LNV-Infobrief August 2015

Im Blickpunkt: Nach Brüssel schauen

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Rund 80 % der deutschen Umweltgesetze basieren mittlerweile auf EU-Recht. Ohne die Natura-2000-Richtlinien und die Wasserrahmenrichtlinie hätte es wohl nie so fortschrittliche und natur-schutzfreundliche Regelungen gegeben, wie wir sie in manchen Rechtsgebieten haben. Das merkt auch die Gegenseite: ein Rollback gegen Natura-2000 droht unter dem Vorwand „Fitness-Check“.

Sicher haben Sie alle bei der Kampagne „Nature alert“ mitgemacht und so einen Beitrag zur Ver-teidigung der Natura-2000-Richtlinien geleistet. Aber auch darüber hinaus macht es Sinn, sich darum zu kümmern, was in Brüssel passiert. Bei einer „Lobbyfahrt“ des DNR hatte ich die Gelegenheit, einen Einblick in die Gesetzgebungsverfahren in Brüssel zu erhalten. Die Naturschutzverbände sind dort sehr qualifiziert vertreten und leisten – gemessen an dem geringen Ressourceneinsatz – tolle Arbeit.

Die EU setzt stark auf Bürgerbeteiligung und Konsultationen. Jeder Bürger kann zu Programmen, Gesetzgebungsverfahren und anderen Initiativen der EU Stellung nehmen – am einfachsten per Internet. Bei manchen Konsultationen beteiligen sich erstaunlich wenige Bürger. Das heißt, die einzelne Rückmeldung kann durchaus zählen und wird wahrgenommen.

Über laufende Konsultationen informiert unser Dachverband, der Deutsche Naturschutzring, in seinem Rundbrief, den Sie hier abonnieren können. Dort sind Links angegeben, unter denen Sie der Kommission mitteilen können, wie Sie ihre Aktivitäten einschätzen.

Wenn in Brüssel keine Sitzungswochen sind, fahren die EU-Abgeordneten in der Regel in ihren Wahlkreis zurück. Über ihre jeweilige Homepage können Sie erfahren, wann Bürgersprechstunden sind oder wo Sie die Abgeordneten sonst treffen können. Nutzen Sie die Gelegenheit, um ihnen Naturschutzanliegen zu präsentieren. Noch viel zu selten werden Abgeordnete auf Naturschutz- und Umweltthemen angesprochen.

Ich wünsche Ihnen einen schönen und erholsamen Sommer, Ihr

Dr. Gerhard Bronner
LNV-Vorsitzender

Inhalt
LNV Aktiv
Aus Politik und Verwaltung
Daten, Fakten, Hintergründe
LNV Intern
Zum Mitmachen und Hingehen
Bücher, Filme, Neuigkeiten
und außerdem

LNV aktiv

Vormerken: LNV-Zukunftsforum Naturschutz

Boden

Die Bedeutung der Böden: 21.11.2015, Stuttgart

Mit der Bedeutung der Böden, ihrer Gefährdung und ihrem Schutz befasst sich das diesjährigen LNV-Zukunftsforums Naturschutz und knüpft damit an das internationale Jahr des Bodens an. Beeindruckende Referent/innen zeigen die Vielfalt der Böden in Baden-Württemberg, beleuchten die Bodenthematik weltweit und befassen sich mit konkreten Gefährdungen ebenso wie mit dem Bodenschutz. Das Programm liegt bis Ende September vor. Planen Sie Ihre Teilnahme bitte schon jetzt ein. Logr

Verbandsbeteiligung und erfolgreiche Klage

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Weiteres Seminar am 26.9.2015 in Heidelberg

An die Verfahrensbeteiligung von Naturschutz- und Umweltverbänden werden hohe fachlichen Anforderungen gestellt. Zur Fortbildung von Naturschützer/innen haben LNV, BUND und NABU gemeinsam mit dem Informationsdienst Umweltrecht e.V. (IDUR) das Seminar „Ver-bandsbeteiligung und Voraussetzungen für eine erfolgreiche Klage“ entwickelt. Das vom LNV or-ganisierte Seminar fand bereits statt. Nächster Termin ist der 26.09.2015 in Heidelberg (NABU) und 23.01.2016 in Freiburg (BUND). Für Mitglieder der Naturschutzverbände ist die Fortbildung kostenlos. Logr

