LNV-Infobrief November 2016

Im Blickpunkt: Umweltbildung und Artenschutz

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Sehr geehrte Artenschützerinnen und Artenschützer,
der Vorstand des LNV hat mich in seiner Sitzung vom 26. September zum Referenten für Umweltbildung und Artenschutz (Bereich Tiere / Zoologie) berufen. Ich danke an dieser Stelle nochmals für das mir entgegengebrachte Vertrauen.
Tiere „sammeln“, um sie dann in den verschiedensten Aquarien und Terrarien zu pflegen und zu beobachten, mache ich seit Kindesbeinen an. Ich glaube, dass ich dieses „Gen“, die Liebe zur Natur und zu den Tieren, von meinem Großvater geerbt habe. Aufgewachsen bin ich in Ludwigsburg, aber nicht „downtown“, sondern in einem großen Garten mit Schmetterlingen, Teichmolchen und Zauneidechsen. Mein Berufswunsch als Kind war nicht Feuerwehrmann oder Polizist, sondern Zoodirektor. Nach dem Abitur habe ich im Biologiestudium an der Uni Würzburg und der PH Ludwigsburg mein biologisches Fachwissen erweitert und vertieft.
Rund zwei Jahrzehnte war ich im Schuldienst an vier verschiedenen Schulen tätig, sowohl in der Sekundarstufe als auch in der Grundschule, wo ich von 2000 bis 2006 Rektor der Hornwiesen-Grundschule in Süßen (Kreis Göppingen) war. Seit September 2006 bin ich als Akademischer Oberrat an der Pädagogischen Hochschule in Schwäbisch Gmünd im Fach Biologie tätig. Mein Schwerpunkt in der Lehre ist hier die Zoologie (Systematik, Artenkenntnis, Biodiversität).
Im Bereich der Umweltbildung liegt mir als Zoologe besonders die (fehlende) Artenkenntnis der jungen Generation am Herzen. Des Weiteren werde ich mich als Referent für Artenschutz dafür einsetzen, dass die Politik und die Gesetzgebung nicht auf militante „Tierschützer“ hört, sondern Menschen mit Sach- und Fachkenntnis zu Rate zieht.
Der reale Kontakt mit Tieren und auch die artgerechte Haltung heimischer Tierarten in Terrarien oder Aquarien kann nach meinen langjährigen Erfahrungen ein Schlüssel für Kinder und Jugendliche sein, um Liebe zur Natur und gleichzeitig Artenkenntnis zu erlangen. Deshalb müssen wir Kindern wieder die Möglichkeit bieten, beispielsweise Kaulquappen des Grasfroschs im Aquarium / Terrarium zu halten und zu beobachten, ohne dass die betreuende pädagogische Fachkraft (ErzieherIn, LehrerIn) Gefahr läuft, eine Anzeige zu bekommen. Dass wirksamer Artenschutz fast nur über Habitatschutz gelingt, ist schon lange bekannt.
Dafür werde ich mich einsetzen und freue mich sehr darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Es grüßt Sie herzlich, Ihr
Konrad Bauerle
LNV-Referent für Umweltbildung und Artenschutz

Inhalt
LNV Aktiv
Aus Politik und Verwaltung
Daten, Fakten, Hintergründe
LNV Intern
Aus den Mitgliedsvereinen
Zum Mitmachen und Hingehen
Bücher, Filme, Neuigkeiten
und außerdem

LNV aktiv

Zukunftsforum: Alles fließt. Doch was fließt mit?

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Vom Zustand der Gewässer am 26.11.2016, Stuttgart

Bis Ende 2015 sollte ein guter ökologischer und chemischer Zustand der Gewässer erreicht sein. Die Zielmarke gab die EU-Wasserrahmenrichtlinie von 2000 vor. Sie wurde verfehlt. Wie steht es in BW heute um die Gewässer? Was versteht man unter Spurenstoffen und wie wirken sie auf die aquatische Lebewelt? Was muss passieren, damit Gewässer wieder in einen guten ökologischen Zustand kommen? Hochrangige Referent/innen informieren und stellen sich der Diskussion. Anmeldefrist ist der 18.11.2016. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Logr

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Erholung und Sport im Wald

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Landesregierung stellt Leitbild vor

