LNV-Infobrief Oktober 2017

Im Blickpunkt: Der Wind weht wo er will

Liebe Naturschützerinnen und Naturschützer,
„Der Wind weht wo er will“, heißt es im Johannes-Evangelium. Zurzeit weht er den Windmüllern scharf ins Gesicht. Die Gegner des Ausbaus der Windkraft organisieren sich in Dachverbänden und leisten Entwicklungshilfe, wo der Widerstand vor Ort noch zögerlich ist. Noch gravierender ist jedoch die Umstellung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes auf Ausschreibungslösungen. Bei den ersten beiden Ausschreibungen gab es keine Zuschläge in Baden-Württemberg.
Das macht die Hektik verständlich, mit der vor der Umstellung Ende 2016 alle laufenden Projekte schnell noch ihre Genehmigungen wollten und meist auch erhielten. Dass dies der Qualität der Planungen nicht gut getan hat, zeigt eine Studie, die LNV, BUND und NABU in Auftrag gegeben haben. Bei zehn Projekten wurde geprüft, inwieweit die Vorgaben der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) für die ökologischen Untersuchungen berücksichtigt wurden. Das Ergebnis war sehr durchwachsen. In keinem Gutachten wurden die Vorgaben vollständig berücksichtigt, bei manchen nicht einmal zu 50 %. Hier müssen die Behörden künftig strenger kontrollieren.
Die mangelhafte Qualität der Gutachten lässt keine Rückschlüsse zu auf die Qualität und die Genehmigungsfähigkeit der Projekte selbst. Deshalb wurden die Ergebnisse nur anonymisiert veröffentlicht, auch um nicht denen Munition zu liefern, die grundsätzlich gegen Windkraft sind.
Auch der LNV steckt im Kampfgetümmel. Unser „Faktencheck Windenergie“ hat eine umfassende Entgegnung des Verbandes „Vernunftkraft“ hervorgerufen. Darauf haben wir wiederum geantwortet und unsere Sicht der Dinge bestätigt. „Vernunftkraft“ bekennt ganz offen, dass sie die Kernenergie für verantwortbar und Braunkohleverbrennung für sinnvoll halten, da es den menschengemachten Klimawandel nicht gebe (!). Da sind immerhin die Fronten geklärt.
Einig mit den Windkraftgegnern sind wir in der Einschätzung, dass es ein Skandal ist, dass die Energieeffizienz zu langsam vorankommt. Gerade Deutschland saß da in den vergangenen Jahren im Bremserhäuschen: Ökodesign-Richtlinie der EU, Flottenverbrauch der Autohersteller, Mineralöl-Steuerbefreiung des Flugverkehrs, Nonsens-Maut – die Liste ist lang.
Ob Angela Merkel sich in ihrer wohl letzten Amtsperiode auf ihre Bezeichnung „Klimaschutz-Kanzlerin“ zurückbesinnt, die ihr vor grauer Vorzeit einmal verliehen wurde? Wir sind gespannt.Es grüßt Sie herzlich!
Dr. Gerhard Bronner
LNV-Vorsitzender

LNV-Infobrief Oktober 2017 zum Herunterladen

Inhalt
LNV Aktiv
Aus Politik und Verwaltung
Daten, Fakten, Hintergründe
Alles was Recht ist
LNV Intern
Aus den Mitgliedsvereinen
Zum Mitmachen und Hingehen
Bücher, Filme, Neuigkeiten
und außerdem

LNV aktiv

Zukunftsforum: Droht ein stummer Frühling?

Weniger Insekten – Ursachen und Folgen, 11.11.2017, Hospitalhof Stuttgart

Das diesjährige Zukunftsforum Naturschutz beschäftigt sich mit dem aktuellen Thema „Insektensterben“. Die zu erwartenden gravierenden Folgen sind für den LNV ein zwingender Auftrag an Politik und Gesellschaft, sich den Ursachen zu stellen und Lösungen zu finden. Das Zukunftsforum spannt den Bogen von naturphilosophischen und praktischen Fragen bis hin zum Konzept einer neuen EU-Landwirtschaftsstrategie und der besseren Offenland-Vernetzung. Aufgrund der großen Nachfrage ist die Veranstaltung bereits ausgebucht. Logr
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Umsteuern mit und ohne Diesel – Zeithorizont 2020

LNV-Tagung 27.11. – 28.11.2017, Evangelische Akademie Bad Boll

Feinstaubalarm, EU-Vertragsverletzungsverfahren, Klimabelastung, Arbeitsplatzabbau – der Autoverkehr und vor allem der Diesel kommen nicht aus den Schlagzeilen. Die Veranstaltungsreihe „Mobilität wohin? Umsteuern mit und ohne Diesel“ von LNV und Ev. Akademie Bad Boll thematisiert, was kurz- und mittelfristig geschehen muss, um von der übergroßen Abhängigkeit vom Diesel wegzukommen. Die Tagung am 27./28.11.2017 beleuchtet für den Zeithorizont 2020 Datengrundlagen und Lösungsansätze für sozial-gesundheitliche, ökologische, rechtliche und beschäftigungspolitische Herausforderungen. Als Termin der Folgeveranstaltung steht der 28./29.06.2018 bereits fest. Logr
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Windenergie: Qualitäts-Check belegt Mängel