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LNV-Pressemitteilungen

Mobilitätsgipfel: Straßenbau verschärft Verkehrsprobleme

Aus Politik und Verwaltung

Gesamtkonzeption Waldnaturschutz

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Staatswald hat Vorbildfunktion

Auch für den Waldnaturschutz gibt die Naturschutzstrategie Baden-Württemberg den Rahmen vor. Ziel der Naturschutzstrategie ist u. a., den schleichenden Artenverlust zu stoppen. Um die Naturressourcen unserer Wälder hat ForstBW mit der „Gesamtkonzeption Waldnaturschutz“ ein ambitioniertes Arbeitsprogramm für den Naturschutz in den baden-württembergischen Staatswäldern vorgelegt. Logr

Konzeption
Naturschutzstrategie

Land klagt gegen Kartellamt

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Gemeinwohlorientierte Waldwirtschaft in Gefahr

Gegenstand der auch von den kommunalen Landesverbänden unterstützen Klage ist die Untersagungsverfügung des Bundeskartellamtes zur gebündelten Rundholzvermarktung, die eine neue Eskalationsstufe im Kartellamtsverfahren einleitete. Das Verfahren läuft bereits seit 2012. Der LNV hält den neoliberalistischen Ansatz des Kartellamts für überholt und betont: Wälder sind mehr als Holzplantagen! Logr

Ministeriums-Pressemitteilung
LNV-Pressemitteilung

Landeskonzept Wiedervernetzung an Straßen

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Kommentare und Anregungen noch erwünscht

Um die negativen Auswirkungen der sogenannten „grauen“ Infrastruktur (Siedlungs- und Verkehrsflächen) zu reduzieren, hat das MVI ein Wiedervernetzungskonzept erarbeitet und vorgestellt. Ziel ist es, Lebensräume die von Straßen durchschnitten werden, wieder bestmöglich zu vernetzen. Die Straßenbauverwaltung will sich ihrer Verantwortung stellen. Zur geplanten Arbeitshilfe mit Prioritätenlisten usw., sowie Hinweisen zur Anwendung werden noch Kommentare und Anregungen erbeten. Tr

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Wolf in Baden-Württemberg bestätigt

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Koordinationsgruppe Wolf hat sich gebildet

Wie die DNA-Untersuchung zeigte, war das Ende Juni bei Lahr überfahrene Tier ein Wolf aus den Alpen. Mit diesem ersten Wolfsfund in Baden-Württemberg tritt der Handlungsleitfaden Wolf mit Maßnahmenkatalog und Handlungsroutine auf den Plan. Das Land hat als nächsten Schritt bereits die Koordinationsgruppe Wolf aus Naturschutzbehörden, Naturschutz-, Jagd- und Land-nutzerverbände einberufen. Auch der LNV wirkt mit. Logr

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Mehr Tempo 30 Zonen innerorts

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Für Lärmschutz und Verkehrssicherheit

Auf Bundes- und Landesstraßen gilt innerorts Tempo 50 km als Höchstgeschwindigkeit – die Straßenverkehrs-Ordnung setzt für Tempo 30 km/h hohe Hürden. Das Land hat nun neue Karten herausgegeben, die für alle Bundes- und Landesstraßen darstellen, in welchen Ortsdurchfahrten aus welchen Gründen Tempolimits angeordnet worden sind. Gegenüber dem Vorjahr wurden die Tempo 30 Zonen weiter ausgeweitet, was der Lebensqualität und Gesundheit der Anwohner/innen dient. Logr

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Fußverkehrs-Checks für Baden-Württemberg

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Fußverkehr als Basismobilität für alle

Wegen der großen Nachfrage sollen in 15 (statt 10) Kommunen die Bürger/innen, Verwaltung und Politik die Situation des örtlichen Fußverkehrs überprüfen und Verbesserungen beraten. Das MVI hat einen Fußverkehrs-Check ins Leben gerufen und will den Fußverkehr als eigenständige Mobili-tätsform stärken. Für das Programm haben sich 60 Kommunen beworben. Logr