Um Konflikte bereits im Vorfeld zu vermeiden und allen Waldnutzern ein gleichberechtigtes Miteinander zu ermöglichen, hat das Land bereits 2014 im Forum ‚Erholung im Wald‘ alle gesellschaftlichen Interessengruppen in einen konstruktiven Dialog gebracht. Das Leitbild ist Ergebnis der ersten Dialogphase und soll eine Art Richtschnur für ein gutes Verhalten im Wald sein. Viele LNV-Mitgliedsverbände haben im Forum mitgewirkt, der LNV selbst das Leitbild abschließend mitgetragen. Tr

Pressemitteilung des Staatsministeriums
Leitbild

Umweltzulage Wald (VwV-UZW)

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LNV-Stellungnahme zur Verwaltungsvorschrift

In seiner Stellungnahme zur überarbeiteten Förderrichtlinie begrüßt der LNV, dass künftig neben Privatwaldbesitzern auch anerkannte Forstbetriebsgemeinschaften Anträge auf finanziellen Ausgleich stellen können. Dieser wird für Einkommenseinbußen durch auflagenbedingte Bewirtschaftungseinschränkungen in Natura 2000-Gebieten in Höhe von 50 Euro pro ha und Jahr gewährt. An der Bagatellgrenze von 150 Euro scheitern bislang die vielen Besitzer von Kleinprivatwald oft. Diese Umweltzulage dient auch der Akzeptanzförderung von Natura 2000. Tr

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Europa eine Zukunft geben

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LNV zeichnet DNR-Erklärung mit

Die EU steht am Scheideweg zwischen Deregulierung und mehr Nachhaltigkeit, zwischen sich abschottenden Nationalstaaten und einer vereinten EU mit gemeinsamen Werten. Klimawandel, globale Flucht- und Wanderungsbewegungen oder Finanz- und Wirtschaftskrisen können die Mitgliedstaaten nur gemeinsam lösen. Wir brauchen eine demokratischere, zukunftsfähige und nachhaltige EU. In einer Erklärung betonen der Deutsche Naturschutzring (DNR) und weitere Organisationen, dass die UN-Nachhaltigkeitsziele zentrales Leitbild der EU-Politik werden müssten. Tr

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Taschenbuch des Naturschutzes

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Völlig neu überarbeitete Auflage

Der handliche und vielseitige Ratgeber informiert auf 180 Seiten über die wichtigsten Bestimmungen in Feld, Wald und Flur. Die umfassende Änderung des Natur- und Artenschutzrechts sind in der Neuauflage ebenso berücksichtigt wie etwa z. B. neue Regelungen zur Jagd und zum Artenschutz im Wald. Das Taschenbuch erleichtert die Orientierung im Naturschutzrecht und möchte den Naturschutzdienst und Naturschützer/innen unterstützen. Im Buchhandel (ISBN 978-3-00-054097-4) oder beim LNV (info@lnv-bw.de) zum Preis von 8,80 € erhältlich. Logr

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LNV-Pressemitteilungen

LNV will stinkende und lärmende Zweiräder verbannen

LNV heißt den Luchs willkommen

LNV-Zukunftsforum Naturschutz am 26.11.2016

Aus Politik und Verwaltung

Erfahrungsbericht zum Wasserentnahmeentgelt

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Weitgehend positiv mit kritischem Blick auf Ausnahmeregelungen

Zur Erhebung des Wasserentnahmeentgelts ist dem Landtag alle fünf Jahre ein Erfahrungsbericht vorzulegen. Der erste Bericht liegt nun vor und fällt weitgehend positiv aus. Kritisch sehen die vom UM beauftragten Wissenschaftler allerdings die gesetzlichen Ausnahmen für die Beregnung und Berieselung zu landwirtschaftlichen, forstwirtschaftlichen und gärtnerischen Zwecken, auch wenn diese keinen hohen Anteil am Entnahmegeschehen besäßen. Das UM will daher mit Blick auf den Klimawandel und die von Trockenperioden ausgehenden Risiken die Entnahmemengen genau beobachten. Tr

UM-PM vom 5.10.16 Nr. 159/2016, Erfahrungsbericht

Gutachten zur Zukunft der Umweltverwaltung

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Landesverwaltung hat 17 Prozent weniger Stellen als 2006