LNV, NABU und BUND fordern Qualitätsoffensive

Die artenschutzrechtlichen Gutachten sind der Schlüssel für die Bewertung, ob eine Windenergieanlage am geplanten Standort mit dem Natur- und Artenschutz in Einklang gebracht werden kann oder nicht. Anhand von Stichproben haben LNV, NABU und BUND die Einhaltung der Vorgaben der LUBW geprüft. Festgestellt wurden erhebliche Mängel, z. B. durch nicht einheitliche Berücksichtigung der LUBW-Standards – und dass diese Mängel von den Genehmigungsbehörden häufig nicht beanstandet wurden. Die Verbände fordern das UM deshalb auf, mittels eines Erlasses dafür zu sorgen, dass die LUBW-Hinweise künftig beachtet werden. Logr
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LNV zur Änderung des Naturschutzgesetzes

Kritik an geplanter Bagatellregelung bei Anhörungen

In ihrer gemeinsamen Stellungnahme begrüßen LNV, BUND und NABU die meisten der Klarstellungen, Ergänzungen und redaktionellen Korrekturen des Entwurfs. Die Verbände lehnen allerdings sowohl den geplanten Verzicht auf Anhörung der anerkannten Naturschutzvereinigungen bei nicht erheblichen Änderungen ab als auch die geplante Bagatellregelung, wonach die Behörden sich einigen dürfen, wann auf eine Anhörung der anerkannten Naturschutzvereinigungen verzichtet werden kann. Darüber hinaus schlagen sie aufgrund zwischenzeitlich aufgetretener Praxisprobleme einige Änderungen an weiteren Paragrafen vor. Tr
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LNV-Website in neuem Outfit

Einfach mal reinschauen …

Nach einiger Vorbereitungszeit wurde die neue LNV-Homepage Anfang August freigeschaltet. Optimiert wurde u. a. die Zugänglichkeit von sämtlichen Ausgabegeräten und die Benutzerfreundlichkeit über ein angepasstes Layout und die Beschleunigung der Ladezeit. Weitere Änderungen betreffen etwa die Gestaltung der Start- und der Themenseiten. Die Website wird im laufenden Betrieb weiter optimiert, Hinweise von Vorstandsmitgliedern sind erwünscht. Logr

Artenkenntnis von Hochschulabsolvent/innen

LNV-Info 04/2017: Auswertung einer Umfrage bei Arbeitgebern

Der LNV setzt sich für den Erhalt der Biologischen Vielfalt ein und hat den Eindruck, dass die allgemeine organismische Biologie in Forschung und Lehre und somit die Kenntnis über (heimische) Arten in den letzten Jahren immer mehr zurückgehen. Über eine Umfrage bei Planungsbüros, Behörden und anderen Institutionen wollte der LNV herausfinden, wie Arbeitgeber die Qualität der Hochschulabsolventen hinsichtlich ihrer Artenkenntnisse und sonstiger naturschutzrelevanter Fähigkeiten beurteilen. Die Ergebnisse sind in diesem Info zusammengestellt. Flo
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Pressecoaching für LNV-Arbeitskreise

Fortbildungen für eine erfolgreiche Pressearbeit

Am 22.07. und 11.08.2017 fand für interessierte LNV-Arbeitskreise aus allen vier Regierungsbezirken ein Pressecoaching in Offenburg und Reutlingen statt. Der LNV konnte für diese Schulung die langjährige landespolitische Journalistin Andrea Koch-Widmann gewinnen. Neben einer Einführung in die Pressearbeit referierte sie gekonnt über den „richtigen“ Umgang mit Journalisten und gab Tipps für das Schreiben von Pressemitteilungen. Der LNV dankt Frau Koch-Widmann ganz herzlich und wünscht viel Erfolg bei ihrer eigenen Pressearbeit. Flo

Die Mär von den plötzlich gültigen Grenzwerten

Schon 1990 sprach der Umweltminister von Fahrverboten

Unser Vorstandsmitglied Stefan Frey hat sein Archiv durchforstet und dabei ein vielsagendes Dokument gefunden, das die überraschten Reaktionen von Politikern und Lobbyisten in der Debatte um Fahrverbote entlarvt: Bereits im Jahr 1990 sprach der damalige Umweltminister Vetter von verkehrsbeschränkenden Maßnahmen bei einer erhöhten Luftbelastung. Das fand auch die Stuttgarter Zeitung bemerkenswert. Lesen Sie den Artikel „Die Mär von den plötzlich gültigen Grenzwerten“ Logr
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Regierungserklärung von 1990 zur Luftreinhaltepolitik

LNV-Pressemitteilungen

Kommunale Flächenmanager als wichtiges Instrument der Innenentwicklung
Wirtschaftsministerium greift LNV-Vorschlag auf
LNV: Flächenverbrauch reduzieren durch Stärkung der Innenentwicklung

Umweltverwaltung im Land schlecht aufgestellt
Negative Folgen der Verwaltungsreform
LNV begrüßt geplante Personalaufstockung

Hochschulen bilden kaum noch Artenkenner aus
Umfrage des LNV bei Arbeitgebern zeigt: Artenkenntnisse der Hochschulabsolventen in biologischen und ökologischen Fächern haben sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert
Planungsbüros und Naturschutzbehörden haben Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden

Windenergie: Gutachten-Check belegt eklatante Mängel
LNV, NABU und BUND fordern Qualitätsoffensive
Naturverträgliche Energiewende braucht verlässliche Gutachten

Daimler-Werkserweiterung nicht in den Rheinauen
Ökologische Alternativen für Werkserweiterung. BUND, NABU und LNV fordern Natur- und Flächenschutz, damit Rheinauen nicht unter Beton und Asphalt verschwinden

