11. Juli 2017 LNV-Infobrief Juli 2017

Im Blickpunkt: Abbremsen!

Liebe Naturschützerinnen und Naturschützer,

kennen Sie das beliebte Argument der Gegner eines allgemeinen Tempolimits? Bei höheren Geschwindigkeiten sei man kürzere Zeit auf der Autobahn und verbrauche deshalb weniger Sprit. Nun ja, manchmal ist das Diskussionsniveau etwas höher. Interessant ist aber die Frage, ob Geschwindigkeit generell ein Hemmnis für mehr Nachhaltigkeit ist. Beim Auto führt sie zu höherem Treibstoffverbrauch, weiteren Fahrtstrecken und Fehlsteuerungen bei der Fahrzeugentwicklung. Ganz ähnlich übrigens bei Schiffen: mit höheren Reisegeschwindigkeiten steigt der Verbrauch überproportional an.
Die Beschleunigung betrifft aber auch Produktzyklen: jedes Jahr ein neues Handy, alle zwei Jahre ein Neuwagen, mehrmals jährlich neue Kleidung. Mode ist gewissermaßen eine Form der geplanten Obsoleszenz, dem künstlichen Verschleiß – dem Gegenteil von Nachhaltigkeit.
Hohe Reisegeschwindigkeiten führen nicht nur zu hohen Emissionen und steigendem Treibstoffverbrauch: sie untergraben auch regionale Wirtschaftskreisläufe. Wenn jeder mit jedem weltweit konkurriert weil Transportkosten vernachlässigbar sind, werden dezentrale Wirtschaftsstrukturen untergraben. Im privaten Leben liegt man in der Karibik statt in Italien am Strand, und man fliegt zum shoppen nach London statt nach Stuttgart, Freiburg oder Karlsruhe zu fahren. Ein höherer „Raumwiderstand“ täte uns im Sinne der Nachhaltigkeit gut.
Übertriebene Geschwindigkeit hat auch noch ganz andere Folgen. Aktienhandel im Sekundentakt kann verbunden mit Herdenverhalten zu kritischen Entwicklungen an den Börsen führen und Wirtschaftskrisen auslösen. Noch immer gibt es keine Finanztransaktionssteuer, die hier dämpfend wirken könnte.
Machen Sie den Tanz um das goldene Kalb „Geschwindigkeit“ nicht mit! Gönnen Sie sich die Entschleunigung. Gehen Sie wandern statt zum fernen Strandurlaub zu fliegen, tragen Sie Kleider auch der letzten Kollektionen, genießen Sie Slow Food statt eiligem Fast Food. Und wählen Sie Politiker/innen, die es noch wagen ein generelles Tempolimit zu fordern – wenn es die noch gibt.

Ich wünsche Ihnen eine erholsame, entschleunigte Sommerzeit!

Es grüßt Sie herzlich!

Dr. Gerhard Bronner
LNV-Vorsitzender

LNV-Infobrief zum Herunterladen

LNV-Infobrief
Juli 2017

Inhalt
LNV Aktiv
Aus Politik und Verwaltung
Daten, Fakten, Hintergründe
Alles was Recht ist
LNV Intern
Aus den Mitgliedsvereinen
Zum Mitmachen und Hingehen
Bücher, Filme, Neuigkeiten
und außerdem

LNV aktiv

Faktencheck Windenergie und Energiewende

LNV-Info 2/2017 Argumentationshilfe für eine naturverträgliche Energiewende

Das aktuelle LNV-Info stellt in 13 Thesen verbreitete Einwände gegen erneuerbare Energien im Allgemeinen und gegen Windkraft im Speziellen zusammen, prüft deren Relevanz und hält mit Fakten dagegen. Es soll Naturschützer/innen als Argumentationshilfe für eine naturverträgliche Energiewende dienen und helfen, verschiedene Aspekte des Umwelt- und Naturschutzes zusammen zu bringen. Weiterführende Links ermöglichen auch eine vertiefende Betrachtung. Logr

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LNV-Info 3/2017 informiert über den Ablauf der Beteiligungen

LNV-Info 3/2017 informiert über Art der Verfahrensweiterleitung

Das Land BW hat mittlerweile 11 Verbände als landesweite Naturschutzvereinigungen nach § 3 UmwRG anerkannt. Sie alle haben besondere Rechte. Das neue LNV-Info soll Behörden und Planungsbüros Hilfestellung bei der Frage geben, ob alle elf Verbände oder deren Untergliederungen im Rahmen von Anhörungsverfahren informiert werden müssen. Das Info informiert auch über die Art der Verfahrensweiterleitung durch den LNV als Dachverband. Logr

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Liste der anerkannten Naturschutzvereinigungen

