3. März 2017 LNV-Infobrief März 2017

Im Blickpunkt: Fördermitgliedschaft im LNV

Liebe Naturschützerinnen und Naturschützer,
im letzten Jahr hat die LNV-Mitgliederversammlung beschlossen, eine Fördermitgliedschaft für natürliche und juristische Personen einzuführen. Damit soll nicht das Profil des LNV als Dachverband in Frage gestellt werden, vielmehr wollte der LNV seine Finanzierung auf eine – etwas – breitere Basis stellen. Wir wollen nicht die breiten Massen anziehen. Aber manche haben bei ihrer Arbeit in Politik, Verwaltung oder sonst irgendwo gute Erfahrungen mit dem LNV gemacht. Andere schätzen die je nach Situation pragmatische oder konfliktbereite Haltung des LNV, die Früchte trägt. Solche Menschen wollen wir überzeugen, als “Fördermitglieder” einen spürbaren finanziellen Beitrag zur Arbeit des LNV zu leisten.
Dass wir dafür schon einige Prominente gewinnen konnten, entnehmen Sie unserem kürzlich gedruckten Flyer „540.000 Stimmen vereint für den Natur- und Umweltschutz in Baden-Württemberg“ über die Fördermitgliedschaft beim LNV. Wir wünschen uns von Ihnen: geben Sie diese Handreichung an geeignete Personen weiter und legen Sie ein gutes Wort für uns ein. Persönliche Ansprache wirkt immer am besten. Sie erhalten den Flyer in gewünschter Zahl von unserer Geschäftsstelle.

Pragmatisch unterstützt der LNV die Energiewende und den Ausbau der regenerativen Energien. Gewisse Eingriffe in die Landschaft sind dabei unvermeidlich, wenn wir uns von dem atomar-fossilen Zeitalter ver-abschieden wollen. Die Energiewende macht unseren Lebensstil sichtbar – anders als bei Öl oder Atom, wo wir die mit der Gewinnung de Energie verbundenen Umweltschäden gewissermaßen “exportieren” können. Auf der anderen Seite legt der LNV aber auch den Finger in die Wunde, wenn die Energiewende aus dem Ruder läuft. Gemeinsam mit dem NABU haben wir Klage eingereicht gegen eine Anlage des Windparks Braunsbach, der mitten im Nahrungsraum des Rotmilans und in einem Rotmilan-Dichtezentrum errichtet werden soll – eine Anlage wurde sogar bereits gebaut. Investoren, Fachplaner und Genehmigungsbehörden haben hier gegen fachliche und rechtliche Vorgaben verstoßen, und das können wir nicht durchgehen las-sen.

Es grüßt Sie herzlich, Ihr
Dr. Gerhard Bronner
LNV-Vorsitzender

Inhalt
LNV Aktiv
Aus Politik und Verwaltung
Daten, Fakten, Hintergründe
LNV Intern
Aus den Mitgliedsvereinen
Zum Mitmachen und Hingehen
Bücher, Filme, Neuigkeiten
und außerdem

LNV aktiv

Den LNV unterstützen!

Werden Sie Fördermitglied

Kennen und schätzen Sie das LNV-Engagement für die Natur und Umwelt? Wollen Sie uns unterstützen? Dann werden Sie Fördermitglied. Dadurch helfen Sie dem LNV längerfristig planen und sich noch stärker für unsere Natur- und Umwelt einsetzen zu können. Der LNV ist für Politik, Verwaltung und Wissenschaft ein wichtiger Ansprechpartner und mit vielen ehrenamtlichen Naturschutz-expert/innen in ganz BW präsent. Anders als viele glauben, ist der LNV aber keine Behörde sondern ein unabhängiger gemeinnütziger Verein. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung für unsere Arbeit. Logr
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Mobilität wohin? Umsteuern mit und ohne Diesel

Auftaktveranstaltung am 09.03.2017, Hospitalhof Stuttgart

Feinstaubalarm, EU-Vertragsverletzungsverfahren, drohender Arbeitsplatzabbau – der Autoverkehr und vor allem der Diesel kommen nicht aus den Schlagzeilen. Was muss kurz- und mittelfristig geschehen, um die übergroße Abhängigkeit Baden-Württembergs vom Diesel zu überwinden? Eine Veranstaltungsreihe von LNV und Evangelischer Akademie Bad Boll beleuchtet nacheinander für 2020 und für 2030 die Datengrundlage und Lösungsansätze im Spannungsfeld sozialer, gesundheitlicher, rechtlicher und beschäftigungspolitischer Herausforderungen. Wir laden Sie herzlich ein. Logr weiterlesen

LNV fordert Verbesserungen bei der Deutschen Bahn

Sonst lieber Verkauf an die Schweiz oder Österreich ….