LNV begrüßt geplante Personalaufstockung der Umwelt und Naturschutzverwaltung
Zumeldung zur Pressemitteilung der Landesregierung vom 26.09.2017 zum Beschluss des Haushaltentwurfs 2018/19

Aus Politik und Verwaltung

Ehrenamtlicher Naturschutzdienst

Der Begriff „Naturschutzwart“ entfällt in neuer Verwaltungsvorschrift

Die neue Verwaltungsvorschrift über den ehrenamtlichen Naturschutzdienst ist seit Ende Juni 2017 in Kraft und ersetzt die bisherige VwV Naturschutzdienst von 2007. Der Begriff „Naturschutzwart“ wurde durch den Begriff „ehrenamtlicher Naturschutzdienst“ ersetzt. Neben den unteren Naturschutzbehörden sind nun auch die höheren Naturschutzbehörden ermächtigt, Mitglieder des ehrenamtlichen Naturschutzdienstes für besondere Aufgaben bestellen zu können, wie etwa für den Fledermausschutz. Der amtliche Ausweis berechtigt zur Feststellung der Personalien. Tr
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Regionalplanung

Planungszeiträume in neuer Verwaltungsvorschrift geändert

Am 1. Juli ist die lange überfällige Verwaltungsvorschrift Regionalpläne in Kraft getreten. Sie ist befristet bis 30.06.2024. Die VwV von 2005 war bereits seit 31.12.2012 außer Kraft. Strittig war bis zuletzt der Planungszeitraum für die Rohstoffsicherung. Während der allgemeine Planungszeitraum für Regionalpläne von 15 Jahren beibehalten wurde, können „Abbaugebiete“ weiterhin für 20 Jahre, „Sicherungsgebiete“ neuerdings für 25 Jahre festgelegt werden. Der ISTE hatte in beiden Fällen 30 Jahre Planungssicherheit gefordert. Tr
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VM setzt auf Erhöhung Artenvielfalt im Straßenbegleitgrün

Projekt mit drei Landkreisen soll erfolgversprechende Methoden entwickeln

Das Verkehrsministerium (VM) will auf den über 27.000 ha straßenbegleitenden Grünflächen aktiv gegen den Artenrückgang vorgehen. Für die Optimierung einer ökologisch orientierten Pflege startete im Juni 2017 ein dreijähriges Modellprojekt, bei dem zusammen mit Straßenmeistereien aus dem Hohenlohekreis und den Landkreisen Böblingen, Esslingen und Göppingen untersucht wird, wie die biologische Vielfalt entlang von Straßen gefördert werden kann, ohne dass dem Straßenbaulastträger Mehrkosten für die Pflege entstehend. Aus den Ergebnissen sollen anschließend Empfehlungen entwickelt werden. Logr
Pressemitteilung des VM

Offenland-Biotopkartierung

Arbeitsplan 2018 steht fest

Die Offenland-Biotopkartierung wird seit einigen Jahren zentral von der LUBW kreisweise aktualisiert. Diese Kartierung soll künftig im 12-Jahres-Rhythmus wiederholt werden. Damit will das Land auch die für die FFH-Berichtspflichten (12-Jahres-Turnus) notwendigen Daten der FFH-Lebensraumtypen erheben. 2018 steht die Kartierung der Offenlandbiotope in den Landkreisen Hohenlohekreis, Tübingen, Waldshut sowie im Stadtkreis Ulm an. Erste Informationsveranstaltungen sollen im November/Dezember 2017 in den jeweiligen Landratsämtern stattfinden. Tr
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Übersichtskarte

Elektromobilität

Baden-Württemberg baut Förderung aus

Die Landesregierung weitet die Förderung der Elektromobilität deutlich aus. Das Kabinett beschloss im Juni die „Landesinitiative Elektromobilität III – Marktwachstum Elektromobilität BW“. Mit ihr werden die Aktivitäten aus den beiden vorangegangenen Landesinitiativen fortgeführt und ausgebaut. Ein flächendeckendes Netz von Ladesäulen im Land ist eines der Ziele. Die Landesinitiative soll Baden-Württemberg zur Leitregion für E-Mobilität in Deutschland machen. Flo
Pressemitteilung des VM

Daten, Fakten, Hintergründe

Stummer Frühling – Verlust von Vogelarten

Bundesregierung beantwortet Kleine Anfrage zum Vogelsterben

In der Drucksache 18/12195 vom 02.05.2017 antwortet die Bundesregierung auf die Kleine Anfrage diverser Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/11877). Die Abgeordneten wollten u. a. wissen, wie sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Bestände der Brutvögel in den letzten zwei Jahrzehnten entwickelt haben, welche Erkenntnisse über einen Zusammenhang zwischen abnehmenden Vogelbeständen und dem Einsatz von Pestiziden oder zunehmender Versiegelung vorliegen, wie sich die EU-Agrarpolitik auswirkt und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen werden. Flo
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Neu erschienen: „Grünbrücken und Faunatunnel …“