LNV-Zukunftsforum zum Insektensterben

Termin zum Vormerken: Samstag, 11.11.2017 im Hospitalhof Stuttgart

Seit einigen Jahren gehen die Insektenbestände massiv zurück. Als Hauptursache für das „Verschwinden“ des Planktons der Lüfte wird der Einsatz von systemischen Insektiziden vermutet, vor allem der Neonikotinoide. Nicht nur Naturschützer/innen sind besorgt und warnen vor den Auswirkungen auf unsere Ökosysteme. Auch die Landwirtschaft hat drastische Folgen zu befürchten. Hochrangige und fachkundige Referenten wie Dr. Andreas Krüß vom BfN, Gerhard Glaser vom LBV, Prof. Dr. Menzel von der Freien Universität Berlin und weitere informieren und diskutieren beim diesjährigen Zukunftsforum Naturschutz. Logr

Programmentwurf

Bienenkonferenz im Naturpark

Naturpark ruft „Bienenjahr 2017“ aus

In Kooperation mit dem LNV (LNV-AK Rems-Murr) hatte der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald Ende Juni zur Bienenkonferenz eingeladen. Unter anderem wurden Kommunen ermutigt, mit der Anlegung von mehrjährigen, gebietsheimischen Wildblumenwiesen „Eh da“-Flächen aufzuwerten – sowohl für Insekten als auch für Bürger/innen. Ziel ist ein blühender Naturpark zwischen den geplanten Gartenschauen  und im Remstal – kostengünstig und für Mensch und Natur gewinnbringend. Nachahmenswert! Logr

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Presseberichte: Waiblinger Kreiszeitung vom 29.6.2017, Südwestpresse vom 30.6.2017 ,

Praktikum beim LNV

Interessante Einblicke in die Arbeit eines großen Naturschutzverbandes

Beim LNV ist ein Praktikumsplatz frei geworden. Bewerben können sich vor allem Studierende aus den Bereichen Biologie, Landschaftsplanung, Geografie, Agrarwissenschaften, Umwelt- und Verwaltungswissenschaften sowie öffentliche Verwaltung. Praktikumsdauer sollte zwei bis drei Monate sein. Logr

Weitere Information und Bewerbung bei Christine Lorenz-Gräser (christine.lorenz-graeser@lnv-bw.de )

 

LNV-Pressemitteilungen

LNV begrüßt Ideen zur künftigen Agrarförderung
Zumeldung zur Pressemitteilung des Ministeriums vom 20.6.2017 Nr. 172/2017

LNV begrüßt mehr Geld für den Naturschutz
Landtagsfraktion der Grünen fordert mehr Geld für Naturschutz

Aus Politik und Verwaltung

30 Jahre Umweltministerium Baden-Württemberg

Daueraufgabe Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen

Am 1. Juli 1987 hat das Umweltministerium BW (UM) unter dem damaligen Minister Erwin Vetter (CDU) seine Arbeit aufgenommen, als Konsequenz aus der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und dem Chemieunfall Sandoz (bei Basel). Als seinen „Markenkern“ sieht das UM den Schutz von Boden, Wasser und Luft und deren kontinuierliche Verbesserung, sowie den Schutz vor Gefahren durch Atomanlagen oder Hochwasser. Diese Legislaturperiode kam bekannterweise wieder der Naturschutz dazu. Der LNV gratuliert und wird das UM weiter ebenso konstruktiv wie kritisch begleiten. Logr

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Bundestag verabschiedet Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz

Weiterreichende Klagemöglichkeiten für Naturschutzverbände

Mit Gesetz vom 29.05.2017 ist eine Novellierung des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes (UmwRG) in Kraft getreten, die insbesondere anerkannten Umweltschutzvereinigungen weiterreichende Klagemöglichkeiten gibt, um die Beachtung der Umweltgesetze durchzusetzen. Die deutschen Regelungen zum Gerichtszugang in Umweltangelegenheiten standen teilweise nicht im Einklang mit der Aarhus-Konvention und der einschlägigen EU-Richtlinien. Flo

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Keine Drohnen über Schutzgebiete

BMVI erlässt Verordnung

Das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) hat den Betrieb von Drohnen mit der „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“ neu geregelt. Unter anderem gilt eine Kennzeichnungspflicht für alle Luftfahrtsysteme schwerer als 250 g. In Naturschutzgebieten, Nationalparks, FFH- und Vogelschutzgebieten gilt ein Betriebsverbot für Flugmodelle und unbemannte Luftfahrtsysteme (§ 21b). Die Regelungen gelten ab dem 01.10.2017. Logr

weiterlesen, Flyer

Dr. Julia Stubenbord ist neue Landestierschutzbeauftragte

Tierschutz fest in Gesellschaft verankern

Seit 1. Juni 2017 ist Dr. Julia Stubenbord Landestierschutzbeauftragte. Sie folgt Dr. Cornelia Jäger nach. Die Landesbeauftragte für Tierschutz ist eine unabhängige Anlaufstelle für Anregungen von Bürger/innen und eine wichtige Ansprechpartnerin für Tierschutzverbände, weitere Organisationen und Einrichtungen. Die zugeordnete Stabstelle betreut ferner das Tierschutztelefon. Die Einrichtung hat ausschließlich eine beratende Funktion. Logr

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Zweites UNESCO-Biosphärenreservat in BW

