6. März 2015 LNV-Infobrief März 2015

Im Blickpunkt: Banken finanzieren Straßenbau

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Ein Gespenst taucht wieder auf: In den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts wurden teure Straßenbauprojekte erstmals durch „Private Vorfinanzierung“ gebaut, so zum Beispiel das nur rund 7 km lange Teilstück der B 31 zwischen Freiburg und Kirchzarten. Das Projekt wurde dadurch doppelt so teuer wie bei einer ordentlichen Finanzierung aus dem Staatshaushalt. Dies nicht zuletzt wegen der Zinsen, die die Banken während der 15-jährigen Rückzahlungszeit kassierten.
Der Bundesrechnungshof hatte damals vergeblich versucht, die private Vorfinanzierung zu stoppen. Ein wichtiger Grund für die staatlichen Überwacher war auch, dass die vorgeschriebene Haushaltsklarheit und -wahrheit fehlte: Man hatte schlicht Schulden gemacht, ohne diese im Haushalt ausweisen zu müssen.
Nicht nur der Laie, auch der Fachmann wundert sich: Privatfinanzierungspläne für den Bau neuer Straßen tauchen plötzlich aus der jahrzehntelangen Versenkung wieder auf. Wir meinen: Darüber sollte man in unserer Gesellschaft nachdenken: Wollen wir Straßen, bei denen die Interessen privater Investoren zu berücksichtigen sind? Wollen wir, dass wieder am Staatshaushalt vorbei Schulden gemacht werden? Wollen wir, dass ohnehin teure Straßenprojekte noch teurer werden, weil die Rendite der Investoren u n d der Banken eine Hauptrolle spielen?
Wir wollen das nicht! Und das nicht nur, weil mit diesem unlauteren Finanzierungsinstrument ein veraltetes Mobilitätsverständnis durch immer mehr Straßen dauerhaft zementiert würde, sondern auch, weil wir als Staatsbürger und Steuerzahler auf Wahrheit und Klarheit des Staatshaushaltes bestehen müssen. Last but not least: Flächen gewinnen in Baden-Württemberg kann man nicht durch immer neuen Straßenbau – auch nicht wenn dieser trickreich am Haushalt vorbei finanziert wird.

Ich grüße Sie herzlich
Reiner Ehret
LNV-Vorsitzender

Inhalt
LNV Aktiv
Aus Politik und Verwaltung
Daten, Fakten, Hintergründe
LNV Intern
Aus den Mitgliedsvereinen
Zum Mitmachen und Hingehen
Bücher, Filme, Neuigkeiten
und außerdem

LNV aktiv

Herausforderung für den Naturschutz

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LNV-Vorsitzender Reiner Ehret bei DAV-Tagung in Freiburg

In seinem Beitrag bei der Naturschutz-Tagung 2014 des Deutschen Alpenverein (DAV) „Berge als Ressource – Wie lange reichen die Vorräte“ in Freiburg stellt sich der LNV-Vorsitzende der Herausforderung Energiewende / Naturschutz und mahnt vor den Folgen eines Festhaltens an der konventionellen Energieversorgung. Nachzulesen ab Seite 21 des Tagungsbandes. Logr

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Mobile Verkohlung

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Carbonisierung im Dienste der Landschaftspflege

Der LNV hat eine Studie unterstützt, in der die Verwertung von Landschaftspflegegut durch Verkohlung untersucht wurde. Ende März/Anfang April kann das Verfahren nun bei einem Verkohlungversuch mit dem „Carbo-Mob“ bei Freiburg besichtigt werden. Pflegeschnittgut, das normalerweise offen verbrannt würde, wird mit einem Versuchsmodell einer mobilen Verkohlungsanlage zu Biokohle verarbeitet. So können Emissionen eingespart werden. Infos und Anmeldung bei Dr. Carola Holweg : mail@carola-holweg.de

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LNV-Pressemitteilungen

LNV: MdL Müller befürwortet weitere Zersiedlung der Bodenseeregion

Aus Politik und Verwaltung

Novellierte Landesbauordnung in Kraft getreten

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Schwerpunkt liegt auf sozialen und ökologischen Kriterien

Die novellierte Landesbauordnung (LBO) ist am 01.03.2015 in Kraft getreten und legt ein stärkeres Gewicht auf soziale und ökologische Aspekte beim Bauen, etwa durch Vorgaben für Fahrradstellplätze. Regelungen zur Begrünungen baulicher Anlagen und zur leichteren Nutzung regenerativer Energie sollen Anreize für ökologisches Bauen setzen. Logr