BfN Anforderungen an Querungshilfen

Der Bau von Querungshilfen zählt zum Maßnahmeninventar um Lebensraumzerschneidung durch Straßen zu vermeiden. In der Publikation „Grünbrücken, Faunatunnel und Tierdurchlässe – Anforderungen an Querungshilfen“ (BfN-Skripten 465) hat das BfN nun Empfehlungen zusammengefasst, die helfen, neue wissenschaftliche Erkenntnissen zur Praxis vor Ort zu bringen. Denn nur gut geplante Querungshilfen, die vom Laufkäfer bis zum Rothirsch die Ansprüche aller erheblich betroffenen Arten berücksichtigen, sind wirksam.
Die Broschüre kann beim BfN bei Andrea Loehnert angefordert werden. Logr
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Umfrage im Schwäbischen Streuobstparadies

Informationen zur Struktur der Streuobstbewirtschafter

Mit der Umfrage untersuchte der Verein Schwäbisches Streuobstparadies die Bewirtschaftungsmethoden, die Bewirtschafter, die Verwertung und Vermarktung des Streuobstes und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Vereinsgebiet. Die Ergebnisse sind u. a., dass von den 452 Teilnehmern der Befragung die meisten weniger als 50 Bäume, meist Apfelbäume, auf einer Fläche deutlich unter einem Hektar bewirtschaften. Nur die Hälfte der Teilnehmer hat schon einmal an einem Schnittkurs teilgenommen. Nur 18 % gaben an, Pflanzenschutzmittel einzusetzen. Logr
Umfrage Ergebnisse, Anlage 1 der Umfrage, Fragebogen
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Radverkehr als Lösungsansatz zur Luftreinhaltung

AGFK will mehr Geld für Radverkehr

Statt Fahrverboten fordert die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen BW (AGFK) die Bundesregierung auf, leistungsfähige, effiziente und komfortable Alternativen zum Kfz-Verkehr anzubieten. In den Verlautbarungen der Bundesregierung zum Kommunalgipfel Luftreinhaltung am 04.09.2017 sei die Radverkehrsförderung zu kurz gekommen. Immer noch finden 45% aller Pkw-Fahrten auf einer Distanz von weniger als fünf Kilometern statt (Mobilitätspanel Deutschland 2015). In diesem Entfernungsbereich ist das Fahrrad das schnellste Verkehrsmittel. Logr
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Ausbau der Stromverteilnetze

Broschüre zu naturschutzfachlichen Konflikten und Lösungsansätzen

Das Dialogforum Erneuerbare Energien und Naturschutz von BUND und NABU Baden-Württemberg stellt in seiner neuen Broschüre „Verteilnetzausbau – Konflikte und Lösungsansätze aus Naturschutzsicht“ die relevanten Handlungsfelder zum Thema vor. Die Publikation richtet sich an Naturschützer/innen, Betreiber von Verteilnetzen und weitere Verfahrensbeteiligte und soll helfen, die wesentlichen Aspekte des Natur- und Artenschutzes beim Verteilnetzausbau zu erkennen, in die Planungen einzubeziehen und fachlich fundierte Stellungnahmen zu formulieren. Flo
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PFC-Einträge in Böden

LUBW-Bericht über die Probenahme- und Analysenkampagnen 2015/2016

Im Jahr 2013 wurden im Landkreis Rastatt und im Stadtkreis Baden-Baden per- und polyfluorierte Verbindungen (PFC) im Trinkwasser nachgewiesen. Nachforschungen ergaben PFC-Belastungen von landwirtschaftlich genutzten Böden, welche eine Verunreinigung des Grundwassers verursacht hatten, vermutlich durch Papierschlämme in Zusammenhang mit der Kompostausbringung. Später wurden auch in Mannheim Bodenbelastungen festgestellt. Um einen Überblick über mögliche Belastungen von Ackerflächen zu erhalten, die in der Vergangenheit mit Kompost gedüngt wurden, hat die LUBW landesweit Stichproben von Böden entnommen. Flo
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Nanomaterialien

Neue Website der ECHA

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat als erste Aktion der EU-Beobachtungsstelle für Nanomaterialien eine Website mit Informationen zu Nanomaterialien veröffentlicht. Die Beobachtungsstelle der ECHA soll sich als verlässliche Quelle im Verbraucher-, Arbeits- und Wissenschaftsbereich etablieren. Im Vordergrund stehen Gesundheits- und Sicherheitsaspekte bei der Nutzung von Nanomaterialien sowie Informationen zur Erforschung und Regulierung der Stoffe. Nanomaterialien finden sich inzwischen in vielen alltäglichen Produkten. Eine klare Definition von Nanomaterialien ist jedoch noch nicht in Sicht. Tr
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Abfallbilanz 2016

Haus- und Sperrmüllaufkommen pro Kopf ist erneut gesunken

Die Stadt- und Landkreise als öffentlich rechtliche Entsorgungsträger erstellen jährlich eine Abfallbilanz über Art, Menge, Herkunft und Verbleib angefallener und von ihnen im Vorjahr entsorgter Abfälle. Das UM veröffentlichte Ende Juli die Ergebnisse. Demnach fielen mit insgesamt 50 Mio. t an Abfällen 2016 drei Mio. t mehr als im Vorjahr an. Auch das Gesamtaufkommen an häuslichen Abfällen hat sich um 1,6 % auf 3,87 Mio. t erhöht, was wohl mit der gestiegenen Bevölkerungszahl zusammenhängt. Aussagekräftiger ist das Pro-Kopf-Aufkommen: Der durchschnittliche Haus- und Sperrmüll ist auf einen Rekordwert von „nur“ 141 kg pro Kopf gesunken. Flo
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Mehr Biodiversität durch kleine Äcker