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15 Mio. vom Land für Altlastensanierung

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Flächenrecycling soll erleichtert werden

Damit Städte und Gemeinden Industriebrachen leichter nutzen können und wertvolle Böden im Außenbereich schonen, stellt das Land für die Altlastensanierung von Industriebrachen 15 Mio. Euro für Kommunen bereit. Boden gehört mit Wasser und Luft zu unseren elementaren Lebensgrund-lagen. Logr

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Anpassung an den Klimawandel

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Kabinett beschließt Strategie

Der Ministerrat hat am 28.07.2015 die „Strategie zur Anpassung an den Klimawandel in Baden-Württemberg“ verabschiedet. Sie umfasst u.a. 76 Empfehlungen für mögliche Anpassungsmaßnahmen. So sollen regionale Planungsträger großräumig übergreifende Freiraumstrukturen sichern, um Hitzebelastungen zu verringern und als Wasserrückhalteraum zu dienen. Tr

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Luftreinhaltung in Stuttgart im Blick

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Entscheidungen müssen gemeinsam fallen

Bei Stickstoffoxid und Feinstaub gehört Stuttgart zu den besonders belasteten Städten in Deutschland. Der seit 2005 geltende EU-Grenzwert für Feinstaub wurde nie eingehalten. Der Handlungsdruck ist immens. Das MVI hat Mitte Juli einen umfangreichen Katalog von grundsätzlich denkbaren Maßnahmenvorschlägen vorgestellt. Logr

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Daten, Fakten, Hintergründe

Zustimmung zum Nationalpark Schwarzwald

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Studie bescheinigt hohe Akzeptanz auch bei den Anrainern

Eineinhalb Jahre nach seinem Start erfährt der Nationalpark Schwarzwald große Zustimmung im Land und in den ländlichen Anrainerkreisen. Zu diesem Schluss kommt eine vom MLR in Auftrag gegebene Studie der Univ. Freiburg zu Akzeptanz und Wahrnehmung des Nationalparks. Rd. 70% der Befragten sind auch mit der Beteiligung zufrieden. Logr

Nationalpark
Kurzfassung Pilotstudie
Langfassung Pilotstudie

Lärmschutz in der kommunalen Planung

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Neuer MVI-Flyer mit Informationen zur Lärmvermeidung

Je eher der Lärmschutz bereits im frühen Planungsstadium berücksichtig wird, umso wirkungsvoller und kostengünstiger kann er realisiert werden. Der neue Flyer „Lärmschutz in der kommunalen Planung“ des MVI enthält kompakte Informationen und Anregungen u. a. für die Vermeidung von Lärm bereits durch die Planung: Eine gute Planung zielt darauf ab, dass neue Lärmprobleme gar nicht erst entstehen. Logr

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„Städtebauliche Lärmfibel – Hinweise für die Bauleitplanung“

Arbeitshilfe für das Schutzgut Boden

Bodenschutz

Schutzgut Boden in der Eingriffsregelung

Die Arbeitshilfe der LUBW erläutert für das Schutzgut Boden, wie Eingriffe und Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen erfasst und bewertet werden. Sie enthält Hinweise für den vorsorgenden Bodenschutz und bildet den fachlichen Rahmen u. a. für die Bewertung von Eingriffen in Böden sowie von bodenbezogenen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Zielgruppe sind Vorhabenträger, Planer, Behörden und Kommunen. Logr

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Arzneimitteln im Restmüll entsorgen

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Neuer UM-Flyer zu Spurenstoffen in Gewässern

Abgelaufene oder nicht aufgebrauchte Arzneimittel gehören in den Restmüll und nicht in den Ausguss, von wo sie Flüsse, Bäche und Seen fahrlässig mit schädlichen Spurenstoffen verunreinigen würden. Arzneimittelwirkstoffe können von den meisten Kläranlagen nicht restlos ausgefiltert entfernt werden. Manche Wasserlebewesen reagierten als Bioindikatoren bereits auf geringste Konzentrationen mit Missbildungen, gestörter Fortpflanzung und höherer Sterblichkeit. Logr

