3. Juli 2015 LNV-Infobrief Juli 2015

Im Blickpunkt: Verstärkung im LNV-Vorstand

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Stefan Frey stellt sich vor:
Von der Mitgliederversammlung wurde ich am 16.05.2015 in den LNV-Vorstand gewählt und ich möchte mich Ihnen mit einigen persönlichen Daten vorstellen: 1950 in Stuttgart geboren, aufgewachsen in Heilbronn, später Studium der Rechtswissenschaft in Freiburg und Tübingen. 1979 Eintritt in die Landesverwaltung, mit Tätigkeiten im Regierungspräsidium Stuttgart, Landratsamt Esslingen und Innenministerium. 1989 Wechsel ins Umweltministerium Baden-Württemberg, Aufgabenbereiche umweltverträgliche Verkehrsentwicklung, Umwelt und Wirtschaft, Internationaler Umweltschutz. Ab 2007 Referent für Flächenmanagement, zunächst im Umweltministerium, seit Januar 2012 im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg. Ehrenamtlich engagiere ich mich seit Dezember 2000 als Vorsitzender der Stadtgruppe Stuttgart des Schwäbischen Heimatbundes e.V.. Ich werde dort – wofür ich sehr dankbar bin – tatkräftig unterstützt von weiteren ehrenamtlich Engagierten, z. B. im Programmbeirat unserer Stadtgruppe.

Natur und Landschaft haben mir in allen Lebensphasen viel bedeutet und Kraft und Ausgleich gegeben. Ich hatte das Glück, die meiste Zeit meines Berufslebens für den Umweltschutz arbeiten zu dürfen, mit Erfolgen, Kompromissen und auch Niederlagen, wie das im Leben oft so ist.

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V. ist mir bei dieser Arbeit über viele Jahre ein wertvoller Ansprechpartner und Unterstützer in zahlreichen Initiativen gewesen. Durch meine Mitwirkung im LNV-Vorstand möchte ich etwas zurückgeben und mich weiter für Schöpfung, für Natur und Umwelt und die Schonung unserer endlichen Ressourcen einsetzen. Als Schwerpunkt meiner Aktivitäten im LNV könnte ich mir die Bereiche Verkehr und Umwelt, Stadt der kurzen Wege, umwelt- und menschengerechte Stadtentwicklung, Grünordnung, Umweltsteuern vorstellen.

Es grüßt Sie herzlich, Ihr

Stefan Frey
Mitglied im LNV-Vorstand

Inhalt
LNV Aktiv
Aus Politik und Verwaltung
Daten, Fakten, Hintergründe
LNV Intern
Aus den Mitgliedsvereinen
Zum Mitmachen und Hingehen
Bücher, Filme, Neuigkeiten

LNV aktiv

Beteiligungsrechte der Naturschutzverbände

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Interessante Infos bei der LNV/IDUR-Fortbildung am 27.06.2015

Gut besucht, informativ und sehr erkenntnisreich war die Fortbildung von LNV und Informationsdienst Umweltrecht (IDUR) „Verbandsbeteiligung und Voraussetzungen für eine erfolgreiche Klage“ in Stuttgart. Termine für weitere Seminare zum selben Thema sind am 26.09.2015 in Heidelberg (NABU/IDUR) und am 23.01.2016 in Freiburg (BUND/IDUR). Wir hoffen, unseren Aktiven so flächendeckend eine attraktive Fortbildung anbieten zu können. Logr

Tagungsskripte (mit freundlicher Genehmigung von IDUR)
Kurzfassung, allg. Informationen über IDUR

Ackerwildkräuter auf dem Kirchentag

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Anschaulicher LNV-Stand zeigte bedrohte Artenvielfalt

Mit Miniatur-Äckern, seltenen Wildkräutern und Präparaten bedrohter Tierarten der Feldflur – der LNV informierte beim evangelischen Kirchentag (03.-07.06.2015) über bedrohte Lebensgemeinschaften der Feldflur. Im Sinn des Kirchentages „Damit wir klug werden“ zeigte der LNV, wie jede/r Einzelne durch „kluges“ Handeln seinen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung leisten kann. Wildkräuter wie Kornblume und Mohn begleiten den Ackerbau seit langer Zeit und sind Teil der Kulturlandschaften Mitteleuropas. Logr

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„EU-Fitness-Check“ zu Natura 2000

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Online-Konsultation noch bis 24.07.2015 – machen Sie mit!