Biosphärengebiet Schwarzwald offiziell anerkannt

Die UNESCO hat am 14.06.2017 das Biosphärengebiet Schwarzwald offiziell als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt. Biosphärenreservate sind wichtige Bausteine für den Natur- und Artenschutz, die gleichzeitig Umweltschutz und Wirtschaft in Einklang bringen und so einen Mehrwert für die Wirtschaft, den Tourismus und damit die Menschen in der Region leisten sollen. In BW wurde 2008 das erste Biosphärengebiet Schwäbische Alb ausgewiesen. Es erhielt 2009 das begehrte UNESCO-Siegel. Logr

weiterlesen, Biospährengebiete in BW

Grüne Infrastruktur: Landeskonzept Wiedervernetzung

Poster und Flyer zur Öffentlichkeitsarbeit

Wiedervernetzungsmaßnahmen wie Grünbrücken und Kleintierdurchlässe helfen, die Beeinträchtigung von Arten durch das dichte Straßennetz wenigstens teilweise zu mindern. Das Verkehrsministerium möchte die Wiedervernetzung von Lebensräumen stärker im öffentlichen Bewusstsein verankern und auf die Notwendigkeit von Grünbrücken und anderen Querungshilfen aufmerksam machen. Ein neuer Flyer informiert kompakt über das im Juli 2015 veröffentliche „Landeskonzept Wiedervernetzung an Straßen in BW“ Logr

weiterlesen, Landeskonzept Wiedervernetzung von 2015, Flyer

Verantwortungsarten

Neue Liste der Arten mit besonderer Verantwortlichkeit

Im Förderschwerpunkt „Verantwortungsarten“ des Bundesprogramms Biologische Vielfalt wurde die Liste um alle Arten erweitert, für die Deutschland international eine besondere Verantwortung hat, da sie nur hier vorkommen oder weil ein hoher Anteil der Weltpopulation hier vorkommt. Bei diesen Arten sind besondere Anstrengungen erforderlich, um den Weltbestand zu sichern. Das BfN bietet weitere Informationen und eine interaktive Tabelle mit allen Taxa, für die eine Projektförderung grundsätzlich möglich ist. Die Tabelle ist noch nicht vollständig, wird aber fortlaufend angepasst. Flo

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Kein Glyphosat & Co auf ökologischen Vorrangflächen

EU-Parlament stimmt Vorschlag von EU-Agrarkommissar zu

Das Europäische Parlament hat sich mit knapper Mehrheit für ein Pestizidverbot auf Ökologischen Vorrangflächen ab Januar 2018 ausgesprochen. Pestizide wie Glyphosat haben dort künftig nichts mehr zu suchen. Die Entscheidung ist ein längst überfälliger erster Schritt in die richtige Richtung. Bis zu einer wirklichen Trendwende, um die erschreckenden Verluste der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft aufzuhalten, ist es allerdings noch ein weiter Weg. Logr

weiterlesen, www.NABU.de/Pestizidprotest

Daten, Fakten, Hintergründe

Agrar-Report zur Biologischen Vielfalt

Situation ist in allen Bereichen der Agrarlandschaft alarmierend!

Für seinen Agrar-Report hat das Bundesamt für Naturschutz (BfN) die Ergebnisse aus verschiedenen Forschungsvorhaben zur Entwicklung der Natur in der Agrarlandschaft zusammengeführt. Die Ergebnisse sind erschreckend: Praktisch alle Tier- und Pflanzengruppen in der Agrarlandschaft sind von einem eklatanten Schwund betroffen, sowohl die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union als auch die nationale Umsetzung hinsichtlich der Erhaltung der Biodiversität haben versagt. Flo

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Informationssystem Brutvögel

Kenndaten zu allen Brutvögeln Baden-Württembergs

Die Ornithologische Gesellschaft Baden-Württemberg (OGBW) bietet auf ihrer Internetseite Brutverbreitungskarten und weitere Kenndaten über alle derzeit im Lande vorkommenden Brutvögel, so auch Informationen zum jahreszeitlichen Auftreten der einzelnen Arten und Bestandsentwicklungen. Bei den jeweiligen Verbreitungskarten führen Links zu weiteren informativen Seiten, wie Artsteckbriefen, Verbreitung in Europa oder Stimmaufnahmen. Flo

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Rote Liste der Vögel Baden-Württembergs

Übersichtliche Darstellung des Brutbestands

Dem Autorenteam standen für die 6. Fassung der „Roten Liste und dem kommentierten Verzeichnis der Brutvogelarten Baden-Württembergs“ die Ergebnisse der bundesweiten ADEBAR-Kartierung (Atlas Deutscher Brutvogelarten) aus den Jahren 2005–2009 zur Verfügung. Damit konnten sie auf eine bisher einmalige Datengrundlage und -qualität zurückgreifen. Dies spiegelt sich in den umfassenden Analysen des Berichtes wieder. Tr

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Rote Liste der gefährdeten Biotoptypen Deutschlands