Das vom UM in Auftrag gegebene Gutachten belege zwar die Funktionalität der Umweltverwaltung in BW, so das UM. Es wird allerdings auch als klarer Beleg gewertet, dass die Belastungsgrenze erreicht ist. Im Bundesländervergleich hat BW sehr wenig Personal für den Vollzug von Umweltaufgaben. Landratsämtern und Regierungspräsidien haben kaum noch Zeit etwa für aktive Beratung und Unterstützung oder konzeptionelles Arbeiten. Das führt insbesondere für Unternehmen mit aufwändigen Genehmigungsverfahren zu längeren Bearbeitungszeiten. Logr

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Land muss Vorbild bei Nachhaltigkeit werden

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Nachhaltigkeitsbeirat sieht Fortschritte und Verbesserungsbedarf

Für die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie BW wird der Nachhaltigkeitsbeirat des Landes künftig den intensiven Dialog mit allen Ressorts suchen. Deren Vorbildrolle soll noch stärker betont werden, teilte das UM mit. Mit den Nachhaltigkeitsberichten aller Ministerien, in denen beispielsweise über das Energiemanagement oder flexible Arbeitszeitmodelle berichtet wird, seien bereits wichtige Schritte getan. Bei anderen Themen, etwa bei der öffentlichen Beschaffung, gebe es noch Verbesserungsbedarf. Logr

Nachhaltigkeitsstrategie , Nachhaltigkeitsbeirat

Neuer Landschaftserhaltungsverband

wiese

Neugründung des LEV Esslingen am 5. Oktober 2016

Anfang Oktober wurde der Landschaftserhaltungsverband Landkreis Esslingen e. V. gegründet. Zum Vorsitzenden wählten die Gründungsmitglieder Landrat Heinz Eininger, als Vertreter/innen der Naturschutzverbände Brigitte Beier und Roland Appl. Zu den Kernaufgaben des Vereins zählen die Förderung der biologischen Vielfalt, Maßnahmen zur Offenhaltung der Kulturlandschaft und ihrer wertvollen Lebensräume sowie die Unterstützung von Landnutzern bei der Beantragung von Fördermitteln. Flo

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Natura 2000

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Weitere Managementpläne fertig

Folgende Managementpläne sind abgeschlossen worden:
114. MaP 8314-341 „Alb zum Hochrhein“ und Teile des Vogelschutzgebietes 8114-441 „Südschwarzwald”
(Teilgebiet „Alb zum Hochrhein”)
115. MaP 8021-311 „Riede und Gewässer bei Mengen und Pfullendorf“ mit Vogelschutzgebiet 7921-401
„Baggerseen Krauchenwies/Zielfingen“
116. MaP 8413-341 „Murg zum Hochrhein“
117. MaP 7911-342 „Rheinniederung von Breisach bis Sasbach mit Limberg“
118. MaP 7021-341 „Löwensteiner und Heilbronner Berge“ Tr

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Daten, Fakten, Hintergründe

Veröffentlichung zum Auerhuhn

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Bestandsentwicklung

In der Zeitschrift „Der Ornithologische Beobachter“ wurde die Entwicklung des Auerhuhn-Bestandes im Schwarzwald veröffentlicht. Seit etwa 1995 hat sich die Hauptverbreitung auf den Schwarzwald reduziert. Das Auerhuhn gilt in Deutschland als „besonders geschützte Art“. Deshalb wurde 2008 von der AG Raufußhühner Baden-Württemberg der „Aktionsplan Auerhuhn“ erarbeitet.

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Aktionsbündnis Gentechnikfreie Landwirtschaft

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Geschärfte Positionen zu Agrogentechnik und Glyphosat

Für ihre neue Amtszeit haben sich die Sprecher neben neuen Methoden der Agrogentechnik das Thema Glyphosat und die Förderung des heimischen Anbaus von Eiweißfutterpflanzen auf die Fahne geschrieben. Das Bündnis wendet sich gegen die verharmlosende Bezeichnung „Neue Züchtungsmethoden“ für neue Agrogentechnik-Methoden wie z. B. CRISPR-Cas. Als Bündnissprecher bestätigt wurden u. a. Gottfried May-Stürmer (BUND BW) und Dr. Christian Eichert (Bioland). Der LNV ist Mitglied im Bündnis. Logr