Bereits in den letzten LNV-Infobriefen haben wir Sie um Beteiligung am sogenannten EU-Fitnesscheck zu den wichtigen Naturschutz-Richtlinien gebeten. Hintergrund sind Bestrebungen der neuen EU-Kommission, die Richtlinien abzuschwächen. Auch deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele Naturschützer/innen an der Konsultation teilnehmen. Der LNV hat als Naturschutzverband bereits geantwortet. Logr

Wichtige Hintergrundinfos des Bundesamt für Naturschutz
Antworthilfe europäischer Naturschutzverbände
Fragebogen

Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz

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Stellungnahme zur Änderung

BUND, LNV und VCD begrüßen in ihrer Stellungnahme weitgehend die geplanten Änderungen des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG). 60% der Mittel sollen für den Ausbau des Umweltverbundes reserviert werden, das Spektrum förderfähiger Vorhaben vor allem im Umweltverbund wird erweitert und weniger Großmaßnahmen gefördert. Tr

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LNV-Pressemitteilungen

Miniatur-Äcker zeigen bedrohte Arten
LNV-Stand auf dem evangelischen Kirchentag

Lob für Novelle des Naturschutzgesetzes
LNV hatte Stellungnahme abgegeben

Aus Politik und Verwaltung

Naturschutzgesetz

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Novelle am 17.06.15 verabschiedet

Mit den Stimmen der Fraktion von Grünen und SPD hat der Landtag das neue Naturschutzgesetz in letzter Lesung verabschiedet. CDU und FDP lobten die Novelle zwar weitgehend, stimmten aber wegen der erweiterten Anhörungsrechte der anerkannten Naturschutzvereinigungen und den damit angeblich verbundenen Verwaltungsmehraufwand gegen das Gesetz. Die u.a. vom LNV geforderten weiterten Anhörungsrechte sind in § 49 verankert. Tr

LNV-Stellungnahme , Endfassung des Gesetzes ,
Kostenfreier Zugang zu allen Landes-Rechtsvorschriften

Vogelschutz / Windkraft

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Land veröffentlicht Hinweise

Als Ergänzung der bereits vorliegenden Arbeitshilfen haben Landesregierung und Landesanstalt für Umwelt Messungen und Naturschutz (LUBW) Bewertungshinweise zum Umgang mit windkraftempfindlichen Vogelarten und Hinweise zu artenschutzrechtlichen Ausnahmen veröffentlicht. Zum Schutz des Rotmilan-Bestandes soll ein sogenanntes Dichtezentrenkonzept beitragen. Die Hinweise sollen artenschutzrechtliche Unsicherheiten beseitigen helfen. Der LNV wirkte in der Arbeitsgruppe mit. Logr

Arbeitshilfen und weitere Planungshinweise
Informationen des Ministeriums Ländlicher Raum

Neues Erneuerbare-Wärme-Gesetz

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Gesetz tritt ab 01.07.2015 in Kraft

Für Gebäudeeigentümer gelten neue Vorschriften zum Einsatz erneuerbarer Energien bei Heizung und Warmwasser. Das Gesetz greift beim Austausch der zentralen Heizungsanlage eines Gebäudes. Kernpunkte sind die Erhöhung des Pflichtanteils erneuerbarer Energien beim Heizungsaustausch von 10 auf 15 %, die Ausweitung des Gesetzes auch auf Nichtwohngebäude, sowie die Erweiterung der Erfüllungsoptionen für die gesetzliche Pflicht. Logr