In einem offenen Brief an Bundesverkehrsminister Dobrindt fordert der LNV u. a. eine wesentliche Erhöhung der Finanzmittel und einen Bahnverkehrsexperten als neuen Bahnchef, bevorzugt aus der Schweiz. Sollte die Bundesrepublik aber nicht willens und in der Lage sein, die Bahn ausreichend zu unterstützen, schlägt der LNV als letztes Mittel den Verkauf an die Schweizer SBB oder die österreichische ÖBB vor. Diese Bahnen beweisen täglich, dass ein zuverlässiger, flächendeckender und kundenfreundlicher Bahnverkehr möglich ist. Logr

LNV-Pressemitteilung
Offener Brief an Minister Dobrindt

Aktionsprogramm Jagst vorgestellt

Fischbestand hat seit der Jagstkatastrophe 2015 leicht erholt

Mitte Februar stellte das Regierungspräsidium Stuttgart den aktuelle Stand des Aktionsprogramms Jagst vor. Anlass für das Programm war das massive Fischsterben nach dem Brand von ammoniumnitrathaltigen Düngemitteln bei Kirchberg im August 2015. Präsentiert wurde ferner der Abschlussbericht zu den ökologischen Auswirkungen. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion vertrat der LNV Naturschutzaspekte. Lt. LUBW hat sich der Fischbestand auf den erste 25 km stromabwärts der Unfallstelle leicht erholt, ist aber noch weit vom Niveau vor dem Brand entfernt. Logr

Aktionsprogramm Jagst, Abschlussbericht LUBW, Pressemitteilung UM, LNV-Pressemitteilung

LNV-Pressemitteilungen

Naturschützer: Licht und Schatten bei der Jagst-Sanierung
Landesnaturschutzverband begrüßt Zwischenbilanz des Aktionsplanes Jagst

LNV fordert Verbesserungen bei der Deutschen Bahn
Offener Brief an Verkehrsminister Dobrindt

Aus Politik und Verwaltung

Atomausstieg in Neckarwestheim

Block I des Kernkraftwerks kann stillgelegt und abgebaut werden

Das für die Atomaufsicht in Baden-Württemberg zuständige Umweltministerium hat die 1. Stilllegungs- und Abbaugenehmigung für Block I des Kernkraftwerks Neckarwestheim erteilt. Damit steht dem Rückbau aus Sicht der Atomaufsicht nichts mehr im Weg. GKN I ist der erste Reaktor in Baden-Württemberg, der im Rahmen des 2011 beschlossenen Atomausstiegs zurückgebaut werden kann. Flo

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Fische und Kormoran

Kormoranbericht Winter 2015/2016

Für den Winter 2015/2016 hat die Fischereiforschungsstelle (FFS) den aktuellen Kormoran-Bericht vorgelegt. Vom 1. April 2015 bis 31. März 2016 wurden insgesamt 1.459 Kormorane erlegt (790 an Fließgewässern, 612 an stehenden Gewässern und 53 an teichwirtschaftlichen Anlagen). Die Zahl liegt etwas unter der Anzahl im vorangegangenen Winter. In Baden-Württemberg steigt der Brutbestand des Kormorans weiter, der Winterbestand ist wahrscheinlich unverändert hoch oder nimmt zu. Tr

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UM veröffentlich aktuelle Hochwasserrisikokarten