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Flächensparen

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Wohnungen über Discountern

Discounter bauen meist eingeschossig. In Tübingen ist es dem Baubürgermeister nun gelungen, den Discounter Aldi zum Bau von drei Etagen mit möblierten Studentenwohnungen über der Discounteretage zu überzeugen. Mehrgeschossiges Bauen – am besten mit Wohnungen in den oberen Etagen – ist also durchsetzbar, aber nur, wenn Bürgermeister/innen dieses Anliegen überzeugend und hartnäckig bei den Ansiedlungswilligen vertreten und an deren Beitrag zur Linderung des Wohnungsmangels nicht nur für Studenten und Flüchtlinge appellieren. Tr

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Untaugliche Grundsteuerreform rückt näher

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Initiative „Grundsteuer zeitgemäß“ sucht Unterstützer/innen

Ende September hat der Bundesrat das Gesetzgebungsverfahren für eine aus LNV-Sicht untaugliche Reform der Grundsteuer offiziell eröffnet. Dagegen wendet sich die Initiative „Grundsteuer zeitgemäß“, die auch vom LNV unterstützt wird. Die Initiative fordert eine reine Bodensteuer, die sich an dem je nach Lage und Region unterschiedlichen Wert (Bodenrichtwert) eines Grundstücks orientiert, also Art und Wert der Bebauung unberücksichtigt lässt. Der Aufruf sucht weitere Unterstützer/innen. Logr

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Klimabündnis der Regionen erweitert

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Baden-Württemberg ist Mitinitiator von Under2MoU

Im Mai 2015 brachten BW und Kalifornien das regionale Klimaschutzbündnis „Under2MoU“ auf den Weg. Seither haben 135 Regionen, Städte usw. das Memorandum of Understanding (MoU), als weltweit größtes Klimaschutzbündnis unterhalb der nationalstaatlichen Ebene unterzeichnet. Seit September 2016 ist auch Frankreich dabei. Kern der Vereinbarung ist das Bekenntnis, die globale Erderwärmung auf unter 2 Grad zu begrenzen und dazu den durchschnittlichen Pro-Kopf-Ausstoß von CO2 auf weniger als 2 Tonnen pro Jahr zu reduzieren. Flo

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Weniger Apfelallergie bei Streuobstsorten

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Verträglichkeit ist sortenabhängig

Apfelallergiker/innen müssen nicht ganz auf den Biss in den Apfel verzichten. Die Unverträglichkeit ist sortenabhängig. Als stark allergen gelten etwa die Sorten Granny Smith, Jonagold und Braeburn. Dagegen können die oft in alten Sorten wie Boskoop und Berlepsch enthaltenen Polyphenole offenbar das Apfelallergen ausschalten. Mit der Apfelunverträglichkeit befasst sich der BUND Lemgo und hat auf seiner Internetseite unter anderem eine Liste zur Verträglichkeit und Unverträglichkeit von Apfelsorten eingestellt. Logr

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Intensive Tierhaltung gefährdet Gewässer

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Zahl der Gülle-Unfälle besorgniserregend

Einer vom BUND erstellten „Chronik der Gülle-Unfälle“ für den Zeitraum von Juli 2015 bis Juni 2016 zufolge kommt es bei Gülle-Transporten häufig zu Unfällen und Havarien. Hauptursache dafür sei die steigende Zahl der Gülle-Transporte. Wegen der Gülle-Unfälle nimmt die Gefahr der Verschmutzung von Böden und Gewässern mit Fäkalien aus der industriellen Tierhaltung zu. Der in der Gülle enthaltene Stickstoff belastet zusätzlich die Gewässer. Flüsse und Seen sind oft in einem schlechten Zustand, weil 37 Prozent der landwirtschaftlichen Stickstoffüberschüsse in die Gewässer gelangen. Tr

Chronik der Gülle-Unfälle und die dazugehörige Deutschlandkarte

Weniger, aber bessere Milch

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Biokreis fordert Umdenken in der Milchproduktion

Die Milchmenge muss nachhaltig gesenkt werden. Um dies zu erreichen, könnte die Reduzierung von Kraftfutter ein Lösungsweg sein. Der ökologische Anbauverband Biokreis plädiert daher für ein Milchextensivierungsprogramm, das eine Reduzierung von Kraftfutter honoriert. Auch Heu-Milch, Weidegang, Grünfütterung und die Haltung standortangepasster Rassen könnten wesentliche Anforderungen eines solchen Programms sein. Tr

