LNV-Infobrief Februar 2017

LNV-Infobrief
Februar 2017
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Im Blickpunkt: Photovolatik auf Freiflächen

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schützer/innen,
Solarstromproduktion auf Grünland und Ackerflächen? In den vergangen Jahren hatte sich der Gesetzgeber im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) noch dagegen ausgesprochen. Freiflächenanlagen waren nur in wenigen Fällen erlaubt, beispielsweise auf Konversionsflächen oder auf Seitenrandstraßen entlang von Autobahnen. Doch mit der jüngsten Reform des EEG könnten die engen Vorgaben zur Flächenkulisse bei der Förderung von Solarstrom aufgeweicht werden. Über eine Öffnungsklausel im EEG 2017 werden die Länder ermächtigt, Acker- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten für Freiflächenanlagen zu öffnen.
Die baden-württembergische Landesregierung will mit dem Entwurf einer „Freiflächenöffnungsverordnung“ von dieser Länderöffnungsklausel Gebrauch machen. Gemäß dem Verordnungsentwurf vom 20. Dezember 2016 sollen künftig bis zu 100 MW Photovoltaik pro Jahr auf Grünland und Ackerflächen in benachteiligten Gebieten im Land gefördert werden dürfen. Die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf freier Fläche ist i.d.R. deutlich kostengünstiger als auf Gebäuden.
In BW sind knapp zwei Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche als benachteiligte Gebiete eingestuft. Da laut EEG 2017 nur Flächen in Naturschutzgebieten und Nationalparks ausgeschlossen und weitere Einschränkungen und Steuerungsmöglichkeiten durch die Länder nicht möglich sind, ist zu befürchten, dass unter der geplanten Verordnung Umwelt- und Naturschutzbelange bei der Planung und Projektierung großer Photovoltaikanlagen hinter ökonomischen Aspekten zurückbleiben werden.
Grundsätzlich ist es wichtig und richtig, den Ausbau von Photovoltaik im Land durch entsprechende Rahmenbedingungen im Land zu forcieren. Schließlich ist BW unter meteorologischen Aspekten überdurchschnittlich gut für die Solarstromproduktion geeignet und die Zukunft einer weitgehend treibhausgasneutralen Stromversorgung im Land wird neben der Windkraft besonders von der Photovoltaik abhängen. Allerdings sind bereits jetzt genügend versiegelte Flächen – etwa Gebäudedächer und Fassaden sowie großflächige Parkplätze, die mit Photovoltaikanlagen überdacht werden könnten, vorhanden und erlauben eine verbrauchernahe Bereitstellung des benötigten Solarstroms. Hinzu kommt, dass zunehmend auch andere Bereiche des Energiesystems „Anspruch“ auf freie Flächen erheben, wie beispielsweise solare Nahwärmeanlagen in Verbindung mit großen Saisonalspeichern, die gebäudeintegriert nur schwerlich realisierbar sind. Es gilt daher, den Konkurrenzkampf um knappe Flächen nicht in den Bereichen künstlich zu verschärfen, in denen Alternativen einfach umzusetzen sind.
Der LNV hat sich daher in seiner Stellungnahme gegen die geplante Freiflächenöffnungsverordnung ausgesprochen und stattdessen das Land dazu aufgefordert, die Förderung von Photovoltaikanlagen auf Gebäuden und über Parkplätzen voranzutreiben.
Es grüßt Sie herzlich
Evelyn Sperber
LNV-Referentin für Energie

Inhalt
LNV Aktiv
Aus Politik und Verwaltung
Daten, Fakten, Hintergründe
Alles was Recht ist
LNV Intern
Aus den Mitgliedsvereinen
Zum Mitmachen und Hingehen
Bücher, Filme, Neuigkeiten
und außerdem

LNV aktiv

Mobilität wohin? Umsteuern mit und ohne Diesel

Veranstaltungsreihe am 09.03.2017, Hospitalhof Stuttgart

Feinstaubalarm, EU-Vertragsverletzungsverfahren, drohender Arbeitsplatzabbau – der Autoverkehr und vor allem der Diesel kommen nicht aus den Schlagzeilen. Was muss kurz- und mittelfristig geschehen, um in Zukunft die übergroße Abhängigkeit BWs vom Diesel zu überwinden? Eine Veranstaltungsreihe von LNV und Evangelischer Akademie Bad Boll beleuchtet nacheinander für 2020 und 2030 Datengrundlage und Lösungsansätze im Spannungsfeld sozialer, gesundheitlicher, rechtlicher und beschäftigungspolitischer Herausforderungen. Logr

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Photovoltaik-Freiflächenanlagen

LNV lehnt Freiflächenöffnungsverordnung des UM ab

Der LNV sieht Freiflächen-Solaranlagen auf Äckern und Grünland grundsätzlich kritisch. Je nach deren Umfang wird der Druck auf die ohnehin knappe Ressource „Fläche“ zusätzlich erhöht, es gehen landwirtschaftlicher Produktionsraum sowie Lebensraum für Tiere und Pflanzen und Erholungsraum für die Bevölkerung verloren. Das geplante Gesetz belässt den Ländern keine zusätzliche Steuerungsmöglichkeit. Die Prüfung der Umweltbelange nach BauGB hält der LNV für zu schwach. Dies ist ein wesentlicher Grund, weshalb der LNV der Öffnungsverordnung in seiner Stellungnahme nicht zugestimmt hat. Tr