Informationen helfen für frühzeitige Schutzmaßnahmen

In den Hochwasserrisikokarten für 11.300 km Gewässer in BW ist dargestellt, welche Nutzungen und welche Objekte bei bestimmten Hochwasserereignissen betroffen sind. Die Risikokarten werden durch Steckbriefe ergänzt, in denen die betroffenen Nutzungen für jede Gemeinde flächenmäßig bilanziert und die gefährdeten Objekte konkret benannt werden. Die Informationen bilden die Grundlage zur Beurteilung der Risiken und des Handlungsbedarfs und sind auch für Naturschützer/innen interessant. Logr

Informationen zum Hochwasserrisikomanagement
Hochwasserrisikomanagement-Karten
Informationsdienst UDO (Umwelt-Daten und -Karten Online) des Landes

LUBW veröffentlicht aktuelles Behördenverzeichnis

Aktualisierte Zusammenstellung der Kontaktdaten im Natur- und Umweltschutz

Keine lange Suche mehr nach Ansprechpartner/innen. Die LUBW hat das „Verzeichnis der Behörden für Naturschutz, Umweltschutz und der Naturschutzbeauftragten“ aktualisiert. Es enthält annähernd komplett sämtliche Mitarbeiter/innen, die auf den verschiedenen Ebenen (Ministerien, LUBW, Forst, Geoinformation, Regierungspräsidien, Landratsämter u. a.) für den Natur- und Umweltschutz zuständig sind. Die Kontaktdaten der anerkannten Naturschutzverbände sind natürlich auch erfasst. Logr

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Stiftung Naturschutzfond – Projektförderung 2018

Informationsveranstaltung am 14.03.2017, Antragsfrist 01.05.2017

Die Stiftung Naturschutzfonds schreibt die Projektförderung 2018 aus. Mittel können Verbände, Hochschulen, Kommunen usw., aber auch Privatpersonen beantragen. Die Projektförderung soll helfen, die Ziele der Naturschutzstrategie BW umzusetzen, allen voran den Erhalt der biologischen Vielfalt. Für Naturschutzverbände ist eine 90% Förderung möglich. Eine Informationsveranstaltung über die Antragsstellung, insbesondere für neue Projektpartner, ist am 14.03.2017 in Stuttgart. Logr

Projektförderung
Naturschutzstrategie

Fußverkehrs-Checks 2017: Lebensqualität gestalten!

Neue Geh-Kultur im Land entwickeln; Bewerbungsfrist 20.03.2017

Mit dem Aufruf an Kommunen, sich zu bewerben, eröffnete das Verkehrsministerium die dritte Runde der Fußverkehrs-Checks. Unter den Bewerbern wählt eine Fachjury acht Kommunen aus, in denen mit Unterstützung des Landes professionelle Fußverkehrs-Checks durchgeführt werden. Stärken und Schwächen im örtlichen Fußverkehr werden ermittelt und Vorschläge für die Gestaltung attraktiverer und sicherer Wege erarbeiten. Für die Lebensqualität in Kommunen spielt der Fußverkehr eine zentrale Rolle. Logr

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Sechs neue RadKULTUR-Kommunen

Weitere Infos auf dem Landes-Informationsportal zur Fahrradförderung

Im Jahr des 200. Fahrrad-Jubiläums hat die Initiative RadKULTUR des Verkehrsministeriums weitere RadKULTUR-Kommunen ausgewählt, denen das Land hilft, die Begeisterung fürs Radfahren im Alltag zu steigern. In Bad Säckingen, Bühl, Landkreis Heilbronn, Kirchheim unter Teck, Ostfildern und Ravensburg findet 2017 ein vielfältiges Programm statt, das Radkultur für die Bürger/innen vor Ort erlebbar macht. Die Städte Bad Säckingen, Bühl, Ostfildern und Ravensburg treten neu in den Kreis von bislang dreizehn RadKULTUR-Kommunen ein. Logr

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Flächen gewinnen durch Innenentwicklung

Ausschreibung Förderprogramm 2017 gestartet; Antragsfrist 07.04.2017

Das Wirtschaftsministerium setzt das Förderprogramm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ fort. Ausdrücklich erwünscht sind Anträge, die zu einer verbesserten Flächeneffizienz in der Kommune führen. Die Projekte sollten insgesamt rasch umsetzbar sein und zeitnah zu einer (Wieder-) Nutzung von Innenentwicklungspotenzialen führen. Der LNV ist Mitglied im Gremium und wünscht allen Bewerber/innen viel Erfolg! Logr