Dritte fortgeschriebene Fassung 2017

Die neue Rote Liste gefährdeter Biotoptypen zeigt ein durchwachsenes Bild vom Zustand der Natur in Deutschland: Für knapp zwei Drittel der 863 in Deutschland vorkommenden Biotoptypen besteht demnach eine angespannte Gefährdungslage. Besonders dramatisch ist die Entwicklung beim Offenland, vor allem den Wiesen und Weiden. Positive Entwicklungen gab es dagegen bei Küsten-Biotopen sowie an vielen Flüssen und Bächen. Zu den größten Gefährdungen zählt nach wie vor die intensiv betriebene Landwirtschaft. Flo

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Invasive Neobiota

EU ergänzt Liste der invasiven Arten

Insgesamt 12 neue Tier- und Pflanzenarten hat der zuständige Ausschuss der EU-Mitgliedstaaten benannt, die in die Unionsliste der invasiven Arten aufgenommen werden, weil sie potenziell negative Auswirkungen auf die biologische Vielfalt haben können. Unter anderem Marderhund, Riesenbärenklau und Drüsiges Springkraut gelten in der EU jetzt als invasive gebietsfremde Arten, deren Verbreitung Anlass zur Sorge gibt. Flo

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EPA will Patentierverbot von Pflanzen und Tiere stärken

Bündnis „Keine Patente auf Saatgut!“ fordert Nachbesserungen

Seit langem stehen Patententscheidungen des Europäischen Patentamts (EPA) in der Kritik. Der Verwaltungsrat des EPA will nun offenbar bestehende Verbote im Patentrecht stärken und Patente auf Pflanzen und Tieren aus konventioneller Züchtung verbieten. Demnach sollen Pflanzen und Tiere, deren Züchtung nur auf Kreuzung und Selektion beruht, nicht mehr patentierbar sein. Patente der letzten Jahre auf Brokkoli und Tomaten wären damit nicht erlaubt. Die Koalition „Keine Patente auf Saatgut!“ sieht allerdings erheblichen Nachbesserungsbedarf. Logr

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Brief ans Europäische Patentamt
Resolution des Evangelischen Kirchentages

Luchs-Nachwuchs im Pfälzerwald

Wiederansiedlung trägt erste Früchtchen

Auch im Pfälzerwald war der Luchs für lange Zeit ausgerottet. Im Rahmen der Wiederansiedlung durch die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz wurde ca. Ende Mai der erste, ca. 4 Wochen alte Nachwuchs dokumentiert. Mutter ist Luchsin Kaja. Sie wurde als eine der ersten drei Luchse im Juli 2016 freigelassen. Bereits nach einem Jahr in der freien Wildbahn hat sie zwei Jungtiere zur Welt gebracht. Beide sind mit GPS-Sendehalsbändern ausgerüstet. Nur etwa 50 % der Luchsjungen erreichen das 2. Lebensjahr. Die beiden kleinen Luchse haben also eine große Herausforderung vor sich. Logr

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Stromfresser enttarnen

Viele Haushaltsgeräte verbrauchen mehr Energie als angegeben

Einer Studie von vier europäischen Umweltorganisationen zufolge verbrauchen viele Haushaltsgeräte erheblich mehr Energie, als durch die Label von A+++ bis G angegeben. Anhand neuer Testverfahren, die sich am realen Verhalten von Verbraucher/innen und am Stand der Technik orientieren, ergaben sich Energieverbrauchssteigerungen von bis zu 30 % gegenüber den Normmessungen der EU. Zum Beispiel wurde bei der Messung des Stromverbrauchs eines Kühlschranks berücksichtigt, dass die Türen des Geräts geöffnet und geschlossen werden. Flo

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Regionales Klimaschutzbündnis „Under2MOU“

Bedeutung des Bündnisses steigt

Nach dem Rückzug der USA aus dem Weltklimavertrag sieht BW eine steigende zunehmende Bedeutung des regionalen Klimaschutzbündnisses „Under2MOU“. Dem auf gemeinsame Initiative von u. a. BW und Kalifornien zustande gekommenen Klimaschutzbündnis „Under2MOU“ sind inzwischen 170 Partner aus 33 Ländern beigetreten, darunter auch 18 Bundesstaaten und Städte der USA, darunter Kalifornien, Minnesota, New Hampshire oder Städte wie Los Angeles und New York. Sie zeigen, dass ambitionierter Klimaschutz auch in den USA künftig noch stattfinden kann. Logr

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http://www.um.baden-wuerttemberg.de

Luftqualität

LUBW-Kurzbericht zur Lage 2016

Die LUBW veröffentlicht jährlich im Frühling einen Kurzbericht für die drei Luftschadstoffe Stickstoffdioxid, Feinstaub und Ozon. Der umfangreichere Bericht „Kenngrößen der Luftqualität“ erscheint nachfolgend im Herbst, analysiert elf Luftschadstoffe und enthält weitere Auswertungen und Langzeitgrafiken. Die LUBW erfasst an rund 70 Messstationen in Baden-Württemberg Daten zur Luftqualität. Tr
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Luftschadstoff-Ausstoß