Kleinräumigkeit für Artenvielfalt so wichtig wie Ökolandbau

Kleine Äcker verursachen zwar höhere Kosten. Für die Biodiversitätsförderung ist die Kleinräumigkeit aber genauso wichtig wie die Umstellung auf ökologischen Landbau. Zu diesem Fazit kommt ein sowohl ökologischer als auch ökonomischer Vergleich der großräumigen Landwirtschaft im Osten mit der kleinräumigen Landwirtschaft im Westen Deutschlands. Die Umstellung auf ökologischen Landbau führte demnach in beiden Landschaftstypen trotz geringer Erträge zu einer Gewinnverdopplung bei den untersuchten Betrieben. Logr
Pressemitteilung Uni Göttingen
Originalveröffentlichung: Péter Batáry

Alles was Recht ist…

Fahrverbote drohen

DUH-Klage gegen Luftreinhalteplan Stuttgart erfolgreich

Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat den Anspruch der Deutschen Umwelthilfe auf Fortschreibung des Luftreinhalteplanes Stuttgart Ende Juli bestätigt. Berufung und Sprungrevision wurden wegen grundsätzlicher Bedeutung des Urteils zugelassen. Beim ganzjährigen Verkehrsverbot für alle Kfz mit Ottomotoren unterhalb der Schadstoffklasse Euro 3 sowie für alle Kfz mit Dieselmotoren unterhalb Euro 6/VI handelt es sich um die effektivste, schnellste und derzeit einzige Luftreinhalteplanmaßnahme zur Einhaltung der überschrittenen Immissionsgrenzwerte für NOX. Alle anderen geplanten Maßnahmen seien nicht ähnlich wirksam. Tr
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LNV intern

Termine

LNV-Arbeitskreis-Sprechertreffen

im Regierungsbezirk Tübingen: Montag, 06.11.2017 von 16:00 – 20:30 Uhr, Ulm
im Regierungsbezirk Karlsruhe: Montag, 20.11.2016 von 16:00 – 20:30 Uhr, Karlsruhe
Herr Jens Mück von der Wildforschungsstelle beim LAZBW wird bei beiden Treffen einen Fachvortrag über „Die Allianz für Niederwild“ halten, einen Zusammenschluss aus Landnutzern und Naturschutz zur Verbesserung der Agrarlebensräume, zum Stopp des Artenschwunds in der Feldflur und der Abnahme feldbewohnender Wildtiere. Herr Mück ist auch ehrenamtlicher Referent für Landwirtschaft beim LNV.
Die Einladungen wurden bereits verschickt. Bitte beachten Sie die dort angegebenen Anmeldefristen!

Der LNV trauert um Hanspeter Lang

Bereichssprecher im LNV-Arbeitskreis Ortenau bis 2015

Hanspeter Lang ist Anfang September im Alter von nur 64 Jahren unerwartet von uns gegangen. Er war von 2011 bis 2015 Sprecher im LNV-Arbeitskreis Ortenau 8 (Gengenbach, Biberach, Harmersbachtal). Das Sprecheramt musste er aus beruflichen Gründen aufgeben. Er vertrat den LNV aber weiterhin in der LEADER-Gruppe „Regionalentwicklung Ortenau e.V.“. Der LNV verliert mit Herrn Hanspeter Lang einen engagierten Naturschützer und Jäger. Wir werden Hanspeter Lang in guter Erinnerung behalten. Tr

Aus den Mitgliedsvereinen

SHB verleiht den 27. Kulturlandschaftspreis

Breite Spanne der Preisträger

Der vom Schwäbischen Heimatbund (SHB) und dem Sparkassenverband BW ausgelobte Preis würdigt den Erhalt der Kulturlandschaften im württembergischen Landesteil. Die sechs Hauptpreise gehen an Projekte von der Schäferei und Mutterkuhhaltung über die Offenhaltung wichtiger Landschaftsausschnitte oder die Pflege von Streuobstwiesen bis zur Ziegenvermietung. Zukunftsfähige Vermarktungskonzepte zeichnen viele Projekte aus. Auszeichnungen gehen nach Waldenburg, Bühlertann, Fichtenberg, Büchenbronn, Sontheim/Brenz, Bad Waldsee, Brackenheim, Ebersbach/Fils und in den Schönbuch. Logr
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Pressemitteilung

SAV: Neue Naturschutzreferentin

Meike Rau Ansprechpartnerin für Naturschutz im Schwäbischen Albverein (SAV)

Meike Rau übernahm im August 2017 die Mutterschutz- und Elternzeitvertretung für die Natur-
schutzreferentin Katharina Heine. Sie vertritt diese auch als SAV-Delegierte im LNV-Vorstand. Sie organisiert u. a. Lehrgänge und Fachwartetagungen und berät in Naturschutzfragen in der SAV-Geschäftsstelle. Nach einer Ausbildung als Gärtnerin vertiefte Meike Rau ihre Kenntnisse im Natur- und Umweltschutz bei einem Bachelorstudium Landschaftsplanung und Naturschutz an der Hoch-
schule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen. Der LNV wünscht alles Gute im neuen Amt. Logr
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SAV und SWV erhalten Tourismuspreis