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Förderprogramm Klimaschutz-Plus

Zuschüsse von rund 11,5 Millionen Euro für Vereine und andere

Mit dem Förderprogramm Klimaschutz-Plus unterstützt das Umweltministerium die energetische Sanierung und den Einsatz regenerativer Energien bei der Wärmeversorgung in Nichtwohngebäuden ebenso wie die Einführung von Energiemanagementsystemen. Je nach Programmbestandteil variieren die Antragsfristen (29.06.2017 oder 30.11.2017). Das Klimaschutzgesetz BW schreibt vor, die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2050 um 90 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Logr

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Daten, Fakten, Hintergründe

Fledermausschutz im Wald beim Bau von Windrädern

Empfehlungen des BfN zur Lebensraumsicherung und Kollisionsvermeidung

Zahlreiche in Deutschland vorkommende Fledermausarten sind auf den Wald als Lebensraum angewiesen. Errichtung und Betrieb von Windenergieanlagen in Wäldern stellen eine Gefahr für sie dar. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat Empfehlungen für die Erfassung von Fledermausarten und für Schutzmaßnahmen beim Bau und Betrieb von Windrädern im Wald veröffentlicht, mit denen sich Konflikte vermeiden oder zumindest verringern lassen. Brinkmann (2016): Fledermäuse und Windkraft im Wald. – Naturschutz und Biologische Vielfalt 153, Bonn – Bad Godesberg, 400 S., Flo

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Windkraftempfindliche Arten in BW

Verbreitungskarten der LUBW aktualisiert

Die LUBW bereitet im Rahmen ihres Auftrages, Planungshilfen zum Thema „Windkraft und Naturschutz” zur Verfügung zu stellen, verfügbare Daten von windkraftempfindlichen Arten für eine Kartendarstellung auf. Die in enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz im NABU erarbeiteten Kartengrundlagen zur Brutverbreitung von Wanderfalke und Uhu stehen ab sofort in einer aktualisierten Fassung zur Verfügung. Flo

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Wasserkraftanlagen

Fischschutz und Fischabstieg

Bei der Planung neuer Kraftwerke lassen sich die Anforderungen an Fischschutz und Fischabstieg vergleichsweise unproblematisch umsetzen. Bei Bestandsanlagen sind dagegen oft bauliche Zwangspunkte zu berücksichtigen. Laut der LUBW-Handreichung „Fischschutz und Fischabstieg an Wasserkraftanlagen“ werden die vier Komponenten „Fischschutzanlage mit Leitsystem“, „Einlaufbauwerk(e)“, „Bypass“ und „Unterwasserbereich“ konzipiert und diese dann so aufeinander abgestimmt, dass sie die Kriterien eines Abstiegskorridors für Fische erfüllen. Tr

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Strom-Netzausbauplan Baden-Württemberg

Netze BW GmbH stellt Liste vorrangiger Projekte ins Internet

Durch den Um- und Ausbau der Stromnetze ist die Netze BW GmbH derzeit dabei, das Stromnetz zukunftssicher zu machen. Für die frühzeitige Information der Bürger/innen über die geplanten und laufenden Projekte für 110-kV-Hochspannungsleitungen und Umspannwerke hat das Unternehmen im Internet Informationen auf der Basis des Netzausbauplans 2014 zusammengestellt, die im Jahr 2016 verifiziert und neu berechnet wurden. Eine Liste von vorrangigen Projekten und eine Übersichtskarte sind dort zu finden. Tr

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Flächenfraß durch Parkplätze

Automobil-Auslieferungsparkplatz wuchert Richtung Süden

Im letzten LNV-Infobrief berichtete der LNV über seine Erhebung zur Flächenverschwendung durch Großparkplätze. Ein eklatantes Beispiel dafür findet sich nun im Ortenaukreis. Dort hat der Kippenheimer Gemeinderat kürzlich der Erweiterung des 90 ha großen Parkplatzes der Firma Mosolf um vier Hektar zugestimmt. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche soll Platz für rund 2.000 Fahrzeuge machen. Gegen die ursprünglichen Erweiterungspläne um 18 ha hatte sich damals vehement der BUND ausgesprochen und immerhin einen Teilerfolg errungen. Logr