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LNV-Stellungnahme

Ersatzzahlungen für Naturschutzprojekte nutzen

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Antragsfrist bei der Stiftung Naturschutzfonds: 01. Juli 2015

Auch Gelder aus Ersatzzahlungen kommen Naturschutzprojekten zugute. Projektanträge nimmt die Stiftung Naturschutzfonds entgegen. Die Anträge sind zuvor mit den zuständigen Regierungspräsidien abzustimmen und können nur über diese bei der Stiftung Naturschutzfonds eingereicht werden.
Weitere Infos gibt’s bei der Stiftung Naturschutzfonds Frau Egger Tel.: 0711-126-2139 und Frau Guillier Tel.: 0711-126-2928. Logr

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Nationalpark Schwarzwald

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Drei Zonen abgesteckt

Fast genau ein Jahr nach seiner Gründung hat der Nationalpark Schwarzwald nun eine erste Gliederung bekommen. Der Nationalparkrat, in dem die umliegenden Gemeinden, Kreise und Städte vertreten sind, legte die Einteilung der Fläche in drei unterschiedliche Zonen in seiner letzten Sitzung einstimmig fest. Tr

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Fischerei künftig beim Forst

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Organisationsänderung im Ministerium Ländlicher Raum (MLR)

Zuständig für Grundsatzfragen der Fischerei einschließlich der Fördermaßnahmen, der Aufgaben der obersten Fischereibehörde sowie der Fachaufsicht über die Fischereiforschungsstelle ist seit dem 15.01.2015 die Abteilung 5 (Waldwirtschaft, Landesbetrieb Forst im Ministerium für den Ländlichen Raum) im MLR. Logr

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Nachhaltigkeitsstrategie

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Nachhaltigkeitsberichte der Ressorts beschlossen

Am 20. Januar 2015 hat der Ministerrat die Nachhaltigkeitsberichte der Landesregierung beschlossen. Darin legen alle Ressorts Rechenschaft über ihre Politik der Nachhaltigkeit ab. Die Berichte führen die relevanten Ziele sowie die jeweiligen Maßnahmen auf, die notwendig sind, um diese Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Die Nachhaltigkeitsberichte sollen im Abstand von circa fünf Jahren fortgeschrieben werden. Tr

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Pressemitteilung Staatsministerium

Startschuss für Fußverkehrsförderung

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Zu Fuß gehen soll attraktiver und sicherer werden

Ein Viertel aller Wege werden zu Fuß zurückgelegt – trotzdem sind Fußgänger die Stiefkinder der Verkehrspolitik. Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur (MVI) hat nun ein Programm zur systematischen Fußverkehrsförderung gestartet. Als erste landesweite Maßnahme sollen ab Frühjahr in mindestens 10 Kommunen Fußverkehrschecks durchgeführt werden. Kommunen können sich um die Teilnahme bewerben. Logr

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Neuer FVA-Abteilungsleiter

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Prof. Ulrich Schraml leitet Abteilung „Wald und Gesellschaft“

Seit dem 01.02.2015 ist Prof. Ulrich Schraml Leiter der Abteilung „Wald und Gesellschaft“ bei der Forstlichen Versuchsanstalt (FVA) in Freiburg. Die Abteilung untersucht die Bedürfnisse der Bevölkerung zum Wald und erforscht, wie eine nachhaltige Waldbewirtschaftung gestaltet und kommuniziert werden kann. Vorgänger Dr. Thomas Waldenspuhl ist heute Leiter des Nationalparks Schwarzwald. Logr

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Daten, Fakten, Hintergründe

Landwirtschaft soll Emissionen senken

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Bundregierung beschließt Aktionsplanprogramm Klimaschutz 2020

Bis zu 78 Millionen Tonnen Treibhausgase sollen durch ein im „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ festgeschriebenes Maßnahmenpaket eingespart werden. Die Maßnahmen betreffen auch die Treibhausgas-Emissionen der Landwirtschaft, die etwa durch die Novelle der Düngeordnung deutlich gesenkt werden sollen. Tr

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Umweltrat fordert Stickstoffstrategie

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Zwei Gutachten kritisieren hohe Stickstoffemissionen

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen empfiehlt der Bundesregierung, gemeinsam mit den Ländern eine „nationale Stickstoffstrategie“ zu entwickeln. Neben Emissionen aus der Verbrennung in den Sektoren Verkehr und Energiewirtschaft spiele die Landwirtschaft eine Schlüsselrolle. Auch das Umweltbundesamt (UBA) hat das Positionspapier „Reaktiver Stickstoff in Deutschland – Ursachen, Wirkungen, Maßnahmen“ veröffentlicht. Tr