Würdigung des Ehrenamtes

Der Tourismus-Verband BW zeichnete die beiden Traditionsvereine Schwäbischer Albverein (SAV) und Schwarzwaldverein (SWV) für ihre besonderen Verdienste um den Tourismus in BW aus. Verbandspräsident Minister Guido Wolf überreichte Ehrenmedaille und Urkunde und verwies auf die vielen engagierten Ehrenamtlichen, ohne die es das beeindruckende Wanderwegenetz im Land (fast 50.000 km) nicht geben würde. Er lobte beide Organisationen auch für ihre erfolgreiche Nachwuchsarbeit und ihre Vorreiterrolle in der nachhaltigen Tourismusentwicklung. Der LNV gratuliert ganz herzlich! Flo
SAV, SWV

Zum Mitmachen und Hingehen

2. Fußverkehrskonferenz Baden-Württemberg

„Weiter geht’s! Auf sicheren und bequemen Wegen“ am 16.10.2017, Stuttgart

Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung „Los geht´s“ im Jahr 2015 folgt nun unter dem Motto „Weiter geht’s! Auf sicheren und bequemen Wegen“ die Folgekonferenz. Zu den Themen gehören die Förderung des Fußverkehrs in den Kommunen, soziale Teilnahme und Zebrastreifen als sichere und bequeme Querungsmöglichkeit. Als roter Faden durch die Veranstaltung dient das Grundlagendokument zur Fußverkehrsförderung, das bei der Konferenz erstmals vorgestellt wird. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich. Logr
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8. Süddeutscher Obstwiesenkongress

„Auch Lebensräume brauchen Pflege …“, 21.10.2017, Sexau, LK Emmendingen

Die Umweltakademie BW lädt zum 8. Obstwiesenkongress in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Emmendingen ein. Das Thema lautet „Auch Lebensräume brauchen Pflege: Obstwiesen – gewachsene Heimat, Gen-Reservoir und Open-Air-Trendsetter“. Veranstaltungspartner sind LNV, NABU und BUND sowie der Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft (LOGL) und der Kreisverband Emmendingen (KOGL). Die Teilnahmegebühr beträgt 25.- €. Eine Anmeldung ist erforderlich. Tr
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BDLA-Tagung Landschaft und Planung

Zukunftsfähige und rechtssichere Planung, 07.11.2017 im Hospitalhof Stuttgart

Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA) lädt ein zur Tagung „Stadt und Landschaft – zukunftsfähig und rechtssicher planen – Neue Anforderungen durch Novellierungen im Bau- und Umweltrecht“. Zu den Themen zählen u. a. die Novelle des BauGB und des UVPG 2017, aktuelle Entwicklungen im Natur- und Artenschutzrecht und wasserschutzrechtliche Prüfungen. Die Tagungspauschale beträgt regulär 200 €. Anmeldeschluss ist der 27.10.2017. Logr
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Idylle Ländlicher Raum? Der Kampf um die Fläche

DLKG-Bundestagung vom 14.-16.11.2017 in Stuttgart

Grund und Boden ist nicht vermehrbar. Mit der diesjährigen Tagung greift die Deutsche Landeskulturgesellschaft DLKG das Thema „Landnutzung“ mit dem Schwerpunkt Reduzierung des Flächenverbrauchs durch intelligente Ansätze der Flurneuordnung und Innenentwicklung auf. Partizipation bei Entscheidungen über Flächennutzungen soll als entscheidender Erfolgsfaktor diskutiert werden. Anmeldeschluss 10.11.2017, Tagungskosten: 95,00 €/ Studenten/-innen: 35,00 €; Exkursionen: 30,00 € / Studenten/-innen: 25,00 €. Tr
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Gottesanbeterin melden!

Erweiterte Artenmeldeplattform der LUBW

Die Internetplattform der LUBW zur Meldung von leicht erkennbaren Arten in BW ist seit 2013 online. Neben den Anmeldeplattformen www.hirschkäfer-bw.de, www.feuersalamander-bw.de, www.laubfrosch-bw.de und www.weinbergschnecke-bw.de ist nun auch www.gottesanbeterin-bw.de freigeschaltet. Die Plattform lebt von der Beteiligung der Bürger/innen und dient auch dazu, die Öffentlichkeit für Artenschutz zu gewinnen. Dazu braucht es Multiplikatoren wie die LNV-Arbeitskreise und die Leser/innen unseres Infobriefes. Tr
Näheres zur Registrierung (Anmeldeplattform)

Forschung zum Rotmilan

Nichtbrüter-Reserve wird erhoben

Das Biosphärengebiet Schwarzwald führt in Kooperation mit dem NABU ein Forschungsvorhaben zum Rotmilan durch. Ein Schrumpfen von Rastbeständen wäre ein frühes Alarmzeichen für eine zurückgehende Population. Daher sollen Rast- und Schlafplätze des Rotmilans in 2017/18 und Brutplätze in 2018 erfasst werden. Die Auftragnehmer bitten um Hinweise zu auffälligen Konzentrationen des Rotmilans in den Landkreisen Waldshut, Lörrach und Breisgau-Hochschwarzwald in den Monaten Juli bis Oktober/November, auch der letzten Jahre, und zu möglichen Ansprechpartner/innen, die evtl. weiterhelfen könnten. Schulungen zum Horstschutz sind geplant, langfristig auch die Einbindung von Ehrenamtlichen bei Erfassung und Monitoring. Tr
Meldungen bitte an den Auftragnehmer ABL, brinckmeier@abl-freiburg.de; lang@biologie.de; wichmann@abl-freiburg.de