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Glyphosat wahrscheinlich krebserregend

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WHO widerspricht deutschem Bundesinstitut

Das weit verbreitete Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat (z. B. in Roundup) ist nach Einschätzung der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) wahrscheinlich krebserregend. Zu diesem Schluss kam die Behörde der Weltgesundheitsagentur (WHO) Berichten zufolge nach Aus-wertung zahlreicher Studien. Sie widerspricht damit der Einschätzung des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Umweltorganisationen fordern sofort, Konsequenzen zu ziehen. Logr

weiterlesen, Zeitungsartikel

Ressourcenschonendes Baden-Württemberg

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Akteursplattform Ressourceneffizienz legt Ergebnisse vor

Über 100 Expert/innen der 2014 gegründeten „Akteursplattform Ressourceneffizienz“ haben einen Arbeitsbericht vorgelegt, der in die Landesstrategie Ressourceneffizienz einfließen soll. Der Bericht enthält u. a. fast 30 konkrete Handlungsempfehlungen. Die wichtigsten Themen sind Rohstoffproduktivität, Rohstoffversorgung, Recycling, Substitution sowie die Potenziale heimischer Rohstoffvorkommen. Logr

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Weniger Energiegenossenschaften

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Zahl der Neugründungen sinkt

Die Neugründungen bei Energiegenossenschaften ist mit insgesamt 54 in 2014 um 60% eingebro-chen – 2013 waren es noch 129, so eine Umfrage des Deutschen Genossenschafts- und Raiffei-senverbands (DGRV). Die Ursache sieht die DGRV etwa in verringerten Geschäftsmöglichkeiten durch die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Insgesamt haben Energie-genossenschaften bisher 1,67 Mrd. Euro in Erneuerbare Energien investiert und Kapazitäten von 933 Megawatt errichtet. Logr

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Zeitenwende und Atomrenaissance

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16. Stromseminar in Schönau

Mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten beim 16. Stromseminar in Schönau intensiv über das Thema „Zeitenwende und Atomrenaissance!“ Einen kurzen Videobericht vom Stromseminar und der Verleihung des „Stromrebellen 2015“ an Jochen Stay, die kompletten Vorträge hochkarätiger Referenten sowie die Rede von Georg Schramm in der Schönauer Stromnacht ist im Internet zu sehen. Logr

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Artenschutz am Haus – Gebäudebrüter im Fokus

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Projekt des Landkreises Tübingen

Schwerpunkte sind Öffentlichkeitsarbeit, konkrete Beratung z. B. von Bauherren und Architekten sowie die Weiterentwicklung fachlichen Informationsmaterials. Im Fokus des vielversprechenden Projekts stehen gebäudebewohnende Tierarten und deren Förderung, etwa durch dämmmittelopti-mierter Nisthilfen für Gebäudebrüter (Vögel, Fledermäuse). Artenschutz am Haus“ ist ein Projekt des Landkreises Tübingen, gefördert durch die Stiftung Naturschutzfonds. Der LNV ist Kooperati-onspartner. Logr

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Wirksamkeit von CEF-Maßnahmen

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Nützliche Studie des Bundesamtes für Naturschutz

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat bereits 2010 die Ermittlung fachlicher Rahmenbedingungen in Auftrag gegeben, die für die Wirksamkeit von CEF-Maßnahmen entscheidend sind. Die umfangreiche Studie bietet u. a. nützliche Informationen zu den Vorgaben des BNatSchG, erörtert fachliche und inhaltliche Anforderungen an vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen und untersucht für 30 ausgewählte Arten mögliche vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen auf ihre Eignung. Flo

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EU-Richtlinie schützt gefährdete Vögel

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Neue Studie veröffentlicht

Populationen von bedrohten Vogelarten entwickeln sich besser, sobald sie unter die EU-Vogelschutzrichtlinie fallen. Das zeigen Wissenschaftler/innen in einer aktuellen Studie des NABU-Dachverbands BirdLife International, der britischen Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) und der Universität Durham. Tr

weiterlesen (Studie auf englisch)

Finanzierung von Naturschutzaufgaben

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NABU-Leitfaden zur Mittelbeschaffung