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Der Wald in Deutschland

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Zum Stand der Dinge

„Der Wald in Deutschland. Ausgewählte Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur“ heißt die 54-seitige Broschüre, die das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) herausgegeben hat. Für die Bundeswaldinventur wurden rund 11,4 Millionen Hektar Wald erfasst. Nur 3% der Waldfläche werden nicht für die dauerhafte Holzproduktion verwendet. Tr

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Windenergie und Infraschall

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Messprojekt zu tieffrequenten Geräuschen und Infraschall

Die LUBW (Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg) hat einen Zwischenbericht zum Messprojekt „Tieffrequente Geräusche und Infraschall von Windkraftanlagen und anderen Quellen“ veröffentlicht. Ein Ergebnis der bisherigen Messungen ist, dass Windenergieanlagen zu keinen nennenswerten Infraschallimmissionen führen. Tr

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Verkehr in Zahlen

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Standardtabellenwerk zu allem, was sich bewegt

Erstmals seit 40 Jahren erscheint dieses vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) bearbeitete und über 300 Seiten starke Werk auch online als Download. Es enthält aktuelle Zahlen und Zeitreihen von den Investitionen in die Infrastruktur über Verkehrsaufkommen und –leistung bis hin zum tägliche Mobilitätsverhalten der Deutschen. Nicht alle Erhebungsmethoden und Sichtweisen dieses umfassenden Rundumschlags sind allerdings in der Fachwelt unumstritten. Logr

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LNV intern

Termine
14.04.2015, 16.00 Uhr – LNV-AK-Treffen im Regierungsbezirk Stuttgart in Stuttgart
Thematischer Schwerpunkt ist voraussichtlich die baurechtliche Eingriffsregelung und die Unterschiede zur naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung
16.05.2015 – LNV-Mitgliederversammlung in Stuttgart
und feierliche Verabschiedung des Vorsitzenden Reiner Ehret
21.11.2015, 09.30 Uhr – LNV-Zukunftsforum Naturschutz in Stuttgart
Thema: Böden – ihre Bedeutung und Gefährdung / Bodenschutz


Karl-Heinz Frey geehrt

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Staufermedaille erhalten

Karl-Heinz Frey, ehemalige LNV-Arbeitskreissprecher (11/2005-09/2012) ist am 23.02.2015 mit der Staufermedaille des Landes geehrt worden. „Widerstand als Leistungssport“ titeln die Lokalzeitungen. Der LNV gratuliert Herrn Frey ganz herzlich. Tr

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Der LNV trauert um Adalbert Koch

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LNV-AK-Gebietsbearbeiter für das hintere Kinzigtal

Ende Januar starb völlig überraschend unser engagierter Mitstreiter Adalbert Koch. Von 1998 bis zu seinem Tode war Adalbert Koch Sprecher für den LNV im Hinteren Kinzigtal, Ortenaukreis. Es gelang ihm, mit Nachdruck, Mut und mit großem Engagement dem Naturschutz Gehör zu verschaffen. Der LNV verliert mit Adalbert Koch einen kompetenten und beharrlichen Mitstreiter für unser gemeinsames Anliegen. Wir empfinden tiefe Dankbarkeit Adalbert Koch gekannt zu haben und für sein Wirken in unserem Verband. Reiner Ehret

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Aus den Mitgliedsvereinen

ÖJV: Rabenvögel im neuen Jagdrecht

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Veranstaltung am 28. März 2015 in Hildrizhausen

Der Ökologische Jagdverband (ÖJV) lädt ein zur Veranstaltung „Rabenvögel im neuen Jagdrecht – zu Recht?“. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Krähenjagd und die dahinter stehenden Motive und Gründe, die Biologie, Raumnutzung- und das Sozialverhalten der Rabenvögel u. a. mit dem Vortrag „Rabenkrähen und Elstern im Gestrüpp eines neuen Jagdrechts. Erwartungen und Realität in der Natur.“ Logr

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SWV: Neues Naturschutzprogramm

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Veranstaltungen, Tagungen und Lehrgänge

Der Schwarzwaldverein (SWV) lädt zu Wanderungen sowohl im „Flachland“ Markgräfler Land und den Rheinauen ein als auch durch die typische Hochschwarzwaldlandschaft, sowie zu Wildnis-Exkursionen im Nationalpark Nordschwarzwald. Außerdem gibt es noch viele andere Veranstaltungen und Fortbildungen. Logr

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SAV: „Natur erleben – Zukunft bewegen“

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Ausbildung zum zertifizierten Schulwanderführer