Emissionskataster der LUBW

Der Bericht analysiert auf Basis des Jahres 2014 die Emissionen der Quellengruppen kleine und mittlere Feuerungsanlagen, Verkehr, Industrie und Gewerbe, Biogene Systeme und sonstige technische Einrichtungen. Alle nach dem heutigen Kenntnisstand wichtigen Luftschadstoffe sind berücksichtigt. Für die Gemeinde Pleidelsheim wurden die Emissionen für kleine und mittlere Feuerungsanlagen unter Berücksich-tigung gebäudescharfer Daten der Schornsteinfeger berechnet. Erstmals werden die Luftschadstoffemissionen Baden-Württembergs nach der europäischen prozessorientierten Nomenklatur für CORINAIR (SNAP-Code 1997) dargestellt. Tr

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Niedrigwasser

Datenauswertung aus bedeutsamen Niedrigwasserjahr 2015

Das Jahr 2015 war ein bedeutsames Niedrigwasserjahr. Während und nach der Niedrigwasserphase 2015 erfassten die LUBW und die Regierungspräsidien in Baden-Württemberg zahlreiche Daten und Fakten. Diese wurden im Hinblick auf viele Aspekte ausgewertet. Der Bericht enthält u. a. Informationen zu Meteorologie, Pegelmessnetz, Abflusskennwerte, Fließgewässer, Bodensee, Grundwasser sowie Konsequenzen und Handlungsempfehlungen. Tr

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Pilotanlage zur Grünschnittverwertung

Energie, Kompost und Pflanzenkohle

Mit der Pilotanlage auf dem Eichelbuck zur Behandlung von Grünabfällen will die Stadt Freiburg ihren Grünschnitt künftig effizienter nutzen. 12.000 t Grünschnitt sollen jährlich zu Holzhackschnitzel und Pflanzenkohle verarbeitet werden, der weitaus größte Teil wird zu hochwertigem Kompost umgewandelt. Die Verwertungsanlage holt das Maximum aus dem Grünschnitt heraus, versorgt andere Anlagen auf dem Eichelbuck mit Energie und produziert mit Kompost und Pflanzenkohle Produkte zur Vermarktung. Der Pilotbetrieb wird wissenschaftlich begleitet. Tr

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Alles was Recht ist…

Tierschutz und Verbandsklagerecht

Verwaltungsgericht Stuttgart weist Klage von „Peta“ ab

Der Antrag von „Peta“ auf Anerkennung als klageberechtigter Tierschutzverband erfüllte die gesetzlichen Voraussetzungen nicht und wurde daher vom MLR abgelehnt. Hiergegen richtete sich die Klage von „Peta“. Die Einführung von Mitwirkungsrechten und das Verbandsklagerecht hatte der Landtag 2015 beschlossen. Bestimmte Kriterien stellen dabei sicher, dass nur landesweit tätige und demokratisch strukturierte Organisationen anerkannt werden, die jedermann eine Mitgliedschaft mit vollem Stimmrecht ermöglichen. „Peta“ hat in BW nur drei Mitglieder mit vollem Stimmrecht, bundesweit sind es neun. Tr

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Liste anerkannter Tierschutzorganisationen in BW

LNV intern

Fortbildungsangebote für LNV-Arbeitskreise

„Spurenstoffe in Gewässern“ und „Neue Regeln für Gewässerrandstreifen“

Der LNV-Referent für Geologie und Grundwasser, Dr. Wilhelm Schloz, sowie Gottfried May-Stürmer (Regionalgeschäftsführer des BUND Heilbronn-Franken) bieten bei Interesse Vorträge für die LNV-Arbeitskreise an. Eine entsprechende E-Mail mit weiteren Informationen wurde bereits an die LNV-Arbeitskreise verschickt. Der LNV dankt den beiden Referenten herzlich und wünscht ihnen interessante und gut besuchte Veranstaltungen! Flo

Pressecoaching für LNV-Arbeitskreise

Zwei Fortbildungen für eine erfolgreiche Pressearbeit

Am 22.07.2017 und 11.08.2017 findet ein Pressecoaching für interessierte LNV-Arbeitskreise in Offenburg bzw. Reutlingen statt. Der LNV konnte für diese Schulung die langjährige landespolitische Journalistin Andrea Koch-Widmann gewinnen, worüber wir uns sehr freuen! Sie wird neben einer Einführung in die Pressearbeit auch über den „richtigen“ Umgang mit Journalisten referieren, Tipps für das Schreiben von Pressemitteilungen geben und auch praktische Übungen anbieten. Weitere Anmeldungen sind über die LNV-Geschäftsstelle bis zum 17.07.2017 möglich. Flo