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Windpark Braunsbach

LNV und NABU reichen Klage ein

LNV und NABU haben Mitte Dezember 2016 einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht Stuttgart eingereicht, um die Genehmigung für die Inbetriebnahme eines von fünf Windrädern der „EE Bürgerenergie Braunsbach“ auszusetzen. Diese Anlage liegt in einem „Dichtezentrum des Rotmilans“, innerhalb des 1km-Radius zum Horst und in einem regelmäßig beflogenen Flugkorridor. Damit liegt ein signifikant erhöhtes Tötungsrisiko für die Greifvögel vor. Auf den Widerspruch von NABU und LNV vom April 2016 hatte das RP Stuttgart bis Mitte Dezember keine Entscheidung gefällt. Tr

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Flächensparen durch Parkhäuser

LNV-Erhebung von Parkplätzen in Gewerbegebieten fand Erstaunliches

Der LNV kritisiert die Praxis der ebenerdigen Parkplätze in Gewerbegebieten. Eine LNV-Studie in den Landkreisen Böblingen und Ravensburg und entlang von Autobahnen zeigte, dass Parkhäuser statt Großparkplätzen den unnötigen Flächenverbrauch erheblich reduzieren und Flächen für Gewerbeanlagen frei geben. Um Einkaufszentren auf der „grünen Wiese“, Freizeiteinrichtungen und auch um große Arbeitgebern wurden hektarweise großflächige Parkplätze ermittelt. Der LNV fordert die Landesregierung auf, in der Landesbauordnung und/oder über Abgaben wirkungsvolle Lenkungsmaßnahmen zu ergreifen. Logr

LNV-Pressemitteilung, Artikel in der Zeitschrift „Planerin“, Artikel im Südkurier

Gebührenverordnung des UM

LNV-Vorschläge für Erleichterungen

Ausgehend von der Neuregelung der Gebührenverordnung schlägt der LNV dem UM weitere Erleichterungen zugunsten anerkannter Natur- und Umweltschutzverbände vor. So sollten die Gebühren für Rechtsbehelfe in Umweltverfahren analog denjenigen im Umweltinformationsrecht reduziert werden. Die Gebührenbefreiung für öffentliche Leistungen, die im Zusammenhang mit der ehrenamtlichen Tätigkeit im Naturschutz erforderlich werden, sollten auf den Bereich Umweltschutz und auf Naturschutzverbände ausgedehnt werden. Tr

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ÖPNV-Gesetz

Aufgabenträgerschaft und Finanzverantwortung zusammenführen

In ihrer Stellungnahme zum Änderungsvorschlag des Gesetzes über die „Planung, Organisation und Gestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs“ (ÖPNV-Gesetz) begrüßen VCD und BUND die geplante Zusammenführung von Aufgabenträgerschaft und Finanzverantwortung bei den kommunalen Aufgabenträgern (Landkreise und kreisfreie Städte). Der LNV hat sich dieser Stellungnahme angeschlossen. Das Land tritt damit die Finanzverantwortung an die Kreise ab und erhöht die Mittel um 50 Mio. Euro. Weitere Verbesserungsvorschläge finden Sie in der Stellungnahme. Tr

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Insektensterben

Offener Brief an Ministerpräsident Kretschmann

Der Freiburger Entomologische Arbeitskreis (FREAK) hat sich mit einem offenen Brief zum Insektensterben an Ministerpräsident Kretschmann und die Fachminister Hauk und Untersteller gewandt. Darin appelliert der Arbeitskreis im Namen auch von LNV, BUND, NABU und weiteren Naturschutzverbänden an die Landesregierung, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten für ein dauerhaftes Verbot von Nikotinoiden in der EU einzusetzen. Weitere Forderungen sind u. a. Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität und Einführung eines Langzeit-Monitorings wichtiger Zeigergruppen unter Insekten und Insektenfressern. Tr

Offener Brief, Artikel Badischen Zeitung

KOB veröffentlicht Daten zu Obstsorten und -gärten

Erfolg auch für LNV

Eine Plattform des Kompetenzzentrums Obstbau Bodensee (KOB) erleichtert künftig die Suche nach Obstsorten und -gärten. Mit dem von der Stiftung Naturschutzfonds geförderten Angebot lässt sich leicht herausfinden, in welchen Obstsortengärten und Lehrpfaden die gesuchte Apfel- oder Birnen-, Kirsch-, Zwetschgen- und weitere Obstsorte wächst und was die Sorte auszeichnet. Der LNV-Streuobstreferent Martin Engelhardt hat sich seit langem beim KOB für eine öffentliche Darstellung sorten- und standortsbezogener Daten eingesetzt. Logr

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Umweltverträglichkeitsprüfung

Verhältnis der UVP-Vorprüfung zur UVP

Der LNV-Rechtsreferent Konrad Kramer weist darauf hin, dass es nicht Sinn einer Vorprüfung nach dem UVP-Gesetz ist, eine UVP zu vermeiden. Im Urteil des Nds. OVG (vom 9.11.2016, 13 LC 71/14) heißt es dazu: „Bleibt wegen der begrenzten Prüftiefe der Vorprüfung hingegen unklar, ob oder mit welcher Gewissheit mit dem Auftreten erheblicher nachteiliger Umweltauswirkungen zu rechnen ist, ist eine Umweltverträglichkeits-Prüfung durchzuführen. Es gilt der Grundsatz: „Im Zweifel pro UVP“. Tr