Der vom Bundesumweltministerium in Auftrag gegebene Leitfaden enthält wertvolle Infos zur Finanzierung von Naturschutzaufgaben in der Förderperiode 2014 bis 2020, etwa zur Finanzierung von Grundstückskäufen, Nisthilfen, Renaturierungsmaßnahmen und. Benannt wird auch, an wen die Anträge zu richten sind. Logr

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Eiweißinitiative Baden-Württemberg

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Mehr Sojaanbau soll Gentechnikimporte reduzieren

Mit der Eiweißinitiative unterstützt BW den Anbau von Eiweißpflanzen (Leguminosen, etwa Soja und Erbsen) durch intensive Beratung und Begleitung des Anbaus in Demonstrationsbetrieben. Das Land sieht darin einen wichtigen Beitrag für die Sicherung der gentechnikfreie Landwirtschaft in Baden-Württemberg. Zudem soll BW unabhängiger von Importen gentechnisch veränderter Futtermittel werden. Logr

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Antibiotikaeinsatz für Tiere leicht gesunken

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Vermehrter Einsatz von Reserve-Antibiotika

2014 haben Tiere in deutschen Ställen etwa 15 Prozent (214 Tonnen) weniger antibiotische Medikamente bekommen als im Vorjahr. Das ergab die Auswertung der Abgabemengedaten für Antibiotika, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlichte. Zunehmend eingesetzt werden aber Reserveantibiotika. Das sind laut Welt-gesundheitsorganisation Wirkstoffe, die besonders wichtig für die Therapie bei Menschen sind, wie Fluorchinolone. Tr

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LNV intern

Neuer LNV-Landwirtschaftsreferent

LNV-Vorstand benennt Jens Mück

Nach dem Studium der Agrarwissenschaften mit Vertiefung Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaus (B.Sc) und der Agrarbiologie mit Fachrichtung Landschaftsökologie (M.Sc) befasst sich Jens Mück im Rahmen seiner Promotion mit der „Fauna in Schutzäckern“. Zu seinen Hauptan-liegen in seinem Ehrenamt beim LNV zählen der Verlust der Biodiversität in Agrarlandschaften und die großen Potentiale des ökologischen Landbaus für den Natur- und Umweltschutz. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit! Logr

Zum Mitmachen und Hingehen

Alles im Fluss – Revitalisierung von Flussauen

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Die Rheinauen bei Rastatt, Tagung 10./11.09.2015

Im letzten Jahr des ablaufenden Life+-Projekts werden bei der Fachtagung Projektergebnisse und -erfahrungen vorgestellt und erfolgreiche Naturschutzprojekte aus verschiedenen Flusslandschaften Europas präsentiert. Gemeinsam sollen Möglichkeiten zur Regenerierung von Fluss- und Auen-lebensräumen diskutiert werden. Am zweiten Tag stehen bei einer Exkursion verschiedene Maßnahmen des LIFE+-Projekts im Vordergrund. Logr

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Auerhuhn-Aktionstag im Südschwarzwald

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26.-27-09.2015 in Todtnauberg

Neben Landschaft und Bollenhut gehört auch das Auerhuhn zu den typischen Vertretern des Schwarzwalds. Um diese Bewohner lichter Wälder bekannter zu machen, organisiert u. a. der Naturpark Südschwarzwald einen Auerhuhnaktionstag. Er soll helfen, dass sich mehr Menschen mit „ihrem“ Schwarzwaldvogel identifizieren und bewusst mit dessen Lebensraum umgehen. Neben Vorträgen, Exkursionen usw. kommt auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Logr

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Landschaftspflegetag 2015

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am 8.10.2015, Kappel-Grafenhausen

Der Landschaftspflegetag 2015 greift die Themengebiete „Offenhaltung durch Beweidung und Mahd” sowie „Neophyten” auf und ermöglicht einen Einblick in die vielfältige Arbeit des Landschaftserhaltungsverbandes Ortenaukreis e. V. Damit bietet er auch in diesem Jahr eine interdisziplinäre Vernetzungsplattform aller Akteure. Tr

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UM-Exkursionen „Naturschutz und Erneuerbare“