Bio-Musterregionen

MLR schreibt Wettbewerb aus – Bewerbungsfrist: 30.11.2017

Die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln aus BW steigt seit Jahren stetig an. Zur Stärkung des Biolandbaus und der einheimischen Lebensmittelproduktion hat das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz einen Wettbewerb ausgeschrieben, um „Bio-Musterregionen“ zu fördern, die sich untereinander vernetzen und für mehr biologischen Landbau einsetzen. Für die Bewerbung als Bio-Musterregion schließen sich Kommunen und/oder Kreise zusammen, die sich als Region selbst definieren und ein gemeinsames Regionalkonzept erstellen. Flo
Einzelheiten zu den Preisen und Teilnahmebedingungen

Naturschutzprojekte stehen zur Wahl

Naturpark Schwarzwald steht mit Projekt „Blühender Naturpark“ zur Wahl

Als eine von insgesamt 16 „Nationalen Naturlandschaften“ in Deutschland nimmt der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord an einer Naturschutz-Kampagne von Europarc Deutschland e. V. teil. Bis zum 30.11.2017 kann noch abgestimmt werden. Den Gewinnern der Kampagne winken Preisgelder für die Naturschutzprojekte. Auch die Teilnehmer an der Abstimmung können etwas gewinnen. Die Aktion soll bundesweit auf den fortschreitenden Verlust wichtiger Naturräume aufmerksam machen und konkret einen Beitrag für den Arten und Umweltschutz leisten. Logr
Wettbewerb und Abstimmung
Informationen

„Dein Ding“ – Jugendbildungspreis BW 2017

Wo und wie engagieren sich Jugendliche? Bewerbungsfrist am 09.11.2017

Die Jugendstiftung BW und das Sozialministerium wollen zeigen und würdigen, wo und wie sich Jugendliche aktiv engagieren. Sie fragen Jugendliche im Land „Wo engagiert ihr euch? Was ist euer Ding?“ Zehn der eingereichten Projekte werden von einer Jury nominiert. Der Jugendbildungspreis ist mit Preisen von bis zu 1.000 € nominiert. Es wäre hervorragend, wenn sich auch viele Jugendnaturschutzgruppen an der Ausschreibung beteiligten. Logr
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Projekt „Natur nah dran“ für Kommunen

Dritte Runde mit zehn Förderplätzen, Bewerbungsschluss 31.12.2017

Für blühende Randstreifen und bunte Wildblumenwiesen im Siedlungsraum: Zum dritten Mal können sich Kommunen um einen von zehn Förderplätzen im Projekt „Natur nah dran“ bewerben. Bewerbungsschluss ist der 31.12.2017. Begleitet vom NABU und mit Unterstützung durch das Umweltministerium BW können die ausgewählten Kommunen im nächsten Jahr einen Teil ihrer Grünflächen in artenreiche Wildblumenwiesen und bunte Wildstaudenflächen umwandeln. Logr
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Bücher, Filme, Neuigkeiten

Auf der Wiese wird es still

Film zum Insektensterben

Auch das Fernsehen befasst sich in verschiedenen Beiträgen mit dem Insektensterben. Ein interessanter Beitrag wurde vor einiger Zeit im Bayerischen Rundfunk (BR) gezeigt und ist noch abrufbar. Der Film bringt das Thema sehr gut auf den Punkt. Die halbe Stunde lohnt sich! Logr
Film anschauen

Neues LUBW-Naturschutzinfo veröffentlicht

Ausgabe 1/2017 mit wichtigen Infos zum Naturschutz in Baden-Württemberg

Zu fast einer Pflichtlektüre für Naturschützer/innen in BW hat sich das LUBW-Naturschutzinfo entwickelt. Themen des aktuellen Hefts sind u. a. der begonnene Evaluationsprozess zur Ökokonto-VO, die Fachanwendung Mähwiesen oder ein Rebhuhn-Schutzprojekt. Das LUBW-Naturschutzinfo erscheint zwei Mal im Jahr und steht, wie auch die älteren Ausgaben, auf der Internetseite der LUBW zum Download bereit. Die Druckausgabe kann für 3 € zzgl. 3 € Versandkosten bestellt werden. Logr
Für einen regelmäßigen Bezug des Heftes als Abo wenden Sie sich bitte an bibliothek@lubw.de.
akutelles Heft

Vielfältige Naturschutzinformationen…

…bietet auch die Internetseite des BfN

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) ist die wissenschaftliche Behörde des Bundes für den nationalen und internationalen Naturschutz und unterstützt das Bundesumweltministerium fachlich und wissenschaftlich in allen Fragen des Naturschutzes und der Landschaftspflege sowie bei der internationalen Zusammenarbeit. Das BfN bietet auf seinen Internetseiten viel Interessantes und Wissenswertes rund um Naturschutzthemen. Empfehlenswert ist u. a. die „Infothek“ mit Datenbanken, Veröffentlichungen und interaktiven Kartendiensten. Flo
Homepage
Infothek

Badische Bergstraße: “Wir lassen blühen”

BUND-Heft zum Erhalt von Natur und Landschaft an der Bergstraße

„Was wir für den Erhalt von Natur und Landschaft an der Bergstraße tun können“ ist Inhalt des vom BUND Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald herausgegebenen Ratgebers. Er bietet einen Einblick in die verschiedenen Grundstückstypen im Gebiet, was bei Kauf/Pacht zu beachten ist und an wen man sich wenden kann. Es folgen Kapitel zu Geologie und Geschichte, Lebensräumen und Arten. Das Heft soll zeigen, wie die Bergstraße zum Blühen gebracht werden kann. Der Ratgeber entstand mit Unterstützung der Stiftung Naturschutzfond BW. Logr
Broschüre

Schön wild!