LNV-Stiftung fördert Naturschutzprojekte

Förderschwerpunkt 2017 sind Gewässer; Antragsfrist 30.04.2017

Gute Nachrichten für Naturschützer/innen und Umweltgruppen: Die LNV-Stiftung fördert erneut Ideen und Aktivitäten, die dem Erhalt der natürlichen Umwelt und unserer Lebensgrundlagen dienen. Themenschwerpunkt sind Projekte rund um die Gewässer. Besonders erwünscht sind Projekte, die helfen, den guten ökologischen Zustand der Gewässer wieder herzustellen. Logr

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Antragsformular

Tag der Artenvielfalt: Der Natur auf der Spur

Vorankündigung: Sonntag, 18. Juni 2017 im Alb-Donau-Kreis

Der Tag der Artenvielfalt ist eine Gemeinschaftsaktion des LNV mit den Naturschutzverbänden im Alb-Donau-Kreis und findet seit 2001 alle zwei Jahre statt. Exkursionen zu Vögeln, Pilzen und Flechten, zu Höhlen, Jurariffen und Steinzeitjägern ermöglicht tiefe Einblicke in die beeindruckende Landschaft im Alb-Donau-Kreis. Viele Expert/innen stehen bereit, die Faszination unserer heimischen Natur allen Interessierten näher zu bringen. Planen und gestalten Sie ihre Führungen und Exkursionen ganz individuell. Logr

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LNV-Stand bei den Naturschutztagen 2017

Reges Besucherinteresse rund um die 41. Naturschutztage

Auch in diesem Jahr war der LNV mit einem Informationsstand bei den Naturschutztagen in Radolfzell vertreten. Vom 05. – 08. 01. 2017 suchten Mitglieder des LNV-Vorstandes und der LNV-Geschäftsstelle das Gespräch mit den Besucher/innen und informierten über die Arbeit des LNV und die der LNV-Arbeitskreise. Das Interesse am LNV-Stand war groß -– für uns Anlass und Ansporn, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Logr

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LNV-Pressemitteilungen

Wohnraum-Allianz: Naturschutzverbände lehnen Abbau von Umweltstandards ab
Keine Aufweichung oder Streichung der ökologischen Standards!

„Taschenbuch des Naturschutzes“ neu aufgelegt
Naturschutzrecht im Westentaschenformat

NABU und LNV reichen Eilantrag gegen Windrad in Braunsbach ein
Die bereits errichtete Anlage sei rechtswidrig und gefährde streng geschützte Vogelarten wie Rotmilan und Baumfalke. Der frühere Widerspruch der Verbände wurde ignoriert.

Aus Politik und Verwaltung

FFH- und Vogelschutz-Richtlinie

Europäischer Naturschutz bleibt erhalten

Am 07.12.2016 hat die Europäische Kommission endlich bestätigt, dass die Fauna-Flora-Habitat- und die Vogelschutz-Richtlinie wesentliche Instrumente für die Erhaltung der biologischen Vielfalt darstellen und erhalten bleiben. Naturschützer/innen in ganz Europa hatten vor dem Hintergrund des sogenannten „Fitness-Check“ rund zwei Jahre lang für eine Beibehaltung der Richtlinien als Herzstück des europäischen Naturschutzes gekämpft. Die Kommission hat die Erstellung eines Aktionsplans angekündigt, mit dem die Umsetzung der Naturschutzrichtlinien gezielt verbessert werden soll. Tr

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Nationalpark Schwarzwald

Öffentlichkeitsbeteiligung für Wegekonzeption

Der Nationalpark Schwarzwald hat die Öffentlichkeitsbeteiligung für das Wegekonzept gestartet. Ab dem 16.01.2017 ist der Arbeitsentwurf vier Wochen lang abrufbar (bis 12.02.2017). Man kann sich über das Wegekonzept informieren und die eigenen Anregungen anhand von Kommentaren und Bewertungen einbringen. Am Ende des Online-Dialogs werden die Anregungen geprüft, in der zuständigen Arbeitsgruppe diskutiert und das abgestimmte Wegekonzept voraussichtlich noch im Frühjahr 2017 dem Beirat zur Beratung und dem Nationalparkrat zur Entscheidung vorgelegt. Tr

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Anerkannte Tierschutzorganisationen

Drei Tierschutzverbände erhalten Klagerecht

Das MLR hat drei Organisationen als „Anerkannte Tierschutzorganisationen“ bestätigt: Landestierschutzverband Baden-Württemberg e. V., Menschen für Tierrechte – Tierversuchsgegner Baden-Württemberg e. V. sowie Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. (Geschäftsstelle BW). Sie können nun an tierschutzrelevanten Verwaltungsverfahren mitwirken und tierschutzrelevante Entscheidungen von Behörden gerichtlich überprüfen lassen. Grundlage ist das „Gesetz über Mitwirkungsrechte und das Verbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzorganisationen“. Tr

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Ersatzzahlungen für Naturschutzprojekte nutzen