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Rebound-Effekte vermeiden

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Energieeffizienzmaßnahmen wirksamer gestalten

Familie H. steigt von Glühlampen auf Energiesparlampen um. Weil die so sparsam sind, hängt Familie H. gleich ein paar mehr Lampen auf und achtet nicht mehr so darauf, sie auszuschalten. Ergebnis: Die Energieeinsparung fällt geringer aus als geplant – ein typischer „Rebound-Effekt“. Wie die Umweltpolitik solchen Effekten entgegenwirken kann, zeigen drei neue Veröffentlichungen des UBA. Was kann die Politik tun? Effizienzziele ambitioniert ansetzen, Rebound-Effekte durch flankierende Instrumente vermeiden helfen, etwa durch Energiesteuern. Tr

Studie, Hintergrundpapier (Zusammenfassung), Handbuch

Verpackungsmüll nimmt zu

abfall

So viele Verpackungen wie noch nie zuvor in Deutschland verbraucht

Entstanden im Jahr 2013 noch 17,1 Mio. Tonnen Verpackungsmüll in Deutschland, waren es im Jahr 2014 bereits 17,8 Mio. Tonnen. Neben der steigenden Zahl an Singlehaushalten – statt Großpackungen werden bei Lebensmitteln zunehmend kleinere Portionen gekauft – nennt das Umweltbundesamt (UBA) u. a. auch den zunehmenden „Außer-Haus-Verzehr“, den boomenden Versandhandel und eine geringere Recyclingquote von Verpackungen als Gründe. Insgesamt produziert jede/r Deutsche fast eine halbe Tonne Haushaltsmüll im Jahr. Flo

weiterlesen, Tipps und Informationen zur Abfallvermeidung

Nanotechnologie

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Neue Broschüre dokumentiert aktuellen Wissensstand

Um Verbraucher/innen an der gesellschaftlichen Diskussion zur Nano-Technologie zu beteiligen, hat die Landesregierung im Jahr 2009 den Dialog „Verbraucheraspekte bei Nanotechnologien“ ins Leben gerufen. Im Internet sowie in der nun vorliegenden Nano-Broschüre werden die Ergebnisse einer Studie über Nanomaterialien in kosmetischen Mitteln veröffentlicht. Fragen u. a. zu Funktionsweisen und möglichen Gefahren der Nanotechnologien werden darin beantwortet. Tr

weiterlesen, MLR-PM vom 16.08.2016 Nr. 171/2016

Bundestagswahlen 2017

bundestag

Kernforderungen des DNR und weiterer Umweltverbände

In einem gemeinsamen Papier stellen der DNR und weitere Verbände Kernforderungen für die Legislaturperiode 2017 – 2022 auf. Dazu zählen eine ökologische Verkehrswende mit Verkehrsvermeidung und Verlagerung auf umweltverträglichere Verkehrsträger, den sozialverträglichen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2035, die Neuausrichtung der Agrarpolitik mit Beendigung der industriellen Massentierhaltung sowie die Abschaffung umweltschädlicher Subventionen durch Neuausrichtung des Steuer- und Abgabensystem. Logr

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LNV intern

Termine

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LNV-Arbeitskreis-Sprechertreffen im Regierungsbezirk Tübingen:
Mittwoch, 16.11.2016 von 16:00 – 20:30 Uhr, Ulm

Herr Jens Mück von der Wildforschungsstelle beim LAZBW wird einen Fachvortrag über „Die Allianz für Niederwild“ halten, einen Zusammenschluss aus Landnutzern und Naturschutz zur Verbesserung der Agrarlebensräume, zum Stopp des Artenschwunds in der Feldflur und der Abnahme feldbewohnender Wildtiere. Herr Mück ist auch ehrenamtlicher Referent für Landwirtschaft beim LNV.