Attraktive Beete mit heimischen Wildstauden im Garten

Farbstark und formschön: Heimische Wildstauden erfüllen alle Anforderungen, die für klassische Stauden gelten. Langlebig und nachhaltig machen Wildstauden den Garten jedes Jahr zum Anziehungsort für Schmetterlinge, Wildbienen und Vögel. Gerade das macht ihn so einzigartig. Brigitte Kleinod und Friedhelm Strickler bieten in diesem Buch ökologische Alternativen zur konventionellen Beetgestaltung mit heimischen Stauden, Blumenzwiebeln und einjährigen Blütenpflanzen. Brigitte Kleinod / Friedhelm Strickler: Schön wild! Attraktive Beete mit heimischen Wildstauden im Garten, 160 Seiten, 19,90 Euro. ISBN: 978-3-89566-367-3 Flo
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Die Akte Glyphosat

Ein Buch von Helmut Burtscher-Schaden

Ist der globale Pflanzenvernichter Nummer 1 krebserregend oder harmlos? Helmut Burtscher-Schaden, Biochemiker und Glyphosat-Experte der österreichischen Umweltorganisation Global 2000, hat ein investigatives Sachbuch über den Glyphosat-Krimi geschrieben. Bis Ende 2017 müssen die Mitgliedsstaaten der EU entscheiden, ob Glyphosat für weitere zehn Jahre zugelassen werden soll oder nicht. Alle EU-Behörden gaben grünes Licht. Doch die Internationale Agentur für Krebsforschung der WHO stufte Glyphosat als wahrscheinlich für den Menschen krebserregend ein. Logr
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Kinofilm: Natur- und Artenschutz in Afrika

„Maleika“ von Matto Barfuss, Filmstart am 12.10.2017

Vier Jahre lang hat der Regisseur, Künstler und UN-Dekade Botschafter für biologische Vielfalt, Matto Barfuss, die Gepardenmutter Maleika und ihre sechs Jungen hautnah begleitet. Entstanden ist ein Film mit atemberaubenden Naturaufnahmen, der dem Zuschauer tiefe Einblicke in den unberechenbaren Alltag der Gepardin gewährt. Mit dem Film wird die Initiative „Green Belt Botswana“ ins Leben gerufen, bei der in den nächsten 10 Jahren eine Baumlinie als Symbol gegen den Klimawandel und gegen das Artensterben gepflanzt wird. Das entstehende Landschaftskunstwerk wird durch konkrete Maßnahmen begleitet. Flo
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… und außerdem

„Grüner Wolf“

Liegt die Lösung in japanischen Wolf-Robotern?

Derzeit lebt kein vierbeiniger Wolf im Ländle, aber der CDU-Landesparteitag plädierte dennoch gegen eine unkontrollierte Vermehrung und für kontrollierte Wolf-Abschüsse. Während in Deutschland also der Streit über die Rückkehr von Wölfen nicht aufhört, sind uns die Japaner abermals voraus. Um ihre Reisfelder vor Wildschweinen und Rehen zu schützen, haben sie einen Wolf-Roboter gebaut, dessen Augen rot funkeln und dessen heulen so laut ist wie ein Lkw. Er ernährt sich von Solarstrom und lebt vegan. Das müsste unserem Agrarminister doch eigentlich gefallen, hat er doch trotz gegenläufiger EU-Gesetzgebung mit zugestimmt. (Quellen: Südkurier 11.9.17 und DIE ZEIT No.36/2017/Prominent ignoriert) Hartmut Felgner, LNV-Referent für Großraubtiere
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Verzeichnis der Abkürzungen

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• BDLA – Bund Deutscher Landschafts-Architekten
• BfN – Bundesamt für Naturschutz
• BUND – Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland
• BW – Baden-Württemberg
• ForstBW – Landesbetrieb Forst Baden-Württemberg
• LSV – Landessportverband Baden-Württemberg
• LUBW – Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg
• MLR – Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
• NABU – Naturschutzbund Deutschland
• VM – Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
• PM – Pressemitteilung
• UBA – Umweltbundesamt
• UM – Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
• UVP- Umweltverträglichkeitsprüfung
• WHO – Weltgesundheitsorganisation

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Taschenbuch des Naturschutzes

Völlig neu überarbeitete Auflage

Der handliche und vielseitige Ratgeber informiert auf 180 Seiten über die wichtigsten Bestimmungen in Feld, Wald und Flur. Die umfassende Änderung des Natur- und Artenschutzrechts wurde ebenso berücksichtigt wie etwa neue Regelungen zur Jagd oder zum Artenschutz im Wald. Das Taschenbuch will die Orientierung im Naturschutzrecht erleichtern und Naturschützer/innen bei ihrer wichtigen Arbeit unterstützen. Im Buchhandel (ISBN 978-3-00-054097-4) oder beim LNV (info@lnv-bw.de) zum Preis von 8,80 € erhältlich. Logr
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LNV-Infobrief Oktober 2017 zum Herunterladen

Impressum:

Endredaktion: Christine Lorenz-Gräser, Bildredaktion: Annette Schade-Michl und Kristin Pfeiffer
Beiträge: Julia Flohr (Flo), Christine Lorenz-Gräser (Logr), Dr. Anke Trube (Tr), Annette Schade-Michl (Sch)
Der LNV-Infobrief berichtet regelmäßig über aktuelle Themen des Natur- und Umweltschutzes.
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