BUND-Pressemitteilung, LNV-Pressemitteilung
LNV-Erhebung zu Großparkplätzen

Verkehrsträgervergleich

Bahn bei Sicherheit vor Bus und Auto

Im aktuellen Verkehrsträgervergleich von Allianz pro Schiene und Automobil-Club Verkehr (ACV) behauptet die Eisenbahn in Deutschland souverän ihren Spitzenplatz als sicherstes Verkehrsmittel. Danach war im deutschen Zehnjahresschnitt von 2006 bis 2015 das Todesrisiko für Insassen eines Pkw 75-mal höher als für Bahnreisende. Beim Verletzungsrisiko fällt der Abstand im Verkehrsträgervergleich noch größer aus: Bezogen auf die Personenkilometer ist die Wahrscheinlichkeit zu verunglücken bei jeder Autofahrt gut 127-mal höher als bei einer Bahnfahrt. Tr

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Wirkung von Tempo 30 an Hauptverkehrsstraßen

Verkehrssicherheit steigt

Das Umweltbundesamt untersuchte die Auswirkung von Tempo 30 auf die tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten, die Leistungsfähigkeit der Straßen, den Verkehrsfluss, Lärm, Luftschadstoffe, Verkehrssicherheit, Verlagerungseffekte sowie die Wahrnehmung der Anwohner. Die Effekte waren stets positiv. Etwa nimmt die Verkehrssicherheit nimmt immens zu: so steht ein Fahrzeug bei Tempo 30 bereits, während ein Fahrzeug mit Tempo 50 in der gleichen Situation noch unverändert mit 50 km/h unterwegs ist. Logr

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Luftqualitäts-Bericht 2016

Auswertung des Umweltbundesamtes (UBA)

Die Auswertung der Luftqualität in Deutschland für das Jahr 2016 basiert auf vorläufigen, noch nicht abschließend geprüften Daten aus den Luftmessnetzen der Bundesländer und des Umweltbundesamtes zum Stand 18.01.2017. Die endgültigen Daten stehen erst Mitte 2017 zur Verfügung. Die jetzt vorliegenden Werte lassen aber eine generelle Einschätzung des vergangenen Jahres zu. Betrachtet werden die Schadstoffe Feinstaub, Stickstoffdioxid sowie Ozon, bei denen nach wie vor Überschreitungen der geltenden Grenzwerte Gesundheit auftreten. Logr

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Ökologische Landwirtschaft wächst in BW

Marke von zehn Prozent geknackt

Nach Angaben des MLR hat im vergangenen Jahr im Schnitt täglich ein landwirtschaftlicher Betrieb in BW auf ökologischen Landbau umgestellt. Der Anteil ökologisch bewirtschafteter Flächen im Lande liegt mit über 10% deutlich über dem Bundesdurchschnitt (rund 6,5%). Nach vorläufigen Zahlen nahm die Fläche im Jahr 2016 um rund 20.000 ha zu. Parallel steigt die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen und ökologisch erzeugten Lebensmitteln aus Baden-Württemberg nach Angaben des Landes stetig an. Logr

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Nachhaltigkeitsinstrumente für die Landwirtschaft

Neue Website Nachhaltigkeit Agrar

Die von der Bioland Beratung GmbH betriebene Website bietet Landwirten und Unternehmen eine Übersicht über die relevantesten Instrumente, mit denen sie Nachhaltigkeit messen und bewerten können. Aufgezeigt werden u. a. Beratungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Betriebsentwicklung sowie die Unterschiede in der Anwendung der Instrumente RISE, DLG-Nachhaltigkeitszertifikat, KSNL und SMART. Logr

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LNV intern

Termine

    LNV-Arbeitskreis-Sprechertreffen

  • im Regierungsbezirk Freiburg: Dienstag, 04.04.2017 von 16:00 – 20:30 Uhr, Freiburg
  • im Regierungsbezirk Stuttgart: Donnerstag, 27.04.2017 von 16:00 – 20:30 Uhr, Stuttgart

Jens Mück von der Wildforschungsstelle beim LAZBW wird bei beiden Treffen einen Fachvortrag über „Die Allianz für Niederwild“ halten, ein Zusammenschluss aus Landnutzern und Naturschutz zur Verbesserung der Agrarlebensräume, zum Stopp des Artenschwunds in der Feldflur und der Abnahme feldbewohnender Wildtiere. Herr Mück ist auch ehrenamtlicher Referent für Landwirtschaft beim LNV.