Gesetz, LNV-Stellungnahme

Anlage von Landstraßen

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Richtlinie erneuert: RAL 2012

Der Einführungserlass des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur (MVI) vom Dezember 2014 zur Richtlinie für die Anlage von Landstraßen 2012 des Bundesverkehrsministeriums weist auf das Ziel ressourcenschonenden Umgangs mit der Umwelt und mehr Eigenverantwortlichkeit und Ermessensspielraum für die Straßenbaubehörden hin. Bei geringer Schwerlastbelastung können schmale Fahrbahnbreiten von 6 m ausreichend sein. Tr

Einführungserlass des Landes
Einführungserlass des Bundes

Fußverkehrs-Checks

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Zehn Modellkommunen werden ausgewählt

Bis 10. Juli 2015 können sich Städte und Gemeinden noch um die Teilnahme an der ersten Fußverkehrsförderung bewerben. Mindestens zehn Modellkommunen sollen unter Beteiligung der Öffentlichkeit die Situation vor Ort erfassen und Vorschläge zu besseren und sicheren Fußwegen machen. Das Verkehrsministerium erhofft sich Erkenntnisse für die künftige Landesförderung des Fußverkehrs. Etwa ein Viertel der Wege werden zu Fuß zurückgelegt. Tr

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Moorschutz-Offensive

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Wurzacher Ried feiert Jubiläen

Das Ministerium Ländlicher Raum stellte in Bad Wurzach die landesweite Moorschutz-Offensive vor, um den in der Naturschutzstrategie verankerte Moorschutz konkret umzusetzen. In Mooren ist weltweit rund ein Drittel des Kohlenstoffvorrats der Erde gebunden. Grund zu feiern gab es im Naturschutzgebiet Wurzacher Ried auch wegen verschiedenen Jubiläen, darunter 25 Jahre Auszeichnung mit dem Europadiplom. Das 1.812 ha große Wurzacher Ried gilt als größtes Hochmoor Mitteleuropas. Logr

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Streuobstbeauftragte im Ministerium

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Zwei Ansprechpartnerinnen für Fragen zum Streuobst

Im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbrauchschutz (MLR) sind derzeit gleich zwei Streuobstbeauftragte im Einsatz: Sonja Rieger und Jenny Piegsa sind Ansprechpartnerin für alle Fragen rund ums Streuobst und unterstützen damit den Erhalt der Bestände in Europas bedeutendstem Streuobstland. Logr

Sonja Rieger: Sonja.Rieger@mlr.blw.de
Jenny Piegsa: jenny.piegsa@mlr.bwl.de

Daten, Fakten, Hintergründe

Zweiter Luchs im Land bestätigt

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Die Rückkehr der Wildtiere

Nachdem im Frühjahr dieses Jahres der erste Luchs im Schwarzwald bestätigt wurde, ist nun ein weiteres Tier in den Hochschwarzwald gewandert. Der Luchs wurde im Kinzigtal über eine Wildkamera erfasst. Hinweise auf Luchse nimmt die Forstliche Versuchs und Forschungsanstalt (FVA) unter Telefon: 0761/4018-274 entgegen. Dort besteht seit 2004 eine Arbeitsgruppe Luchs (seit 2014 AG Luchs und Wolf) in der auch der LNV vertreten ist. Logr

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Toter Wolf bei Lahr

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Handlungsleitfaden für die Rückkehr des Wolfs

Am Rand der Autobahn A5 südwestlich von Lahr ist ein Tier tot aufgefunden worden. Laut Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum (MLR) handelt es sich vermutlich um einen jungen Wolf. Weitere Untersuchungen stehen noch aus. Falls diese den Wolf bestätigen, greift der Handlungsleitfaden Wolf für Baden-Württemberg und die Koordinationsgruppe aus Naturschutzbehörden, Naturschutz-, Jagd- und Landnutzerverbänden wird einberufen. Tr