Aus den Mitgliedsvereinen

SWV: große Landschaftspflegeaktion am Feldberg

Hochweide auf dem Gipfel erhalten, Aktion am 07.10.2017

1992 erwarb die Stuttgarter Hofbräu-Stiftung das Gipfelgrundstück des Feldbergs und schenkte es dem Schwarzwaldverein. Aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums der Schenkung findet die Aktion in Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Hofbräu-Stiftung statt. Eine der Hochweiden soll von Gehölzen befreit werden, damit sie weiterhin in traditioneller Weise beweidet werden kann. Der SWV lädt alle Naturschutzwarte und interessierten Helfer/innen am 07.10.2017 herzlich ein zum Mitmachen. Logr

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SAV/SWV: 100. Schulwanderführerzertifikat übergeben

„Draußenlernen“ fördert vernetztes Denken

Die Heimat- und Wanderakademie BW von Schwäbischem Albverein (SAV) und Schwarzwaldverein (SWV) bietet die Ausbildung zum/zur zertifizierten Schulwanderführer/in an. Vor kurzem konnte das 100. Zertifikat vergeben werden. Voraussetzung ist eine dreitägige Ausbildung, die sich stark an den Bildungsplänen in BW orientiert. Schwerpunkte sind Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Naturerleben, Integration und Prävention. Eine wissenschaftliche Evaluation zeigte, wie positiv sich das „Draußenlernen“ u. a. auf die Konzentrationsfähigkeit auswirkt. Logr

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Zum Mitmachen und Hingehen

Wege zu einer anderen Ökonomie II

Gelebte Beispiele im Diskurs, Bad Boll, 28.-29.07.2017

Wirtschafts- und Konsumwachstum haben uns einen nie gekannten Wohlstand beschert. Das scheinbar unendliche Wachstum von Produktion und Konsum überschreitet aber die planetaren Grenzen dramatisch. Ist ein gutes Leben für alle mit den vorhandenen Ressourcen überhaupt möglich? Brauchen wir andere Produktions- und Konsummuster, andere Wohnformen, andere Wirtschaftskreisläufe? Was ist mit der Suffizienz? Welche Lösungen gibt es? Interessante Referent/innen durchleuchten mit den Teilnehmer/innen unter anderem diese Themen. Logr

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Energiewendetage Baden-Württemberg

Energiewende gestalten und hautnah erleben: 16./17.09.2017

Alljährlich können sich Bürger/innen ein ganzes Wochenende lang über erneuerbare Energien, Energiesparen, Energieeffizienz sowie Klimaschutz und die Reduzierung von Treibhausgasen informieren. Überall in Baden-Württemberg engagieren sich zahlreiche Akteure mit ihren Veranstaltungen, Projekten und Aktionen dafür, Energiethemen vor Ort lebendig zu machen, das Nachdenken über den Umgang mit Energie anzuregen und das Umdenken zu fördern. Das UM unterstützt interessierte Gruppen, die bei den Energiewendetagen aktiv werden wollen. Logr

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Zweitägiger Einführungskurs in die Umweltpädagogik

Kurse am 18./19. oder 19./20.09.2017 in Radolfzell

Das Umweltbüro Donaueschingen organisiert für FÖJ-Praktikant/innen einen zweitägigen Einführungskurs in die Umweltpädagogik. Die Teilnehmer/innen lernen, eigenständig Exkursionen für Kinder zu organisieren und durchzuführen. Neben thematischen Inhalten werden auch (haftungs-) rechtliche, gruppendynamische und organisatorische Aspekte behandelt. Kosten je nach Teilnehmerzahl etwa 200 € / Person. In begrenztem Umfang können noch zusätzliche Teilnehmer/innen – auch Nicht-FÖJler – aufgenommen werden. Interessenten wenden sich bitte an
Gerhard.bronner@gvv-umweltbuero.de, Telefon 0771/9291505. Bronner

Ausbildung zum Schutzgebietsbetreuer

Nächste Runde beginnt im Herbst 2017

Der NABU BW führt im Herbst 2017 eine Ausbildung für ehrenamtliche Schutzgebietsbetreuer/innen aus dem Raum Nördlicher Oberrhein / Nordschwarzwald durch. Erstmals spricht der Lehrgang gezielt Naturinteressierte einer bestimmten Region an. Die Ausbildung umfasst rd. 60 Stunden rund um die Schutzgebietskategorien, den Arten- und Biotopschutz sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Bewerbungen sind ab sofort möglich. Das Projekt wird von der Stiftung Naturschutzfonds gefördert. Logr
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Neue Meldeplattform für die Gottesanbeterin

LUBW bittet um Eintrag von Tiersichtungen

Die Europäische Gottesanbeterin rückt in den Fokus des aktuellen Meldeaufrufes der LUBW. Wie bereits Feuersalamander, Laubfrosch, Hirschkäfer und Weinbergschnecke können Bürger/innen das Insekt des Jahres 2017 ab sofort über die Meldeplattform der LUBW erfassen. Jede Sichtung verbessert den fundierten Überblick über die Verbreitung der Art. Belegte Sichtungen (z. B. mit Fotos) aus den letzten Jahren sind ebenfalls relevant und sollten gemeldet werden. Anhand der Daten lassen sich etwa die Auswirkungen des Klimawandels beobachten. Logr