Antragsfrist bei der Stiftung Naturschutzfonds: 01.07.2017

Ersatzzahlungen aus Eingriffen, die nicht kompensiert werden konnten, stehen für Naturschutzprojekte z. B. der Vereine zur Verfügung. Vor einer Antragstellung müssen die Projekte mit den zuständigen Regierungspräsidien, Ref. 56 (Naturschutz) abgestimmt werden und können nur über diese bei der Stiftung Naturschutzfonds eingereicht werden. Weitere Informationen gibt’s bei der Stiftung Naturschutzfonds Frau Egger Tel.: 0711-126-2139 und Frau Guillier Tel.: 0711-126-2928. Logr

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Aktion Fläche – Vorfahrt für Innenentwicklung

Internetportal hilft beim kommunalen Flächensparen

Das Internet-Portal im Auftrag des Umweltbundesamtes bietet Informationen über Strategien, Instrumente und Praxisbeispiele, die auf einen sparsamen Umgang mit der Ressource Fläche zielen. Es bietet Fachinformationen darüber, wie Flächensparen vor Ort umgesetzt werden kann. Das Portal kann interaktiv zugleich der Vernetzung der Akteure dienen. Es unterstützt die flächenpolitischen Ziele der Bundesregierung: Verminderung der Neuinanspruchnahme von Siedlungs- und Verkehrsfläche auf 30 ha / Tag und Vorrang der Innenentwicklung vor der Außenentwicklung im Verhältnis 3 zu 1. Logr

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Natura 2000

Weitere Managementpläne fertig

Seit der letzten Berichterstattung (LNV-Infobrief 11/2016) sind folgende Managementpläne abgeschlossen worden: Tr
119. MaP 7422-311 “Alb zwischen Jusi und Teck“
120. MaP 7217-341 „Eyach oberhalb Neuenbürg
121. MaP 7818-341 „Prim-Albvorland
122. MaP 7117-341 „Bocksbach und obere Pfinz“
123. MaP 7517-341 „Horber Neckarhänge
124. MaP 7319-341-„Gäulandschaft an der Würm“

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Daten, Fakten, Hintergründe

Landwirtschaft

Gemeinsam für mehr biologische Vielfalt

Unter dem Projektnamen F.R.A.N.Z. (Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft) werden in zehn landwirtschaftlichen Demonstrationsbetrieben in Deutschland effiziente Naturschutzmaßnahmen umgesetzt. Die Maßnahmen sollen die Artenvielfalt auch auf intensiv bewirtschafteten Feldern, Wiesen und Weiden erhalten und verbessern. Das Forschungsprojekt führen die Michael Otto Stiftung für Umweltschutz und der Deutsche Bauernverband gemeinsam durch. F.R.A.N.Z. ist in mehreren Phasen auf zehn Jahre angelegt. Tr

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Konzernatlas 2017

Beispiellose Fusionswelle in Agrar- und Lebensmittelindustrie

Immer weniger Konzerne bestimmen weltweit über die Lebensmittelerzeugung und Ernährung – zum Nachteil der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und der regionalen Lebensmittelversorgung. Das zeigt der „Konzernatlas 2017“ mit Fakten und Grafiken zur Agrarindustrie. Zu den Herausgebern zählen die Heinrich-Böll-Stiftung und der BUND. Sie warnen, dass die laufenden Konzentrationsprozesse im Agrarsektor die 2015 beschlossenen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen gefährde und fordern eine stärkere Kontrolle im Agrar- und Ernährungsbereich. Logr

Konzernatlas
Grafiken usw. zum Download

Bioabfallbehandlungsanlagen

Geringe Methanemissionen

Das Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft (ISWA) der Universität Stuttgart hat zwei Jahre lang Kompostierungs- und Vergärungsanlagen im Land im Realbetrieb auf das Entweichen klimarelevanter Gase geprüft. Im Ergebnis liegen die klimarelevanten Emissionen deutlich unter den Richtwerten des Weltklimarats. Sie entsprechen einem geringen Bruchteil der aus der Rinderhaltung stammenden Methanemissionen. Die Befürchtungen, Bioabfallvergärungsanlagen würden sich aufgrund von diffusen Methanemissionen negativ auf das Klima auswirken, seien unbegründet. Tr

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Abfallvermeidung in der Baubranche

Leitfaden für Bauherren

Das Umweltministerium hat den Leitfaden „Abfallvermeidung in der Baubranche“ veröffentlicht. Er enthält Tipps für Bauherren, Architekten und Baufirmen, wie sie bei Planung und Bau eines Hauses das Abfallaufkommen reduzieren und unvermeidbare Abfälle möglichst gut verwerten können. Auch wer ein Gebäude sanieren oder zurückbauen möchte, findet im neuen Leitfaden wertvolle Informationen. Tr

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Großer Einfluss Konsum auf Ressourcenverbrauch

Studie zeigt bemerkenswerte Ergebnisse

Ein großer Teil des Ressourcenverbrauchs und der folgenden Umweltbelastungen hängt mit dem privaten Konsum zusammen. Laut einer Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes steigt etwa der personenbezogene Gesamtenergieverbrauch stark mit dem Einkommen und dem Bildungsstand. Er nimmt mit dem Alter zu, ist bei Männern größer als bei Frauen und sinkt tendenziell mit der Haushaltsgröße. Bemerkenswert ist, dass laut Studie der Energieverbrauch in den sozialen Milieus mit positiven Umwelteinstellungen überdurchschnittlich hoch ist. Logr