Checkliste für Stellungnahmen

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LUBW-Arbeitshilfe auch für LNV-AK hilfreich

Die Arbeitshilfe der LUBW „Checkliste für naturschutzfachliche Stellungnahme zu Eingriffsvorhaben im Außenbereich“ ist zwar schon etwas älter und richtet sich wohl primär an Naturschutzbehörden. Sie kann aber auch Naturschutzaktiven im Vorfeld einer Stellungnahme helfen zu prüfen, ob bei einem Vorhaben die naturschutzfachliche Eingriffsregelung i. S. §§ 13 ff BNatSchG „sauber abgearbeitet“ wurde. Wichtige Tipps zum Verfassen einer Stellungnahme gibt das LNV-Info Nr. 07/2016. Flo

Checkliste für naturschutzfachliche Stellungnahmen, LNV-Info Nr. 07/2016

Aus den Mitgliedsvereinen

DAV: Anerkennung als Naturschutzvereinigung

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10. Naturschutzvereinigung in Baden-Württemberg

Minister Untersteller hat den Landesverband Baden-Württemberg des Deutschen Alpenvereins bei dessen Mitgliederversammlung am 8. Oktober 2016 die Anerkennung als Naturschutzvereinigung überreicht. Der LNV gratuliert dem DAV zu dieser Anerkennung und freut sich auf künftige Beiträge zu LNV-Stellungnahmen. Tr

UM-Pressemitteilung
Liste anerkannter Naturschutzvereinigungen

SHB: Verleihung des Kulturlandschaftspreises 2016

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des Schwäbischen Heimatbundes und Sparkassenverbandes Ba-Wü

Mit dem jährlichen Kulturlandschaftspreis würdigen der Schwäbische Heimatbund und der Sparkassenverband BW seit 1990 ein herausragendes Engagement in der Landschaftspflege. Preisträger 2016 sind unter anderem die Aalener Schäferei Markus Rieger, der Schaffelsteiger Verein e.V. aus Esslingen und das Netzwerk Streuobst in Mössingen. Der Jugend-Kulturlandschaftspreis ging an die Jugendgruppe NABU Lauda. Verliehen wurden auch Sonderpreise „Kleindenkmale“. Logr

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Zum Mitmachen und Hingehen

Herbstprogramm Samstags-Forum Regio Freiburg

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Energie, Klima, Umwelt – Wie wollen wir leben? 22.10. – 03.12.2016

Die 23. Reihe des Samstags-Forums Regio Freiburg widmet sich im Schwerpunkt den Themen Green City, Öko-Region & global Probleme, Pioniere, Vorbilder verstehen und mitmachen und damit wieder hochaktuellen Themen mit kompetenten Referent/innen. Der Eintritt ist frei. Der LNV unterstützt die Veranstaltungsreihe als ideeller Mitveranstalter. Logr

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Neue Wechselausstellung BIONIK

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im Naturschutzzentrum Wurzacher Ried

Eine neue spannende Ausstellung zur Wissenschaft der Bionik wird ab Donnerstag, 27.10. für gut 5 Monate im Naturschutzzentrum Wurzacher Ried zu besuchen sein. Bionik beschreibt die kreative Umsetzung von Anregungen aus der Natur/Biologie auf die Technik. Die Ausstellung kann täglich von 10 bis 18 Uhr (01.04. – 31.10.) bzw. von 10 bis 17 Uhr (01.11. – 31.03.) im Gewölbegang des Klosters Maria Rosengarten besucht werden. Der Eintritt ist frei.

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Dorfwettbewerb 2017-2019

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Unser Dorf hat Zukunft

Das MLR hat den 26. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2017 – 2019 gestartet. Er soll Bürger/innen motivieren, die Zukunft in ihren Dörfern aktiv zu gestalten. Teilnehmen können Gemeinden und Gemeindeteile mit überwiegend dörflichem Charakter mit bis zu 3.000 Einwohner/innen in BW. Gemeinden, Vereine oder LEADER-Aktionsgruppen können ihr Dorf bis zum 15. Mai 2017 beim Regierungspräsidium anmelden. Eine Veranstaltungsreihe informiert über erfolgreiche Konzepte: 23.11.2016 in Bühl, 08.12.2016 in Müllheim, 26.01.2017 in Riedlingen, 09.02.2017 in Öhringen. Tr

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Deutscher Klimaschutzpreis der Allianz Umweltstiftung

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Bewerbungsfrist: 09.12.2016

Eingereicht werden können alle abgeschlossenen oder laufenden Projekte und Initiativen zum Klimaschutz und Klimawandel. Das Thema kann von einem naturwissenschaftlichen oder gesellschaftspolitischen Standpunkt oder mit künstlerischen Mitteln bearbeitet werden. Wichtig ist die aktive Umsetzung eines Projektes. Teilnehmen können alle Schüler/innen allgemeinbildender und beruflicher Schulen ab der 7. Jahrgangsstufe. Einsendeschluss ist der 09.12.2016. Zu gewinnen gibt es 5 x 10.000 € und 15 x 1.000 Euro. Logr

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Mitmachen: ADFC-Fahrradklima-Test 2016

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Wie fahrradfreundlich sind Städte und Gemeinden?