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Ornischule Zaberfeld – Vögel, soweit das Fernglas reicht

Vögel beobachten macht Spaß

Die ORNI Schule im ehemaligen Milchhäusle von Zaberfeld (Landkreis Heilbronn) ist eine private Bildungseinrichtung. Der Verein ist ein Musterbeispiel dafür, was ehrenamtliches Naturschutzengagement, hier im Schwerpunkt Vogelschutz, ausmachen kann. Zum breitgefächerten Bildungsangebot gehören unter anderem der „Feld-Ornithologiekurs mit Einstieg in die Avifaunistik“ sowie viele weitere Angebote sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene. Logr

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Nationaler Bienenaktionsplan wird gefordert

Internet-Appell zum Schutz von Honig- und Wildbienen

Aurelia Stiftung und BUND fordern in der Schrift „Nationaler Bienenaktionsplan“ Maßnahmen zum Schutz von Bienen, Hummeln und weiteren Bestäubern. Neben der Reform des Zulassungsverfahrens für Pestizide zählen dazu ein verbesserter Schutzstatus für Bestäuber, die Erhaltung und Wiederherstellung vielfältiger Lebensräume, die ökologische Ausrichtung der Landwirtschaft sowie die Einführung eines Langzeit-Monitorings der Insektenbestände. Mit einem Internet-Appell an die Parteivorsitzenden können Sie die Aktion unterstützen. Logr

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Kurzfilmwettbewerb „Unser Neckar“

Einsendeschluss am 06.08.2017n

Das Umweltministerium, die Filmakademie Ludwigsburg und weitere Akteure rufen zum Mitmachen beim „Unser Neckar“-Kurzfilmwettbewerb auf und hoffen auf viele neue Blickwinkel. Teilnehmen kann jeder, der eine Kamera hat und seine persönliche Neckargeschichte erzählen möchte. Die Natur und die reizvolle Landschaft bieten Stoff für viele Geschichten rund um den Neckar. Die besten Filme werden im Rahmen einer Preisverleihung gezeigt und prämiert. Logr

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Förderprogramm Klimaschutz-Plus

Antragsfrist 30.11.2017

Nach dem Klimaschutzgesetz sollen die in BW verursachten Treibhausgasemissionen bis 2020 um mindestens 25 % und bis 2050 um 90 % (im Vergleich zu 1990) gesenkt werden. Dafür muss vor allem im Gebäudebestand Energie effizienter genutzt und bei Strom und Wärme Energie eingespart werden. Das Land unterstützt Kommunen, Unternehmen, kirchliche Einrichtungen und Vereine erneut mit dem Programm „Klimaschutz-Plus“ bei zielgerichteten Maßnahmen. Antragsfrist für den Unterbereich Struktur- Qualifizierungs- und Informationsprogramm ist der 30.11.2017. Logr

Flyer , Förderbedingungen, Antragsformulare und weitere Informationen

DNR: EU-Umweltnews

Bleiben Sie informiert

Die EU-Umweltnews des Deutschen Naturschutzrings (DNR), bundesweiter Dachverband der Umwelt- und Naturschutzverbände, informieren regelmäßig über aktuelle Politik und wichtige Termine aus Brüssel und Berlin. Themen der neusten Ausgabe: „Fernseher, Geschirrspüler und Kühlschränke fressen mehr Strom als angegeben“, „Umweltausschuss des EU-Parlaments hat gegen eine Resolution gestimmt, die Neonikotinoide weiter erlauben will“ oder „Bisphenol A nun als zweifach gefährlich eingestuft“. Das digitale Abo ist kostenlos. Flo

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DUH: Schluss mit dem Bechermüll

Emailaktion zur Einführung eines Mehrwegsystems für Kaffee- und Teebecher

Die DUH fordert ein Mehrwegsystem für Coffee to go. Jährlich gehen in Deutschland unglaubliche 2,8 Milliarden Kaffee-Einwegbecher über die Theke und landen kurze Zeit später im Müll, auf der Straße, im Fluss…. Aneinandergestellt würden die jährlich weggeworfenen Becher siebenmal die Erde umrunden. Im Jahr sind das mehr als 40.000 t Müll und eine nicht fassbare Verschwendung von Ressourcen wie Holz, Erdöl und Wasser. Logr

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Bücher, Filme, Neuigkeiten

Das geheimnisvolle Leben der Pilze

Robert Hofrichters Buch über „die wahren Herrscher der Welt“

Sie sind weder Pflanze noch Tier und leben meist im Verborgenen. Und dennoch: Ohne Pilze würde es z. B. unsere Wälder und vielleicht das Leben selbst nicht geben. Den österreichischen Zoologen, Biologen, Naturschützer und Journalisten Robert Hofrichter begeistert die unglaubliche Welt der Pilze seit über 50 Jahren. In seinem informativen und zudem unterhaltsamen Buch lädt er Leser/innen in eine Welt voller verblüffender Fakten, geheimnisvoller Symbiosen und erstaunlicher Zusammenhänge ein und damit zu einem neuen Blick in die Natur. Logr