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Nationalpark Schwarzwald

Nationalpark

Jahresbericht 2014

Anfang 2014 wurde der Nationalpark Schwarzwald als erster Nationalpark Baden-Württembergs mit einer Größe von 10.062 Hektar gegründet. Die Besucherzahl im Nationalparkzentrum am Ruhestein hat sich daraufhin mehr als verdoppelt, die Ranger/innen sind ständig im Einsatz. Am Lotharpfad sind an Spitzentagen mehr als 2.200 Besucherinnen und Besucher unterwegs gewesen. Tr

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Erstes Braunkehlchen-Symposium

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LNV unterstützt Resolution

Ende Mai 2015 fand in Helmbrechts das erste Europäische Braunkehlchen Symposium statt. Das Braunkehlchen ist Indikator- und Schirmart für vielfältige Grünland-Lebensgemeinschaften, Zugvögel und die allgemeine Biodiversität in Europa. Der dramatische Rückgang der Braunkehlchen-Populationen (Saxicola rubetra) in Europa von 50 % bis weit über 90 % in den meisten Regionen innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte führte zur Resolution, die vom LNV unterstützt wird. Tr

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CO2-Emissionen

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Kaum Minderungserfolge beim Straßenverkehr

Die straßenverkehrsbedingten CO2-Emissionen sinken laut Statistischem Landesamt Baden-Württemberg (StaLA) nicht gemäß dem Minderungsziel des Integrierten Energie- und Klimaschutz-konzepts (IEKK) des Landes. Der Straßenverkehr verursacht fast 30 Prozent der jährlichen energiebedingten CO2-Emissionen im Land. Erfolge werden durch den Anstieg der Jahresfahrleistungen der Fahrzeuge mindestens kompensiert. Bei den schweren Lkw stiegen die spezifischen CO2-Emissionen je gefahrenem Kilometer. Tr

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„Contracting im Energiebereich“

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Broschüre mit 22 Erfolgsbeispielen

Beim Energie-Contracting verringert ein Dienstleister mit von ihm finanzierten Effizienzmaßnahmen den Strom- und Wärmebedarf eines Gebäudes. Dafür bekommt er vom Eigentümer eine Vergütung, die dieser in der Regel aus seinen eingesparten Energiekosten finanzieren kann. Mit Contracting können kompetente Energiedienstleister maßgeschneiderte Lösungen für jedes Gebäude und jeden Geldbeutel anbieten, besonders geeignet sind gewerbliche oder kommunale Gebäude. Tr

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Unkrautvernichtungsmittel in Muttermilch

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Keine Abgabe von Glyphosat an Privatpersonen gefordert

Aktuellen Proben zufolge finden sich in der Muttermilch von Frauen in Deutschland Rückstände des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat. Die Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO hat den Wirkstoff diesen März als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. Auf eine Bundesrats-Entschließung hin hatte die Bundesregierung die Anwendungsmöglichkeiten für Glyphosat eingeschränkt, die Verwendung in Privatgärten bleibt jedoch weiter erlaubt. Logr

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Transatlantisches Frei-Handelsbündnis (TTIP)

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DNR-Steckbrief aktualisiert

Die Debatte und die politische Spannung um das Freihandelsabkommen zwischen EU und USA (TTIP) sind größer als je zuvor. Wer nicht den Überblick verlieren will, kann den aktualisierten Steckbrief der DNR EU-Koordination zu Rate ziehen. Tr

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TTIP zum Zweiten

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Gentechnik-Kennzeichnung in Europa soll fallen

Laut Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum hat der US-Senat Ende Mai klar gemacht, dass er bei den Verhandlungen zum Freihandelsabkommen TTIP darauf abzielt, dass die Gentechnik-Kennzeichnung in Europa fällt. Der US-Senat sieht die Kennzeichnung gentechnisch veränderter Organismen als ungerechtfertigtes Handelshemmnis für amerikanische Konzerne an. Tr

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Enzyklika „Laudatio Si“ zur Ökologie