LNV-Mitgliederversammlung am Samstag, 13. Mai 2017 in Stuttgart.
Einladungen zur Mitgliederversammlung wurden bereits verschickt.

Zum Vormerken: LNV-Zukunftsforum Naturschutz am 11.11.2017 zum Thema Insektensterben

Aus den Mitgliedsvereinen

SHB: Kulturlandschaftspreis 2017

Bewerbungen bis zum 31.05.2017 möglich

Der vom Schwäbischen Heimatbund und dem Sparkassenverband Baden-Württemberg ausgelobte Preis würdigt zum 27. Mal den Einsatz zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der Kulturlandschaften im württembergischen Landesteil. Für einen der begehrten Preise kann man sich bis Ende Mai 2017 bewerben. Einer der Hauptpreise wird als Jugend-Kulturlandschaftspreis vergeben. Ebenfalls ausgelobt wird ein “Sonderpreis Kleindenkmale”. Logr

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Zum Mitmachen und Hingehen

Aufpreisvermarktung von Streuobstprodukten

MLR und NABU stellen Studie vor: 25.03.2017 in Hohenheim

Anlass der gemeinsamen Tagung „Attraktive Preise für Streuobst – Impulse für die regionale Vermarktung mit Aufpreis“ von MLR und NABU LV ist die Vorstellung der Ergebnisse des Projektes „Aufpreisvermarktung von Streuobstprodukten in Baden-Württemberg“. Neben Projektergebnissen und Informationen über Biozertifizierung und Marketing stehen der Austausch und die Diskussion etwa von Erfahrungen zur Inwertsetzung von Streuobstwiesen durch Vermarktung „mit Mehrwert“ im Vordergrund. Logr

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Schwarzwildbejagung im Zeichen von ASP

Vortragsreihe Jagd an der HS für Forstwirtschaft; 23.03.2017 in Rottenburg/N

Der Referent Dr. Hinrich Zoller sieht die bisher in Deutschland angewandten Konzepte zur Schwarzwildbejagung kritisch und hält sie nicht zur Regulierung von Schwarzwildbeständen unter dem Aspekt einer drohenden Schweinepest geeignet. Thema der Veranstaltung ist u. a. die Bedeutung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) für die Jagdausübung und welche Maßnahmen notwendig und geeignet sein können, um die Schwarzwildbestände effektiv zu regulieren. Logr

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Landesweiten Artenkartierung Reptilien und Amphibien

Jahresveranstaltung am 08.04.2017 in Stuttgart

Die Teilnehmer/innen der Landesweiten Artenkartierung (LAK) sind herzlich zur Jahresveranstaltung der LAK eingeladen. Vorgestellt werden die aktuellen Ergebnisse der LAK sowie u. a. das Reptil des Jahres 2017, die Blindschleiche. Weiterer Schwerpunkt sind invasive Arten von europaweiter Bedeutung und etwa die neozoischen Krebse. Am Nachmittag laden Artenworkshops oder kostenlose Führungen in der Wilhelma oder im Museum am Löwentor ein. Anmeldung ist erforderlich. Der LNV ist Projektpartner. Logr

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Moorschutz in Süddeutschland

Situation, Schlüsselfaktoren, Zukunft; 26./27.04.2017 in Biberach

Die u. a. von FVA und LUBW veranstaltete Tagung informiert mit Vorträgen und einer Exkursion über aktuelle Themen des Moorschutze in Süddeutschland. Vorgestellt werden u. a. praktische Beispiele zur Erhaltung und Wiedervernässung von Mooren aus der länderübergreifende Zusammenarbeit von Baden-Württemberg und Bayern. Der Moorschutz zählt aufgrund seiner Bedeutung für die Biodiversität und den Klimaschutz zu den Schwerpunkt der Naturschutzstrategie BW. Anmeldefrist ist der 05.04.2017. Logr

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Seminare und Veranstaltungen der Umweltakademie