Der ADFC-Fahrradklima-Test startet 2016 eine neue Umfrage und sucht Teilnehmer/innen. Bereits 2014 hatten rd. 100.000 Bürger/innen die Fahrradfreundlichkeit in 468 Städten beurteilt und bewertet, ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ob Radwege im Winter geräumt werden und ob sie sich auf dem Fahrrad sicher fühlen. Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und findet 2016 zum siebten Mal statt. Logr

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EU-Petition zum Schutz unserer Böden

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People4Soil sucht Unterstützer

Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „People4Soil“ fordert einen verbindlichen Rechtsrahmen für den europäischen Bodenschutz. Zu den über 400 Unterstützer-Organisationen der EBI zählt u. a. der Deutsche Naturschutzring (DNR). Sie fordern die Anerkennung des Bodens als gemeinsames Gut, das auf EU-Ebene geschützt werden muss und einen verpflichtenden Rechtsrahmen. Im Jahr 2014 hatte die EU den Vorschlag einer Bodenschutz-Rahmenrichtlinie wieder zurückgezogen. Die EBI braucht eine Million Unterstützer, damit sich die EU-Kommission mit ihr befasst. Logr

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Erneuter Ausbruch des Usutu-Virus

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NABU bittet um Meldung toter Vögel

Wegen eines neuen Ausbruchs des südafrikanischen Usutu-Virus ruft der NABU zur Meldung toter Vögel auf. Vor fünf Jahren gab es vor allem unter Amseln und Staren immer wieder durch Usutu-Viren bedingte Todesfälle. Grund für den aktuellen Ausbruch sind die heißen Wochen im Spätsommer. Erkrankte oder verendete Vögel können über ein Online-Formular gemeldet werden. Tote Tiere können zur Untersuchung an das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) gesendet werden. Eine Anleitung zum Verschicken toter Tiere steht online bereit. Tr

NABU-Pressemitteilung, Usutu bitte melden

Bücher, Filme, Neuigkeiten

Nationale Naturlandschaften in BW

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MLR-Broschüre in 3. Auflage

Baden-Württemberg ist reich an beeindruckenden Naturgebieten und historischen Landschaften. Die Broschüre, herausgegeben vom MLR und UM stellt die Nationalen Naturlandschaften Baden-Württembergs vor und macht Lust, diese Schönheiten selbst zu entdecken. Vom Nationalpark Schwarzwald über die Biosphärengebiete Schwarzwald und Schwäbische Alb sowie die sieben Naturparke im Land ist alles dabei. Flo

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… und außerdem

Antibiotikaresistente Bakterien

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Forschungsprojekt in BW zu Übertragungswegen

Die Antibiotika-Resistenzrate sogenannter „Gram-negativer Bakterien“ steigt weltweit rasant an. Die Folge: Immer mehr Patient/innen entwickeln Infektionen mit Erregern, die gegen sämtliche verfügbaren Antibiotika resistent sind. Prognosen gehen von jährlich bis zu 10 Mio. Todesfällen bis 2050 aus. Die drei am Projekt beteiligten Universitätskliniken Tübingen, Freiburg und Heidelberg untersuchen insbesondere die möglichen Übertragungswege von antibiotikaresistenten Bakterien vom Tier auf den Menschen, vor allem durch den Verzehr von Fleisch. Tr

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LNV-Infobrief zum Herunterladen

LNV-Infobrief
November 2016

Impressum:

Endredaktion: Christine Lorenz-Gräser, Bildredaktion: Annette Schade-Michl und Mariana Smirek
Beiträge: Julia Flohr (Flo), Christine Lorenz-Gräser (Logr), Dr. Anke Trube (Tr), Annette Schade-Michl (Sch)
Der LNV-Infobrief berichtet regelmäßig über aktuelle Themen des Natur- und Umweltschutzes.
Der Infobrief ist ein kostenloser Service des LNV.
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