz Alb-Neckar (BNAN) und Naturschutzfachverwaltung. Sie werden schon lange in Kooperation mit dem Bund Naturschutz Oberschwaben durchgeführt. Dabei engagieren sich Jugendliche im jährlichen Turnus in einem Ökologischen Zeltlager für besonders hochwertige, aber bedrohte Teile der Kultur- und Naturlandschaft der Alb und in Oberschwaben. Für dieses Engagement wurde der BNAN für seine Jugendcamps mit den Jugend-Kulturlandschaftspreis des Schwäbischen Heimatbunds ausgezeichnet. Der LNV gratuliert ganz herzlich. Tr
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Bild: Christine Lorenz-Gräser
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Naturnahe Weidelandschaften e. V.
Neuer Vorsitzender und Vortragsreihe für Winter 2025/2026
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Der Verein Naturnahe Weidelandschaften e. V. hat einen neuen Vorsitzenden: Dr. Herbert Nickel wurde auf der Mitgliederversammlung als Nachfolger für Dr. Alois Kapfer gewählt, der den Verein gegründet hat, ihm viele Jahre vorstand und sich nicht mehr zur Wahl stellte. Seit Kurzem hat der Verein auch einen Geschäftsführer: Markus Handschuh. Die erfolgreiche Vortragsreihe des Vereins wird fortgesetzt. Tr
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NF BW: Heilbronner Umweltgespräche 2025
Sitzen wir bald auf dem Trockenen? Heilbronn, 08./09.11.2025
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Für Kurzentschlossene: Die Heilbronner Unmweltgespräche der NaturFreunde Baden-Württemberg findet am 8./9.11.2025 statt. Thema ist die Klimakrise und ihre Auswirkungen auf die Wasserversorgung in BW. Carsten Scholz, LNV-Referent für Oberflächengewässer wird dazu einen Vortrag halten. Außerdem ist eine Exkursion ins Neckarhabitat geplant. Tagungsort ist die Jugendherberge Heilbronn, in der auch übernachtet wird. Schl
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Flyer Die Waldstrategie BW 2050
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Regionale Waldgespräche Waldstrategie 2050
Dialoge zur Waldzukunft in Baden-Württemberg
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Neben der Umsetzung konkreter Maßnahmen, ist die Waldstrategie auch ein fortlaufender Dialogprozess. Herzstück dieses Dialoges sind die „Regionalen Waldgespräche“: Das Landwirtschaftsministerium lädt alle Akteur*innen rund um den Wald dazu ein und ist interessiert an Ansichten und Rückmeldungen. Die Regionalen Waldgespräche finden verteilt im Lande und zu unterschiedlichen Themen statt. Termine sind 18.11.2025, Waldshut-Tiengen / 10.12.2025, Online / 28.01.2026, Frickingen / 25.02.2026, Online / 25.03.2026, Karlsruhe. Logr
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Strategien gegen rechte Narrative
FARN-Online-Workshops am 17.11.2025 und 24.11.2025
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Die Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN) lädt zu den beiden Online-Workshops "Wenn Wandel Angst macht - rechte Narrative und wie wir ihnen begegnen" am 17.11.2025 und "Das Potential wirksamer Zukunftsnarrative und Kommunikations-Strategien" am 24.11.2025 ein. Beide Veranstaltungen sind Teil des Projekts „Veränderung ist Mehr-Wert“, das Umwelt- und Naturschutz-Verbände unterstützt, Erzählungen von Zuversicht und Mitgestaltung für die sozial-ökologische Transformation zu entwickeln und zu verankern. Logr
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Gesunder Boden ein Multitalent