Laudatio

BfN veröffentlicht konfessionsübergreifende Erklärung

Einen Tag nach der Bekanntgabe der Enzyklika “Laudato Si'” zur Ökologie von Papst Franziskus veröffentlichte das Bundesamt für Naturschutz (BfN) eine gemeinsame Erklärung mit neun verschiedenen Religionsgemeinschaften zum Schutz der Natur und biologischen Vielfalt. Vertreter/innen der Gemeinschaften, darunter Christen, Juden, Muslime, Aleviten, Buddhisten und Hinduisten versicherten sich der großen Übereinstimmung im Gedankengut zur Natur und Umwelt. Der Zusammenschluss ist zukunftsweisend! Logr

Enzyklika , Gemeinsame Erklärung

LNV intern

Neue Mitarbeiterin in der LNV-Geschäftsstelle

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Julia Flohr betreut die LNV-Arbeitskreise

Seit dem 01.07.2015 verstärkt Frau Julia Flohr mit einer neu eingerichteten Stelle als LNV-AK-Betreuerin das Team der LNV-Geschäftsstelle. Nach ihrem Ökologiestudium arbeitete die aus Reutlingen stammende Diplom-Umweltwissenschaftlerin mehrere Jahre in Planungsbüros in Nordrhein-Westfalen und Hamburg, bevor sie endlich auf die „richtige“ Seite wechseln konnte: in den letzten 2,5 Jahren unterstützte sie als Mitarbeiterin des Landesbüros der Naturschutzverbände NRW tatkräftig die ehrenamtlichen Naturschützer/innen bei Stellungnahmen und bei Behördenterminen. Sie freut sich, nun in ihrer „alten“ Heimat in einem ganz ähnlichen Aufgabenfeld weiterhin für Naturschutzbelange sich einzusetzen zu können. Logr
Kontakt: Julia.Flohr@LNV-bw.de

Neue Mitarbeiterin in der LNV-Geschäftsstelle

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Mariana Smirek vervollständigt das Sekretariat

Mariana Smirek kommt ursprünglich aus Moldawien und ist seit vier Jahren glücklich in Deutschland aufgehoben. Nach einem Bachelorstudium in Linguistik, Schwerpunkt Pädagogik wechselte sie zum wirtschaftlichen Bereich und absolvierte ein Masterstudium in Personalwesen und ein zweites Masterstudium (MBA) für Internationales Management an der Hochschule Nürtingen. Der LNV ist Frau Smirek bereits seit einigen Jahren bekannt und sie wird unser Team während der Elternzeit von Kristin Mokwa kompetent unterstützen. Logr
Kontakt: info@LNV-bw.de

Wechsel im LNV-Arbeitskreis Ortenaukreis

Änderungen in zwei Bereichen

Der bisherige Bearbeiter des LNV-AKs Ortenau 2/Achernal Günther Weissinger gab dieses Amt vor kurzem ab. Der Bereich wird künftig von Peter Huber betreut, der bereits eng mit Joachim Thomas von Ortenau 1, etwa beim Kiesabbau, zusammenarbeitet. Derzeit nicht besetzt ist der Bereich Ortenau 8/Zell, nachdem Hanspeter Lang dieses Amt abgegeben hat. Der LNV dankt Herrn Weissinger und Hanspeter Lang sehr herzlich für die engagierte Leitung des LNV-AK und das gute Zusammenwirken. Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit mit Peter Huber. Logr

Aus den Mitgliedsvereinen

NaturFreunde: Nachhaltigkeit im Tourismus

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Unterrichtsmaterialien für Schulen

Nachhaltigkeit im Tourismus braucht Ausbildung. Die Naturfreunde Internationale stellen mit den Bildungsunterlagen „Nachhaltigkeit im Tourismus“ online und kostenlos diverse Materialien und Hintergrund-Informationen für den Unterricht an berufs- und allgemein bildenden Schulen zur Verfügung. In 12 Modulen werden Grundlagen vermittelt und verschiedene Aspekte einer nachhaltigen Tourismusentwicklung beleuchtet. Im Vordergrund steht die Umsetzung in der Praxis. Logr