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Indikatorenbericht 2016

Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg

Der Indikatorenbericht misst und überprüft anhand von Kennzahlen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, wie sich Baden-Württemberg in Sachen Nachhaltigkeit entwickelt. 2014 wurde erstmals mit Hilfe geeigneter Statusindikatoren Nachhaltigkeit in BW differenziert dargestellt und messbar gemacht. Mit dem Indikatorenbericht 2016 wird die Entwicklung fortgeschrieben, weitere Indikatoren wurden aufgenommen. Mit Hilfe von jetzt 47 objektiven und 6 subjektiven Indikatoren ergibt sich ein umfassendes Bild nachhaltiger Entwicklung im Land. Tr

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Spurenstoffe in baden-württembergischen Gewässern

UM-Homepage mit wichtigen Informationen

Das UM hat wichtige Fakten zu Spurenstoffen in Gewässern auf seiner Homepage zusammengestellt. Informationen über Spurenstoffe, etwa zu Arzneimittelwirkstoffen, Duftstoffen und Flammschutzmitteln und zur Abwasserreinigung finden sich darunter ebenso wie das Merkblatt „Arzneimittel richtig entsorgen – Gewässer schützen“ in Deutsch und Türkisch. Die Spurenstoffproblematik war auch Thema des LNV-Zukunftsforums am 23.11.2017. Die Tagungsbeiträge der Veranstaltung sind in der LNV-Internetseite eingestellt. Logr


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Wildkatzen

Projektbericht erschienen

Die FVA hat den Projektbericht zum abgeschlossenen Wildkatzenforschungsprojekt in den Rheinauen und am Kaiserstuhl fertig gestellt. In dem Projekt wurde das Raum-Zeit-Verhalten der Wildkatzen in diesen Lebensräumen untersucht. Der Projektbericht stellt eine ausführliche Zusammenfassung aller Fragestellungen des Forschungsprojektes dar und soll nächstes Jahr noch in einer gedruckten Version erscheinen.Tr

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Ausbreitung von Neozoen

WFS-Mitteilungen 2/2016

Seit 2006 wird das Vorkommen von Wildtieren in Baden-Württemberg im Rahmen des DJV-Projekts WILD (Wildtierinformationssystem der Länder Deutschlands) von der Wildforschungsstelle Aulendorf im Auftrag des Landesjagdverbands durchgeführt, 2015 zum fünften Mal. Die aktuellen Ergebnisse bei Neozoen sowie die Entwicklungstrends in den letzten 10 Jahren werden mit den Zahlen der ersten Erhebung im Jahr 2006 verglichen. Neozoen (griechisch = neue Tiere) sind gebietsfremde Tierarten, die nach 1492 mit menschlicher Hilfe in ein Gebiet eingeführt oder verfrachtet wurden. Tr

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„Landwirtschaft mit Zukunft“; Rede der Bundesumweltministerin

Die Symptome der Krise sind nicht wegzudiskutieren, Rede

In der beachtenswertenn Rede „Landwirtschaft mit Zukunft“ vom 17.01.2017setzt sich Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks mit der Entwicklung im Agrarsektor differenziert auseinander und spricht die gegenwärtigen Herausforderungen bemerkenswert offen an. Unter anderem fordert sie eine bessere Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Natur- und Umweltschutz. Wie auch der LNV fordert sie, öffentliches Geld nur noch für öffentliche Leistungen zu vergeben. Logr. Logr

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Alles was Recht ist…

Klage gegen Atomausstiegsgesetz

Bundesverfassungsgericht bestätigt Atomausstieg

Das Gericht hat in seinem Urteil bestätigt, dass das Atomausstiegsgesetz von 2011 im Wesentlichen verfassungskonform ist, sowohl die Einführung fester Abschalttermine als auch die Staffelung der Abschaltfristen, ebenso die entschädigungslose Rücknahme der Laufzeitverlängerungen von 2010 und das Gesetzgebungsverfahren selbst. Die Milliardenforderungen von Energiekonzernen sind damit vom Tisch. Das Gericht sieht lediglich in den beiden AKW Krümmel und Mülheim-Kärlich einen Sonderfall, für den der Gesetzgeber einen Ausgleich schaffen muss.Tr

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LNV intern

Termine

LNV-Mitgliederversammlung am Samstag, 13. Mai 2017 in Stuttgart.
Einladungen zur Mitgliederversammlung werden in Kürze verschickt.

LNV-Arbeitskreis-Sprechertreffen
• im Regierungsbezirk Freiburg: Dienstag, 04.04.2017 von 16:00 – 20:30 Uhr, Freiburg
• im Regierungsbezirk Stuttgart: Donnerstag, 27.04.2017 von 16:00 – 20:30 Uhr, Stuttgart
Herr Jens Mück von der Wildforschungsstelle beim LAZBW wird bei beiden Treffen einen Fachvortrag über „Die Allianz für Niederwild“ halten, einen Zusammenschluss aus Landnutzern und Naturschutz zur Verbesserung der Agrarlebensräume, zum Stopp des Artenschwunds in der Feldflur und der Abnahme feldbewohnender Wildtiere. Herr Mück ist auch ehrenamtlicher Referent für Landwirtschaft beim LNV.
Die Einladungen an die LNV-Arbeitskreise werden demnächst verschickt. Bitte beachten Sie die dort angegebenen Anmeldefristen!