10. Bodentag der IG gesunder Boden e. V., 20.11.2025, hybrid
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Am 20.11.2025 lädt die IG Gesunder Boden e. V. nach Neunburg vorm Wald ein. Mit fundierten Vorträgen, internationalem Publikum und über 500 Teilnehmenden bietet der Tag eine einzigartige Bündelung von Bodenwissen. Zuvor stehen beim Praxis- und Vernetzungstag am 19.11.2025 Austausch, Praxiserfahrung und Zusammenarbeit auf Augenhöhe im Mittelpunkt. In Arbeitsgruppen, Fachgesprächen und Exkursionen bringen Experten, Fachbeiräte und Bodenpraktiker ihr Wissen ein: praxisnah, dialogorientiert und lösungsfokussiert. Ort
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Bild: Annette Marquardt-NABU
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Natur nah dran
NABU und Land laden Kommunen zur Bewerbung ein
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Die Aktion „Natur nah dran“ unterstützt Städte und Gemeinden in BW dabei, Grünflächen mit Wildpflanzen insektenfreundlich umzugestalten. Biodiversität im Siedlungsbereich wird gefördert. Gleichzeitig helfen die Maßnahmen, resiliente Flächen zu schaffen, die langfristig keine Bewässerung brauchen. Das Kooperationsprojekt von NABU und Land BW vergibt dafür Fördermittel und setzt auf den Wissensaufbau bei Bauhöfen und Stadtgärtnereien sowie umfassende Öffentlichkeitsarbeit bei der Bevölkerung. Bewerbungsfrist für Kommunen: 31.12.2025 Schl, Logr
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Startseite Flora incognita
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GartenDiv – Gärten zählen für die Vielfalt
Jetzt am Projekt teilnehmen - Biodiversität in Gärten erfassen
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„GartenDiv“ ist ein Citizen Science Projekt unter Federführung der Universität Leipzig, das erstmals die Pflanzenvielfalt in Deutschlands Gärten erfasst und kartiert. Untersucht werden soll, welche Pflanzenarten in den Gärten zu finden sind und welches Potenzial Gärten für den Schutz z. B. bedrohter Insektenarten haben. GartenDiv soll nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse liefern, sondern zur Umweltbildung beitragen, indem es Menschen zu mehr Biodiversität motiviert, eine aktive Gemeinschaft schafft und das (sozial-)ökologische Potenzial von Gärten sichtbar macht. Ort, Logr
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BÜCHER, FILME, NEUIGKEITEN
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Cover das geheime Wissen der Wölfe
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Das geheime Wissen der Wölfe
Leben in einem Wolfsrudel und was wir daraus lernen können
Teamwork, Respekt, Neugier, Mitgefühl ... Alles zutiefst menschliche Verhaltensweisen? Ja, aber auch bei Wölfen lassen sie sich beobachten. Sechs Jahre lang lebten die renommierten Wolfsexperten Jim und Jamie Dutcher ganz eng mit einem Wolfsrudel zusammen – so nah, wie noch niemand zuvor. Wer sich von dem nicht ganz glücklich gewählten Titel nicht abschrecken lässt erfährt viel über das Leben von Wölfen, ihr Sozial-Verhalten und ihre Interaktionen - und über die verbindenden Werte zwischen Mensch und Tier, meint Verena Schiltenwolf, LNV-Referentinnen für Großraubtiere und Tierschutz. Erschienen bei National Geographic. Logr Rezension von Verena Schiltenwolf I Buch beim Verlag
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Buchcover "Kann KI die Welt retten"
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Kann KI die Natur retten?