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Schwäbischer Heimatbund: Neuer Vorsitzender

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Josef Kreuzberger führt den Verband

Einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Schwäbischen Heimatbundes (SHB) gewählt wurde Herr Ministerialdirigent Josef Kreuzberger bei der Mitgliederversammlung im Juni. Der Abteilungsleiter im Umweltministerium folgt auf Fritz-Eberhard Griesinger, der nach zehn Jahren erfolgreicher Vor-standsarbeit aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl stand. Kreuzberger betonte, an der inhaltlichen Ausrichtung des traditionsreichen Vereins werde sich auch unter seiner Führung nichts ändern. Logr

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Zum Mitmachen und Hingehen

UM-Exkursionen „Naturschutz und Erneuerbare“

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Einladung zur Exkursion am 10.07.2015

Das Umweltministerium lädt erneut zu Exkursionen „Energiewende und Naturschutz – Fahrten zu erneuerbaren Energien“ ein: am am 10.07.2015 in Ostwürttemberg. Stationen sind auch strittige Projekte von Wind- und Wasserkraft und Biomasse. Vor Ort wird diskutiert, wie der Ausbau der regenerativen Energien voran gebracht werden kann, ohne den Naturschutz aus den Augen zu verlieren. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich. Logr

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Mehr Blütenvielfalt in der Landschaft

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Fachtagung, 22.07.2015 in Wolpertshausen

Honigbienen und viele wildlebende Insektenarten bestäuben den Großteil unserer Wild- und Kulturpflanzen. Es ist daher von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung, ihnen ausreichenden Lebensraum und Nahrungsangebot zu bieten. Jeder, von der Hobbygärtnerei über die Land- und Forstwirtschaft bis zu den Kommunen, kann einen Beitrag zu bienenfreundlicheren Landschaften leisten. Die Tagung bietet aktuelle Ergebnisse von Versuchen zum Vergleich verschiedener Blühmischungen. Tr

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NaturVision Filmfestival wartet auf Besucher

Filmfestival

OpenAirKino vom 23.-24.07. 2015 in Ludwigsburg

Die Natur erobert die große Leinwand! In Ludwigsburg findet das 14. NaturVision Filmfestival statt. Das bedeutet: vier Tage Filmprogramm zu Tier-, Natur- und Umweltthemen, drei Tage „umsonst und draußen“ Open Air Kino mit nachhaltigem Markt, Mitmach-Kochevent mit Bio-Koch Joachim Latsch, buntes Kinderprogramm, günstige Familienkarten, ein Science Slam mit anschließender Festivalparty und vieles mehr! Logr

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„Bienen machen Schule“

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Tagung vom 10. – 12.09.2015 in Tübingen

Vorgestellt werden Konzepte zur Integration der Biene in den Schulunterricht und in die außerschulische Bildung, sowohl fachbezogen als auch fächerübergreifend. Kinder und Jugendliche können durch eigene oder gemeinsame Beobachtung und Arbeit an den Bienen Zusammenhänge zwischen Biene, Mensch und Natur selbst entdecken und verstehen. Die Schirmherrschaft über die vielseitige Tagung hat Kultusminister Andreas Storch übernommen. Logr

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„Echt gut! Ehrenamt in Baden-Württemberg“

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Wettbewerb für Ehrenamtliche, Bewerbungsfrist: 31.07.2015

Bürger/innen, die sich für die Gemeinschaft einsetzen, stehen oft nicht im Rampenlicht. Mit dem Ehrenamtswettbewerb ECHT GUT! Dankt die Landesregierung allen Engagierten und will so ihre Arbeit anerkennen und stärken. Vereine und Einzelpersonen können ihr ehrenamtliches Projekt vorstellen und sich in einer der sieben Kategorien bewerben. Pro Kategorie winkt ein attraktives Preisgeld von bis zu 4.000 Euro. Logr

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DWA-Gewässerentwicklungspreis 2016