Mitgliedsverbände

Deutscher Tierschutzbund Landesverband Baden-Württemberg
Der Deutsche Tierschutzbund BW ist zum 31.12.2016 aus dem LNV ausgetreten. Der LNV bedauert die Entscheidung. Logr

Zum Tod von Regine Einfeld

Der LNV trauert

Regine Einfeld ist Ende Dezember 2016 für uns überraschend gestorben. Sie war neben Ihrer Geschäftsführerinnen-Tätigkeit beim BUND-Regionalverband Nordschwarzwald seit 2009 auch LNV-Sprecherin für den nördlichen Bereich des Landkreises Calw. Mit ihrem großen Fachwissen und ihrer ruhigen und freundlichen Art hat sie die Interessen des Naturschutzes engagiert gegenüber Behörden, Politik und Öffentlichkeit vertreten. Der LNV verliert mit Frau Einfeld eine geschätzte Naturschützerin und wird sie sehr vermissen. Wir werden sie in guter Erinnerung behalten. Tr

Zum Tod von Klaus Kußmaul

Der LNV nimmt Abschied

Klaus Kußmaul ist im Januar von uns gegangen. Er war 1965 Mitbegründer des NABU-Landesverbands Baden-Württemberg. Klaus Kußmaul hat sich über 60 Jahre lang für die Natur eingesetzt und dies mit großem Einsatz und sehr viel Sachverstand. Den LNV hat er unterstützt, indem er den Verband von 1981 bis 2001 im Landesfischereibeirat vertreten hat, von 1983 bis 1997 auch im Fischereibeirat des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Wir trauern um einen lieben und geschätzten Menschen und werden ihn in guter Erinnerung behalten. Tr

Aus den Mitgliedsvereinen

Baden-Württembergischer Forstverein

Neuer Präsident Prof. Dr. Artur Petkau

Am 25.10.2016 hat die Mitgliederversammlung des BW Forstvereins e.V. Prof. Dr. Artur Petkau einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Herr Petkau ist Professor für Forstökonomie und Forstbetriebsmanagement an der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg und verfügt bereits über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung im Großprivatwald, in forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen und in einem Staatsforstbetrieb. Herr Petkau übernimmt damit den Stab des Präsidenten von Ulrich Kienzler. Der LNV gratuliert herzlich und freut sich auf gute Zusammenarbeit. Tr

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SAV-Jahresprogramm für Familien

Lust auf Natur? Raus ins Glück!

Der Schwäbische Albverein, Fachbereich Familie präsentiert sein neues Familienprogramm 2017. Auf 72 Seiten gibt es unter dem Motto „Lust auf Natur? Raus ins Glück!“ ein vielfältiges und für Eltern und Kinder attraktives Angebot.Logr

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SAV und SWV Jahresprogramm

Wandern im Schwarzwald und auf der Alb

Da jede Wanderung als kleine Reise verstanden werden kann, könnte man auch sagen: „Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch beim Wandern“, so der Schwäbische Albverein (SAV) und der Schwarzwaldverein (SWV). Die Natur erleben, Pflanzen, Tiere und Steine kennenlernen, erfahren wie Landschaft entstanden ist, wie unsere Vorfahren gelebt und gewirtschaftet haben – das ist Bildung ohne erhobenen Zeigefinger. Außerdem wird beim Wandern deutlich wie gut es tut an der frischen Luft zu sein und so seinem Körper und seiner Seele Gutes zu tun. Logr

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NaturFreunde-Programm: Wandern und Reisen

Wandern zwischen Ostsee und Allgäu

Eine Vielzahl von Angeboten, Radtouren, Kultur- und Wanderreisen, Skifreizeiten in Deutschland zwischen Ostsee und Allgäu sowie in vielen europäischen Regionen finden sich im neuen Reiseprogramm der NaturFreunde Baden-Württemberg. Den NaturFreunden ist es eine Herzensangelegenheit, auf Reisen, wo immer es sich bietet, mit den Menschen, auch wenn man nicht deren Sprache spricht, in Kontakt zu kommen und so zur Völkerverständigung beizutragen. Logr

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Starke und lebenswerte ländliche Räume in BW

Dezentrale Bürgerdialoge von MLR und Akademie Ländlicher Raum

Die Bürgerdialoge zum Kabinettsausschuss Ländlicher Raum der Landesregierung bieten Gelegenheit mit dem Minister Peter Hauk (MLR) und weiteren Minister/innen über die Entwicklung des Ländlichen Raums zu diskutieren. Termine sind:

20.02.2017: Ravenstein (Neckar-Odenwald-Kreis)
04.04.2017: Mainhardt (Landkreis Schwäbisch Hall)
04.05.2017: Titisee-Neustadt (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald)
22.06.2017: Untermarchtal (Alb-Donau-Kreis)
13.07.2017: Schopfloch (Landkreis Freudenstadt) Logr
Weitere Infos: http://www.alr-bw.de/