Die dreitägige Ausbildung (19., 28.03., 30.04.2015) ist modular aufgebaut und richtet sich vor allem an Lehrkräfte, Pädagoginnen und Pädagogen, Wanderführerinnen und Wanderführer und an Juleica-Inhaber. Seminarinhalte sind: BNE-Praxis im Schulalltag, Orientierung im Freien mit Karte, Kompass, GPS und Lernen mit allen Sinnen. Viele Inhalte der Bildungspläne können draußen in der Natur anschaulich umgesetzt werden. Logr

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Zum Mitmachen und Hingehen

Beteiligungs-Know-How Windenergie

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Dialogforum Erneuerbare Energie, Seminar am 25.03.2015, Freiburg

Eine gute Bürgerbeteiligung ist Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Die Schulung “Beteiligungs-Know-How naturverträglicher Windenergieausbau” im Rahmen des vom UM geförderten „Dialogforum Erneuerbare Energien und Naturschutz“ will ehrenamtliche und interessierte BürgerInnen befähigen, sich aktiv in Planungs- und Genehmigungs-Verfahren einzubringen. Eine Anmeldung ist erforderlich. Logr

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Jetzt mitmachen – NaturErlebnisTag 2015

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Für den 3. Mai 2015 zu Veranstaltungen anmelden!

Die Akademie für Natur—und Umweltschutz organisiert wieder einen Naturerlebnistag, an dem landesweit Naturschutzveranstaltungen angeboten werden können. Die Führungen, Exkursionen usw. an dem Thementag werden gemeinsam beworben. Als Aufwandsentschädigung dürfen ehrenamtliche Veranstalter mit 100 Euro rechnen. Weitere Infos, auch zur Anmeldung, enthält die Homepage. Logr

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Nachhaltigkeitstage in Baden-Württemberg

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„Zeichen setzeN!“ am 12./13. Juni 2015, Akteure gesucht!

Nach dem großen Zuspruch der Nachhaltigkeitstage 2014 ruft die Landesregierung erneut zu landesweiten Nachhaltigkeitstagen unter dem Motto „Zeichen setzeN!“ auf. Die Nachhaltigkeitstage verdeutlichen das große Engagement und die Kreativität von Vereinen und BürgerInnen im Lande für eine nachhaltige Entwicklung. Akteure können auf der Homepage ihre Aktionen anmelden. Logr

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Artenschutz am Haus

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Workshop am 21. April 2015 in Tübingen

Renovieren, Sanieren und gleichzeitig auch Wohnungen für Fledermäuse und Vögel schaffen? Das Projekt „Artenschutz im Siedlungsbereich“ des Landkreises Tübingen zeigt, wie das gehen kann. Beim Workshop „Baumaßnahmen und Artenschutz im Einklang“ werden u. a. Bau- und Sanierungsvorhaben vorgestellt und Lösungsansätze zur Integration von Nisthilfen in die Wärmedämmung erörtert. Anmeldungen sind bis zum 10.04.2015 erforderlich. Logr

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Amphibien- und Reptilien-Kartierung (LAK)

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weitere Mitarbeiter/innen gesucht

Die Naturschutzverbände ABS, BUND, LNV und NABU haben 2014 zusammen mit der LUBW eine landesweite Artenkartierung (LAK) der Amphibien- und Reptilienarten gestartet. Die Kartierung erfolgt als Rasterkartierung (UTM-Raster von 5×5 km). Im Fokus stehen Amphibien und Reptilien, die nach der FFH-Richtlinie von europaweiter Bedeutung sind und in Baden-Württemberg zu den weiter verbreiten Arten zählen. Für einige Bereiche in Baden-Württemberg werden noch weitere Amphibienfreunde gesucht. Tr

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Kartier-Workshops für Amphibien- und Reptilien

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Hilfreiche Tipps für die Arbeit im Gelände

und die Möglichkeit sich auszutauschen bieten drei Kartier-Workshops, die im Frühjahr in verschiedenen Regionen angeboten werden. Tr
20. März 2015: Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört
25. April 2015: Naturschutzzentrum Wollmatinger Ried
09. Mai 2015: Naturschutzzentrum Kaiserstuhl

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Amphibienschutz „Impulse für die Vielfalt“

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Neue Förderrunde von LUBW und EnBW

Jede Bürgerin und jeder Bürger kann den Lebensraum von Frosch, Kröte und Co. verbessern. Wer beispielsweise Laichgewässer für heimische Amphibien neu anlegt, Verstecke für Kröten baut oder sich mit anderen Ideen für die Artenvielfalt in Baden-Württemberg engagiert, kann sein Projekt noch bis zum 20. März 2015 für eine Förderung aus dem Topf des „EnBW-Amphibienschutzprogramm“ einreichen. Tr

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Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