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Holzbestimmung mit dem Mikroskop

Ein nicht alltägliches Bestimmungsbuch von Bernd Miggel

Mehr als 2.000 vom Autor Bernd Miggel, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Mykologie, selbst erstellte Dauerpräparate bilden die Grundlage dieses außergewöhnlichen Bestimmungsbuchs nach Mikromerkmalen. Vorgestellt wird das Holz von 54 Baum- und Straucharten mit farbigen Mikrofotos. Behandelt werden zudem Holztheorie und -bearbeitung. Das nicht alltägliche Buch wendet sich z. B. an Naturschützer, Forstleute, an die Freunde an Holz wachsender Pilze, Baumpfleger, Botaniker und Lehrer. 128 Seiten, über 400 Farbabbildungen, Logr

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Verlag

Energiewendeatlas online erschienen

Potenziale und Aufgaben der Erneuerbaren Energien veranschaulicht

Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hat den Energiewendeatlas 2030 als Online-Publikation veröffentlicht. Auf rund 100 Seiten veranschaulicht der Atlas Schlüsselfragen für das Gelingen der Energiewende, vom weiteren zügigen Umbau im Stromsektor bis hin zum Durchbruch im Wärme- und Verkehrsmarkt. Gezeigt werden die Chancen eines entschlossenen Ausbaus der Erneuerbaren Energien, die sich im nächsten Jahrzehnt eröffnen. Logr

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„Wie Monsanto die Welt vergiftet“

Dokumentarfilm über die Agrarwirtschaft

Im Dokumentarfilm „Tödliche Agri-Kultur – Wie Monsanto die Welt vergiftet“ beschreibt die Filmemacherin Gaby Weber die Agrar-Tragödie in Argentinien. Weltweit sprüht kein Land z. B. mehr vom Herbizid „Roundup“ (Wirkstoff Glyphosat) auf seine Felder. „Nach über 20 Jahren ist das Monsanto-Modell gescheitert – nicht für die Chemiekonzerne oder Investmentfonds, aber für die Landwirte und Verbraucher“, so Weber. Der über Youtube frei zugängliche Film ist auch ein Plädoyer gegen die Neuzulassung von Glyphosat, über die die EU dieses Jahr entscheiden wird. Logr

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Artikel aus “Meine Landwirtschaft”

… und außerdem

Gegen den Verkehrslärm: Negativpreis Vulgaris 2017

Geben Sie Ihre Stimme dem größten Ärgernis. Abstimmungsfrist: 15.08.2017

Straßenverkehrslärm belästigt, macht krank und beeinträchtigt die Lebensqualität. Während Milliarden in Lärmschutzmaßnahmen investiert werden, gibt sich die Fahrzeugindustrie und ein Teil ihrer Kunden alle Mühe, dass die Fahrzeuge (natürlich außerhalb der Messzyklen der Normen) um ein Vielfaches lauter sind als vorgesehen. Und die Politik lässt sie gewähren. Der BUND hat zusammen mit den VAGM e.V. (Vereinigte Arbeitsgemeinschaften gegen Motorradlärm) vier besonders dreiste Lärm-Apologeten (in Technik oder im Geiste) ausgemacht – und stellt sie Ihnen zur Wahl. Logr

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LNV-Infobrief zum Herunterladen

LNV-Infobrief
Juli 2017

Verzeichnis der Abkürzungen
• BfN – Bundesamt für Naturschutz
• BUND – Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland
• BW – Baden-Württemberg
• DUH – Deutsche Umwelthilfe
• ForstBW – Landesbetrieb Forst Baden-Württemberg
• LSV – Landessportverband Baden-Württemberg
• LUBW – Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg
• MLR – Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
• NABU – Naturschutzbund Deutschland
• VM – Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
• PM – Pressemitteilung
• UBA – Umweltbundesamt
• UM – Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
• UmwRG – Umweltrechtsbehelfsgesetz
• UVP- Umweltverträglichkeitsprüfung
• WHO – Weltgesundheitsorganisation

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Kennen und schätzen Sie das LNV-Engagement für die Natur und Umwelt? Wollen Sie uns unterstützen? Dann werden Sie Fördermitglied. Dadurch helfen Sie dem LNV längerfristig zu planen und sich noch stärker für unsere Natur- und Umwelt einsetzen zu können. Der LNV ist für Politik, Verwaltung und Wissenschaft ein wichtiger Ansprechpartner und mit vielen ehrenamtlichen Naturschutzexpert/innen in ganz BW präsent. Anders als viele glauben, ist der LNV aber keine Behörde sondern ein unabhängiger gemeinnütziger Verein. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung. Logr

Impressum:

Endredaktion: Christine Lorenz-Gräser, Bildredaktion: Annette Schade-Michl und Kristin Pfeiffer
Beiträge: Dr. Gerhard Bronner (Bronner), Julia Flohr (Flo), Christine Lorenz-Gräser (Logr), Dr. Anke Trube (Tr), Annette Schade-Michl (Sch)
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