Denzlinger Wildtierforum: Wildtiere&Freizeitaktivitäten

Gleiches Recht für Alle? 30./31.03.2017 in Denzlingen

Die Vereinbarkeit der Ansprüche an den Wald als Lebensraum für Wildtiere und Erholungsraum für den Menschen ist eine zunehmende Herausforderung. Viele Wildtiere nehmen menschliche Aktivitäten als riskant wahr, weshalb insbesondere auch nächtliche Freizeitaktivitäten die ungestörten Rückzugsgebiete für Wildtiere stetig verkleinern. Welche neuen Anforderungen dadurch an den Natursport und das Wildtiermanagement gestellt werden und welche Lösungswege es für diese Konflikte geben kann, wird beim 6. Denzlinger Wildtierforum diskutiert. Logr

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10. NaturErlebnisWoche – Machen Sie mit

Thema Heimat 4.0 vom 06. bis 14.05.2017

Bereits zum 10. Mal ruft die Umweltakademie BW dazu auf, mit Aktionen, Führungen oder Veranstaltungen die Menschen auf die heimische Natur aufmerksam zu machen. Ob Einzelperson, Naturschutzgruppe, Heimat- oder Obst- und Gartenbauverein, jeder kann sein Vorhaben im Veranstaltungskalender anmelden und wird damit Teil der landes- und bundesweiten NaturErlebnisWoche werden. Die Umweltakademie hilft bei der Pressearbeit und Organisation und bietet Unterstützung bei der Werbung durch Flyer und Poster, Hinweise in lokalen Zeitungen an. Logr

weiterlesen, Veranstaltungskalender (Veranstaltungen)

Mit Gruppen unterwegs im Biosphärengebiet

Angebote, Attraktionen und Planungshilfen

Die Biosphärengebietsverwaltung Schwäbische Alb hat eine Gruppenreisebroschüre erstellt, die Angebote, Attraktionen und Planungshilfen der zertifizierten Partner beinhaltet. Sie richtet sich an Vereine, Busreiseunternehmen und alle anderen Personen, die eine Gruppenreise in das Biosphärengebiet Schwäbische Alb organisieren. Sie soll inspirieren und die Planung eines Aufenthalts erleichtern. Die Broschüre umfasst 40 Seiten im DIN A4 Format. Tr

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Naturschutzzentrum Wurzacher Ried

Veranstaltungsprogramm des Bundes für Naturschutz Oberschwaben

Auch 2017 wartet das Naturschutzzentrum Wurzacher Ried mit spannenden Veranstaltungen auf. Über 160 Führungen, Vorträge und Seminare laden zum Entdecken ein. Noch bis Anfang April ist neben der Dauer-Ausstellung „Moor extrem“, die Sonderausstellung „PatenteNatur – NaturPatente“ zu sehen. Sie zeigt anschaulich, wie das jeweilige Prinzip hinter dem „Naturpatent” wissenschaftlich erforscht und wie es dann auf neue Produkte übertragen wird. Logr

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EU-Petition zum Schutz unserer Böden

People4Soil sucht weitere Unterstützer/innen

Endlich einen verbindlichen Rechtsrahmen für den europäischen Bodenschutz fordert die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „People4Soil“. Zu den über 400 Unterstützer-Organisationen zählt u. a. der Deutsche Naturschutzring . Sie fordern die Anerkennung des Bodens als gemeinsames Gut, das auf EU-Ebene geschützt werden muss und einen verpflichtenden Rechtsrahmens. Dafür ist es höchste Zeit: 2014 hat die EU den Vorschlag einer Bodenschutz-Rahmenrichtlinie zurückgezogen. Die EBI braucht eine Million Unterstützer, damit sich die EU-Kommission mit ihr befasst. Logr

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EnBW-Förderprogramm „Impulse für die Vielfalt“

Projekte für den Schutz von Amphibien- und Reptilienarten

Das EnBW-Förderprogramm „Impulse für die Vielfalt“ ist im Rahmen des 111-Artenkorbes das bundesweit erste Schutzprogramm, das nicht nur eine einzelne Art, sondern eine ganze Artengruppe fördert. Die geförderten Maßnahmen sollen dazu beitragen, dass die Lebensräume heimischer Amphibien und Reptilien landesweit verbessert werden und sich der Bestand mittel- bis langfristig wieder positiv entwickelt. Bewerbungen sind bis zum 28.04.2017 möglich. Logr

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Vogelkundler aufgepasst

Beobachtungen von Greifvögeln melden

Die Ornithologische Gesellschaft Baden-Württemberg (OGBW) bittet Vogelkundler um Mithilfe: Derzeit laufen die Vorarbeiten zur Fertigstellung der noch ausstehenden Bände zur Avifauna Baden-Württembergs. Für die Bearbeitung der Greifvögel und Falken strebt die OGBW an, insbesondere für die weit verbreiteten und häufigeren Brutvogelarten die bislang sehr lückenhaften Informationen zur Brutverbreitung zu vervollständigen. Alle Beobachter/innen, die Daten zu den einzelnen Arten liefern, werden in den Werken entsprechend namentlich gewürdigt. Flo

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25 Jahre Stuttgarter Hofbräu Umweltstiftung