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Bewerbungsfrist: 31.10.2015

Der Preis wird von der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft (DWA) 2016 zum vierten Mal vergeben. Ausgezeichnet werden vorbildlich durchgeführte Maßnahmen zur Erhaltung, naturnahen Gestaltung und Entwicklung von Gewässern insbesondere im urbanen Bereich. Gemeint sind alle Maßnahmen, die die wasserwirtschaftliche und ökologische Funktionsfähigkeit, das innerstädtische/innerörtliche Erscheinungsbild, den Erlebniswert der Gewässer nachhaltig entwickeln sowie verbessern können. Logr

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Klimaschutz-Plus: Förderrunde 2015

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Bewerbungsfrist: 31.03.2016

Das Förderprogramm des Umweltministeriums unterstützt Investitionen in die energetische Sanierung der Gebäude, in die Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien und zur Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung. Kommunen, Vereine, kirchliche Einrichtungen sowie kleine und mittlere Unternehmen können Gelder aus dem Programm erhalten. Pro Antragsteller bei Vereinen ist die Summe auf 50.000 Euro begrenzt. Logr

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Bücher, Filme, Neuigkeiten

Dreck

Dreck

Veröffentlichung zum Boden

Der Bodens ist Grundlage jeder Zivilisation. Leider ist seine Bedeutung häufig unbekannt und entsprechend rabiat war und ist oft der Umgang mit dem „Dreck“ unter unseren Füßen. Der Geologe David R. Montgomery entwirft eine fesselnde Kulturgeschichte des Bodens von den antiken Hochkulturen bis zu aktuellen Agrarfabriken. Er plädiert dafür, im ureigenen Interesse endlich schonend und nachhaltig mit der Ressource Boden umzugehen und zeigt Beispiele auf, wie dies aussehen könnte. Logr

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„Natürlich BUNT“

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Beispiele für interkulturelle Naturschutzpraxis

“Natürlich BUNT” ist Teil des Projektes “Netzwerk MultiKulturLandschaft”, die das Forum für internationale Entwicklung + Planung (finep) in Kooperation mit dem BUND BW, der türkisch-sprachigen Umweltorganisation Yeşil Çember und weiteren Partnern von 2013 bis 2015 in Baden-Württemberg durchführte. Vorgestellt werden 14 Projekte, die Vereine, Institutionen und Engagierte umgesetzt haben. Die Broschüre endet mit mehrsprachigen Tipps. Logr

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Biber-Broschüre

Biber

Kulturhistorisches für Interessierte

Mit Unterstützung der Stiftung Naturschutzfonds hat der BUND-Regionalverband Ostwürttemberg die Broschüre „Der Biber – historische Spuren eines nützlichen Nagers“ (2,50 €) und zum Thema Artenschwund durch Medizin die Übersetzung aus dem Lateinischen „Historische Rezeptsammlung biberbasierter Medikamente“ (1,50 €) herausgegeben. Ferner verleiht er gegen Gebühr eine historische Biberausstellung, deren Inhalte im Biberfalzflyer eingesehen werden können. Tr

Plakate, BUND-Bibermagazin, Castorologia, Flyer

LNV-Infobrief zum Herunterladen hier möglich

LNV Infobrief
Juli 2015

Impressum:

Endredaktion: Christine Lorenz-Gräser, Bildredaktion: Annette Schade-Michl und Mariana Smirek
Beiträge: Christine Lorenz-Gräser (Logr), Dr. Anke Trube (Tr), Annette Schade-Michl (Sch)
Der LNV-Infobrief berichtet regelmäßig über aktuelle Themen des Natur- und Umweltschutzes.
Der Infobrief ist ein kostenloser Service des LNV.
Bestellung unter lnv-bw.de oder mit einer Email an info@lnv-bw.de. Bitte geben Sie Name, Verein/Institution, Funktion an. Persönliche Daten werden ausschließlich zum Zwecke des Versendens des Infobriefs gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Er kann jederzeit per E-Mail oder unter lnv-bw.de abbestellt werden.

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