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Ausschreibung zum 25. Landeswettbewerb 2013 – 2016

Detaillierte Informationen zum 25. Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ fasst eine neu herausgegebene Broschüre des Landes zusammen. Zu den Zielen des Wettbewerbs gehört u. a. der Schutz der natürlichen Ressourcen, etwa durch nachhaltige Energieversorgung, Reduzierung des Flächenverbrauchs oder den Schutz von Natur- und Landschaft. Logr

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Förderprogramm: Klimaschutz mit System EXTRA

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Klimaschutz in kleineren Kommunen

Das Umweltministerium hat ein neues Förderprogramm für den kommunalen Klimaschutz aufgelegt. Das Programm richtet sich speziell an Kommunen bis zu einer Größe von 20.000 Einwohnern. Die Fördersumme beträgt bis zu 100.000 €. Die Maßnahmen müssen Teil eines kommunalen Klimaschutzkonzeptes oder Quartierskonzeptes oder im Rahmen des Wettbewerbs European Energy Award (eea) entwickelt worden sein. Logr

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EU-Beschwerde gegen Subventionen für AKWs

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Internetpetition der Elektrizitätswerke Schönau

Schon über 55.000 Menschen haben sich der Beschwerde gegen die Subventionen für den Kernkraftwerk-Neubau Hinkley Point in Großbritannien angeschlossen. Offenbar plant die EU-Kommission sogar ein millionenschweres Atom-Förderprogramm. Tr

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Bücher, Filme, Neuigkeiten

Vogelschutz an Hochspannungsleitungen

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FNN-VDE-Hinweise vom Dezember 2014

Zum Schutz von Vogelarten sind Masten von Mittelspannungsleitungen nach § 41 BNatSchG konstruktiv so auszuführen, dass Vögel gegen Stromschlag geschützt sind. Das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im Verband deutscher Energieversorger (FNN) hat nun auch Hinweise zu „Vogelschutzmarkierungen an Hoch- und Höchstspannungsfreileitungen“ veröffentlicht (34 Seiten). Nähere Informationen erhalten Sie in der LNV-Geschäftsstelle bei Anke Trube. Tr

Umwelt/Sport

bootfahren

Internetportal green-champions.de geht online

Mit Förderung durch das Bundesumweltministerium hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthochschule (DSHS) Köln und dem Öko-Institut Darmstadt das Portal entwickelt. Veranstalter und Interessierte erhalten auf der Website konkrete Tipps und Anleitungen zur Planung und Organisation nachhaltig ausgerichteter Sportveranstaltungen. Tr

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… und außerdem

Urige Ostalb

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Die Rückkehr der Auerochsen

Rückgezüchtete Auerochsen (Heckrinder) zum Wohle der Natur und Freude der Wanderer: Im Ostalbkreis hat der Landschaftserhaltungsverband (LEV) gleich drei Weideprojekte initiiert und umgesetzt. Die Auerochsen ermöglichen eine kostengünstige Landschaftspflege und geben einen Einblick, wie Naturlandschaften ausgesehen haben könnten bevor der Mensch die großen Pflanzenfresser ausgerottet hat. Logr

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Sterne über der Schwäbischen Alb

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Initiative zur Erhaltung der Nacht

Regionale Hobby-Astronomen und Umweltschützer haben sich in der Interessengemeinschaft Sternenpark Schwäbische Alb das Ziel gesetzt, die Nacht über der Schwäbischen Alb zu erhalten. Die Initiative ist rein ehrenamtlich. Weitere Infos, etwa zu Auswirkungen der Beleuchtung auf Vögel und Insekten, Tipps für Bauherren und Gemeinden und natürlich über den Himmel über der Schwäbischen Alb enthält die informative Homepage. Logr

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LNV-Infobrief zum Herunterladen

LNV-Infobrief
März 2015

Ältere LNV-Infobriefe finden Sie hier

Impressum:

Endredaktion: Christine Lorenz-Gräser, Bildredaktion: Annette Schade-Michl und Kristin Mokwa
Beiträge: Christine Lorenz-Gräser (Logr), Dr. Anke Trube (Tr), Annette Schade-Michl (Sch)
Der LNV-Infobrief berichtet regelmäßig über aktuelle Themen des Natur- und Umweltschutzes.
Der Infobrief ist ein kostenloser Service des LNV.
Bestellung unter lnv-bw.de oder mit einer Email an info@lnv-bw.de. Bitte geben Sie Name, Verein/Institution, Funktion an. Persönliche Daten werden ausschließlich zum Zwecke des Versendens des Infobriefs gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Er kann jederzeit per E-Mail oder unter lnv-bw.de abbestellt werden.

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