Jubiläumsbroschüre zeigt Engagement in 25 Jahren

2016 feierte die Stuttgarter Hofbräu Umweltstiftung ihr 25jähriges Bestehen, nun ist die Jubiläumsbroschüre erschienen. Sie gibt Einblick in die Förderprojekte der Stiftung über den Erwerb des Feldberggipfels, den sie dann dem SWV übertragen hat, bis zur Aktion „Maschinenringe für Naturschutzverbände“ mit dem LNV. Dabei wurden von 2006 bis 2016 Naturschutzgruppen mit Landschaftspflegegeräte im Wert von fast 200.000 Euro unterstützt. Der LNV gratuliert Vorstand und Stiftungsrat der Stuttgarter Hofbräu Umweltstiftung herzlichst zum Jubiläum. Logr

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Bücher, Filme, Neuigkeiten

Entwicklung und Gerechtigkeit

durch Transformation

Das Sondergutachten „Die vier großen I“ des „Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen“ (WBGU) mit dem Titel „Entwicklung und Gerechtigkeit durch Transformation“ befasst sich mit den Themen Innovation, Investition, Infrastruktur und Inklusion. Tr

BMU-PM: http://www.bmub.bund.de
WBGU-Gutachten: http://www.wbgu.de/

Die transformative Kraft der Städte

Ein Beitrag zu Habitat III

Die Wucht der derzeitigen Urbanisierungsdynamik und ihre Auswirkungen sind so groß, dass sich weltweit Städte, Stadtgesellschaften, Regierungen und internationale Organisationen diesem Trend stellen müssen. Ein „Weiter so wie bisher“, würde ohne gestaltende Urbanisierungspolitik zu einer nicht-nachhaltigen Welt-Städte-Gesellschaft führen. Nur wenn Städte und Stadtgesellschaften handlungsfähig werden, können sie ihre Kraft für eine nachhaltige Entwicklung entfalten: In den Städten wird sich entscheiden, ob die Große Transformation zur Nachhaltigkeit gelingt. Tr

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App „Meine Umwelt“

Informationsportal des Umweltministeriums

Rufen Sie zum aktuellen Standort oder zu einer gewünschten Position zum Beispiel Luftqualitätsdaten oder Pegelstände ab. Finden Sie heraus, ob ihr Hausdach für eine Solaranlage geeignet ist. Sehen Sie sich die Naturerlebnisorte und Mitmachangebote in Ihrer Umgebung an. Die App „Meine Umwelt“ stellt zahlreiche Informationsquellen zur Verfügung, nach und nach werden weitere ergänzt. Ferner können über ein Meldeportal Artenfunde, z. B. Feuersalamander registriert werden. Logr

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… und außerdem

Fahrrad-Jahr 2017

200 Jahre Draisine

2017 feiert Baden-Württemberg gemeinsam mit vielen Partnern und Kommunen den 200. Geburtstag des Fahrrads mit zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen über das ganze Jahr hinweg. Weitere aktuelle Informationen zu den Aktionen und allen Terminen des Jubiläumsjahres in Baden-Württemberg und darüber hinaus gibt es unter www.200jahre-fahrrad.de. Am 12. Juni 1817 ist Karl Drais erstmals auf seiner Laufmaschine (Draisine) durch Mannheim gefahren. Die Laufmaschine gilt als die Urform des Fahrrads. Tr

www.radkultur-bw.de und www.200jahre-fahrrad.de


Verzeichnis der Abkürzungen
• BW – Baden-Württemberg
• BfN – Bundesamt für Naturschutz
• ForstBW – Landesbetrieb Forst Baden-Württemberg
• LSV – Landessportverband Baden-Württemberg
• LUBW – Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg
• MLR – Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
• RP – Regierungspräsidium
• VM – Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
• PM – Pressemitteilung
• UBA – Umweltbundesamt
• UM – Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
• WHO – Weltgesundheitsorganisation

Taschenbuch des Naturschutzes

Völlig neu überarbeitete Auflage

Der handliche und vielseitige Ratgeber informiert auf 180 Seiten über die wichtigsten Bestimmungen in Feld, Wald und Flur. Die umfassende Änderung des Natur- und Artenschutzrechts wurde ebenso berücksichtigt wie etwa neue Regelungen zur Jagd oder zum Artenschutz im Wald. Das Taschenbuch will die Orientierung im Naturschutzrecht erleichtern und Naturschützer/innen bei ihrer wichtigen Arbeit unterstützen. Im Buchhandel (ISBN 978-3-00-054097-4) oder beim LNV (info@lnv-bw.de) zum Preis von 8,80 € erhältlich. Logr

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LNV-Infobrief
Februar 2017
zum Herunterladen

Impressum:

Endredaktion: Christine Lorenz-Gräser, Bildredaktion: Annette Schade-Michl und Kristin Pfeiffer
Beiträge: Julia Flohr (Flo), Christine Lorenz-Gräser (Logr), Dr. Anke Trube (Tr), Annette Schade-Michl (Sch)
Der LNV-Infobrief berichtet regelmäßig über aktuelle Themen des Natur- und Umweltschutzes.
Der Infobrief ist ein kostenloser Service des LNV.
Bestellung unter lnv-bw.de oder mit einer Email an info@lnv-bw.de. Bitte geben Sie Name, Verein/Institution, Funktion an. Persönliche Daten werden ausschließlich zum Zwecke des Versendens des Infobriefs gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Er kann jederzeit per E-Mail oder unter lnv-bw.de abbestellt werden.