Chancen und Risiken der Technologie für unseren Planeten
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Künstliche Intelligenz schreibt Texte, generiert Bilder und lernt selbstständig - aber kann sie auch Wälder retten, oder Pflanzen gießen? Während die KI immer schlauer wird, verbraucht sie Unmengen an Energie und Rohstoffen. Doch was, wenn KI der Natur auch helfen könnte? Biologin Frauke Fischer und Wirtschaftswissenschaftlerin Hilke Oberhansberg nehmen mit auf eine unterhaltsame Reise dorthin, wo sich Hightech und Natur treffen. Erstaunlich, lehrreich und mit einer Portion Humor - ein Buch für alle, die Natur lieben, Technik spannend finden und wissen wollen, wohin die Reise geht! Erschienen im Oekom Verlag. Ort
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Buchcover "Multifunktionelle und nachhaltige Grünflächen"
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Multifunktionale und nachhaltige Grünflächen
Der nachhaltige ökologische Umgang mit öffentlichem Grün
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Dr. Philipp Unterweger ist Biologe und berät Kommunen und Industrie in allen Fragen der Biodiversität. Sein Buch "Multifunktionale und nachhaltige Grünflächen" behandelt das Thema in seiner ganzen Bandbreite, von der Anlage der Grünflächen über die Mahd und Beweidung bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit. Namhafte europäische Experten lassen in Gastbeiträgen unter anderem zu Themen wie Bürgerengagement, externe Pflegedienstleistungen oder Etablierung einer Stadtschäferei für die biodiverse Beweidung teilhaben – ein Leitfaden für alle, die mehr nachhaltige Grünflächen wollen. Erschienen im Ulmer Verlag. Ort, Logr
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Cover Manfred Mistkäfer Magazin 4-25 - BundjugendBW-Selina Cevik
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Geschenk-Tipp für kleine Naturforscher*innen
Natur erleben, Freude schenken, Herzen gewinnen
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Das liebevoll gestaltete Naturmagazin (nicht nur) für Kinder ab 8 Jahren erscheint viermal im Jahr und lädt dazu ein, Pflanzen, Tiere und Lebensräume spielerisch kennenzulernen – immer mit spannenden Geschichten, Experimenten und Mitmachtipps. Ein Abo von Manfred Mistkäfer ist ein prima Geschenk für alle naturbegeisterten Kinder und Familien. Aktuell läuft eine Weihnachtsaktion: Wer ein Abo mit dem Stichwort „LNV“ bestellt, erhält das aktuelle Wintermagazin und ein schönes Schmetterlingsposter gratis dazu! AKM, Logr
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Die nächste Ausgabe erscheint im Dezember 2025
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Cover Taschenbuch des Naturschutzes
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Taschenbuch Naturschutz in BW neu aufgelegt
Neu: auch als Website mit direkter Verlinkung
Der LNV hat den bewährten Ratgeber „Taschenbuch des Naturschutzes in Baden-Württemberg“ neu aufgelegt. Der sachlich gehaltene und gewohnt informative Inhalt ist reich bebildert und farbig gestaltet. Neu ist eine Website zum Taschenbuch mit vielen nützlichen Links zu zitierten Gesetzen, Vorgaben und Hintergrundinformationen. Ermöglicht wurde die 7. Auflage mit einer Förderung durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Das gedruckte Taschenbuch ist beim LNV unter info@lnv-bw.de für eine Schutzgebühr erhältlich. Die Online-Ausgabe ist kostenlos. Logr Taschenbuch Naturschutz I Website
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Spendenkonto: GLS Bank IBAN: DE28 4306 0967 7021 3263 02, BIC: GENODEM1GLS
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Der LNV-Infobrief wird herausgegeben vom Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V.
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Olgastraße 19 70182 Stuttgart
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Impressum: V.i.S.d.P. und Endredaktion: Christine Lorenz-Gräser, Bildredaktion: Jutta Ortlepp
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Beiträge: Christine Lorenz-Gräser (Logr), Dr. Gerhard Bronner (Bronner), Ann-Kathrin Mertz (AKM), Jutta Ortlepp (Ort), Annette Schade-Michl (SchM), Kathrin Schlecht (Schl), Dr. Anke Trube (Tr)
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Der LNV-Infobrief ist ein kostenloser Service des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg e. V. (LNV) und berichtet regelmäßig über aktuelle Themen des Natur- und Umweltschutzes mit Schwerpunkt Baden-Württemberg. Die Anmeldung ist unter www.lnv-bw.de möglich. Eine Abbestellung kann jederzeit über info@lnv-bw.de erfolgen. Ein Nachdruck - auch auszugsweise – ist nur mit Zustimmung des LNV unter Quellenangabe und der Überlassung von Belegexemplaren gestattet.
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