Jahresprogramm 2017

Die Umweltakademie Baden-Württemberg hat wieder eine Fülle von Veranstaltungen, Fortbildungen und Seminaren im Jahresprogramm, die für ehrenamtliche Naturschützer/innen nützlich sind. Dazu zählen Fortbildungen zu Fachberatern für Hornissen-, Biber- oder Fledermausschutz ebenso wie z. B. die Zertifizierung von Feldbotanikern oder der Naturschutzgipfel und Biodiversitätskongress. Reinschauen lohnt sich! Logr

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Insektenfreundliche Gartengestaltung

Blütenbesuchern Nahrung und Lebensraum bieten

Die Tage werden wieder länger, die Natur erwacht allmählich aus dem Winterschlaf ─ wie wäre es, wenn Sie Ihren Garten oder Balkon in diesem Jahr ganz gezielt für Bienen, Schmetterlinge und andere Blütenbesucher attraktiv gestalten würden? Durch die Auswahl heimischer Blütenpflanzen und das Bereitstellen von Unterschlupfmöglichkeiten lässt sich auch auf kleinen Flächen Nahrungs- und Lebensraum für Insekten schaffen. Nützliche Tipps enthält die Internetseite des NABU, z.B. zum Projekt „3 x mehr Natur“. Flo

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Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat

EU entscheidet Ende 2017 über weitere Zulassung des Totalherbizids

Umweltorganisationen aus 13 EU-Ländern haben eine Bürgerinitiative zum Verbot von Glyphosat gestartet. Dazu sind bis Ende Juni eine Million Unterschriften nötig. Das in Deutschland vor allem unter dem Markennamen „Roundup“ bekannte Glyphosat ist das meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel der Welt und ein Totalherbizid. Glyphosat ist laut Krebsforschungsagentur der WHO wahrscheinlich krebserregend – und es trägt maßgeblich zum Artensterben in der Agrarlandschaft bei. Die EU entscheidet Ende 2017 über die Zulassung von Glyphosat für weitere 10 bis 15 Jahre. Logr

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Bücher, Filme, Neuigkeiten

Jenseits von Belehrung und Bekehrung

Veröffentlichung des Bundesamtes für Naturschutz

Wie kann Kommunikation über Ethik im Naturschutz gelingen? Die Dokumentation des gleichlautenden Expertenworkshops vom Oktober 2016 in Hohenheim enthält das einführende Thesenpapier, die Ausarbeitungen aller Vorträge und ein Fazit. Aktivitäten zur Erhaltung der biologischen Vielfalt benötigen gesellschaftliche Unterstützung. Dazu braucht es handlungsorientierten Lernen in sämtlichen Lebensbereichen. Logr

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… und Hirschberg ist dann weg!?

Innenentwicklung statt neuer Siedlungen im Außenbereich!

Neue Wohn- und Gewerbegebiete auf der grünen Wiese sind für Gemeinden ein Verlustgeschäft und können sie in den finanziellen Ruin treiben. So die Vorhersage des Finanzfachmanns Thilo Sekol für seine Heimatgemeinde Hirschberg im Rhein-Neckar-Kreis. Seine Darstellung ist zwar nicht frei von Überspitzungen und vermeidbarer Polemik, die Forderung allerdings wohlbegründet: Nutzt leerstehende Gebäude, Gewerbebrachen und Baulücken im Innenbereich für die Ortsentwicklung. Das spart Geld, kommt allen Einwohnern zu Gute und erhält wertvolle Naturräume. Wir wünschen dem Buch viele Leser. Denn Hirschbergs gibt es viele! 16,90 € , 204 Seiten, ISBN: 9783867745642. Grub

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Baumschutz I: IDUR-Sonderheft Sonderheft 69

Leitfaden

Ob in dicht besiedelten Städten oder in intensiv landwirtschaftlich genutzten Gebieten: Einzelne Bäume können eine herausgehobene Stellung für Natur und Landschaft haben. Das neue Heft des Informationsdienst Umweltrecht e. V. (IDUR) befasst sich mit den rechtlichen Grundlagen des Baumschutzes und mit Verkehrssicherungspflichten. Es soll Naturschützer/innen helfen, einen Überblick über die unterschiedlichen Schutzstellungen von Bäumen zu geben, damit gezielter Baumschutz gelingen kann. Preis: 17 € zzgl. Porto; Bezug über info@idur.de oder Telefon 069/252477. Logr