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Einladung zu sechs weiteren Exkursionen im September und Oktober

Das Umweltministerium lädt die örtlichen Naturschützer/innen zu sechs weiteren Exkursionen „Energiewende und Naturschutz – Fahrten zu erneuerbaren Energien“ ein. In verschiedenen Regionen wird vor Ort diskutiert, wie der Ausbau der regenerativen Energien voran gebracht werden kann, ohne den Naturschutz aus den Augen zu verlieren. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich. Logr

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Atomsubventionen stoppen

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Kampagne gegen Subventionen für Atomkraftwerk

Der Energiekonzern Electricité de France (EdF) will im englischen Hinkley Point eines der größten Atomkraftwerke der Welt bauen. Finanzierbar ist das nur mit massiven Subventionen der britische Regierung, die klar gegen EU-Wettbewerbsrecht verstoßen. Die EU-Kommission genehmigte sie dennoch. Bereits über 170.000 Bürger/innen forderten im Rahmen der Kampagne „Kein Geld für Atom – Stoppt Brüssel!“ die Rücknahme der Bewilligung. Mit Überschreiten der 200.000er-Grenze den politischen Druck zu erhöhen. Machen Sie mit! Logr

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Bücher, Filme, Neuigkeiten

Filme zur Energiewende

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Angebote für Umweltverbände und -Gruppen

Der Fernsehsender „Leben mit der Energiewende TV“ hat mehrere Dokumentarfilme zur Energiewende gedreht. Er bietet umweltengagierten Gruppen Filmvorführungen zu sehr günstigen Konditionen an. Bei Interesse an einer solchen Filmvorführung wenden Sie sich bitte an Lisa Zimmer zimmer@newslab.de, Telefon: 0152 – 53 960 183 Immer dienstags und donnerstags abends um 19.30 Uhr ist der Sender mit Reportagen zur Energiewende und verwandten Themen online. Bronner

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… und außerdem

Schulstart mit dem Blauen Engel

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Hefte gegen Ressourcenverschwendung und Klimawandel

Kaufen Schüler und ihre Eltern Schulhefte mit dem Blauen Engel, sorgen sie dafür, dass während der Papierherstellung 60% Energie und 70% Wasser gespart werden. Gleichzeitig schützen sie unsere Wälder, da keine neuen Bäume gefällt werden müssen. Bei 200 Mio. verkaufter Hefte pro Jahr ist der Umstieg auf den Blauen Engel ein wichtiger Schritt im Klima- und Ressourcenschutz! Logr

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Hermann Hesse und die Schmetterlinge

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Ausstellung vom 19.07-31.012.2015 in Calw

Als „fliegende Blumen“ bezeichnete Hermann Hesse Schmetterlinge, die er von klein auf gesammelt hatte. Später sah er in ihnen schützenswerte Symbole für die Schönheit und die Zerbrechlichkeit der Natur. Um diese Faszination erlebbar zu machen, züchtet das Hermmann-Hesse Museum ab Beginn der Ausstellung „Verborgene Schätze. Werke aus den Calwer Hermann Hesse Sammlungen“ innerhalb der Museumsräume in Absprache mit den örtlichen Naturschutzbehörden Schmetterlinge. Logr

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LNV-Infobrief zum Herunterladen

LNV-Infobrief
August2015

Impressum:

Endredaktion: Christine Lorenz-Gräser, Bildredaktion: Annette Schade-Michl und Mariana Smirek
Beiträge: Christine Lorenz-Gräser (Logr), Dr. Anke Trube (Tr), Julia Flohr (Fl), Annette Schade-Michl (Sch)
Der LNV-Infobrief berichtet regelmäßig über aktuelle Themen des Natur- und Umweltschutzes.
Der Infobrief ist ein kostenloser Service des LNV.
Bestellung unter lnv-bw.de oder mit einer Email an info@lnv-bw.de. Bitte geben Sie Name, Verein/Institution, Funktion an. Persönliche Daten werden ausschließlich zum Zwecke des Versendens des Infobriefs gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Er kann jederzeit per E-Mail oder unter lnv-bw.de abbestellt werden.

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