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Baumschutz II: BUND-Handreichung zu Baumfällungen

Zusammenstellung rechtlicher Grundlagen für BW

Auch der BUND hat sich mit dem Baumschutz befasst und beantwortet in einer Handreichung die Fragen, wie illegale Baumfällungen zu erkennen sind und was Naturschutzaktive ggf. tun können. Was hat es z. B. mit der Regelung nach § 39, Abs 5 BNatSchG auf sich, wonach das Abschneiden (Fällen) oder das Auf-den-Stock-setzen von Gehölzen im Außenbereich außerhalb des Waldes vom 1. März bis 30. September verboten ist? Welche Bedeutung hat der Alleenschutz in § 31 Abs. 2 NatSchG? Und was ist zu tun bei vermuteten Verstößen. Die Handreichung gibt wertvolle Hinweise. Logr

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Neue Rote Liste der Pilze, Teil 1 (Großpilze)

BfN gibt 8. Band der Roten Liste Deutschlands heraus

Die neue Rote Liste des Bundesamt für Naturschutz (BfN) bietet einen umfassenden Überblick über den Bestand und die Gefährdung der Großpilze Deutschlands sowie erstmals eine Gesamtartenliste für heimische Ständer- und Schlauchpilze. Die wesentlichen Gefährdungsursachen werden genannt und daraus Handlungsempfehlungen, Wissensdefizite und der Forschungsbedarf werden aufgezeigt. Ergänzt wird der Band durch eine detaillierte Einführung in die Biologie und Bedeutung aller Pilze und pilzähnliche Gruppen. 440 S. (ISBN 978-3-7843-5454-5), Preis: 39,95 €. Flo

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Veröffentlichungen des BfN

Viel Informatives zum Bestellen und Herunterladen

Viel Informatives zum Bestellen und Herunterladen
Kennen Sie die Internetseite des Bundesamtes für Naturschutz (BfN)? Die Rubrik „Infothek“ enthält neben verschiedenen Naturschutz-Informationssystemen und Kartendiensten auch zahlreiche Veröffentlichungen zu Naturschutzthemen, so z. B. die kostenlos als pdf-Datei erhältlichen „BfN-Skripten“ zu Artenschutz, Biologischer Vielfalt, Eingriffsregelung, Erneuerbaren Energien, Gentechnik und vielem mehr.
Flo

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… und außerdem

Earth Hour 2017

Licht aus für den Klimaschutz am 25. März

Die WWF Earth Hour aus dem Jahr 2007 ist eine einfache Idee, die schnell zu einem weltweiten Ereignis wurde: Millionen Menschen auf der ganzen Welt schalten auch 2017 wieder für eine Stunde am gleichen Abend das Licht aus und setzen damit gemeinsam ein unübersehbares Zeichen für mehr Umwelt- und Klimaschutz. Am 25. März Punkt 20:30 Uhr ist es soweit: Ganze Straßenzüge und viele berühmte Wahrzeichen weltweit versinken für eine Stunde gewollt im Dunkeln. Setzen Sie ein Zeichen und machen Sie mit! Flo

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LNV-Infobrief März 2017

Impressum:

Endredaktion: Christine Lorenz-Gräser, Bildredaktion: Annette Schade-Michl und Kristin Pfeiffer
Beiträge: Julia Flohr (Flo), Christine Lorenz-Gräser (Logr), Dr. Anke Trube (Tr), Annette Schade-Michl (Sch)
Der LNV-Infobrief berichtet regelmäßig über aktuelle Themen des Natur- und Umweltschutzes.
Der Infobrief ist ein kostenloser Service des LNV.
Bestellung unter lnv-bw.de oder mit einer Email an info@lnv-bw.de. Bitte geben Sie Name, Verein/Institution, Funktion an. Persönliche Daten werden ausschließlich zum Zwecke des Versendens des Infobriefs gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Er kann jederzeit per E-Mail oder unter lnv-bw.de abbestellt werden.

Themen zu diesem Artikel: Infobrief

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